Jürgen Schlote Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rüdiger Carsten Schulz seit 24.7.2006 | Geschäftsführer |
Jürgen Schlote seit 24.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Getriebe- und Antriebstechnik Wernigerode GmbHWernigerodeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011LageberichtI. Geschäftsverlauf Konjunktur und Markt Der weltweite Automobilabsatz ist auch im Jahr 2011 erneut gestiegen. Trotz der Erdbebenkatastrophe in Japan und eines schwächenden europäischen Marktes wurden insgesamt 65,4 Millionen PKW (plus 6%) zugelassen. Der Zuwachs resultierte wie im Jahr 2010 aus den Märkten China, der USA und Brasilien. In Europa dagegen zeigt die Jahresbilanz ein leichtes Minus von 1,4%. Der deutsche Markt der rund um 9% zulegte konnte die schwache Nachfrage in den Ländern Frankreich, Indien, Griechenland und Großbritannien nicht kompensieren. Die Entwicklung für das laufende Jahr ist unverändert positiv, wobei die Wachstumsraten des Jahres 2011 nicht erreicht werden. Positiv werden unverändert die Märkte China, USA und Brasilien gesehen. Für Europa wird bedingt durch die negativen Einschätzungen für Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland mit einem Rückgang von ca. 6% gerechnet. Auch auf dem deutschen Markt wird mit einem leichten Rückgang gegenüber dem Jahr 2011 gerechnet. Die Premiumhersteller Daimler, BMW und VW sollten durch ihre globale Aufstellung von den Wachstumsmärkten profitieren. Problematischer sind die Marken Renault, PSA, Fiat und auch Ford zu beurteilen, deren globale Aufstellung in den Wachstumsmärkten nicht so ausgeprägt ist. Entwicklung der Erträge und Aufwendungen Für den Zulieferbetrieb der Automobilindustrie, die GAW GmbH, spiegelt sich die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2011 in der allgemeinen Marktentwicklung wieder. Die Betriebsauslastung stieg gegenüber dem Jahr 2010 deutlich an. Neben der eigenen Belegschaft wurde aufgrund der hohen Abrufe unserer Kunden verstärkt auf Leiharbeiter zurückgegriffen. Der Jahresumsatz für 2011 betrug unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen T€ 50.248. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einer Steigerung von 11%.Das Rohergebnis betrug in 2011 T€ 15.169 und lag um 18,1% über dem Vorjahreswert. Durch einen Aufbau der Mitarbeiter und die erhöhte Anzahl der Schichten stiegen die Personalkosten auf T€ 6.621 (Vj T€ 5.616). Der Mitarbeiterstamm per 31.12.2011 betrug 196 Arbeitnehmer (ohne Auszubildende, ohne Geschäftsführer) gegenüber 167 zu Jahresbeginn. Im Jahresdurchschnitt waren 186 Mitarbeiter (Vorjahr: 161) beschäftigt. Planmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen erfolgten linear in Höhe von T€ 4.655 (vor Kürzung von Erträgen aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse. Sonderabschreibungen wurden nicht in Anspruch genommen. Der sonstige betriebliche Aufwand betrug in 2011 T€ 3.865 gegenüber T€ 3.307 im Vorjahr. Durch die hohen Abrufe unserer Kunden konnten Automatisierungen insbesondere für die Produktion des DQ 500 nicht umgesetzt werden. Diese Umsetzung wird Mitte des zweiten Quartals 2012 erfolgen. Die Instandhaltungen blieben mit T€ 1.407 auf hohem Niveau. Die Zinsaufwendungen stiegen aufgrund der umfangreichen Neuinvestitionen auf 1.489 (Vj. T€ 1.129). Der Jahresgewinn beträgt für das Geschäftsjahr 2011 T€ 878 (Vj T€ 1.649). Entwicklung des Investitions- und Finanzierungsbereiches Die Investitionen in das Sachanlagevermögen im Jahr 2011 betrugen T€ 10.790 und umfassten insbesondere die Projekte DV6C und Puma Pumpe der Continental AG. Ereignisse im Geschäftsjahr Die Serienfertigung für die DV6C Benzinpumpe der Continental AG und die hohen Abrufe für die Getriebe und Kupplungsgehäuse DQ 500 Volkswagen haben