EWK Umwelttechnik GmbHLiquidiert
67663 Kaiserslautern, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jussi Sinisalo seit 7.7.2022 | Geschäftsführer |
Markus Dingert seit 28.1.2022 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EWK Umwelttechnik GmbHKaiserslauternJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020LageberichtKonjunkturelle Entwicklung COVID-19 hat insbesondere in der exportorientierten deutschen Wirtschaft d.h. im Maschinenbau tiefe Spuren hinterlassen. Noch tiefer sind die Einbrüche im Bereich der "nachsorgenden" Technologien zu dem wir als Teil der Investitionsgüterindustrie zählen. Der hohe Auftragsbestand und ein mehrjähriger Auftrag haben letztendlich dazu beigetragen, dass der Einbruch der Konjunktur nicht auch bei EWK direkt erfolgte. Bereits Anfang Februar mussten wir wegen der Pandemie China, anschließend Thailand und dann Malaysia verlassen. Nur zwei Wochen später war dann auch Europa betroffen und unsere Projekte in Spanien und in Schottland wurden vorübergehend stillgelegt. Fast parallel dazu auch unsere beiden Projekte in den USA. Unsere Leistungen waren plötzlich nicht mehr gefragt und Ansprechpartner in den Firmen kaum noch vorhanden. Trotz voller Auftragsbücher mussten wir bereits in der ersten Märzwoche Kurzarbeit anmelden. Von Anfang an haben wir die Kurzarbeit strukturiert eingesetzt und somit konnten alle aktiven Projekte fortgeführt werden und in Folge nach den lokalen Öffnungen auch fertiggestellt werden. Der administrative Aufwand bezüglich Reiseaktivitäten, Reiserestriktionen sowie medizinischen Untersuchungen hat erheblich zugenommen. Außerdem müssen die unterschiedlichen Quarantänebestimmungen bei der jeweiligen Einreise berücksichtigt werden, ob diese wirtschaftlich, sozial, zeitlich passend und letztlich durchführbar sind. Die erschwerte Kommunikation per Videokonferenz aus den Home-Offices hat dazu beigetragen, dass die Bearbeitung in der Planung und Ausführung mehr Zeit in Anspruch nimmt. Hierdurch hat ein konjunktureller Abschwung ebenfalls gezeigt, der sich für unser Unternehmen jedoch erst wenn, dann 2022 ff. auswirken wird. Umsatz Bedingt durch den hohen Auftragsbestand und trotz der Einschränkungen aufgrund der Werksschließungen konnte der geplante Umsatz annähernd erreicht werden. Dies war insbesondere auf den hohen Vorleistungsgrad im Vorjahr zurückzuführen. Letztlich hat unsere Flexibilität mit ständiger Prüfung der jeweiligen örtlichen Pandemierestriktionen dazu beigetragen, dass bis auf zwei Projekte in Thailand und USA alle anderen Projekte, zwar verzögert, jedoch fertiggestellt wurden. Die zwei noch offenen Fertigstellungen erfolgen nun im Jahr 2021. Im Jahr 2020 waren der Exportbereich wesentlich höher als im Vorjahr und den Jahren zuvor. Das Jahr 2019 hatte einen erhöhten Inlandsumsatz aufgrund von drei größeren Projekten, davon zwei mit Restaurationsumfang. Der Vergleich zum Vorjahr und Vorvorjahr zeigt dies.
