Betrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Delphi Connection Systems Deutschland GmbHLiquidiert
Rathsbergstraße 25, 90411 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jean-Laurent Donato seit 23.9.2013 | Geschäftsführer |
Bernd Wegescheide seit 22.11.2012 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Delphi Connection Systems Deutschland GmbHNürnbergJahresabschluss zum 31.12.2013Jahresabschluss und Lagebericht 31. Dezember 2013TestatsexemplarErnst & Young GmbH WirtschaftsprüfungsgesellschaftHinweis:Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Delphi Connection Systems Deutschland GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 23. Mai 2014 Ernst
& Young GmbH
Rukes, Wirtschaftsprüfer Vlachos, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 2013I. Allgemeine HinweiseDie Gesellschaft Delphi Connection Systems Deutschland GmbH, Nürnberg, eingetragen unter HRB 22509 beim Amtsgericht Nürnberg, vertreibt Steckverbindungssysteme sowie Sicherheitskomponenten für Airbag-Anwendungen für die Automobilindustrie. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes in Euro aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Oktober 2012 hat die Delphi Corporation die Motorized Vehicles Division ("MVL") der FCI-Gruppe erworben. Dabei handelt es sich um einen weltweit führenden Hersteller von Verbindungssystemen im Automobilbereich mit Schwerpunkt auf hochwertige, innovative Technologieanwendungen. Delphi will mit dieser Akquisition seine Marktführerschaft in der Branche für Verbindungssysteme im Automobilbereich weltweit stärken und verfügt nun über ein vergrößertes innovatives Produkt-Portfolio, darunter auch Produkte für den Markt der Sicherheits-Rückhaltesysteme (SRS). Das gemeinsame Produktportfolio für Antriebsstrang-Technologien sowie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge erlaubt ganz neue Aktivitäten zur CO2-Reduktion über alle Plattformen hinweg. Durch die Zusammenführung der Geschäftsbereiche sollen der Umsatz gesteigert und Betriebssynergien geschaffen werden. Die Delphi Connection Systems Deutschland GmbH als Berichtseinheit ist der deutsche Entwicklungs-, Vertriebs- und Produktionsstandort der früheren Motorized Vehicles Division. Bei der Bewertung wird gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Gesellschaft ist nicht überschuldet. Die Forderungen gegen die Muttergesellschaft Delphi Connection Systems Holding Deutschland GmbH, Nürnberg, ist durch eine Patronatserklärung der Delphi International Operations Luxembourg Sarl, Luxemburg/Luxemburg, bis zum September 2015 gedeckt. II. Grundsätze der Bilanzierung und BewertungFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Im Geschäftsjahr 2011 war eine außerplanmäßige Abschreibung auf Sachanlagen zur Herstellung von zwei bestimmten Messerleisten in Höhe von TEUR 1.067 aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen worden. Da der Grund für diese Abschreibung weiterhin besteht, ist diese weiterhin bilanziell erfasst. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Kosten und anteilige Gemeinkosten. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB wird grundsätzlich kein Gebrauch gemacht. Geringwertige Anlagegüter des beweglichen Sachanlagevermögens werden bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Sachanlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150 bis EUR 1.000 wird ein Sammelposten, dessen Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften gebildet und pauschalierend mit jeweils 20 Prozent p. a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Tagespreis am Abschlussstichtag bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden mit den zurechenbaren und aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten oder niedrigeren Marktwerten angesetzt. Für Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und aus verminderter Verwertbarkeit erfolgten individuelle Abschläge. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihrem Nennwert bewertet. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben aktiviert, die vor dem Abschlussstichtag geleistet wurden und nachfolgenden Berichtsperioden als Aufwand zuzurechnen sind. Latente Steuern werden nicht gebildet, da diese latenten Steuern nach DRS 18 beim Organträger zu erfassen sind. Die Pensionsrückstellungen werden auf Basis der "Projected Unit Credit" Methode ermittelt und mit dem Wert angesetzt, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften auf Basis eines Zinssatzes von 4,91 % (Vorjahr: 5,07 %) ermittelt ist. Desweiteren werden für die erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung 3 % p.a. (Vorjahr: 3,0 %) sowie für die Rentensteigerung 2,0 % p.a. (Vorjahr: 2,0 %) angenommen. Für den Zinssatz von 4,91 % wurde die Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB in Anspruch genommen. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte unter der Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellung nach BilMoG ergab sich in 2010 ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von TEUR 1.399. Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und ein Fünfzehntel dieses Betrages der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 93 im Geschäftsjahr 2013 zugeführt. Die Zuführung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung als außerordentlicher Aufwand gezeigt. Der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag aus der Erstbewertung nach BilMoG in Höhe von TEUR 1.026 wird innerhalb des verbleibenden Übergangszeitraums (1/15 per anno, TEUR 93 p.a.) der Pensionsrückstellung zugeführt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen sind in Höhe von TEUR 120 (Vorjahr: TEUR 229) ausgewiesen. Des Weiteren wurde ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von TEUR 27 unter den sonstigen Vermögensgegenständen bilanziert. Der Berechnung wurde ein Rechnungszinsfuß von 4,91 % zugrunde gelegt. Im Geschäftsjahr wurden die Altersteilzeitrückstellungen (TEUR 378) gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 285 verrechnet. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen deren beizulegenden Zeitwerten und betragen TEUR 285. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Altersteilzeitrückstellungen betrug zum 31. Dezember 2013 TEUR 258. Erträge bzw. Aufwendungen aus den verrechneten Vermögensgegenständen wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht verrechnet. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Fremdwährungspositionen der ausgewiesenen kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet und berücksichtigen Gewinne und Verluste aus Wechselkursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag gegenüber dem Kurs am Tage der Einbuchung eingetreten sind. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) grundsätzlich beachtet. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungA. Bilanz1. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist der Anlage A zum Anhang dargestellt. 2. Angabepflichtiger AnteilsbesitzDie Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB unterbleiben, da sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. 3. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeWie im Vorjahr haben die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, ausgenommen davon ist der aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Alternsteilzeit in Höhe von TEUR 27 mit einer Laufzeit von über einem Jahr. Gegen die Gesellschafterin bestehen zum Stichtag Forderungen in Höhe von TEUR 11.220 (Vorjahr TEUR 46.395), die u.a. aus dem Ergebnisabführungsvertrag resultieren. Darüber hinaus enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 15.063 (Vorjahr TEUR 18.807 darin TEUR 8.206 Cash-Pool aufgrund der Veräußerung des Grundstücks im Dezember 2012). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus dem Cash-Pool in Höhe von TEUR 36.048 (Vorjahr TEUR ./. 32.121 - Ausweis unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen) enthalten. Der Rückgang der Forderungen gegen die Gesellschafterin resultiert aus den in 2013 durchgeführten Zahlungen der Forderungen aus Verlustübernahme einschließlich aufgelaufener Verzinsung für die Geschäftsjahre bis einschließlich 2012 in einer Gesamthöhe von TEUR 36.949. In der Folge hat sich der Cash-Pool Bestand der Gesellschaft entsprechend erhöht. 4. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für:
5. VerbindlichkeitenWie im Vorjahr haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr mit der Ausnahme eines Darlehens über TEUR 12.000, das in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ist und eine Laufzeit über 5 Jahre hat. Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 71 (Vorjahr: TEUR 2.240) und zusätzlich ein am 27. Dezember 2013 ausgezahltes Darlehen der Delphi Deutschland Technologies GmbH, Wuppertal von TEUR 12.000 enthalten. Dieses Darlehen steht im Zusammenhang mit der Restrukturierung und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2022. Der Rückzahlungsanspruch ist nur zu erfüllen, soweit Gewinne (vor Berücksichtigung einer Gewinnabführungsverpflichtung) erzielt werden. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 32.121) ausgewiesen. Daneben sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.188 (Vorjahr TEUR 1.118) enthalten. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool resultiert im Wesentlichen aus der Tatsache, dass die Gesellschaft neben den Zahlungseingängen aus Gewinnabführungsansprüchen für Vorjahre in Höhe von TEUR 36.949 eine weitere Zahlung im Dezember 2013 aus der Darlehensaufnahme über TEUR 12.000 erhalten hat. Im Übrigen konnten die Vorratsbestände signifikant reduziert werden. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte
Zweck der Verträge war es insbesondere, liquide Mittel im Unternehmen zu binden und nicht langfristig für die Anschaffung von Gegenständen des Anlagevermögens zu verwenden. Die Vorteile liegen in der geringeren Kapitalbindung bei gleichbleibenden Nutzungsmöglichkeiten und im fehlenden Vermarktungsrisiko am Ende der Laufzeit. Dagegen steht die zukünftige Liquiditätsbelastung. Das Bestellobligo bewegt sich im industriebüblichen Rahmen. 7. HaftungsverhältnisseEs bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. B. Gewinn- und Verlustrechnung1. Aufgliederung der Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 18.629 (Vorjahr: TEUR 18.295) sind im Wesentlichen Erträge aus Kostenweiterbelastungen (Forschungs- und Entwicklungskosten sowie Vertriebs- und Marketingaufwendungen) enthalten. Des Weiteren sind Gewinne aus dem Verkauf von Kundenbeziehungen an Schwestergesellschaften in Höhe von TEUR 2.300 angefallen. Die periodenfremden Erträge betrugen TEUR 1.487 (Vorjahr: TEUR 481) und resultieren im Berichtsjahr insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen. 3. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 26.428 (Vorjahr: TEUR 24.993) enthalten insbesondere Management Fees (einschließlich Aufwendungen für Patente) in Höhe von TEUR 11.517 (Vorjahr: TEUR 11.348) sowie solche für Zeitarbeitskräfte und Sicherheitspersonal von TEUR 3.124 (Vorjahr: TEUR 2.464). Auf periodenfremde Aufwendungen entfallen hiervon TEUR 276 (Vorjahr TEUR 275). 4. Erträge aus VerlustübernahmeAufgrund des zum 1. Januar 2006 rechtswirksam abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags mit der Delphi Connection Systems Holding Deutschland GmbH, Nürnberg, wurde das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von TEUR 1.719 als Forderung gegen diese eingestellt. 5. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und PersonenHinsichtlich der Pflicht zur Angabe von Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, nur die wesentlichen, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte anzugeben, soweit sie Personen oder Unternehmen betreffen, die nicht mittel- oder unmittelbar im 100%-igen Anteilsbesitz der Delphi Automotive PLC, Jersey, UK, stehen. Im Berichtsjahr wurden solche Geschäfte nicht getätigt. 6. Gesamthonorar des AbschlussprüfersHinsichtlich des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars verweisen wir auf die unter den US-SEC Maßgaben veröffentlichten Proxy Statements zum Konzernabschluss der Delphi Automotive PLC, Jersey, UK, in dem die entsprechenden Angaben enthalten sind. IV. Sonstige Angaben1. KonzernverhältnisseAlleinige Gesellschafterin ist die Delphi Connection Systems Holding Deutschland GmbH, Nürnberg. Der konsolidierte Weltabschluss nach US GAAP wird für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis von der Delphi Automotive PLC, Jersey, UK, erstellt; der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Der Jahresabschluss der Delphi Connection Systems Deutschland GmbH, Nürnberg, wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. 2. MitarbeiterDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
3. Mitglieder des Aufsichtsrates und der GeschäftsführungMitglieder des AufsichtsratesGerhard Wagner, Kaufmann, Amstetten/Österreich (Vorsitzender) Jean Christophe Blaya, Kaufmann, Paris/Frankreich (stellv. Vorsitzender) Tim Röcher, Dipl.-Betriebswirt (BA), Nürnberg (Arbeitnehmervertreter) Mitglieder der GeschäftsführungPeter Gajewski, Bereich Personal und Organisation, Langenfeld (bis zum 1. März 2013) Bernd Wegescheide, Bereich Finanzen und Controlling, Witten Philippe Martin, Regional Managing Director for EMEA DCS, Angers/Frankreich (bis zum 30. August 2013) Johannes Werner, Werksleitung, Schaftlach (vom 1. März 2013 bis zum 15. April 2013) Jean-Laurent Donato, Director Program Management Integration & Special Projects, Rambouillet/Frankreich (seit dem 30. August 2013) Hr. Wegescheide und Hr. Donato sind seit dem 1. März 2013 bzw. 30. August 2013 jeweils einzelvertretungsberechtigt und befugt, die Gesellschaft bei Rechtsgeschäften als Vertreter Dritter uneingeschränkt zu vertreten (Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB). 4. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates und der GeschäftsführungDem Aufsichtsrat wurden im Geschäftsjahr wie auch schon im Vorjahr keine Bezüge gewährt. Die Geschäftsführung hat von der Gesellschaft Bezüge in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr TEUR 544) erhalten. Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen sind insgesamt TEUR 1.210 (Vorjahr TEUR 2.038) zurückgestellt; die laufenden Bezüge betragen TEUR 33 (Vorjahr TEUR 544).
