voestalpine Railway Systems Germany GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
voestalpine Track Solutions Germany GmbHWeyhe-DreyeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021Bilanz zum 31. März 2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2020/21I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. AllgemeinesDer Jahresabschluss der voestalpine Track Solutions Germany GmbH, Weyhe-Dreye, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in Euro erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB. Sie wird im Handelsregister des Amtsgerichts Walsrode unter der Nummer HRB 203151 geführt. Die voestalpine Track Solutions Germany GmbH ist ein Tochterunternehmen der voestalpine Turnout Technology Germany GmbH, Butzbach. Die Gesellschaft wird gemäß § 291 HGB in den Konzernabschluss der voestalpine AG, Linz, Österreich, zum 31.03.2021 einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der voestalpine AG wird nach IFRS aufgestellt und ist im Bundesanzeiger veröffentlicht. Zwischen der voestalpine Track Solutions Germany GmbH und der voestalpine Turnout Technology Germany GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Gesellschaft war im Vorjahr handelsrechtlich überschuldet und wies einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus. Es wurde seitens des Gesellschafters eine Kapitalerhöhung von EUR 5.000.000,00 beschlossen, die im Geschäftsjahr durchgeführt wurde. Die Geschäftsführung geht von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Die Beträge der Umsatzerlöse, des Materialaufwands, des Personalaufwands, der Abschreibungen sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund der Übernahme des Weichenschleifens nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar. Der Personalaufwand fällt durch die Übernahme um TEUR 2.617, die Abschreibungen infolge der Übernahme der Maschinen um TEUR 1.527 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.339 höher aus. Die Umsatzerlöse sind durch die Übernahme um TEUR 2.995 und der Materialaufwand um TEUR 7.028 geringer ausgefallen. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Gliederung der Bilanz erfolgt nach dem im § 266 HGB vorgeschriebenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt teilweise größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Erworbene immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten für selbsterstellte Anlagen enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung po-rata-temporis. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden mit einem Wert bis zu EUR 800,00 als Sofort-Aufwand gebucht. Beim Vorratsvermögen sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit Durchschnittspreisen bzw. zu niedrigeren Marktpreisen oder zum beizulegenden Wert bewertet. Der Ansatz der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren Nettoveräußerungswert am Stichtag. Dabei werden in die Herstellungskosten grundsätzlich neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennbeträgen angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Flüssige Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Ausgaben aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt in Übereinstimmung mit den Regelungen des HGB. Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrunde gelegt:
Der zum Deckungskapital einschließlich vorhandener Überschussanteile und damit zum Zeitwert angesetzte Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung wurde mit den Pensionsrückstellungen saldiert. Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristenkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. Das Wahlrecht zur Aktivierung eine Aktivüberhangs (vgl. Ausführung zu 6. latente Steuern aus Seite 1/10) latenter Steuern für die sich ergebene Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. II. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung1. AnlagevermögenAnlagespiegel zum 31. März 2021
2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeIn den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 23 (i. Vj. TEUR 673) sowie sonstige Forderungen von TEUR 3.693 (i. Vj. TEUR 3.060) enthalten. Zudem betreffen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen Gesellschafter. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 1.117 (i. Vj. TEUR 294). 3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenFür die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Anschaffungskosten des verpfändeten Deckungsvermögens betragen EUR 12.133,00. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F. wurde bei der Durchschnittsbetrachtung zur Ermittlung des Zinssatzes für die Bewertung von Pensionsrückstellungen auf den von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgestellt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB n.F., der sich zwischen der sieben- und zehnjährigen Durchschnittsbetrachtung ergibt, beträgt im laufenden Geschäftsjahr TEUR 64,6 (i. Vj. TEUR 35,2). Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Die Effekte aus der Änderung des Rechnungszinses werden im Personalaufwand ausgewiesen. 4. Übrige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 465 (i. Vj. TEUR 1.062) enthalten insbesondere Verpflichtungen aus dem Personalbereich für Urlaub und Überstunden. 5. VerbindlichkeitenIn den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 528,4 (i.Vj.: TEUR 1.170,0) sowie sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 7.281,7 (i.Vj.: TEUR 5.789,9) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind zudem Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 71,7 (i.Vj.: 1.053,2) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 6. Latente SteuernAktive und passive latente Steuern resultieren aus Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerlichen Bilanzansatz der Pensionsrückstellungen sowie der Personalrückstellungen. Der sich ergebende Überhang aktiver latenter Steuern wurde in Ausübung des Ansatzwahlrechts des § 274 HGB nicht angesetzt. 7. Außergewöhnliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind von außergewöhnlicher Größenordnung von TEUR 1.126 aus dem Abgang von Anlagevermögen enthalten. 8. AbschlussprüferhonorarDas Abschlussprüferhonorar für Abschlussprüfungsleistungen betrug TEUR 13 (i. Vj. TEUR 13). III. Ergänzende Angaben1. BeschäftigteDie durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (umgerechnet auf Vollbeschäftigung) betrug im Geschäftsjahr 2020/21:
2. GeschäftsführungGeschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. BeiratDem Beirat gehörten im Geschäftsjahr an:
Den Beiratsmitgliedern wurden im Geschäftsjahr keine Bezüge gewährt. 4. GesellschafterGesellschafter ist die voestalpine Turnout Technology Germany GmbH, Butzbach. IV. NachtragsberichtNach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich keine Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ereignet.
