Betrieb von Sportanlagen
MGS Loib GmbH
Große Langgasse 1, 55116 Mainz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Hirschinger seit 26.3.2025 | Prokura |
Corina Loib seit 24.1.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MGS Loib GmbHReichertshofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Nach dem Gesellschaftsvertrag besteht unser Geschäftszweck darin, Großhandel mit Musikalien aller Art zu betreiben. Unser Schwerpunkt liegt im Vertrieb von gedruckten Noten - vermehrt mit Begleit-CDs - an Musikgeschäfte. Durch die Verschmelzung der Bauer & Hieber GmbH auf die MGS Loib GmbH betreiben wir seit dem Geschäftsjahr 2008 auch an diversen Standorten eigene Einzelhandelsgeschäfte. Einer der wichtigsten Pfeiler unseres Erfolges ist unser Team qualifizierter Mitarbeiter, sowohl im Großhandel als auch in den Einzelhandelsgeschäften. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogenen Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich in 2022 - nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie - wieder verschlechtert. Dies zeigt die Verminderung des Bruttoinlandsprodukts lt. Statistischem Bundesamt von 3,7 % auf 1,4 %. Im 1. Quartal 2023 stieg das BIP um 0,6 %. Für unser Geschäftsjahr bedeutet dies, dass das BIP um 0,6 Punkte gestiegen ist. Die Konsumausgaben in dem für uns wichtigen Privatbereich waren im Jahr 2023 um 6,3 % höher als in 2022. Der Bereich der Musiknoten hat im Vergleich zu 2019 ebenfalls noch nicht vollständig aufgeholt. De MGS GmbH ist in einigen ausländischen Märkten tätig, weshalb die Entwicklung der Gesellschaft auch von deren konjunkturellen Entwicklung abhängig ist. Unser wichtigster Absatzmarkt ist Deutschland. Hier nehmen wir eine führende Marktposition ein. Die Wettbewerbssituation ist in Deutschland und in der EU sehr übersichtlich. Die Nachfrage ist im Vergleich zu den Vorjahren im Inland zurückgegangen. Das Internet als Transaktionsplattform gewinnt weiterhin zunehmend an Bedeutung. 2. Geschäftsverlauf Der operative Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr 2022/23 leicht verbessert, aber nicht ganz zufriedenstellend. Die Auftragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr im Inland beim Großhandel verschlechtert. Die Reduzierung betrifft insbesondere den Bereich der Noten; der Instrumentenhandel blieb stabil. Unsere Kapazitäten waren in 2022/2023 annähernd ausgelastet. Im Verlauf des Berichtsjahres konnten wir unsere Wettbewerbsposition stabil halten. Hauptsitz unserer Gesellschaft ist Reichertshofen. Wir betreiben Einzelhandelsgeschäfte in München, Mainz, Erfurt (bis Jan. 2023), Berlin, Freiburg, Koblenz, Braunschweig, Düsseldorf, Köln und Aachen. Am Ende des Geschäftsjahres waren 80 Mitarbeiter bei uns beschäftigt. 3. Lage Zahlen Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gesichert. a) Ertragslage Der überwiegende Anteil unserer Produkte unterliegt dem gesetzlichen Preisbindungssystem. Im Wirtschaftsjahr 2022/2023 wurde eine Gesamtleistung von 9.143 TEuro (Vorjahr 8.607 TEuro) erzielt. Der Materialaufwand beträgt 6.080 TEuro bzw. 66,5 % (Vorjahr 69,0 %). Hieraus ergibt sich ein Rohertrag von 3.063 TEuro (Vorjahr 2.670 TEuro). Der Personalaufwand inkl. Sozialaufwendungen beträgt 2.127 TEuro bzw. 23,2 % (Vorjahr 22,5 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 1.395 TEuro bzw. 15,3 % (im Vorjahr 16,7 %) der Gesamtleistung. Die Beteiligungserträge aus der Gewinnausschüttung der Kirstein GmbH betragen 0 TEuro (Vorjahr 225 TEuro). Das Ergebnis für das Wirtschaftsjahr beträgt -395 TEuro (Vorjahr 582 TEuro). Im Vorjahresergebnis sind Buchgewinne aus der Veräußerung von Anteilen an der Musikhaus Kirstein GmbH von 989 TEuro enthalten. Wir sind uns bewusst, dass der Erfolg unseres Unternehmens zu einem großen Teil auf der Qualifikation und der Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter beruht. Wir danken, in diesen schwierigen Zeiten für die ganze Branche, unseren Mitarbeitern dafür. b) Finanzlage Das Eigenkapital beträgt zum 31.03.2023 5.438 TEuro. Dies entspricht 50,8 % der Bilanzsumme. Das langfristig gebundene Vermögen hat sich durch die Abschreibungen und die Tilgung von sonstigen Ausleihungen um 23 TEuro vermindert. Das kurzfristig gebundene Vermögen erhöhte sich bei den fertigen Erzeugnissen und Waren um 205 TEuro, bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 420 TEuro und bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 221 TEuro. Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich um 54 TEuro. Die flüssigen Mittel sind um 46 TEuro gesunken. Die Bankdarlehen haben sich um 245 TEuro auf 344 TEuro vermindert. Bei den kurzfristig verfügbaren Mitteln haben sich die Bankverbindlichkeiten um 410 TEuro, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 172 TEuro und die sonstigen Verbindlichkeiten um 761 TEuro erhöht. Die sonstigen Rückstellungen sind um 23 TEuro gestiegen. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr zufriedenstellend. Der Cash-Flow des Geschäftsjahres betrug - 385 TEuro. Folgende Mittelzuflüsse und -abflüsse waren im Geschäftsjahr zu verzeichnen:
c) Vermögenslage Auf der Vermögensseite der Bilanz entfallen im Berichtsjahr 22,7 % auf das langfristig gebundene Vermögen, 42,8 % auf Vorräte und 33,8 % auf das restliche kurzfristig gebundene Vermögen. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig zufriedenstellend arbeiten zu können. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Aufschlagssätze und den cash flow heran. Umsatz je 1 Euro Personalkosten 4,29 Euro (Vorjahr 4,43 Euro)
Der betriebsbedingte cash flow beträgt - 385 TEuro und ist damit um 984 TEuro niedriger als im Vorjahr. Die Entwicklung aller Kennzahlen zeigt sich im Wirtschaftsjahr 2022/2023 uneinheitlich. III. Prognosebericht Im Vorjahr gingen wir davon aus, dass im Geschäftsjahr 2022/23 der Umsatz mit 9.140 T€ um ca. 534 TEuro über dem des Vorjahres liegt, was letztlich auch der Fall war. Es wurde ein Verlust von ca. 700 T€ erwartet. Der tatsächliche Verlust liegt mit 395 TEuro etwas besser. Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Im Fokus steht die weitere kontinuierliche Entwicklung der Gesellschaft. Die Umsätze im Geschäftsjahr 2023/2024 lagen trotz der Schließung von Filialen mit 9.200 TEuro etwas über denen des Vorjahres. Im Ergebnis wird durch geringere Personal- und Raumkosten ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. In den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres 2023/2024 sind die Umsätze durch Filialschließungen um mehr als 20 % zurückgegangen. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2024/2025 werden wir weitere Filialen schließen und den Großhandel inkl. des Warenbestandes verkaufen. Die Veräußerung erfolgt über die nächsten 5 Jahre. Hieraus erwarten wir jährlich einen Liquiditätszufluss von ca. 700 TEuro und einen Ertrag von ca. 220 TEuro. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir ebenfalls ein ausgeglichenes Ergebnis. Unsere Liquiditätslage ist so ausgestaltet, dass wir die Neustrukturierung gut überstehen können. Unser hohes Eigenkapital von 5.438 TEuro (Eigenkapitalquote 51 %) ist in dieser Situation sehr hilfreich. Wir sind dabei das Filialnetz weiter zu straffen, defizitäre Filialen zu schließen und uns auf die ertragsstarken Standorte zu konzentrieren. Ziel ist es, der allgemeinen Umsatzproblematik in der Branche entgegenzuwirken und unsere Marge zu verbessern. Zum 31.01.2023 wurde die Filiale in Erfurt geschlossen. Laufend und verstärkt in der nahen Zukunft verfolgen wir intensive Maßnahmen, um Organisation und Arbeitsabläufe so zu gestalten, dass wir modernste Informations- und Kommunikationstechnologien noch besser nutzen können. Der Einsatz einer permanenten Inventurerfassung verspricht weitere Vorteile zur Früherkennung in der Kosten- und Preispolitik. Der Ausbau des Onlinehandels ist ein weiteres Ziel. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Unsere Risiken sind derzeit geprägt von den Unsicherheiten, die von der Corona-Krise, deren Dauer und den Spätfolgen ausgehen. Branchenspezifische Risiken: Sollten sich die Konjunktur weiter abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können Umsatz- und Ergebnisrisiken für uns entstehen. Ertragsorientierte Risiken: Da wir als Marktführer gelten und wir uns in einer Nische bewegen, gehen wir davon aus, dass sich unsere leistungswirtschaftlichen Risiken nicht verändert haben. Finanzwirtschaftliche Risiken: Als Risiko wären vermehrt Insolvenzen im Kundenbereich zu sehen, die trotz unserer zeitnahen Zahlungsforderungen, zu Ausfällen führen könnten. Durch den Verkauf des Großhandels ist das Risiko minimiert. Ebenso wenig liegen Preisänderungs-, Liquidationsrisiken oder Risiken aus Währungs- und Zahlungsschwankungen vor. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. 2. Chancenbericht Chancen sehen wir in der Zukunft im konzentrierten Betrieb rentabler Filialen. 3. Gesamtaussage Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Liquiditätslage ist befriedigend; es sind aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen keine Engpässe zu erwarten. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Unser Unternehmen finanziert sich im Wesentlichen aus Mitteln der Gesellschafter und deren nahe Angehörige, kurzfristigen Girokrediten und über drei Bankdarlehen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchweg konservative Risikopolitik. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft an folgenden Orten unterhalten: Mainz, München, Braunschweig, Koblenz, Erfurt, Freiburg, Berlin, Düsseldorf, Köln und Aachen.