Nürnberg, den 23. Mai 2014 Die Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2013
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013Die Delphi Connection Systems Deutschland GmbH ist ein rechtlich selbstständiges Tochterunternehmen der Delphi Connection Systems Holding Deutschland GmbH. Die Gesellschaft produziert und vertreibt Steckverbindungssysteme und Sicherheitskomponenten, die in Airbagsystemen von Automobilen zur Anwendung kommen. Kunden sind Fahrzeughersteller und Systemlieferanten vorzugsweise in Europa. Wirtschaft und KonjunkturAls Hersteller von Elektrik-Komponenten und Zulieferer für die Automobilindustrie ist für die Gesellschaft der Automobilmarkt maßgeblich, aber auch die Marktbedingungen in der Elektroindustrie sind relevant. Der AutomobilmarktGlobale Automobilkonjunktur(Quelle: Analysen zur Automobilkonjunktur 2013, und VDA-Konjunkturbarometer 02/14) Die Entwicklung des Automobilmarktes verlief weltweit uneinheitlich, doch schloss sie im Berichtsjahr mit einem Zulassungsplus von 4,3% klar positiv ab. EuropaDie für das Geschäft herausragende Region Westeuropa war im ersten Halbjahr von einer anhaltenden Talfahrt auf den wichtigsten Märkten in der Eurozone geprägt. In der zweiten Hälfte stabilisierte sich der Absatz auf bescheidenem Niveau. Doch insgesamt gingen die Kfz-Neuzulassungen in Gesamteuropa um 1,8% auf rund 18,25 Mio. Einheiten zurück. RusslandDie sehr positive Marktentwicklung 2012 setzte sich im Berichtsjahr nicht fort. Der VDA beklagt negative makroökonomische Faktoren und sich verschlechternde konjunkturelle Rahmenbedingungen. Mittel- und OsteuropaDie Pkw-Märkte in den neuen EU-Mitgliedsstaaten konnten sich den konjunkturellen Rahmenbedingungen ihrer westlichen Nachbarn nicht ganz entziehen. Das Volumen der Neuzulassungen stagnierte auf Vorjahresniveau Deutsche Marken sind weltweit gefragtDie deutschen Autohersteller, die zu den wichtigen Kunden der Delphi Connection Systems GmbH zählen, konnten sich allerdings sehr gut behaupten. Weltweit trug Ende 2013 rund jedes fünfte Auto ein deutsches Markenzeichen, in vielen Volumenmärkten sind deutsche Autos gefragt wie nie. Am höchsten ist der Marktanteil der deutschen Hersteller naturgemäß in Westeuropa (51,5%). In China, dem größten Pkw-Markt der Welt, war mehr als jedes fünfte Auto von einer deutschen Marke, in den USA immerhin jeder achte Pkw. Selbst in Russland konnten die deutschen Konzernmarken ihren Marktanteil um 0,2 Punkte auf gut 21% ausbauen. Der deutsche MarktMit gut 2,95 Mio. Einheiten lagen die Neuzulassungen in Deutschland 2013 knapp um 4% unter dem Vorjahresniveau. Die Entwicklung verlief unter dem Eindruck der Eurokrise im Jahresverlauf zweigeteilt. Im ersten Halbjahr sanken die Neuzulassungen um 8 Prozent auf 1,5 Mio. Einheiten. Im zweiten Halbjahr stabilisierte sich der Markt allmählich und das Vorjahresergebnis wurde ungefähr gehalten. Dennoch ist das Gesamtergebnis nicht erfreulich - das Niveau verbleibt auf dem des Jahres 2010. Der Marktanteil der deutschen Hersteller lag bei knapp 72 Prozent und damit auf einem neuen Höchststand. Die Lage der Automobilindustrie in DeutschlandDie deutsche Automobilindustrie (Hersteller und Zulieferer) hat 2013 ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um ein knappes Prozent gesteigert und insgesamt 360 Mrd. Euro erlöst - ein neuer Höchststand. Die positive Entwicklung wurde vor allem vom Auslandsumsatz getragen, während der Inlandsumsatz nach VDA um 1 Prozent zurückging. Hierin spiegelt sich der Trend zur zunehmenden Internationalisierung wider, der nur durch die starke Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hersteller und Zulieferer möglich wird. Wichtigste Absatzregion blieb Europa (60% aller Exporte der deutschen OEMs). Pkw-ProduktionDeutsche Autohersteller haben 2013 mit 14 Mio. Pkw 18,9 Prozent der weltweiten Pkw-Weltproduktion gefertigt. Dabei steigerten sie die Produktion in ihren heimischen Werken 2013 um 1% auf 5,44 Mio. Pkw. Das Jahr war geprägt von einer schwachen ersten Jahreshälfte (-3%) und einer Belebung um 6% in der zweiten Jahreshälfte. Auslandsfertigung wichtiger Erfolgsfaktor im internationalen GeschäftDie Auslandsfertigung der deutschen Automobilhersteller nahm im Berichtszeitraum sogar um 5 Prozent zu und erreichte 8,6 Mio. Pkw. Somit wurden im Berichtsjahr 60% aller Pkw deutscher Konzernmarken im Ausland hergestellt. Laut VDA Analysen wird die Vor-Ort Fertigung immer wichtiger und ist ein wichtiger Baustein für den globalen Geschäftserfolg. So setzten die deutschen Hersteller, die auf dem US-Markt präsent sind, zunehmend auf lokale Fertigung im NAFTA-Raum. Dort wurden 2013 knapp 78% der in den USA abgesetzten Fahrzeuge produziert. Der Produktionsstandort USA nimmt auch eine "Hub"-Funktion wahr. Je ein Viertel der deutschen US-Produktion