KMG Kliniken Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sigrun, geb. Bölk Merten seit 8.8.2017 | Geschäftsführer |
Stefan Eschmann. LL.M seit 16.1.2014 | Geschäftsführer |
Jennifer Xochitl, geb. Höppner Kirchner-Bauer seit 16.1.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dr. Wolfgang Neubert Stiftung | 4.84% |
Dres. Neubert Familienstiftung | 1.16% |
Dr. Wolfgang Neubert Stiftung | 0.00% |
Dres. Neubert Familienstiftung | 0.00% |
Dr. Wolfgang Neubert Stiftung | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KMG Seniorenheime GmbHBad WilsnackJahresabschluss zum 31.12.2010Lagebericht1. Organisation und GeschäftstätigkeitDie KMG-Gruppe umfasst als integrierter Gesundheitskonzern die Kernleistungen Akutversorgung, Rehabilitation und Seniorenpflege in den neuen Bundesländern. Die KMG Seniorenheime GmbH verfügt über eine Kapazität von 688 Betten in 9 Seniorenheimen und deckt in der KMG-Gruppe das Segment der Seniorenpflege vollständig ab. Die folgenden Einrichtungen bilden den Pflegebereich des KMG-Konzerns:
2. Gesellschaftsrechtliche Neuordnung der KMG-Gruppe 2010Im ersten Quartal 2010 wurde die Unternehmensgruppe gesellschaftsrechtlich optimiert. Die KMG Kliniken AG hat mit Wirkung zum 01.01.2010 59 % der Gesellschaftsanteile an der KMG Klinik Management GmbH und 94 % der Gesellschaftsanteile aller anderen Tochtergesellschaften in die KMG Kliniken plc eingebracht. Als Gegenleistung für die Einbringung hat die KMG Kliniken AG eine Beteiligung in Höhe von 30 % an der KMG Kliniken plc in Form von stimmrechtslosen Anteilen erhalten. Damit fungiert die KMG Kliniken plc als neue Obergesellschaft des KMG-Konzerns. Die KMG Kliniken AG ist damit rückwirkend zum 01.01.2010 als Konzernmutter ausgeschieden. 3. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenDie Seniorenpflege rangiert im deutschen Gesundheitsmarkt hinter Krankenhäusern, Arztpraxen und Apotheken an vierter Stelle. Bereits 2007 entfielen rd. 11 % mit rd. 27 Mrd. EUR auf dieses Marktsegment. Aufgrund der demografischen Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland nimmt die Bedeutung der Pflege kontinuierlich zu. Die Experten vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung aus Essen (RWI) schätzen in ihrem Pflegeheim-Rating-Report von 2009, dass der Pflegemarkt innerhalb des deutschen Gesundheitswesens am stärksten wächst. Dabei ist zu erkennen, dass die Pflege in Heimen und durch ambulante Dienste zunimmt, während der Anteil der Pflege durch Angehörige aufgrund demografischer und gesellschaftlicher Faktoren rückläufig ist. Das RWI geht weiterhin davon aus, dass die Zahl der stationären Pflegefälle von 709.000 im Jahr 2007 um 252.000 auf 962.000 bis 2020 (+36 %) und um 402.000 auf 1,1 Mio. bis 2030 (+57 %) steigen wird. Bis 2030 dürfte das Marktvolumen des stationären Bereichs auf 30 Mrd. EUR wachsen. Auf der Finanzierungsseite geht das RWI davon aus, dass durch die konstanten Pflegequoten sowie konstanten Erwerbsquoten die soziale Pflegeversicherung (SPV) bis 2015 trotz Finanzkrise einen positiven Saldo aufweisen wird und eine Kapitalreserve von fast 10 Mrd. EUR aufbauen kann, die bis etwa 2021 aufgezehrt würde. Die aktuell gute wirtschaftliche Lage in Deutschland mit einer durch die Wirtschaftskrise kaum negativ beeinflussten Beschäftigungsquote dürfte sich auf diese Prognose positiv auswirken. Zur wirtschaftlichen Lage der Pflegheime führt das RWI aus, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit bei 1,1% liegt. Beim Rating schneiden westdeutsche Heime leicht schlechter ab als die in Ostdeutschland. Aufgrund der jährlich steigenden Pflegefälle wird für die meisten Heime eine stabile Situation erwartet. Der Geschäftsverlauf der 9 Seniorenheime der KMG Seniorenheime GmbH ist in 2010 gekennzeichnet durch eine hohe Auslastung von 96,55 %. Der Schwerpunkt der Pflegestufen liegt mit 42,6 % (Stufe 2) und 37,5 % (Stufe 1) im mittleren Bereich, es folgen die Pflegestufe 3 mit 17,7 % sowie Pflegestufe 0 mit 1,1 %. Auf Härtefälle entfallen weitere 1,1 %. Der Anteil der Sozialhilfeempfänger liegt insgesamt bei 23,3 % der Bewohner. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir überproportionale Steigerungen im Personalaufwand, die gegenüber dem Vorjahr bei 15,0 % liegen. Wesentlich für diese Entwicklung im Bereich der Personalkosten sind neben Tariferhöhungen ein Anstieg bei den Vollkräften um 11,7 % sowie ein Anstieg der Ausbildungsvergütungen. Im Bereich des Materialaufwandes ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 7,7 % zu verzeichnen. Insbesondere durch die erfolgreiche Etablierung des im Mai 2009 eröffneten Seniorenheims in Tangermünde, zusammen mit einer stabilen Belegung der übrigen Heime, konnte die Gesamtleistung um 11,5 % auf 17.353 T€ gesteigert werden, so dass wir einen Jahresüberschuss von 722 T€ erzielen konnten, der damit leicht über dem Vorjahresniveau liegt. 4. Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageDie Ertragslage stellt sich im Geschäftsjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar (Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens wurden von den Abschreibungen abgesetzt):
Die Gesamtleistung der Gesellschaft erhöhte sich von € 15,6 Mio. im Vorjahr auf € 17,4 Mio. im Geschäftsjahr. Diese positive Entwicklung ist geprägt durch die höhere Auslastung des Seniorenheimes in Tangermünde sowie durch die verbesserte Belegungssituation der Seniorenheime in Pritzwalk und Plau. Der Nutzungsgrad der Einrichtungen zeigt folgendes Bild:
Die Materialaufwendungen erhöhten sich von € 4,1 Mio. auf € 4,5 Mio. bedingt durch die insgesamt steigenden Heimbewohnerzahlen. Die Personal-Vergütungsstruktur zeigt insgesamt einen überproportionalen Anstieg. Die im Vergleich zum Vorjahr um € 1,08 Mio. höheren Personalaufwendungen sind im Wesentlichen durch Neueinstellungen von Pflegekräften, durch eine tarifliche Lohnerhöhung ab 01.01.2010 um 3,5 %, durch die Erhöhung der Ausbildungsvergütung sowie durch den Anstieg der Einstiegsgehälter geprägt. Die Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende) erhöhte sich im Jahresdurchschnitt von 262,9 VK im Vorjahr auf 299,6 VK, insbesondere im Seniorenheim in Tangermünde. Die Vermögenslage stellt sich folgendermaßen dar:
Zur Darstellung des eigenfinanzierten Vermögens wurde der Sonderposten vom Anlagevermögen abgezogen. Die Vermögenslage stellt sich im Vorjahresvergleich weitgehend unverändert dar. Der Anstieg des kurzfristigen Vermögens resultiert aus dem Aufbau des positiven Saldos des Cash-Poolings zur KMG Business Center GmbH (+ 436 T€), der sich aus der zahlungswirksamen Veränderung des Finanzmittelbestandes der KMG Seniorenheime GmbH ergibt. Insgesamt ist die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durch die stabile Fortentwicklung der Seniorenheime geprägt und trägt damit zum Gesamterfolg der KMG-Gruppe bei. 5. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nicht zu verzeichnen. 6. RisikoberichtZur Steuerung der Gesellschaft kommen im Rahmen des Risikomanagements unterschiedliche Instrumente zur Anwendung. Im Rahmen eines Controllingsystems werden Leistungs- und Kostendaten der operativen Tätigkeit monatlich ausgewertet. Zur mittelfristigen Steuerung werden Liquiditäts-, Finanz- und Ertragsvorschaurechnungen eingesetzt. Maßgeblich für die gute Belegung ist die hohe Qualität der angebotenen Pflegeleistungen, die im Rahmen eines permanenten Qualitätsmanagements der internen sowie durch die Landesbehörden einer regelmäßigen externen Überprüfung und Kontrolle unterliegen. Die Einrichtungen genießen eine hohe pflegerische Akzeptanz bei den Bewohnern und Kostenträgern. Hier wirkte sich insbesondere der hohe Qualitätsstandard im baulichen und pflegerischen Bereich