Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 5104
Vorher
Pharma-Dental-Handelsgesellschaft mbH
Eingetragen
15.10.1997
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und AltenpflegebedarfGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Die Einfuhr, der Verkauf und die Vertretung von zahnärztlichen Produkten und Pharmaceutica.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Karim Mahmoud Kadr
seit 3.1.2024
Geschäftsführer
Todd Joseph Beechey
seit 3.1.2024
Geschäftsführer
Olivier Schiller
seit 15.7.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SEPTODONT HOLDING SASFRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SEPTODONT HOLDING SAS
France
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SEPTODONT GmbH

Niederkassel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 98.960.570,21 105.141
98.960.570,21 105.141
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 269.288,14 281
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 138.165,64 121
407.453,78 402
99.368.023,99 105.543
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 1.398.655,50 1.187
1.398.655,50 1.187
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 883.207,45 2017
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 939.302,95 1.385
3. Sonstige Vermögensgegenstände 8.051,22 135
1.830.561,62 3.537
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.068,72 1
3.230.285,84 4.725
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.555,82 1
102.601.865,65 110.269

Passiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 26
II. Gewinnvortrag 1.556.061,60 1.421
III. Jahresüberschuss 233.304,91 135
1.814.931,10 1.582
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 953.275,85 186
2. Sonstige Rückstellungen 1.333.960,20 879
2.287.236,05 1.065
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 50.000,00 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 203.939,86 948
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 97.750.748,97 106.066
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 396,80 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 494.612,87 608
davon aus Steuern EUR 486.858,86 (Vj. TEUR 522)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 7.754,01 (Vj. TEUR 71)
98.499.698,50 107.622
102.601.865,65 110.269

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 17.435.241,60 14.079
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.869.378,00 -1.772
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -398.339,55 -328
davon für Altersversorgung EUR 9.840,00 (Vj. TEUR 9)
-2.267.717,55 -2.100
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -5.557.206,77 -5.613
-5.557.206,77 -5.613
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.333.942,28 -3.301
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 154,99 (Vj. TEUR 0)
-12.158.866,60 -11.014
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.273.476,95 -2.740
davon an verbundene Unternehmen EUR 4.273.476,95 (Vj. TEUR 2.740)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 0,00 (Vj. TEUR 0)
-4.273.476,95 -2.740
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -766.949,14 -186
7. Ergebnis nach Steuern 235.948,91 139
8. Sonstige Steuern 2.644,00 4
9. Jahresüberschuss 233.304,91 135

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 111.352.877,95 5.700,00 700.000,00 110.658.577,95
111.352.877,95 5.700,00 700.000,00 110.658.577,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.151.029,22 0,00 2.637,57 1.148.391,65
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 233.112,54 34.739,17 24.202,02 243.649,69
1.384.141,76 34.739,17 26.839,59 1.392.041,34
112.737.019,71 40.439,17 726.839,59 112.050.619,29
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.211.858,84 5.526.982,23 40.833,33 11.698.007,74
6.211.858,84 5.526.982,23 40.833,33 11.698.007,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 869.655,97 12.085,10 2.637,56 879.103,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 112.443,13 18.139,44 25.098,52 105.484,05
982.099,10 30.224,54 27.736,08 984.587,56
7.193.957,94 5.557.206,77 68.569,41 12.682.595,30
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 98.960.570,21 105.141
98.960.570,21 105.141
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 269.288,14 281
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 138.165,64 121
407.453,78 402
99.368.023,99 105.543

