EWK Umwelttechnik GmbHLiquidiert

67663 Kaiserslautern, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kaiserslautern HRB 2248
Eingetragen
12.11.1987
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenWärme- und KältehandelHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist a) die Planung, Entwicklung, Produktion von und der Handel mit industriellen Gütern, insbesondere Gütern des Anlagenbaus auf dem Gebiet des Umweltschutzes, b) die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit den unter a) genannten Gütern, insbesondere - die Ausführung von Montageleistungen und - die Wartung der vorgenannten Produkte, sowie c) die Übernahme der Geschäftsführung anderer Unternehmen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jussi Sinisalo
seit 7.7.2022
Geschäftsführer
Markus Dingert
seit 28.1.2022
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EWK Umwelttechnik GmbH

Kaiserslautern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

Konjunkturelle Entwicklung

COVID-19 hat insbesondere in der exportorientierten deutschen Wirtschaft d.h. im Maschinenbau tiefe Spuren hinterlassen. Noch tiefer sind die Einbrüche im Bereich der "nachsorgenden" Technologien zu dem wir als Teil der Investitionsgüterindustrie zählen.

Der hohe Auftragsbestand und ein mehrjähriger Auftrag haben letztendlich dazu beigetragen, dass der Einbruch der Konjunktur nicht auch bei EWK direkt erfolgte.

Bereits Anfang Februar mussten wir wegen der Pandemie China, anschließend Thailand und dann Malaysia verlassen. Nur zwei Wochen später war dann auch Europa betroffen und unsere Projekte in Spanien und in Schottland wurden vorübergehend stillgelegt. Fast parallel dazu auch unsere beiden Projekte in den USA. Unsere Leistungen waren plötzlich nicht mehr gefragt und Ansprechpartner in den Firmen kaum noch vorhanden.

Trotz voller Auftragsbücher mussten wir bereits in der ersten Märzwoche Kurzarbeit anmelden. Von Anfang an haben wir die Kurzarbeit strukturiert eingesetzt und somit konnten alle aktiven Projekte fortgeführt werden und in Folge nach den lokalen Öffnungen auch fertiggestellt werden.

Der administrative Aufwand bezüglich Reiseaktivitäten, Reiserestriktionen sowie medizinischen Untersuchungen hat erheblich zugenommen. Außerdem müssen die unterschiedlichen Quarantänebestimmungen bei der jeweiligen Einreise berücksichtigt werden, ob diese wirtschaftlich, sozial, zeitlich passend und letztlich durchführbar sind.

Die erschwerte Kommunikation per Videokonferenz aus den Home-Offices hat dazu beigetragen, dass die Bearbeitung in der Planung und Ausführung mehr Zeit in Anspruch nimmt. Hierdurch hat ein konjunktureller Abschwung ebenfalls gezeigt, der sich für unser Unternehmen jedoch erst wenn, dann 2022 ff. auswirken wird.

Umsatz

Bedingt durch den hohen Auftragsbestand und trotz der Einschränkungen aufgrund der Werksschließungen konnte der geplante Umsatz annähernd erreicht werden. Dies war insbesondere auf den hohen Vorleistungsgrad im Vorjahr zurückzuführen.

Letztlich hat unsere Flexibilität mit ständiger Prüfung der jeweiligen örtlichen Pandemierestriktionen dazu beigetragen, dass bis auf zwei Projekte in Thailand und USA alle anderen Projekte, zwar verzögert, jedoch fertiggestellt wurden. Die zwei noch offenen Fertigstellungen erfolgen nun im Jahr 2021.

Im Jahr 2020 waren der Exportbereich wesentlich höher als im Vorjahr und den Jahren zuvor. Das Jahr 2019 hatte einen erhöhten Inlandsumsatz aufgrund von drei größeren Projekten, davon zwei mit Restaurationsumfang.

Der Vergleich zum Vorjahr und Vorvorjahr zeigt dies.

2018 2019 2020
Inland % 20,6 35,4 1,9
EU % 71,9 40,1 53,7
Andere % 7,5 24,5 44,4

Prozentual hat sich der Auslandsanteil wieder erhöht und den Höchststand erreicht. Deutschland nimmt im internationalen Wettbewerb eine dominierende Rolle ein, was sich auf die Umsätze positiv auswirkt.