positiv aus. Auf die Sicherung eines hohen Standards wird auch zukünftig das Hauptaugenmerk des Pflegekonzeptes ausgerichtet sein. Die Qualifizierung des Personals in der Pflege wird u. a. von der KMG Bildungsakademie gGmbH in Bad Wilsnack abgedeckt, die einen wesentlichen Beitrag bei der regelmäßigen Weiterbildung des Pflegepersonals mit der Zielsetzung der Sicherung der hohen Qualität der Pflege leistet. Die größte Herausforderung für das System der Gesundheitsversorgung liegt neben wachsendem Kostendruck durch demografischen Wandel und medizinischen Fortschritt in absehbarem Personalmangel. Um das heutige Versorgungsniveau aufrecht zu erhalten, fehlen nach einer Studie von WifoR und PwC aus Oktober 2010 bereits 2020 annähernd 56.000 Ärzte und rd. 140.000 nichtärztliche Fachkräfte. Bis 2030 wird sich die Personallücke sogar auf fast eine Million Personen vergrößern. Auch im Pflegebereich ist der Wettbewerb um Fachkräfte bereits erkennbar. Der Personalbedarf an Pflegekräften lässt sich nicht allein durch Effizienzsteigerungen ausgleichen. Um Versorgungsengpässe abzuwenden, muss der Pflegeberuf attraktiver werden. Die Kostenträger sind aufgerufen, eine bessere Bezahlung zu ermöglichen sowie die Ausbildung von Nachwuchskräften durch Fördermaßnahmen und die Steigerung der sozialen Akzeptanz dieser Berufsbilder deutlich zu erhöhen. Die KMG reagiert auf die absehbare Entwicklung seit Jahren durch die Ausbildung eigener Fachkräfte in den Bildungseinrichtungen der Unternehmensgruppe. Darüber hinaus sollen durch alternative Ausbildungsgänge Hilfskräfte weiter qualifiziert werden. Durch das Beibehalten von Arbeitszeitmodellen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen, und die Effizienzsteigerung unserer Einrichtungen werden wir das Fachkräftepotential unserer Region optimal ausschöpfen. Weitere Risiken werden in einem weiter ansteigenden Mindestlohn gesehen, der die Lohndifferenz zwischen Pflegehilfskräften zu Pflegefachkräften schrumpfen lässt und sich auf die Bereitschaft zur Weiterqualifizierung negativ auswirken würde. Andere Herausforderungen liegen in den rückläufigen Verweildauern der Heimbewohner sowie einem ansteigenden Preisdruck infolge zunehmenden Wettbewerbs. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir nicht. 7. PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr 2011 erwarten wir weiterhin hohe Belegungsquoten aller 9 Einrichtungen. Ausgehend von einem Nutzungsgrad von 93 % in 2010 gehen wir von einem Optimierungspotential auf hohem Niveau aus. Ein zunehmender Kostendruck ergibt sich vor allem aufgrund der Lohnentwicklung, insbesondere infolge der Mindestlohnregelungen sowie der ansteigenden Einstiegsgehälter von Berufsanfängern. Aufgrund der Belegungsoptimierungsmaßnahmen sowie der hohen Akzeptanz aufgrund des Qualitätsniveaus der von uns erbrachten Pflegeleistungen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2011 bei einer Gesamtleistung in Höhe von € 17,5 Mio. erneut ein deutlich positives Ergebnis. Diese positive Entwicklung wird ebenfalls für 2012 erwartet. Wir wollen das Segment der Seniorenpflege innerhalb der KMG-Gruppe konsequent ausbauen und damit der erwarteten Marktentwicklung Rechnung tragen. Hierzu ist vorgesehen, am Standort unseres KMG Klinikums in Güstrow ein eigenständiges Seniorenheim mit rd. 110 Plätzen zu errichten. Die Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen gestaltet sich aufgrund einer komplexen grundbuch- sowie förderrechtlichen Situation schwierig. Wir erwarten, diese in 2011 lösen zu können. Darüber hinaus wollen wir an den Standorten Pritzwalk (Umbau Geriatrie 820 T€), Tangermünde (Umbau Bürotrakt zu weiteren sieben Betten, 1.000 T€) und Alt Schwerin (Ausbau Gutshaus, 480 T€) Baumaßnahmen mit einem Volumen von rd. 3.022 T€ umsetzen, um die Kapazitäten und die Ausstattung dieser Einrichtungen zu erweitern.