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Septodont GmbH hat ihren Sitz in Niederkassel und wird im Handelsregister des Amtsgerichts Siegburg unter der Register-Nummer HRB 5104 geführt.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Septodont GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Im Jahr 2022 und 2023 hat die Septodont GmbH neben dem Kriterium der Bilanzsumme gem. § 267 Abs. 1 Nr. 1 HGB erstmals auch das Umsatzkriterium gem. § 267 Abs. 1 Nr. 2 HGB in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren überschritten. Gemäß § 267 Abs. 4 HGB treten die Rechtsfolgen der Merkmale nach den Absätzen 1 bis 3 S. 1 HGB nur ein, wenn sie an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren überschritten werden.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass zwei von drei Kriterien des § 267 Abs. 1 HGB an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen überschritten wurden und das Unternehmen daher erstmals den vorliegenden Jahresabschluss unter Berücksichtigung der Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaft aufgestellt hat.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276, 288 Abs. 2 und 327 HGB in Anspruch.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen Euro 250,00 und Euro 800,00 werden im Zugangsjahr sofort in voller Höhe abgeschrieben und gleichzeitig im Anlagespiegel als Abgang behandelt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Euro 250,00 werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten über Euro 800,00 werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Der Bemessung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer liegen grundsätzlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 20 Jahre
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10 bis 25 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 17 Jahre

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder wegen verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Bei der Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände wurde allen erkennbaren Risiken durch angemessene Wertberichtigung Rechnung getragen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) sowie Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Forderungen und Verbindlichkeiten beinhalten folgende Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter der Septodont GmbH:

Sachverhalte Betrag in Euro Betrag in Euro
31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 396,80 0,00

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von Euro 97.750.748,97 (Vorjahr Euro 106.065.794,97), darin sind Verbindlichkeiten aus einem Darlehen in Höhe von Euro 95.000.000,00 (Vorjahr: Euro 106.000.000,00) enthalten. Der Restbetrag betrifft Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von Euro 939.302,95 (Vorjahr Euro 1.385.348,39), davon Euro 740.002,86 aus Cashpooling (Vorjahr Euro 1.332.759,65) gegenüber der Septodont Holding SAS, Saint-Maur-des-Fossés Cedex/Frankreich. Der Restbetrag betrifft Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Verbindlichkeiten

Es bestehen mit Ausnahme des o.g. Darlehens keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem bzw. mehr als fünf Jahren. Sicherheiten für Verbindlichkeiten der Gesellschaft wurden nicht gewährt.

Das o.g. Darlehen in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen hat zum Abschlussstichtag eine Restlaufzeit zwischen einem Jahr und fünf Jahren.

Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft betreffen Verpflichtungen für Leasingzahlungen in Höhe von Euro 296.973,82. Diese gliedern sich wie folgt auf:

a.

Verpflichtungen bis zu einem Jahr: Euro 14.916,20

b.

Verpflichtungen von zwei bis zu fünf Jahren: Euro 282.057,62

c.

Verpflichtungen über fünf Jahre: Euro 0,00

Durchschnittliche Mitarbeiterzahlen

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 26 Mitarbeiter (Vorjahr 25) bei der Gesellschaft beschäftigt, davon 16 Mitarbeiter (Vorjahr 13 Mitarbeiter) im Außendienst.

Namen und Beruf der Geschäftsführer (§ 285 Nr. 10 HBG)

Sandra von Schmudde bis 15. Juni 2023, Geschäftsführerin

Kamila Wojtulewska-Hanczaruk, Regional Vice President DACH, CEE, CIS der Septodont Group ab 11. Oktober 2023, Geschäftsführerin

Todd Joseph Beechey, Chief Financial Officer der Septodont Group ab 11. Oktober 2023, Geschäftsführer

Karim Mahmoud Khadr, Global Dental President der Septodont Group ab 11. Oktober 2023, Geschäftsführer

Olivier Schiller, Chief Executive Officer der Septodont Group, Geschäftsführer

Da im Geschäftsjahr 2023 lediglich ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat, wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Frau von Schmudde übte ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin hauptberuflich aus.

Konzernzugehörigkeit (§ 285 Nr. 14 HGB)

Die Septodont GmbH ist in 2023 eine 100- prozentige Tochtergesellschaft der Septodont NV-SA mit Sitz in Brüssel/Belgien. Mit Notarvertrag UVZ-Nr. 0345/24 des Notars Prof. Dr. Hartmut Wicke, München, vom 29. Januar 2024 wurden sämtliche Anteile an der Septodont GmbH von der Septodont NV-SA, Brüssel/Belgien, an die Septodont Holding SAS, Saint-Maur-des-Fossés Cedex/Frankreich, verkauft.

