Atlas Bausysteme GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus-Peter Höhn seit 12.4.2023 | Prokura |
Andreas Günter Jaeger seit 12.4.2023 | Prokura |
Thomas Bethscheider seit 30.1.2008 | Geschäftsführer |
Christian Kühlkamp seit 30.1.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Atlas Ward GmbHHünxeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Atlas Ward GmbH, Hünxe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Atlas Ward GmbH, Hünxe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Atlas Ward GmbH, Hünxe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss der Atlas Ward GmbH, Hünxe, für das vorherige, am 31. Dezember 2021 endende Geschäftsjahr war nicht prüfungspflichtig und wurde nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 07. März 2025 ECOVIS
Audit AG
Kay Hünecke, Wirtschaftsprüfer Thilo Marenbach, Wirtschaftsprüfer ANLAGENVERZEICHNIS 1.1 Bilanz zum 31. Dezember 2022 1.2 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 1.3 Anhang für das Geschäftsjahr 2022 1.4 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022DER ATLAS WARD GMBH, HÜNXEAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2022DER ATLAS WARD GMBH, HUNXE
ANHANG ZUM 31.12.2022Allgemeine Angaben Die Atlas Ward GmbH mit Sitz in Hünxe wird beim Amtsgericht Duisburg unter der Registernummer HRB 11328 geführt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Vorjahre wird nicht abgewichen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen 2 bis 10 Jahre. Geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von nicht mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden im selben Jahr des Zugangs abgeschrieben. Bei den Vorräten erfolgte grundsätzlich eine Bewertung mit den Anschaffungsbzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Fremdkapitalzinsen werden nicht mit einbezogen. Die fertigen Erzeugnisse und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen bewertet. Bestandteile gem. § 255 Abs. 2 S. 3 HGB werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Den in diesen Posten enthaltenen Risiken wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, die auf der Aktivseite abgesetzt sind, Rechnung getragen. Wertpapiere werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Liquide Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt und zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeitrag nach § 249 Abs. 1 HGB bewertet. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet. Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens für das Geschäftsjahres 2022 ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Vorräte Die Vorräte belaufen sich zum Abschlussstichtag auf TEUR 267, davon TEUR 107 auf unfertige Erzeugnisse und TEUR 160 auf fertige Erzeugnisse. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf TEUR 2.035. In den sonstigen Vermögensgeständen ist eine sonstige Darlehensforderung in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr: TEUR 500) enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von einem Jahr auf. Im Vorjahr hatten die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 75 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Der Vorjahresüberschuss in Höhe von TEUR 285 wurde zum 31.12.2021 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 2.384 verrechnet und der Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 2.670 zum 01.01.2022 auf neue Rechnung vorgetragen. Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen erfolgt nach den Grundsätzen der Projected Unit Credit Method. Da keiner der Versorgungsberechtigten mehr in einem aktiven Beschäftigungsverhältnis zum Trägerunternehmen steht, wird der notwendige Erfüllungsbetrag in Höhe des Barwertes der zugesagten bzw. der unverfallbar erworbenen Versorgungsleistungen in Ansatz gebracht. Folgende Annahmen werden für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): Der zugrunde gelegte Rechnungszinssatz nach § 253 II HGB beträgt 1,78 %. Die erfolgswirksame Änderung des Diskontierungszinssatzes wird unter den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" ausgewiesen. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden auf Basis eines Rententrends in Höhe von 1,00 % p.a. angenommen. Sterbetafeln: Die Bewertung der Altersvorsorgeverpflichtung erfolgt unter Verwendung der "Richttafeln 2018G" von Prof. Klaus Heubeck (Lizenz Heubeck Richttafeln-GmbH). Bei der Bewertung der Pensionsrückstellung wurde auch in 2022 von der ratierlichen Ansammlung des Art. 67 I EGHGB Gebrauch gemacht. TEUR 15 wurden den Pensionsrückstellungen zugeführt und seit Anwendung des BILRUG als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2022 beträgt TEUR 44 (Art. 67 II EGHGB). Nach Maßgabe des § 253 VI HGB n. F. ist ein Betrag in Höhe von TEUR 13 ausschüttungsgesperrt. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind unter anderem Rückstellungen für Provisionsverpflichtungen von TEUR 225, für ausstehende Rechnungen von TEUR 931, für Garantien von TEUR 221 und für Gratifikationen und Gehaltsprämien in Höhe von TEUR 1.125 enthalten. Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen haben, wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Erläuterungen zu Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden in 2022 zu 16,2 % im EU-Ausland und 83,8 % im Inland erzielt. Alle Umsätze wurden in Euro erzielt. Die Abschreibungen sind dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen außergewöhnlichen Aufwendungen (§ 285 Nr. 31 HGB) in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 15) betreffen die Zuführungsbeträge zur Pensionsrückstellung, die aufgrund der Umbewertung nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften nach BilMOG erforderlich sind und gem. Art. 67 I Satz 1 EGHGB in jedem Geschäftsjahr zu mindestens 1/15 zugeführt werden. Ergänzende Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die jährlichen Miet- und Leasingverpflichtungen betragen TEUR 66 und sind unbefristet. Vorschlage zur Verwendung des ErgebnissesDie Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss 2022 in Höhe von 630.962,90 EUR teilweise mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 1.525.033,92 EUR zu verrechnen. Bis zu 50% des Überschusses können an die Gesellschafter als Dividende ausgekehrt werden. Nicht ausgekehrte Überschüsse werden zusammen mit dem Gewinnvortrag 2021 auf neue Rechnung vorzutragen. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt 2022 (ohne Auszubildende) beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Geschäftsführer Während des Geschäftsjahres 2024 wurden Geschäfte durch Herrn Thomas Bethscheider, Kaufmann, Bottrop, geführt. Die Jahresbezüge 2022 der Geschäftsführer werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Hünxe, den 24. Februar 2025 Thomas Bethscheider ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2022DER ATLAS WARD GMBH
LAGEBERICHT 2022Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Gesellschaft plant und vertreibt Stahlhallensysteme, die sie durch Zulieferer produzieren lässt. Das Geschäftsjahr war im Wesentlichen durch den Ukraine Krieg ab Februar 2022 und den damit einhergehenden Materialpreissteigerungen im Einkauf belastet. Trotz dieser schwierigen Gesamtlage und den damit verbundenen Schwierigkeiten der Materialbeschaffung ist es aber aufgrund unserer Kundenstruktur gelungen, die insgesamt gute Auftragslage auch zu guten Verkaufspreisen abzuwickeln. Das führte daher im zurückliegenden Geschäftsjahr zu einer positiven Geschäftsentwicklung, die sich auch im Betriebsergebnis niedergeschlagen hat. Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft wird maßgeblich von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage sowie der Baukonjunktur in Deutschland und Europa beeinflusst. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Dieses Wachstum fiel geringer aus als im Jahr 2021 (3,1 %), was insbesondere auf die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs zurückzuführen ist. In den beiden Jahren zuvor zeigte das BIP eine starke Volatilität: 2019 lag das Wachstum bei 1,1 %, während es 2020 aufgrund der Corona-Pandemie um 3,8 % zurückging. Im Vergleich zur Wirtschaftskrise 2009 fiel der konjunkturelle Einbruch jedoch moderater aus. Besonders stark betroffen war der Energiemarkt, dessen Turbulenzen sich nun auch auf die Baukonjunktur auswirken. Insbesondere die stark gestiegenen Preise für Gas und Strom führten zu Lieferengpässen und höheren Produktionskosten. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung verzeichnete 2022 im Baugewerbe einen Rückgang um 7,0 % und im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) um 2,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Bruttoanlageinvestitionen stiegen im gleichen Zeitraum um 11,2 %. Innerhalb dieses Segments entwickelten sich die Ausrüstungsinvestitionen - insbesondere für Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - mit einem Anstieg von 9,8 % dynamisch. Zum Vergleich: Im Vorjahr lagen die Wachstumsraten bei 6,5 % für die Bruttoanlageinvestitionen und 5,5 % für die Ausrüstungsinvestitionen. Auch die europäische Wirtschaft wuchs im Berichtsjahr leicht. Nach einer ersten Schätzung von Eurostat basierend auf Quartalsdaten stieg das BIP der EU27 im Jahr 2022 um 3,5 %. Im Jahr 2021, vor dem Ausbruch des Krieges, hatte die Wachstumsrate noch bei 5,4 % gelegen. Darstellung der Lage Ertragslage Die Umsatzerlöse (finanzieller Leistungsindikator) des Geschäftsjahres 2022 betrug rd. TEUR 27.000 gegenüber einem Vorjahresumsatz von rd. TEUR 16.000. Nach einer Bestandsverringerung für unfertige Erzeugnisse von rd. TEUR 868 und Materialaufwendungen von rd. TEUR 21.496 ergab sich für 2022 ein Rohertrag von rd. TEUR 4.636. Der Umsatzanstieg beruht im Wesentlichen darauf, dass verschiedene Projekte im Berichtsjahr fertiggestellt worden sind. Die Personalaufwendungen veränderten sich 2022 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 350 und betrugen 2022 rd. TEUR 2.800. Im Durchschnitt betrugen die Personalaufwendungen je Beschäftigten rd. TEUR 117 gegenüber TEUR 107 im Vorjahr. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen betrugen bei Anlageinvestitionen von rd. TEUR 135 insgesamt rd. TEUR 85 gegenüber TEUR 251 im Vorjahr, was auf einen Rückgang der Investitionen zurückzuführen ist. Die sonstigen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um rd. TEUR 632 auf rd. TEUR 1.427. Der Anstieg ist zum einen auf höhere Zuführung zu den Einzelwertberichtigungen sowie gestiegen Aufwendungen für Fremdarbeiten zurückzuführen. Unter Berücksichtigung der oben genannten Entwicklungen ergab sich für 2022 ein Jahresüberschuss (finanzieller Leistungsindikator) von rd. TEUR 631 gegenüber TEUR 286 im Vorjahr. Finanzlage Die finanzielle Sicherung der Gesellschaft erfolgte 2022 im Wesentlichen aus dem Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit. Den Anlagenzugängen von rd. TEUR 135 stehen Erlöse aus Anlagenabgängen von rd. TEUR 14 gegenüber. Die Anlagenzugänge wurden vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Kreditaufnahmen erfolgten nicht. Im Jahre 2022 wurden keine Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter vorgenommen. Zum 31.12.2022 betrugen die liquiden Mittel (Bankguthaben und sonstige Wertpapiere) rd. TEUR 5.452 gegenüber dem Stand zum 31.12.2021 von rd. TEUR 2.937. Vermögenslage Das Anlagevermögen der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2022 rd. TEUR 191. Diesem steht ein Eigenkapital von rd. TEUR 2.334 gegenüber. Das Anlagevermögen beträgt zum 31.12.2022 rd. 2,4 % der Bilanzsumme. Die Vorräte haben sich im Berichtsjahr von rd. TEUR 1.135 auf TEUR 267 vermindert, da im Vorjahr angearbeitete Aufträge im Berichtsjahr fertiggestellt wurden. Gleichzeitig haben sich die Forderungen aus Lieferung und Leistung von TEUR 3.048 auf TEUR 1.724 stichtagsbedingt vermindert. Die sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich von TEUR 584 auf TEUR 309, was zum einen auf die Tilgung einer Darlehensforderungen gg. Gesellschafter in Höhe von TEUR 425 und den Anstieg sonstiger Forderungen in Höhe von TEUR 117 zurückzuführen ist. Die liquiden Mittel der Gesellschaft (sonstige Wertpapiere und Bankguthaben) betragen insgesamt rd. TEUR 5.600 (rd. 69,6 % der Bilanzsumme); Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit Hinweisen auf wesentliche Chance und Risiken Voraussichtliche Entwicklung Die Gesellschaft hat in 2023 einen Umsatz von TEUR 20.300 und ein vorläufiges Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.400 erzielt. In 2024 erzielte die Gesellschaft auftragszyklusbedingt einen Umsatz in Höhe von TEUR 13.800 und rechnet mit einem positiven Jahresergebnis, das deutlich unter dem des Vorjahres liegen wird. Für 2025 geht die Gesellschaft beim derzeitigen Auftragsbestand von einer Umsatzsteigerung von ca. 8% gegenüber dem Vorjahr aus und rechnet mit einem positiven Jahresergebnis. Hinweis auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Der Stahlhallenbau ist mit verschiedenen Risiken verbunden, die sich auch auf die Atlas Ward GmbH auswirken. Es besteht eine Abhängigkeit von der Baukonjunktur, da Schwankungen in der Nachfrage nach Inustrie-, Gewerbe- und Lagerhallen die Auftragslage beeinflussen. Wirtschaftliche Unsicherheiten wie Inflation, steigende Zinsen oder geopolitische Krisen können Investitionen bremsen (Marktrisiken). Schwankende Stahlpreise können die Kalkulation von Projekten erschweren. Verzögerungen bei der Materialbeschaffung und fehlende Transportkapazitäten können die Lieferung von Hallensystemen in Verzug bringen (Beschaffungsrisiken). Der Fachkräftemangel, sowie Änderungen in der Regulatorik können sich ebenfalls negativ auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft auswirken, da sich Bauprojekte hierdurch verzögern können. Gleichzeitig bieten sich in diesem Umfeld auch Chancen. So kann ein wachsender Onlinehandel zu einem erhöhten Bedarf an Lager- und Logistikhallen führen. Darüber hinaus können gesteigerte Anforderungen an energieeffizientes Bauen in modularer und damit kostenschonender Bauweise zu einer gesteigerten Nachfrage im Bereich der Ersatzinvestition führen. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Unternehmen verfügt grundsätzlich über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Dies gilt insbesondere für Schlüsselkunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimalisierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Hünxe - Drevenack, den 24. Februar 2025 Thomas Bethscheider |
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