BCS Barnim-Catering-Service GmbH
Brandenburgallee 1, 16321 Bernau bei Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jeannette, geb. Hebisch Landrath seit 26.10.2016 | Prokura |
Michael Scheider seit 1.6.2016 | Geschäftsführer |
Ines Reetz seit 13.5.2016 | Geschäftsführer |
Michael Schneider seit 13.5.2016 | Geschäftsführer |
Brigitte Kaszemekat seit 18.7.2014 | Prokura |
Kai-Uwe Michels seit 25.11.2005 | Geschäftsführer |
Kurt-Josef Friedrich Michels seit 25.11.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbHBernau bei BerlinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2022
Konzern-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel für 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Konzerns Die Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH (weiter Brandenburgklinik) ist das wirtschaftlich bei weitem bedeutendste Unternehmen des gleichnamigen Konzerns, dessen Konzernmutter die Gesellschaft ist. Die Brandenburgklinik ist ein erfolgreicher Betreiber von mehreren Rehabilitationskliniken, Pflegeheimen sowie "Betreutes Wohnen" und verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der kurativen Medizin und Rehabilitation. Die Gesellschaft betreibt auf dem Areal der Waldsiedlung in Bernau bei Berlin mehrere Rehabilitationskliniken mit Fachabteilungen für Neurologie, Psychosomatik, Orthopädie, Kardiologie und Geriatrie mit insgesamt 981 Patientenbetten (Stand Mai 2023; per 31. Dezember 2022 954 Patientenbetten). Daneben ist sie Inhaberin eines Erbbaurechts für die Waldsiedlung in Bernau bei Berlin. Der umfangreiche Wohn- und Geschäftsbautenbesitz wird vermietet. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften der Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH sind wie folgt tätig: Die BPG Barnim Pflege GmbH betreibt das Regine-Hildebrandt-Haus, ein Pflegeheim für Menschen im Wachkoma mit 30 Bewohnerplätzen. Diese Gesellschaft betreibt auch die Pflegeheime Birkenhof und Ulmenhof und somit insgesamt 227 Bewohnerplätzen. Weiterhin ist sie Eigentümerin und seit dem 01. April 2021 Vermieterin der geriatrischen Fachklinik Tannenhof am Standort Bernau bei Berlin. Die MC Märkische Cateringgesellschaft mbH ist als Dienstleistungsgesellschaft für die Brandenburgklinik und die BPG Barnim Pflege GmbH im Bereich der Patienten und Bewohnerversorgung (Vollverpflegung, Service, Unterhaltsreinigung und technische Betreuung) sowie als zentrale Wäscherei für alle Kliniken, Pflegeheime und "Betreutes Wohnen" der Michels Unternehmensgruppe tätig. Als Dienstleistungsgesellschaft für die verbundenen Unternehmen dient ebenso die BCS Barnim-Catering-Service GmbH. Die Michels Immobilien Management GmbH verwaltet den umfangreichen Grundbesitz. Die Tochtergesellschaften NRZ Pflege und- Therapie GmbH, die Brandenburgklinik Therapie GmbH und die BDS Brandenburgklinik Dienst- und Service GmbH (vormals: MK Employment Services GmbH) sind als Dienstleister im Bereich des Pflegepersonals tätig. Die Reha Tagesklinik Berlin-Pankow GmbH & Co. KG, deren Unternehmenszweck den Betrieb einer Tagesklinik beinhaltet, führt am Standort Berlin die ambulante Rehabilitation durch und behandelt Patienten mit orthopädischen, unfallchirurgischen, neurologischen und geriatrischen Erkrankungen und ergänzt somit die Behandlungskette der Brandenburgklinik. Die MK Reha und Fahrdienste Berlin-Brandenburg GmbH erbringt Fahrdienstleistungen aller Art für Menschen, die der medizinischen Betreuung bedürfen, insbesondere den Transport von ambulanten und stationär zu versorgenden Patienten. Der Unternehmensgegenstand der BIG Bernauer Ingenieur - und Haustechnik GmbH beinhaltet die technische Ausrüstung-, Energie- und Verfahrenstechnik von Gebäuden sowie die Installation von Sanitär-, Heizungs-, Elektro- und Lüftungsanlagen. Weiterhin fungiert sie als zentrale Einkaufsgesellschaft zur Materialbeschaffung im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen, Instandhaltungen und Erweiterungen des umfangreichen Immobilienbesitzes des Konzerns und gegenüber Dritten. Die Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH hat im Februar 2022 ein weiteres Unternehmen erworben. Dieses Unternehmen firmiert unter MBF Michels Bildungsforum für Gesundheitsberufe GmbH und verfolgt als Unternehmensgegenstand die Aus- und Weiterbildung von Personen in Gesundheitsfachberufen. Das Bildungsforum nahm im Herbst 2022, auf dem Grundstück Hannes-Meyer-Campus in Bernau bei Berlin, den Betrieb seiner Pflegefachschule auf. Engagierte Mitarbeiter und speziell abgestimmte Programme gehen dabei individuell auf die persönlichen Bedürfnisse der zu versorgenden Patienten ein. Kern der Gesellschaftsphilosophie ist die Realisierung übergreifender Versorgungskonzepte, bei denen Leistungserbringer aus artverwandten Bereichen durch Ansiedlung in unmittelbarer Nähe gemeinsam am Markt auftreten können. Eine wichtige Informationsquelle für die Steuerung des Leistungsprozesses des Konzerns sind aktuell erfasste Leistungsdaten wie zum Beispiel die Belegungs- und Pflegestatistik. Diese Daten tragen der Informationsversorgung, der Koordination, der Planung und der Steuerung sowie der Kontrolle der betrieblichen Prozesse bei. Die Planung der zukünftigen Geschäftsentwicklung des Konzerns für die folgenden Geschäftsjahre erfolgt viermal jährlich auf Klinikebene in enger Abstimmung mit der Unternehmensführung sowie der Geschäftsleitung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hat sich in Deutschland im Jahr 2022 trotz der Folgen des Ukraine-Kriegs, Lieferkettenprobleme und Energiepreiskrise als widerstandsfähig erwiesen. Im dritten Jahr der COVID-19-Pandemie hat sich die Wirtschaft weiter erholt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist um 1,90% angestiegen. 2.1.