wurde nach Asien und Europa exportiert. Weiterhin gilt, dass die Auslandsfertigung dynamischer wächst als die Inlandsproduktion. Neue Produktionsstätten entstehen bevorzugt in den wachstumsstarken Schwellenländern. Die Zulieferer in DeutschlandAuch wenn die in Deutschland ansässigen Automobilzulieferer auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken, so ist die Position geprägt durch den globalen Erfolg deutscher Autos und zunehmender Vor-Ort-Fertigung. So erreichte der Gesamtumsatz der Zulieferer einen neuen Rekord: Sie erlösten 69,6 Mrd. Euro (+2%). Dabei stiegen die Erlöse aus dem Ausland stärker als der Inlandsumsatz: Sie beliefen sich auf 25,2 Mrd. Euro und steigen mit 2% stärker als der Inlandsumsatz. Der VDA stellt in seiner Konjunkturanalyse fest: Exporte sichern deutsche Fertigungskapazitäten. Forschung und Entwicklung erfolgen ebenfalls länderübergreifend. Autozulieferstandort DeutschlandDer internationale Erfolg von technisch anspruchsvollen Automobilen bleibt nicht ohne Auswirkung auf den Standort Deutschland. Internationalisierung der F&E-AktivitätenNeben den F&E-Aktivitäten in Deutschland bauen die Unternehmen nun auch verstärkt im Ausland F&E-Kapazitäten aus. Der Anteil der F&E-Ausgaben im Ausland lag bei knapp 37 Prozent, während er noch 2011 bei 35 Prozent lag. Der VDA wertet dies so, "dass die Forschung der Produktion mit dem Ziel der besseren und erfolgreicheren Bearbeitung und Erschließung ausländischer Wachstumsmärke folgt." Die Unternehmen steigerten ihre F&E-Ausgaben im Ausland um 14% auf 10,2 Mrd. Euro und damit deutlich stärker als im Inland (+6%). ArbeitskostenDer hohe F&E-Anteil bringt es mit sich, dass das durchschnittliche Qualifikationsniveau der Mitarbeiter in der Automobilindustrie kontinuierlich steigt - und mit ihm die Arbeitskosten. Hier lag Deutschland im internationalen Vergleich mit 48 Euro pro Stunde wiederum an der Spitze. Obwohl die Arbeitskosten in Ländern wie Rumänien (+161%), Slowakei (+166%) oder Tschechien (+91%) in den letzten zehn Jahren massiv gestiegen sind, gibt es in Osteuropa noch immer die geringsten Arbeitskosten. Darum ist der Standort Deutschland prädestiniert für anspruchsvolle Aufgaben mit hoher Wertschöpfung und für Aufgaben, bei denen die Nähe zu den Kunden eine ausgesprochene wichtige Rolle spielt. Die ElektroindustrieJahr 2013 - Erwartungen nicht erfülltIn seinem Jahresbericht 2013/2014 bescheinigt der ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie), dass die deutsche Elektroindustrie 2013 noch immer nicht zur Normalität zurückgefunden habe. Grund hierfür sei die weltweite Wirtschaftsleistung, der Welthandel sowie die Investitionstätigkeit, die sich in den Industrieländern schwächer entwickelt hatten als 2012. Im Jahr 2013 ist die preisbereinigte Produktion der Elektrounternehmen hierzulande 2,7 Prozent unter ihrem Vorjahreswert geblieben. Die ursprüngliche Erwartung einer im Jahresverlauf 2013 mehr und mehr zunehmenden konjunkturellen Dynamik hat sich nicht bestätigt. Auch vermeldet der ZVEI einen leicht rückläufigen Export für 2013. Dagegen investierte die Elektroindustrie 57 Mrd. Euro direkt im Ausland, während sich die Investitionen in Deutschland mit 66 Mrd. Euro um 4,8% abschwächten. FahrzeugelektrikNach einer Erhebung des ZVEI gelang es dem Branchenzweig Fahrzeugelektrik kaum, von der positiven Autokonjunktur zu partizipieren. So wuchs der Umsatz nur leicht um 0,7% auf 8,2 Mrd. Euro. Zeitgleich verringerte sich die Zahl der Beschäftigten in diesem Zweig der Elektroindustrie um 3,3 % auf 32.951. Positiver Ausblick für 2014Der ZVEI ist in seiner Prognose zuversichtlich, dass die Elektroindustrie 2014 wieder wachsen wird. Die Auftragseingänge haben in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres einen deutlichen Aufwärtstrend genommen. Es wird erwartet, dass die preisbereinigte Produktion der gesamten deutschen Elektroindustrie 2014 wieder um 2 Prozent zulegen wird. Für Delphi ist die Nachfrage aus dem Automobilbau der bestimmende Faktor. Energieeffizienz und die Hybridisierung des Antriebes sowie Sicherheit und autonomes Fahren sind technologische Trends, die die Entwicklung des Automobils vorantreiben, stellt der ZVEI in seinem Jahresbericht fest. Diesen Trends dienen die von Delphi vorangetriebene Miniaturisierung der Komponenten und der Einsatz des Werkstoffes Aluminium. Darüber hinaus fertigt die Gesellschaft heute schon elektrische Komponenten für diese Nachfragetrends. Ebenso wird der zu erwartende, auf lange Sicht weiter steigende Anteil von Elektronik den Bedarf nach modernen und wettbewerbsfähigen E/E Verbindungssystemen ebenfalls steigern. Geschäftsentwicklung und Ereignisse des Jahres 2013Die Globalisierung des Autogeschäftes unserer Kunden erhöhte den Wettbewerbsdruck auf die Gesellschaft weiter, da diese Entwicklung