Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuruppin HRB 7168
Vorher
KMG Seniorenheim am Klinikum Pritzwalk GmbH
Eingetragen
9.3.2005
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenSeniorenwohnheimeSonstige vollstationäre Pflegeeinrichtungen
Gegenstand
Errichten und Betreiben eines Alten- und Pflegeheimes und weiterer sozialer Einrichtungen im ambulanten und stationären Bereich inklusive dazugehörender Serviceeinrichtungen

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Stefan Eschmann. LL.M
seit 16.1.2014
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert6.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (6)

NameAnteil
Dr. Wolfgang Neubert Stiftung
4.84%
Dres. Neubert Familienstiftung
1.16%
Dr. Wolfgang Neubert Stiftung
0.00%
Dres. Neubert Familienstiftung
0.00%
Dr. Wolfgang Neubert Stiftung
0.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

KMG Kliniken SE
Germany
23.876 €
94.00%
KMG Invest GmbH
Germany
1.524 €
6.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

KMG Seniorenheime GmbH

Bad Wilsnack

Jahresabschluss zum 31.12.2010

Lagebericht

1. Organisation und Geschäftstätigkeit

Die KMG-Gruppe umfasst als integrierter Gesundheitskonzern die Kernleistungen Akutversorgung, Rehabilitation und Seniorenpflege in den neuen Bundesländern. Die KMG Seniorenheime GmbH verfügt über eine Kapazität von 688 Betten in 9 Seniorenheimen und deckt in der KMG-Gruppe das Segment der Seniorenpflege vollständig ab.

Die folgenden Einrichtungen bilden den Pflegebereich des KMG-Konzerns:

  Anzahl Plätze
KMG Seniorenresidenz Haus Goethe, Bad Wilsnack 106
KMG Seniorenheim Haus Fontane, Wittstock 71
KMG Seniorenheim Haus Dosseblick, Neustadt/Dosse 96
KMG Seniorenheim am Klinikum, Güstrow 41
KMG Seniorenheim Eldeblick, Plau am See 92
KMG Seniorenheim am Klinikum Pritzwalk, Pritzwalk 95
KMG Seniorenheim am Park, Alt Schwerin 64
KMG Psychiatrisches Pflegeheim, Malchow 40
KMG Seniorenheim Elbblick, Tangermünde 83
  688

2. Gesellschaftsrechtliche Neuordnung der KMG-Gruppe 2010

Im ersten Quartal 2010 wurde die Unternehmensgruppe gesellschaftsrechtlich optimiert. Die KMG Kliniken AG hat mit Wirkung zum 01.01.2010 59 % der Gesellschaftsanteile an der KMG Klinik Management GmbH und 94 % der Gesellschaftsanteile aller anderen Tochtergesellschaften in die KMG Kliniken plc eingebracht. Als Gegenleistung für die Einbringung hat die KMG Kliniken AG eine Beteiligung in Höhe von 30 % an der KMG Kliniken plc in Form von stimmrechtslosen Anteilen erhalten. Damit fungiert die KMG Kliniken plc als neue Obergesellschaft des KMG-Konzerns. Die KMG Kliniken AG ist damit rückwirkend zum 01.01.2010 als Konzernmutter ausgeschieden.

3. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die Seniorenpflege rangiert im deutschen Gesundheitsmarkt hinter Krankenhäusern, Arztpraxen und Apotheken an vierter Stelle. Bereits 2007 entfielen rd. 11 % mit rd. 27 Mrd. EUR auf dieses Marktsegment. Aufgrund der demografischen Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland nimmt die Bedeutung der Pflege kontinuierlich zu. Die Experten vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung aus Essen (RWI) schätzen in ihrem Pflegeheim-Rating-Report von 2009, dass der Pflegemarkt innerhalb des deutschen Gesundheitswesens am stärksten wächst. Dabei ist zu erkennen, dass die Pflege in Heimen und durch ambulante Dienste zunimmt, während der Anteil der Pflege durch Angehörige aufgrund demografischer und gesellschaftlicher Faktoren rückläufig ist.