Prozentual hat sich der Auslandsanteil wieder erhöht und den Höchststand erreicht. Deutschland nimmt im internationalen Wettbewerb eine dominierende Rolle ein, was sich auf die Umsätze positiv auswirkt. Der Auslandsumsatz beträgt mehr als 98 % und zeigt sehr deutlich die Abhängigkeit des Exportes, jedoch andererseits unsere international gefragte Technologie. Durch die diversen Projekte konnte auch der Umsatz im Bereich der Ersatz- und Verschleißteile weiter profitieren. Trotz der Pandemie war hier der Umsatz stabil. Auftragseingang/Auftragsbestand Der Auftragseingang lag im Berichtsjahr lediglich bei ca. 68% des Vorjahres. Durch den Überhang aus dem sechs teiligen Auftrag aus Spanien konnten zwei Projekte dieses Gesamtauftrages in 2020 umgesetzt werden. Eins dieses mehrteiligen Auftrags wird jedoch erst in 2021 fertiggestellt. Trotz der schwierigen Corona bedingten Situation lag der Auftragsbestand im ähnlichen Bereich wie 2019, eben bedingt durch die Aktivierung von Einzelaufträgen aus dem mehrteiligen Großauftrag. Wie im Jahr zuvor lag der Schwerpunkt im Holzwerkstoffbereich und der Biomasseverbrennung. Die Pandemieauswirkungen haben die persönlichen Kontakte um mehr als 80% reduziert. Die Folge daraus sind langatmige Video- und Telefonkonferenzen mit Kunden, die im Home-Office mit mehr oder weniger guten Gerätschaften ausgerüstet sind und die Qualität der Verbindung oft zu wünschen übriglässt. Ungeachtet dieser negativen Auswirkungen war die vertriebliche Auslastung größer als 100%, da auch ältere Vor-Projekte und Angebote aufgearbeitet werden konnten. Trotz allem ist die Investitionsbereitschaft auf einem reduzierten Level, da unsere Kunden Investitionen in die nachsorgenden Technologien zuerst aus dem Investitionsbudget nehmen. Letztlich führte dies zu einem extremen Anstieg um ca. 35% bei den aussichtsreichen Projekten (Forecast). Die integrierten Systembauteile im Bereich der Wasseraufbereitung haben positiv bei der Projektdurchführung beigetragen, da hier der Fremdbezug reduziert werden konnte. Letztlich hat dies den internen Wertschöpfungsbereich gestärkt. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass der Auftragseingang und Auftragsbestand auch für das Jahr 2021 rückläufig sein wird. Ertragslage Die Ertragslage war ähnlich wie im Vorjahr trotz der anlagen- und pandemiebedingten Verzögerungen. Der hohe Anteil der Vorleistungen aus dem Vorjahr hat positiv dazu beigetragen. Des Weiteren lagen die Nachlaufkosten im budgetierten Bereich und Gewährleistungsfälle in nur geringem Maße vor. Die gute Ertragslage ist auch auf die reduzierten Reisekosten, die strukturierte Anwendung der Kurzarbeit und den Ausgleich durch das Kurzarbeitergeld zurückzuführen. Entgegen dem Trend zum Jahresende waren die Preise am Markt für den Einkauf recht konstant. Finanzlage Für alle Projekte konnten die Aufwendungen aus der Liquidität und dem Bürgschaftsvolumen finanziert werden. Durch Letter of Credit (L/C's) war für einige Projekte auch die Absicherung der Zahlungen gegeben. Insbesondere bei internationalen Projekten war die langjährige Zusammenarbeit mit den Finanzinstituten positiv. Investitionen Wie vorgesehen wurden nur Ersatzbeschaffungen getätigt, deren Umfang pandemiebedingt niedriger ausgefallen ist. Ansonsten sind Maßnahmen wie Ersatz der beiden Lagerzelte für 2021 und 2022 vorgesehen. Personal Trotz des reduzierten Arbeitsaufkommens wurden zusätzliche Einstellungen vorgenommen und zwar montageseitig in der Automatisierungstechnik wie auch im kaufmännischen Bereich des Vertriebs. Die Besetzung des Vertriebs mit einer erfahrenen Person ist noch vakant. Qualitätssicherung Es erfolgte die Neuzertifizierung nach ISO 9001:15 im Rahmen des jährlichen Umfanges mit vorgeschalteten Audits nach dem neuesten Stand der Anforderung. Des Weiteren haben alle Mitarbeiter welche Montage-, Fertigungs- oder Servicearbeiten durchführen die SCC Schulungen absolviert. Die gilt auch für alle Mitarbeiter des Projektengineerings und der Automatisierung sowie Elektrotechnik, welche Baustellentätigkeiten vornehmen. Im Oktober 2020 wurde in Folge auch die Zertifizierung SCCP vorgenommen, welche wie die ISO 9001 einer jährlichen Folge unterliegt. Umweltschutz Die Erweiterung der Photovoltaikanlage steht noch aus. An allen anderen Maßnahmen hat sich nichts geändert. Forschung und Entwicklung Hier wurden Patentanmeldungen in den USA und Russland vorgenommen sowie einige projektinterne Verbesserungen. Im Bereich der Heißgas-Trocken-E-Filter wurde die maschinentechnische Ausführung komplett geändert, um den temperaturbedingten Längenänderungen gerecht zu werden. Dies führte letztendlich zu einer Neuentwicklung. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Risiken für Firmen aus dem umwelttechnischen Anlagenbau bestehen immer dann, wenn die Konjunktur zurückgeht. Oft sind diese Konjunkturschwankungen länderbezogen. Trotz der Weltwirtschaftskrise 2008, ausgelöst durch die Immobilienblase, hat dies im umwelttechnischen Bereich seinerzeit nur geringen Einfluss gehabt. Covid-19 hat die Welt verändert und wird es auch weiterhin tun! Inwieweit dies die Gestaltung der Arbeitsplätze betrifft, unsere exportorientierte Wirtschaft oder den täglichen Umgang lässt sich derzeit noch nicht sagen. In jedem Falle wird die Einschränkung der sozialen Kontakte in erheblichem Maße in unserem Bereich negative Auswirkungen haben. Andererseits stellt die Politik und diese getrieben durch die Mitbürger, neue Anforderungen an den Umweltschutz. Dies wird zwar nicht sofort, aber stetig zu positiven Konjunkturentwicklung in unserem Marktsegment führen. Letztlich sehen wir in der derzeitigen Krise die Chance zu neuem Wachstum, da die von uns praktizierten Technologien am Markt benötigt werden. Risikomanagement und Risikobericht Unsere Gesellschaft verfügt über ein individuell auf unsere Bedürfnisse abgestimmtes Risikomanagement. Darunter wird die kontinuierliche Planung und Kontrolle aller für den Geschäftserfolg wichtigen Bereiche subsumiert. Ausgehend von jährlichen Zielplanungen werden auf dieser Basis Geschäftsentwicklungen ständig überwacht. Erkennbaren Risiken wird danach rechtzeitig entgegengetreten. Die Kontrolle geschieht auf der Ebene der Geschäftsführung. Es ist ein monatliches Reporting eingerichtet, das zur zeitnahen Besprechung sämtlicher Ergebnisse der einzelnen Umsatzeinheiten, also vornehmlich der realisierten Aufträge, genutzt wird. Daneben ist durch eine tagesaktuelle Buchführung mit monatlichen Zwischenabschlüssen eine ununterbrochene Beobachtung der Ergebnisentwicklung des Unternehmens möglich. Die Liquiditätsentwicklung des Unternehmens wird kontinuierlich durch die Geschäftsleitung verfolgt. Daneben steht eine mittelfristige Liquiditätsplanung zur Verfügung, in der anhand der geplanten Auftragsentwicklung auch die vertraglich vereinbarten Zahlungsziele berücksichtigt werden. Philosophie der Gesellschaft ist dabei, die Projekte unter Einbeziehung der Kundenanzahlungen aus dem Cashflow zu finanzieren und für die eventuell notwendige kurzfristige Inanspruchnahme von Fremdmitteln Kreditrahmen für Kontokorrentkredite mit den Banken zu vereinbaren. Die genannten Instrumente lassen zurzeit keine mit hoher Wahrscheinlichkeit bestehenden oder absehbaren bestandsgefährdende Risiken erkennen. Im Übrigen wurde für die bestehenden Risiken im Rahmen möglicher Gewährleistungsansprüche ausreichend Vorsorge getroffen. Für eventuelle Forderungsausfälle, z.B. durch Insolvenzverfahren bei unseren Kunden, werden im Falle des Bekanntwerdens von Schieflagen Einzelwertberichtigungen gebildet. Absicherungen gegen Forderungsausfälle haben wir bisher nicht abgeschlossen. Risiken aus Schwankungen bei der Währungsparität sind auf Fälle des Material- und Leistungseinkauf begrenzt, da das gesamte Umsatzvolumen in Euro abgewickelt wurde und alle bestehenden Aufträge ebenfalls auf Euro-Basis abgeschlossen wurden. Kurssicherungsgeschäfte für den Material- und Leistungseinkauf haben wir bisher nicht abgeschlossen. Für Projekte mit Defiziten in der Materialkosten-Vorkalkulation erwies sich unser zu günstigen Konditionen erworbenes Edelstahllager als vorteilhaft, da durch Einsatz dieses Materials Vorteile in der Kostendeckung erreicht wurden. Voraussichtliche Entwicklung 2021 Hatte man im Sommer und Herbst 2020 noch eine positive Zukunftsprognose, ist man jedoch durch die Lockdowns und Teil-Lockdowns zwischenzeitlich in der Ausführung unseres Geschäfts stark eingeschränkt. Mehr oder weniger durch den hohen Anteil der Auslandsprojekte. Zwar konnte zum Jahresende und auch Beginn des neuen Jahres einige Auftragsakquisitionen erfolgen, jedoch ist durch das gestiegene COVID-Mutationsrisiko, fehlende Impfstoffmengen und Testpräparate ein Aufschwung derzeit nicht absehbar. Dies wird hauptsächlich die