entscheidend zum Umsatzwachstum beigetragen. Die Getriebe und Antriebstechnik Wernigerode GmbH unterhält ein Qualitäts- und Umweltmanagementsystem für das mechanische Bearbeiten von Produkten bis zur Montage von einbaufertigen Komponenten für alle Industriezweige gemäß Zertifizierungsvorgaben der Automobilindustrie nach ISO TS 16949 bzw. DIN EN ISO 14001. Im Jahr 2011 erfolgte eine erneute erfolgreiche Überprüfung. Durch regelmäßige Qualitätsgespräche und geeignete Informationen, wie beispielsweise Soll-Ist-Vergleichen, erfolgt die Prozeßgestaltung, um das Verständnis der Mitarbeiter für die Qualitätsziele zu erwecken und gleichzeitig Mitarbeiterzufriedenheit zu erreichen. Die Visualisierung hierzu erfolgt kommunikativ über Informationssäulen. Die konzipierten Innovationsaktivitäten des Unternehmens richten sich auf die eigene Prozeßinnovation in der Produktion zur Herstellung der konzipierten Erzeugnisse und auf die Rationalisierung der Fertigungsabläufe. II. Lage der Kapitalgesellschaft Vermögenslage Der Anteil des Sachanlagevermögens an der Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht auf ca. 71% erhöht und ist durch Eigenkapital und mittelfristiges Fremdkapital finanziert. Die Bilanzsumme 2011 beträgt T€ 53.686 und liegt damit um ca. 12,5% über Vorjahresniveau. Die Eigenmittelquote beträgt unter Berücksichtigung der stillen Beteiligung der MBG Sachsen Anhalt und von 70% des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Stichtag 30,9% (Vorjahr 31,6%). Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum 31.12.2011 auf T€ 20.439. Der Anstieg dieser Verbindlichkeiten um T€ 2.909 resultiert aus den getätigten Investitionen und der Vorfinanzierung von Vorsteueransprüchen von T€ 1.555 sowie der Vorfinanzierung von bewilligten Fördermitteln von T€ 1.083. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich ebenfalls auf T€ 11.268 (Vorjahr: T€ 10.211). Der Anteil der Verbindlichkeiten für getätigte Investitionen beträgt ca. T€ 7.100. Diese werden im Jahr 2012 aufgrund bereit gestellter Finanzierungen bei Banken in langfristige Darlehen umgewandelt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr - wie auch nach dem Bilanzstichtag - bis heute konnten wir allen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen. Die Kontokorrentlinien betrugen zum Bilanzstichtag unverändert T€ 5.600. Für die Vorfinanzierung des Conti Auftrages DV6 wurde mit der Commerzfactoring ein Rahmenvertrag in Höhe von T€ 2.500 abgeschlossen. Vorrausichtliche Entwicklung Chancen und Risiken Durch die im Jahr 2010 realisierten Projekte Conti DV6C und Volkswagen DQ 500 kann die Gesellschaft für eine nachhaltige Auslastung für die Jahre 2012 - 2016 sorgen. Zusätzlich hat die Gesellschaft für die Continental AG einen Auftrag für Benzinpumpen (Puma Pumpe) mit Anlauf im ersten Quartal 2012 abgeschlossen (Laufzeit bis 2017). Der Rohertrag p.a. umfasst ca. T€ 3.600. Die Ertragsplanungen für die künftigen Jahre 2012 und 2013 schließen mit folgenden Ergebnissen vor Steuern:
Die Verbesserung des technischen Standards aus den vorgenommenen Erweiterungsinvestitionen führen dazu, dass sowohl im Qualitäts- und im Umweltmanagement eine bessere Zielerreichung möglich ist. Für die Fortführung des Unternehmens bestehen aus gegenwärtiger Sicht keine erkennbaren Risiken. Die Gesellschaft trägt als Zulieferbetrieb der Automobilindustrie das allgemeine wirtschaftliche Risiko dieser Branche. Vom Gesamtumsatz wickelt die Gesellschaft unverändert einen hohen Anteil mit dem Volkswagenkonzern ab. Diese Abhängigkeit erweist sich unverändert als positiv und trägt zur konstanten Entwicklung des Unternehmens bei. Aufgrund der attraktiven Produktpalette von Volkswagen werden wir die enge Bindung weiter verfolgen. Durch die zusätzlichen