W. Barnet GmbH
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
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Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BARNET EUROPE W. BARNET GMBH & Co. KGAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23Barnet Europe W. Barnet GmbH & Co. KG, AachenGeschäftstätigkeit Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von technischen Fasern und Filamentgarnen sowie der Handel mit Sekundärrohstoffprodukten. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Produkte aus Polyester und Polyamid. Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach wie vor in einer Stagnation. Laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts vom 30. Oktober ist das BIP im dritten Quartal 2023 preis-, kalender- und saisonbereinigt gegenüber Vorquartal um 0,1 % geringfügig zurück gegangen. Gleichzeitig hat das Statistische Bundesamt die Ergebnisse für das erste und zweite Quartal um jeweils 0,1 Prozentpunkte auf 0,0 % bzw. +0,1 % aufwärts revidiert, was das Bild der derzeitigen wirtschaftlichen Schwächephase aber nicht grundsätzlich ändert. Nach ersten, vorläufigen Informationen dämpfte der private Konsum angesichts der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der anhaltenden Konsumentenunsicherheit weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung auch im dritten Quartal. Der Außenhandel ist angesichts der anhaltenden weltwirtschaftlichen Schwäche im Quartalsvergleich ebenfalls rückläufig; sowohl Exporte als auch Importe waren zuletzt deutlich schwächer.1 Erfreulich ist, dass die Ausrüstungsinvestitionen erneut zugenommen haben und das Wachstum weiter stützen. Neben der Industrie war auch die Wertschöpfung im Bau und im Handel wohl weiter rückläufig. Die unternehmensnahen Dienstleistungsbereiche dürften sich dagegen günstiger entwickelt haben. Der Rückgang des BIP im dritten Quartal war auf Basis der vorliegenden Indikatoren (Industrieproduktion, Auftragseingänge) erwartet worden. Die wirtschaftliche Schwächephase macht sich weiter auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar; der Beschäftigungsaufbau ist zu einem Stillstand gekommen und die Arbeitslosigkeit steigt in saisonbereinigter Rechnung weiter leicht an. Aktuelle Frühindikatoren deuten darauf hin, dass die wirtschaftliche Schwäche den Arbeitsmarkt noch über den Winter belasten dürfte und eine Erholung ist erst im Frühjahr zu erwarten ist. Auch wenn einzelne Stimmungsindikatoren wie ifo Geschäftserwartungen und ZEW-Konjunkturerwartungen auf eine Bodenbildung am aktuellen Rand hindeuten und sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen im Zuge spürbar rückläufiger Inflationsraten und wieder steigender Reallöhne verbessern, wird die Aussicht auf das Jahresendquartal durch die ungünstige statistische Ausgangslage zum Ende des dritten Quartals belastet. Die weltweite Industrieproduktion nahm im August im Vergleich zum Vormonat verhalten zu (0,7 %) und auch der Welthandel expandierte mit 0,4 % leicht. Von den Frühindikatoren kommen aktuell gemischte Signale für die weitere Entwicklung des Welthandels. Der RWI/ISL- Containerumschlag-Index ist im Berichtsmonat September (saisonbereinigt) von 124 auf 128 Punkte gestiegen, was insbesondere mit dem Containerumschlag in chinesischen Häfen begründet wird. Der für die Aktivität in Europa besonders aussagekräftige Nordrange-Index ging aber erneut deutlich zurück (102 auf 99 Punkte). Für den Berichtsmonat Oktober deuten die Schiffbewegungsdaten des Kiel-Trade-Indikators aktuell aber auf eine Stabilisierung des Welthandels zum Jahresende hin. Sowohl der Welthandel (+2,0 %) als auch die Ausfuhren der großen europäischen Volkswirtschaften dürften laut KTI merklich expandiert haben.2 Die US-Wirtschaft hat im dritten Quartal noch einmal kräftig zugelegt. Angetrieben vom privaten Verbrauch ist das reale Bruttoinlandsprodukt um 4,9 % gestiegen (gegenüber Vorquartal, auf Jahresrate hochgerechnet). Dies war das