Für den kleinsten Konsolidierungskreis auf Ebene der Septodont NV-SA, Brüssel/Belgien wird kein gesonderter Konzernabschluss aufgestellt.

Die Septodont GmbH wird in den nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anwendbar sind, aufgestellten Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der Septodont Holding SAS, Saint-Maur-des-Fosses Cedex/Frankreich, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Saint-Maur-des-Fosses Cedex/Frankreich, erhältlich.

Honorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB)

Das Honorar des Abschlussprüfers für die Abschlussprüfung beträgt 45.000,00 Euro. Weitere Leistungen wurden nicht erbracht.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, unter Angabe ihrer Art und ihrer finanziellen Auswirkungen (§ 285 Nr. 33 HGB), bestehen insoweit, dass am 29. Januar 2024 die Anteile der Septodont GmbH von der Septodont NV-SA/Belgien an die Septodont Holding SAS, Frankreich, verkauft wurden, die damit 100%ige Gesellschafterin der Septodont GmbH wurde.

Am 5. November 2024 wurde eine Vereinbarung zwischen der Septodont GmbH und der Septodont Holding SAS, Frankreich, betreffend des oben erwähnten Intercompany Darlehens in Höhe von EUR 95.000.000,00 geschlossen. Das Darlehen hatte ursprünglich eine unbestimmte Laufzeit. Aufgrund der getroffenen Vereinbarung ist das Darlehen nicht vor dem 30. Juni 2026 fällig.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung (§ 285 Nr. 34 HGB)

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Niederkassel, den 27. Januar 2025

Kamila Wojtulewska-Hanczaruk, Geschäftsführerin

Olivier Schiller, Geschäftsführer

Todd Joseph Beechey, Geschäftsführer

Karim Mahmoud Khadr, Geschäftsführer

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

der Septodont GmbH

Niederkassel

1. Grundlagen des Unternehmens

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäftsverlauf und Wirtschaftliche Lage des Unternehmens

2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren

2.3 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

3. Forschung und Entwicklung

4. Risiko- und Chancenbericht

4.1 Risiken der künftigen Entwicklung

4.2 Chancen der künftigen Entwicklung

5. Prognosebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Septodont GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Septodont Gruppe mit Hauptsitz in Saint-Maur-des-Fossés Cedex / Frankreich. Die Firma Septodont GmbH wird im Handelsregister beim Amtsgericht Siegburg unter der Handelsregister-Nummer HRB 5104 geführt. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Niederkassel und kann über die Firmenadresse Felix-Wankel-Straße 9, 53859 Niederkassel erreicht werden. Septodont ist einer der weltweit führenden Anbieter von Anästhetika, Abformmaterialien, Einwegartikeln und anderen Produkten für Zahnärzte. Gegenstand des Unternehmens ist die Einfuhr, der Verkauf und die Vertretung von zahnärztlichen Produkten und Pharmaceutica.

Weitere Niederlassungen bestehen neben dem Firmensitz in Niederkassel keine.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäftsverlauf und Wirtschaftliche Lage des Unternehmens

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut dem RWI (Konjunkturberichte - Die wirtschaftliche Entwicklung zum Jahresende 2023) wuchs die Weltwirtschaft im Jahr 2023 mit einer moderaten Rate von 2,8 % und zeigte dabei ausgeprägte regionale Unterschiede. Während die Konjunktur in Europa eine nur schwache Entwicklung verzeichnete, konnten die USA ein robustes Wirtschaftswachstum erzielen. Die Inflation ist in vielen Ländern bereits spürbar zurückgegangen, was vor allem auf sinkende Energiepreise zurückzuführen ist. Auch die Kerninflation hat sich vielerorts verringert. Dennoch belasten der Verlust an Kaufkraft und die Auswirkungen der hohen Zinsanhebungen weiterhin den privaten Konsum und die Investitionen.

