Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 177515
Vorher
San Omega GmbH
Eingetragen
18.6.2013
Branche
Einzelhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenSonstiges Gesundheitswesen a. n. g.Großhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.
Gegenstand
Vermarktung und Vertrieb von nicht zulassungspflichtigen Nahrungsergänzungsprodukten sowie Analysen zu individueller Bedarfsmessung von Nahrungsergänzungsprodukten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Joanna Motowilczuk
seit 11.2.2026
Geschäftsführer
Joakim Graff
seit 13.6.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
PALATINE HILL ASNOR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

PALATINE HILL AS
Norway
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NORSAN GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.996,00 61.081,00
II. Sachanlagen 260.350,00 137.249,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 29.392,00 24.443,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 230.958,00 112.806,00
III. Finanzanlagen 98.674,71 95.199,57
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.500,00 12.500,00
2. Sonstige Ausleihungen 86.174,71 82.699,57
431.020,71 293.529,57
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.018.100,23 2.954.870,64
1. Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe 1.642.373,82 1.133.517,53
2. Fertige Erzeugnisse 2.375.726,41 1.821.353,1
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.874.665,25 3.474.608,85
I. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.994.175,02 1.557.822,52
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 679.460,03 1.827.870,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 201.030,20 88.916,19
III. Guthaben bei Kreditinstituten 2.666.889,84 1.275.509,22
9.559.655,32 7.704.988,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 161.195,68 104.535,10
Summe Aktiva 10.151.871,71 8.103.053,38
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 13.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen 0,00 -12.000,00
III. Bilanzgewinn 1.396.976,49 3.519.633,66
1.421.976,49 3.532.633,66
Rückstellungen
B. 1. Steuerrückstellungen 1.436.880,84 833.823,11
2. Sonstige Rückstellungen 1.493.088,87 1.173.121,08
2.929.969,71 2.006.944,19
Verbindlichkeiten
C. 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 154.753,98 231.488,12
2. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 2.933.826,67 1.856.599,41
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.427.298,43 44.208,96
4. Sonstige Verbindlichkeiten 243.277,13 427.243,75
(davon aus Steuern) (140.093,75) (263.558,21)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (42.830,33) (447,03)
5.759.156,21 2.559.540,24
D. Rechnungsabgrenzungsposten 40.769,30 3.935,29
Summe Passiva 10.151.871,71 8.103.053,38

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01.01. bis 31.12.2023

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 38.801.675,85 28.540.662,85
2. Bestandsveränderungen (fertige Erzeugnisse) 554.373,30 -30.624,10
3. Sonstige betriebliche Erträge 574.003,67 220.940,95
39.930.052,82 28.730.979,70
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -12.535.877,07 -8.360.658,90
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.710.575,96 -1.378.598,79
-14.246.453,03 -9.739.257,69
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.049.315,86 -4.387.310,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -758.735,50 -672.714,55
(davon für Altersversorgung) 0,00 0,00
-5.808.051,36 -5.060.025,17
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -85.128,37 -91.867,77
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.602.074,25 -8.767.712,70
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 122.019,88 13.773,05
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.950,74 -8.938,56
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.986.398,14 -1.605.686,50
11. Ergebnis nach Steuern 6.317.016,81 3.471.264,36
12. Sonstige Steuern -655,52 -6.112,07
13. Abgeführte Gewinne an stille Gesellschafter 0,00 -18.696,40
14. Jahresüberschuss 6.316.361,29 3.446.455,89
15. Gewinnvortrag aus Vorjahr 3.519.633,66 73.177,77
16. Ausschüttung Vorjahresgewinne -3.519.633,66 0,00
17. Vorabausschüttung für laufendes Jahr -4.919.384,80 0,00
18. Bilanzgewinn 1.396.976,49 3.519.633,66

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die NORSAN GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Berlin- Charlottenburg (Reg.Nr. 177515B).

Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Die Rechnungslegung erfolgt entsprechend den Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft macht ferner von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB Gebrauch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (von 3 Jahre bis zu 10 Jahre) planmäßig linear abgeschrieben.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die beweglichen (von 1 Jahr bis zu 13 Jahre) Anlagengegenstände werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Ausleihungen haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr und sind zum Nennwert bilanziert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die Flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag (Euro-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank).

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag (Euro-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank) bewertet.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel angeführt (Anlage zum Anhang).

Die Gesellschaft ist an der HOT Diagnostics GmbH, Berlin, zum Bilanzstichtag (Anteile am Gesellschaftskapital betragen 50 %) beteiligt. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte dieses verbundene Unternehmen einen Jahresüberschuss von TEUR 0, so dass sich das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 25 beläuft.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar (Angaben in TEUR):

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr 31.12.2022 davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.994 0 1.558 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 679 0 1.828 0
sonstige Vermögensgegenstände 201 48 89 79

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Vorjahr enthielten sonstige Forderungen in Form eines Darlehens (TEUR 0, VJ TEUR 79), welches einem Schwesterunternehmen, an der die Muttergesellschaft Palatine Hill AS, Lillehammer-Norwegen zu 95 % beteiligt ist, gewährt wurde.

Im Übrigen waren in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen für weiterbelastete Leistungen (TEUR 65, VJ TEUR 53) sowie sonstige Forderungen in Form eines Darlehens inkl. Zinsen (TEUR 0, VJ EUR 1.212) und die Rückforderung für zu viel gezahlte Dividendenerträge (TEUR 0, VJ TEUR 300) jeweils gegen die Gesellschafterin enthalten. Darüber hinaus bestehen Forderungen aus Lieferungen (TEUR 0, VJ TEUR 184) gegen Schwesterunternehmen.

Eigenkapital

Das Stammkapital von EUR 25.000 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellung für ausstehende Rechnungen, Boni für die Geschäftsführung und Urlaubsverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten enthalten ein Darlehen bei der Berliner Volksbank (TEUR 130).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 2.427, VJ TEUR 44) bestehen gegenüber der Gesellschafterin und betreffen kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung (TEUR 27, VJ TEUR 44) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Form einer Vorabausschüttung (TEUR 2.400, VJ TEUR 0).

Die Verbindlichkeiten enthielten im Berichtsjahr Posten mit den folgenden Fristen (Angaben in TEUR):

gesamt davon < 1 Jahr davon >1 Jahr davon >5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 155 25 130 0
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 2.934 2.934 0 0
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 2.427 2.427 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 243 243 0 0

Die Verbindlichkeiten enthielten im Vorjahr Posten mit den folgenden Fristen (Angaben in TEUR):

gesamt davon < 1 Jahr Davon > 1 Jahr davon > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 231 0 231 0
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 1.857 1.857 0 0
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 44 44 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 427 336 0 91

Gewinn und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insgesamt periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 485 enthalten, die auf Erträge für die Auflösung von Rückstellungen (TEUR 422, VJ TEUR 68) sowie sonstige periodenfremde Erträge (TEUR 63, VJ TEUR 43) entfallen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 14 (VJ TEUR 5) aus Währungsumrechnung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten TEUR 7 (VJ TEUR 9) aus Währungsumrechnung.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten TEUR 122 (VJ TEUR 14) Zinserträge aus verbundenen Unternehmen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.555, welche für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind (Angaben in TEUR):

2024 2025 2026 2027 2028
Büro- und Lagermieten 510 581 595 322 338
Leasinggebühren Kfz 78 67 41
Miete sonstige bewegliche Geräte 13 7 3
Gesamt 601 655 639 322 338

Haftungsverhältnisse haben im Geschäftsjahr nicht bestanden.

Arbeitnehmer

Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 69 (VJ: 67) Mitarbeiter beschäftigt.

2023 Vorjahr
Angestellte 69 67
Praktikanten, Werkstudenten 1 1
Geschäftsführer 1 2
Gesamt 71 70

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.316 ab. Gemäß Gesellschafterbeschluss erfolgten folgende Ausschüttungen:

Bilanzgewinn 2022: TEUR 3.520
für das Geschäftsjahr 2023 (vorab): TEUR 4.919

Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.397 auf neue Rechnung vorzutragen.

Organe

Geschäftsführung der Gesellschaft: Joakim Graff
Robert Gielow - bis 28.02.2023

Hinsichtlich der Darstellung der Geschäftsführerbezüge wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Konzernzugehörigkeit

Die Palatine Hill AS (Holtevegen 18, 2613 Lillehammer, Norwegen), als Mutterunternehmen der Gesellschaft, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Konzernunternehmen.

 

Berlin, den 14. Mai 2024

Joakim Graff, Geschäftsführer

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 96.672,73 28.881,70 - 125.554,43
96.672,73 28.881,70 - 125.554,43
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 25.630,31 5.517,14 31.147,45
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 417.474,09 202.427,65 17.682,12 602.219,62
443.104,40 207.944,79 17.682,12 633.367,07
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.500,00 - - 12.500,00
2. Sonstige Ausleihungen 82.699,57 3.475,14 - 86.174,71
95.199,57 3.475,14 - 98.674,71
634.976,70 240.301,63 17.682,12 857.596,21
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.591,73 17.966,70 - 53.558,43
35.591,73 17.966,70 - 53.558,43
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.187,31 568,14 1.755,45
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 304.668,09 66.593,53 - 371.261,62
305.855,40 67.161,67 - 373.017,07
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
2. Sonstige Ausleihungen - - - -
- - - -
341.447,13 85.128,37 - 426.575,50
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.996,00 61.081,00
71.996,00 61.081,00
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 29.392,00 24.443,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 230.958,00 112.806,00
260.350,00 137.249,00
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.500,00 12.500,00
2. Sonstige Ausleihungen 86.174,71 82.699,57
98.674,71 95.199,57
431.020,71 293.529,57

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die NORSAN GmbH mit Sitz in Berlin ist eine 100%ige Tochter der Palatine Hill AS, welche ihren Sitz in Lillehammer (Norwegen) hat.

Das abgeschlossene Geschäftsjahr 2023 entsprach dem Kalenderjahr.

Die NORSAN GmbH vertreibt hochwertige Omega-3-Produkte (Nahrungsergänzungsmittel). Die Produkte werden nach eigener Rezeptur von Auftragsfertigern hergestellt. Dabei stehen vor allem eine hohe Qualität der Produkte sowie der bewusste und nachhaltige Umgang mit den wertvollen Ressourcen im Fokus. Mit führenden Ärzten und Wissenschaftlern wird zudem stets die ernährungswissenschaftliche Ausrichtung weiterentwickelt.

Das Ziel des Unternehmens ist, ein besseres Verständnis für Omega-3 und die Wirkungsweisen zu schaffen.

Mit über 30 % Marktanteil ist die NORSAN GmbH Marktführer für Omega-3-Produkte im stationären Apotheken-Geschäft.

II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des Geschäftsjahres, wobei der Umsatz, die Brutto-Marge sowie das Jahresergebnis die für die interne Steuerung verwendeten, bedeutsamsten Leistungsindikatoren darstellen.

Der Umsatz der NORSAN GmbH betrug im Geschäftsjahr 2023 MEUR 38,8 (Vorjahr: MEUR 28,5). Das entspricht einer Umsatzsteigerung von 36 % und liegt über dem Plan.

74 % der Erlöse stammten aus den Kernmärkten Deutschland und Österreich. 26 % stammten unmittelbar aus dem Export-Geschäft, worunter die Schweiz und Italien die wichtigsten Exportmärkte sind. Ein Großteil der übrigen Exporte ist durch Wiederverkäufer ebenfalls für den deutschen Markt bestimmt.

Dem steigenden Geschäftsvolumen folgend, stieg auch der Materialaufwand auf MEUR 14,2 (Vorjahr: MEUR 9,7). Damit beträgt die Brutto-Marge MEUR 25,7, was 64,3 % entspricht (Vorjahr: MEUR 19,0 = 65,9 %). Die Marge ist leicht im Vergleich zu dem Vorjahr und zum Plan gesunken.