Der Auslandsumsatz beträgt mehr als 98 % und zeigt sehr deutlich die Abhängigkeit des Exportes, jedoch andererseits unsere international gefragte Technologie. Durch die diversen Projekte konnte auch der Umsatz im Bereich der Ersatz- und Verschleißteile weiter profitieren. Trotz der Pandemie war hier der Umsatz stabil.

Auftragseingang/Auftragsbestand

Der Auftragseingang lag im Berichtsjahr lediglich bei ca. 68% des Vorjahres. Durch den Überhang aus dem sechs teiligen Auftrag aus Spanien konnten zwei Projekte dieses Gesamtauftrages in 2020 umgesetzt werden. Eins dieses mehrteiligen Auftrags wird jedoch erst in 2021 fertiggestellt.

Trotz der schwierigen Corona bedingten Situation lag der Auftragsbestand im ähnlichen Bereich wie 2019, eben bedingt durch die Aktivierung von Einzelaufträgen aus dem mehrteiligen Großauftrag. Wie im Jahr zuvor lag der Schwerpunkt im Holzwerkstoffbereich und der Biomasseverbrennung.

Die Pandemieauswirkungen haben die persönlichen Kontakte um mehr als 80% reduziert. Die Folge daraus sind langatmige Video- und Telefonkonferenzen mit Kunden, die im Home-Office mit mehr oder weniger guten Gerätschaften ausgerüstet sind und die Qualität der Verbindung oft zu wünschen übriglässt.

Ungeachtet dieser negativen Auswirkungen war die vertriebliche Auslastung größer als 100%, da auch ältere Vor-Projekte und Angebote aufgearbeitet werden konnten. Trotz allem ist die Investitionsbereitschaft auf einem reduzierten Level, da unsere Kunden Investitionen in die nachsorgenden Technologien zuerst aus dem Investitionsbudget nehmen.

Letztlich führte dies zu einem extremen Anstieg um ca. 35% bei den aussichtsreichen Projekten (Forecast).

Die integrierten Systembauteile im Bereich der Wasseraufbereitung haben positiv bei der Projektdurchführung beigetragen, da hier der Fremdbezug reduziert werden konnte. Letztlich hat dies den internen Wertschöpfungsbereich gestärkt.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass der Auftragseingang und Auftragsbestand auch für das Jahr 2021 rückläufig sein wird.

Ertragslage

Die Ertragslage war ähnlich wie im Vorjahr trotz der anlagen- und pandemiebedingten Verzögerungen. Der hohe Anteil der Vorleistungen aus dem Vorjahr hat positiv dazu beigetragen.

Des Weiteren lagen die Nachlaufkosten im budgetierten Bereich und Gewährleistungsfälle in nur geringem Maße vor.

Die gute Ertragslage ist auch auf die reduzierten Reisekosten, die strukturierte Anwendung der Kurzarbeit und den Ausgleich durch das Kurzarbeitergeld zurückzuführen.

Entgegen dem Trend zum Jahresende waren die Preise am Markt für den Einkauf recht konstant.

Finanzlage

Für alle Projekte konnten die Aufwendungen aus der Liquidität und dem Bürgschaftsvolumen finanziert werden. Durch Letter of Credit (L/C's) war für einige Projekte auch die Absicherung der Zahlungen gegeben. Insbesondere bei internationalen Projekten war die langjährige Zusammenarbeit mit den Finanzinstituten positiv.

Investitionen

Wie vorgesehen wurden nur Ersatzbeschaffungen getätigt, deren Umfang pandemiebedingt niedriger ausgefallen ist. Ansonsten sind Maßnahmen wie Ersatz der beiden Lagerzelte für 2021 und 2022 vorgesehen.

Personal

Trotz des reduzierten Arbeitsaufkommens wurden zusätzliche Einstellungen vorgenommen und zwar montageseitig in der Automatisierungstechnik wie auch im kaufmännischen Bereich des Vertriebs. Die Besetzung des Vertriebs mit einer erfahrenen Person ist noch vakant.