Das RWI geht weiterhin davon aus, dass die Zahl der stationären Pflegefälle von 709.000 im Jahr 2007 um 252.000 auf 962.000 bis 2020 (+36 %) und um 402.000 auf 1,1 Mio. bis 2030 (+57 %) steigen wird. Bis 2030 dürfte das Marktvolumen des stationären Bereichs auf 30 Mrd. EUR wachsen. Auf der Finanzierungsseite geht das RWI davon aus, dass durch die konstanten Pflegequoten sowie konstanten Erwerbsquoten die soziale Pflegeversicherung (SPV) bis 2015 trotz Finanzkrise einen positiven Saldo aufweisen wird und eine Kapitalreserve von fast 10 Mrd. EUR aufbauen kann, die bis etwa 2021 aufgezehrt würde. Die aktuell gute wirtschaftliche Lage in Deutschland mit einer durch die Wirtschaftskrise kaum negativ beeinflussten Beschäftigungsquote dürfte sich auf diese Prognose positiv auswirken.

Zur wirtschaftlichen Lage der Pflegheime führt das RWI aus, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit bei 1,1% liegt. Beim Rating schneiden westdeutsche Heime leicht schlechter ab als die in Ostdeutschland. Aufgrund der jährlich steigenden Pflegefälle wird für die meisten Heime eine stabile Situation erwartet.

Der Geschäftsverlauf der 9 Seniorenheime der KMG Seniorenheime GmbH ist in 2010 gekennzeichnet durch eine hohe Auslastung von 96,55 %. Der Schwerpunkt der Pflegestufen liegt mit 42,6 % (Stufe 2) und 37,5 % (Stufe 1) im mittleren Bereich, es folgen die Pflegestufe 3 mit 17,7 % sowie Pflegestufe 0 mit 1,1 %. Auf Härtefälle entfallen weitere 1,1 %.

Der Anteil der Sozialhilfeempfänger liegt insgesamt bei 23,3 % der Bewohner.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir überproportionale Steigerungen im Personalaufwand, die gegenüber dem Vorjahr bei 15,0 % liegen. Wesentlich für diese Entwicklung im Bereich der Personalkosten sind neben Tariferhöhungen ein Anstieg bei den Vollkräften um 11,7 % sowie ein Anstieg der Ausbildungsvergütungen.

Im Bereich des Materialaufwandes ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 7,7 % zu verzeichnen.

Insbesondere durch die erfolgreiche Etablierung des im Mai 2009 eröffneten Seniorenheims in Tangermünde, zusammen mit einer stabilen Belegung der übrigen Heime, konnte die Gesamtleistung um 11,5 % auf 17.353 T€ gesteigert werden, so dass wir einen Jahresüberschuss von 722 T€ erzielen konnten, der damit leicht über dem Vorjahresniveau liegt.

4. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die Ertragslage stellt sich im Geschäftsjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar (Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens wurden von den Abschreibungen abgesetzt):

  2010
T€
2009
T€
Umsatzerlöse 17.061 15.313
Sonstige betriebliche Erträge 292 252
Gesamtleistung 17.353 15.565
Materialaufwand 4.456 4.138
Personalaufwand 8.276 7.196
Abschreibungen 156 129
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.659 3.307
Betriebsausgaben 16.547 14.770
Betriebsergebnis 805 795
Finanzergebnis 65 40
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 870 835
Steuern 148 118
Jahresüberschuss 722 717

Die Gesamtleistung der Gesellschaft erhöhte sich von € 15,6 Mio. im Vorjahr auf € 17,4 Mio. im Geschäftsjahr. Diese positive Entwicklung ist geprägt durch die höhere Auslastung des Seniorenheimes in Tangermünde sowie durch die verbesserte Belegungssituation der Seniorenheime in Pritzwalk und Plau.

Der Nutzungsgrad der Einrichtungen zeigt folgendes Bild:

  2010
%
2009
%
KMG Seniorenresidenz Haus Goethe, Bad Wilsnack 92,63 87,24
KMG Seniorenheim Haus Fontane, Wittstock 92,34 95,16
KMG Seniorenheim Haus Dosseblick, Neustadt/Dosse 96,33 93,63
KMG Seniorenheim Am Klinikum, Güstrow 96,27 91,05
KMG Seniorenheim Eldeblick, Plau am See 91,80 91,26
KMG Seniorenheim am Klinikum Pritzwalk, Pritzwalk 91,67 89,09
KMG Seniorenheim Am Park, Alt Schwerin 96,60 95,20
KMG Psychiatrisches Pflegeheim, Malchow 97,82 97,53
KMG Seniorenheim Elbblick, Tangermünde 86,14 69,95
Insgesamt 92,98 90,47

Die Materialaufwendungen erhöhten sich von € 4,1 Mio. auf € 4,5 Mio. bedingt durch die insgesamt steigenden Heimbewohnerzahlen.

