PLUSpoint GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Wessing seit 7.3.2018 | Prokura |
Werner Herterich seit 7.3.2018 | Prokura |
Christine Dipl. Ing. (FH) M.Eng. Wessing seit 12.1.2010 | Geschäftsführer |
Rudolf Pfister seit 23.1.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rudolf Pfister GmbHSchweinfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Seit seiner Gründung im Jahre 1945 ist das Bauunternehmen Pfister als aktiver Partner für anspruchsvolle Bauleistungen bekannt und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem modernen und zukunftsorientierten Spezialisten rund um den Bau entwickelt. Unser Unternehmen hat sich in auf die Bereiche Hoch-, Tief-, und Bauausbau spezialisiert. Aufgrund unseres hohen Spezialisierungsgrades sehen wir in diesen Sparten die höchsten Erfolgsaussichten. Wir beteiligen uns an Submissionen der öffentlichen Hand gleichermaßen wie an Ausschreibungen von privaten Bauherren. Unser Ziel ist es die Kontakte zu Bauherren und Planern auch aus den Bereichen Industrie- und Gewerbebau weiterhin zu halten und stetig ausbauen. So wie bereits in den vergangenen Jahren haben wir auch im Jahr 2023 einen Großteil unserer Aufträge im Großraum Schweinfurt akquiriert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wurde auch im Jahr 2023 durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine beeinflusst. Das Bruttoinlandsprodukt sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage verringerte sich der Umsatz des Bauhauptgewerbes auf -3,3 %. Der gesunkene Umsatz ist auf die vergleichsweise geringe Bautätigkeit als auch auf die steigenden Zinsen und Materialkosten zurückzuführen. Der Auftragsbestand ist zwar noch gut, aber die Stimmung im Baugewerbe bleibt weiterhin deutlich eingetrübt. Das reale Wachstum im Jahr 2023 liegt bei rund 0,4 %. Nominal sank der Wohnungsbau um -19,8 % (VJ. -9 %) und hat damit den niedrigsten Wert seit 2018, der Wirtschaftsbau sank ebenfalls um -2 % (VJ. -4 %) und der öffentliche Bau stieg um 1,8 % (VJ. -6 %). Insgesamt haben die Betriebe des Bauhauptgewerbes 2023 einen Umsatz von 102,3 Mrd. Euro erwirtschaftet. Die Branche leidet weiterhin unter ansteigenden Zinsen und steigenden Materialkosten sowie einer zögerlichen Politik im Bereich des Wohnungsbaus. (Zentralverband bayerisches Baugewerbe, Statistisches Bundesamt) 2. Geschäftsverlauf Das operative Ergebnis sowie das Jahresergebnis 2023 liegen über dem Vorjahresniveau. Der Rohertrag erhöhte sich um 63,0 % gegenüber dem Vorjahr. Im Hochbau sowie im Tiefbau zeigte sich eine deutlicher Trend nach oben. Die Gesamtleistung im Jahr 2023 lag nach einem mäßigem Jahr 2022 erstmals wieder im Bereich unserer Erwartungen. Das operative Ergebnis entwickelte sich trotz der gesamtwirtschaftlichen Lage und aufgrund der abgeschlossenen Neuaufstellung im kaufmännischen Bereich wieder auf dem Niveau der Vorjahre. Aufgrund des weiterhin herrschenden Krieges zwischen Russland und der Ukraine ist eine Vorhersage nur schwer zu treffen. Lieferungs- und Leistungsbeziehungen nach Russland oder Ukraine bestehen zwar nicht, so dass derzeit auch keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Vermögenslage, z.B. Ausfall von Forderungen, Währungsrisiken, erkennbar sind. Indes wird sich als energieintensives Unternehmen unsere Ertragslage im kommenden Jahr wegen der voraussichtlich weiter steigenden Energiepreise verschlechtern. Folglich wird auch unsere Finanzlage belastet. Die Versorgungskrise scheint aufgrund der Diversifizierung der Energiequellen gebannt. Ob jedoch die Energiepreise dauerhaft auf diesem Niveau bleiben oder gar weiter steigen, vermögen wir derzeit nicht verlässlich abzuschätzen. Unsere Unternehmung ist mit seinen drei Sparten Hochbau, Tiefbau und Bauausbau im Bauhauptgewerbe aufgrund seiner strategischen Ausrichtung stark an die Neubautätigkeit gebunden, insbesondere bei den Sektoren "Staat" und "Unternehmen", auf denen unser Hauptaugenmerk liegt. Die Auftragseingänge im Sektor "Hochbau" konnten im Jahr 2023 gesteigert werden und liegen wieder auf dem Niveau der Vorjahre, damit wurde die Unternehmensentwicklung der vergangenen Jahre trotz des weniger erfolgreichen Jahres 2022 wieder fortgeführt. Dies liegt nicht zuletzt an unserer hohen Flexibilität und unserer schnellen Reaktionsfähigkeit auf die sich ändernden Marktverhältnisse. Die strategische Unternehmensausrichtung mit den Leistungssparten Hochbau, Tiefbau und Bauausbau hat weiterhin uneingeschränkt Gültigkeit und wird konsequent verfolgt. Es finden regelmäßig Besprechungen der Leitungsorgane statt, in welchen die aktuellen Situationen, die strategischen Maßnahmen sowie die personellen und sonstigen Angelegenheiten thematisiert werden. Dabei wird insbesondere die Abweichungen von Planungen identifiziert und gegebenenfalls steuernd eingegriffen. Wir beurteilen die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie unsere aktuelle Geschäftslage als sehr gut. Sorgen machen uns derzeit die steigenden Preise. Daher bleiben wir als Unternehmen stets wachsam bei der Preisgestaltung unserer Angebote und kalkulieren anhand aktueller Marktpreise. 3. Betriebswirtschaftliche Lage (Ertragslage, Finanzlage, Vermögenslage) Die Ertragslage entwickelte sich im Berichtsjahr positiv. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 26,01 % gestiegen. Somit ergab sich für 2023 ein Erlösbetrag in Höhe von 15.300,3 TEUR. Im Gegenzug jedoch haben sich unsere Halbfertigen Bauleistungen im Vergleich zum Vorjahr um 21,18 % bzw. um einen Betrag in Höhe von 956,7 TEUR verringert. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 305,3 TEUR auf 6.727,3 TEUR (VJ. 6.422,1 TEUR). Die Abschreibungen sind um 29,1 TEUR auf 510,9 TEUR (VJ. 540,0 TEUR) gesunken. Die Mitarbeiterzahl ist konstant bei durchschnittlich 100 Beschäftigten geblieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 241,0 TEUR auf 2.257,6 TEUR. Forderungsverluste mussten wir in diesem Jahr nur in geringem Umfang verzeichnen. Das Betriebsergebnis 2023 liegt bei 1.071,7 TEUR (VJ. -2.100,4 TEUR).
Die Finanzlage kann als sehr gut eingestuft werden. Ohne Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und mit umfangreichen Geldanlagen im Umlaufvermögen ist die Finanzlage der Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31.12.2023 weiterhin sehr gut und stellt eine solide Basis für die kommenden Geschäftsjahre dar. Die Liquiditätslage ist ebenso sehr gut und hat sich im Vergleich zum Vorjahr sogar noch erheblich verbessert. So konnten die Lieferanten- und Subunternehmerrechnungen durchgehend mit Skonto bezahlt werden. Die Firma ist auf keine Fremdfinanzierungsform angewiesen. Die Fähigkeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können, war zu keiner Zeit gefährdet und auch für die kommenden Geschäftsjahre kann dies aus heutiger Sicht ausgeschlossen werden. Die Finanzlage ist aus der nachstehenden Kapitalflussrechnung zu ersehen.
Die Vermögenslage stellt sich ebenso als stabil dar. Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 lagen bei 726,5 TEUR (VJ. 601,9 TEUR) und haben das Anlagevermögen, vor allem im Bereich der Finanzanlagen, erhöht. Die im Geschäftsjahr 2023 getätigten Investitionen, im Bereich der Sachanlagen, entfielen wie in den Vorjahren auf den turnusmäßigen Ersatz von Fahrzeugen sowie die Anpassung der Maschinen- und Geräteausstattung. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenmittel gedeckt. Die goldene Bilanzregel ist somit eingehalten, was zusätzlich für die Solidität des Unternehmens spricht. Die Sicherstellung der Eigenfinanzierungsmöglichkeit wird durch eine verstärkte Kontrolle der Debitoren erreicht. Zahlungsausfallrisiken werden bei privaten Auftraggebern durch separate Analysen verringert. Bei ausgewählten Kunden werden entsprechende Sicherheitsvereinbarungen getroffen.
