Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 13098
Vorher
ALBA Infrastructure Services GmbH
Eingetragen
23.12.2020
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Das Erwerben sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen sowie die Erbringung von Beratungs-, Managementund sonstigen Dienstleistungen gegenüber Unternehmen, insbesondere solchen, an denen die Gesellschaft direkt oder indirekt beteiligt ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Schneider
seit 14.9.2023
Prokura
Alexander Wulf
seit 16.5.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Zinnia International S.à r.l.LUX
82.75%
12.25%
5.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EQQO Holding GmbH (vormals: ALBA Infrastructure Holding GmbH)

Neuenkirchen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

1. Grundlagen des Konzerns

1.1 Geschäftsmodell des Konzerns

Organisatorische Struktur des Konzerns

Der Konzern besteht aus dem Mutterunternehmen, der EQQO Holding GmbH, sowie den Tochterunternehmen, der EQQO Infra GmbH, der EQQO Bau- und Industriereinigung GmbH, der EQQO Service GmbH, der EQQO Recycling GmbH, EQQO Stock 1 GmbH, der EQQO Mitte GmbH sowie aus dem Teilkonzern EQQO Nederland B.V. und dessen Tochterunternehmen EQQO Milieu B.V. und Boon & Pijlman Milieu B.V..

In Deutschland ist der EQQO-Konzern einer der größten privaten Infrastruktur-Dienstleiter für Kommunen, kommunale Betriebe und Unternehmen - und der erste Anbieter von Circular Solutions. Der Mehrwert sind allumfassende und saubere Lösungen in der Reinigung und Pflege von Straßen, Plätzen und Flächen sowie in der Kehrricht-Verwertung. Konzernübergreifende Aufgaben und Funktionen werden von unseren Zentralbereichen wahrgenommen.

Unternehmensbereiche und Absatzmärkte

Unsere Dienstleistungen werden in ganz Deutschland angeboten. In den Niederlanden sind wir insbesondere im Bereich der Bödenverwertung vertreten. Unser Dienstleistungsportfolio umfasst Straßen- und Sinkkastenreinigung, Straßenkehrichtverwertung, Räum- und Winterdienst, Baustellen- und Industriereinigung, Abfallsammlung im öffentlichen Verkehrsraum sowie die Grün- und Flächenpflege. Zu unseren Kunden zählen zahlreiche Kommunen und kommunale Betriebe, Straßen- und Autobahnmeistereien, Bauunternehmen sowie Unternehmen aus Handel, Logistik, Industrie und Immobilienverwaltung.

Um unseren nachhaltigen Ansatz auch nach außen einheitlich zu vertreten und eine Unverwechselbarkeit sicherzustellen, hat sich die Gruppe am 31. März 2022 in EQQO umfirmiert. Neu ist ein einheitlicher Auftritt unter der neuen Dachmarke "EQQO" mit dem Claim "Circular Solutions". EQQO ist ein Bekenntnis zu einer sauberen und umweltfreundlichen Zukunft. Wir verstehen uns als Wegbereiter: Wir bieten unseren Kunden ökologisch und ökonomisch nachhaltige Infrastruktur-Dienstleistungen, die bei gleichbleibender Qualität auf jede Anforderung skalierbar sind.

Standorte

Das operative Geschäft betreiben wir von 3 Standorten aus: Der Zentrale in Neuenkirchen, dem Standort der ehemaligen TECHWA in Wolfhagen sowie dem Standort von Boon & Pijlman in Almelo, Niederlande. Außerdem ist eine Vielzahl von Maschinen dezentral stationiert, um lange Anfahrtswege im Sinne unserer Kunden und der Umwelt zu vermeiden.

1.2 Forschung und Entwicklung

Wir setzen konsequent auf digitale Mehrwerte für unsere Kunden, ob bei internen Prozessen oder der Qualitätsnachweisen. Digital optimierte Tourenpläne und GPS-gestütztes Telematiksystem sichern hohe Produktivität und Transparenz. Diese Transparenz zeigt sich nach außen in digitalen Qualitätsnachweisen in Echtzeit durch Cloud-Lösungen.

Segmentübergreifend gehen wir neue Wege und haben im Geschäftsjahr eine Plattform entwickelt, die Angebot und Nachfrage für Winterdienstleistungen zusammenbringt.

1.3 Einkauf

Gruppenweit bündeln wir unsere Bedarfe, insbesondere bei der Fahrzeugbeschaffung und Ersatzteilen. Wir sind der größte private Abnehmer für Großkehrmaschinen und setzen durchgängig auf einen modernen Fuhrpark. Dies sichert uns hohe Verfügbarkeit bei planbaren Wartungs- und Instandhaltungskosten.

1.4 Mitarbeiter

Wichtigster Garant für unseren langjährigen und zukünftigen Erfolg sind unsere qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Daher werden die Mitarbeiter entsprechend ihren fachlichen Qualifikationen leistungsgerecht vergütet. Langjährige Betriebszugehörigkeit und einer hoher Bestand an wiederkehrenden Saisonarbeitskräften belegen die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Aus- und Weiterbildungen gehören für uns dabei genauso selbstverständlich zu den Leistungen an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie Sonderzahlungen, Leistungszulagen und -Prämien, Jobrad, eine betriebliche Altersvorsorge und Mitbestimmung und Einbindung bei betrieblichen Abläufen und Schutzbestimmungen. Wir schätzen die Expertise und Meinung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Die Erholung der Wirtschaft verlief 2021 regional unterschiedlich. Insgesamt ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % gestiegen. Dabei stand die Konjunkturentwicklung immer noch stark unter dem Einfluss der Coronapandemie bzw. den Maßnahmen zu deren Eindämmung.