Die Personal-Vergütungsstruktur zeigt insgesamt einen überproportionalen Anstieg. Die im Vergleich zum Vorjahr um € 1,08 Mio. höheren Personalaufwendungen sind im Wesentlichen durch Neueinstellungen von Pflegekräften, durch eine tarifliche Lohnerhöhung ab 01.01.2010 um 3,5 %, durch die Erhöhung der Ausbildungsvergütung sowie durch den Anstieg der Einstiegsgehälter geprägt. Die Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende) erhöhte sich im Jahresdurchschnitt von 262,9 VK im Vorjahr auf 299,6 VK, insbesondere im Seniorenheim in Tangermünde.

Die Vermögenslage stellt sich folgendermaßen dar:

  2010
T€
2009
T€
Anlagevermögen 7.037 7.212
Sonderposten -5.228 -5.450
  1.809 1.762
Langfristige Forderungen 27 30
Langfristiges Vermögen 1.836 1.792
Kurzfristiges Vermögen 4.747 4.444
Aktiva 6.583 6.236
Eigenkapital 4.032 3.309
Langfristiges Fremdkapital 992 1.083
Kurzfristiges Fremdkapital 1.559 1.844
Passiva 6.583 6.236

Zur Darstellung des eigenfinanzierten Vermögens wurde der Sonderposten vom Anlagevermögen abgezogen.

Die Vermögenslage stellt sich im Vorjahresvergleich weitgehend unverändert dar. Der Anstieg des kurzfristigen Vermögens resultiert aus dem Aufbau des positiven Saldos des Cash-Poolings zur KMG Business Center GmbH (+ 436 T€), der sich aus der zahlungswirksamen Veränderung des Finanzmittelbestandes der KMG Seniorenheime GmbH ergibt.

Insgesamt ist die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durch die stabile Fortentwicklung der Seniorenheime geprägt und trägt damit zum Gesamterfolg der KMG-Gruppe bei.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nicht zu verzeichnen.

6. Risikobericht

Zur Steuerung der Gesellschaft kommen im Rahmen des Risikomanagements unterschiedliche Instrumente zur Anwendung. Im Rahmen eines Controllingsystems werden Leistungs- und Kostendaten der operativen Tätigkeit monatlich ausgewertet. Zur mittelfristigen Steuerung werden Liquiditäts-, Finanz- und Ertragsvorschaurechnungen eingesetzt.

Maßgeblich für die gute Belegung ist die hohe Qualität der angebotenen Pflegeleistungen, die im Rahmen eines permanenten Qualitätsmanagements der internen sowie durch die Landesbehörden einer regelmäßigen externen Überprüfung und Kontrolle unterliegen.

Die Einrichtungen genießen eine hohe pflegerische Akzeptanz bei den Bewohnern und Kostenträgern. Hier wirkte sich insbesondere der hohe Qualitätsstandard im baulichen und pflegerischen Bereich positiv aus. Auf die Sicherung eines hohen Standards wird auch zukünftig das Hauptaugenmerk des Pflegekonzeptes ausgerichtet sein.

Die Qualifizierung des Personals in der Pflege wird u. a. von der KMG Bildungsakademie gGmbH in Bad Wilsnack abgedeckt, die einen wesentlichen Beitrag bei der regelmäßigen Weiterbildung des Pflegepersonals mit der Zielsetzung der Sicherung der hohen Qualität der Pflege leistet.

Die größte Herausforderung für das System der Gesundheitsversorgung liegt neben wachsendem Kostendruck durch demografischen Wandel und medizinischen Fortschritt in absehbarem Personalmangel. Um das heutige Versorgungsniveau aufrecht zu erhalten, fehlen nach einer Studie von WifoR und PwC aus Oktober 2010 bereits 2020 annähernd 56.000 Ärzte und rd. 140.000 nichtärztliche Fachkräfte. Bis 2030 wird sich die Personallücke sogar auf fast eine Million Personen vergrößern. Auch im Pflegebereich ist der Wettbewerb um Fachkräfte bereits erkennbar.