III. Prognosebericht Die Auswirkungen der steigenden Zinsen sind auf dem Markt deutlich zu spüren. Der dadurch entstehende Druck auf den Markt hat bereits jetzt zu einer Verschiebung geführt. In allen Sparten, in denen wir tätig sind können wir die Effekte spüren. Wir erwarten von der öffentlichen Hand zügig neue Projekte auszuschreiben, um daraus positiven Nutzen erzielen zu können. Der Bedarf im Wohnungsbau ist zwar ungebrochen, jedoch werden die politischen Zielvorgaben weiterhin nicht erreicht. Hemmend wirken hier fehlendes Bauland, Grundstücksspekulationen, hohe Baukosten sowie unterschiedliche Landesbauordnungen. Die Wohnungsbaugenehmigungen bleiben erneut deutlich hinter den Planungen bzw. Erwartungen zurück. Das Unternehmen kann auf eine gute und langjährige Zusammenarbeit mit seinen Stammkunden zurückblicken und wird als verlässlicher Partner wahrgenommen. Damit einhergehend dürfte sich die Stellung im Markt für die Zukunft weiter auf hohem Niveau verbleiben. In der Gesellschaft werden die Vorgaben der Arbeitssicherheit gem. den geltenden Bestimmungen beachtet. Hierfür wird in unserem Unternehmen sowohl eine Fachkraft für Arbeitssicherheit als auch zwei Sicherheitsbeauftragte beschäftigt und bei der BG Bau gemeldet. Des Weiteren werden unsere Mitarbeiter in turnusmäßigen Abständen zur Arbeitssicherheit unterrichtet und geschult. Wie auch in den vergangenen Jahren akquirierten wir Aufträge hauptsächlich im näheren Umkreis von unserem Firmensitz in Schweinfurt. Die Geschäftsentwicklung des abgelaufenen Jahres ist insgesamt gut verlaufen. Die Firma konnte sich am Markt behaupten und ein der Marktsituation entsprechendes, sehr gutes Ergebnis erzielen. Eines der wichtigsten Ziele wird weiterhin die Gewinnung und Bindung von qualifiziertem Personal sein. Dabei hat die Geschäftsführung das Halten und Fördern der Mitarbeiter, sowie die Vermeidung von Unfällen, als Führungsaufgabe angenommen. Die Umstrukturierung im Bereich der kaufmännischen Leitung wurde abgeschlossen und hat die erhoffte positive Trendwende eingeleitet. Der befriedigende Auftragsbestand sicherte uns für das Jahr 2023 eine Vollauslastung der Kapazitäten, welche unter den gegebenen Marktbedingungen auch für das gesamte Geschäftsjahr 2024 zu erreichen sein wird. Die Gesellschaft sieht die eigene Entwicklung in den zukünftigen Jahren als stabil an. Die Gesamtleistung und das Betriebsergebnis werden wieder auf einem höheren Niveau erwartet. Auch im Jahr 2024 stehen in der deutschen Baubranche erneut größere Veränderungen an, besonders die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine bleiben eine Belastung in allen Sparten. Im Rahmenvertragsgeschäft unserer Hauptkunden gibt es weiterhin keine Signale für ein vergleichbar hohes Auftragsvolumen wie in den Vorjahren. Auch im Bereich der Projekte ist nicht mehr von einem ansteigenden Volumen auszugehen, von einer ganzjährigen Auslastung gehen wir dennoch aus. Die Firma verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht mit dem Großteil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Die Auftraggeber kommen sowohl aus dem öffentlichen als auch aus dem privaten Bereich. Vor dem Hintergrund der kontinuierlichen Unternehmensentwicklung der letzten Jahre, die zu einer höheren Unternehmenssolidität geführt hat, sehen wir unsere Unternehmung für die nahe Zukunft weiterhin als gut gerüstet. Möglichen Belastungen durch kurzfristige Marktveränderungen sowie branchenüblichen Risiken und Kostensteigerungen kann so gut begegnet werden. IV. Chancen- und Risikobericht Als wesentliche branchenspezifische Risiken wurden die Risiken des Projektgeschäftes identifiziert. Hierbei sprechen wir vor allem von Kalkulations-, Kredit- und Ausführungsrisiken. Diese Risiken werden durch konsequente Umsetzung der Genehmigungsverfahren und monatliche Projektreviews während der Ausübungsphase (kaufmännisches und technisches Projektcontrolling) minimiert. Es werden die individuelle Projektrisiken besprochen und in der laufenden Projektkalkulation berücksichtigt. Durch eine verbessertes kaufmännisches und technisches Projektcontrolling sowie die Verbesserung der Projektmanagementqualität werden Risiken frühzeitig identifiziert und bewältigt. Für das Geschäftsjahr wurden für die erkennbaren Risiken entsprechend Rückstellungen gebildet. Dabei wurden keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens in Frage stellen. Bereits in der Kalkulationsphase werden für die benötigten Materialien und Nebenleistungen von Nachunternehmern Preise für die gesamte Bauzeit abgerufen. Hierbei werden zudem die Entsorgungspreise des ausgebauten Materials abgerufen. Bei Baustellen mit längeren Laufzeiten werden Lohn- und voraussichtliche Energiepreiserhöhungen mit entsprechenden Risikozuschlägen berücksichtigt. Zu Beginn des Kalenderjahres werden mit den zusammenarbeitenden Fuhrunternehmern Jahrespreise vereinbart. Diesellieferungen werden bei Möglichkeit mit einer Rahmenvereinbarung preislich abgesichert, wobei auf Grund der relativ geringen Abnahmemengen Lieferungen teilweise nur zu Tageskonditionen möglich sind. Bei kurzfristigen Kapazitätsengpässen wird im geringeren Umfang auf zuverlässige Nachunternehmer zurückgegriffen. Von diesen werden jedoch meist nur Nebenleistungen durchgeführt, welche bereits in der Angebotsphase ersichtlich sind und entsprechend verbindlich angefragt und gegebenenfalls beauftragt werden. Ob wir in Zukunft aufgrund der Marktgegebenheiten vermehrt auf Nachunternehmer setzen müssen, lässt sich derzeit noch nicht vorhersehen. Der Baumaschinen- und Fuhrpark wird größtenteils von der betriebseigenen Werkstatt gewartet. Innerhalb der Garantiezeit werden vorgeschriebene Intervallarbeiten durch den Hersteller durchgeführt. Kurzfristig werden auch die Dienste von Verleihfirmen bei Kapazitätsengpässen auf Basis bestehender Jahresvereinbarungen in Anspruch genommen. Der letzte Tarifabschluss vom November 2021 brachte im Bauhauptgewerbe Lohnerhöhungen von ca. 2 %, verbunden mit weiteren Einmalzahlungen im Jahr 2022. Dieser Tarifabschluss ist für 33 Monate, bis zum 31.03.2024 gültig. Auch der Mangel an Fachkräften am Arbeitsmarkt erhöht das Lohnniveau. Nach der Konsolidierung von Anbietern auf dem deutschen Markt sind die Baupreise in den letzten Jahren zwar kontinuierlich gestiegen, aber in wesentlichen Bereichen nach wie vor noch nicht auf einem angemessenen Niveau hinsichtlich der zu tragenden Risiken. Aus Käufersicht sind z. B. die Energieeinsparverordnung und andere staatliche Vorgaben ein wesentlicher Grund für die gestiegenen Baukosten. 1. Chancen 1.1 Projektchancen Die öffentliche Hand muss erneut in öffentliche Infrastrukturmaßnahmen investieren. Wir gehen hier weiterhin von einem großen Potential an Baumaßnahmen aus. 1.2 Marktchancen Die Nachfrage nach Immobilien sowie Aufträge von der öffentlichen Hand werden sich weiterhin positiv auf den Bau auswirken. Deutschland gilt nach wie vor als attraktiver Investitions- und Industriestandort. Die sich abschwächende Wirtschaft wirkt sich langsam auf den Wirtschaft- und Industriebau aus. Das steigende Zinsniveau wird bei den privaten und institutionellen Investoren weiterhin für eine verringerte Nachfrage im Bausektor sorgen. Insgesamt jedoch konnte das Unternehmen seine Marktposition im Großraum Schweinfurt behaupten und partizipierte weiter am positiven wirtschaftlichen Umfeld. Wir sind Mitglied beim Bayerischen Baugewerbeverband und erhalten somit wichtige zeitnahe Informationen zu neuen Gesetzen, Verordnungen und Bestimmungen und deren wirtschaftliche Auswirkungen. Die Firma Rudolf Pfister GmbH ist seit dem 16.04.2012 in den Leistungsbereichen: Betonarbeiten, Mauerarbeiten, Entwässerungskanalarbeiten mit der Registriernummer 010.062240 präqualifiziert und in die Liste der präqualifizierten Unternehmen beim Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen eingetragen. 2. Risiken 2.1 Marktrisiken Ökonomische Entwicklungen werden von uns fortlaufend beobachtet. Diese Analyse dient der frühzeitigen Erkennung von Risiken. Neue Informationen werden u.a. in unserer Kalkulation und bei der Ausführung unserer Projekte berücksichtigt. Wir arbeiten eng mit dem Landesverband des Bay. Baugewerbes zusammen und erhalten somit wichtige zeitnahe Informationen zu neuen Gesetzen, Verordnungen und Bestimmungen und deren wirtschaftlichen Auswirkungen. Bestandsgefährdende Risiken, sowie sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen aus heutiger Sicht nicht. 2.2 Beschaffungsrisiken Die Nachunternehmer- und Materialkosten sind im Jahr 2023, sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau, stark gestiegen. Die Einflüsse und Risiken hierfür wurden in unserem Jahresabschluss 2023 berücksichtigt. 