Weyhe-Dreye, den 5. Mai 2021 voestalpine Track Solutions Germany GmbH vertreten durch ihre Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis 31. März 20211. Grundlagen des Unternehmens1.1 GeschäftsmodellDie voestalpine Track Solutions Germany GmbH steht im Eigentum der voestalpine Turnout Technology Germany GmbH und stellt einen Teil der Business Unit Rail Technology, Bestandteil der Division Metal Engineering der voestalpine AG, dar. Neben der Kernkompetenz der voestalpine Track Solutions Germany GmbH, das Schweißen und Schleifen von Schienen im Gleis mittels handgeführten Maschinen, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr die operative Führung des Bereichs Weichenschleifen aus der voestalpine Turnout Technology Germany GmbH übernommen. Außerdem fungiert die Gesellschaft als Leitgesellschaft des neu geschaffenen Competence Center Track Solutions (CC TS). Ziel des CC TS ist die Zusammenfassung, Koordination und Weiterentwicklung der Schienen- und Gleisbezogenen Service-Aktivitäten innerhalb der Division Metal Engineering. Hauptkunden der Gesellschaft sind Betreiber von Gleisnetzen, sowohl im öffentlichen Raum, z. B. Nahverkehrsbetriebe und Vollbahnen wie die Deutsche Bahn, als auch in industriell genutzten Bereichen, z. B. Stahlwerke und Hafenanlagen. Zusätzlich wird, meist im Auftrag von Bauunternehmen, an der Errichtung bzw. dem Tausch von Gleisanlagen mitgearbeitet. 1.2 Forschung und EntwicklungSoweit möglich wird an F&E-Themen innerhalb der voestalpine-Gruppe mitgearbeitet. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen"Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Der konjunkturelle Einbruch fiel aber im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge insgesamt weniger stark aus als 2009 mit -5,7 %." (Pressemitteilung vom 14. Januar 2021 - 020/21) 1 Das Ausmaß des coronabedingten Wirtschaftseinbruchs lässt sich in der nachfolgenden Destatis-Grafik ablesen. "Für Deutschland senkt der IWF seine Prognose für das laufende Jahr (Anmerkung: 2021) um 0,7 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent, gefolgt von einem Wachstum von 3,1 Prozent im Folgejahr. Erst in der vergangenen Woche hatte der Währungsfonds Deutschland in einer separaten Länderstudie ein vergleichsweise gutes Corona-Krisenmanagement bescheinigt, zugleich aber gemahnt, wirtschaftliche Hilfen nicht zu früh wieder einzustellen. Für die Eurozone insgesamt reduziert der IWF seine Prognose für 2021 um 1 Prozentpunkt auf ein Plus von 4,2 Prozent. Für die weltgrößte Volkswirtschaft USA wird ein Wachstum von 5,1 Prozent erwartet, zwei Prozentpunkte mehr als noch im Oktober. China trauen die IWF-Ökonomen ein deutliches Plus von 8,1 Prozent zu." 1 "Jede Wirtschaftsprognose ist derzeit auch eine Corona-Prognose. Der IWF geht bei seinem Zahlenwerk davon aus, dass die Menschen in den Industriestaaten und in einigen Schwellenländern bis Jahresmitte breiten Zugang zu Corona-Impfungen haben werden. Bis Mitte nächsten Jahres soll das dann für alle Staaten gelten. "Es braucht eine starke multilaterale Zusammenarbeit, um die Pandemie überall unter Kontrolle zu bringen", erklärte der IWF. Daher müssten auch mehr Mittel für die internationale Impf-Initiative Covax bereitgestellt werden, die ärmere Länder unterstützt, forderte die Organisation." 