Qualitätssicherung

Es erfolgte die Neuzertifizierung nach ISO 9001:15 im Rahmen des jährlichen Umfanges mit vorgeschalteten Audits nach dem neuesten Stand der Anforderung. Des Weiteren haben alle Mitarbeiter welche Montage-, Fertigungs- oder Servicearbeiten durchführen die SCC Schulungen absolviert. Die gilt auch für alle Mitarbeiter des Projektengineerings und der Automatisierung sowie Elektrotechnik, welche Baustellentätigkeiten vornehmen.

Im Oktober 2020 wurde in Folge auch die Zertifizierung SCCP vorgenommen, welche wie die ISO 9001 einer jährlichen Folge unterliegt.

Umweltschutz

Die Erweiterung der Photovoltaikanlage steht noch aus. An allen anderen Maßnahmen hat sich nichts geändert.

Forschung und Entwicklung

Hier wurden Patentanmeldungen in den USA und Russland vorgenommen sowie einige projektinterne Verbesserungen. Im Bereich der Heißgas-Trocken-E-Filter wurde die maschinentechnische Ausführung komplett geändert, um den temperaturbedingten Längenänderungen gerecht zu werden. Dies führte letztendlich zu einer Neuentwicklung.

Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Risiken für Firmen aus dem umwelttechnischen Anlagenbau bestehen immer dann, wenn die Konjunktur zurückgeht. Oft sind diese Konjunkturschwankungen länderbezogen. Trotz der Weltwirtschaftskrise 2008, ausgelöst durch die Immobilienblase, hat dies im umwelttechnischen Bereich seinerzeit nur geringen Einfluss gehabt.

Covid-19 hat die Welt verändert und wird es auch weiterhin tun!

Inwieweit dies die Gestaltung der Arbeitsplätze betrifft, unsere exportorientierte Wirtschaft oder den täglichen Umgang lässt sich derzeit noch nicht sagen. In jedem Falle wird die Einschränkung der sozialen Kontakte in erheblichem Maße in unserem Bereich negative Auswirkungen haben.

Andererseits stellt die Politik und diese getrieben durch die Mitbürger, neue Anforderungen an den Umweltschutz. Dies wird zwar nicht sofort, aber stetig zu positiven Konjunkturentwicklung in unserem Marktsegment führen. Letztlich sehen wir in der derzeitigen Krise die Chance zu neuem Wachstum, da die von uns praktizierten Technologien am Markt benötigt werden.

Risikomanagement und Risikobericht

Unsere Gesellschaft verfügt über ein individuell auf unsere Bedürfnisse abgestimmtes Risikomanagement. Darunter wird die kontinuierliche Planung und Kontrolle aller für den Geschäftserfolg wichtigen Bereiche subsumiert. Ausgehend von jährlichen Zielplanungen werden auf dieser Basis Geschäftsentwicklungen ständig überwacht. Erkennbaren Risiken wird danach rechtzeitig entgegengetreten. Die Kontrolle geschieht auf der Ebene der Geschäftsführung.

Es ist ein monatliches Reporting eingerichtet, das zur zeitnahen Besprechung sämtlicher Ergebnisse der einzelnen Umsatzeinheiten, also vornehmlich der realisierten Aufträge, genutzt wird. Daneben ist durch eine tagesaktuelle Buchführung mit monatlichen Zwischenabschlüssen eine ununterbrochene Beobachtung der Ergebnisentwicklung des Unternehmens möglich. Die Liquiditätsentwicklung des Unternehmens wird kontinuierlich durch die Geschäftsleitung verfolgt. Daneben steht eine mittelfristige Liquiditätsplanung zur Verfügung, in der anhand der geplanten Auftragsentwicklung auch die vertraglich vereinbarten Zahlungsziele berücksichtigt werden. Philosophie der Gesellschaft ist dabei, die Projekte unter Einbeziehung der Kundenanzahlungen aus dem Cashflow zu finanzieren und für die eventuell notwendige kurzfristige Inanspruchnahme von Fremdmitteln Kreditrahmen für Kontokorrentkredite mit den Banken zu vereinbaren.

Die genannten Instrumente lassen zurzeit keine mit hoher Wahrscheinlichkeit bestehenden oder absehbaren bestandsgefährdende Risiken erkennen.