Ein bedeutsames Risiko bleibt die Unsicherheit durch geopolitische Konflikte, die sich negativ auf Energiepreise und Handelsströme auswirken könnten. Ein erneuter Anstieg der Energiepreise könnte den Rückgang der Inflation verlangsamen und eine längere restriktive Geldpolitik erzwingen, was das Wachstum zusätzlich belasten und Risiken für Finanzstabilität und Schuldentragfähigkeit erhöhen würde.

Die Wirtschaftsleistung im Euroraum stieg im Jahr 2023 laut RWI lediglich um 0,5 % und blieb damit deutlich hinter dem globalen Wirtschaftswachstum zurück. Hauptursachen für diese schwache Konjunktur waren eine nur geringe Zunahme des öffentlichen Konsums und eine verhaltene Auslandsnachfrage.

Die konjunkturelle Schwäche in Deutschland setzte sich in der zweiten Jahreshälfte fort, mit einem leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung im dritten Quartal und keiner spürbaren Verbesserung bis Jahresende. Hauptursache ist die anhaltende Konsumzurückhaltung, da sich die real verfügbaren Einkommen zwar stabilisieren, jedoch noch keine Erholung vom seit 2020 anhaltenden Rückgang zeigen. Entsprechend bleibt auch der private Konsum rückläufig.

Anästhetika ist das wichtigste Segment des Dentalmarktes für die Septodont GmbH. Der Gesamtumsatz in diesem Segment in Deutschland belief sich auf 102 Millionen EUR im Jahr 2023 gegenüber 101 Millionen EUR im Jahr 2022 (Quelle: GfK DDM (Deutsches Dental Markt Panel)). Laut GfK ist der Marktanteil der Septodont GmbH im Bereich Anästhetika von 29% im Jahr 2022 auf 31% im Jahr 2023 gestiegen. Im Segment Injektionsanästhetika stieg der Marktanteil der Septodont GmbH von 60% im Jahr 2022 auf 61% im Jahr 2023.

Umsatzwachstum und Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 war für die Septodont GmbH durch ein hohes Umsatzwachstum gekennzeichnet. Der Umsatz stieg um 29% auf 40,6 Millionen EUR. Das solide Wachstum ist vor allem auf einen erhöhten Absatz von erworbenen und weiterveräußerten Produkten von Sanofi im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Der Umsatzzuwachs führte zu einem Anstieg der Materialaufwendungen, die im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um 33% gestiegen sind (von 17,6 Millionen EUR auf 23,4 Millionen EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind ebenfalls in Anlehnung an das gestiegene Umsatzvolumen gestiegen (von 3,30 Millionen EUR auf 4,33 Millionen EUR). Im gleichen Zeitraum sind die Personalaufwendungen um 8% gestiegen (von 2,10 Millionen EUR auf 2,27 Millionen EUR). Der Anstieg der Personalaufwendungen ist im Wesentlichen auf eine höhere durchschnittliche Mitarbeiterzahl (26 im Jahr 2023 vs. 25 im Jahr 2022) und jährliche Gehalts- und Lohnerhöhungen zurückzuführen. Der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Jahresüberschuss betrug 233.305 EUR und ist um 73% höher als im Vorjahr.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen, das fast ausschließlich aus der von Sanofi erworbenen Marke besteht, betrug am Ende des 2023 Jahres 96% der Bilanzsumme (103 Millionen EUR). Der Erwerb der Marke im Jahr 2021 wurde durch ein Darlehen mit einer unbestimmten Laufzeit von einem verbundenen Unternehmen in Höhe von 106 Millionen EUR finanziert. Zum 31. Dezember 2023 besteht die Darlehensverbindlichkeit in Höhe von 95 Millionen EUR. Am 5. November 2024 wurde mit dem Darlehensgeber eine zusätzliche Vereinbarung geschlossen. Gemäß der Vereinbarung wird das Darlehen nicht vor dem 30. Juni 2026 fällig. Freiwillige Rückzahlungen sind jedoch möglich.