2 Für die Entwicklung der Gesellschaft ist die Bereitschaft und Notwendigkeit zur Instandhaltung der Gleisnetze bei den Betreibern der öffentlichen Verkehrswege entscheidend. Vorerst sind diesbezüglich trotz der hohen Ausgaben zur Pandemie-Bekämpfung keine Einschränkungen absehbar. "Die Einschätzung der aktuellen Geschäftssituation verzeichnet seit dem zweiten Quartal 2019 einen negativen Trend und sank im zweiten Quartal 2020 infolge der COVID-19 Krise und den weltweiten Lockdown-Maßnahmen besonders drastisch. Im dritten Quartal 2020 wuchs das Bewertungslevel wieder leicht, allerdings schätzen immer noch 30% der befragten TopManager die Geschäftslage als negativ ein." 3 "Die Zukunftserwartungen der Bahnbranche sind positiv - die aktuelle Lage ist jedoch von Skepsis geprägt. Nach einem optimistischeren 4. Quartal 2020 verzeichnet das Geschäftsklima der weltweiten Bahnindustrie im 1. Quartal 2021 einen leichten Rückgang, der dem anhaltenden Pandemiegeschehen geschuldet sein wird." 4 2.2 GeschäftsverlaufIn Folge des Verlusts des Rahmenvertrags mit der Bremer Straßenbahn AG kam es im Bereich SCHWEISSEN zu einer Reihe von Personalabgängen. Dieser Trend konnte zwar durch Verbesserungen für die Mitarbeiter gebrochen werden, trotzdem kam es im abgelaufenen Jahr zu einem drastischen Einbruch des Umsatzes.
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https://www.dw.com/de/iwf-optimistischer-f%C3%BCr-wirtschaftsentwicklung/a-56349318%20
Datum 26.01.2021 Autorin/Autor Hannes Breustedt,
Jürgen Bätz (dpa)- Abruf am 14.04.2021
Bedingt durch die bis Ende Dezember 2020 gültige Rahmenvertragskonstellation mit der Deutschen Bahn und dem harten Wettbewerb in den Nachbarländern gelang es im abgelaufenen Geschäftsjahr im Bereich SCHLEIFEN nur in geringem Ausmaß den abermals reduzierten Abruf von Weichenschleifschichten im Heimmarkt zu kompensieren. Mit dem erfolgreichen Abschneiden bei der Neuvergabe des Rahmenvertrags durch die Deutsche Bahn konnte bereits eine Verbesserung der Auslastung festgestellt werden. Parallel wurde die reduzierte Auslastung genutzt um die Mannschaft des Bereichs SCHLEIFEN auf die neu beschaffte Schienenfräse MG11 einzuschulen und erste Einsätze im Nahverkehr zu absolvieren. Die Corona Pandemie hatte keine nennenswerten Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft. 2.3 ErtragslageFür das Geschäftsjahr 2020/21 ist vor allem der entgegen den Erwartungen eingetretene Umsatzrückgang in allen Bereichen negativ prägend. Der Verkauf einer seit längerem stillgelegten Weichenschleifmaschine wirkte nur teilweise kompensierend. Der Abschluss und Ausgleich der rückwirkenden Beitragsforderungen der SOKA-BAU sowie Hochlaufkosten für das Geschäftsfeld FRÄSEN belasten das operative Ergebnis zusätzlich. Dieses neue Geschäftsfeld wird durch das Personal des Bereichs SCHLEIFEN operativ betrieben. Unverändert hat die Gesellschaft den Auftrag auf Basis der Erfahrung im Servicebereich erweiterte kundenspezifische Service-Pakete, sog. Track Solutions, zu entwickeln und marktfähig zu machen. Hierzu wird auch umfangreiches Experten-Wissen aus anderen Konzerngesellschaften zugekauft. Insgesamt führen diese zur stärker negativen Entwicklung des Jahresergebnisses (EBIT TEUR -3.528, i. Vj. TEUR -2.975) und erfüllen somit nicht die Erwartungen. Kennzahlen:
Die Materialaufwendungen sind infolge der Übernahme des Bereichs Weichenschleifen aus der voestalpine Turnout Technology Germany GmbH, deren Leistungen zuvor im Materialaufwand ausgewiesen wurden, deutlich zurückgegangen. Gegenläufig haben sich die Personalaufwendungen entwickelt aufgrund der von der voestalpine Turnout Technology Germany GmbH übernommenen Mitarbeiter. Ertragsteuern werden auf Grund des seit März 2019 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages durch die Muttergesellschaft abgeführt. 