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Angesichts der vierten Welle der COVID-19-Pandemie im Herbst 2021 hat der Gesetzgeber im November die Einführung eines neuen Versorgungsaufschlags für ab dem 1. November 2021 bis zum 19. März 2022 aufgenommene COVID-19-Patienten beschlossen. Die Höhe bemisst sich an der durchschnittlichen stationären Verweildauer von COVID-Patienten und ist gestaffelt nach den jeweiligen tagesbezogenen Pauschalen, die für die Ausgleichszahlungen zugrunde gelegt werden. Im Dezember 2021 hat der Deutsche Bundestag mit dem Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19 und zur Änderung weiterer Vorschriften im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zudem beschlossen, den Krankenhäusern rückwirkend zum 15. November 2021 wieder Ausgleichszahlungen für freigehaltene Betten zu gewähren, wenn sie planbare Operationen bzw. Eingriffe verschieben, um Kapazitäten für COVID-19-Patienten freizuhalten. Die bis zum 31. Dezember 2021 befristete Regelung wurde durch eine zweite Verordnung bis zum 19. März 2022 verlängert. Mit der am 29. März 2022 veröffentlichten Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Regelung weiterer Maßnahmen zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser und zur Änderung der Hygienepauschaleverordnung wurde eine Verlängerung dieser Ausgleichszahlungen nach § 21 Abs. 1b Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) und des Versorgungsaufschlags nach § 21a KHG über den 19. März 2022 hinaus beschlossen. Konkret sah die aktuelle Verordnung eine Verlängerung der Ausgleichszahlungen bis zum 18. April 2022 und eine Verlängerung des Versorgungsaufschlags letztmalig bis zum 30. Juni 2022 vor. Minderbelegungsausgleiche (GKV) und SoDEG-Zuschüsse (RV) konnten bei gegenüber 2019 reduzierter Belegung noch bis zum 30. Juni 2022 geltend gemacht werden. Versorgungsaufschläge für die Betreuung von Covid-19-Patienten in der Phase B und Hygienezuschläge wurden zunächst bis zum 30.06.2022 und zwischenzeitlich ab dem 01.10.2022 bis zum 31.12.2022 mit geringeren Zuschlägen befristet wieder gezahlt. Der fortdauernde Krieg in der Ukraine verursachte Störungen der Lieferketten und führte damit einhergehend zu einer allgemeinen Steigerung des Preisniveaus. Die Dissonanz zwischen den gesetzlichen Erstattungsmechanismen einerseits und der inflationären Preisentwicklung andererseits hat erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Gesundheitswirtschaft. Nach den Belastungen der Pandemie stehen die Krankenhäuser nun vor weiteren finanziellen Herausforderungen, als Folge der hohen Inflation und insbesondere der gestiegenen Energiepreise. Zur Unterstützung der Krankenhäuser im Zusammenhang mit diesen gestiegenen Energiekosten wurde durch den Gesetzgeber ein Hilfsprogramm gestartet. § 26f KHG sieht für den Zeitraum Oktober 2022 bis April 2024 pauschale Ausgleichszahlungen für mittelbar gestiegene Kosten sowie krankenhausindividuelle Erstattungen für direkte Mehrkosten beim Bezug von leitungsgebundenem Erdgas, leitungsgebundener Fernwärme und leitungsgebundenem Strom vor. Mit dem am 12. November 2022 in Kraft getretenem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) werden ab dem Jahr 2025 ausschließlich Personalkosten von Pflegefach- und Pflegehilfskräften in der unmittelbaren Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen im Pflegebudget berücksichtigt. Sonstiges Personal sowie Personal ohne Berufsabschluss können dann ausschließlich über DRG-Fallpauschalen finanziert werden. 2.2. Geschäftsverlauf und Lage 2.2.1. Geschäftsverlauf 2.2.1.1. Klinikbereich und Pflegebereich Das Geschäftsjahr 2022 war weiterhin von den Anstrengungen zur Bewältigung der Pandemie, einer Überlastung der Mitarbeitenden, dem Fehlen des Fachpersonals sowie gestiegenen Sach- und Bezugskosten geprägt. Die Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen aus den Kriegsgebieten, als Folge des russischen Angriffskriegs, sowie die stark gestiegenen Einkaufspreise haben zu weiteren neuen Herausforderungen geführt. Trotz dieser herausfordernden Aufgaben haben wir im Geschäftsjahr 2022 eine Erhöhung der Pflegetage zu verzeichnen. Die Auslastung unserer Kliniken betrug mit 279.725 Pflegetagen (Vj.: 270.331) im Jahresdurchschnitt 80,3 % (Vj.: 79,3 %). Die Erhöhung an Pflegetagen im Berichtsjahr ist im Wesentlichen in Folge der Bettenerweiterungen in der geriatrischen Fachklinik Tannenhof (+60 Betten Geriatrie, ab April 2021) zurückzuführen. Insgesamt ist unsere Erwartung, die Belegung unserer Kliniken im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr leicht zu steigern, mindestens jedoch auf hohem Niveau stabil zu halten, eingetreten. Der Betrieb der Klinik im Erbbaurechtsgrundstück der Waldsiedlung in Bernau bei Berlin teilt sich in sechs Gebäudekomplexe auf:
*Stand Mai 2023; per 31. Dezember 2022 954 Patientenbetten Die Belegung der Kliniken erfolgt überwiegend durch Krankenkassen unter Federführung der AOK, der Deutschen Rentenversicherung Bund und den Deutschen Rentenversicherungen der Länder sowie durch die Ersatzkassen. Entsprechende Versorgungsverträge und Preisvereinbarungen sind mit den jeweiligen Belegungspartnern verhandelt und sichern eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Die Gesellschaft strebt am Standort der Waldsiedlung in Bernau bei Berlin den Ländern Berlin und Brandenburg die Marktführerschaft an. In allen Unternehmensentscheidungen lässt sich der Konzern vom Prinzip leiten, auch in der Zukunft selbständig zu bleiben. Die Reha Tagesklinik Berlin-Pankow GmbH & Co. KG erweitert die Behandlungskette der Brandenburgklinik. Die zunehmende Verweildauerverkürzung in den Akutkrankenhäusern und die demographische Entwicklung werden dabei zur Nachfragesteigerung an ambulanten Rehabilitationsleistungen beitragen. Im Geschäftsjahr 2022 ist eine Erhöhung der ambulanten und teilstationären Pflegetage zu verzeichnen. Die Erhöhung an Pflegetagen im Berichtsjahr ist im Wesentlichen als Folge der schrittweisen Rückkehr in den Normalbetrieb, aus der Corona-Pandemie heraus, zurückzuführen. Die Belegung der Tagesklinik und die Entwicklung des ambulanten und teilstationären Pflegeumsatzes stellen sich insgesamt wie folgt dar:
Die Belegung der Tageklinik erfolgt überwiegend durch die Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutsche Rentenversicherung Berlin/Brandenburg sowie durch die Ersatzkassen. Die Seniorenzentren Birkenhof und Ulmenhof mit 197 Einzelzimmern werden als Pflegeheime genutzt und ergänzen die insgesamt angebotene Behandlungskette im Bereich der Neurologie. Die Pflegeheime Birkenhof und Ulmenhof erwirtschaften zusammen mit dem Pflegeheim Regine-Hildebrandt-Haus im Berichtsjahr einen vollstationären Pflegeumsatz von TEUR 7.293 (Vj.: TEUR 7.588). Das Pflegeheim Birkenhof war im Geschäftsjahr 2022 zu 88,6 % (Vj.: 96,1 %), das Pflegeheim Ulmenhof zu 76,7 % (Vj.: 95,1 %) und Pflegeheim Regine-Hildebrandt-Haus zu 61,2 % (Vj.: 61,9 %) belegt. Entgegen unserer Erwartung ist das Erreichen der Auslastung auf dem Vorjahresniveau nicht eingetreten. Die rückläufige Belegung der Pflegeheime Birkenhof und Ulmenhof ist maßgelblich auf den Fachkräftemangel zurückzuführen. Seit dem 01. September 2022 gilt für die Altenpflege die Tarifpflicht auf Grund des Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG). Mit der Einführung des sog. Tariftreue-Gesetzes für Pflegeheime, hat sich die Situation verbessert, da die nunmehr vergleichbare Vergütungen mit benachbarten Kliniken zu einer fairen und gleichberechtigten Teilnahme am Wettbewerb führen. Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir für das Pflegeheim Birkenhof und das Wachkomazentrum Regine-Hildebrandt-Haus eine Auslastung auf dem Vorjahresniveau. Für das Pflegeheim Ulmenhof wird, unter Berücksichtigung der veränderten Bettenkapazität von 72 Bewohnerplätzen, ein leichter Anstieg der Auslastung prognostiziert. 2.2.1.2. Grundbesitzbereich Bernau Waldsiedlung und sonstiger Grundstücksbereich Für das Gesamtareal Bernau-Waldsiedlung besteht ein Erbbaurechtsvertrag mit einer Laufzeit von ursprünglich 99 Jahren, welche vom Bilanzstichtag an noch 67 Jahre oder 97 Jahre lief. Im Mai 2021 hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bernau der Laufzeitverlängerung aller an den städtischen Grundstücken lastenden Erbbaurechte um weitere 30 Jahre bis zum Jahr 2120 zugestimmt. Der Konzern besitzt auf dem Gelände des Erbbaurechtsgrundstücks der Waldsiedlung Bernau neben den Klinikgebäuden auch einen umfassenden Wohn- und Geschäftsbautenbesitz. Dieser Immobilienbestand wurde in den vergangenen Jahren neu erstellt bzw. umfassend saniert und modernisiert. Insgesamt handelt es sich hierbei um Wohneinheiten nebst Geschäftsbauten (Tennis- und Sportplätze, Fitnesshallen, Förderschule des Landkreises Barnim, Geschäfte für Mode und Präsente, verschiedene Gaststätten, Schneidereibetrieb, Friseur, Kosmetikfachgeschäft, Lebensmittelgeschäft, Pflegefachschule). Die Gaststätten und Geschäfte werden von selbständigen Pächtern betrieben. Der Konzern hält auch einen Gebäudebestand mit einem Zentrallager, einer Zentralwäscherei und einem Gebäude für die zentrale Strom- und Wärmeversorgung in der Waldsiedlung im Eigentum. Neben den selbst genutzten Grundstücksflächen auf dem Erbbaurechtsgrundstück der Waldsiedlung Bernau ist eine Vielzahl von Untererbbaurechten zur Grundstücksnutzung an fremde Dritte ausgegeben worden. Diese Untererbbaurechtsgrundstücke wurden in den vergangenen Jahren mit Wohnhäusern von den jeweiligen Untererbbauberechtigten bebaut und dienen privaten Wohnzwecken. Zum 1. Januar 2023 wurden 27 Bewohnerbetten des Seniorenzentrums Ulmenhof zur Versorgung geriatrischer Patienten umgewidmet, die nach Schaffung der interstrukturellen Voraussetzungen sowie der Anpassung der Versorgungsverträge durch die Eigentümerin der Immobilie, die Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH, selbst betrieben werden. Die Umsätze aus Vermietungen des Konzerns betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.970 (Vj.: TEUR 1.945). 2.2.1.3. Beteiligungsaktivitäten Die Beteiligungsaktivitäten im Zusammenhang mit dem Betrieb des ambulanten Rehabilitationszentrums im Vivantes-Auguste-Viktoria-Klinikum, Berlin, wurden im Jahr 2022 weiter fortgesetzt. Das Ziel ist die Schaffung von Rahmenbedingungen zur nachhaltigen Stärkung und Verbesserung der wirtschaftlichen Situation des ambulanten Rehabilitationszentrums. 2.2.1.4. Sonstiges Neben den oben genannten Ergebnisquellen erzielt der Konzern unter anderem Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Strom und Fernwärme, welche in eigenen Blockheizkraftwerken produziert werden, der Inanspruchnahme von Wahlleistungen durch Patienten und aus ambulanten Therapien. 2.2.2. Lage des Konzerns 2.2.2.1. Vermögenslage Das Vermögen des Konzerns stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Im Jahr 2022 verminderte sich das mittel- und langfristige Vermögen um TEUR 2.051 auf TEUR 148.858. Die Minderung betrifft im Wesentlichen die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau, die Ausleihungen an Gesellschafter sowie die technischen Anlagen und Maschinen. Dem Anstieg der Aktiva um insgesamt TEUR 3.707 steht insbesondere das im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.364 höhere Eigenkapital gegenüber. Gewinnausschüttungen erfolgten im Geschäftsjahr 2022 in Höhe von TEUR 6.000. Bei um TEUR 3.707 gestiegener Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote im Vorjahresvergleich von 42,5 % auf 44,1 %. 2.2.2.2. Finanzlage Die finanzielle Situation des Konzerns hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Der Finanzmittelfonds setzt sich zum 31.Dezember 2022 aus TEUR 1.419 liquiden Mittels und TEUR -717 Kontokorrentverbindlichkeiten zusammen. Die finanzielle Situation des Konzerns im Geschäftsjahr 2022 erlaubte es, alle finanziellen Verpflichtungen pünktlich zu begleichen. Der Konzern setzt neben der oben beschriebenen Bankenfinanzierung ein Cash-Pooling mit seinen Tochterunternehmen zur Liquiditätssteuerung ein. Die im Berichtsjahr getätigten Investitionen sind im Abschnitt 3 erläutert. Der Konzern war im Jahr 2022 jederzeit in der Lage, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Am Bilanzstichtag bestanden zugesagte und nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von TEUR 2.783 (Vj.: TEUR 2.091). 2.2.2.3. Ertragslage Der Gesamtumsatz betrug im Geschäftsjahr TEUR 96.399 (Vj.: TEUR 91.457) Die Umsatzerlöse im Konzern setzen sich wie folgt zusammen:
Die Gesamtleistung erhöhte sich von TEUR 97.640 um TEUR 8.860 (9,1 %) auf TEUR 106.499. Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr TEUR 96.399 (Vj.: TEUR 91.457) und sind, unter Berücksichtigung enthaltener Zuschüsse und Erlösausgleichszahlungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie (TEUR 4.096; Vj.: TEUR 4.088), gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.941 angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen aufgrund von Erlösen aus ukrainischer Flüchtlingshilfe (TEUR 1.914), einer Corona-Sonderinvestitionspauschale (TEUR 739) sowie periodenfremden Erträgen aus früheren Jahren aus Erlösausgleichen (TEUR 2.605) und Minderbelegungszuschläge (TEUR 422) im Zusammenhang mit COVID-19 deutlich um TEUR 3.918 auf TEUR 10.101 (Vj.: TEUR 6.182) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen aufgrund erhöhter Aufwendungen für die Unterbringung und Versorgung im Rahmen der ukrainischen Flüchtlingshilfe sowie Zuführungen zum Sonderposten um TEUR 1.479 auf TEUR 12.739 (Vj.: TEUR 11.260) gestiegen. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern stieg von TEUR 12.272 um TEUR 2.351 auf TEUR 14.623 im Geschäftsjahr 2022 an. Das Finanzergebnis verbesserte sich im Geschäftsjahr 2022 um TEUR 111 von TEUR -1.097 auf TEUR -986. Vor diesem Hintergrund konnte der Konzern im Geschäftsjahr 2022, im Vergleich zum Vorjahr, eine Erhöhung des Konzernjahresergebnisses um TEUR 2.190, von TEUR 8.173 auf TEUR 10.363, verzeichnen. 2.3. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt der Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung des Konzernjahresergebnisses. Für die Steuerung des Konzerns werden auch die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren wie Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit zugrunde gelegt. Diese Steuerungsinstrumente werden regelmäßig erhoben und ausgewertet. Die Ergebnisse der Auswertung werden in die aktuellen Projekte des Konzerns einbezogen, die das Ziel haben, die Gesundheit zu fördern, Krankheitsfolgen abzubauen und zur beruflichen und sozialen Teilhabe des Rehabilitanden am gesellschaftlichen Leben nachhaltig beizutragen. Daneben überwacht der Konzern die laufende Auslastung der Kapazitäten. Dies stellt ein zentrales Überwachungsinstrument zur Konzernsteuerung dar, da eine hohe Auslastung ein entscheidender Erfolgsfaktor des Konzerns ist. 2.4. Gesamtaussage Entsprechend der Prognose stiegen die Belegungszahlen gegenüber dem Vorjahr an. Die prognostizierten Ergebnisbelastungen durch das gestiegene Preisniveau sind nicht in dem erwarteten Umfang eingetreten. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf als zufriedenstellend. 3. Investitionen Im Geschäftsjahr 2022 wurden insgesamt TEUR 7.325 (Vj.: TEUR 22.008) in das Sachanlagevermögen und in immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Die Investitionen betrafen insbesondere Erweiterungen in Betriebs- und Geschäftsbauten sowie Außenanlagen, Ergänzungs- und Ersatzbeschaffungen der Betriebs- und Geschäftsausstattung, technischen Anlagen und Maschinen sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau. Die im Jahr 2020 begonnenen Baumaßnahmen, zur Erweiterung der Förderschule am Standort in Bernau, wurden im August 2022 abgeschlossen und betrugen über den Investitionszeitraum insgesamt TEUR 4.445. Des Weiteren wurden Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 6.721 begeben. 4. Finanzierung Die Finanzierung erfolgte zum Bilanzstichtag ohne Berücksichtigung des Passivpostens für latente Steuern, des Sonderposten für Zuwendungen sowie des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung zu 45,4 % (Vj.: 43,8 %) mit Eigenkapital und zu 54,6 % (Vj.: 56,2 %) durch Fremdkapital. Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten betrugen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 TEUR 91.396 (Vj.: TEUR 91.747). Hiervon entfallen TEUR 29.611 (32,4 %) auf den langfristigen Bereich, TEUR 27.424 (30,0 %) auf den mittelfristigen Bereich und TEUR 34.362 (37,6 %) auf den kurzfristigen Bereich. Zum Bilanzstichtag war das Anlagevermögen im Wesentlichen durch Eigenkapital und durch lang- und mittelfristiges Fremdkapital finanziert. 5. Personalbereich Im Geschäftsjahr waren im Konzern durchschnittlich 1.541 (Vj. 1.528) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Entgegen den Erwartungen kam es zu einer leichten Erhöhung des Mitarbeiterbestandes. Für das Geschäftsjahr 2022 ist von einer gleichbleibenden Anzahl von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und einer 5-6 %igen Erhöhung der Personalkosten auszugehen. Dem Konzern ist bewusst, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einen wesentlichen Anteil am geschäftlichen Erfolg tragen und aus diesem Grund wird auf deren Weiterbildung besonderen Wert gelegt. In allen Berufsgruppen werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen so aus- und fortgebildet, dass dauerhaft alle notwendigen Qualifikationen in ausreichender Zahl abgedeckt sind. Durch die Kooperation der Klinik mit den Universitätskliniken in Berlin, mit den Herzzentren im Großraum Berlin-Brandenburg sowie mit den Krankenhäusern für die maximale Schwerpunktversorgung der Region wird hier gleichzeitig ein besonderes Qualitätsmaß gefordert. 6. Zweigniederlassungen Im Geschäftsjahr bestanden Zweigniederlassungen in Berlin, Bennewitz und Münster, welche von untergeordneter Bedeutung für den Konzern sind. 7. Prognose-, Chancen und Risikobericht 7.1. Prognosebericht Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts hat die Belastung durch die Covid 19-Pandemie spürbar abgenommen. Diese erfreuliche Entwicklung hat es den Akutkrankenhäusern erlaubt, zu normalen Betriebsabläufen zurückzukehren. Insbesondere auch die Zahl der Operationen auf orthopädischem Gebiet befindet sich wieder auf dem Niveau wie vor der Corona-Pandemie. Dadurch hat sich auch die Belegung unserer Abteilungen zum Vorjahr weiter erhöht und wird voraussichtlich im Jahr 2023 das Vor-Corona-Niveau wieder erreichen. Insgesamt rechnen wir damit, dass die Belegung unserer Kliniken in 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht steigen wird, mindestens jedoch auf hohem Niveau stabil bleibt. Durch die erwarteten positiven Auswirkungen des sog. Tariftreue-Gesetzes (GVWG), rechnen wir für das Geschäftsjahr 2023 mit einer Auslastung unserer Pflegeheime auf dem Vorjahresniveau bzw. einem leichten Anstieg. Die Inflation, die wegen der Lieferschwierigkeiten sowie hoher Energiepreise sprunghaft gestiegen ist, wird sich weiterhin auf einem hohen Niveau bewegen und zu Kostensteigerungen führen. Als Folge dessen, gehen wir für das Geschäftsjahr 2023 von einem leicht geringeren Konzernjahresergebnis aus. Die Prognose spiegelt auch die weiter verschärften und gestiegenen regulatorischen Eingriffe des Gesetzgebers, wie beispielswese die Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV), das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG9) und GKV-Finanzstabilisierungsgesetz wider. Wir weisen darauf hin, dass unser Ausblick unter dem Vorbehalt etwaiger regulatorischer Eingriffe mit Auswirkungen auf die Vergütungsstruktur im Jahr 2023 steht. Weiterhin geht die Gesellschaft von einer geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Jahr 2023 aus. 7.2. Chancen- und Risikobericht Grundlegend für den Konzern sind Risiken infolge von Änderungen im Gesundheitswesen. Dies sind insbesondere die Entwicklung neuer Produkte und Therapien sowie die größere Verfügbarkeit von Produkten durch Wettbewerber, die Finanzierung der Gesundheitssysteme und die Rückerstattung. Insgesamt ist der Gesundheitssektor durch Preisdruck, Wettbewerb und Kosteneinsparungen gekennzeichnet. Dies könnte geringere Umsätze zur Folge haben und sich nachteilig auf das Geschäft sowie die Finanz- und Ertragslage auswirken. Der Konzern versucht möglichen regulatorischen Risiken über Leistungssteigerungen und Kostenreduktionen entgegenzuwirken. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Kliniken und Pflegeeinrichtungen trägt dazu bei, dass die Häuser regelmäßig gut bis hervorragend ausgelastet sind. Die hohe Auslastung der verfügbaren Betten ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den Konzern. Aufgrund der langjährigen Branchenerfahrung ist der Konzern in der Lage, frühzeitig die veränderte Marktentwicklung zu erkennen, um dann die notwendigen Anpassungen durch Bereitstellung der attraktiven Angebote zu gewährleisten. Das ermöglicht der Brandenburgklinik, die in den Veränderungen liegenden Chancen optimal zu nutzen. Der Konzern sieht darin die Chance, Kapazitäten noch besser zu nutzen, um somit die Ertragssituation zu verbessern. Unter Risiken versteht der Konzern Ereignisse und mögliche Entwicklungen innerhalb und außerhalb der Brandenburgklinik, die sich negativ auf die Erreichung der gesetzten Konzernziele, die künftigen Aufgabenerfüllungen sowie auf Qualität und Reputation des Konzerns auswirken könnten. Die wichtigsten Risiken für den Konzern sind diejenigen, die den Fortbestand des Konzerns bedrohen. Am 24. Februar 2022 begann der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Dies führte bereits kurze Zeit später zu einer Verknappung wichtiger Rohstoffe, v.a. auch von Erdöl, Erdgas und Getreide. Dies und die restriktive Coronapolitik in China führten zu Unterbrechungen von Lieferketten mit in der Folge rasanter Preissteigerungen in Deutschland. Zudem sind etliche Produkte nicht mehr jederzeit und zuverlässig verfügbar. Ein Ende der Preisspirale und der Produktverknappung ist derzeit nicht absehbar. Die resultierende wirtschaftliche Belastung unserer Unternehmen ist nicht unerheblich. In anstehenden Vergütungsverhandlungen mit Krankenkassen und der Deutschen Rentenversicherung werden wir alles daran setzen, eine Gegenfinanzierung der explodierenden Preise durchzusetzen. Ein vom Konzern nicht zu beeinflussendes Risiko besteht in der Entwicklung der Anfrage nach Leistungen der medizinischen Rehabilitation sowie der Bewilligung entsprechender Maßnahmen. Der Konzern schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos und die damit verbundene Beeinträchtigung der Ertragslage als sehr gering ein. Darüber hinaus wird in den Pflegeberufen und auch einigen therapeutischen Berufsgruppen in den nächsten Jahren, insbesondere aufgrund der demografischen Entwicklung, ein weiter zunehmender Fachkräftemangel erwartet. Bereits jetzt ist es für viele Einrichtungen nicht einfach, alle Pflege- und Therapeutenstellen zu besetzen. Aktuell wirkt die Gesellschaft diesem Risiko durch das Anwerben von ausländischen Fachkräften entgegen, die, falls notwendig, durch die Gesellschaft ausgebildet oder geschult werden. Zudem hat die Brandenburgklinik im Februar 2022 ein weiteres Unternehmen erworben. Dieses Unternehmen firmiert unter MBF Michels Bildungsforum für Gesundheitsberufe GmbH und verfolgt als Unternehmensgegenstand die Aus- und Weiterbildung von Personen in Gesundheitsfachberufen. Das Bildungsforum hat im Herbst 2022, auf dem Grundstück Hannes-Meyer-Campus in Bernau bei Berlin, seine Pflegefachschule in Betrieb genommen. In der Vergangenheit konnte der Konzern dem durch das Überangebot an Reha-Betten sowie durch die chronische Unterfinanzierung der Sozialträger bedingten Preisdruck standhalten. Auch vor dem Hintergrund allgemeiner Kostensteigerungen verfolgt der Konzern ein striktes Kostenmanagement. Die kontinuierliche Überprüfung und Verbesserung des Leistungsangebots sowie der Kostenstruktur stellt eine Chance dar und trägt zur hohen Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns bei. Zu den bestehenden Sicherungsgeschäften, die im Einzelnen im Anhang erläutert sind, gehören Zinsswaps. Bei diesen derivativen Finanzinstrumenten ändert sich der Wert in Abhängigkeit des Referenzzinssatzes. Der ausgewiesene Zeitwert (= Marktwert) entspricht dem Preis, zu dem Dritte die Rechte oder Pflichten aus den Finanzinstrumenten übernehmen würden. Risiken bestehen in diesem Bereich hauptsächlich unter finanziellen Aspekten durch Veränderungen von Wechselkursen und Zinsen. In der Regel fallen für derivative Finanzinstrumente keine oder nur geringe Anschaffungskosten an. Der Konzern hat Devisentermingeschäfte ohne Absicherungsfunktion abgeschlossen, und ist daher grundsätzlich etwaigen negativen Marktpreisänderungen des Basiswertes ausgesetzt. Zur Absicherung eines etwaigen Risikos aus diesen Geschäften hat die Brandenburgklinik eine Vereinbarung zur Risikoübernahme mit Gesellschaftern abgeschlossen. Die Konzerngesellschaften sind im normalen Geschäftslauf Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten und Gerichtsverfahren hinsichtlich verschiedener Aspekte der Geschäftstätigkeit. Risikobezogene Informationen werden regelmäßig analysiert. Bestehende Risiken aus dem operativen Bereich werden bis zu einer bestimmten Versicherungsdeckungssumme durch Versicherungen abgedeckt. In der Vergangenheit sind keine Schadensfälle bekannt, die diese Versicherungsdeckungssumme überschritten haben. Der Konzern geht davon aus, dass die Deckungssummen der Versicherungen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch in der Zukunft nicht ausgeschöpft werden. Auch das Management von Risiken ist eine fortwährende Aufgabe. Die Fähigkeit, Risiken zu erfassen, zu kontrollieren und zu steuern, ist ein wichtiges Element solider Unternehmensführung. Hierzu gehören die ständigen Marktbeobachtungen sowie das Halten der engen Kontakte zu Kunden, Lieferanten und Behörden. Das sind die notwendigen Maßnahmen, um die Veränderungen in dem Umfeld des Konzerns zeitig zu erkennen und darauf zu reagieren.