höchste Wachstum in den letzten sieben Quartalen. Die chinesische Wirtschaft hat im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 1,3 % (4,9 % gegenüber dem Vorjahr) zugelegt, nach 0,5 % im zweiten Quartal. Das Wachstum wurde weitgehend vom Konsum getragen, die Haushalte brauchten dazu einen Teil ihrer Ersparnisse auf. Insgesamt nahm das reale Bruttoinlandsprodukt in den ersten drei Quartalen um 5,2 % gegenüber dem Vorjahr zu.3 Allgemeines Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach wie vor in einer Stagnation. Nach ersten Informationen dämpfte der private Konsum angesichts der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der anhaltenden Konsumentenunsicherheit weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung. Exporte sowie Importe waren deutlich schwächer. Das Management verfolgt die Situation aufmerksam, um, falls erforderlich, Gegenmaßnahmen zu planen und ggf. umsetzen zu können. Nach den beiden vorangegangenen äußerst positiven Geschäftsjahren, musste auch die Barnet Europe den negativen äußeren Einflüssen Rechnung tragen. In allen Geschäftsbereichen, Fasern (-2,0 %), Filamente (-34,0 %) und Polymers (-34,1 %), ist eine negative Umsatzentwicklung zu verzeichnen. Für das abgelaufene Geschäftsjahr ergibt sich ein Umsatzrückgang von -14,5 % bei gesunkener Absatzmenge (-16,2 %). Der Umsatz im Inland erhöhte sich um 8,8 %, im übrigen Gemeinschaftsgebiet verzeichnet die Barnet Europe eine Reduzierung um -14,8 %. Die Umsätze mit dem restlichen Ausland reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um -32,9 %. Der Jahresüberschuss liegt mit -44,9 % deutlich unter Vorjahresniveau.
Der Fokus des Managements lag in 2022/23 auf den folgenden Themen: • Optimierung des Lagerbestands • Weitere Entwicklung von strategischen Partnerschaften • Reduzierung/Rückzahlung von Fremdmitteln • Weiterentwicklung Qualitäts- und Projektmanagements • Vorbereitung der Einführung eines neuen ERP-Systems • Einführung einer neuen Zeiterfassung Soziales Der durchschnittliche Personalstand im Geschäftsjahr 2022/2023 ist mit 72 Mitarbeitern unverändert geblieben. Ertragslage / Ergebnis Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 2.002 (Vorjahr T€ 3.632). Die Reduzierung der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Business Units geschuldet. Der Umsatz reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um -14,5 %, bzw. T€ -8.028. Der Mengenabsatz sank im gleichen Zeitraum um -16,2 %. Die Herstellkosten haben sich nahezu proportional zur Umsatzreduzierung entwickelt (-13,6 %). Die Umsatzreduzierung ist im Wesentlichen auf die reduzierte Nachfrage am Markt zurückzuführen. Das Bruttoergebnis vom Umsatz reduzierte sich um -17,8 % bzw. T€ -2.062. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie die übrigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um -2,0 % bzw. T€ -157. Die im Vergleich zum Rückgang der Umsatzerlöse unterproportionale Veränderung der Aufwendungen resultiert aus Kostensteigerungen in annähernd allen Bereichen. Das Finanzergebnis liegt bei T€ -200 gegenüber T€ -63 im Vorjahr (+216,2 %). Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 137 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen den deutlich gestiegenen Zinsen für kurzfristige Geldmarktkrediten geschuldet. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 675 erhöht, was im Wesentlichen dem erhöhten Guthaben bei Kreditinstituten geschuldet ist. Die Eigenkapitalquote beträgt 67,2 % (Vorjahr 62,8 %). Das Anlagevermögen in Höhe von T€ 2.858 hat sich im Vergleich zum Vorjahr (T€ 2.917) um T€ 59 verringert. Im Wesentlichen handelt es sich bei der Reduzierung um die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts (T€ 198). Die Zugänge im Bereich "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" liegen im Vergleich zum Vorjahr nach Abschreibung um 27,7 % höher. Zugänge betreffen laufende Investitionen und Ersatzbeschaffungen. Der Vorratsbestand von fertigen Erzeugnissen und Waren liegt mit T€ 14.941 um T€ 2.617 über Vorjahresniveau (+21,2 %), der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen reduziert sich um T€ -2.106 auf T€ 2.371 (-47,0 %). Mengenmäßig reduziert sich der Bestand um -47 Tonnen auf 7.417 Tonnen (-0,6 %) und bleibt somit nahezu auf Vorjahresniveau. Der Anstieg der fertigen Erzeugnisse und Waren ist im Wesentlichen auf die Konvertierung von Rohmaterial aber auch auf die allgemeine Preissteigerung zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 287 auf T€ 5.319 gestiegen (+5,7 %). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um T€ -544 auf T€ 129 reduziert. Die Veränderungen der Forderungen sind im Wesentlichen auf stichtagsbezogene Effekte zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr (T€ 681) wird die Steuerrückstellung mit T€ 3 ausgewiesen. Aufgrund hoher Gewerbesteuervorauszahlungen auf Basis des Vorjahres, hat sich der Rückstellungsbedarf wesentlich reduziert. Die Anpassung der Vorauszahlung erfolgte noch im Geschäftsjahr 2022/23. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von €T 1.442 (Vorjahr: T€ 1.430) sind nahezu unverändert geblieben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um T€ -650 auf T€ 4.250 gesunken und haben wie auch im Vorjahr einen kurzfristigen Charakter. Bank- sowie Kassenguthaben haben sich um T€ 715 erhöht und werden mit T€ 1.023 ausgewiesen. Finanzlage Zum 30. September 2023 betrugen die liquiden Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) T€ 1.023 gegenüber dem Vorjahresstand von T€ 308. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen per 30. September 2023 T€ 4.250 und haben einen kurzfristigen Charakter. Die finanzielle Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022/23 war durch einen positiven Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit gekennzeichnet. Die Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gesichert. Durch ausreichende Liquidität und die zur Verfügung stehenden Kreditlinien sehen wir uns auch zukünftig jederzeit in der Lage unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Barnet Europe wird außer von finanziellen auch von nichtfinanziellen Einflussfaktoren bestimmt. Sie betreffen die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Mitarbeitern sowie die Technologieposition und Umweltbelange. Die in unserem Vision Statement formulierten Ziele der Barnet Europe lassen sich nur erreichen, wenn das Unternehmen als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an sich binden kann, Produkte und Lösungen entwickelt, die auch künftig in besonderem Maße Kunden- und Umweltanforderungen gerecht werden, den Kundennutzen durch das Produkt- und Serviceangebot nachhaltig steigert und Produktionsprozesse so gestaltet, dass Ressourcen geschont und Emissionen so weit wie möglich reduziert werden können. Risiken Grundsätzlich sehen wir für das kommende Geschäftsjahr die folgenden Risiken: • Stagnation der deutschen Wirtschaft • Energiekrise • Forderungsausfallrisiko • Volatile Rohstoffpreise • Fachkräftemangel • Internationale Krisenherde Als weltweit tätiges Unternehmen ist die Barnet Europe Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt. Möglichen Risiken präventiv zu begegnen, eingetretene Risiken frühzeitig zu erkennen und zu bewerten sowie angemessen auf sie zu reagieren, sind zentrale Bestandteile der Barnet Europe. Gleichzeitig bedeutet unternehmerisches Handeln auch, kalkulierbare Risiken bewusst einzugehen, um damit verbundene Chancen nutzen zu können. Die Weltwirtschaft steht weiterhin vor den Herausforderungen einer anhaltenden Inflation und gedämpfter Wachstumsaussichten, wobei sich die Effekte der notwendigen geldpolitischen Straffung, der Handelsschwäche und des eingetrübten Konsumklimas zunehmend bemerkbar machen. Für 2023 wird ein globales BIP-Wachstum von 2,9 % erwartet, das sich 2024 leicht auf 2,7 % verlangsamt, bevor es sich 2025 wieder etwas belebt und 3,0 % erreicht. Wie bereits