2.4 . VermögenslageDer Zuwachs in der Bilanzsumme mit TEUR 14.973 (i. Vj. TEUR 8.643) resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des Anlagevermögens i. H. v. TEUR 8.678 (i. Vj. TEUR 2.348) sowie dem gestiegenen Eigenkapital infolge der Kapitalerhöhung von TEUR 5.000. Im Anlagevermögen bewirken Investitionen i. H. v. TEUR 8.508 (i. Vj. TEUR 456) den deutlichen Anstieg. Zum einen wurden die Anlagen des Bereichs Weichenschleifen im abgelaufenen Geschäftsjahr von der voestalpine Turnout Technology Germany GmbH übernommen (TEUR 4.006), zum anderen wurde die Schienenfräse MG11 inkl. Zubehör in Betrieb genommen (TEUR 3.647 sowie Anzahlungen aus Vorjahren TEUR 1.500). Als Vorräte TEUR 494 (i. Vj. TEUR 345) werden neben Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Reserveteilen auch noch nicht abgerechnete Leistungen dargestellt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 903 (i. Vj. TEUR 1.302) gehen mit den gesunkenen Umsätzen einher. Darüber hinaus wirkt sich die negative Ergebnisentwicklung in einer deutlichen Steigerung der Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen TEUR 3.693 (i. Vj. TEUR 3.060) negativ aus. Auch passivseitig wirken die bereits erwähnten Investitionen in Form höherer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 2.504 (i. Vj. TEUR 1.514), sowie deutlich gestiegener Verbindlichkeiten aus der Konzernfinanzierung (Cash-Pool) TEUR 7.282 (i. Vj. TEUR 5.790). 2.5 FinanzlageDie Kapitalstruktur der Gesellschaft ergibt die folgenden Kennzahlen:
Im Wesentlichen ist die negative Entwicklung der Netto-Finanzverschuldung TEUR 7.217 (i. Vj. TEUR 5.784) auf die geleisteten Zahlungen für Investitionen zurückzuführen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über den Cash-Pool der voestalpine-Gruppe, wobei der Zinssatz variabel ist und sich an den Marktgegebenheiten orientiert. Der Cash-Flow nach DVFA / SG betrug TEUR -2.013 (i. Vj. TEUR 401). Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit ist von TEUR -1.046 auf TEUR -2.794 gesunken. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit betrug TEUR -7.293 (i. Vj. TEUR -457) und der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit betrug TEUR 6.433 (i. Vj. TEUR 1.502). Mit der zu Beginn des Geschäftsjahres 2020/21 erfolgten Kapitaleinlage i. H. v. Mio. EUR 5,0 wird das per 31.3.2020 negative Eigenkapital deutlich überdeckt TEUR 3.725 (i. Vj. TEUR -1.275). Die Liquidität der Gesellschaft ist aufgrund des erwarteten Cash-Flows und der Zugehörigkeit zum voestalpine Cash-Pool auch für das Geschäftsjahr 2021/22 sichergestellt. Ziel des Liquiditätsmanagements der Gesellschaft ist die Sicherstellung der Fähigkeit, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht und in voller Höhe nachzukommen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 ChancenMit der Ausgestaltung des neuen Rahmenvertrags mit der Deutschen Bahn erwarten wir eine deutliche Verbesserung der Kostensituation im Bereich SCHLEIFEN. Außerdem wurden zur Erfüllung der Leistungsanforderungen der Deutschen Bahn deutliche Verbesserungen der Performance im Gleis erzielt. Diese Leistungssteigerungen liefern auch die Basis in anderen europäischen Ländern erfolgreich Geschäft zu akquirieren. Im Bereich FRÄSEN bewährt sich die Synergie mit dem Bereich SCHLEIFEN im Personalbereich sowie in der präventiven Instandhaltung. Diese für den Metro-Bereich neue Anwendung bietet ein erfolgversprechendes Wachstumspotenzial. Für den Bereich SCHWEISSEN wird in neuem organisatorischen Setup die Trendwende angestrebt. Wesentliche Basis ist das Geschäft in Skandinavien, wo auch eine Erweiterung in Richtung Track Solutions möglich erscheint. Jedoch auch in Deutschland wird mittels einer Regionalisierung des Geschäfts ein Schritt zur Ertragsverbesserung unternommen. 