Bad Wilsnack, 31. März 2011 Dr. Wolfgang Neubert BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), der Pflege-Buchführungsverordnung (PBV) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft besteht nach § 4 Abs. 1 PBV bzw. § 264 Abs. 1 HGB aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, dem Anhang einschließlich Anlagennachweis sowie dem Lagebericht. Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anlagennachweises ergibt sich aus den Anlagen 1 bis 3 der PBV. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Gesellschaft auf der Grundlage des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sind erstmalig zum 01.01.2010 angewendet worden. Eine Anpassung von Vorjahreszahlen erfolgte nicht. Erworbene immaterielle Anlagewerte (Software-Lizenzen) sind zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungszeiträume entsprechen den branchenüblichen Nutzungsdauern. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode ermittelt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 150,00 € werden im Geschäftsjahr voll abgeschrieben. Gleichzeitig wurde für diese Wirtschaftsgüter im Jahr des Zugangs ihr Abgang unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 150,00 € bis 1.000,00 €, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend jeweils 20 % p. a. im Jahr des Zugangs und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für erkennbare Risiken bewertet worden. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Der Sonderposten setzt sich aus Investitionszuschüssen zusammen, die in Vorjahren gewährt wurden. Die jährliche Auflösung des Sonderpostens erfolgt im Verhältnis der für die bezuschussten Vermögensgegenstände in Anspruch genommenen Abschreibungsbeträge des Geschäftsjahres. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Erläuterungen zur BilanzDie Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagennachweis ersichtlich. Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 155,6 T€ (Vj. 320,3 T€) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen aus Lieferungen und Leistungen und werden in Höhe von 1,9 T€ (Vj. 0,0 T€) gegen die KMG Invest GmbH ausgewiesen. Von denForderungen gegen verbundene Unternehmen werden in Höhe von 36,9 T€ (Vj. 17,2 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschaften des Konzernverbundes ausgewiesen. Gegen die KMG Business Center GmbH bestehen Forderungen aus dem Cash-Management (Pooling) in Höhe von 3.970,7 T€ (Vj. 3.535,0 T€). Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 26,5 T€ (Vj. 28,4 T€) enthalten, die Forderungen gegen die Finanzverwaltung aus Erstattungen von Körperschaftsteuerguthaben betreffen. Des Weiteren sind Forderungen gegen Personal in Höhe von 8,9 T€ (Vj. 3,9 T€) in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten, von denen 2,4 T€ (Vj. 1,4 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr belaufen sich auf 38,6 T€ (Vj. 27,1 T€). Die sonstigen Rückstellungenbeinhalten im Wesentlichen ungewisse Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von 222,5 T€ (Vj. 188,4 T€), Berufsgenossenschaftsbeiträge in Höhe von 56,9 T€ (Vj. 48,9 T€), Jahresabschlusskosten in Höhe von 17,3 T€ (Vj. 18,0 T€), Tantiemezahlungen in Höhe von 116,9 T€ (Vj. 116,1 T€) sowie ausstehende Rechnungen in Höhe von 16,1 T€ (Vj. 7,7 T€). Die übrigen Rückstellungen belaufen sich auf 15,7 T€ (Vj. 10,6 T€). In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der KMG Invest GmbH in Höhe von 54,3 T€ (Vj. 0,0 T€) und gegenüber der KMG Kliniken plc in Höhe von 6,1 T€ (Vj. 0,0 T€) ausgewiesen. Im Vorjahr wurden 78,9 T€ gegen die