im Jahr 2023 wird Asien auch im Zeitraum 2024-2025 maßgeblich zum Wachstum der Weltwirtschaft beitragen.4 Die Barnet Europe operiert in einer globalen Geschäftswelt und ist einem großen Spektrum von externen und internen Einflüssen ausgesetzt. Jede unternehmerische Entscheidung wird daher vor dem Hintergrund der damit verbundenen Risiken und Chancen getroffen. Die andauernde Energiekrise und die bevorstehende CO 2 -Bepreisung, der sich auf hohem Niveau eingependelte Rohölpreis sowie der volatile US-Dollar bergen Unsicherheiten auf der Beschaffungsseite aber auch Chancen absatzseitig. Auch zukünftig wird das Unternehmen durch konsequente Absicherung möglicher Forderungsausfälle, Geschäfte via Letter of Credit (LC), Cash against Documents (CAD), Bildung von ausreichenden Wertberichtigungen und Rückstellungen sowie über die bestehende Warenkreditversicherung versuchen, die Risiken zu minimieren. Der Lagerbestand wird turnusgemäß überprüft, für einzelne Produkte und Rohwaren wurden dabei Wertberichtigungen vorgenommen. Bei Risiken aus langer Lagerdauer und insbesondere aufgrund von Marktpreisschwankungen werden entsprechende Abschläge berücksichtigt. Diesen Risiken im Warenbestand wurden durch eine Abwertung in Höhe von T€ 1.298 Rechnung getragen. Beim Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr ist davon auszugehen, dass die gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen und geopolitischen Spannungen, durch den Ukraine- sowie den Israel-Gaza Krieg, weiterhin die Stimmung auf den Märkten dämpfen werden. Die Rezession in Deutschland und Europa sowie die Unsicherheiten in Bezug auf den Umfang der Erholung in China werden sich auch auf unsere Bereiche auswirken. Das Wachstum wird sich weiter abschwächen und der Margendruck nimmt weiter zu. Zur Reduzierung von Risiken aus der Produktqualität strebt das Qualitätsmanagementsystem eine dauerhafte Verbesserung der Unternehmensleistung sowie die Reduzierung von Risiken in allen Bereichen an. Dieses beinhaltet Maßnahmen zur Planung, Steuerung und Überwachung der Qualität von Prozessen des Unternehmens bzw. deren Ergebnissen. Ergebnisse von Prozessen sind neben Produkten oder Dienstleistungen, die im Unternehmen hergestellt oder von ihm angeboten werden, auch Erkenntnisse wie z.B. die Feststellung der Kundenzufriedenheit oder Erkenntnisse die Mitarbeiter durch erfolgreiche Schulungen erlangen konnten. Um Risiken auf der Beschaffungsseite zu minimieren, hat die Barnet Europe das Ziel, langfristige strategische Partnerschaften aufzubauen und zu pflegen sowie die Erschließung und den Ausbau neuer Lieferquellen voranzutreiben. Eigenbestände an Rohstoffen und halbfertigen Erzeugnissen werden auch zukünftig fester Bestandteil dieser Absicherungsstrategie sein, um wechselnde Qualitäten und Quantitäten im Rohstoffmarkt durch hohe eigene Verfügbarkeiten absichern zu können. Für das Geschäftsjahr 2023/24 sind trotz andauernden weltweiten Krisen, keine Risiken erkennbar, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die Gesellschaft führt keine Geschäfte durch, denen ein spekulativer Charakter beizumessen wäre. Chancen Chancen für die Barnet Europe ergeben sich aus der breiten Aufstellung des Unternehmens in mehreren Business Units, der Präsenz auf internationalen Märkten, dem breiten Kunden- und Produktportfolio und der Tätigkeit in unterschiedlichen Marktsegmenten. Eine Konzentration von Marktrisiken ist insofern nicht gegeben. Als weltweit agierendes Unternehmen wird sich Barnet Europe auch weiterhin den verschiedensten Entwicklungen auf den nationalen und internationalen Märkten stellen. Die Evaluierung weiterer Potenziale erfolgt kontinuierlich in den Bereichen Fasern und Filamente und ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Chancenpotenziale ergeben sich in erster Linie durch die Erschließung neuer Märkte und durch den Ausbau der bestehenden Absatzgebiete. Über den Ausbau unserer Präsenz und die Eröffnung eines neuen Verkaufsbüros