Der Personalbedarf an Pflegekräften lässt sich nicht allein durch Effizienzsteigerungen ausgleichen. Um Versorgungsengpässe abzuwenden, muss der Pflegeberuf attraktiver werden. Die Kostenträger sind aufgerufen, eine bessere Bezahlung zu ermöglichen sowie die Ausbildung von Nachwuchskräften durch Fördermaßnahmen und die Steigerung der sozialen Akzeptanz dieser Berufsbilder deutlich zu erhöhen.

Die KMG reagiert auf die absehbare Entwicklung seit Jahren durch die Ausbildung eigener Fachkräfte in den Bildungseinrichtungen der Unternehmensgruppe. Darüber hinaus sollen durch alternative Ausbildungsgänge Hilfskräfte weiter qualifiziert werden. Durch das Beibehalten von Arbeitszeitmodellen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen, und die Effizienzsteigerung unserer Einrichtungen werden wir das Fachkräftepotential unserer Region optimal ausschöpfen.

Weitere Risiken werden in einem weiter ansteigenden Mindestlohn gesehen, der die Lohndifferenz zwischen Pflegehilfskräften zu Pflegefachkräften schrumpfen lässt und sich auf die Bereitschaft zur Weiterqualifizierung negativ auswirken würde. Andere Herausforderungen liegen in den rückläufigen Verweildauern der Heimbewohner sowie einem ansteigenden Preisdruck infolge zunehmenden Wettbewerbs.

Bestandsgefährdende Risiken sehen wir nicht.

7. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2011 erwarten wir weiterhin hohe Belegungsquoten aller 9 Einrichtungen. Ausgehend von einem Nutzungsgrad von 93 % in 2010 gehen wir von einem Optimierungspotential auf hohem Niveau aus. Ein zunehmender Kostendruck ergibt sich vor allem aufgrund der Lohnentwicklung, insbesondere infolge der Mindestlohnregelungen sowie der ansteigenden Einstiegsgehälter von Berufsanfängern. Aufgrund der Belegungsoptimierungsmaßnahmen sowie der hohen Akzeptanz aufgrund des Qualitätsniveaus der von uns erbrachten Pflegeleistungen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2011 bei einer Gesamtleistung in Höhe von € 17,5 Mio. erneut ein deutlich positives Ergebnis. Diese positive Entwicklung wird ebenfalls für 2012 erwartet.

Wir wollen das Segment der Seniorenpflege innerhalb der KMG-Gruppe konsequent ausbauen und damit der erwarteten Marktentwicklung Rechnung tragen. Hierzu ist vorgesehen, am Standort unseres KMG Klinikums in Güstrow ein eigenständiges Seniorenheim mit rd. 110 Plätzen zu errichten. Die Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen gestaltet sich aufgrund einer komplexen grundbuch- sowie förderrechtlichen Situation schwierig. Wir erwarten, diese in 2011 lösen zu können. Darüber hinaus wollen wir an den Standorten Pritzwalk (Umbau Geriatrie 820 T€), Tangermünde (Umbau Bürotrakt zu weiteren sieben Betten, 1.000 T€) und Alt Schwerin (Ausbau Gutshaus, 480 T€) Baumaßnahmen mit einem Volumen von rd. 3.022 T€ umsetzen, um die Kapazitäten und die Ausstattung dieser Einrichtungen zu erweitern.

 

Bad Wilsnack, 31. März 2011

Dr. Wolfgang Neubert

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
31.12.2009
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen   9.545,00 16.973,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.315.371,48   6.505.461,85
2. Technische Anlagen 1.043,00   1.205,00
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 543.672,00   552.027,00
4. Fahrzeuge 149.203,00   135.968,00
5. Geleistete Anzahlungen 18.148,35   0,00
    7.027.437,83 7.194.661,85
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 155.632,12   320.267,21
2. Forderungen an Gesellschafter 1.888,45   0,00
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.007.596,95   3.552.269,53
4. Sonstige Vermögensgegenstände 65.127,81   56.893,75
    4.230.245,33 3.929.430,49
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   514.236,29 506.861,58
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   29.814,38 38.199,24
    11.811.278,83 11.686.126,16