auch den Markt für Fahrzeugelektrik internationalisiert. Darum hat das Unternehmen im Berichtsjahr Maßnahmen eingeleitet, die Abläufe und die Infrastruktur am Entwicklungs-, Vertriebs- und Fertigungsstandort Nürnberg zu optimieren und noch konsequenter auf die internationalen Markt- und Wettbewerbsbedürfnisse auszurichten. Die im Vorjahr erfolgte Akquisition durch Delphi Automotive unterstützt die stringente Orientierung des Unternehmens auf innovative Produkte und die internationale Marktstrukturen und deren Anforderungen. Ein weiterer Schwerpunkt war die kontinuierliche Verbesserung der Produktivität und Anlageneffizienz. Es wurden neue Stanzautomaten aufgestellt und leistungssteigernde Werkzeuge in Betrieb genommen. In Folge konnte die Stanzerei ihre Produktion deutlich erhöhen. Darüber hinaus wurden umfangreiche Projekte zur nachhaltigen Steigerung der Leistung und Qualität in der Stanzerei und in der HDR (Header) Montage aufgelegt. Teil dieser umfassenden Anstrengungen war auch die Verlagerung der Kabelmontageanlagen in ein ungarisches Werk des Delphi Konzerns, um ein weiteres Wachstum in den Kernkompetenzen Stanzen und HDR (Header) Montage zu ermöglichen. Elektrische Verbindungssysteme müssen höchsten Qualitätsanforderungen standhalten. Stabile Fertigungsprozesse und höchst sensibel arbeitende Qualitätssicherungssysteme, sowie ein modernes und reaktionsschnelles Qualitätsmanagement, das in der Wertschöpfungskette verzahnt ist, garantiert hohe Kundenzufriedenheit. Diese konnte durch die 2013 erfolgte Optimierung der Prozessabläufe weiter gesteigert werden. Mit steigendem Elektronikanteil im Fahrzeug nehmen elektrische Verbindungssysteme eine immer zentralere Rolle im Fahrzeug ein. Aus diesem Grund engagiert sich die Gesellschaft in verschiedenen technischen Komitees des ZVEI. Das gestiegene Interesse der Kunden nach Verbindungssystemen und -konzepten hat dazu geführt, dass die Produkte der Gesellschaft auf Automobil-, Elektrotechnik- und Hausmessen bei Kunden einen immer größeren Raum einnehmen. So beteiligten sich die Vertriebs- und Ingenieurteams der Gesellschaft unter anderem an der Pkw-IAA (Internationale Automobilausstellung) 2013 in Frankfurt am Main und der eCarTec in Paris. Mitarbeiter2013 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 537 Mitarbeiter (Vorjahr: 580). Davon waren 217 Angestellte und 320 gewerbliche Mitarbeiter. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Personalbestand durch Fluktuation, Vorruhestandsregelungen und freiwillige Anpassungsmaßnahmen um 43 Mitarbeiter; vor allem in der Fertigung und Bereichen mit Servicefunktionen für die Produktion. Aus- und WeiterbildungDie Ausbildung von jungen Menschen als hochqualifizierte Nachwuchskräfte ist für ein hochtechnisiertes Unternehmen, wie Delphi, angesichts des demographischen Wandels eine Maßnahme zur Zukunftssicherung. 42 Auszubildende, vorwiegend Werkzeugmacher und Mechatroniker, werden am Standort Nürnberg für das Berufsleben mit anspruchsvollen Märkten und komplexer Produktionstechnologie ausgebildet. Zwei absolvieren bei Delphi eine Berufsausbildung mit angeschlossenem Studium. Programme und Trainings zur Teambildung, Projektarbeit, Integration in die Delphi-IT-Welt und zur Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse standen im Mittelpunkt von insgesamt 8.831 Stunden, die im Berichtsjahr für die Weiterbildung geleistet wurden. Forschung- und EntwicklungEinhergehend mit der fortschreitenden Ausstattung der Automobile mit Elektronik befasst sich die Delphi Connection Systems Deutschland GmbH mit der Miniaturisierung von Steckersystemen und der Entwicklung von Hochvoltsteckverbindern. Eine dritte wichtige Aufgabe, die sich aus dem erhöhten Anteil sicherheitsrelevanter Elektronik und Hochvolt-Elektrik im Automobil ergibt, ist die Verbesserung der elektromagnetischen Verträglichkeit der Elektrikkomponenten. Vermögenslage, KapitalstrukturDie Bilanzsumme sinkt zum 31.12.2013 um 14,8 Mio Euro gegenüber dem Vergleichswert aus 2012. Während das Anlagevermögen auf dem Niveau des Vorjahres verharrt, fallen die Vorräte um 7,3 Mio Euro auf 9,1 Mio Euro. Dabei vollzieht sich wie erwartet der stärkste Abbau im Bereich der Fertig- und Halb- fabrikate, da für die Verlagerung des Geschäftes mit Sicherheitsrückhaltesystemen gegen Ende des Vorjahres Pufferbestände aufgebaut worden waren, die im Berichts- jahr verbraucht wurden. Einen entsprechenden Einfluss erkennt man auch in der negativen Bestandsveränderung innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind darüber hinaus durch ein effizientes Bestandsmanagement gesunken; zudem mussten höhere Wertberichtigungen aufgrund des Preisverfalls an den Rohstoffmärkten vorgenommen werden. Ein ebenfalls verbessertes Forderungsmanagement führt trotz gestiegener Umsätze zu einem