Moll Automatisierung GmbH
Am Gewerbepark 2, 94339 Leiblfing, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Bauer seit 6.3.2018 | Geschäftsführer |
Thomas Wittmann seit 6.3.2018 | Geschäftsführer |
Alois Bachner seit 2.8.2011 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Moll Automatisierung GmbHLeiblfingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01. JANUAR BIS ZUM 31. Dezember 2014
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der MOLL Automatisierung GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegung des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde in der Regel der Vermerk im Anhang gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. II. Einzelne Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die beweglichen Sachanlagegüter und die Gebäude wurden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen wurden auf der Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauern ermittelt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurden über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 wurden sofort als Aufwand erfasst. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte gemäß § 240 Abs. 3 HGB zu einem Festwert. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die Vollkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB. Auf die Einzelkosten werden angemessene Zuschläge für Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens vorgenommen. Soweit notwendig, wurden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen sind netto zum jeweiligen Nominalwert angesetzt. Der Ansatz der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erfolgt netto ohne Umsatzsteuer. Die erhaltenen Anzahlungen werden gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Soweit die erhaltenen Anzahlungen die unfertigen Erzeugnisse und geleisteten Anzahlungen übersteigen, wird der entsprechende Betrag unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Fremdwährungsforderungen wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages bewertet. Im Übrigen sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die Kassenbestände und die Bankguthaben zu Nennwerten bewertet. Erkennbare Einzelrisiken lagen nicht vor. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Für die Garantierückstellung hat sich die Bewertungsmethode gegenüber dem Vorjahr geändert. In 2014 wurde die Rückstellungshöhe anhand der durchschnittlichen gebuchten Aufwendungen für Reklamationen der vergangenen Jahre geschätzt. Im Vorjahr hingegen wurde die Rückstellungshöhe für Garantien anhand eines festgelegten Prozentsatzes der Umsatzerlöse ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert; soweit es sich um Fremdwährungsverbindlichkeiten handelt, wurden diese mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages angesetzt. III. BilanzerläuterungAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem nachfolgend beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind weitgehend innerhalb eines Jahres fällig. Lediglich ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 6) hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Geleistete Anzahlungen In den geleisteten Anzahlungen in Höhe von TEUR 18.233 (Vj. TEUR 14.027) sind Anzahlungen in Höhe von TEUR 2.506 (Vj. TEUR 0) an verbundene Unternehmen enthalten. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Die von den Vorräten abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen betragen TEUR 75.399 (Vj. TEUR 58.594). In den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind Anzahlungen auf Bestellungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 1.259) enthalten. Zur Sicherung von erhaltenen Anzahlungen hat die Gesellschaft Bankguthaben in Höhe von TEUR 4.516 (Vj. TEUR 2.804) verpfändet. Eigenkapital In dem ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 4.192 enthalten. Aufgrund der in 2014 bereits beschlossenen Gewinnverwendung werden in 2014 der Gewinnvortrag und der Jahresüberschuss zusammengefasst unter dem Bilanzgewinn ausgewiesen. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen zum 31. Dezember 2014 von insgesamt TEUR 1.893 (Vj. TEUR 1.513) betreffen die für das Jahr 2014 erwarteten Steuerzahlungen abzüglich geleisteter Vorauszahlungen. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 2.577 (Vj. TEUR 2.227). IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Gesellschaft ist die folgenden finanziellen Verpflichtungen, bestehende Miet- und Leasingverträge betreffend, eingegangen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.909 sind durch Raumsicherungsübereignungsvertrag und Abtretung von Einspeisevergütungen der Photovoltaikanlage besichert, außerdem wurde für das Blockheizkraftwerk und den Hallenneubau eine Grundschuld eingetragen. V. Sonstige AngabenGeschäftsführer der Gesellschaft waren
In 2014 waren durchschnittlich 170 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 85 Angestellte und 85 Arbeiter. Darüber hinaus wurden zwei Geschäftsführer und 18 Auszubildende beschäftigt. Herr Rüth wurde zum 31. Dezember 2014 in den Ruhestand verabschiedet und scheidet somit als Geschäftsführer zum 31. Dezember 2014 aus. VI. KonzernabschlussDer Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ROFA INDUSTRIAL AUTOMATION AG, Kolbermoor, einbezogen, den diese für den größten Kreis von Unternehmen erstellt und beim elektronischen Bundesanzeiger unter der HR-Nummer HR B 22205 zu hinterlegen hat. VII. ErgebnisverwendungMit Gesellschafterbeschluss vom 5. Dezember 2014 wurde eine Vorabausschüttung in Höhe von TEUR 3.500 beschlossen. Der verbleibende Betrag des zum 31. Dezember 2014 ausgewiesenen Bilanzgewinns in Höhe von TEUR 7.430 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Leiblfing, 4. Mai 2015 Josef Moll, Geschäftsführer LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell der MOLL AUTOMATISIERUNG GmbH Die MOLL Automatisierung GmbH zählt zu den führenden Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau und ist überwiegend in der Automobilindustrie für deutsche Hersteller in der Automatisierungstechnik tätig. Die Abwicklung der einzelnen Projekte erfolgt derzeit hauptsächlich für die Absatzmärkte in Europa, USA, Mexiko, Südamerika und China. Die MOLL Automatisierung GmbH ist dabei entweder als Generalunternehmer oder als Subunternehmer für die Muttergesellschaft ROFA INDUSTRIAL AUTOMATION AG tätig. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeiten sind die Ausarbeitung innovativer Automatisierungskonzepte und -verfahren zur Optimierung der Produktionsprozesse unserer Kunden, bei gleichzeitiger Beibehaltung der hohen Qualitätsstandards unter Berücksichtigung der Kostensituation. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Mit Blick auf die relevante Branche zeigte sich die Automobilkonjunktur im Verlauf des Jahres 2014 weiterhin stabil und stieg gegen Jahresende deutlich an. Allein in den USA wurden in 2014 nochmal ca. 6 % mehr Autos (Gesamt ca. 16,4 Mio. Autos) verkauft als im Vorjahr. Der Verkauf von Autos in China legte in 2014 um rund 13 % (Gesamt ca. 18,4 Mio. Autos) zu. Auch in Westeuropa stiegen die Neuzulassungen gegenüber 2013 um ca. 5 % (Gesamt ca. 12,1 Mio. Autos) an. (Quelle: VDA) Laut aktuellen Prognosen wird der globale Automarkt von 76 Millionen verkauften Fahrzeugen in 2013 auf 91 Millionen Einheiten in 2018 ansteigen, was einem durchschnittlichen Anstieg von jährlich ca. 4 % entspricht. Im Fokus der Automobilhersteller stehen dabei weiterhin die BRIC-Staaten sowie Mexiko und die USA. Die international ausgerichteten deutschen Automobilhersteller profitieren dabei nach wie vor von der guten Automobilkonjunktur außerhalb Europas. Zitat VDA: Allerdings gehen wir davon aus, dass die Wachstumsraten in den Regionen China und USA in diesem Jahr jeweils etwas niedriger ausfallen werden als 2014. Dennoch: Auch 2015 werden der chinesische und der US-amerikanische Markt weiter zulegen. Für Westeuropa rechnen wir lediglich mit einem geringen Plus von 2 %. Das hauptsächliche Wachstum des Automotive Geschäfts wird auch die nächsten Jahre in Asien und den BRIC-Staaten stattfinden. China verzeichnet weiterhin zweistellige Zuwächse bei den Produktionszahlen (Stand Jan. 2015). Darüber hinaus hat China eine sehr hohe Inlandsnachfrage zu decken. Im Vergleich zu Deutschland, wo jeder zweite Einwohner im Schnitt ein Auto besitzt, haben Dreiviertel aller Chinesen noch kein Auto zur Verfügung. 