3.2 RisikenAls wesentliche Risiken wurden bislang 16 Themen erfasst. Das bedeutendste Risiko besteht im hohen Wettbewerbsdruck am deutschen Markt und der daraus resultierenden unzureichenden Preissituation. Gleich bewertet ist das Risiko die Ziele des Sanierungskonzepts zu verfehlen. Die rückwirkende Verpflichtung zu Beitragsleistungen an die Sonderkasse des Baugewerbes sowie die noch ausstehende vollständige Umsetzung der Konzernstandards in manchen Prozessen wurden mit geringerer Eintrittswahrscheinlichkeit jedoch gleich hohem Schadenspotenzial bewertet. Eine noch geringere Wahrscheinlichkeit wird für das Risiko unzureichender Marktkenntnis gesehen, der mögliche Schaden ist jedoch als existenzbedrohend anzusehen. Andererseits sehen wir in der Zusammenführung verschiedener Serviceleistungen die Chance, eine über das marktübliche Niveau hinausgehende Kompetenz zu entwickeln und zu vermarkten. So soll es auch gelingen dem teilweise ruinösen Preiskampf zu entkommen. Weitere wesentliche Risiken wurden sowohl in Bezug auf den möglichen Schaden als auch gemäß ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit geringer eingeschätzt. Mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von mehr als einmal in 10 Jahren und einem möglichen Schadensausmaß von mehr als 10% eines Jahresergebnisses, wurde das Risiko von Unfällen mit Verkehrsteilnehmern bei Arbeiten im Gleis eingeschätzt. Trotz des Einsatzes von Sicherungsposten und regelmäßiger Schulungen können auch lebensbedrohliche Unfälle nicht zur Gänze ausgeschlossen werden. Gleich wurde das Risiko von Forderungsausfällen bewertet. Dem wird jedoch durch die zwingende Prüfung und Absicherung aller nicht öffentlich-rechtlichen Kunden durch eine Kreditversicherung entgegengewirkt. Die weiteren wesentlichen Risiken werden in Bezug auf Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder Schadenspotenzial geringer bewertet. Die Finanzierungsrisiken werden durch folgende Risikomanagementmethoden abgesichert: - LiquiditätsrisikoWesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos ist eine exakte Finanzplanung, die quartalsweise revolvierend erstellt wird. - BonitätsrisikoDas Bonitätsrisiko der Grundgeschäfte ist durch Kreditversicherungen weitgehend abgesichert. Bei Einzelfällen mit erhöhtem Selbstbehalt der Kreditversicherung oder nicht versicherten Lieferungen besteht eine Vorgehensweise mit betragsmäßigen Limitierungen des Eigenrisikos, Berichtspflichten und einem entsprechenden Genehmigungsverfahren. - WährungsrisikoDerzeit bestehen keine relevanten Grundgeschäfte. Bei Risikoeintritt ist eine Absicherung durch den Abschluss von derivativen Sicherungsinstrumenten mit dem Konzerntreasury vorgesehen. Gemäß Richtlinie würde die Gesellschaft die budgetierten Fremdwährungszahlungsströme (netto) der nächsten zwölf Monate absichern. Längerfristige Absicherungen werden nur bei kontrahierten Projektgeschäften durchgeführt. Die Sicherungsquote liegt zwischen 50 % und 100 %. Je weiter der Cash-Flow in der Zukunft liegt, desto geringer ist die Sicherungsquote. ZinsrisikoEine Zinsrisikobeurteilung erfolgt in der Konzernmuttergesellschaft voestalpine AG. Diese unterscheidet zwischen dem Cash-Flow-Risiko (Risiko, dass sich der Zinsaufwand bzw. Zinsertrag zum Nachteil verändert) bei variabel verzinsten Finanzinstrumenten und dem Barwertrisiko bei fix verzinsten Finanzinstrumenten. Die Konzernstrategie zielt darauf ab, durch Nutzung des Portfolioeffektes die Volatilität