KMG Kliniken AG ausgewiesen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden in Höhe von 371,8 T€ (Vj. 411,4 T€) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Gesellschaften des Konzernverbundes ausgewiesen. Die Restlaufzeiten sind aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 999,3 T€ durch Grundpfandrechte gesichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsätze der Gesellschaft werden ausschließlich im Inland realisiert und umfassen im Wesentlichen Leistungsbeziehungen mit den Pflegekassen und den Heimbewohnern. Im Geschäftsjahr werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen periodenfremde Erträgein Höhe von 21,9 T€ (Vj. 54,8 T€) ausgewiesen. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 2,7 T€ (Vj. 16,5 T€) sowie sonstigen periodenfremden Erträgen in Höhe von 18,6 T€ (Vj. 38,3 T€). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 21,9 T€ (Vj. 9,4 T€) enthalten. Diese Aufwendungen beinhalten hauptsächlich im laufenden Geschäftsjahr eingegangene Rechnungen für das Vorjahr. V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Gesellschaft hat gegenüber der Deutschen Kreditbank AG eine Bürgschaftsübernahme zu Gunsten der ambiente Wellness Hotel group GmbH & Co. KG in Höhe von 4.700,0 T€ erklärt. Die KMG Seniorenheime GmbH hat gegenüber der Bremer Landesbank eine Bürgschaftsübernahme zu Gunsten der KMG Invest GmbH (vormals KMG Kliniken AG) in Höhe von 4.751,0 T€ und in Höhe von 5.191,0 T€ erklärt. Die KMG Seniorenheime GmbH haftet gesamtschuldnerisch mit der KMG Invest GmbH für Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 2.000,0 T€ gegenüber der Investitionsbank des Landes Brandenburg. Eine Liquiditätsbelastung für die KMG Seniorenheime GmbH als Risiko der Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaftsübernahmeverträgen sehen wir aufgrund der positiven Entwicklung der KMG-Gruppe derzeit nicht. Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von 39.114,8 T€ (Vj. 41.420,7 T€). Diese haben eine Restlaufzeit zwischen 1 und 24 Jahren. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen in Höhe von 16,4 T€ (Vj. 17,1 T€) mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 2 Jahren. VI. Sonstige AngabenDer durchschnittliche Personalbestand setzt sich wie folgt zusammen:
Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist Herr Dr. Wolfgang Neubert, Bad Wilsnack, bestellt. Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der KMG Kliniken plc mit Sitz in Bad Wilsnack (HRB 9097 des Amtsgerichts Neuruppin) einbezogen.
Bad Wilsnack, 31. März 2011 Dr. Wolfgang Neubert Entwicklung des Anlagevermögens
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KMG Seniorenheime GmbH, Bad Wilsnack, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen der Pflegebuchführungsverordnung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 8. April 2011 Ernst
& Young GmbH
Lennartz, Wirtschaftsprüfer Höft, Wirtschaftsprüferin Feststellung Jahresabschluss und GewinnverwendungAm 11.07.2011 fand in den Räumen der KMG Business Center GmbH unter Verzicht auf alle Formen und Fristen eine ordentliche Gesellschafterversammlung der KMG Seniorenheime GmbH statt. Es wurden u. a. folgende Beschlüsse gefasst: 1. Der durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss 2010 für das Geschäftsjahr zum 31.12.2010 wird mit einer Bilanzsumme von 11.811.278,83 EUR festgestellt. 2. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis 31.12.2010 beträgt 722.386,57 EUR. Der Jahresüberschuss ist auf neue Rechnung vorzutragen. |
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