Das Eigenkapital nahm im Jahr 2023 um 0,233 Millionen EUR (+15% im Vergleich zu 2022) zu und betrug 1,815 Millionen EUR. Die Eigenkapitalquote lag bei 1,77% (2022: 1,43%). Dank der Darlehensrückzahlung von 11 Millionen EUR im Jahr 2023 ist die Verschuldung gesunken und die Eigenkapitalquote gestiegen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind im Jahr 2023 von 105,1 Millionen EUR auf 99,0 Millionen EUR gesunken. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf die planmäßige Abschreibung der von Sanofi erworbenen Marke zurückzuführen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind von 3,5 Millionen EUR auf 1,8 Millionen EUR gesunken.

Die Rückstellungen sind von 1,1 Millionen EUR auf 2,3 Millionen EUR gestiegen. Die Erhöhung ergibt sich hauptsächlich aus einer höheren Rückstellung für Händlerboni (+0,3 Millionen EUR) sowie einer höheren Rückstellung für Steuern (+0,8 Millionen EUR).

Die Verbindlichkeiten sind von 108 Millionen EUR auf 98 Millionen EUR gesunken. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf Darlehensrückzahlungen in Höhe von insgesamt 11 Millionen EUR zurückzuführen, welche in Teilen durch einen Anstieg (+2,3 Millionen EUR) der Verbindlichkeiten gegenüber Septodont SAS kompensiert wird.

Finanzlage

Trotz der hohen Verschuldung ist die finanzielle Lage der Septodont GmbH aus Sicht der Geschäftsführung gut und die Geschäftsführung rechnet nicht mit Liquiditäts- oder Zahlungsfähigkeitsproblemen. Die gute finanzielle Lage des Unternehmens zeigt sich daran, dass es das Darlehen für den Erwerb der Marke mit einem Betrag in Höhe von 11 Millionen EUR im Jahr 2023 teilweise zurückzahlen konnte. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft setzen sich zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aus dem mittelfristigen Intercompany Darlehen in Höhe von 95 Millionen EUR zusammen. Die Gesellschaft ist daher im Wesentlichen über mittelfristige Verbindlichkeiten finanziert.

Das Unternehmen minimiert das Risiko des Nichterhalts von Forderungen gegenüber Kunden, indem es ein externes Unternehmen (Atradius) einsetzt, das die Forderungen der Septodont GmbH versichert. Bisher gab es keine Sachverhalte, in denen die Septodont GmbH die Dienste dieses Unternehmens in Anspruch nehmen müsste.

Die Septodont GmbH ist in das Cash-Pooling System der Septodont Gruppe eingebunden. Die Forderungen aus dem Cash-Pool sind von 1,33 Millionen EUR im Jahr 2022 auf 0,74 Millionen EUR im Jahr 2023 gesunken. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sind zum Bilanzstichtag auf 1.068,72 EUR (Vorjahr: 561,64 EUR) gestiegen.

2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die für die Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren stellen wir im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Leistungsindikator 2023 2022
Umsatz 44.5M EUR 33.6M EUR
Jahresüberschuss 0.233M EUR 0.135M EUR
Eigenkapitalrentabilität * 12.85% 8.53%
Verschuldungsgrad ** 55.5 68.7
Kapitalumschlag *** 0.43 0.30

* berechnet als ((Jahresüberschuss/Eigenkapital) * 100)
** berechnet als (Fremdkapital/Eigenkapital)
*** berechnet als (Umsatz/ Summe Vermögensgegenstände)

Die Septodont GmbH verwendet keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren.

Der Umsatz ist 2023 um 32% und der Jahresüberschuss um 73% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Verschuldungsgrad ist im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen durch die Teilrückzahlung des mittelfristigen Intercompany Darlehens in Höhe von 11 Millionen EUR gesunken. Aufgrund des höheren Jahresüberschusses im Jahr 2023 ist die Eigenkapitalrentabilität deutlich im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

2.3 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Unter Berücksichtigung der vorstehend gemachten Angaben beurteilt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft im abgeschlossenen Geschäftsjahr als zufriedenstellend.

3. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr wurden keine Investitionen in Forschung und Entwicklung getätigt.

4. Risiko- und Chancenbericht

4.1 Risiken der künftigen Entwicklung

Das Risikomanagementsystem der Septodont GmbH umfasst das Controlling und die regelmäßige interne Berichterstattung. Zum internen Kontrollsystem des Unternehmens gehören auch Compliance-Regelungen. Das System umfasst die Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken in Bereichen wie Markt, Finanzen und Compliance. Es soll helfen, die Risiken zu minimieren und die Weiterentwicklung des Unternehmens sicherzustellen.

Im Jahr 2023 machten Verkäufe von Waren nach Russland ein Fünftel des Gesamtumsatzes aus. Um das Risiko einer möglichen Nichtzahlung der Kunden aus Russland zu beseitigen, verlangt Septodont GmbH vor jeder Warensendung eine Vorauszahlung.

Da somit ein Großteil der Umsätze mit Kunden aus einem Land realisiert wurden, dessen politischer Hintergrund instabil ist, besteht hier das Risiko, dass die zukünftigen Umsätze bei Wegfall der Geschäftsbeziehungen negativ beeinflusst werden können. Septodont GmbH wendet die höchsten Standards an und hält alle Rechtsnormen ein, so dass das Unternehmen kein Risiko sieht, gegen derzeit geltende oder in Zukunft mögliche Sanktionen gegen Russland zu verstoßen.

Aufgrund des hohen Verschuldungsgrades der Gesellschaft besteht das Risiko zukünftig steigender Zinsen in Abhängigkeit von der zukünftigen Zinsentwicklung.

Ein wachsendes Problem in Deutschland in der zahnmedizinischen Versorgung ist die Altersstruktur der Zahnärzte. Nach Zahlen der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) liegt das Durchschnittsalter der praktizierenden Zahnärzte bei circa 49 Jahren. Schätzungen zufolge könnte bis 2030 jeder zweite Zahnarzt in den Ruhestand gehen. Dies könnte zu einem Zahnarztmangel im ländlichen Raum führen und das Wachstum der Branche auf lange Sicht behindern.

4.2 Chancen der künftigen Entwicklung

Die Septodont GmbH identifiziert und verfolgt kontinuierlich verschiedene Chancen, um das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auszubauen. Septodont GmbH ist derzeit Marktführer in Bezug auf den Marktanteil im Bereich der Anästhetika in Deutschland, weswegen die Firma eine starke Marktposition hat, die weiter ausgebaut werden kann. Die Septodont GmbH ist bestrebt, diese Chancen aktiv zu verfolgen und umzusetzen, um langfristiges Wachstum und nachhaltigen Erfolg zu sichern. Diese vielfältigen Möglichkeiten bieten eine solide Grundlage, um die Marktstellung weiter auszubauen.

Darüber hinaus sucht das Unternehmen nach Möglichkeiten, die betriebliche Effizienz durch Prozessoptimierung und technologischen Fortschritt zu verbessern. Durch Investitionen in die digitale Transformation und Automatisierung kann die Septodont GmbH ihre operativen Fähigkeiten verbessern und nachhaltiges Wachstum vorantreiben.

5. Prognosebericht

Die Septodont GmbH beabsichtigt, ihre Geschäftstätigkeit und ihren Wachstumskurs im nächsten Geschäftsjahr fortzusetzen. Der prognostizierte Umsatz der Septodont GmbH für das Jahr 2024 beträgt 46,7 Millionen EUR. Das im Geschäftsjahr 2024 erzielte Ergebnis vor Steuern schätzt die Gesellschaft in Höhe von 1,1 Millionen EUR.

 

Niederkassel, den 27. Januar 2025

Kamila Wojtulewska-Hanczaruk, Geschäftsführerin

Olivier Schiller, Geschäftsführer

Todd Joseph Beechey, Geschäftsführer

Karim Mahmoud Khadr, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Septodont GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Septodont GmbH, Niederkassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Septodont GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Der Jahresabschluss der Septodont GmbH, Niederkassel, für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, der Grundlage für die Vorjahresangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 ist, wurde nicht geprüft.

 

Köln, 27. Januar 2025

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