Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 98210
Eingetragen
16.7.2021
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Kunststoff-Formartikeln und von Werkzeugen sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heiko Dähler
seit 7.11.2024
Geschäftsführer
Jelka Gronenberg
seit 5.12.2023
Prokura
René de Beer
seit 10.5.2022
Prokura
Mark de Beer
seit 10.5.2022
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
M. de Beer Holding B.V.NLD
45.00%
R. de Beer Holding B.V.NLD
45.00%
De Beer International Holding B.V.NLD
10.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
450.000 €
90.00%
De Beer International Holding B.V.
Netherlands
50.000 €
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

De Beer Breidenbach GmbH

Linsengericht

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DE BEER BREIDENBACH GMBH, LINSENGERICHT

A K T I V A

31.12.2023 
Vorjahr 
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.470.070,32 4.459.019,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 63.049,50 66.564,50
II. Sachanlagen 3.406.970,82 4.392.405,41
III. Finanzanlagen 50,00 50,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 2.503.437,53 3.796.980,50
I. Vorräte 1.188.493,62 1.399.634,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.313.926,09 2.396.919,87
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.017,82 426,24
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.188,00 11.127,00
5.979.695,85 8.267.127,41

P A S S I V A

31.12.2023 
Vorjahr 
A. EIGENKAPITAL 3.361.059,19 4.196.748,85
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 2.258.896,94 2.258.896,94
III. Gewinnvortrag 1.437.851,91 702.843,03
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss -835.689,66 735.008,88
B. RÜCKSTELLUNGEN 283.468,84 362.587,27
C. VERBINDLICHKEITEN 2.186.404,82 3.360.907,28
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.375,00 0,00
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 145.388,00 346.884,01
5.979.695,85 8.267.127,41

DE BEER BREIDENBACH GMBH, LINSENGERICHT
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft De Beer Breidenbach GmbH hat ihren Sitz in Linsengericht und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hanau unter der Nummer HRB 98210.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage handelsrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungs-vorschriften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften, waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Reihenfolge der Anhangsangaben entspricht der Reihenfolge der einzelnen Posten in der Bilanz und der Gewinnverlustrechnung gem. § 284 Abs. 1 HGB.

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden.

Im März 2024 wurden die monetären Schwellenwerte bezüglich der Größenklasseneinteilung in § 267 HGB angepasst. Von der Möglichkeit die angehobenen monetären Schwellenwerte bereits zurückbezogen anzuwenden hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht, so dass die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne der Größenklasseneinteilung gilt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht (Aufstellung eines Anlagengitters sowie Verzicht auf Angaben im Anhang). Da die passiven latenten Steuern gleichzeitig die Tatbestandsvoraussetzungen für den Ansatz einer Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten erfüllen würden und somit die Ausübung des Bilanzierungswahlrechts lediglich eine Ausweisänderung in der Bilanz zur Folge haben würde, wurde aus Stetigkeitsgründen auf die Befreiung von der Pflicht zur Abgrenzung latenter Steuern verzichtet.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Abschreibungen wurden sowohl linear als auch degressiv vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von 2 bis 34 Jahren zugrunde.

Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgte zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip ist beachtet worden.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurde zu Herstellungskosten vorgenommen. Diese umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der zugehörigen Gemeinkosten.

Für ungängige Gegenstände werden individuell angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Erhaltene Anzahlungen auf Vorratsbestände wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Forderungsausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% ausreichend Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden mit den Nennwerten angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die nachfolgende Geschäftsjahre betreffen, werden als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbetrags gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die nachfolgende Geschäftsjahre betreffen, werden als passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB angesetzt. Sie ergeben sich aus temporären Differenzen zwischen den Buchwerten der einzelnen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten in der Handelsbilanz und ihren steuerlichen Wertansätzen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge angesetzt. Diese werden aber nur insoweit erfasst, wie es wahrscheinlich ist, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre ausreichende steuerpflichtige Gewinne zur Verfügung stehen, um die Verlustvorträge zu nutzen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf Basis der unternehmensindividuellen Steuersätze, die im Zeitpunkt der Auflösung der zeitlichen Differenzen bzw. der Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge voraussichtlich Geltung haben werden. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden saldiert. Eine Abzinsung der gebildeten latenten Steuern erfolgt nicht.

III. Angaben zur Bilanz

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen in Höhe von 240 T€ (Vorjahr 236 T€) sonstige Vermögensgegenstände und in Höhe von 3 T€ (Vorjahr 0 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen in Höhe von 37 T€ (Vorjahr 63 T€) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 23 T€ (Vorjahr 0 T€) sonstige Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten (Vorjahreszahlen in Klammern):

Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis zu einem mehr als ein über fünf
Jahr Jahr Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 59.528,12 59.528,12 0,00 0,00
(63.187,15) (63.187,15) (0,00) (0,00)
Übrige Verbindlichkeiten 2.126.876,7 1.390.050,00 240,000,00 496.826,70
(1.279.707,53) (1.279.707,53) (0,00) (0,00)
2.186.404,82 1.449.578,12 240.000,00 496.826,70
(3.360.907,28) (2.582.819,84) (240.000,00) (538.087,44)

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge des Vorjahres enthalten Beträge von außergewöhnlicher Größenordnung aus der Veräußerung von Sachanlagevermögen (Veräußerung der ehemaligen Firmenzentrale) in Höhe von 1.356 T€ und aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 150 T€.

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverpflichtungen für Betriebsgrundstücke sowie Leasingverpflichtungen für technische Anlagen und Maschinen betragen insgesamt 8.441 T€, davon sind innerhalb eines Jahres fällig 1.307 T€.

Es besteht ein Haftungsverhältnis aus Gewährleistungsverträgen für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von aktuell 7.813 T€. Daneben hat die Gesellschaft ihren gesamten Forderungsbestand im Rahmen einer Globalzession als Sicherheit für fremde Verbindlichkeiten gestellt.

VI. Sonstige Angaben

Zur Geschäftsführerin war im Berichtsjahr bestellt:

Frau Wilma Koolen-Hermkens, Vlierden/Niederlande

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 72 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 86).

 

Linsengericht, den 19. Juli 2024

gez. Wilma Koolen-Hermkens, Geschäftsführerin

ANGABEN ZUR FESTSTELLUNG:

Der Jahresabschluss wurde am 21.11.2024 festgestellt.

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