Reichertshofen, den 04.11.2024 MGS Loib GmbH Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MGS Loib GmbH, Reichertshofen Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der MGS Loib GmbH, Reichertshofen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der MGS Loib GmbH, Reichertshofen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Ingolstadt, den 04.11.2024 KLAUS ZIEGLMEIER, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel zum 31.03.2023MGS Loib GmbHReichertshofen
Handelsrecht Handelsbilanz zum 31.03.2023MGS Loib GmbHReichertshofenAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.04.2022 bis 31.03.2023MGS Loib GmbHReichertshofen
Handelsrecht ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die MGS Loib GmbH hat ihren Sitz in Reichertshofen und ist im Amtsgericht Ingolstadt unter HRB 190576 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 II HGB auf. Die Gesellschaft hat das Wirtschaftsjahr zum 01.04.2017 umgestellt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Wirtschaftsjahr vom 01.04.2022 bis 31.03.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz gemäß § 266 I HGB, der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB und des Anhangs gemäß § 288 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt ( §§ § 265 I, 266 ff. HGB). Die Umsatzerlöse und die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit dem Vorjahr vergleichbar. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 I 2 HGB) vorgenommen. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzipes (§ 253 IV HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt und unter Berücksichtigung der erforderlichen Einzelwertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt (§ 253 I HGB). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken gebildet. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 I 2 HGB). Die Befreiungsvorschrift des § 274a Nr. 4 HGB über die Abgrenzung latenter Steuern wurde in Anspruch genommen. Abschreibung Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Firmenwert aus den Vorjahren wird entsprechend der steuerrechtlichen Vorschriften auf 15 Jahre linear abgeschrieben. Für die in den Jahren 2011 und 2014 erworbenen Firmenwerte wurde handelsrechtlich eine abweichende Nutzungsdauer von 5 Jahren angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 2.413.334,30 Euro. Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von > 1 Jahr betragen 32.086,47 Euro. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in folgender Höhe enthalten:
Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter betragen 2.413.334,30 Euro. Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:
Das Stammkapital beträgt 50.000,00 DM. Sonstige Rückstellungen Im Wesentlichen sind für folgende Verpflichtungen und Risiken Rückstellungen gebildet worden:
Gesamtbetrag, Art und Form gesicherter Verbindlichkeiten Für die sonstigen Darlehensverbindlichkeiten wurden folgende Sicherheiten gegeben: Besicherung der Darlehensverbindlichkeiten
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 II HGB). Erträge aus Währungsumrechnungen werden unter den Posten übrige sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 1,6 T€ ausgewiesen. Aufwendungen aus Währungsumrechnungen werden in Höhe von 0,2 T€ unter übrige sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind 0,0 TEuro aus der Abzinsung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die periodenfremden Erträge weisen Erträge aus, die früheren Geschäftsjahren zuzuweisen sind in Höhe von 1,2 T€. Der Posten periodenfremde Aufwendungen weist Aufwendungen aus, die früheren Geschäftsjahren zuzuweisen sind in Höhe von 1,1 T€. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 22 T€ für die Rückzahlung von Corona Soforthilfen und Überbrückungshilfen ausgewiesen. VI. Sonstige Pflichtangaben Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Bürgschaften bei der Sparkasse für folgende Bürgschaftsnehmer: Für die Filiale in Koblenz zur Sicherstellung der Mietkaution in Höhe von 5.200,00 €. Gegenüber der Raiffeisenbank Donaumooser Land bestehen Bürgschaften für folgende Bürgschaftsnehmer: Zu Gunsten der Hieber Lindberg GmbH wurden Bürgschaften in Höhe von 250.000,00 € gegenüber der Raiffeisenbank Donaumooser Land eG gegeben. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit, aus der Bürgschaft in Anspruch genommen zu werden, aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). Zur Sicherstellung der Mietkaution in Höhe von 15.000,00 € an die Kirschner Wohnbau GmbH. Zur Sicherstellung der Mietkaution in Höhe von 15.000,00 € an die GHR Rückert Beteiligungsgesellschaft GbR für das Objekt in der Bismarckstraße in Berlin. Zur Sicherstellung der Mietkaution in Höhe von 12.300,00 € an Thomas Klinkenberg für das Objekt in der Minoritenstr. 2-4 in Aachen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Gegenüber verbundenen Unternehmen: Die Gesellschaft ist die Pächterin des gesamten Unternehmens der Corina Loib Immobilienverwaltung. Der Mindestpachtzins setzt sich aus den Abschreibungen und den Zinsaufwendungen für die Finanzierung des Pachtvermögens der Verpächterin zusammen. Darüber hinaus beträgt der jährliche Pachtzins 1,75 % des Nettojahresumsatzes (maximal von 15 Mio. Euro), der in dem Pachtobjekt gem. § 1 Ziff. 1 und 2 des Pachtvertrages erzielt wird. In dem Wirtschaftsjahr 01.04.2022 bis 31.03.2023 betrug der Pachtaufwand 63 TEuro. Die Umsatzpacht wurde mit Gesellschafterbeschluss vom Juli 2015 auf 1 % reduziert. Weitere finanzielle Verpflichtungen: Aus Mietverträgen für unbewegliche und bewegliche Einrichtungen bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von 588 TEuro netto. Aus den abgeschlossenen Kfz-Leasing-Verträgen bestehen weitere finanzielle Verpflichtungen von 18 TEuro jährlich. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Alfred Loib, Corina Loib, Jochen Hirschinger. Bezüge und gewährte Kredite Die Schutzklausel gem. § 286 (4) HGB wurde angewandt. Angaben zu Beteiligungsverhältnis Die MGS Loib GmbH erwarb im Jahr 2011 eine Mehrheitsbeteiligung von 53,6 % an der Musikhaus Kirstein GmbH, Bernbeurener Str. 11, 86956 Schongau. Im Wirtschaftsjahr 2019/2020 wurden 3,8 % verkauft. Im Wirtschaftsjahr 2021/2022 wurden 33 % verkauft. Der Anteil am gesamten Stammkapital von DM 50.000 beträgt DM 8.400,00 (§ 285 S. 1 Nr. 11 HGB). Das entspricht einer Beteiligung von 16,8 %. Der Jahresfehlbetrag der Musikhaus Kirstein GmbH zum 31.03.2023 beträgt 754.576,61 Euro. Des Weiteren besteht eine Beteiligung i. H. v. 100 % an der Chorisma Fachversand GmbH, Dieselstr. 26, 85084 Reichertshofen. Das Stammkapital beträgt 25.600 Euro. Das Jahresfehlbetrag zum 31.03.2023 beträgt 62.508,18 Euro. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB Im Jahresdurchschnitt wurden 69 Angestellte und 7 Arbeiter beschäftigt. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber der Gesellschafterin bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten: Sachverhalte Betrag
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Die betriebswirtschaftliche Auswertung per März 2024 zeigt, dass die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023/24 um 1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Der Rohertrag ist um ca. 9 % höher. Es wird ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Ab 01.04.2024 wurde der Großhandel aufgegeben. Die Veräußerung des Warenbestandes und weitere Garantiezahlungen werden die Liquidität über die nächsten 5 Jahre positiv beeinflussen. Die Umsatzerlöse sind ohne den Großhandel in den ersten 5 Monaten des Geschäftsjahres 2024/25 um 22 % gesunken. Das Ergebnis entspricht dem des Vorjahreszeitraums. Insgesamt wird ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt. Die Gesellschaft kann sich auf ein hohes Eigenkapital (Eigenkapitalquote 51 %) stützen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:
Reichertshofen, 04.11.2024 MGS Loib GmbH |
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