um 2,0 Mio Euro reduzierten Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sinken um 2,9 Mio Euro. In der Zusammensetzung dieser Bilanzposition ist es jedoch zu einer deutlichen Veränderung gekommen. Aufgrund der Begleichung der Forderung aus Verlustübernahme durch die Muttergesellschaft (36,9 Mio Euro) sinken die Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die gewonnene Liquidität leiht die Berichtseinheit jedoch dem europäischen Delphi Cash Pool (36,0 Mio per 31.12.2013 gegenüber 8,2 Mio. per 31.12.2012), so dass sich die daraus resultierende Forderung gegenüber dem Delphi Pool-Halter kompensatorisch auswirkt. Die Teilnahme am europäischen Cash-Pool erfolgt durch manuell veranlasste Transferzahlungen. Stichtagsbedingt ergibt sich hieraus ein um 2,6 Mio reduzierter Kassenbestand zum Bilanzstichtag. Das Eigenkapital bleibt durch den mit der Muttergesellschaft geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag unverändert. Hingegen steigen die Rückstellungen um 5,0 Mio Euro. Hierzu trägt die Erhöhung der Pensionsrückstellungen mit 0,9 Mio und die Erhöhung der Restrukturierungsrückstellungen aufgrund des neuen Interessenausgleichs mit 4,1 Mio bei. Verbindlichkeiten sinken insgesamt um 19,8 Mio Euro gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres, davon entfallen allein 19,2 Mio Euro auf den Bereich der Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen, da die Gesellschaft sich im Vorjahr durch Ausleihungen aus dem Cash-Pool finanziert hat. Gewinn- und VerlustrechnungDer Umsatz der Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2013 um 8,1 Mio Euro auf 142,9 Mio Euro gesteigert werden. Zu dieser Steigerung trugen vor allem die Produktgruppen Terminals, Housings und Header bei, während die Produkte im Bereich Sicherheitsrückhaltesysteme deutlich abfielen. Diese Umsatzentwicklung entspricht der Portfoliobereinigung, die das Unternehmen im Vorjahr begonnen hat und zu deren Umsetzung mit dem Betriebsrat ein entsprechendes Restrukturierungsprogramm vereinbart wurde. Auf das Ergebnis hat der Anstieg der Gesamtleistung als Summe aus Umsatz und Bestandsveränderung einen deutlich positiven Volumeneinfluss, zu dem gleichzeitig die Materialquote sank. Dieser Effekt entsteht einerseits durch den Produktmix, d.h. eine Verschiebung hin zu Produkten mit geringerem Materialeinsatz, sowie andererseits durch Maßnahmen zur Verbesserung der Einkaufspreise und zur Qualitätssteigerung. Die sonstigen betrieblichen Erträge steigen moderat um 0,3 Mio Euro durch ein Anwachsen der Weiterbelastung von Entwicklungs- und Vertriebsdienstleistungen; parallel erhöhen sich die periodenfremden Erträge und die Erträge mit Einmalcharakter, die hauptsächlich aus dem Verkauf von Anlagevermögen und der Auflösung von Rückstellungen resultieren, um 0,6 Mio auf rund 5,4 Mio Euro. Demgegenüber sanken die übrigen Erträge hauptsächlich aufgrund gesunkener Fremdwährungsgewinne. Der Personalaufwand sinkt um rund 1,2 Mio Euro auf 44,3 Mio Euro. Hier machen sich die Einsparungen aus der im Vorjahr begonnenen Restrukturierung bemerkbar und kompensieren die gegenläufigen Einflüsse aus der Dotierung einer weiteren Restrukturierungsrückstellung (8,3 Mio Euro, Vorjahr 5,5 Mio Euro). Hinzu kommen zusätzliche Aufwendungen für Altersversorgung aufgrund aktualisierter Pensionsgutachten. Die Abschreibungen sinken um rund 1,0 Mio Euro beeinflusst durch zurückhaltende Investitionstätigkeit im Vorjahr und durch den Abverkauf des Betriebsgebäudes im 4. Quartal 2012. Der sonstige betriebliche Aufwand steigt um 1,4 Mio Euro vorrangig durch die Mietaufwendungen für das zurückgemietete Gebäude und erhöhten Einsatz von Leiharbeitskräften. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbessert sich um 4,9 Mio Euro auf absolut -1,6 Mio Euro und ist damit deutlich besser als in der Einschätzung zum letzten Berichtszeitpunkt, als das Ergebnis noch auf dem Niveau 2012, bereinigt um Sondereinflüsse erwartet wurde. Ursächlich für die positive Abweichung sind der deutlich höhere Umsatz und die frühere Realisierung von Ersparnissen aus der Restrukturierung und aus den Materialkostenreduktions- und Infrastrukturprojekten. Beim Umsatz wiederum führte das weitere Insourcing von Produkten, die der Delphi-Verbund vor der Übernahme der Berichtseinheit extern produzieren ließ, sowie der über die Erwartung hinausgehende Volumenanstieg eines marktführenden OEMs zu der positiven Abweichung. FinanzlageDie Gesellschaft nimmt nach dem Erwerb der MVL-Gruppe durch den Delphi-Konzern am europäischen Delphi-Cash Pool teil. Durch den Ausgleich der Ansprüche aus dem Ergebnisabführungsvertrag für die Jahre bis einschließlich 2012 durch die Muttergesellschaft und die erzielte Ergebnisverbesserung konnte die Gesellschaft in 2013 einen deutlich positiven Cash-Flow erwirtschaften. Im Ergebnis konnte die Gesellschaft damit zum Jahresende liquide Mittel im Cash-Pool verleihen, statt sich wie im Vorjahr aus diesem finanzieren zu müssen. Darüber hinaus hat die Delphi International Operations Luxembourg Sarl als europäische Konzernholding die finanzielle Ausstattung der Delphi Connections Systems Holding Deutschland GmbH (DCSHD) derart zugesagt, dass die DSCHD ihren Verpflichtungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag gegenüber der Berichtseinheit nachkommen kann. MehrjahresvergleichDie nachstehenden Kennzahlen stellen die Entwicklung der vergangenen 4 Jahre dar:
* beinhaltet keinen Materialaufwand für
bezogene Ersatzteile
Die Umsatzrendite versteht sich als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Die Eigenkapitalrentabilität spiegelt das Verhältnis von Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) zum Eigenkapital am Vorjahresstichtag wider. Der Cash Flow bezeichnet die gesamte zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands (liquide Mittel abzüglich Guthaben/Verbindlichkeit aus dem Cash-Pool). RisikomanagementUm Risiken für das Ergebnis und die Liquidität frühzeitig erkennen zu können, werden Budgetplanungen erstellt und diese rollierend unter Einbezug von Istwerten und Vorschaurechnungen aktualisiert. Risiken aus Garantieansprüchen begegnet das Unternehmen mit einem Qualitätsmanagementsystem und dem Einsatz von modernen Prüf- und Kontrolltechnologien. Prävention hinsichtlich der Risiken auf der Personalseite wird durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen betrieben. Forderungsausfallrisiken wird durch die kontinuierliche Prüfung der Kundenbonität und durch ein gezieltes Mahnwesen begegnet. Die Fakturierung erfolgt weitgehend in Euro, so dass Währungsrisiken minimiert werden können. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen ein Risikomanagementsystem, das auf der Dokumentation und Kontrolle der Unternehmensprozesse nach "Sarbanes Oxley" aufbaut und fortlaufend weiterentwickelt wird. Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungDas Unternehmen sieht die größten Risiken im Bereich der Verkaufspreisentwicklung. Die OEMs üben bei starker Konkurrenzsituation weiterhin großen Druck auf die Komponentenlieferanten aus. Dies drückt sich z.B. darin aus, dass SRS-Produkte (für das Unternehmen ein auslaufendes Produkt) zunehmend als Commodity betrachtet werden. Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei Terminals oder Header-Produkten mit geringer Fertigungskomplexität festzustellen. Aus dem Bestreben der OEMs, Automobile zunehmend in den Absatzregionen zu bauen, resultiert das Risiko, dass heute noch in Europa gefertigte Komponenten zukünftig in den BRIC Staaten gesourced werden. Die künftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft hängt deshalb auch davon ab, wie schnell sich Maßnahmen zur zielgerichteten Weiterentwicklung und zur Spezialisierung am Produktionsstandort umsetzen lassen. In dem letztgenannten Punkt liegen aber auch die größten Chancen der Delphi Connection Systems Deutschland GmbH. Es wurden konkrete Maßnahmen zur Effizienzsteigerung der Produktion und der Logistik entwickelt, die geeignet sind, die Kostenstruktur des Standortes zu verbessern. Insbesondere sind der Einsatz von hochautomatisierten Fertigungsvorrichtungen, die Neuentwicklung mehrfach fallender Stanzwerkzeuge sowie die Konzentration auf komplexe und hochpolige Headerprodukte zu nennen. Die Marktentwicklung hin zum Einsatz dieser Produkte bei Steuergeräten birgt dabei zusätzliche Chancen. Auch durch die Einbringung in den Delphi Konzern ergibt sich ein Potenzial an Chancen, das noch nicht komplett ausgenutzt ist. So kann beispielsweise durch das weitere Insourcen von Komponenten, die in Delphi-Kabelsätzen verbaut werden, aber gegenwärtig noch fremdvergeben sind, eine verbesserte Auslastung der Kapazitäten erreicht werden. Ebenfalls können die Delphi-Einkaufsstrukturen genutzt werden, um bei Vormaterialien verbesserte Einkaufskonditionen zu erzielen. Bei der Erreichung dieser Ziele verfügt das Unternehmen bereits heute über Kernkompetenzen, die gezielt weiter ausgebaut werden. AusblickNach Einschätzung des IWF ist der Ausblick für die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft in 2014 und 2015 optimistisch, getragen von einer Erholung der etablierten Industrienationen. Sowohl in den USA als auch in Europa, wo das Wachstum nicht mehr nur von einzelnen Staaten getragen wird, gewinnt das Wachstum an Schwung (Angaben im Folgenden aus "VDA Konjunkturbarometer 2/14"). Der IWF hob seine Prognose für das Wirtschaftswachstum in der EU auf 1,5% (2014) bzw. 2,0% (2015) an. Vor allem die Binnennachfrage in der EU stabilisiert sich und gewinnt als Wachstumstreiber an Bedeutung. Entsprechend wird auch in Deutschland weiterhin