Im Übrigen wurde für die bestehenden Risiken im Rahmen möglicher Gewährleistungsansprüche ausreichend Vorsorge getroffen. Für eventuelle Forderungsausfälle, z.B. durch Insolvenzverfahren bei unseren Kunden, werden im Falle des Bekanntwerdens von Schieflagen Einzelwertberichtigungen gebildet. Absicherungen gegen Forderungsausfälle haben wir bisher nicht abgeschlossen. Risiken aus Schwankungen bei der Währungsparität sind auf Fälle des Material- und Leistungseinkauf begrenzt, da das gesamte Umsatzvolumen in Euro abgewickelt wurde und alle bestehenden Aufträge ebenfalls auf Euro-Basis abgeschlossen wurden. Kurssicherungsgeschäfte für den Material- und Leistungseinkauf haben wir bisher nicht abgeschlossen. Für Projekte mit Defiziten in der Materialkosten-Vorkalkulation erwies sich unser zu günstigen Konditionen erworbenes Edelstahllager als vorteilhaft, da durch Einsatz dieses Materials Vorteile in der Kostendeckung erreicht wurden.

Voraussichtliche Entwicklung 2021

Hatte man im Sommer und Herbst 2020 noch eine positive Zukunftsprognose, ist man jedoch durch die Lockdowns und Teil-Lockdowns zwischenzeitlich in der Ausführung unseres Geschäfts stark eingeschränkt. Mehr oder weniger durch den hohen Anteil der Auslandsprojekte. Zwar konnte zum Jahresende und auch Beginn des neuen Jahres einige Auftragsakquisitionen erfolgen, jedoch ist durch das gestiegene COVID-Mutationsrisiko, fehlende Impfstoffmengen und Testpräparate ein Aufschwung derzeit nicht absehbar.

Dies wird hauptsächlich die Investitionsgüterbranche treffen. Auch die ideologischen Ziele der Verbände und Parteien nun gerade Doktrinen für die Umwelt festzuschreiben, werden in absehbarer Zeit noch keine positiven Auswirkungen auf unser Tätigkeitsumfeld haben.

Der Umsatz für 2021 wird nach vorliegender Planung zwar das Niveau des Vorjahres erreichen, jedoch werden Auftragseingang und -bestand weiter rückläufig sein. Was sich erst in 2022 zeigen wird.

Nach dem derzeitigen Stand wird es frühestens im 4. Quartal 2021 zu aufschlussreichen Aussagen kommen können, und zwar dann, wenn die Wirksamkeit der Pandemie-Bekämpfungsmaßnahmen erfolgreich war. In Folge ist damit zu rechnen, dass die zurückgestellten Projekte einen Nachfrageschub in diesem Marktbereich auslösen werden. Hierzu verantwortlich zählen auch die neuen Richtlinien wie die nun verabschiedete TA-LUFT 2020 und die europäischen BAT-Richtlinien.

Eine positive Zukunftsprognose wird all den Firmen zuteil, die vor wie auch während der Pandemie durch die Erfahrungen im Umweltschutz beratend tätig sind. Hier sind wir mittendrin in einem Strukturwandel und auch Generationenwandel, der letztlich jedoch bei langjähriger Basis erfolgreich sein wird.

 

Kaiserslautern, den 18.03.2021

EWK Umwelttechnik GmbH

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 4.431.013,43 5.660.030,16
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.513,15 6.990,77
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 12.513,15 6.990,77
II. Sachanlagen 4.381.783,65 5.616.322,76
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.067.730,09 5.222.911,83
2. technische Anlagen und Maschinen 45.466,51 58.122,66
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 252.938,92 325.338,27
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.648,13 9.950,00
III. Finanzanlagen 36.716,63 36.716,63
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 36.716,63 36.716,63
B. Umlaufvermögen 11.176.114,02 11.511.750,68
I. Vorräte 3.746.411,28 4.940.576,68
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 8.785.011,94 5.453.911,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.933.213,01 4.715.699,84
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.398.167,63 1.567.835,33
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 212.983,11 222.983,11
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.535.045,38 3.147.864,51
III. Wertpapiere 154.262,21 205.110,56
1. sonstige Wertpapiere 154.262,21 205.110,56
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.342.227,52 1.650.363,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.224,34 65.588,13
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.660.351,79 17.237.368,97