Passiva

     
  31.12.2010
31.12.2009
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 25.400,00   25.400,00
II. Kapitalrücklage 1.857.937,31   1.857.937,31
III. Gewinnvortrag 1.425.788,07   708.473,00
IV. Jahresüberschuss 722.386,57   717.315,07
    4.031.511,95 3.309.125,38
B. SONDERPOSTEN AUS DER ZUWENDUNG ZUR FINANZIERUNG DES ANLAGEVERMÖGENS      
Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln   5.228.144,99 5.450.140,99
C. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Steuerrückstellungen 476,33   130.565,20
2. Sonstige Rückstellungen 445.488,98   389.756,04
    445.965,31 520.321,24
D. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 993.333,23   1.073.333,27
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 120.187,21   139.476,48
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 60.491,70   78.859,26
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 371.830,51   411.370,02
5. Sonstige Verbindlichkeiten 493.973,34   621.109,53
davon aus Steuern € 56.008,54 (Vj. € 186.419,49)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 6.254,19 (Vj. € 4.591,90)      
    2.039.815,99 2.324.148,56
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   65.840,59 82.389,99
    11.811.278,83 11.686.126,16

Gewinn- und Verlustrechnung

  2010
2009
1. Erträge aus allgemeinen Pflegeleistungen 11.539.475,35   10.340.714,70
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 3.676.754,00   3.361.907,08
3. Erträge aus Investitionskosten 1.724.527,46   1.497.366,98
4. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 120.119,03   112.553,74
5. Sonstige betriebliche Erträge 291.737,94   251.704,31
    17.352.613,78 15.564.246,81
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 6.876.384,21   5.964.591,46
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.399.986,72   1.231.303,63
davon für Altersversorgung € 32.424,80 (Vj. € 43.375,65)      
    8.276.370,93 7.195.895,09
7. Materialaufwand      
a) Lebensmittel 1.702.980,22   1.575.397,58
b) Medizinischer Bedarf 189.961,05   172.454,63
c) Wasser, Energie, Brennstoffe 660.167,88   590.081,83
d) Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf 1.902.862,17   1.800.321,76
    4.455.971,32 4.138.255,80
8. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen   734.641,17 615.111,29
9. Steuern, Abgaben, Versicherungen   110.869,92 95.870,36
10. Mieten, Pacht und Leasing   2.385.301,15 2.179.010,26
11. Zwischenergebnis   1.389.459,29 1.340.104,01
12. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten   221.996,00 222.566,00
13. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   377.932,75 351.395,07
14. Aufwendungen für Instandhaltung und Ingangsetzung   326.673,73 272.825,38
15. Sonstige betriebliche Aufwendungen   101.481,79 143.516,68
16. Zwischenergebnis   805.367,02 794.932,88
17. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 132.782,00   114.101,71
davon aus verbundenen Unternehmen € 130.921,19 (Vj. € 113.645,54)      
18. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 68.283,56   74.348,26
davon an verbundene Unternehmen € 1.308,55 (Vj. € 2.275,15)      
    64.498,44 39.753,45
19. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   869.865,46 834.686,33
20. Steuern   147.478,89 117.371,26
davon Steuern vom Einkommen und vom Ertrag € 137.265,64 (Vj. € 107.737,11)      
21. Jahresüberschuss   722.386,57 717.315,07

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), der Pflege-Buchführungsverordnung (PBV) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft besteht nach § 4 Abs. 1 PBV bzw. § 264 Abs. 1 HGB aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, dem Anhang einschließlich Anlagennachweis sowie dem Lagebericht. Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anlagennachweises ergibt sich aus den Anlagen 1 bis 3 der PBV.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Gesellschaft auf der Grundlage des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sind erstmalig zum 01.01.2010 angewendet worden. Eine Anpassung von Vorjahreszahlen erfolgte nicht.

Erworbene immaterielle Anlagewerte (Software-Lizenzen) sind zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungszeiträume entsprechen den branchenüblichen Nutzungsdauern. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode ermittelt.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 150,00 € werden im Geschäftsjahr voll abgeschrieben. Gleichzeitig wurde für diese Wirtschaftsgüter im Jahr des Zugangs ihr Abgang unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 150,00 € bis 1.000,00 €, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend jeweils 20 % p. a. im Jahr des Zugangs und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für erkennbare Risiken bewertet worden.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Der Sonderposten setzt sich aus Investitionszuschüssen zusammen, die in Vorjahren gewährt wurden. Die jährliche Auflösung des Sonderpostens erfolgt im Verhältnis der für die bezuschussten Vermögensgegenstände in Anspruch genommenen Abschreibungsbeträge des Geschäftsjahres.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagennachweis ersichtlich.

Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 155,6 T€ (Vj. 320,3 T€) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen aus Lieferungen und Leistungen und werden in Höhe von 1,9 T€ (Vj. 0,0 T€) gegen die KMG Invest GmbH ausgewiesen.

Von denForderungen gegen verbundene Unternehmen werden in Höhe von 36,9 T€ (Vj. 17,2 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschaften des Konzernverbundes ausgewiesen. Gegen die KMG Business Center GmbH bestehen Forderungen aus dem Cash-Management (Pooling) in Höhe von 3.970,7 T€ (Vj. 3.535,0 T€). Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 26,5 T€ (Vj. 28,4 T€) enthalten, die Forderungen gegen die Finanzverwaltung aus Erstattungen von Körperschaftsteuerguthaben betreffen. Des Weiteren sind Forderungen gegen Personal in Höhe von 8,9 T€ (Vj. 3,9 T€) in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten, von denen 2,4 T€ (Vj. 1,4 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr belaufen sich auf 38,6 T€ (Vj. 27,1 T€).

Die sonstigen Rückstellungenbeinhalten im Wesentlichen ungewisse Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von 222,5 T€ (Vj. 188,4 T€), Berufsgenossenschaftsbeiträge in Höhe von 56,9 T€ (Vj. 48,9 T€), Jahresabschlusskosten in Höhe von 17,3 T€ (Vj. 18,0 T€), Tantiemezahlungen in Höhe von 116,9 T€ (Vj. 116,1 T€) sowie ausstehende Rechnungen in Höhe von 16,1 T€ (Vj. 7,7 T€). Die übrigen Rückstellungen belaufen sich auf 15,7 T€ (Vj. 10,6 T€).

In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der KMG Invest GmbH in Höhe von 54,3 T€ (Vj. 0,0 T€) und gegenüber der KMG Kliniken plc in Höhe von 6,1 T€ (Vj. 0,0 T€) ausgewiesen. Im Vorjahr wurden 78,9 T€ gegen die KMG Kliniken AG ausgewiesen.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden in Höhe von 371,8 T€ (Vj. 411,4 T€) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Gesellschaften des Konzernverbundes ausgewiesen.

Die Restlaufzeiten sind aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit Restlaufzeit
  31.12.2009
31.12.2010
bis zu 1 Jahr
von 1 Jahr bis zu 5 Jahren
über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.073.333,27 993.333,23 80.000,04 913.333,19 0,00
Vorjahr:     80.000,04 320.000,16 673.333,07
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 139.476,48 120.187,21 41.281,28 78.905,93 0,00
Vorjahr:     50.052,47 89.424,01 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 78.859,26 60.491,70 60.491,70 0,00 0,00
Vorjahr:     78.859,26 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 411.370,02 371.830,51 371.830,51 0,00 0,00
Vorjahr:     411.370,02 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 621.109,53 493.973,34 493.973,34 0,00 0,00
Vorjahr:     621.109,53 0,00 0,00
Summe: 2.324.148,56 2.039.815,99 1.047.576,87 992.239,12 0,00
Vorjahr:     1.241.391,32 409.424,17 673.333,07

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 999,3 T€ durch Grundpfandrechte gesichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsätze der Gesellschaft werden ausschließlich im Inland realisiert und umfassen im Wesentlichen Leistungsbeziehungen mit den Pflegekassen und den Heimbewohnern.

Im Geschäftsjahr werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen periodenfremde Erträgein Höhe von 21,9 T€ (Vj. 54,8 T€) ausgewiesen. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 2,7 T€ (Vj. 16,5 T€) sowie sonstigen periodenfremden Erträgen in Höhe von 18,6 T€ (Vj. 38,3 T€). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 21,9 T€ (Vj. 9,4 T€) enthalten. Diese Aufwendungen beinhalten hauptsächlich im laufenden Geschäftsjahr eingegangene Rechnungen für das Vorjahr.

V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat gegenüber der Deutschen Kreditbank AG eine Bürgschaftsübernahme zu Gunsten der ambiente Wellness Hotel group GmbH & Co. KG in Höhe von 4.700,0 T€ erklärt.

