Vivy GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Buttstedt seit 25.3.2025 | Prokura |
Clara Silvestri seit 25.3.2025 | Geschäftsführer |
Jacob Fuest seit 17.1.2025 | Geschäftsführer |
Beatriz Corti Stuber seit 15.7.2024 | Geschäftsführer |
Anna Kofoed seit 15.7.2024 | Prokura |
Gregor Nikolas Dr. Rutow seit 15.7.2024 | Prokura |
Michael Thomas Maicher seit 20.9.2023 | Prokura |
Stephan Dr. Ebbeler seit 20.9.2023 | Prokura |
Robert Allmann seit 20.9.2023 | Prokura |
Thomas Adolf Ruckdäschel seit 20.9.2023 | Prokura |
Stefanie Emde seit 20.9.2023 | Prokura |
Fernando Comenge seit 20.9.2023 | Prokura |
Heide Freynhofer seit 20.9.2023 | Prokura |
Gregor Blasel seit 20.9.2023 | Prokura |
Philipp Andreas Dr. Scheuermann seit 8.5.2023 | Prokura |
Laurent Nicolas Thierry Floquet seit 8.5.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Allianz Partners SAS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AP Solutions GmbHMünchenJahresabschluß 2023 AP Solutions GmbHLagebericht 2023(ehemalige Allianz OrtungsServices GmbH)Die Gesellschaft hat folgende Geschäftsführer:
A. Geschäfts- und Rahmenbedingungena) Informationen zur GesellschaftDie AP Solutions GmbH hat ihren Hauptsitz in München und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 177695 eingetragen. Als ehemalige Allianz OrtungsServices GmbH wurde die Gesellschaft im April 2023 durch die Allianz Partners SAS mit Sitz in St. Ouen, Frankreich, erworben und in AP Solutions GmbH umfirmiert. Mit dem Vertrag vom 15. Juni 2023 wurde die Allianz Partners SAS, Niederlassung für Deutschland, in die AP Solutions GmbH retrograd zum 1. Januar 2023 eingebracht. Als Gegenleistung für die Übertragung auf die aufnehmende Gesellschaft erhält die übertragene Gesellschaft 519.371 neue, von der aufnehmenden Gesellschaft ausgegebene Stamm-Geschäftsanteile. Es wird keine weitere Gegenleistung gewährt, insbesondere keine Barzahlung. Zur Durchführung der Transaktion erhöht die aufnehmende Gesellschaft ihr Stammkapital von 25.000 € um 519.371 € auf 544.372 €. Weiter erhöht sich die Kapitalrücklage um 3,158 Mio. € gemäß Einbringungsvertrag. Aufgrund der Erhöhung der eingebrachten Pensionsrückstellungen nach französischem Recht auf die Werte nach deutschem Handelsrecht wird die Kapitalrücklage um 845 T€ reduziert. Es ergibt sich damit zum Bilanzstichtag zusammen mit der Kapitalrücklage in Höhe von 194 T€ der ehemaligen Allianz OrtungsServices GmbH eine Kapitalrücklage von 2.506 T€. Die grenzüberschreitende Ausgliederung wurde mit Wirksamkeit zum 31.08.2023 in das Register der übertragenden Gesellschaft Allianz Partners SAS, St. Ouen, Frankreich, eingetragen. Um die Vergleichbarkeit für die Bilanz vom 31.12.2023 zum Vorjahr zu gewährleisten, hier die Bilanz zum 01.01.2023 nach Einbringung mit den jeweiligen Vorjahreszahlen der eingebrachten Gesellschaft:
Im Weiteren hier die Gewinn- und Verlustrechnungen der beiden Gesellschaften zum 31.12.2022, um die Transparenz beim Vergleich des laufenden Geschäftsjahres zum Vorjahr zu erhöhen: Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2022
Im Jahr 2023 wurde der Gegenstand der Gesellschaft in eine Holdingfunktion und Servicegesellschaft für Allianz-interne Unternehmen geändert. Als Holdingfunktion ist AP Solutions GmbH verantwortlich für den Erwerb von Beteiligungen jeglicher Art und Form an Konsortien, Unternehmen oder Gesellschaften, unabhängig von ihrer Rechtsform und ihrem Gesellschaftszweck, insbesondere in den Bereichen Assistance, Reise- und Krankenversicherungen oder Dienstleistungen, sowie die Verwaltung und Veräußerung dieser Beteiligungen. Als interne Servicegesellschaft ist AP Solutions GmbH verantwortlich für das Arrangement und die Administration von Personal und sonstigen Kosten sowie für die Weiterverrechnung an weitere Allianz Betriebseinheiten. b) Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische RahmenbedingungenGesamtwirtschaftIm Jahr 2023 war die wirtschaftliche Lage in Deutschland und Europa von Unsicherheit geprägt. Die Energiekrise, ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine, sowie anhaltende Inflation belasteten Verbraucher und Unternehmen. Trotz einer leichten Entspannung bei den