der Auswirkungen von Zinsschwankungen zu vermindern. - PreisrisikoEine Preisrisikobeurteilung findet ebenfalls in der Konzernmuttergesellschaft voestalpine AG statt. Zur Quantifizierung des Zins- und Währungsrisikos wird das "value at risk"- Konzept verwendet. Mit einer 95 %-igen Wahrscheinlichkeit wird das maximale Verlustpotenzial innerhalb des nächsten Geschäftstages und innerhalb eines Jahres ermittelt. Dabei werden die Korrelationen der einzelnen Währungen zueinander berücksichtigt. Im Zinsmanagement wird zusätzlich die "present value basis point"-Methode angewandt. 3.3 AusblickVor dem Hintergrund der neuen Rahmenvertragssituation im Bereich Weichenschleifen und der ersten erfolgreichen Einsätze der neuen Schienenfräse erwarten wir für das angebrochene Geschäftsjahr 2021/22 eine deutliche Umsatzsteigerung zum abgelaufenen Geschäftsjahr (Mio. EUR 11,7, Ist 2020/21 Mio. EUR 9,8). Darauf basierend ist von einer nachhaltigen Erholung in der Ergebnissituation der Gesellschaft auszugehen, die zu einem deutlich positiveren EBIT führt. Die Einstufung des öffentlichen Bahnnetzes als "kritische Infrastruktur" verlangt von den in dessen Instandhaltung beteiligten Unternehmen eine Aufrechterhaltung des Betriebs und schafft die Basis für einen kontinuierlichen Geschäftsverlauf.
Weyhe-Dreye, 5. Mai 2021 voestalpine Track Solutions Germany GmbH vertreten durch ihre Geschäftsführer B. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKSWir haben zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der voestalpine Track Solutions Germany GmbH, Weyhe-Dreye, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 in den diesem Bericht als Anlage I (Jahresabschluss) und Anlage II (Lagebericht) beigefügten Fassungen den am 5. Mai 2021 in Düsseldorf unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die voestalpine Track Solutions Germany GmbH, Weyhe-DreyePRÜFUNGSURTEILEWir haben den Jahresabschluss der voestalpine Track Solutions Germany GmbH, Weyhe-Dreye, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der voestalpine Track Solutions Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILEWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHTDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTSUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Bericht des Beirats zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020/2021der voestalpine Track Solutions Germany GmbH (vaTSG)Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.3.2021 der vaTSG wurde von dem bestellten Abschlussprüfer, BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, Deutschland, geprüft. Nach dem vorliegenden Bericht des Abschlussprüfers hat diese Prüfung keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben, sodass der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt wurde. Der Beirat hat den Jahresabschluss der vaTSG in seiner Sitzung vom Mai 2021 zur Kenntnis genommen und in der vorliegenden Form zur Weiterleitung an die Gesellschafterversammlung der vaTSG freigegeben und schließt sich dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung an.
wird auf Grund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags an die Muttergesellschaft voestalpine Turnout Technology Germany GmbH abgeführt.
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2020/2021 hat in ihrem abschließenden Ergebnis zu keinen Beanstandungen Anlass gegeben. Es wird beantragt, der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2020/2021 die alleinige Entlastung zu erteilen.
Butzbach, 30. April 2021 Mark de Vries |
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