Investitionsgüterbranche treffen. Auch die ideologischen Ziele der Verbände und Parteien nun gerade Doktrinen für die Umwelt festzuschreiben, werden in absehbarer Zeit noch keine positiven Auswirkungen auf unser Tätigkeitsumfeld haben. Der Umsatz für 2021 wird nach vorliegender Planung zwar das Niveau des Vorjahres erreichen, jedoch werden Auftragseingang und -bestand weiter rückläufig sein. Was sich erst in 2022 zeigen wird. Nach dem derzeitigen Stand wird es frühestens im 4. Quartal 2021 zu aufschlussreichen Aussagen kommen können, und zwar dann, wenn die Wirksamkeit der Pandemie-Bekämpfungsmaßnahmen erfolgreich war. In Folge ist damit zu rechnen, dass die zurückgestellten Projekte einen Nachfrageschub in diesem Marktbereich auslösen werden. Hierzu verantwortlich zählen auch die neuen Richtlinien wie die nun verabschiedete TA-LUFT 2020 und die europäischen BAT-Richtlinien. Eine positive Zukunftsprognose wird all den Firmen zuteil, die vor wie auch während der Pandemie durch die Erfahrungen im Umweltschutz beratend tätig sind. Hier sind wir mittendrin in einem Strukturwandel und auch Generationenwandel, der letztlich jedoch bei langjähriger Basis erfolgreich sein wird.
Kaiserslautern, den 18.03.2021 EWK Umwelttechnik GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die EWK Umwelttechnik GmbH hat ihren Sitz in Kaiserslautern. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern unter HRB 2248 eingetragen. Wir haben den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020 nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Nach den Vorschriften des § 267 HGB handelt es sich bei unserer Gesellschaft um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach dem Schema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Für die Offenlegung werden die Erleichterungen gemäß § 276 HGB sowie § 327 HGB in Anspruch genommen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Wertansätze aus der Bilanz der EWK Umwelttechnik GmbH zum 31.12.2019 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode verrechnet. Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Soweit bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen Bestandsrisiken wegen langer Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit vorliegen, werden in angemessenem Umfang Bewertungsabschläge vorgenommen. Im Lager befindliches Fertigungsmaterial wird mit einem Festwert angesetzt. In die Herstellkosten unfertiger Erzeugnisse wurden alle handelsrechtlich notwendigen Kostenkomponenten und projektbezogenen Entwicklungs-, Konstruktions- und Versuchskosten einbezogen. Abwertungen unfertiger Erzeugnisse wegen möglicher Bestandsrisiken waren nicht vorzunehmen. Wir haben von dem Wahlrecht gem. § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und setzen "erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen" - soweit zulässig - offen von den unfertigen Erzeugnissen ab. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennbeträgen bilanziert. Einzelrisiken im Forderungsbestand wurden durch Bildung von Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung auf den um einzelwertberichtigte Forderungen verminderten Nettoforderungsbestand vorgenommen. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bewertung der Geldbestände erfolgte zum Nennwert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen. Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Währungsumrechnung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs des jeweiligen Transaktionstages. Soweit am Bilanzstichtag noch Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestehen, wird das Niederstwertprinzip beachtet. Forderungen werden mit dem niedrigeren Kurs, Verbindlichkeiten mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird das Anschaffungskosten- und Realisationsprinzip zulässigerweise gem. § 256a HGB nicht berücksichtigt. Veränderungen an den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht ergeben. C. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen wurden im Berichtsjahr TEUR 993 außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. An folgenden Unternehmen hält die EWK Umwelttechnik GmbH mindestens 20% der Anteile:
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 322 (Vj. TEUR 341). (4) Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital wird zum Bilanzstichtag von der Luehr Filter GmbH (50%) und der Zschocke B&V GmbH & Co. KG (50%) gehalten.