Energiepreisen und einer Stabilisierung der Lieferketten blieb das Wirtschaftswachstum verhalten. Während Deutschland knapp eine Rezession vermeiden konnte, trugen europäische Länder wie Spanien und Frankreich mit moderatem Wachstum zur Stabilisierung der Eurozone bei. Zentrale Herausforderungen blieben die hohe Inflation, steigende Zinsen und die Anpassung an langfristige Transformationsprozesse wie die Energiewende und Digitalisierung. Die Versicherungsbranche zeigte sich in diesem schwierigen Umfeld robust, musste sich jedoch an veränderte Marktbedingungen anpassen. Die gestiegene Inflation erhöhte die Schadenkosten, was insbesondere bei Sach- und Krankenversicherungen zu einer Belastung führte. Gleichzeitig wuchs die Nachfrage nach innovativen und digitalen Assistance-Dienstleistungen, etwa im Gesundheits- und Mobilitätsbereich. Versicherungsassistance-Unternehmen profitierten von einer zunehmenden Kundenorientierung und der Integration neuer Technologien, während sie sich verstärkt auf Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung konzentrierten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Als interne Holding- und Servicegesellschaft haben Wettbewerbs- und Marktsituationen limitierte Auswirkungen auf die Performance der Gesellschaft. Während die steigende Inflation direkte Auswirkungen auf die Kostenbasis der Gesellschaft hat, werden diese an die diversen Allianz Gesellschaften weiterverrechnet. B. WirtschaftsberichtFolgend dem Erwerb der Allianz OrtungsServices GmbH durch die Allianz Partners SAS und anschließender Einbringung der Allianz Partners SAS, Niederlassung für Deutschland, konnte das negative Betriebsergebnis von 1 T€ im Jahr 2022, auf ein positives Betriebsergebnis von 2.318 T€ gesteigert werden. a) Umsatz- und ErtragsentwicklungFolgend der Einbringung der Allianz Partners SAS, Niederlassung für Deutschland, begannen im Jahr 2023 die Aktivitäten der Gesellschaft als Holding- und Servicegesellschaft. Mit der Bereitstellung von Dienstleistungen und Services erzielte die Gesellschaft in 2023 einen Umsatz in Höhe von 54.566 T€ sowie sonstige betriebliche Erträge von 5.028 T€. Das negative Betriebsergebnis in Höhe von 1 T€ im Vorjahr ist auf ein positives Betriebsergebnis von 2.318 T€ gestiegen. Nach einem Jahresfehlbetrag von 875€ im Vorjahr konnte in 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.235 T€ erzielt werden. b) Vermögens- und FinanzlageFür das Geschäftsjahr 2023 zeigt die AP Solutions GmbH, München, eine stabile Vermögenslage. Unter dem Umlaufvermögen weist die Gesellschaft ihre Forderungen gegenüber verbundener Unternehmen auf, die im Geschäftsjahr 2023 auf 50,6 Mio. € gestiegen sind. Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen auf 211 T€. Das gezeichnete Kapital ist folgend dem Erwerb durch Allianz Partners SAS und anschließender Einbringung der Allianz Partners SAS Niederlassung für Deutschland von 25 T€ auf 544,4 T€ gestiegen. Durch die Einbringung sind die Kapitalrücklagen im Vergleich zum Vorjahr um 2.313 T€ gestiegen. Nach einem Jahresfehlbetrag von 875 € im Jahr 2022, zeigt sich für das aktuelle Berichtsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.235 T€. Rückstellungen stiegen im Jahr auf 34.634 Mio. € (Vj. 3.0 T€). Die größten Positionen darin stellen die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 31.980 T€ (Vj. 3.0 T€) dar. Die Verbindlichkeiten in Höhe von 13.201 Mio.€ (Vj. 0 T€) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit 6.103 Mio. € (Vj. 0 T€). Letztere ist im Wesentlichen durch die Einbringung der Allianz Partners SAS, Niederlassung für Deutschland begründet. c) PersonalIm Geschäftsjahr 2023 betrug bei AP Solutions GmbH, München, die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer 241 (Vj. 0). Es waren zum Jahresende 223 aktive Mitarbeiter in Vollzeit und 28 aktive Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt. Der hohe Anstieg beim Personal ist durch die Einbringung der Allianz Partners SAS, Niederlassung für Deutschland zu erklären. Die eingebrachte Allianz Partners SAS, Niederlassung für Deutschland hatte zum Jahresende 2022 eine durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer von 