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 8.668.689,62 8.897.064,38
I. gezeichnetes Kapital 1.024.000,00 1.024.000,00
II. Kapitalrücklage 51.882,03 51.882,03
III. Gewinn- /Verlustvortrag 0,00 5.742.558,12
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 2.078.624,23
V. Bilanzgewinn 7.592.807,59 0,00
davon Gewinnvortrag 7.021.182,35 0,00
B. Rückstellungen 1.754.003,70 1.649.605,94
C. Verbindlichkeiten 5.237.658,47 6.690.698,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.391.440,61 1.595.512,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.391.440,61 1.595.512,04
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.846.217,86 5.095.186,61
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.846.217,86 5.095.186,61
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.660.351,79 17.237.368,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 8.164.676,42 8.503.871,25
2. Personalaufwand 3.021.965,12 3.272.514,64
a) Löhne und Gehälter 2.497.599,29 2.819.354,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 524.365,83 453.160,02
3. Abschreibungen 1.273.716,38 304.415,23
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.273.716,38 304.415,23
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.168.178,75 1.970.588,29
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 8.090,01 4.886,03
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.368,11 12.524,36
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54.711,56 56.370,19
davon aus verbundenen Unternehmen 49.591,56 56.370,19
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 50.848,35 21.904,22
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 50.653,37 44.466,17
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 467.119,34 862.259,48
10. Ergebnis nach Steuern 1.190.274,78 2.096.617,77
11. sonstige Steuern 18.649,54 17.993,54
12. Jahresüberschuss 1.171.625,24 2.078.624,23

Ergebnisverwendung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
12. Jahresüberschuss 1.171.625,24 2.078.624,23
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.021.182,35
14. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 600.000,00 0,00
15. Bilanzgewinn 7.592.807,59 0,00

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die EWK Umwelttechnik GmbH hat ihren Sitz in Kaiserslautern. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern unter HRB 2248 eingetragen.

Wir haben den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020 nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Nach den Vorschriften des § 267 HGB handelt es sich bei unserer Gesellschaft um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach dem Schema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Für die Offenlegung werden die Erleichterungen gemäß § 276 HGB sowie § 327 HGB in Anspruch genommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Wertansätze aus der Bilanz der EWK Umwelttechnik GmbH zum 31.12.2019 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode verrechnet. Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um Einzelwertberichtigungen, angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Soweit bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen Bestandsrisiken wegen langer Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit vorliegen, werden in angemessenem Umfang Bewertungsabschläge vorgenommen. Im Lager befindliches Fertigungsmaterial wird mit einem Festwert angesetzt. In die Herstellkosten unfertiger Erzeugnisse wurden alle handelsrechtlich notwendigen Kostenkomponenten und projektbezogenen Entwicklungs-, Konstruktions- und Versuchskosten einbezogen. Abwertungen unfertiger Erzeugnisse wegen möglicher Bestandsrisiken waren nicht vorzunehmen.

Wir haben von dem Wahlrecht gem. § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und setzen "erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen" - soweit zulässig - offen von den unfertigen Erzeugnissen ab.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennbeträgen bilanziert. Einzelrisiken im Forderungsbestand wurden durch Bildung von Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung auf den um einzelwertberichtigte Forderungen verminderten Nettoforderungsbestand vorgenommen.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Bewertung der Geldbestände erfolgte zum Nennwert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen. Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die Währungsumrechnung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs des jeweiligen Transaktionstages. Soweit am Bilanzstichtag noch Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestehen, wird das Niederstwertprinzip beachtet. Forderungen werden mit dem niedrigeren Kurs, Verbindlichkeiten mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird das Anschaffungskosten- und Realisationsprinzip zulässigerweise gem. § 256a HGB nicht berücksichtigt.

Veränderungen an den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht ergeben.

C. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen wurden im Berichtsjahr TEUR 993 außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

An folgenden Unternehmen hält die EWK Umwelttechnik GmbH mindestens 20% der Anteile:

Unternehmen Stammkapital Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres Anteil am Stammkapital
EWK Anlagentechnik AG, Winterthur (Schweiz) 100.000,00 CHF 64.011,03 CHF ./. 4.697,15 CHF 99,00 %
POLY-LICHT GmbH, Kaiserslautern 25.000,00 EUR ./. 1.099.855,17 EUR 132.747,61 EUR 100,00 %
(2) Vorräte 2020
in TEUR
2019
in TEUR
Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe 1.258 1.376
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 11.261 8.712
abzüglich erhaltene Anzahlungen -8.785 -5.454
Geleistete Anzahlungen 13 307
3.747 4.941

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2020
in TEUR
2019
in TEUR
Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen 2.282 2.637
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) (0) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.398 1.568
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) (213) (223)
Sonstige Vermögensgegenstände 253 511
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) (0) (0)
3.933 4.716

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 322 (Vj. TEUR 341).

(4) Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital wird zum Bilanzstichtag von der Luehr Filter GmbH (50%) und der Zschocke B&V GmbH & Co. KG (50%) gehalten.

(5) Rückstellungen 2020
in TEUR
2019
in TEUR
Steuerrückstellungen 930 645
sonstige Rückstellungen 824 1.005
1.754 1.650

Mit den sonstigen Rückstellungen sind Vorsorgen getroffen worden für:

2020
in TEUR
2019
in TEUR
Gewährleistungen 95 255
Restarbeiten/Nacharbeiten 213 320
Personalkosten 143 298
Ausstehende Rechnungen 219 15
Übrige Zwecke 140 117
824
(6) Verbindlichkeiten 2020
Gesamt Davon RLZ
TEUR bis 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 1.391 810 581 0
erhaltene Anzahlungen 1.668 1.668 0 0
aus Lieferung und Leistungen 1.542 1.542 0 0
geg. verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Sonstige 636 636 0 0
(davon aus Steuern; (35) (35) (0) (0)
davon aus Sozialversicherung) (0) (0) (0) (0)
5.237 4.656 581 0
2019
Gesamt Davon RLZ
TEUR bis 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 1.596 804 792 0
erhaltene Anzahlungen 1.970 1.970 0 0
aus Lieferung und Leistungen 3.055 3.055 0 0
gg. verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Sonstige 70 70 0 0
(davon aus Steuern; (59) (59) (0) (0)
davon aus Sozialversicherung) (0) (0) (0) (0)
6.691 5.899 792 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 600 durch Sicherungsübereignung (Vorräte) und in Höhe von TEUR 791 grundpfandrechtlich abgesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Vorabausschüttungen in Höhe von TEUR 600 (Vj. TEUR 0)

(7) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Angabepflichtige Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund von Leasing, Miet- und Dienstleistungsverträgen.

Der Gesamtbetrag zukünftig hieraus zu erbringender Zahlungen beläuft sich auf TEUR 168. Hiervon sind TEUR 127 innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Umsatzerlöse nach geographischen Märkten: 2020
in TEUR
2019
in TEUR
Erlöse Inland 415 7.358
Erlöse EU 11.736 8.321
Erlöse Drittländer 9.711 5.066
21.862 20.745
nach Tätigkeitsbereichen: 2020
in TEUR
2019
in TEUR
Erstellung u. Lieferung v. Anlagen incl. Montage 20.321 18.747
Reparaturarbeiten und Ersatzteilverkäufe 1.396 1.606
Service- und sonstige Leistungen 145 392
21.862 20.745

(2) sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 288), an Subunternehmen weiterberechnete Kosten (TEUR 133) sowie Erstattungen der vom Arbeitgeber zu tragenden Sozialversicherungsbeiträgen auf Kurzarbeitergeld (TEUR 107).

Resultierend aus der Währungsumrechnung sind Erträge in Höhe von EUR 5.171,05 (Vj. EUR 452,20) enthalten.

(3) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 2.168) enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Reise- und Fahrtkosten (TEUR 283), Transport- und Verpackungskosten (TEUR 514), Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (TEUR 155), Versicherungen, Beiträge, Abgaben und Gebühren (TEUR 122), Instandhaltungs- sowie Wartungskosten (TEUR 89) sowie ferner eine Vielzahl weiterer Kostenarten.

Weiterhin sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 8.090,01 (Vj. EUR 4.886,03) enthalten.