Diese Maßnahmen bestimmten auch den Verwaltungsalltag in den Kommunen, so dass die Ausschreibungstätigkeit auf dem Niveau des Jahres 2020 verweilte. Ein Anstieg in der Anzahl von Ausschreibungen ist bei den arbeitsintensiven Vorgängen, wie beispielsweise der Senken- oder Gullyreinigung, abzusehen. Hintergrund ist der Personalmangel für manuelle Tätigkeiten bei den Kommunen. Die öffentlichen Auftraggeber interpretieren das Gebot der Wirtschaftlichkeit bei Vergaben bei gegebenem Dienstleistungsumfang nach diesem Kriterium. Ein Umdenken auch andere Kriterien wie beispielsweise ESG-Kriterien gewichtet in die Ausschreibungen aufzunehmen setzt sich nur langsam, meist entsprechend dem demografischen Wandel in den Verantwortlichkeiten, durch.

Umstrukturierungen bei der Verantwortlichkeit für die Autobahnen des Bundes und die Bündelung der Autobahnmeistereien unter der neu gegründeten Autobahn GmbH führten zu Unsicherheiten und verzögerten Vergaben in diesem Segment.

Weitere makroökonomische Auswirkungen der Coronapandemie sind die unter Druck stehenden Lieferketten, die sich in verzögerter Lieferung von Spezialmaschinen und Ersatzteilen sowie deutlich gestiegenen Treibstoffkosten manifestiert.

Die demografische Entwicklung in Deutschland setzt sich fort und die sogenannten Geburtenstarken Jahrgänge werden vermehrt aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Dies verstärkt den Druck auf Kommunen und Industrieunternehmen, Fachkräfte im Bereich der manuellen Tätigkeiten zu rekrutieren.

2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Geschäftsführung der EQQO-Gruppe steuert den Konzern mittels einer fest definierten Führungsstruktur und operativer Ziele, deren Erreichungsgrad durch festgelegte Kennzahlen überwacht wird. Hierbei stehen finanzielle Steuerungsgrößen im Fokus.

Der Konzern zieht für seine interne Unternehmenssteuerung mehrere finanzwirtschaftliche und produktionsspezifische Kennzahlen heran, die eine ausgeglichene Steuerung des Unternehmens gewährleistet und die langfristigen Unternehmensziele in den Vordergrund stellt. Finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Weiterhin wird der Geschäftsjahresverlauf im Voraus detailliert geplant und die Entwicklung monatlich analysiert.

Eine konzernübergreifende Steuerung unter Anwendung nichtfinanzieller Leistungsindikatoren sind derzeit im Aufbau. Auf operativer Ebene innerhalb der Handlungsfelder Umwelt und Nachhaltigkeit, Mitarbeiter und Arbeitssicherheit und vor allem Compliance werden bereits eine Vielzahl nichtfinanzieller Leistungsindikatoren erhoben und als Steuerungsinstrument eingesetzt.

2.3 Geschäftsverlauf

Der Konzernabschluss wurde erstmalig für das Geschäftsjahr 2021 aufgestellt. Die Geschäftsführung der EQQO Holding GmbH beurteilt die wirtschaftliche Lage des Konzerns insgesamt als zufriedenstellend. Die Corona Pandemie wirkte sich im Berichtsjahr 2021 kaum auf die Geschäftsaktivitäten des EQQO-Konzerns aus.

Das B2A-Geschäft entwickelte sich stabil und im Rahmen der Erwartungen, wobei die Restrukturierung der Autobahnmeistereien zur Autobahn GmbH für verzögerte bzw. ausgefallene Vergaben und somit einen Rückgang des Umsatzes in diesem Segment führte.

Das B2B-Segment zeigte sich ebenfalls differenziert. Im Winterdienst konnten weiter Zuwächse erzielt werden, während das Baustellensegment leicht unter Vorjahresniveau schloss.

Ursächlich sind in allen Fällen im Wesentlichen Personalausfälle, die in der Häufigkeit ungewöhnlich und von sehr unterschiedlichen Einzelschicksalen getrieben waren. Am Standort Neuenkirchen sind acht Mitarbeiter für mehrmonatige Zeiträume und in saisonal wichtigen Phasen ausgefallen und konnten als langjährig erfahrende Mitarbeiter nicht kurzfristig ersetzt werden. Diese Ausfallphasen haben die Kapazität im Vergleich zum Vorjahr temporär verringert.

2.4 Ertragslage

Der Gesamtumsatz des EQQO-Konzerns im Geschäftsjahr 2021 beträgt T€ 27.745.

Das Rohergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2021 T€ 19.336.

Die Materialaufwandsquote beträgt zum Abschlussstichtag 32,2 %.

Der Personalaufwand beträgt T€ 9.171 bei einer Personalaufwandsquote in Höhe von 33,1%.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2021 belaufen sich auf T€ 9.352 und resultieren im Wesentlichen aus den Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte.

Das EBITDA beträgt T€ 4.771. Es wird ein Konzernergebnis in Höhe von T€ -7.574 ausgewiesen.

Der Auftragsbestand ist im Vergleich zu Vorjahren insbesondere im Bereich der Senkenreinigung und Streckensammlungen stark gestiegen.

2.5 Finanzlage

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Es ist unser Ziel, die für operative Investitionen und das organische Wachstum erforderlichen Mittel selbst zu erwirtschaften. Für strategisches Wachstum im Sinne von Zukäufen steht dem Konzern eine bewilligte Finanzmittellinie in ausreichender Höhe zur Verfügung.

Die Cash Earnings nach DVFA/SG betragen T€ 2.403 und resultieren im Wesentlichen aus dem Periodenergebnis sowie den Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ -10.583 ist im Wesentlichen geprägt durch die Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis in Höhe von T€ -9.257. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ 5.529 und setzt sich zusammen aus der Veränderung der Gesellschafterkonten (T€ -390), Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten (T€ 10.700), Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten (T€ -2.011) sowie den gezahlten Zinsen (T€ -2.770).

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von T€ 39.873. Es handelt sich um kurz-, mittel- und langfristige Verbindlichkeiten, die zu marktüblichen Konditionen finanziert sind.

2.6 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt im Geschäftsjahr 2021 T€ 82.909. Die Vermögens- und Liquiditätsverhältnisse des Konzerns sind geordnet.

Das Anlagevermögen beträgt T€ 74.845 und ist im Wesentlichen durch den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 67.533 geprägt.

Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten hält der Konzern aufgrund der Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil und ausgeglichen.

Das Eigenkapital des Konzerns liegt bei T€ 32.010. Die Eigenkapitalquote beträgt 38,6 %. Die Finanzierung des Anlagevermögens erfolgt fristenkongruent.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von T€ 39.873. Es handelt sich um kurz- und langfristige Darlehensverbindlichkeiten, die marktüblich verzinst sind. Auf die Angabe der Restlaufzeiten wird auf den Anhang verwiesen. Insgesamt weist die Gesellschaft solide Vermögens- und Finanzstrukturen auf.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 1.137.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen T€ 5.428 und 6,6 % der Bilanzsumme.

3. Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bestimmt unser Handeln bei EQQO. Wir richten unsere Maßnahmen auf die drei Bereiche "Environment", "Social" und "Governance" (ESG) aus.

Im Bereich der Umwelt (Environment) strebt EQQO mittel- bis langfristig CO 2 -neutrale Dienstleistungen an. Unser Standort in Neuenkirchen ist bereits CO 2 -neutral. Unser Streben gilt der Erprobung und (Mit-)Entwicklung alternativer, umweltfreundlicher Wege unsere Dienstleistungen durchzuführen. Zu diesem Zweck haben wir als Vorreiter elektrische Kleinkehrmaschinen angeschafft und verringern durch digitale Routenfindung unseren CO 2 -Fußabdruck.

Im Bereich der Straßenkehrichtentsorgung verfolgt EQQO bereits das Motto "zirkulieren statt deponieren". Mit unserer jüngsten Akquise, der Boon & Pijlman in Almelo, Niederlande, sind wir in der Lage, aus dem Straßenkehricht zusammen mit anderen kontaminierten Böden ein echtes Recycling-Produkt herzustellen, dass in diversen Bereichen Verwendung finden kann, u.a. dem Straßen- und Deichbau.

Im Bereich Social sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Schutz und Wohlbefinden die Triebfedern unseres Antriebs. Höchste Sicherheitsstandards, moderne Arbeitsmittel und Schutzkleidung sowie wiederholte Sicherheitsschulungen stellen sicher, dass die Gesundheit unserer Mitarbeiter bestmöglich geschützt wird. Lohngerechtigkeit innerhalb unserer Belegschaft ist für uns genauso selbstverständlich wie wettbewerbsfähige Vergütungen und Benefits.

Zu jeder Zeit übernehmen wir die volle Verantwortung für die Qualität unserer Dienstleistungen. Wir lassen unseren Kunden dabei zu jeder Zeit die volle Transparenz und die Möglichkeit der digitalen Leistungskontrolle - selbstverständlich unter Wahrung sämtlicher Datenschutzbestimmungen und unter Mitbestimmung unserer Mitarbeiter.

Dabei ist uns der Dialog mit unseren Kunden - auf Politik- und Verwaltungsebene wichtig, um stets den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden und die Zukunft der infrastrukturellen Dienstleistungen mitzugestalten.

Im Bereich Governance sind wir den hohen Good Corporate Governance Standards unseres Gesellschafters verpflichtet. Wir haben höchste Ansprüche an Ethik und Integrität sowie eine Null-Toleranz-Politik hinsichtlich Korruption oder ähnlichem unethischen Verhalten. Wir sind dem freien Wettbewerb verpflichtet.

Wiederkehrende Reportings in Einklang mit den internen und externen Rechnungslegungspflichten an unsere wichtigsten Stakeholder werden regelmäßig angepasst und erweitert. Unser Ziel ist dabei stets Mehrwerte zu generieren. Im Geschäftsjahr haben wir zum ersten Mal unseren CO 2 -Fußabdruck von einem externen Dienstleister evaluieren lassen.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1 Prognosebericht

Das Wirtschaftsjahr 2022 wird von den Auswirkungen des Ukraine Krieges geprägt sein. Die Weltwirtschaft befindet sich derzeit in einer schwierigen Situation. Die globalen Wirtschaftssanktionen sowie die Energiekrise in Europa werden die Weltwirtschaft stark belasten. Die Wirtschafts- und Fiskalpolitik ist stärker gefragt als jemals zuvor. Die Auswirkungen auf die Branche können nicht vorausgesagt werden.

Mit Blick auf das Jahr 2022 erwarten wir eine deutliche Steigerung des Umsatzes sowohl organisch als auch durch weitere Zukäufe. Der Verlauf der ersten fünf Monate des Geschäftsjahres stimmt diesbezüglich positiv. Der Auftragseingang ist deutlich gestiegen. Starke Zuwächse sind insbesondere im Bereich der Senkenreinigung und Streckensammlung zu verzeichnen. Auch die erhöhte Ausschreibungsaktivität im Bereich der Autobahnen stimmt uns positiv.

Für das Jahr 2022 erwartet die Geschäftsführung entsprechend der Steigerung der Umsätze ein starkes Wachstum des operativen Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr.

4.2 Risikobericht

Wir aktualisieren regelmäßig die Risikoeinschätzung in Zusammenarbeit mit dem Beirat des Konzerns, um einen ganzheitlichen Blick auf die bestehenden Risiken zu haben. Risikominimierende Maßnahmen werden mit Augenmaß und im Rahmen der bestehenden Geschäftsordnung mit dem Beirat abgestimmt und eingesetzt. Unser Beirat ist mit branchen- und finanzmarkterfahrenen, unternehmensexternen Experten besetzt, die uns als Geschäftsführung beraten, Geschäftspläne kritisch hinterfragen und regelmäßig über den Erfolg der Unternehmung informiert werden.

Zusätzlich unterstützt unser internes Kontrollsystem mit Vier-Augen-Prinzipien, KI-basiertem Daten-Management-System (DMS) und interner Legal Counsel das Risikomanagement.

Aus Sicht der Geschäftsführung bestehen für den EQQO-Konzern als Infrastrukturdienstleister die größten Herausforderungen darin, das hohe Preis- Leistungsniveau der Dienstleistungen zu erhalten und weiter zu verbessern. Dies umfasst sowohl das Beschaffen als auch das Halten qualifizierten Personals als auch die hohe Verfügbarkeit des Maschinenparks. Diesen Herausforderungen stellt sich der EQQO-Konzern mit einem umfassenden Qualitätsmanagementsystem, einer starken Einbindung der Lieferpartner mit langfristigen Lieferpartnerschaften und ständiger Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Personalakquise und "Employer of Choice".

Allgemeine und branchenspezifische Marktrisiken liegen im B2A-Bereich in dem von politischen Strömungen beeinflussten Verwaltungsentscheidungen. Diese sind jedoch i.d.R. mittelfristig absehbar und von kurzfristigen Trends kaum betroffen. Die Erhaltung und Pflege der Infrastruktur, die EQQO anbietet, wird dabei tendenziell als wichtiger eingestuft als in der Vergangenheit. Die Gründe liegen in häufiger werdenden Starkregenereignissen sowie der zum Teils bereits maroden Infrastruktur im Bereich von Brücken.

Im B2B-Bereich unterliegt insbesondere der Bausektor saisonalen Schwankungen, von denen der EQQO-Konzern ebenfalls betroffen sein könnte. Da sich der Bereich Baustellenreinigung häufig auf den Bereich der Instandhaltung konzentriert (bspw. bei der Rollsplittbeseitigung nach der Straßenoberflächenbehandlung), ist zwar mit einer Verschiebung vom Neubau- in den Instandhaltungsbereich zu rechnen, aber nicht mit einem nachhaltigen Rückgang der Dienstleistungsnachfrage.

Der Klimawandel und andere globale Krisen wie der Russland-Ukraine-Konflikt lassen die Energiekosten steigen und damit auch die Kosten für Treibstoff. Trotz Tests alternativer Antriebsmethoden und unseres CO 2 -neutralen Hauptsitzes, ist Diesel ein wichtiger Rohstoff für unsere Dienstleistungen. Wir sichern die Beschaffung und Kalkulationssicherheit durch Konzentration auf zwei Hauptlieferanten mit zugrunde liegenden Preisindizes. Trotzdem müssen wir Preiserhöhungen an unsere Kunden weitergeben, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Preiserhöhungen erfolgen im B2B-Segment direkt, im B2A-Segment durch Preisgleitklauseln i.d.R. mit einem Jahr Verzug.

Finanzwirtschaftliche Risiken bestehen möglicherweise durch die stark steigende Inflation, die unsere Finanzierungsstruktur bei Anstieg des EURIBOR verteuern würde. Die hohe Kapitaldienstfähigkeit des EQQO-Konzerns ist in der Lage einen Anstieg zu verkraften, jedoch würde dies im ungünstigsten Fall negative Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit haben. In der Regel sinken bei Anstieg der Finanzierungskosten die Preise für langfristige Investitionsgüter, so dass sich dieser Effekt mittelfristig ausgleicht.

Rechtliche Risiken bestehen naturgemäß bei der Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen. Durch die langjährige Erfahrung des EQQO-Konzerns im B2A-Segment und der Organisationsstruktur mit eigenem Legal Counsel sind wir in der Lage diesen Risiken zu begegnen und eine hohe Qualität hinsichtlich vollständiger und richtiger Inhalte abzugeben.

Ökologische Risiken bestehen beim Transport und der Entsorgung des Straßenkehrichts. Hier stellen verschiedene Audit inkl. Zertifikate wie dem Entsorgungsfachbetrieb sicher, dass höchstmögliche Standards bei der Lagerung und dem Transports des Straßenkehrichts eingehalten werden.

Aus- und Weiterbildungen, die Förderung interner und externer Qualifizierungen sichern ein hohes Maß an Arbeitssicherheit und fördern eine lange Betriebszugehörigkeit unserer Fachkräfte. Ansonsten bestehen Risiken in der Personalbeschaffung, nicht genug Kapazität für die Abarbeitung der Aufträge rekrutieren bzw. binden zu können. Diesem Risiko begegnen wir mit für unsere Branche überdurchschnittlichen Personalbindungs- und rekrutierungsinitiativen.

IT-Risiken begegnen wir mit branchenüblichen IT-Sicherheitskriterien.

4.3 Chancenbericht

Chancen durch Demografie

Die demografische Entwicklung in Deutschland führt zu einem verstärkten Fachkräftemangel. Dieser trifft öffentliche wie private Arbeitgeber. Bereits im Geschäftsjahr 2021 zeichnete sich ein Trend ab, insbesondere arbeitsintensive Tätigkeiten wie die Senken- bzw. Gullyreinigung, verstärkt extern zu vergeben. Kommunen können viele hoheitliche Aufgaben nicht mehr selbst übernehmen. Personalentwicklung und -Förderung sind in der Branche unterentwickelt. Der EQQO-Konzern bildet Quer- und Neueinsteiger ohne Qualifikationen wie Branchenerfahrung oder LKW-Führerschein zu Fachkräften weiter. Neben einem attraktiven Stundenlohn bietet der EQQO-Konzern seinen Mitarbeitern leistungsabhängige Vergütungen, eine betriebliche Altersvorsorge, Jobrad und weitere Benefits in unserer Branche überdurchschnittliche Benefits an.

Darüber hinaus haben viele Wettbewerber häufig keine Nachfolger. Der EQQO-Konzern bietet für viele Betriebe eine faire Partnerschaft für die Zukunft, so dass die Mitarbeiter und Betriebe eine positive Perspektive haben.

Chancen durch Digitalisierung

Chancen für die Vermarktung

In der weiteren digitalen Vermarktung unserer Dienstleistungen, im ersten Schritt der Winterdienstplattform winterdienst.eqqo.eu liegen First-Mover-Potentiale, da die Art unserer Dienstleistungen bisher maßgeblich analog und über Ausschreibungen nachgefragt werden.

Chancen für die Prozesseffizienz

Die digitale Informationsübermittlung bei der Durchführung der Dienstleistungen, der Leistungskontrolle, der Zustandserfassung und der digitalen Routenplanung sind große Chancen für weitere Produktivitätssteigerungen.

Chancen durch Marktstruktur

Kleine, lokale Player mit geringer Professionalisierung bekommen durch den hohen Preisdruck bei Ausschreibungen Zuschläge. Diese Vergaben gehen zu Lasten der Umwelt (bspw. hoher CO 2 -Ausstoß alter Maschinen), der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (schlechte Arbeitsbedingungen). Der EQQO-Konzern ändert dies durch professionalisierten Vertrieb und einen Dialog mit Politik und Verwaltung, die Standards für Ausschreibungen auf ein nachhaltiges Niveau im Hinblick auf ESG-Kriterien zu heben. Der hohe Compliance-Standard des EQQO-Konzern stellt eine hohe Integrität bei der Teilnahme an Ausschreibungen sicher.

Chancen durch gesellschaftliche Trends, insbesondere gestiegenes Umweltbewusstsein

Unser Claim "Circular Solutions" unterstreicht den Anspruch, u.a. erster zirkulärer Infrastrukturdienstleister der Welt zu sein. Das gestiegene Umweltbewusstsein durch die Gefahren des Klimawandels adressieren wir damit direkt und unterstützen Gemeinden und öffentliche Auftraggeber, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden und Umweltkriterien verstärkt in Ausschreibungen einfließen zu lassen. Diese kann der EQQO-Konzern durch seinen jungen Fuhrpark und moderne Verfahren zum Wohle der Umwelt bereits heute bedienen.

Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage

Die Gesamtsituation der erläuterten Einzelrisiken stellt sich für den EQQO-Konzern durch das Risikomanagementsystem als transparent und steuerbar dar. Von den vorgenannten Risiken sind aktuell die Unwägbarkeiten der weltweiten Krisen sowie die Fachkräftegewinnung und die Preissteigerungsrisiken im Bereich der Energiekosten als am bedeutendsten einzustufen. Als relevanteste Chancen bewerten wir die demografischen Entwicklungen, das gestiegene Umweltbewusstsein in der Gesellschaft sowie die Möglichkeiten der Digitalisierung.

 

Neuenkirchen, den 28. Juni 2022

Geschäftsführung

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

AKTIVA

31.12.2021
31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 102.064,50 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 67.532.633,49 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 8.240,00 0,00
67.642.937,99 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.682.588,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 661.853,79 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.654.157,03 0,00
6.998.598,82 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 39.376.051,71
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 166.396,73 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 36.670,95 0,00
203.067,68 39.376.051,71
74.844.604,49 39.376.051,71
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 67.816,71 0,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 222.195,26 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 2.733,80 0,00
292.745,77 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.164.246,05 0,00
2. Forderungen gegen Gesellschafter 222.902,00 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 534.491,48 5.065,51
3.921.639,53 5.065,51
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.824.213,47 25.000,00
8.038.598,77 30.065,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.567,50 3.218,00
82.908.770,76 39.409.335,22

PASSIVA

31.12.2021
31.12.2020
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 39.347.037,42 39.301.051,71
III. Gewinnrücklagen 181.629,94 0,00
IV. Bilanzverlust -7.618.850,07 -44.671,91
32.009.817,29 39.356.379,80
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 214.300,10 0,00
2. Steuerrückstellungen 109.027,40 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.474.099,73 12.350,00
2.797.427,23 12.350,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 39.873.241,29 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.137.421,58 39.675,03
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 930,39
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.428.323,07 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.544.353,30 0,00
- davon aus Steuern (337.196,11) 0,00
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (155.324,64) 0,00
47.983.339,24 40.605,42
D. Passive latente Steuern 118.187,00 0,00
82.908.770,76 39.409.335,22

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021
2020
1. Umsatzerlöse 27.744.858,99 0,00
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 194.164,00 0,00
3. Gesamtleistung 27.939.022,99 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 339.959,39 0,00
5. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.609.344,13 0,00
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.333.320,77 0,00
8.942.664,90 0,00
6. Rohergebnis 19.336.317,48 0,00
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.564.429,61 0,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung: € 60.706,53 (Vorjahr: € 0,00) 1.606.105,17 0,00
9.170.534,78 0,00
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 9.351.887,59 0,00
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.394.392,39 44.671,91
10. Betriebsergebnis -4.580.497,28 -44.671,91
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.164,15 0,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.769.782,92 0,00
13. Finanzergebnis -2.746.618,77 0,00
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 229.545,01 0,00
15. Ergebnis nach Steuern -7.556.661,06 -44.671,91
16. Sonstige Steuern 17.517,10 0,00
17. Jahresfehlbetrag -7.574.178,16 -44.671,91
18. Bilanzverlust -7.574.178,16 -44.671,91

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

1 Allgemeine Angaben

Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Neuenkirchen und ist beim Amtsgericht Steinfurt im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 13104 mit der Firma EQQO Holding GmbH (vormals: ALBA Infrastructure Holding GmbH) eingetragen.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der nach diesen Grundsätzen aufgestellte Konzernabschluss ist aus dem Jahresabschluss der EQQO Holding GmbH (vormals: ALBA Infrastructure Holding GmbH), Neuenkirchen, (Mutterunternehmen) und den jeweiligen Jahresabschlüssen der einbezogenen Tochtergesellschaften entwickelt worden.

Für das Geschäftsjahr 2021 wird der Konzernabschluss erstmalig aufgestellt. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Januar bzw. 31. Dezember 2021.

Die Vorjahresangaben in der Konzernbilanz und in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Angaben des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens. Die Vorjahresangaben sind daher nur eingeschränkt vergleichbar.

Die dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden nachfolgend beschrieben. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

2 Angaben zum Konsolidierungskreis

2.1 Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der EQQO Holding GmbH (vormals: ALBA Infrastructure Holding GmbH) (Mutterunternehmen) die Gesellschaften einbezogen, bei denen die EQQO Holding GmbH (vormals: ALBA Infrastructure Holding GmbH) unmittelbar oder mittelbar beherrschenden Einfluss ausüben kann.

Anteile an verbundenen Unternehmen (§ 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Folgende Gesellschaften sind neben der EQQO Holding GmbH (vormals: ALBA Infrastructure Holding GmbH) (Mutterunternehmen) in den Konzernabschluss einbezogen worden:

Name und Sitz Anteilshöhe
(in %)
a) EQQO GmbH 100,00
b) EQQO Infra GmbH 100,00
c) EQQO Bau- und Industriereinigung GmbH 100,00
d) EQQO Service GmbH 100,00
e) EQQO Recycling GmbH 100,00
f) EQQO Stock 1 GmbH 100,00
g) EQQO Mitte GmbH 100,00
h) ALBA Nederland B.V. 100,00
i) Boon & Pijlman Exploitatie B.V. 100,00
j) Boon & Pijlman Milieu B.V. 100,00

2.2 Befreiender Konzernabschluss

Die folgenden Gesellschaften sind gemäß § 264 Abs. 3 HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen.

- EQQO GmbH

- EQQO Infra GmbH

- EQQO Bau- und Industriereinigung GmbH

- EQQO Service GmbH

- EQQO Recycling GmbH

- EQQO Stock 1 GmbH

- EQQO Mitte GmbH

Diese Befreiungsvorschriften werden von den Gesellschaften hinsichtlich der Offenlegung in Anspruch genommen.

3 Konsolidierungsgrundsätze und -methoden

3.1 Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB).

Die sich bei der Erstkonsolidierung ergebenden Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß § 309 Abs. 1 Satz 2 HGB linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben.

3.2 Schuldenkonsolidierung

Die Bilanzposten der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen sind, soweit sie Forderungen bzw. Verpflichtungen gegenüber dem Mutter- oder anderen Tochterunternehmen beinhalten, gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet worden.

3.3 Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Gemäß § 305 Abs. 1 HGB sind die Erträge und Aufwendungen, die aus Beziehungen zwischen den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen stammen, gegeneinander aufgerechnet worden.

3.4 Zwischenergebniseliminierung

Auf eine Eliminierung der Zwischenergebnisse ist im Geschäftsjahr gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet worden, da die Maßnahme lediglich von untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist.

4 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung des Konzernabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibung des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf zehn Jahre planmäßig verteilt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst.

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) unter Berücksichtigung der Heubeck'schen Richttafeln 2018G bewertet. Von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Demnach erfolgte die Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahren, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Aufgrund der getroffenen Vereinbarungen liegt der Berechnung als Annahme eine erwartete Lohn- bzw. Gehaltsentwicklung von 0,0 % p. a., eine Fluktuation von 0,0 % p. a. sowie eine Rentendynamik von 0,0 % p. a. zugrunde.

Die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurden im Finanzergebnis gezeigt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die passiven latenten Steuern sind in Höhe der sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung bewertet. Die handelsrechtlichen Wertansätze von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten weisen zu ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen auf.

5 Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. Dezember 2021

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2021
Zugänge
Abgänge
Zugänge aus der Erstkonsolidierung
31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 109.573,60 1.019,78 378.690,50 487.244,32
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 75.008.478,88 0,00 424.117,31 75.432.596,19
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 8.240,00 8.240,00
0,00 75.118.052,48 1.019,78 811.047,81 75.928.080,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.171,82 0,00 3.384.830,39 3.389.002,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 152.489,95 8.866,00 1.492.234,54 1.635.858,49
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.210.230,17 585.662,16 14.319.555,75 14.944.123,76
0,00 1.366.891,94 594.528,16 19.196.620,68 19.968.984,46
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 39.376.051,71 0,00 39.376.051,71 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 167.580,00 1.003.518,93 835.938,93
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 1.376,02 38.046,97 36.670,95
39.376.051,71 0,00 39.545.007,73 1.041.565,90 872.609,88
39.376.051,71 76.484.944,42 40.140.555,67 21.049.234,39 96.769.674,85
Abschreibungen
01.01.2021
Zugänge
Abgänge
Zugänge aus der Erstkonsolidierung
31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 10.279,10 1.018,78 375.919,50 385.179,82
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 7.475.847,89 0,00 424.114,81 7.899.962,70
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 7.486.126,99 1.018,78 800.034,31 8.285.142,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 40.715,82 0,00 665.698,39 706.414,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 104.202,16 8.866,00 878.668,54 974.004,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.720.842,62 518.135,16 10.087.259,27 11.289.966,73
0,00 1.865.760,60 527.001,16 11.631.626,20 12.970.385,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 669.542,20 669.542,20
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 669.542,20 669.542,20
0,00 9.351.887,59 528.019,94 13.101.202,71 21.925.070,36
Buchwerte
31.12.2021
31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 102.064,50 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 67.532.633,49 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 8.240,00 0,00
67.642.937,99 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.682.588,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 661.853,79 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.654.157,03 0,00
6.998.598,82 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 39.376.051,71
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 166.396,73 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 36.670,95 0,00
203.067,68 39.376.051,71
74.844.604,49 39.376.051,71

6 Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2021

davon mit einer Restlaufzeit
über 1 Jahr bis 5 Jahre
über 5 Jahre
(Vorjahr
€)
(Vorjahr
€)
(Vorjahr
€)
(Vorjahr
€)
Besicherung *
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 39.873.241,29 323.779,31 849.461,98 38.700.000,00 Verpfändungen von Aktivwerten
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.137.421,58 1.137.421,58 0,00 0,00
(39.675,03) (39.675,03) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
(930,39) (930,39) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.428.323,07 156.028,55 0,00 5.272.294,52
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.544.353,30 1.544.353,30 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
47.983.339,24 3.161.582,74 849.461,98 43.972.294,52
(40.605,42) (40.605,42) (0,00) (0,00)

* : Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt T€ 39.873.

7 Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

7.1 Konzernbilanz

7.1.1 Geschäfts- oder Firmenwert gemäß § 301 Abs. 3 HGB

In dem Bilanzposten Geschäfts- oder Firmenwert ist ein Betrag von T€ 67.533 (Vorjahr: T€ 0) enthalten, der bei der Verrechnung nach § 301 Abs. 1 Satz 3 HGB (Kapitalkonsolidierung) entstanden ist. Dieser wird gemäß § 309 Abs. 1 Satz 2 HGB linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben.

Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:

Geschäfts- oder Firmenwert nach § 301 Abs. 3 HGB zum
Tochterunternehmen Erstkonsolidierung 31.12.2021
T€
31.12.2020
T€
EQQO Infra GmbH 01.01.2021 50.422 0
EQQO Service GmbH 01.01.2021 3.528 0
EQQO Bau GmbH 01.01.2021 4.667 0
EQQO Stock 1 GmbH 01.01.2021 46 0
EQQO Mitte GmbH 01.01.2021 4.637 0
EQQO GmbH 01.01.2021 1.810 0
EQQO Nederland B.V. 01.01.2021 2.423 0
67.533 0

7.1.2 Passivischer Unterschiedsbetrag

Der sich bei der Erstkonsolidierung der EQQO Recycling GmbH ergebende passivische Unterschiedsbetrag resultiert aus Gewinnvorträgen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Dieser wird daher i. S. d. § 309 Abs. 2 Nr. 2 HGB als gesonderter Posten in das Eigenkapital einbezogen.

Der Posten setzt sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

Passivischer Unterschiedsbetrag zum
Tochterunternehmen Erstkonsolidierung 31.12.2021
T€
31.12.2020
T€
EQQO Recycling GmbH 01.01.2021 182 0

7.1.3 Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der ausschüttungsgesperrte Gesamtbetrag i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich wie folgt:

31.12.2021
Pensionsrückstellung 6.624,00
Ausschüttungsgesperrter Betrag 6.624,00

7.1.4 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende wesentliche Rückstellungen:

31.12.2021
31.12.2020
Abraumbeseitigung 1.066.836,00 0,00
Personalkosten 728.821,56 0,00
Zinsen 279.358,41 0,00
Instandhaltung 102.128,00 0,00
Abschluss und Prüfung 68.625,00 0,00
Ausstehende Rechnungen 16.500,00 0,00
Aufbewahrungsverpflichtung 0,00 0,00
Sonstige 211.830,76 12.350,00
2.474.099,73 12.350,00

7.2 Konzerngewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB

Umsatzspiegel nach Regionen

2021 2020
in € % in € %
Deutschland 26.331.823,44 94,9 0,00 0,0
Niederlande 1.413.035,55 5,1 0,00 0,0
27.744.858,99 100,0 0,00 0,0

Umsatzspiegel nach Tätigkeitsbereichen

2021 2020
in € % in € %
Umsatzerlöse mit Behörden (B2A) 15.689.971,32 56,6 0,00 0,0
Umsatzerlöse mit Unternehmen (B2B) 12.054.887,67 43,4 0,00 0,0
27.744.858,99 100,0 0,00 0,0

8 Sonstige Angaben

8.1 Anzahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:

2021 2020
Kaufmännische Angestellte 20 0
Gewerbliche Arbeitnehmer 253 0
273 0

8.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr

Der Geschäftsführung der Muttergesellschaft gehörten im Geschäftsjahr an:

Herr Philipp Wernsmann, Dipl.-Kfm.,

Herr Alexander Wulf, Dipl.-Kfm., (seit 11. Mai 2022).

Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 314 Abs. 3 HGB.

Dem Beirat gehörten im Geschäftsjahr an:

Herr Dr. Jörg Baving, (Vorsitzender)

Herr Claus Baving,

Herr Nils Pohlmann,

Herr Julian Bärenfänger.

Die Gesamtbezüge des Beirats belaufen sich auf T€ 72.

8.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 314 Nr. 2a HGB

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:

Verpflichtung aus: 2021 T€ p. a. 2020 T€ p. a.
Mietverträge 67 0
Leasing 404 0
471 0

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.

Die Mietverträge haben Restlaufzeiten von bis zu 12 Jahren. Die Leasingverträge haben Restlaufzeiten von bis zu vier Jahren.

8.4 Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen, die jeweils mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz (29,475 %) bewertet wurden:

Art der Differenz Art der Steuerlatenz
Anlagevermögen Passive latente Steuer
Aktive latente Steuern
Passive latente Steuern
Stand zu Beginn des Geschäftsjahres 0,00 0,00
Veränderung 0,00 118.187,00
Stand zum Ende des Geschäftsjahres 0,00 118.187,00

Am Ende des Geschäftsjahres beträgt der Saldo der passiven latenten Steuern T€ 118.

8.5 Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar setzt sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

2021
Abschlussprüfungsleistungen 37.500,00
37.500,00

Die Angabe des Abschlussprüferhonorars ist mit dem Nettowert, d. h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.

8.6 Nachtragsbericht

Aus dem Ausbruch der kriegerischen Ereignisse im Ukraine Konflikt haben sich erhebliche Auswirkungen auf deutsche Unternehmen und deren Beschäftigte ergeben. Neben steigenden Energiepreisen und Störungen in Lieferketten ist nicht auszuschließen, dass die erhobenen Sanktionen gegen Russland mittelbar die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beeinflussen.

8.7 Ergebnisverwendung

Der Gewinnverwendungsvorschlag der Geschäftsleitung des Mutterunternehmens sieht vor, den Jahresüberschuss 2021 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neuenkirchen, den 28. Juni 2022

Geschäftsführung

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021

2021
T€
2020
T€
Periodenergebnis -7.574 -45
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 9.352 0
+ Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 625 0
Cash Earnings nach DVFA/SG * 2.403 -45
- / + Abnahme/Zunahme der (sonstigen) kurzfristigen Rückstellungen -130 12
+ / - Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) 560 -8
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) 91 41
- Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -91 0
+ Zinsaufwendungen (saldiert) 2.747 0
+ Ertragsteueraufwand 230 0
- Ertragsteuerzahlungen -1.089 0
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 4.721 0
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -110 0
+ Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens 128 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.367 0
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -9.257 0
+ Erhaltene Zinsen 23 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -10.583 0
- Veränderung der Gesellschafterkonten -390 0
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 10.700 0
- Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten -2.011 0
- Gezahlte Zinsen -2.770 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 5.529 0
- Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -333 0
+ Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 4.132 0
+ Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 25 25
= Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 3.824 25
Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes am Ende des Geschäftsjahres
Zahlungsmittel 3.824 25
3.824 25
* Ergänzt um die Position Cash Earnings nach DVFA/SG

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Rücklagen
Gezeichnetes Kapital
Summe
Kapitalrücklage
Gewinnrücklage
Gewinnvortrag
Summe
Stand am 1. Januar 2021 100.000,00 100.000,00 39.301.051,71 0,00 -44.671,91 39.256.379,80
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 45.985,71 181.629,94 0,00 227.615,65
Konzernjahresüberschuss 2021 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31. Dezember 2021 100.000,00 100.000,00 39.347.037,42 181.629,94 -44.671,91 39.483.995,45
Eigenkapital des Mutterunternehmens Konzerneigenkapital
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Summe
Summe
Stand am 1. Januar 2021 0,00 39.356.379,80 39.356.379,80
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 227.615,65 227.615,65
Konzernjahresüberschuss 2021 -7.574.178,16 -7.574.178,16 -7.574.178,16
Stand am 31. Dezember 2021 -7.574.178,16 32.009.817,29 32.009.817,29

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

Zu dem am 13. Mai 2022 festgestellten Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 30. Juni 2022 erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EQQO Holding GmbH (vormals: ALBA Infrastructure Holding GmbH), Neuenkirchen,

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der EQQO Holding GmbH (vormals: ALBA Infrastructure Holding GmbH), Neuenkirchen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der EQQO Holding GmbH (vormals: ALBA Infrastructure Holding GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Osnabrück, den 30. Juni 2022

PKF WMS Bruns-Coppenrath & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberater
Rechtsanwälte

Tobias Hochow, Wirtschaftsprüfer

Yannick Herberger, Wirtschaftsprüfer

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