2.3 Projektrisiken Es existiert ein funktionierendes Controlling- und Reporting-System. Dieses Instrument nutzen wir, um rechtzeitig auf Fehlentwicklungen unserer Baustellen einwirken zu können. In engen Abständen werden Maßnahmen zur Steuerung unserer Baustellen in Besprechungen, bestehend aus der technischen und Kaufmännischen Geschäftsleitung, sowie den jeweiligen Bereichsleitern Bauausführung erörtert. In der Kalkulation legen wir unter Abwägung der Chancen und Risiken der zu kalkulierende Projekte auf die Auswahl höchsten Wert. Zudem werden VOB-, BGB- oder Pauschalverträge mit privaten Investoren immer im Vorfeld, also vor Auftragsabschluss, unter Einbezug eines beratenden Juristen verhandelt. 2.4 Finanzrisiken Finanzrisiken werden mit den bewährten Kontroll- und Steuerinstrumenten überwacht. Erforderliche Zukunftsinvestitionen wurden ebenso aus Eigenmitteln finanziert. 2.5 Personalrisiken Aufgrund unserer Spezialisierung und unserer gut ausgebildeten Facharbeiter, sowie unseres hochqualifizierten technischen und kaufmännischen Personals, sehen wir uns für die nähere Zukunft sehr gut gerüstet. Als große Herausforderung sehen wir die Gewinnung engagierter Mitarbeiter-/innen. Neben dem handwerklichen Geschick ist am Bau umfassendes technisches Know-how gefragt. Wir danken allen Mitarbeitern für die im Jahr 2023 erbrachten Leistungen sowie für die Bereitschaft, sich mit großem individuellem Einsatz den gestiegenen persönlichen sowie fachlichen Anforderungen des Marktes zu stellen. Unser Dank für eine gute Zusammenarbeit gilt auch den gewählten Vertretern der Belegschaft, mit denen wir personelle, soziale sowie wichtige wirtschaftliche Angelegenheiten stets vertrauensvoll erörtern konnten. Die Personalentwicklung wird insbesondere durch die bestehenden außerbetrieblichen Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten gefördert. Unsere Mitgliedschaft in entsprechenden Verbänden ermöglicht es uns an entsprechend attraktiven Maßnahmen kostengünstig teilzunehmen. 2.6 Gesamtrisiko Bestandsgefährdende Risiken, sowie sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen aus heutiger Sicht nicht.
Schweinfurt, den 8. Januar 2025 Rudolf Pfister, Geschäftsführer Christine Wessing, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden, ausgehend von den Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung aller erkennbaren bzw. latent vorhandenen Ausfallrisiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bewertet. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 618.539,00 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte mit dem Betrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verbindlichkeiten erforderlich ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 3.889.540,89 EUR Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 4.295.404,26 EUR
Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB und § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 82.451,15 EUR. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren sowie das PUC-Verfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 7.003,00 EUR. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Angabe zu Verbindlichkeiten
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 609.255,04 EUR. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte abgesichert. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Eigentumsvorbehalt Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 75.448,15 EUR. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -1.221,48 EUR. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Angaben zur Vergütung der Geschäftsführer entfallen mit dem Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.071.739,67 EUR. Er wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Schweinfurt, den 8. Januar 2025 gez. Rudolf Pfister gez. Christine Wessing sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rudolf Pfister GmbH Prüfungsurteile Wir haben/Wir waren beauftragt, den Jahresabschluss der Rudolf Pfister GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir/waren wir beauftragt, den Lagebericht der Rudolf Pfister GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrundegelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Schweinfurt, 25. März 2025 Stegemann
& Göbel Treuarbeit Partnerschaft (mbB)
Werner Stegemann, Wirtschaftsprüfer |
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