2. Geschäftsverlauf a) Umsatz- und Auftragsentwicklung Die MOLL Automatisierung GmbH kann wiederum auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die Umsatzerlöse sind im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 um 28,9 % gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen. Die Gesamtleistung 2014 ist gegenüber dem Geschäftsjahr 2013 um TEUR 3.358 angestiegen. Das Rohergebnis in 2014 liegt bei TEUR 26.927 (Vj. TEUR 22.793). Die Materialaufwandsquote ist von 67,6 % in 2013 auf einen Wert von 64,0 % gesunken. 2014 konnten Aufträge in Höhe von TEUR 102.277 akquiriert werden. Der Auftragsbestand (Basis Abarbeitung) zum 31. Dezember 2014 liegt bei TEUR 87.563. b) Geschäftsergebnis Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt im Jahr 2014 bei TEUR 9.255. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Anstieg um TEUR 1.685 zu verzeichnen. c) Beschaffung Die Beschaffung von Zukaufgewerken wie Stahlbau und Steuerungstechnik und auch Untervergaben von Fertigungsaufträgen sowie die Beschaffung der Halbzeuge für die eigene Fertigung erfolgen vor Ort in Leiblfing. Für reine Zukaufteile erfolgt eine Abstimmung mit den Schwesterunternehmen zur Optimierung von Beschaffungspreisen und -zeiten bei Standardteilen. d) Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf TEUR 4.008. Investiert wurde im Wesentlichen in einen Hallenneubau (TEUR 1.920), in ein Blockheizkraftwerk (TEUR 1.253), in Soft- und Hardware (TEUR 310) und in Produktionsequipment (TEUR 343). Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2014 betrugen insgesamt TEUR 684; Anlagenabgänge erfolgten in Höhe von TEUR 484. e) Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die zur Verfügung stehenden Kontokorrentlinien wurden im Wesentlichen nicht in Anspruch genommen. Für die Gestellung von Anzahlungsbürgschaften wurde der vorhandene Aval-Rahmen genutzt. Zum Stichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von TEUR 18.878, davon sind TEUR 4.516 verpfändet. Zum Jahresende belaufen sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf TEUR 1.909. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Kontokorrent- (entfällt ab dem 4. Quartal 2014) und Aval-Linien im Rahmen der Gruppenfinanzierung der ROFA-Gruppe. Zur Finanzierung des Hallenneubaus und des Blockheizkraftwerks wurden Darlehen in Höhe von TEUR 2.250 aufgenommen - diese werden planmäßig zurückgeführt. f) Personal- und Sozialbereich In 2014 waren durchschnittlich 170 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 85 Angestellte und 85 Arbeiter. Darüber hinaus wurden zwei Geschäftsführer und 18 Auszubildende beschäftigt. Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 10.557 besteht zu 81,6 % aus direkten Personalkosten und zu 18,4 % aus Sozialabgaben und Aufwendungen zur Altersversorgung, diese sind bedingt durch eine Sozialversicherungsprüfung für die Jahre 2010 - 2014 um 2,1 % Punkte höher als im Vorjahr. Als betriebliche Sozialleistungen wurde neben einer vom Unternehmensergebnis abhängigen Mitarbeiterprämie auch Urlaubsgeld vereinbart. g) Sonstige Ereignisse im Geschäftsjahr Im Jahr 2014 wurde ein "Tag der offenen Tür" mit sehr großem Erfolg durchgeführt. Das Ziel, Kunden und Bevölkerung die Leistungsfähigkeit und das Produktspektrum von MOLL zu präsentieren, wurde in vollem Umfang erreicht. 