(4) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

TEUR 50 der Zinsen resultieren aus verbundenen Unternehmen (Poly-Licht GmbH).

(5) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2020
in TEUR
2019
in TEUR
Körperschaftsteuer/Gewerbesteuer 467 862
467 862

E. Sonstige Angaben

Im GEschäftsjahr wurde von den GEsellschaftern eine Vorabausschüttung in Höhe von TEUR 600 beschlossen.

Der ausgewiesene Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 7.021.182,35.

Der ausgewiesen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 7.592.807,59 soll auf Vorschlag der Geschäftsleitung auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2020: Herr Peter Ohlenschläger, Kaiserslautern.

Im Geschäftsjahr 2020 waren bei unserer Gesellschaft jahresdurchschnittlich 31 Angestellte (einschließlich Geschäftsführung) und 12 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt.

Die EWK Umwelttechnik GmbH ist ein Konzernunternehmen der LUEHR Beteiligungs-Verwaltungs GmbH, Stadthagen, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist.

Die Gesellschaft wird quotal in den Konzernabschluss der LUEHR Beteiligungs-Verwaltungs GmbH einbezogen.

Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Kaiserslautern, den 31.03.2021 / 25.06.2021

EWK Umwelttechnik GmbH

Peter Ohlenschläger, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
I. Immat. Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnl. Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.555,75 6.712,50 5.250,00 0,00 130.518,26
II. Sachanlagvermögen
Grundstücke und Bauten, einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 6.345.726,22 0,00 0,00 0,00 6.345.726,22
Technische Anlagen und Maschinen 176.603,07 1.961,23 0,00 0,00 178.564,30
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.039.316,19 20.377,79 4.700,00 0,00 1.064.393,98
Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 9.950,00 15.648,13 -9.950,00 0,00 15.648,13
7.571.595,48 37.987,15 -5.250,00 0,00 7.604.332,63
III. Finanzanlagen
Anteile an verbund. Unternehmen 79.189,65 0,00 0,00 0,00 79189,65
7.769.340,88 44.699,65 0,00 0,00 7814040,53
Wertberichtigungen Buchwerte
Stand 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge Umbuchungen (U)
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
I. Immat. Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnl. Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 111.564,98 6.440,12 0,00 118.005,10 12.513,15 6.990,77
II. Sachanlagvermögen
Grundstücke und Bauten, einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 1.122.814,39 1.155.181,74 0,00 2.277.996,13 4.067.730,09 5.222.911,83
Technische Anlagen und Maschinen 118.480,41 14.617,38 0,00 133.097,79 45.466,51 58.122,66
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 713.977,92 97.477,14 0,00 811.455,06 252.938,92 325.338,27
Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 15.648,13 9.950,00
1.955.272,72 1.267.276,26 0,00 3.222.548,98 4.381.783,65 5.616.322,76
III. Finanzanlagen
Anteile an verbund. Unternehmen 42.473,02 0,00 0,00 42.473,02 36.716,63 36.716,63
2.109.310,72 1.273.716,38 0,00 3.383.027,10 4.431.013,43 5.660.030,16

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2020 - 31.12.2020

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 600.000,00 EUR.

1.1.2019 - 31.12.2019

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR.

Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen

1.1.2020 - 31.12.2020

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 1.043.475,18 EUR.

1.1.2019 - 31.12.2019

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 21.904,22 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.12.2021 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EWK Umwelttechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EWK Umwelttechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EWK Umwelttechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Diese Bestätigung erteilen wir aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 8. April 2021 abgeschlossenen Abschlussprüfung und unserer Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung des Eigenkapitalausweises, die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie den Anhang aufgrund der notwendig gewordenen Aufstellung des Jahresabschlusses nach teilweiser Ergebnisverwendung bezog. Auf die Begründung der Änderung durch die Gesellschaft im geänderten Anhang, Abschnitt E wird verwiesen. Die Nachtragsprüfung hat zu keinen Einwendungen geführt."

 

Kaiserslautern, 8. April 2021 / 25. Juni 20211

Dr. Jan-Christopher Kling, LL.M., Wirtschaftsprüfer

1 Diese Datumsangabe ergibt sich aus der Nachtragsprüfung

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