229, davon waren 208 Mitarbeiter in Vollzeit und 21 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt. C. Risiko- und ChancenberichtDas Risikomanagement bei AP Solutions GmbH, München, deckt folgende Aktivitäten ab: Operationelle Risiken werden auf lokaler Ebene im Rahmen des internen Kontrollsystems (Integrated Risk and Control System) identifiziert, bewertet und entsprechende Kontrollen dokumentiert und getestet. Risikoszenarien und Kontrollen werden dabei auf Prozessebene dokumentiert und entsprechend einem jährlichen Plan bewertet und getestet, d.h. in jedem Jahr werden ausgewählte Prozesse mit zugehörigen Risiken und Kontrollen begutachtet. Darüber hinaus gibt es einen monatlichen Prozess zur Identifikation und Meldung von tatsächlich eingetretenen operationellen Risikoereignissen aus den Fachabteilungen an das Risikomanagement. Operationelle Risiken umfassen Fehler in Prozessen, IT-Systemen, menschliche Fehler oder Fehlverhalten sowie externe Ereignisse und beinhalten Rechts- und Compliance Risiken. Als Ergänzung zum internen Kontrollsystem wird auf regionaler Ebene ein Top Risk Assessment durchgeführt, welches neben operationellen Risiken auch Geschäfts- und Strategische Risiken abdeckt. Die Betrachtung erfolgt im Gegensatz zum internen Kontrollsystem aus der Perspektive des Managements (Top Down Ansatz). Die Steuerung von kredit-, markt- und versicherungstechnischen Risiken erfolgt in der Regel global aus der Zentrale in Frankreich mit lokaler Unterstützung der Fachbereiche. Liquiditätsrisiken werden überwiegend durch die lokalen Finanzabteilungen gesteuert. Die Renewal Agenda der Allianz Gruppe, München, die Assistance Leistungen zukünftig eine exponierte Bedeutung in allen Produktsegmenten beimisst, bietet der AP Solutions GmbH, München, Perspektiven über alle Geschäftsfelder. Für eine langfristige Bindung von Mitarbeitern und deren Kompetenz wurden Maßnahmen eingeleitet. Die Effekte der Maßnahmen werden in einer jährlichen Umfrage überprüft und entsprechende Nachsteuerungen auf Teamebene bei Bedarf eingeleitet, um stetig die Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern. Darüber hinaus können Spitzenlasten im sogenannten Global Competence Center abgefangen werden. D. AusblickAktuell verfügt die Allianz Partners Gruppe über eine weltweite Struktur, die auf grenzübergreifende Geschäftsbereiche ausgerichtet ist. Dem konträr gegenüber steht derzeit eine rechtliche Struktur mit einzelnen Ländergesellschaften. Im Geschäftsjahr 2024 wird das in den Vorjahren gestartete Projekt die globalen Funktionen der Allianz Partners Gruppe für die Servicegesellschaften in der Europäischen Union in der AP Solutions GmbH zu bündeln, fortgeführt. Die AP Solutions GmbH fungiert als zentrales Vehikel der Europäischen Service Entity der Allianz Partners Gruppe und ermöglicht so die Harmonisierung der funktionalen Struktur mit der rechtlichen Struktur. Die bisher lokal getriebene Governancestruktur wird durch die Einrichtung der AP Solutions GmbH im Jahr 2023 und in den kommenden Jahren harmonisiert, um sich an den globalen Strukturen des Unternehmens auszurichten. Mit AP Solutions GmbH wird die Steuerung stärker global ausgerichtet und an die Bedürfnisse der grenzüberschreitend agierenden Geschäftsbereiche angepasst. Das Ziel ist, nahezu alle Serviceeinheiten in der Europäischen Union Teil der Gesellschaft werden zu lassen. In 2024 werden diverse europäische Servicegesellschaften als Zweigniederlassungen in die AP Solutions GmbH verschmolzen bzw. eingebracht. E. Prognoseberichta) Vorjahresprognose und Ergebnis 2023Die Prognose für den Umsatz von 50,5 Mio. € (Vj. 44,5 Mio. € für die eingebrachte Gesellschaft) wurde mit einem Betrag in Summe von 54,6 Mio. € (Vj. 53,8 Mio. € für die eingebrachte Gesellschaft) deutlich überschritten. Das erzielte Betriebsergebnis lag im Geschäftsjahr 2023 bei 2.318 T€ und hat damit das erwartete negative Betriebsergebnis von 523 T€ ebenfalls überschritten. Die wesentlichen Treiber für die Planabweichung sind die höhere Anzahl an Mitarbeitern, die in der AP Solutions GmbH statt in anderen Gesellschaften unter Vertrag genommen wurden, und damit zusätzlich abgerechnet werden konnten. Weiter wurden im Plan weniger Kosten für die Erbringung der Dienstleistungen unterstellt, was sich positiv auf die Höhe der betrieblichen Erträge auswirkt. b) Prognose für 2024Die Planung für das Jahr 2024 geht von einem Umsatz für die deutsche Gesellschaft in Höhe von 61 Mio. € und Kosten in Höhe von 58 Mio. € aus. Wenn die Prognosen wie erwartet eintreffen, wird ein positives Betriebsergebnis in Höhe von 3,4 Mio. € vor Ertragsteuern erzielt. Für die in 2024 dazugekommenen ausländischen Niederlassungen ist ein Umsatz in Höhe von 317 Mio. € und ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 83 Mio. € geplant. Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeines zum Jahresabschluss des 31. Dezember 2023Die AP Solutions GmbH unterliegt den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und den relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die AP Solutions GmbH hat ihren Hauptsitz in München und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 177695 eingetragen. Als ehemalige Allianz OrtungsServices GmbH wurde die Gesellschaft im April 2023 durch die Allianz Partners SAS mit Sitz in St. Ouen, Frankreich, erworben und in AP Solutions GmbH umbenannt. Mit dem Vertrag vom 15. Juni 2023 wurde die Allianz Partners SAS, Niederlassung für Deutschland, in die AP Solutions GmbH retrograd zum 1. Januar 2023 zu Buchwerten eingebracht. Als Gegenleistung für die Übertragung auf die aufnehmende Gesellschaft erhält die übertragene Gesellschaft 519.371 neue, von der aufnehmenden Gesellschaft ausgegebene Stamm-Geschäftsanteile. Es wird keine weitere Gegenleistung gewährt, insbesondere keine Barzahlung. Zur Durchführung der Transaktion erhöht die aufnehmende Gesellschaft ihr Stammkapital von 25.000 € um 519.371 € auf 544.372 €. Die grenzüberschreitende Ausgliederung wurde mit Wirksamkeit zum 31.08.2023 in das Register der übertragenden Gesellschaft Allianz Partners SAS, St. Ouen, Frankreich, eingetragen. Um die Vergleichbarkeit für die Bilanz vom 31.12.2023 zum Vorjahr zu gewährleisten, ist hier die Bilanz zum 01.01.2023 nach Einbringung mit den jeweiligen Vorjahreszahlen der eingebrachten Gesellschaft ergänzt:
Im Weiteren ist hier die Gewinn- und Verlustrechnungen der beiden Gesellschaften zum 31.12.2022 eingefügt, um die Transparenz beim Vergleich des laufenden Geschäftsjahres zum Vorjahr zu erhöhen: Gewinn - und Verlustrechnung zum 31.12.2022
Erläuterung der Bilanzierungs-, Bewertungs- und ErmittlungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände und SachanlagenImmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Für die immateriellen Vermögengegenstände wurde eine Nutzungsdauer von einem bis fünf Jahren, für Büro- und Geschäftsausstattung von einem bis dreizehn Jahren und für Maschinen von vier Jahren zugrunde gelegt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände werden zu ihrem Nennwert bilanziert. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wird gemäß § 6 Abs. 2 EStG von dem Wahlrecht für geringwertige Vermögensgegenstände Gebrauch gemacht und bei Anschaffungskosten bis 800 € netto im Anschaffungsjahr in voller Höhe als Betriebsausgabe abgezogen. Sofern die geringwertigen Vermögengegenstände einen Wert von 250 Euro übersteigen, wird der Vermögensgegenstand in das laufend geführte Anlagenverzeichnis aufgenommen. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen sind zum Nennbetrag abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Die Berechnung einer Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigung wurde nicht vorgenommen, da lediglich interne Forderungen innerhalb der Allianz bzw. Allianz Partners Gruppe bestehen. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden am Bilanzstichtag zum Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten bewertet. Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände wurden auch bisher die Finanzinstrumente in Bewertungseinheiten gezeigt. Die Neufassung der Allianz Equity-Incentive-Hedgingverträge zum 1. Januar 2023 hat zur Folge, dass die Eigenschaft eines Derivats verneint wird und somit der Bilanzausweis von den sonstigen Vermögensgegenständen hin zu den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen geändert wurde. Dies hat keinen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Bewertungseinheit wurde aufgrund fehlenden Termingeschäfts aufgelöst. Der Allianz Equity Incentive Plan ist zu Anschaffungskosten bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten und RechnungsabgrenzungspostenDiese Posten sind mit dem Nennbetrag bewertet. Vermögen zur Erfüllung von Schulden aus AltersversorgungsverpflichtungenDas Vermögen wird gemäß § 253 Absatz 1 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und in Verbindung mit § 246 Absatz 2 HGB mit den Schulden verrechnet. Sofern die Schulden den beizulegenden Zeitwert übersteigen, wird der übersteigende Betrag unter dem Posten Rückstellungen ausgewiesen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert den Betrag der Schulden, so wird der übersteigende Betrag unter dem Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethode des aktiven Unterschiedsbetrags entspricht derjenigen, die im Abschnitt Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und sonstige Rückstellungen beschrieben ist. EigenkapitalDas Eigenkapital wird mit dem Nominalwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und sonstige RückstellungenDie Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet. Die Rückstellungen für Jubiläumsgaben und Altersteilzeit werden ebenfalls nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und in voller Höhe passiviert. Laut § 253 HGB ist der Erfüllungsbetrag für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und für sonstige Personalverpflichtungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abzuzinsen. Sofern die Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen mit dem siebenjährigen Durchschnittszins zu einer höheren Verpflichtung führt als die Bewertung mit dem zehnjährigen Durchschnittszins, unterliegt der Unterschiedsbetrag nach § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre. Diese Ausschüttungssperre führt nicht zu einer Abführungssperre, wenn ein Ergebnisabführungsvertrag vorliegt. Bei der Ermittlung des Diskontierungszinssatzes nimmt die Gesellschaft die Vereinfachungsregelung gemäß § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB (Restlaufzeit von 15 Jahren) in Anspruch, wobei wie im Vorjahr ein zum Bilanzstichtag prognostizierter Zinssatz zugrunde gelegt wurde. Der Effekt aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes wird im Sonstigen Ergebnis mit einem Ertrag in Höhe von 85 T€ ausgewiesen. Weitere Erläuterungen zur Bilanzierung der Pensionen und ähnlicher Verpflichtungen finden Sie im Anhang unter Angaben zu den Passiva und unter Haftungsverhältnisse. Die sonstigen Rückstellungen richten sich nach dem voraussichtlichen Bedarf und wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht enthalten und werden deshalb nicht abgezinst. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag angesetzt. Die Restlaufzeit ist kleiner einem Jahr. RechnungsabgrenzungspostenRechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennbetrag angesetzt. Gewinn- und VerlustrechnungFür die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 HGB) angewandt Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände und SachanlagenDie immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens betreffen ausschließlich entgeltlich erworbene Software und sind vollständig abgeschrieben. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung im Wesentlichen Büromaschinen und Büromöbel beträgt 14 T€ (Vj. 0 T€).
Forderungen und sonstiges UmlaufvermögenDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betrugen zum Stichtag 51.788 T€ (Vj. 170 T€). Durch in Einbringung hat die Gesellschaft Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 948 T€. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 50.620 T€ (Vj. 170 T€) und die sonstigen Vermögensgegenstände auf 211 T€ (Vj. 0 T€). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen Cash Pool Forderungen gegenüber der Allianz SE, München, in Höhe von 23.298 T€ (Vj. 170 T€) und Forderungen aus Weiterverrechnungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit 21.064 T€ (Vj. 0 T€). Der Bestand der Allianz Equity Incentive Pläne wurde im Geschäftsjahr 2023 unter HGB von sonstigen Vermögensgegenstände in die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umgegliedert. Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand betragen T€ 144 (Vj. T€ 10). Aktive RechnungsabgrenzungDie Posten der aktiven Rechnungsabgrenzung betrugen 142T€ (Vj. 0 T€). EigenkapitalDie Gesellschaft weist ein gezeichnetes Kapital in Höhe von 544 T€ (Vj. 25 T€), Kapitalrücklagen in Höhe von 2.506 T€ (Vj. 194 T€), einen Verlustvortrag von 41 T€ (Vj. Verlustvortrag 41 T€) und einen Jahresüberschuß von 1.235 T€ (Vj. Jahresfehlbetrag 1 T€) aus. Mit der Durchführung der Einbringung der Allianz Partners SAS, Niederlassung für Deutschland, erhöht sich bei der AP Solutions GmbH als aufnehmende Gesellschaft das gezeichnete Kapital von 25 T€ um 519 T€ auf 544 T€. Die Gesellschafterversammlung vom 08.08.2023 hat die Erhöhung des Stammkapitals um 519.371,00 EUR zum Zwecke der Ausgliederung aus der Allianz Partners SAS mit Sitz in Saint-Ouen, Frankreich und die Änderung des § 3 (Stammkapital) der Satzung beschlossen. Die Kapitalrücklage erhöht sich gemäß Einbringungsvertrag um 3.158 T€. Aufgrund der Erhöhung der eingebrachten Pensionsrückstellungen nach französischem Recht auf die Werte nach deutschem Handelsrecht wird die Kapitalrücklage um 845 T€ reduziert. Es ergibt sich damit zum Bilanzstichtag zusammen mit der Kapitalrücklage in Höhe von 194 T€ der ehemaligen Allianz OrtungsServices GmbH eine Kapitalrücklage von 2.506 T€. RückstellungenDie Gesellschaft hat Pensionszusagen erteilt, für die Pensionsrückstellungen gebildet werden. Ein Teil der Pensionszusagen ist im Rahmen eines "Contractual Trust Arrangements" (Methusalem Trust e.V.) abgesichert. Dieses Treuhandvermögen stellt saldierungspflichtiges Deckungsvermögen dar, wobei als beizulegender Zeitwert der Aktivwert bzw. der Marktwert zugrunde gelegt wird. Der Erfüllungsbetrag wird auf Basis der Projected Unit Credit-Methode (dies bezeichnet ein Anwartschaftsbarwertverfahren bezogen auf den erdienten Teil) ermittelt bzw. als Barwert der erworbenen Anwartschaft ausgewiesen. Sofern es sich um wertpapiergebundene Pensionszusagen handelt, wird der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände angesetzt.
Abweichend hiervon wird bei einem Teil der Pensionszusagen die garantierte Rentendynamik von 1 Prozent pro Jahr zugrunde gelegt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die Heubeck-Richttafeln RT2018G verwendet, die bezüglich der Sterblichkeit, Invalidisierung und Fluktuation an die unternehmensspezifischen Verhältnisse angepasst wurden. Im Vorjahr wurden unternehmensspezifisch angepasste Heubeck-Richttafeln RT2005G zugrunde gelegt. Als Pensionierungsalter wird die vertragliche oder gesetzlich frühestmöglich vorgesehene Altersgrenze angesetzt.
Der mit dem siebenjährigen Durchschnittszins zum 31.12.2023 ermittelte Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 27.299 T€. Somit ist ein Betrag von 150 T€ gemäß § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Die Gesellschaft bildet Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.340 T€ (Vj. 0 T€), die sich nach der Saldierung der Verpflichtungen aus Pensionszusagen mit dem beizulegenden Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände ergeben. Steuerrückstellungen wurden in Höhe von 1.314 T€ (Vj. 0 T€) gebildet. Die Steuerrückstellungen für Ertragsteuern bestehen in Höhe von 1.169T€, die sich auf 693 T€ für Gewerbesteuer und 476 T€ für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag aufteilen. Der Rest entfällt auf ungewisse Steuerrückstellungen. Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus Jubiläumsgaben, einem Wertkontenmodell sowie Altersteilzeitverträgen, die unter Sonstige Rückstellungen ausgewiesen werden. Das im Methusalem Trust e.V. für das Altersteilzeit-Sicherungsguthaben und das Wertkontenmodell reservierte Vermögen stellt saldierungspflichtiges Deckungsvermögen dar, wobei als beizulegender Zeitwert der Aktivwert bzw. der Marktwert zugrunde gelegt wird. Die Bewertung dieser Verpflichtungen erfolgt im Wesentlichen analog zu den Pensionszusagen und auf Basis der gleichen Rechnungsannahmen (mit Ausnahme des Diskontierungszinssatzes).
Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf 31.979 T€ (Vj. 3 T€). Darin enthalten sind im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von 15.021 T€, darin enthalten sind Tantiemen und Boni 7.505 T€ (Vj. 0 T€), Abfindungen 2.544 T€ (Vj. 0 T€), virtuelle Aktienoptionen 2.924 T€ (Vj. 0 T€), Urlaubsansprüche 1.018 T€ (Vj. 0 T€), Gratifikationen und Gleitzeitguthaben 496 T€ (Vj. 0 T€) und Jubiläumsrückstellungen 134 T€ (Vj. 0 T€). Für noch ausstehende Rechnungen und sonstige Rückstellungen wurde ein Betrag in Höhe von 14.768°T€ verbucht. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten betrugen zum Bilanzstichtag in Summe 13.201 T€, davon aus Lieferungen und Leistungen 240 T€. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 6.103 T€ (Vj. 0 T€). Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 6.858 T€ (Vj. 0 T€). Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzDer Umsatz der Gesellschaft beläuft sich auf 54.566 T€ (Vj. 0 T€). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Weiterverrechnungen an verbundene Unternehmen aus Kostenablastungenen für Services, Miete und Betriebskosten sowie Personalkosten an den Hauptsitz in St. Ouen oder andere deutsche Gesellschaften wie die Allianz SE, Allianz Partners Deutschland GmbH oder an die Medi24 AG. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 5.028 T€ (Vj. 0 T€) resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 5.023 T€ (Vj. 0 T€), davon entfallen 3.408 T€ auf die Umstellung auf ein neues Bestellsystem. AbschreibungenAbschreibungen auf Sachanlagen sind in Höhe von 4 T€ (Vj. 0 T€) angefallen. Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Personalnebenkosten 855 T€ (Vj. 0 T€), Rechts- und Beratungskosten 2.588 T€ (Vj. 0 T€), Reisekosten 1.348 T€ (Vj. 0 T€), Werbekosten 852 T€ (Vj. 0 T€), Raumkosten 560 T€ (Vj. 0 T€) und Bewirtungskosten 269 T€ (Vj. 0 T€) enthalten. Die EDV-Kosten betrugen insgesamt 4.698 T€ (Vj. 0 T€). Sonstige betriebliche Kosten sind im Wesentlichen angefallen für Dienstleistungen von anderen Gruppengesellschaften in Höhe von 2.232 T€ (Vj 0 T€). Zinsaufwendungen und -erträgeAn Zinserträgen sind im Jahr 2023 aus dem Cash Pool 326 T€ (Vj. 1 T€) erzielt worden. Die Zinsaufwendungen in Höhe von 513 T€ (Vj. 0 T€) umfassen Zinsaufwendungen aus den Ausleihungen des Cash Pool 509 T€ (Vj. 0 T€). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen insgesamt 896 T€ (Vj. 0 T€), davon entfallen auf laufende Körperschaftsteuer und Solidaritätsbeitrag 424 T€ (Vj. 0 T€) und auf laufende Gewerbesteuer 472 T€ (Vj. 0 T€). Das Ergebnis nach Steuern beträgt 1.235 T€ (Vj. -1 T€), dies ist gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung um 1.236 T€. NachtragsberichtWesentlich zu erwähnen sind die bereits zum 01.01.2024 retroaktiv erfolgten Verschmelzungen diverser europäischer Servicegesellschaften in die Niederlassungen der AP Solutions GmbH. Ebenfalls erfolgt ist die retroaktive Einbringung der französischen Serviceeinheit in die französische Niederlassung der AP Solutions GmbH. Haftungsverhältnisse aus betrieblicher Altersversorgung und ähnlichen VerpflichtungenHaftungsverhältnisse bestehen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung. Grundlage der betrieblichen Altersversorgung für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der deutschen Allianz-Gesellschaften, die bis zum 31.12.2014 eingetreten sind, ist in der Regel die Mitgliedschaft in der Allianz Versorgungskasse VVaG (AVK), die als rechtlich selbständige und regulierte Pensionskasse der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegt. Die Leistungen der AVK werden nach dem Einmalbeitragssystem über Zuwendungen der Trägergesellschaften an die Kasse durch Gehaltsumwandlung und Arbeitgeberbeiträge finanziert. Zu den Trägergesellschaften gehört neben der Allianz SE, der Allianz Versicherungs-AG und der Allianz Lebensversicherungs-AG unter anderem auch die Gesellschaft. Die Gesellschaft ist verpflichtet, anteilige Verwaltungskosten der AVK zu tragen und entsprechend den Rechtsgrundlagen gegebenenfalls Zuschüsse zu leisten. Außerdem leisten die Trägergesellschaften für bis zum 31.12.2014 eingetretene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Zuwendungen an den Allianz Pensionsverein e.V. (APV). Weil die Anpassungsverpflichtung nach §16 BetrAVG Absatz 2 im Alttarif des APV nicht rückgedeckt ist, ist zum 31. Dezember 2023 das Deckungsvermögen des APV geringer als die Versorgungsverpflichtungen. Der Fehlbetrag zum 31. Dezember 2023 beträgt 2.293 T€ (Vj. 0 T€). Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht nach Artikel 28 Absatz 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch, hierfür keine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden, da die gesetzlich vorgeschriebene Anpassung der Renten an den Verbraucherpreisindex durch zusätzliche Beiträge an den APV finanziert wird. Sowohl die AVK als auch der APV wurden für Neueintritte ab 1. Januar 2015 geschlossen. Für Neueintritte ab 1. Januar 2015 wurde die betriebliche Altersversorgung einheitlich neu geregelt. Die Gesellschaft leistet für diese einen monatlichen Beitrag in eine Direktversicherung bei der Allianz Lebensversicherungs-AG, welcher im Rahmen der Entgeltumwandlung finanziert wird. Außerdem wird monatlich ein Arbeitgeberbeitrag im Rahmen einer Direktzusage gewährt. Die Allianz SE haftet durch Schuldbeitritt gesamtschuldnerisch für einen Teil der Pensionszusagen der Gesellschaft. Diese erstattet die Kosten; die Allianz SE hat die Erfüllung übernommen. Daher werden diese Pensionsverpflichtungen bei der Allianz SE und nicht bei der Gesellschaft bilanziert. Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 erstatten die Gesellschaften für ihre Angestellten lediglich noch die Dienstzeitaufwände. Für die Risiken aus Zins, Inflation und Biometrie erfolgt keine Erstattung mehr. Die gesamtschuldnerische Haftung der Gesellschaft aus diesen Pensionszusagen sowie die diesen Haftungsverbindlichkeiten gegenüberstehenden Rückgriffsforderungen an die Allianz SE betragen:
Sonstige AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenDie Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen (bis Laufzeitende 30.04.2026) in Höhe von 1.755 T€. Pensionszusagen und ähnliche Verpflichtungen an ehemalige Mitglieder der Geschäftsleitung beziehungsweise deren HinterbliebeneDie Pensionsverpflichtungen der ehemaligen Mitglieder der Geschäftsleitung stellen sich wie folgt dar:
Zahlen in der Tabelle enthalten auch zentral bei der Allianz SE bilanzierte Anteile. MitarbeiterIm Geschäftsjahr 2023 betrug die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer 241 (Vj. 0). Es waren zum Jahresende 2023 davon 223 Mitarbeiter in Vollzeit und 28 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt. Vergütung Geschäftsführung und BeiräteDie Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Geschäftsführung
ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschaft vor, dass der Gewinn für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 1.235 T€ im Jahr 2024 auf laufende Rechnung vorgetragen werden soll. Umsetzung der globalen MindestbesteuerungDer Allianz Konzern fällt in den Anwendungsbereich der OECD-Pillar Two-Modellregelungen (Mindeststeuer). Die Pillar Two-Gesetzgebung wurde in Deutschland, dem Steuerrechtsgebiet, in dem die Allianz SE als Konzernmuttergesellschaft ihren Sitz hat, beschlossen und tritt ab dem 1. Januar 2024 in Kraft. Da die Pillar Two-Gesetzgebung zum Berichtszeitpunkt noch nicht in Kraft war, unterliegt die Allianz SE dahingehend keiner Steuerbelastung. Für die AP Solutions GmbH wird sich aus der Pillar Two Gesetzgebung keine zusätzliche Steuerbelastung ergeben, da eine etwaige Mindeststeuer von der Allianz SE zu zahlen ist und eine Ablastung einer etwaigen Mindeststeuer an Konzerngesellschaften gesetzlich nicht vorgesehen ist. Konzernzugehörigkeit100 % der Gesellschaftsanteile der AP Solutions GmbH sind im Besitz der Allianz Partners SAS, St. Ouen, welche mehrheitlich im Besitz der Allianz SE, München, ist. Die Allianz Partners SAS, St. Ouen, gehört zum Allianz Konzern unter Führung der Allianz SE, München. Die AP Solutions GmbH gehört damit zum Allianz Konzern unter Führung der Allianz SE, München. Die AP Solutions GmbH wird in den Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten sowie für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE, München, werden im März in ihrem Geschäftsbericht veröffentlicht und sodann an die das Unternehmensregister führende Stelle übermittelt. Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE können im Unternehmensregister eingesehen oder bei unserer Gesellschaft angefordert werden. Außerdem werden sie auf der Internetseite der Allianz SE verfügbar gemacht. Honorar des AbschlussprüfersDas Honorar des Abschlussprüfers beträgt 35 T€. Andere Leistungen wurden nicht vollbracht.
München, den 19.12.2024 Laurent Floquet, Geschäftsführer Lars Rogge, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AP Solutions GmbH, München PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der AP Solutions GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AP Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 19. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dennis Schnittger, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Zeitler, Wirtschaftsprüfer |
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