in Seoul wird die Erschließung der Märkte Südkorea, Japan und Taiwan vorangetrieben. Durch die weitere Optimierung der Produktionsprozesse und die kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte soll die Marktposition gestärkt und gefestigt werden. Die Weiterentwicklung des Spezialfasergeschäfts wird auch zukünftig im Fokus unserer Bemühungen stehen. Produktneuentwicklungen bieten Chancen zur Erhöhung unserer Marktanteile in den Spezialmärkten. Wenn das Eintreten identifizierter Chancen als wahrscheinlich eingeschätzt wird, werden diese in die Geschäftspläne und die kurzfristigen Prognosen aufgenommen. Darüber hinaus gehende Trends oder Ereignisse, die zu einer positiven Entwicklung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten, werden beobachtet und können sich positiv auf unsere mittel- bis langfristigen Perspektiven auswirken. Prognose Die für das Geschäftsjahr 2022/23 im Vorjahr prognostizierte und budgetierte Abkühlung der Absatzmärkte hat sich bei Betrachtung des Gesamtergebnisses bestätigt. Die seit 2022 gestiegenen beziehungsweise volatilen Material- und Energiepreise und insbesondere die deutlich gestiegenen Zinsen sowie die allgemeinen (geld-)politischen und konjunkturellen Unsicherheiten schlagen sich auch im Marktumfeld der Barnet Europe nieder. Die deutlich gesunkene Absatzmenge von -16,2 % gegenüber dem Vorjahr, konnte auch durch Preissteigerung am Absatzmarkt, nicht gänzlich kompensiert werden. Unser Geschäft und der Geschäftsverlauf konnten trotz widrigstem Marktumfeld annähernd auf Budgetniveau abgeschlossen werden. Der Jahresüberschuss liegt leicht unter dem geplanten Budget. Die Summe der vorangetriebenen Maßnahmen zur Erweiterung der Produktsegmente in unseren Geschäftsbereichen und die kundenspezifische Entwicklung von Produkten und Prozessen sollten sich weiterhin positiv auf ein ertragsstarkes Wachstum auswirken. Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich leicht verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im November auf 87,3 Punkte gestiegen, nach 86,9 Punkten im Oktober. Das ist der dritte Anstieg in Folge. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage etwas besser. Auch der Pessimismus bei den Erwartungen für die kommenden Monate nahm ab. Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich auf niedrigem Niveau.5 Die wirtschaftlichen Risiken für das Jahr 2024 bleiben bestehen. Die globale Wirtschaftsentwicklung wird durch die Folgen der Konflikte in der Ukraine und dem Nahen Osten beeinflusst. Insbesondere die hohen Energiepreise belasten Unternehmen vor allem in Deutschland. Das Geschäftsjahr 2023/24 wird durch anhaltende und neue Herausforderungen geprägt sein. Die Ergebniserwartung der Barnet Europe für das Geschäftsjahr 2023/24 fällt im Vergleich zum Abschluss zum 30. September 2023 und den sich zum Ende des Kalenderjahres 2023 abzeichnenden gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen insgesamt deutlich niedriger aus. Die Planung für das kommende Geschäftsjahr berücksichtigt eine Umsatzsteigerung von +0,4 % auf rd. T€ 47.608 bei steigendem Kostendruck. Forderungsausfälle die in den vergangenen Jahre gegen Null tendierten, werden im Zukunft wieder an Bedeutung gewinnen. Das Geschäftsjahr 2023/24 wird auch wie das vorangegangene Geschäftsjahr durch das vorsichtige Agieren der Marktteilnehmer geprägt sein. Geplante Investitionen werden durch den erwirtschafteten Cash Flow und durch kurzfristige Fremdkapitalaufnahme finanziert. Darüber hinaus setzen wir unsere laufenden Aktivitäten zur langfristigen Sicherung der Finanzierung im Rahmen einer konservativen Finanzpolitik fort. Unser Ziel dabei ist es, Liquidität zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen und die mit Finanzierungen verbundenen Risiken zu begrenzen. Für das Geschäftsjahr 2023/24 sehen wir keine wesentlichen Risiken, weder finanzieller noch wirtschaftlicher Natur, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten.