Mit den sonstigen Rückstellungen sind Vorsorgen getroffen worden für:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 600 durch Sicherungsübereignung (Vorräte) und in Höhe von TEUR 791 grundpfandrechtlich abgesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Vorabausschüttungen in Höhe von TEUR 600 (Vj. TEUR 0) (7) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Angabepflichtige Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund von Leasing, Miet- und Dienstleistungsverträgen. Der Gesamtbetrag zukünftig hieraus zu erbringender Zahlungen beläuft sich auf TEUR 168. Hiervon sind TEUR 127 innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
(2) sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 288), an Subunternehmen weiterberechnete Kosten (TEUR 133) sowie Erstattungen der vom Arbeitgeber zu tragenden Sozialversicherungsbeiträgen auf Kurzarbeitergeld (TEUR 107). Resultierend aus der Währungsumrechnung sind Erträge in Höhe von EUR 5.171,05 (Vj. EUR 452,20) enthalten. (3) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 2.168) enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Reise- und Fahrtkosten (TEUR 283), Transport- und Verpackungskosten (TEUR 514), Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (TEUR 155), Versicherungen, Beiträge, Abgaben und Gebühren (TEUR 122), Instandhaltungs- sowie Wartungskosten (TEUR 89) sowie ferner eine Vielzahl weiterer Kostenarten. Weiterhin sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 8.090,01 (Vj. EUR 4.886,03) enthalten. (4) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge TEUR 50 der Zinsen resultieren aus verbundenen Unternehmen (Poly-Licht GmbH).
E. Sonstige Angaben Im GEschäftsjahr wurde von den GEsellschaftern eine Vorabausschüttung in Höhe von TEUR 600 beschlossen. Der ausgewiesene Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 7.021.182,35. Der ausgewiesen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 7.592.807,59 soll auf Vorschlag der Geschäftsleitung auf neue Rechnung vorgetragen werden. Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2020: Herr Peter Ohlenschläger, Kaiserslautern. Im Geschäftsjahr 2020 waren bei unserer Gesellschaft jahresdurchschnittlich 31 Angestellte (einschließlich Geschäftsführung) und 12 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt. Die EWK Umwelttechnik GmbH ist ein Konzernunternehmen der LUEHR Beteiligungs-Verwaltungs GmbH, Stadthagen, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist. Die Gesellschaft wird quotal in den Konzernabschluss der LUEHR Beteiligungs-Verwaltungs GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Kaiserslautern, den 31.03.2021 / 25.06.2021 EWK Umwelttechnik GmbH Peter Ohlenschläger, Geschäftsführer Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2020 - 31.12.2020Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 600.000,00 EUR. 1.1.2019 - 31.12.2019Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR. Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen1.1.2020 - 31.12.2020Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 1.043.475,18 EUR. 1.1.2019 - 31.12.2019Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 21.904,22 EUR. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.12.2021 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EWK Umwelttechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EWK Umwelttechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EWK Umwelttechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Diese Bestätigung erteilen wir aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 8. April 2021 abgeschlossenen Abschlussprüfung und unserer Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung des Eigenkapitalausweises, die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie den Anhang aufgrund der notwendig gewordenen Aufstellung des Jahresabschlusses nach teilweiser Ergebnisverwendung bezog. Auf die Begründung der Änderung durch die Gesellschaft im geänderten Anhang, Abschnitt E wird verwiesen. Die Nachtragsprüfung hat zu keinen Einwendungen geführt."
Kaiserslautern, 8. April 2021 / 25. Juni 20211 Dr. Jan-Christopher Kling, LL.M., Wirtschaftsprüfer 1 Diese Datumsangabe ergibt sich aus der Nachtragsprüfung |
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