Die KMG Seniorenheime GmbH hat gegenüber der Bremer Landesbank eine Bürgschaftsübernahme zu Gunsten der KMG Invest GmbH (vormals KMG Kliniken AG) in Höhe von 4.751,0 T€ und in Höhe von 5.191,0 T€ erklärt.

Die KMG Seniorenheime GmbH haftet gesamtschuldnerisch mit der KMG Invest GmbH für Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 2.000,0 T€ gegenüber der Investitionsbank des Landes Brandenburg.

Eine Liquiditätsbelastung für die KMG Seniorenheime GmbH als Risiko der Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaftsübernahmeverträgen sehen wir aufgrund der positiven Entwicklung der KMG-Gruppe derzeit nicht.

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von 39.114,8 T€ (Vj. 41.420,7 T€). Diese haben eine Restlaufzeit zwischen 1 und 24 Jahren. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen in Höhe von 16,4 T€ (Vj. 17,1 T€) mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 2 Jahren.

VI. Sonstige Angaben

Der durchschnittliche Personalbestand setzt sich wie folgt zusammen:

  Vollkräfte
  2010 2009
Pflegedienst 256,6 222,0
Wirtschafts- u. Versorgungsdienst 15,1 15,1
Technischer Dienst 12,5 10,6
Verwaltung 15,4 15,2
  299,6 262,9
Sonstiges Personal (Azubis) 27,4 29,9
  327,0 292,8

Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist Herr Dr. Wolfgang Neubert, Bad Wilsnack, bestellt.

Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der KMG Kliniken plc mit Sitz in Bad Wilsnack (HRB 9097 des Amtsgerichts Neuruppin) einbezogen.

 

Bad Wilsnack, 31. März 2011

Dr. Wolfgang Neubert

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  1.1.2010
Zugänge
Abgänge
31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 71.785,93 2.446,84 0,00 74.232,77
  71.785,93 2.446,84 0,00 74.232,77
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.920.902,85 4.524,28 0,00 6.925.427,13
2. Technische Anlagen 1.626,63 0,00 0,00 1.626,63
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 1.112.761,65 129.874,00 3.019,35 1.239.616,30
4. Fahrzeuge 232.931,69 48.287,26 11.672,80 269.546,15
5. Geleistete Anzahlungen 0,00 18.148,35 0,00 18.148,35
  8.268.222,82 200.833,89 14.692,15 8.454.364,56
  8.340.008,75 203.280,73 14.692,15 8.528.597,33
  Kumulierte Abschreibungen
  1.1.2010
Zugänge
Abgänge
31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 54.812,93 9.874,84 0,00 64.687,77
  54.812,93 9.874,84 0,00 64.687,77
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 415.441,00 194.614,65 0,00 610.055,65
2. Technische Anlagen 421,63 162,00 0,00 583,63
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 560.734,65 138.229,00 3.019,35 695.944,30
4. Fahrzeuge 96.963,69 35.052,26 11.672,80 120.343,15
5. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.073.560,97 368.057,91 14.692,15 1.426.926,73
  1.128.373,90 377.932,75 14.692,15 1.491.614,50
  Buchwerte
  31.12.2010
31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 9.545,00 16.973,00
  9.545,00 16.973,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.315.371,48 6.505.461,85
2. Technische Anlagen 1.043,00 1.205,00
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 543.672,00 552.027,00
4. Fahrzeuge 149.203,00 135.968,00
5. Geleistete Anzahlungen 18.148,35 0,00
  7.027.437,83 7.194.661,85
  7.036.982,83 7.211.634,85

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KMG Seniorenheime GmbH, Bad Wilsnack, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen der Pflegebuchführungsverordnung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 8. April 2011

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Lennartz, Wirtschaftsprüfer

Höft, Wirtschaftsprüferin

Feststellung Jahresabschluss und Gewinnverwendung

Am 11.07.2011 fand in den Räumen der KMG Business Center GmbH unter Verzicht auf alle Formen und Fristen eine ordentliche Gesellschafterversammlung der KMG Seniorenheime GmbH statt.

Es wurden u. a. folgende Beschlüsse gefasst:

1. Der durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss 2010 für das Geschäftsjahr zum 31.12.2010 wird mit einer Bilanzsumme von 11.811.278,83 EUR festgestellt.

2. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis 31.12.2010 beträgt 722.386,57 EUR. Der Jahresüberschuss ist auf neue Rechnung vorzutragen.

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