Die Vertriebstätigkeiten der NORSAN GmbH zielen besonders auf die Verteilung von fachlichen und produktspezifischen Informationen an Ärzte und Heilpraktiker ab. Diese Tätigkeiten spiegeln sich in hohen Ausgaben für Messe-Auftritte und Seminarorganisationen wider. Darüber hinaus verfolgt das Unternehmen einen ganzheitlichen Marketing-Mix, wo neben der gezielten Informationsarbeit bei Ärzten und Heilpraktikern ebenfalls klassische Online-Marketing-Instrumente wie Google Adwords und Facebook eingesetzt werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen - in geringerem Umfang als der Umsatz. Im Geschäftsjahr betrugen sie MEUR 10,6 (Vorjahr: MEUR 8,8).

Entsprechend stieg das Jahresergebnis im Berichtsjahr auf MEUR 6,3 (Vorjahr: MEUR 3,4) und lag über dem Plan.

Der Vorratsbestand ist um MEUR 1,0 auf MEUR 4,0 gestiegen (Vorjahr: MEUR 3,0). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen aufgrund der Umsatzsteigerung per Jahresende auf MEUR 2,0 (Vorjahr: MEUR 1,6).

Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag MEUR 10,2 (Vorjahr: MEUR 8,1). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr betrifft neben den gestiegenen Forderungen gegen Endkunden im Wesentlichen einen höheren Lagerbestand. Das Guthaben bei Kreditinstituten ist mit MEUR 2,7 zum Bilanzstichtag signifikant im Vergleich zum Vorjahresniveau (MEUR 1,3) gestiegen. Die gute Liquidität spiegelt die gute Geschäftslage wider. Im Geschäftsjahr war die Liquidität durchweg stabil.

III. Chancen- und Risikenbericht

Fremdwährungsrisiken:

Der überwiegende Teil der Einkäufe erfolgt in EUR oder NOK. Da der EUR gegenüber dem NOK im Geschäftsjahr zugelegt hat, sind keine Fremdwährungsrisiken zu erkennen.

Liquiditätsrisiken:

Aufgrund der stets stabilen Liquiditätssituation sind Liquiditätsrisiken bisher nicht erkennbar.

Forderungsrisiken:

Die Risiken werden durch ein ausgeprägtes Forderungsmanagement und Mahnwesen eingegrenzt. Ausfälle gibt es bisher lediglich in sehr geringem, unterdurchschnittlichem Umfang.

Abhängigkeitsrisiken:

Die NORSAN GmbH ist auf die Verfügbarkeit der Rohstoffe für ihre Produkte sowie der notwendigen Hilfsstoffe angewiesen. Durch langfristige Verträge und eine weiterhin erfolgreiche Lieferanten-Kunden-Beziehung soll die Verfügbarkeit gesichert werden.

Durch die stetig steigende Nachfrage sieht sich das Unternehmen zudem immer wieder mit Personalengpässen konfrontiert, welche bisher jedoch gut bewältigt werden konnten.

Produkthaftungsrisiken:

Die Risiken aus Produkthaftung werden durch betriebsinterne Qualitätssicherung sowie durch kontinuierlich erfolgende unabhängige Produkt-Qualitätstests minimiert.

Preisänderungsrisiken:

Die anhaltende Inflation und sinkende Kaufkraft der Bevölkerung stellen ein Risiko dar. In einer angespannten Wirtschaft ist mit einem rückläufigen Konsum von guten Omega-3-Ölen zu rechnen.

IV. Prognosebericht

Das steigende Wohlstandsniveau und die damit einhergehend zunehmende gesunde und nachhaltige Lebensführung und -gestaltung bieten weiteres Wachstumspotenzial für den Geschäftsbereich der NORSAN GmbH.

Trotz des Apotheken-Marktanteils von über 30 % wird mit einem weiteren deutlichen Umsatzwachstum in den kommenden Jahren gerechnet. Durch die fortgeführte Aufklärungsarbeit im Ernährungsbereich ist mit einer höheren Gesamtnachfrage zu rechnen.

Für das Geschäftsjahr 2023 wird mit einer weiterhin positiven Umsatzentwicklung und einem steigenden Jahresergebnis von jeweils mindestens 10 % sowie einer Brutto-Marge auf Niveau des Vorjahres gerechnet.

 

Berlin, den 14. Mai 2024

Joakim Graff, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die NORSAN GmbH, Berlin

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der NORSAN GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NORSAN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 19. Juni 2024

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