Aachen, den 8. Dezember 2023 W. Barnet GmbH Die Geschäftsführung Bernd Lenzen 1 Statistisches Bundesamt https://www.dashboard-deutschland.de/konjunktur_wirtschaft/aussenhandel (abgerufen am 06.12.2023) 2 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231114-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-november-2023.html (abgerufen am 06.12.2023) 3 Commerzbank Research https://commerzbank.bluematrix.com/links2/html/84427131-a5ae-454f-817e-d64648210b86 (abgerufen am 06.12.2023) 4 OECD Economic Outlook, November 2023 https://www.oecd.org/economic-outlook/november-2023/ (abgerufen am 06.12.2023) 5 ifo Institut https://www.ifo.de/fakten/2023-11-24/ifo-geschaeftsklimaindex-gestiegen-november-2023 (abgerufen am 07.12.2023) BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023Allgemeine Angaben Die Barnet Europe W. Barnet GmbH & Co. KG mit Sitz in Aachen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HRA 2753 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von technischen Fasern und Filamentgarnen sowie der Handel mit Sekundärrohstoffprodukten. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Polyester- und Polyamid-Filamente. Der Jahresabschluss auf den 30. September 2023 wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Vorschriften über die Rechnungslegung von Gesellschaften im Sinne von § 264 a ff. HGB i.V.m. § 266 HGB erstellt. Die Gesellschaft unterliegt bei Aufstellung und Prüfung ihres Jahresabschlusses den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß den Größenklassenkriterien des § 267 Abs. 3 HGB. Gemäß § 293 HGB ist die Gesellschaft nicht dazu verpflichtet, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht zu erstellen und prüfen zu lassen. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt und entsprechend der Gliederung des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Grundsätze und Methoden der Gliederung und Bewertung sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Der Firmenwert wird, handels- wie auch steuerrechtlich, über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Bei der Bestimmung der Nutzungsdauer wurden insbesondere die Stabilität und die Bestandsdauer der Branche und des Unternehmens berücksichtigt. Eine voraussichtliche Bestandsdauer von 15 Jahren ist auch weiterhin angemessen. Die Nutzungsdauer der Sachanlagen liegt zwischen 3 und 15 Jahren. Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 250,00 und bis zu EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände unter EUR 250,00 werden direkt im Aufwand erfasst. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zum Nennbetrag bilanziert. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bilanziert. Von den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren mit Einstandspreisen und die Erzeugnisse mit Herstellungskosten unter Einbeziehung von Nebenkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Vorräte wurden im Rahmen einer ausgeweiteten Stichtagsinventur am 28. und 29. September 2023 aufgenommen. Soweit Bestandsrisiken vorlagen, insbesondere aufgrund von Marktpreisschwankungen, wurden angemessene Abschläge vorgenommen. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennbetrag bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten angesetzt, erkennbare Risiken, falls vorhanden, werden durch Einzelabwertungen berücksichtigt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung von 1 % der nicht versicherten und nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen worden. Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände werden am Bilanzstichtag zum Nennwert angesetzt. Am Bilanzstichtag bestehende Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung wurden mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um künftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden grundsätzlich mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Zum Abschlussstichtag wurden die bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, unter Berücksichtigung des § 256a HGB umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 129 (Vorjahr: T€ 673) enthalten Forderungen gegen die Kommanditistin William Barnet & Son LLC in Höhe von T€ 28 (Vorjahr: T€ 258). Im Wesentlichen resultieren die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Warenlieferungen sowie Ein- und Verkaufsprovisionen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen (T€ 94; Vorjahr: T€ 78) sind debitorische Kreditoren von T€ 52, Steuerüberzahlungen aus Gewerbesteuer von T€ 42, sowie T€ 0,6 aus dem Umsatzsteuererstattungsanspruch gegenüber den Niederlanden enthalten. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Kapitalkonto Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr betrug T€ 15.936. In Übereinstimmung mit einer Board Resolution der William Barnet & Son LLC wurden aus dem Bilanzgewinn T€ 365 für Steuerzahlungen entnommen sowie sonstige Entnahmen von T€ 3. Von der W. Barnet GmbH wurden Entnahmen in Höhe von € 2.410,27 sowie Steuerzahlungen von € 655,15 aus dem Bilanzgewinn vorgenommen. Die Geschäftsführung schlägt vor, einen Betrag von T€ 17.566 auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (T€ 1.442; Vorjahr: T€ 2.110) enthalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen für den kurzfristig fällig werdenden Jahresbonusanteil in Höhe von T€ 829 (Vorjahr: T€ 901) (Auszahlung Dezember 2023) sowie für Weihnachts- und Urlaubsgeld (T€ 160; Vorjahr: T€ 156). Des Weiteren enthalten diese Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 161; Vorjahr: T€ 139) und für Gewährleistungen (T€ 150; Vorjahr: T€ 103). Die übrigen Rückstellungen erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 131 auf T€ 142. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T€ 4.250 (Vorjahr: T€ 4.900) sind ausschließlich kurzfristiger Natur. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 98 (Vorjahr: T€ 100) sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Komplementärin von T€ 81 (Vorjahr: T€ 75). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 254 gegenüber dem Hauptzollamt, kreditorische Debitoren in Höhe von T€ 51, T€ 197 Umsatzsteuerverbindlichkeiten (Deutschland, Belgien und Großbritannien), T€ 59 Verbindlichkeiten für Lohn- und Kirchensteuer, Verbindlichkeiten aus Reisekosten gegenüber Mitarbeitern in Höhe von T€ 35, Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von T€ 2 sowie Sonstige von T€ 9 enthalten. Die Gesellschafterin William Barnet & Son LLC hat sich mit Datum vom 12. Dezember 2006 verpflichtet, gegenüber den Bankgläubigern der Barnet Europe W. Barnet GmbH & Co. KG mit Gewinnansprüchen in Höhe von T€ 4.000 im Rang zurückzutreten. Zum Ausgleich von Wechselkursschwankungen werden im Rahmen von Auslandsgeschäften Devisentermingeschäfte genutzt. Die Sicherungsmaßnahmen umfassen die Absicherung von Risiken im Zusammenhang mit Einkaufskontrakten in Fremdwährung in Höhe von T$ 459, die erst im Geschäftsjahr 2023/24 zu Lieferungen führen werden. Die Devisentermingeschäfte und die zugrundeliegenden Basisgeschäfte werden jeweils als Micro Hedge zusammengefasst. Diese werden mit der Einfrierungsmethode bilanziert. Bei einer getrennten Betrachtung würde sich zum Stichtag ein Gewinn in Höhe von T€ 1 ergeben. Die Sicherungszeiträume richten sich grundsätzlich nach der Laufzeit der Grundgeschäfte, die planmäßig bis zum 27. Oktober 2023 abgewickelt wurden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für das Betriebsgrundstück sowie Teile der Immobilien am Eisenbahnweg 24/Freunder Weg 39 in Aachen besteht ein Mietvertrag mit einer Laufzeit bis zum 31. Juli 2028. Die Mietverpflichtung bis Juli 2028 beläuft sich auf T€ 1.819. Außerbilanzielle Geschäfte nach § 285 Nr. 3 HGB Es liegen keine außerbilanziellen Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB vor, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Operatives Ergebnis Die Gesellschaft verkauft bezogene synthetische Fasern, Filamente und Polymere sowie selbst hergestellte synthetische Fasern und Polymere. Für einen wesentlichen Teil der selbst erstellten Fasern werden Vorarbeiten vom Schwesterunternehmen Prefil AG erbracht. In den USA werden die Waren über die Muttergesellschaft William Barnet & Son LLC vertrieben.
Die Materialaufwendungen umfassen neben den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie deren direkten Aufwendungen des Bezugs auch Aufwendungen für Lohnarbeiten. Die Personalaufwendungen weisen neben den Lohn- und Gehaltsaufwendungen insbesondere Aufwendungen für Arbeitnehmerversicherungen und Fahrtkostenerstattungen (Wohnung-Arbeitsstätte) aus.
Die sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 824 (Vorjahr: T€ 736) umfassen im Wesentlichen Erträge aus Kursdifferenzen (T€ 378; USD und GBP), Erträge aus Sachanlageverkäufen (T€ 88), verrechnete Sachbezüge (T€ 132) und periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 182, die sich aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 92) sowie weitere periodenfremde Erträge (T€ 90), ergeben. Ferner sind Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von T€ 44 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 516 (Vorjahr: T€ 685) umfassen im Wesentlichen Aufwendungen aus Kursdifferenzen (T€ 436; USD und GBP), sowie Aufwendungen aus der Erhöhung der Rückstellungen für Gewährleistungen von T€ 47. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von T€ 32 entstanden, die aus Spitzabrechnungen von bezogenen Leistungen des Vorjahres resultieren. Finanzergebnis Der Zinsaufwand in Höhe von T€ 200 (Vorjahr: T€ 63) fiel im Wesentlichen gegenüber Kreditinstituten (T€ 195) und verbundenen Unternehmen (T€ 5) aus der Verzinsung der langfristigen Verbindlichkeiten an. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ergeben sich im Wesentlichen aus dem laufenden Gewerbesteueraufwand. Zusammensetzung der Geschäftsführung Zur Geschäftsführung ist allein die Komplementärin befugt. Geschäftsführerbezüge Die Gesellschaft hat die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen, weil nur ein Geschäftsführer der geschäftsführenden Komplementär-GmbH Bezüge von der Gesellschaft erhält. Honorare und Dienstleistungen der Abschlussprüfer gemäß § 285 Nr. 17 HGB Das Gesamthonorar für die Abschlussprüfung des Geschäftsjahres 2022/23 beträgt T€ 58 (inklusive Spesen). Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse Die Gesellschaft führt das Unternehmen in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG. Die Anschrift der Gesellschaft lautet: Eisenbahnweg 24 52068 Aachen Die Gesellschaft hat ein vom Kalenderjahr abweichendes Geschäftsjahr (01.10.-30.09.). Komplementärin in der Gesellschaft ist die W. Barnet GmbH, Aachen mit einer Kapitaleinlage von € 511,29. Das gezeichnete Kapital der Komplementärin beträgt T€ 26. Alleiniger Geschäftsführer der Komplementärin ist Herr Bernd Lenzen, Managing Director. Kommanditistin ist die William Barnet & Son L.L.C mit Sitz in Arcadia, South Carolina, USA; sie hat € 613.550,26 Kommanditeinlage in voller Höhe zur Verfügung gestellt. Der Abschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der W. Barnet & Son LLC, Arcadia, USA, als kleinsten und größten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Kommanditistin erhältlich. Geschäftsführung Herr Bernd Lenzen ist alleiniger als Geschäftsführer der W. Barnet GmbH. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte in 2022/23 durchschnittlich 72 Mitarbeiter (Vorjahr: 72), davon 31 Arbeiter (Vorjahr: 31), 39 Angestellte (Vorjahr: 37), zwei geringfügig Beschäftigte (Vorjahr zwei) beschäftigt. Die wesentlichen Veränderungen ergaben sich aufgrund von Neueinstellungen in den Bereichen Vertrieb und Produktion.
Aachen, den 08. Dezember 2023 W. Barnet GmbH Die Geschäftsführung Bernd Lenzen Anlagenspiegel zum 30. September 2023
sonstige Berichtsbestandteile
Die Geschäftsführung gez. Bernd Lenzen Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 30.9.2023 wurde am 22.7.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Barnet Europe W. Barnet GmbH & Co. KG, Aachen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Barnet Europe W. Barnet GmbH & Co. KG, Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Barnet Europe W. Barnet GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 15. Januar 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
ppa. Katharina Noß, Wirtschaftsprüferin ppa. Alexandra Korbeslühr, Wirtschaftsprüferin |
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