Bernau bei Berlin, 12. Juli 2023 gez. Kai-Uwe Michels, Geschäftsführer gez. Kurt-Josef Michels, Geschäftsführer gez. Elke Busch-Eing, Geschäftsführerin Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20221. Allgemeine Angaben Die Bilanz des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022 wurden entsprechend den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften der §§ 265 bis 277 HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Der Konzernabschluss der Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Für den Ausweis in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Zur Verbesserung des Einblicks in die wirtschaftlichen Verhältnisse wurde das gesetzliche Bilanzgliederungsschema um die Posten "Ausleihungen, Forderungen/Verbindlichkeiten gegen(über) Gesellschafter(n)" sowie "Forderungen/Verbindlichkeiten gegen(über)nahestehende(n) Unternehmen" erweitert. Als nahestehende Unternehmen gelten hierbei Gesellschaften, an denen die Gesellschafter der Berichtsgesellschaft mehrheitlich beteiligt sind. In Ausübung des Wahlrechts werden nicht in der Konzernbilanz oder Konzern-Gewinn- oder Verlustrechnung gemachte Angaben in den Konzernanhang aufgenommen (Wahlpflichtangaben). Zur besseren Darstellung werden die in der Konzernbilanz sowie in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden Davon-Vermerke in den Konzernanhang aufgenommen. Die Gesellschafterversammlung hat durch Beschlussfassung vom 31. Oktober 2022 den Jahresabschluss der Muttergesellschaft zum 31. Dezember 2021 festgestellt und den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021, durch Beschlussfassung vom 18. November 2022 und unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags des Vorjahres, gebilligt. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Frankfurt (Oder) (HRB 14819 FF) geführt. 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH folgende inländische Konzernunternehmen einbezogen:
Mit notarieller Beurkundung des Kauf- und Abtretungsvertrag vom 10. Februar 2022, hat die Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH die Geschäftsanteile an der Brandenburgklinik in Pankow GmbH, nach Umfirmierung - MBF Michels Bildungsforum für Gesundheitsberufe GmbH - zum Übertragungsstichtag am 1. Januar 2022 erworben. WBW Wirtschaftsbetriebe Waldsiedlung GmbH & Co. KG (01.01.2022 - 21.11.2022) Mit notarieller Beurkundung des Kauf- und Abtretungsvertrag vom 21. November 2022, hat die Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH ihren Kommanditanteil an der WBW Wirtschaftsbetriebe GmbH & Co. KG veräußert. Die Übertragung erfolgt mit Wirkung zum 21. November 2022, 0:00 Uhr. Folgende assoziierte Unternehmen wurden wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns gemäß § 311 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen:
Die Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH hält 24,5 % der Anteile und ist mit 15 % am Ergebnis beteiligt. 3. Konsolidierungsgrundsätze In der Konzernbilanz erfolgt die Konsolidierung durch Zusammenfassung der in den Einzelbilanzen ausgewiesenen Vermögens- und Schuldposten. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dabei werden die Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Tochtergesellschaften mit dem Wert in den Konzernabschluss einbezogen, der diesen im Zeitpunkt des Erwerbs beizulegen ist. Im zweiten Schritt werden die Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital verrechnet. Die Kapitalkonsolidierung von Tochterunternehmen, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals vollkonsolidiert worden sind, erfolgt unverändert gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Ziffer 1 und Abs. 2 HGB i. d. F. vor BilMoG nach der Buchwertmethode. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen und Ausleihungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 Abs. 1 HGB umfasst konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge. Die Zinserträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. Die Beteiligungsergebnisse aus konsolidierten Gesellschaften wurden eliminiert. Soweit bei Lieferungen und Leistungen im Konzernkreis Zwischenerfolge realisiert worden sind, sind diese gemäß § 304 Abs. 1 HGB eliminiert worden. Aus der Kapitalkonsolidierung der MC Märkische Cateringgesellschaft mbH zum 1. Januar 2003 ergab sich ein passivischer Unterschiedsbetrag von EUR 16.433,29. Aus der Kapitalkonsolidierung der BIG Bernauer Ingenieur- und Haustechnik GmbH zum 1. Januar 2003 ergab sich ein passivischer Unterschiedsbetrag von EUR 1.503,65. Aus der Kapitalkonsolidierung der Michels Immobilien Management GmbH zum 1. Januar 2003 ergab sich ein passivischer Unterschiedsbetrag von EUR 33.472,91. Aus der Kapitalkonsolidierung der MBF Michels Bildungsforum für Gesundheitsberufe GmbH zum 1. Januar 2022 ergab sich ein passivischer Unterschiedsbetrag von EUR 168,04. Da die Voraussetzungen des § 309 Abs. 2 HGB nicht vorliegen, erfolgt keine ergebniswirksame Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrags. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung der BPG Barnim Pflege GmbH zum 1. Januar 2008 ergebende aktivische Unterschiedsbetrag von EUR 2.593,17 wurde als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und ab 2008 über 5 Jahre linear abgeschrieben. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung der NRZ Pflege und Therapie GmbH zum 30. Juni 2018 ergebende aktivische Unterschiedsbetrag von EUR 1.478,84 wurde als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und ab 2014 über 5 Jahre linear abgeschrieben. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung der BDS Brandenburgklinik Dienst- und Service GmbH (vormals: MK Employment Services GmbH) zum 30. Juni 2019 ergebende aktivische Unterschiedsbetrag von EUR 525,61 ist als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und wird ab 2018 über 5 Jahre linear abgeschrieben. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung der MK Reha- und Fahrdienste Berlin-Brandenburg GmbH zum 1. Januar 2019 ergebende aktivische Unterschiedsbetrag von EUR 44.616,80 ist als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und wird ab 2019 über 15 Jahre linear abgeschrieben. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung der Reha Tagesklinik Berlin-Pankow GmbH & Co. KG zum 1. Januar 2019 ergebende aktivische Unterschiedsbetrag von EUR 2.105.291,65 wird als Geschäfts- oder Firmenwert ab 2019 ausgewiesen. Wegen der Schaffung notwendiger struktureller Voraussetzungen, die Herstellungsaufwendungen in größerem Umfang sowie umfangreiche sonstige Modernisierungen in der Medizintechnik vor dem Hintergrund des langfristigen Versorgungsauftrages erforderten, wird der Geschäfts- oder Firmenwert über die angelegte Nutzungsdauer von 15 Jahre linear abgeschrieben. Der Endkonsolidierungserfolg, für das zum 21.11.2022 veräußerte Tochterunternehmen WBW Wirtschaftsbetriebe Waldsiedlung GmbH & Co. KG, betrug im Geschäftsjahr TEUR 10. 4. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachfolgend angeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Jahresabschlüsse der Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH und der einbezogenen Tochterunternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten i.S.d. § 255 Abs. 1 und 2 HGB abzüglich linearer planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen planmäßig, entsprechend ihrer Nutzungsdauer ermittelt. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:
Geringwertige Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit einem Netto-Einzelwert von bis zu EUR 800,00 werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgt linear über 5 Jahre und 15 Jahre. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und die sonstigen Ausleihungen zum Nennwert bewertet, sofern keine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten. Sofern die Wiederbeschaffungskosten bzw. Marktpreise zum Bilanzstichtag unter den Anschaffungskosten lagen, wurden die niedrigeren Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei Forderungen, die durch bestimmte Risiken gefährdet sind, werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Dem allgemeinen Forderungsausfallrisiko wird durch die Bildung der Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die sonstigen Wertpapiere im Umlaufvermögen wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Forderungen, die auf fremde Währung lauten, werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. In den Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens werden zweckentsprechend verwendete Ausgleichszahlungen nach § 21 Abs. 5 dem Krankenhausfinanzierungsrecht ausgewiesen. Der Ansatz erfolgt in Höhe der Anschaffungskosten der entsprechend finanzierten Vermögensgegenstände, vermindert um kumulative Abschreibungen (in Höhe korrespondierender Abschreibungen). Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken, angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB (7-Jahresdurchschnitt) abgezinst. Durchsetzbare und werthaltige Ersatz- oder Rückgriffsansprüche gegenüber Dritten werden bei der Bewertung der Rückstellungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Laufzeit über ein Jahr werden mit dem historischen Umrechnungskurs oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB bewertet. Als passive Rechnungsangrenzungsposten sind enthaltene Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern ergeben sich durch unterschiedliche Bewertungsansätze in Handels- und Steuerbilanz. Aktive latente Steuern ergeben sich daraus, dass die Vermögensgegenstände des Anlagenvermögens nur in der Steuerbilanz angesetzt oder höher als in der Handelsbilanz bewertet werden und Schuldposten nur in der Handelsbilanz angesetzt oder höher bewertet werden als in der Steuerbilanz. Passive latente Steuern ergeben sich daraus, dass die Vermögensgegenstände des Anlagenvermögens in der Handelsbilanz höher als in der Steuerbilanz bewertet werden und Schuldposten (einschließlich Sonderposten) nur in der Steuerbilanz angesetzt werden. Die aktiven latenten Steuern werden mit den passiven latenten Steuern verrechnet. Als nahestehende Unternehmen gelten Gesellschaften, an denen die Gesellschafter der Berichtsgesellschaft mehrheitlich beteiligt sind. 5. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen resultieren wie auch im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Im Gesamtbetrag der sonstigen Vermögensgegenstände sind mit TEUR 87 (Vj.: TEUR 90) Forderungen aus Steuererstattungen enthalten. Über die Veränderung der liquiden Mittel gibt die beigefügte Kapitalflussrechnung nach DRS 21 Aufschluss. Die Aufgliederung des in der Bilanz ausgewiesenen Konzerneigenkapitals ergibt sich aus dem beigefügten Konzerneigenkapitalspiegel. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern TEUR 2.385 (Vj.: TEUR 2.397) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 27 (Vj.: TEUR 1) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Wesentlichen durch Grundschulden und Abtretungen von Miet- und Pachtforderungen gesichert. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Bei der Berechnung der passiven latenten Steuern ist ein individueller Steuersatz aufgrund der lediglich partiellen Gewerbesteuerpflicht in Höhe von 16,48 % zu Grunde gelegt. Beim Sonderposten ist ein abweichender Steuersatz in Höhe von 15,83 % aufgrund der gewerbesteuerlichen Befreiung angewendet. Die latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
6. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 2022 Die Umsatzerlöse im Konzern setzen sich wie folgt zusammen:
Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr TEUR 96.399 (Vj.: TEUR 91.457) und sind, unter Berücksichtigung enthaltener Zuschüsse und Erlösausgleichszahlungen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie (TEUR 4.096; Vj.: TEUR 4.088), gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.942 angestiegen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Unterbringung und Versorgung im Rahmen der ukrainischen Flüchtlingshilfe in Höhe von TEUR 1.914 (Vj.: TEUR 0), Erträge aus Fördermitteln in Höhe von TEUR 1.680 (Vj.: TEUR 875), Erträge aus Ausbildungsbudget § 34 PflBG mit TEUR 818 (Vj.: TEUR 334), Zuschüsse aus Mutterschaftsgeld nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG) mit TEUR 542 (Vj.: TEUR 248), Erträge aus der Auflösung von Sonderposten nach KHG in Höhe von TEUR 132 (Vj.: TEUR 120) sowie Erträge aus Untererbbauzinsen mit TEUR 119 (Vj.: TEUR 150). Die sonstigen periodenfremden Erträge belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 3.291 (Vj.: TEUR 578) und sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die periodenfremden Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus Erlösausgleichen für frühere Jahre (TEUR 2.605), Erträge aus Minderbelegungszuschläge COVID-19 für frühere Jahre (TEUR 422), verjährten Verbindlichkeiten und Nachberechnungen gegenüber sozialen Kostenträgern. Im Berichtsjahr wurden Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 2 (Vj.: TEUR 7) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Instandhaltungen und Wartungen mit TEUR 2.286 (Vj.: TEUR 1.246), Aufwand aus der Zuführung zu Sonderposten nach dem Krankenhausgesetz (KHG) mit TEUR 953 (Vj.: TEUR 52), Aufwendungen für die Unterbringung und Versorgung im Rahmen der ukrainischen Flüchtlingshilfe in Höhe von TEUR 482 (Vj.: TEUR 0), Aufwendungen für Erbbauzins mit TEUR 372 (Vj.: TEUR 425), Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 78 (Vj.: TEUR 89) sowie sonstige periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 364 (Vj.: TEUR 548) enthalten. Die Erträge aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 12 (Vj.: TEUR 0). Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 1 (Vj.: TEUR 17). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von insgesamt TEUR 3.313 (Vj.: TEUR 2.670) enthalten. Die Herabsetzung zu den latenten Steuern sind in Höhe von TEUR 389 (Vj.: TEUR 387) ausgewiesen. Bei der Berechnung wurden ein Körperschaftsteuersatz in Höhe von 15 % und ein Solidaritätszuschlagsatz in Höhe von 5,5 % der Körperschaftsteuer zu Grunde gelegt. Ebenso wurde Gewerbesteuer mit einem Steuersatz von 12,25 % auf die anteilig gewerbesteuerpflichtigen Erträge im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 215 (Vj.: TEUR 558) und Gewerbesteuer aus Vorjahren in Höhe von TEUR 71 (Vj.: TEUR 75) berücksichtigt. 7. Sonstige Angaben 7.1. Geschäftsführung Der Konzerngeschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Herr Kurt-Josef Michels, Dipl.-Ing. / Geschäftsführer Herr Kai-Uwe Michels, Dipl.-Ing. / Geschäftsführer Herr Prof. Dr. Horst Hummelsheim, Ärztlicher Direktor / Geschäftsführer (bis zum 15. Dezember 2022, Eintragung im Handelsregister am 21. Dezember 2022) Frau Elke Busch-Eing, kaufmännische Geschäftsführerin (ab dem 3. Januar 2022, Eintragung im Handelsregister am 13. Januar 2022) 7.2. Arbeitnehmer Im Konzern waren im Geschäftsjahr im Jahresdurchschnitt 1.541 (Vj.: 1.528) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Die Anzahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verteilen sich auf die einzelnen Gesellschaften im Konzern wie folgt:
7.3. Anteile an verbundenen Unternehmen Zum 31. Dezember 2022 war die Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH an den folgenden Unternehmen beteiligt:
*) nach Ergebnisabführung /
Gewinnverteilung
7.4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der jährliche Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 563 (Vj.: TEUR 601) setzt sich aus einer jährlichen Verpflichtung für Erbbauzinsen in Höhe von TEUR 372 aus dem Erbbaurechtsvertrag (Restlaufzeit 98 Jahre, gesamt: TEUR 36.495) für das Gesamtareal Bernau-Waldsiedlung und jährlichen Verpflichtungen aus diversen Miet- und Leasingverträgen beweglicher Wirtschaftsgüter in Höhe von TEUR 190 (Vj.: TEUR 175), mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 2-4 Jahre, gesamt: TEUR 728, zusammen. 7.5. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag aus Konzernsicht nicht. 7.6. Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften Swapgeschäfte sind unter den derivativen Finanzinstrumenten angegeben. Besondere neue Risiken entstehen aus diesen Geschäften nicht. Weitere Geschäfte, die nicht in der Bilanz enthalten sind, werden nicht ausgeübt. 7.7. Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen Zwei Gesellschafter der Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH übernehmen die Verpflichtung, Verluste aus Swapgeschäften, die nicht Teil einer Sicherungsbeziehung sind, bis zu einem Betrag von maximal TEUR 4.000 zu übernehmen. Der Marktwert der abgesicherten Swaps und damit das potenzielle Risiko aus den Swaps betrug zum Bilanzstichtag TEUR 167 (Vj.: TEUR 419). Die beiden Gesellschafter erhalten als Gegenleistung für die Verlustübernahme die aus diesem Geschäft erwirtschafteten Überschüsse. Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen, gegenüber Gesellschaftern sowie Unternehmen werden nur zu marktüblichen Konditionen durchgeführt. 7.8. Konzernverhältnisse Die Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH stellt als Mutterunternehmen für ihren Konsolidierungskreis den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser wird beim Bundesanzeiger eingereicht und ist dort abrufbar. 7.9. Derivative Finanzinstrumente Ein derivatives Finanzinstrument ist ein Finanzinstrument, dessen Wert sich in Abhängigkeit von einer Bezugsgröße ändert, welches in der Regel keine oder nur geringe Anschaffungskosten erfordert und das zu einem späteren Zeitpunkt beglichen wird. Es ist hauptsächlich den finanziellen Risiken aus Veränderungen von Wechselkursen und Zinsen ausgesetzt. Bei den derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um Zins- und Währungsswaps. Das Nominalvolumen der abgeschlossenen Derivate belief sich zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 417 (Vj.: TEUR 1.250). Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzinstrumente:
Die ausgewiesenen Zeitwerte (= Marktwerte) entsprechen dem Preis, zu dem Dritte die Rechte oder Pflichten aus den Finanzinstrumenten übernehmen würden. Die Marktwerte sind die Tageswerte der derivativen Finanzinstrumente ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Die Marktwerte der eingesetzten derivativen Finanzinstrumente werden durch finanzmathematische Berechnungen auf der Grundlage marktüblicher Modelle ermittelt. Die Gesellschaft hat derivative Finanzinstrumente, die nicht für Sicherungszwecke dienen, abgeschlossen. Für diese Derivate haben Gesellschafter Garantien abgegeben, so dass Verluste aus den Derivaten durch sie insoweit getragen werden. Der nicht durch Garantien der Gesellschafter gedeckte Betrag, wird als Rückstellung für drohende Verluste aus Swapgeschäften ausgewiesen. 7.10. Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Die Tochterunternehmen
sind gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss prüfen zu lassen und offenzulegen sowie einen Lagebericht nach den Vorschriften des HGB aufzustellen. 7.11. Konzern-Kapitalflussrechnung Der in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellte Finanzmittelfonds ist definiert als Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Neben den liquiden Mitteln werden in den Finanzmittelfonds des Konzerns die in Anspruch genommenen Kontokorrentkredite einbezogen. 7.12. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:
7.13. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung der Muttergesellschaft schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Berichtsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.
Bernau bei Berlin, 12. Juli 2023 gez.Kurt-Josef Michels, Geschäftsführer gez. Kai-Uwe Michels, Geschäftsführer gez. Elke Busch-Eing, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht Wir haben den Konzernabschluss der Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH, Bernau bei Berlin, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Konzern-Kapitalflussrechnung sowie dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Konzernabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und für das Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht Entgegen § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 12. Juli 2023 Stolze
- Dr. Diers - Beermann GmbH
gez. Prof. Dr. Fischbach, Wirtschaftsprüfer gez. Zelder, Wirtschaftsprüferin Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH, Bernau bei Berlin, HRB 14819 FF Feststellung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 31.08.2023 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesDie Gesellschafterversammlung beschließt, den Konzernjahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von EUR 10.363.464,48 unter Verrechnung der Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 6.000.000,00 vom 27.12.2022 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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