Franz Xaver Auer UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Michael Auer seit 20.1.2006 | Geschäftsführer |
Franz Xaver Auer seit 9.4.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Auer GmbHMühldorf am InnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht1. Allgemeines Den Angaben des Kraftfahrtbundesamts folgend war der Automobilmarkt im Jahr 2013 rückläufig. Mit 2,95 Millionen neu zugelassenen Personenkraftwagen waren es 130.000 Fahrzeuge weniger als 2012 (-4,2%). Der Anteil der privaten Neuzulassungen (37,9%) ist das vierte Jahr in Folge geschrumpft. Deutsche Marken erreichten 2013 einen Marktanteil von 64,2 Prozent. VW führte mit 642.000 Neuwagen (21,8 %) wiederum das Feld an. Mercedes (9,4 %), Audi (8,5 %) und BMW (7,9%) waren die Nächstplatzierten. Porsche konnte als einziger deutscher Hersteller gegen den Trend ein Plus zum Vorjahr aufweisen (+1,4 %). Jeder vierte Neuwagen gehörte der Kompaktklasse an (25,6 %). Kleinwagen (16,3 %) und Mittelklasse (12,6 %) bildeten die nächst größten Segmente. Ein Wachstumsplus wurde bei den SUVs (+8,6 %) und in der Kompaktklasse (+2,7 %) beobachtet, II. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen Unsere Gesellschaft ist Vertragshändler der BMW AG und betreibt seit 1964 einen Kraftfahrzeughandel mit Werkstattbetrieb. Hauptniederlassung ist Mühldorf am Inn. Daneben betreibt die Gesellschaft eine Filiale in Waldkraiburg, die organisatorisch in die Hauptniederlassung eingebunden ist. Die BMW AG hat uns im September 2012 mitgeteilt, dass der laufende Händlervertrag nicht verlängert wird. Der Händlervertrag endete damit mit Wirkung zum 30.09.2013. Wir haben uns aufgrund der Entscheidung der BMW AG dazu entschlossen, den Geschäftsbetrieb des Autohauses und der Reparaturwerkstatt zum 30.09.2013 zu schließen, die GmbH bleibt aber auch nach der Abwicklung des operativen Geschäftsbetriebs erhalten. Der Geschäftsverlauf 2013 wurde durch diese Entscheidung beeinflusst. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 11.973 auf TEUR 7.971. Die Rückgänge betrafen dabei sowohl den Neuwagen- als auch den Gebrauchtwagenhandel sowie den Werkstattbetrieb. Bedingt durch den Umsatzrückgang war auch der Rohgewinn des Gesellschaft rückläufig. Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr 2013 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 248 . Im Jahresfehlbetrag sind Wertberichtigungen auf den Fahrzeugbestand erhalten, die vor dem Hintergrund der Abwicklung der Gesellschaft im Jahr 2013 vorgenommen wurden. III. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Unsere Gesellschaft hat zum 31.12.2013 eine Bilanzsumme in Höhe von TEUR 1.033. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Minderung um TEUR 3.439. Rund TEUR 60 entfallen auf den Bestand an Neu- und Gebrauchtfahrzeugen. Der Bestand hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 451 reduziert. Die liquiden Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 317 auf TEUR 227 verringert. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit sichergestellt. Unsere Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 563 auf. Aufgrund des Rückgangs der Umsatzerlöse hat sich der Rohgewinn der Gesellschaft deutlich verringert. Da die übrigen Kostenpositionen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR -181 auf TEUR -507 verringert. IV. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Wie bereits unter Ziffer II, dargestellt hat die BMW AG unseren Händlervertrag nicht verlängert. Der Betrieb des Autohauses wird aufgegeben und das operative Geschäft bis Ende des Geschäftsjahres 2013 abgewickelt. Das Unternehmen als solches bleibt bestehen und neu ausgerichtet. Es wird beabsichtigt die Geschäftsräume zu vermieten. V. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Mit der Abwicklung des Geschäftsbetriebs wurden alle Verbindlichkeiten vollständig rückgeführt. Die Fortführung des Unternehmens ist daher nach unserer Auffassung nicht beeinträchtigt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 20131. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma Autohaus Auer GmbH ist eine sogenannte mittelgroße Kapitalgesellschaft, da mindestens 2 der in § 267 Abs. 1 HGB genannten Größenmerkmale ( Bilanzsumme, Umsatzerlös und Arbeitnehmeranzahl) noch zum 31.12.2012 überschritten wurden. Der Jahresabschluss der Firma Autohaus Auer GmbH für das Geschäftsjahr 2013 wurde unter Anwendung der aktuellen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Wertansätze in der Bilanz zum 31.12.2012 wurden unverändert in die Eröffnungsbilanz zum 01.01.2013 übernommen. Die Gliederung entspricht §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren verwendet. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, da die getroffenen Maßnahmen zur Finanzierungsstruktur der Geschäftsführung zu einer positiven Fortführungsprognose führen. Aufgrund eines neuen Geschäftsfelds in Zukunft wird wieder mit positiven Jahresergebnissen gerechnet. Das Sachanlagevermögen sowie die immateriellen Wirtschaftsgüter wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear pro-rate temporis vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 150,00 wurden im Zugangsjahr 2013 voll abgeschrieben, teilweise wurden die Anschaffungen der Vorjahre Ober die Nutzungsdauer verteilt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 1.000,00 wurden im Zugangsjahr 2013 in einen Sammelposten eingestellt und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Die Bilanzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände, erfolgte zum Nennwert. Die Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten aktiviert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Das Wahlrecht zum Ausweis von aktiven latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB (BilMoG) wurde nicht ausgeübt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt und entspricht dem Handelregistereintrag. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen der BVE Beratungsgesellschaft für Versorgungseinrichtungen mbH, Wiesbaden, nach der "projected unit credit method" (PUC-Methode) durchgeführt. Als Berechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck unter Ansatz eines Rechnungszinsfußes von 5,04 %. Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Fluktuationen wurden nicht berücksichtigt. Der Erfüllungsbetrag der Verpflichtung beträgt € 351.860,00. Die Aktivwerte der Rückdeckungsversicherung wurden zum Bilanzstichtag gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (BilMoG) mit der Rückstellung für die Pensionsverpflichtung saldiert. Für die Ermittlung der Aktivwerte der Rückdeckungsversicherung liegt eine Berechnung der SLMP Schweizer Leben PensionsManagement GmbH vor. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. 3. Angaben zur Bilanz In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von EUR 19.972,00 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Auf Grund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BiIMoG ergab sich zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag von 79.732 EUR, der gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB bis spätestens 31.12.2024 zu mindestens einem Fünfzehntel je Geschäftsjahr der Pensionsrückstellung zuzuführen ist. Im Geschäftsjahr wurde daher ein Teilbetrag von 5.315 EUR zugeführt. Der Ansatz der Pensionrückstellung erfolgte auf der Grundlage des versicherungsmathematischen Gutachtens der BVE Beratungsgesellschaft für Versorgungseinrichtungen mbH vom 25.09.2014. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der "projected-unit-credit-method" (PUC-Methode) durchgeführt. Als Berechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck unter Ansatz eines Rechnungszinsfußes von 4,88%. Lohn und Gehaltssteigerungen sowie Fluktuation wurden auf Grund der vertraglichen Gegebenheiten nicht berücksichtigt. Der unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesene Betrag ergibt sich nach Saldierung mit einer Rückdeckungsversicherung gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB. Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert des saldierten Vermögens zum 31.12.2013 betragen 95.351,13 EUR, der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellung beträgt 198.038,27 EUR. Der nicht ausgewiesene Fehlbetrag zum 31.12.13 beträgt 58.470,60 C. Die verrechneten Aufwendungen und Erträge aus der Rückdeckungsversicherung sowie der Pensionszusage betragen 14.289,27 EUR. Die sonstigen Rückstellungen zum 31.12.2013 setzen sich zusammen aus EUR 9.900,00 Archivierungsrückstellungen sowie EUR 20.000,00 Rückstellungen für Jahresabschlusskosten. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Jahresergebnis enthalten ist ein außerordentliches Ergebnis in Höhe von € 258.760,47. Im Übrigen stammt das Jahresergebnis aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Im außerordentlichen Ergebnis werden die Aufwendungen aus der Erstanwendung des BilMoG gemäß Art. 67 Abs. 7 EGHGB ausgewiesen. Darüber hinaus sind im außerordentlichen Ergebnis Aufwendungen aus Versteigerungsauktionen in Höhe von EUR 9.134,82 sowie ausserordentliche Erträge in Höhe von EUR 273.210,29 aus Rücknahmen seitens der BMW AG. Eine Aufteilung des Steueraufwandes auf die Teilergebnisse der gewöhnlichen und außergewöhnlichen Geschäftstätigkeit erübrigt sich unter anderem auf Grund der fehlenden Steuerbelastung. Zeitliche Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen in voller Höhe die Rückstellung für Pensionen. Auf Grund des bestehenden Wahlrechts zur Aktivierung latenter Steuern im Fall bestehender Verlustvorträge nach § 271 Abs. 1 S. 2 HGB wurden keine aktiven latenten Steuern gebildet. Der Zinsaufwand durch die Bewertung der Pensionsrückstellung nach dem BilMoG beträgt EUR 16.816,00. Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB erfolgte eine Saldierung der Erträge aus dem Planvermögen (Rückdeckungsversicherung) mit den Zinsaufwendungen aus der zugehörigen Pensionszusage in Höhe von EUR 2.526,73. Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung des Ergebnisverwendungsbeschlusses vom 24. November 2014 aufgestellt. Danach wird der Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorgetragen. 5. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2013 waren durchschnittlich 25 Angestellte und Arbeiter ohne Berücksichtigung der beiden Geschäftsführer und der Auszubildenden bei der Firma Autohaus Auer GmbH beschäftigt. Die Auszubildendenanzahl lag bei durchschnittlich 6 im Berichtsjahr. Ferner waren durchschnittlich 5 geringfügige Beschäftigte angestellt. Im Geschäftsjahr 2013 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die beiden Geschäftsführer:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsbefugt und ferner ermächtigt, mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte mit der Gesellschaft abzuschließen. Zum 31. Dezember 2013 bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Herrn Franz Xaver Auer sen. in Höhe von insgesamt € 98.511,38 (Vorjahr: € 0,00 ). Gegenüber der F. X Auer UG & Co. KG bestanden Verbindlichkeiten in Höhe von € 6.602,53 (Vorjahr: € 127.600,81 ). Die Verbindlichkeit wurde vereinbarungsgemäß mit 4,50 % verzinst. Auf eine Darstellung der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. Sonstige finanziellen Verpflichtungen Pachtaufwendungen gegenüber der F. X. Auer Verwaltungs UG & Co. KG in Höhe von TEUR 55.
Mühldorf a. Inn, 26. November 2014 Autohaus
Auer GmbH
(gez.) Franz-Xaver Geschäftsführer (gez.) Auer Martin Auer Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2014 festgestellt. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2013Autohaus Auer GmbH BMW-Autohaus m.Rep.-Werkstätte, 84453 Mühldorf a_Inn
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