3. Lage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr (2013) von TEUR 18.580 auf TEUR 32.328 erhöht. Durch den im Geschäftsjahr 2014 erzielten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.738 hat sich der Bilanzgewinn des Unternehmens auf TEUR 7.430 erhöht. Die Eigenkapitalquote ist von 38,7 % auf 32,3 % gesunken. b) Finanzlage Der Cashflow in Höhe von TEUR 14.033 setzt sich im Wesentlichen aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 19.611, dem Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -3.555 und dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -2.023 (davon TEUR -3.500 Vorabausschüttung an die Muttergesellschaft, TEUR 3.252 aus der Aufnahme von Krediten und TEUR -1.775 aus der Tilgung von Krediten) zusammen. c) Ertragslage Das Rohergebnis im Geschäftsjahr 2014 beträgt TEUR 26.927 (Vj. TEUR 22.793) Das EBITDA im Geschäftsjahr 2014 beträgt TEUR 10.387 (Vj. TEUR 8.396). III. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung1. Prognose 2015 Aufgrund des aktuellen Auftragsbestands und der zu erwartenden Auftragseingänge in 2015 erwarten wir für das Geschäftsjahr eine weiterhin positive Entwicklung und rechnen mit gleichbleibender Gesamtleistung und Ergebnis. Die MOLL Automatisierung GmbH konnte den Bereich der Sonderlösungen in der Automatisierung sowie der Förder- und Prüftechnik weiter ausbauen und sich darin als ein kompetenter Partner für die Kunden der gesamten ROFA-Gruppe erweisen. In den nächsten Jahren ist ein konstanter Umsatz im Bereich der Sonderlösungen für die Automatisierung, die Prüftechnik und im Bereich der Fördertechnik geplant. Der Bereich Lohnfertigung hat sich auch 2014 weiterhin positiv entwickelt. Die Umsätze in diesem Bereich konnten gesteigert werden, wodurch die vorhandenen Fertigungskapazitäten entsprechend ausgelastet werden konnten. Vor allem für die Lohnfertigung sind in den nächsten Jahren weitere Umsatzsteigerungen geplant, um die Kapazitäten der neuen Halle weiterhin voll zu nutzen. Durch die gute Auftragslage wurde auch die Zielsetzung der weiteren Stärkung des Eigenkapitals erreicht. Die MOLL Automatisierung GmbH ist somit für die Zukunft solide aufgestellt. 2. Chancen Wir sehen nach wie vor hohes Potential in der Abwicklung von GU-Projekten im Bereich Automotive innerhalb der ROFA-Gruppe, wodurch im Verbund die Umsetzung komplexer Gesamtanlagen über die gesamte Bandbreite des Anlagenbaus abgebildet werden kann. 3. Risiken Im Anlagenbau gibt es immer Risiken. Fehlplanungen oder Fehlkonstruktionen können in einem Projekt erhebliche Zusatzkosten hervorrufen. Forderungsausfälle sind weniger zu befürchten, da es sich bei unseren Kunden fast ausschließlich um finanzstarke Automobilhersteller handelt. Einen limitierenden Faktor sehen wir nach wie vor in der Bereitstellung der notwendigen Personalressourcen. Es gestaltet sich weiterhin schwierig, Projektleiter und Konstrukteure für das Unternehmen zu gewinnen. Bedingt durch die hohe Beschäftigung in der Region Regensburg/Straubing/Dingolfing rechnen wir mit steigenden Personalkosten, um ausreichend qualifiziertes Personal zur Abarbeitung der Projekte vorzuhalten. Diese zusätzlichen Kosten können aus aktueller Sicht nicht an unsere Kunden in Form von höheren Absatzpreisen weitergegeben werden. IV. Sonstige Angaben1. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 2. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Leiblfing, 4. Mai 2015 Josef Moll, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MOLL Automatisierung GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, 4. Mai 2015 DR.
KLEEBERG & PARTNER GMBH
ppa. Witte Wirtschaftsprüfer Prechtl Wirtschaftsprüfer Auszug aus der Niederschrift über eine Gesellschafterversammlungder Moll Automatisierung GmbH mit Sitz in LeiblfingDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6.738.104,03 festgestellt. Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 7.429.798,28 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Kolbermoor, 15. Mai 2015 ROFA
INDUSTRIAL AUTOMATION AG
den Vorstand |
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