von einem positiven Konjunkturtrend ausgegangen. Die Konjunkturexperten sehen übereinstimmend ein Wachstum von rund 1,8% für 2014 voraus. Zum Jahresbeginn macht sich auf den internationalen Automobilmärkten Entspannung bemerkbar. Bedingt durch die Verbesserung der konjunkturellen Rahmenbedingungen steigt auch die Affinität zum Autokauf. Auch in Deutschland ist ein klarer Aufwärtstrend erkennbar. Insbesondere die anziehende Binnenwirtschaft und das Konsumklima verstärken die Kaufneigung der Konsumenten. Die US-Wirtschaft bietet ebenfalls ein positives Umfeld für den Fahrzeugmarkt. In den Schwellenländern zeigt sich das Marktumfeld weiter volatil. In der VR China ist eine Abkehr von der Maxime des export- und investitionsgesteuerten Wirtschaftswachstums zu beobachten - das Wachstum soll künftig stärker vom privaten Konsum getragen werden. Die brasilianische Wirtschaft leidet unter der vergleichsweise hohen Inflation, einem schwachen Real sowie einer restriktiven Geldpolitik. In Russland kehrt nach dem Ende der Olympischen Winterspiele wieder der Alltag ein. Die stark von Rohstoffexporten abhängige Wirtschaft dürfte jedoch auch von der konjunkturellen Erholung in Westeuropa profitieren. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich die Krise in der Ukraine mit den angedrohten Sanktionen des Westens gegenüber Russland auf die Konjunkturentwicklung auswirken wird. Der Auftragseingang der Kfz-Teile-Industrie ist im Dezember um 13% gestiegen. Der ifo-Geschäftsklimaindex für die Zulieferbranche ist zwar im Februar 2014 gesunken, verbleibt aber weiterhin auf Boom-Niveau. Es wird in den nächsten Monaten mit einem gesteigerten Fertigungsvolumen in der Zulieferindustrie gerechnet. Dabei stiegen die Auftragseingänge aus dem Ausland deutlicher (+16%) als die inländischen Auftragseingänge (+10%). Neben diesen gesamtwirtschaftlichen Einflussgrößen liegt die größte Herausforderung des Unternehmens in der Umsetzung des in 2013 weiterentwickelten und verabschiedeten Restrukturierungsplanes, um nachhaltig die Profitabilität der Gesellschaft zu sichern. Der Plan sieht vor, dass sich das Unternehmen auf zwei Kernproduktbereiche konzentriert, bei denen man die größte technologische Kompetenz hat und bei denen man zukünftig steigende Umsätze und größere Marktanteile erreichen will. Für eine Übergangphase sind jedoch sinkende Umsätze zu erwarten. Das Unternehmen muss zur Umsetzung dieser Ziele eine Anpassung der Produktionskapazität vornehmen, die neben Investitionen in neue Produktionsanlagen auch den Abbau von Mitarbeiter erforderlich macht. Hierzu muss ein Interessensausgleich mit Sozialplan geschlossen werden. Die Restrukturierungsmaßnahmen, die Investitionen und die zunächst sinkenden Umsätze werden zu einer Belastung der Liquiditätssituation führen. Hierfür sieht sich das Unternehmen aufgrund des vorhandenen Liquiditätspolsters und der durch den Cash-Pool und anderen Maßnahmen vom Konzern zur Verfügung gestellten Finanzmittel gut gerüstet. PrognoseberichtEntsprechend dem Restrukturierungsplan sieht das Unternehmen im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz vorher, der um ca. 15 Mio Euro unter dem Wert aus 2013 liegt. Aufgrund der bereits in 2013 dotierten Rückstellung werden keine weiteren Belastungen aus dem Personalabbau erwartet. Bei vorhandenem Anfangsbestand an liquiden Mitteln wird trotz Verschlechterung des Cash-Flows aufgrund von Umsatzrückgang und bei beginnenden Auszahlungen aus dem neuen Sozialplan mit einem ausgeglichenen Zinsergebnis gerechnet. Die schon realisierten Kosteneinsparungen sollten es auch bereits in 2014 ermöglichen, den negativen Volumeneinfluss aus Umsatzrückgang zu kompensieren, so dass das Unternehmen ein Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von positiv 2-3 Mio Euro erwartet. In 2015 wird sich der erwartete Umsatzrückgang mit ca. minus 20 Mio Euro gegenüber 2014 weiter fortsetzen. Aufgrund der Produktionsausläufe wird mit nur temporären Effizienzverlusten gerechnet, so dass auch für 2015 ein positives Ergebnis auf dem Niveau von 2014 vorhergesehen wird. NachtragsberichtAm 13. März 2014 hat die Gesellschaft mit der Arbeitnehmervertretung einen Interessensausgleich und Sozialplan unterzeichnet, der die arbeitsrechtliche Grundlage für die Vollendung der geplanten Restrukturierung bildet. Die in diesem Zusammenhang zu bildenden Rückstellungen wurden im vorliegenden Jahresabschluss bereits berücksichtigt.
Nürnberg, den 23. Mai 2014 Die Geschäftsführer Auftragsbedingungen, Haftung und VerwendungsvorbehaltWir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
6 nahegelegene Organisationen
Erbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Sicherheitsdienste a. n. g.
Veredlung von Holzwaren
Allgemeine Gebäudereinigung
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen