CARAVAN Rossol GmbH
Kroppentalstraße 1, 06618 Naumburg (Saale), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Rossol seit 8.12.2020 | Geschäftsführer |
Andreas Rossol seit 19.10.2006 | Geschäftsführer |
Dieter Rossol seit 19.10.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
Silke Schumann | 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CARAVAN Rossol GmbHNaumburg (Saale)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 3. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 4. Geschäftsverlauf 5. Lage 6. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen - und Risikobericht 7. Risikobericht 8. Chancenbericht 9. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmen 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft Caravan Rossol GmbH wurde im Jahr 1990 mit Sitz in Naumburg gegründet. Zweck des Unternehmens ist der Handel mit neuen und gebrauchten Wohnwagen und Wohnmobilen, sowie deren Pflege und Wartung. Das Geschäftsmodell umfasst den Handel mit o.g. Fahrzeugen verschiedener Fabrikate, deren Vermietung und Instandsetzung. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt als Handelsunternehmen keinerlei Produktentwicklung. II. Wirtschaftsbericht Das Jahr 2022/2023 war weiterhin gekennzeichnet durch die Ukraine Krise, sowie - wenn auch abgeschwächter als im Vorjahr - die anhaltende Corona Pandemie, Energiepreiserhöhungen sowie Zinserhöhungen. Flankiert wird dieser Trend massiv durch die stets anhaltenden Lieferengpässe der Hersteller. Komponenten wie Klebstoffe, verschiedene Gehölze, Fenster, Aluminium, Elektrogeräte wie Klimaanlagen, Einbaukühlschränke oder auch (Stand)Heizungen führen zu deutlichen Lieferverzögerungen der Hersteller und somit auch zu nicht planbaren und nicht durchführbaren Auslieferungsterminen. Ebenfalls führt der aktuelle Halbleitermangel zu drastischen Lieferproblemen bestimmter motorisierter Fahrgestelle. Teilweise wird seitens der Hersteller auf bisher nicht im Fokus stehende Basisfahrzeuge ausgewichen, um die vereinbarten Lieferungen nicht zu gefährden. Im Jahr 2022 wurden knapp über 90.000 Wohnwagen und Wohnmobile zugelassen. Es ist das dritthöchste Ergebnis in der Branchengeschichte. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies zwar einem deutlichen Minus von ca. 14,3%, aber die Nachfrage und das Interesse nach Caravaning ist weiterhin ungebrochen. Der Auftragseingang ist weiterhin sehr hoch und kann aktuell noch nicht in voller Höhe bedient werden. Eine Entspannung der Lieferkettenproblematik ist langsam in Sicht, sodass sich die Situation zukünftig wieder entspannen wird. 2. Geschäftsverlauf Die anhaltende COVID 19 Pandemie, sowie der Ukraine Krieg dominierten auch im vergangenen Geschäftsjahr unsere operative Aktivität. Trotz dieser Beeinträchtigungen zeichnete der Geschäftsverlauf eine positive Entwicklung. Aufgrund der Angebotslücke im Bereich der Reisemobile und Caravans konnten wir den überwiegenden Teil unseres Vorratsbestands veräußern und den Platzbestand kontinuierlich reduzieren. Im Laufe des Jahres entspannte sich der Chassis Engpass und die Hersteller konnten wieder besser liefern, sodass sich der Bestand auf dem Hof wieder gefüllt hat und wir in zahlreichen Bereichen wieder konstant lieferfähig geworden sind. Aufgrund dieser Entwicklung sind auch negative Effekte dazu gekommen. Die Zinskosten, welche in den vergangenen 2 Jahren gering waren, sind angestiegen und die Handelsmargen, aufgrund eines höheren Angebots im Markt, gleichzeitig gesunken. Der Umsatz ist mit 23.023 TEUR um ca. 20,9% gegenüber dem Vorjahr 19.040 TEUR gestiegen. Der Rohertrag ist mit TEUR 2.459 um 20,0% geringer im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.073). Trotz gestiegener Personalkosten TEUR 41,8 wurde die Personalaufwandsquote von 7,24% im Vorjahr auf 6,17% reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 24,6% gestiegen, was überwiegend auf Kostensteigerungen bei Werbemassnahmen und Beratungskosten zurückzuführen ist. Durch die stark gestiegenen Finanzierungszinsen erhöhten sich die Zinsaufwendungen um TEUR 143,7 von TEUR 61,7 auf TEUR 205,3. Der Shop und der After Sales konnte konstant gehalten werden. Die Vermietung ist aufgrund der fallenden Corona Bestimmungen wieder angestiegen und wird immer mehr nachgefragt. Durch stetige Investitionen in Raum und Personal können wir die Anforderungen des Marktes vollständig abdecken und auf die Veränderungen im Markt kurzfristig reagieren. Zusammenfassend ist der Geschäftsverlauf des Jahres 2022/2023 als ausreichend zu bezeichnen. 3. Lage Unsere Gesellschaft weist weiterhin eine solide Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage auf. a) Ertragslage Trotz anhaltender Lieferengpässe und Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, sowie den Ukrainekrieg konnte der Umsatz um 20,9% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Durch die Lieferfähigkeit der Hersteller war die Fahrzeugverknappung im Neu- und Gebrauchtwagensektor nicht mehr in gleichem Ausmaß des Vorjahres gegeben. Diese hatte einen negativen Einfluss auf die Bruttoerträge im Reisemobil- und Wohnwagensektor. Aufgrund geringerer Fahrzeugverkäufe im Neu- und Gebrauchtwagensektor und höherem Materialaufwand sank die Rohertragsquote auf 10,7% gegenüber dem Vorjahr 16,1%. Die Personalkosten stiegen aufgrund von Lohnanpassungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 41,8. Zum Ende des Berichtsjahres waren 35 Personen bei der Gesellschaft beschäftigt. Die Personalaufwandsquote sank von 7,2% auf 6,1%. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich mit 89,3% gegenüber dem Vorjahr mit 83,9%. b) Finanzlage Die Finanzlage ist aufgrund der hohen Eigenmittel als ungefährdet zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist intakt und darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsziele zu begleichen und gegebenenfalls gewährte Skonti in Anspruch zu nehmen. Hinsichtlich der Kapitalstruktur hat sich die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr von 30,4 % auf 15,5 % um 14,9 % verschlechtert. Infolgedessen steigt der Verschuldungskoeffizient auf 84,5 %, welcher das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital widerspiegelt. Die Finanzierung der Fahrzeugbestände wird durch Eigenmittel, Gesellschafterdarlehen und Lieferantenverbindlichkeiten der entsprechenden Zulieferer abgedeckt. Des Weiteren stehen finanzielle Mittel überwiegend von Großbanken sowie regionalen Kreditinstituten in ausreichendem Maß zu Verfügung. Die Liquiditätslage ist nach wie vor mehr als ausreichend für alle Anforderungen des täglichen Geschäftes. c) Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich nach wie vor positiv dar. Eigenkapital und mittel- bzw. langfristiges Fremdkapital decken das Anlagenvermögen (ohne Vorführ- und Mietfahrzeuge) ab, sodass kurzfristig gebundenes Vermögen teilweise durch langfristiges Kapital finanziert wird. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme auf 15,5 % verschlechtert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen vom Bruttoertrag für Neu- und Gebrauchtwagen sowie für Teile- und Kundendienstabteilung, Umsatzrendite und den Cash-Flow heran. Bei den Bruttoerträgen werden die um Nachlässe und Rabatte reduzierten Verkaufserlöse den um Boni und Verkaufshilfen gekürzten Einkaufspreisen gegenübergestellt. Die Umsatzrentabilität berechnen wir anhand des Verhältnisses von Jahresergebnis vor Steuern zu den Umsatzerlösen, den Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und der Einstellung bzw. Auflösung langfristiger Rückstellungen. Im Geschäftsjahr verschlechterte sich der Bruttoertrag auf 10,7 % gegenüber dem Vorjahr (16,1 %). Aufgrund dessen sowie durch Senkung des neutralen Ergebnisses ist die Umsatzrendite von 3,52 % im Vorjahr auf 0,22% gesunken. Der Cash-Flow beträgt TEUR 274,3 gegenüber TEUR 794,8 im Vorjahr. III. Prognosebericht Für das Jahr 2023/2024 erwarten wir eine weitere Erholung des Marktes, sowie ein großes Angebot an Freizeitfahrzeugen auf dem deutschen bzw. europäischen Markt. Aufgrund dieses großen Angebots werden sich die Bruttomargen durch Preiskämpfe der Mitbewerber deutlich reduzieren. Die Bruttomargen sind auch abhängig davon, inwieweit die Hersteller Subventionen für Bestandsfahrzeuge anbieten und sich der Leitzins der EZB sowie die Einkaufsfinanzierungszinsen verändern. Die Auftragslage im Servicebereich ist nach wie vor stabil. Aufgrund der guten Kundenzufriedenheit ist beim After-Sales-Geschäft nicht mit Umsatzeinbrüchen zu rechnen. Aufgrund von Kostensteigerungen im Personalbereich und der Finanzierungszinsen, gehen wir von einem schwächeren Jahresergebnis im Vergleich zu 2022/2023 aus. IV. Chancen- und Risikobericht 2. Risikobericht a. Branchenbezogene Risiken Neben dem allgemeinen Marktrisiko besteht für uns als Handelsbetrieb für Freizeitfahrzeuge das Konjunkturrisiko. Sollte sich der Finanzmarkt, unter anderem aufgrund politischer Ereignisse, abschwächen, würde dies die Kaufkraft unserer Kunden und die damit verbundene Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten sich erhebliche Umsatz- und Ertragsrisiken ergeben. b. Ertragsorientierte Risiken Aufgrund der steigenden Prozesskosten, in der Abwicklung des Tagesgeschäftes, insbesondere im Personal-, Beschaffungs- und Investitionsbereich sehen wir die Ertragslage belastet. Weitere Einflüsse auf die Ertragslage können sich aus den steigenden Finanzierungszinsen ergeben. Die damit verbundene Mehrbelastung des Konsumenten kann das Kaufverhalten unserer Kunden negativ beeinflussen. Sofern die Kosten nicht an den Kunden weiterberechnet werden können, würde dies das Ergebnis direkt belasten. c. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Fremdwährungskredite oder andere Finanzierungsinstrumente deren Wert einem Kursrisiko ausgesetzt sind, werden nicht in Anspruch genommen. 2. Chancenbericht Aufgrund des knappen Angebots an Fahrzeugen im Gebrauchtwagensektor hat dieser mehr an Bedeutung gewonnen. Gebrauchtfahrzeuge können sehr gut vermarktet werden und bieten die Möglichkeit, bessere Bruttoerträge zu erzielen. Durch unser breitgestreutes Markenportfolio sehen wir die Möglichkeit, jegliche Anforderungen des Kunden vom Low-Budget Fahrzeug bis zum Luxusliner im Markt abzudecken und dadurch Kunden zu akquirieren. Weitere Chancen sehen wir durch unsere Servicequalität, eine hohe Kundenzufriedenheit und damit verbundene Aufträge im After-Sales-Geschäft. Zusätzliches Potential haben wir durch unsere Mietstation. Durch diese schaffen wir es immer weiter, Kunden von der Freizeitbranche zu begeistern und Neugeschäfte zu generieren. Gleichzeitig schaffen wir es dadurch eigene Gebrauchtwagen zu schaffen, bei denen die Bruttoerträge deutlich höher sind als im Neuwagenbereich. 3. Gesamtaussage Aufgrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der anstehenden Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle werden durch ein gut organisiertes Forderungsmanagement frühzeitig angegangen und entsprechend wertberichtigt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkredite und über Fahrzeugfinanzierung der Hausbanken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit entsprechendem Mahnwesen. Preisänderungsrisiken im Vorratsbereich werden durch regelmäßige gängige Verfahren, Internetvergleiche und Marktbeobachtungen getestet. Preisänderungsrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen verringert. Notwendige Investitionen werden getätigt. Die Finanzierung dabei ist ausreichend gesichert und führt zu keinem finanziellen Engpass. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft hat keine Zweigniederlassungen.
Naumburg, den 31.07.2024 CARAVAN Rossol GmbH Dieter Rossol Andreas Rossol Philipp Rossol BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23
Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der CARAVAN Rossol GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft hat aus Gründen der Klarheit der Darstellung Vermerke, die wahlweise in den Anhang aufgenommen werden können, weitgehend im Anhang dargestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibung bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter von Euro 250,00 bis Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Anlagenabgang verbucht. Die Finanzanlagen und Wertpapiere werden mit den Anschaffungs- bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Auch bei den Finanzanlagen werden Wertaufholungen bis zu den Anschaffungskosten berücksichtigt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungkosten angesetzt. Sofern erforderlich wurden Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Niedrig- bzw. unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand und Bankguthaben werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die als Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag abzugrenzen sind. Das Eigenkapital wurde unter der Berücksichtigung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Soweit erforderlich wurden die Rückstellungen nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Brutto-Anlagenspiegel zu entnehmen. Dieser ist Bestandteil des Anhangs. Forderungen und Sonstige Vermögengegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt T€ 424,9 (Vorjahr: T€ 0,0). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im wesentlichen Beträge für Gewährleistungen und Kulanz, Aufbewahrungsverpflichtungen, Personalkosten, Urlaubs- und Überstunden, Prozesskosten sowie Jahresabschlusskosten. Verbindlichkeiten Die vertraglichen Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit T€ 11.869,2 (VJ: T€ 3.314,2) durch Sicherungsübereignung des Fahrzeugbestands gesichert. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Des Weiteren dienen Buchgrundschulden in Höhe von T€ 245,4 (VJ: T€ 245,4) als Sicherheiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 201,2 (VJ: T€ 213,5) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 482,6 (VJ: T€ 569,3) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 6,8 (VJ: T€ 0,0) enthalten. 3.6. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern belasten im Wesentlichen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Etragslage sowie ergänzende Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 50.591,50 gemeinsam mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.539.828,91 auf neue Rechnung vorzutragen. Name der Geschäftsführer
Von § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Beteiligungsunternehmen
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Naumburg, den 31.07.2024 CARAVAN Rossol GmbH Dieter Rossol Andreas Rossol Philipp Rossol sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CARAVAN Rossol GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CARAVAN Rossol GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CARAVAN Rossol GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schongau, den 31.07.2024 Oberland
Revision GmbH
Beckstein, Wirtschaftsprüfer |
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