Aufträge der Continental AG konnte das Kundenportfolio erweitert werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluß des Geschäftsjahres. Wesentliche Ereignisse nach Schluß des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Getriebe- und Antriebstechnik Wernigerode GmbH, Wernigerode, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt, die Nutzungsdauern sind auf 3 bis 8 Jahre festgelegt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach den voraussichtlichen Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Zur Erhöhung der Klarheit des Ausweises wurde der Posten "geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau" in "geleistete Anzahlungen, gelieferte Maschinen" umbenannt (s. § 265 Abs. 5 HGB). In dem Posten werden zum Bilanzstichtag und im Vorjahr weit überwiegend an die GAW gelieferte Maschinen ausgewiesen, die mangels Abnahme bzw. Inbetriebnahme noch nicht abgeschrieben werden, sich aber bereits im wirtschaftlichen Eigentum der GAW befinden. Für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 150,00 € und 1.000,00 € wird auf Basis der steuerlichen Vorschriften ein Sammelposten gebildet und pauschal auf fünf Jahre abgeschrieben. Anteilsrechte des Anlagevermögens (10.000 Aktien ohne Nennbetrag an der Harz AG, Wernigerode) sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Für ausgewählte Vermögensgegenstände (z.B. Verpackungsmaterial) ist ein Festwert gebildet. Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse werden retrograd ermittelt. Ausgehend von der kalkulatorischen Wertschöpfung werden pauschale Abschläge zur Eliminierung des Gewinnanteils, der Vertriebs- und Verwaltungskosten abgezogen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert nach Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Alle Forderungen/Verbindlichkeiten innerhalb der Unternehmen der Schlote Gruppe werden mit dem Zusatz "nahe stehende Unternehmen" in der Bilanz ausgewiesen. Diese Hinzufügung nach § 265 Abs. 5 HGB ist zulässig, da deren Inhalt nicht von einem vorgeschriebenen Posten gedeckt ist. Es handelt sich daher gleichzeitig um eine Mitzugehörigkeit zu anderen Posten, da der Ausweis auch hätte unter den Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen oder den sonstigen Vermögensgegenständen/Verbindlichkeiten hätte erfolgen können (§ 265 Abs. 3 HGB). Für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag betreffen, ist ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das ausgewiesene Stammkapital entspricht der Eintragung im Handelsregister und ist voll eingezahlt. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse umfasst Fördermittel des Landes Sachsen- Anhalt und wird entsprechend der Entwicklung der planmäßigen Abschreibung der bezuschussten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst. Rückstellungen werden unter Zugrundelegung vernünftiger kaufmännischer Beurteilungen für alle dem Grunde und der Höhe nach bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Verpflichtungen und Risiken am Bilanzstichtag gebildet. Die für die aus Zusagen an die drei Geschäftsführer gebildeten Pensionsrückstellungen sind auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der Sterbetafeln nach Heubeck (2005 G) mit einem Zinssatz von 5,14% p.a. passiviert. Unter Berücksichtigung des Rententrends von 2% ergibt sich eine Verpflichtung in Höhe T€ 436. Es wurde von der gesetzlichen Möglichkeit zur ratierlichen Zuführung des Unterschiedsbetrages aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG Gebrauch gemacht und eine Rückstellung über T€ 393 gebildet. Der noch aufzuholende Unterschiedsbetrag beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 43 und ist bis spätestens zum 31. Dezember 2024 nachzuholen. Die zur Absicherung der Zusagen abgeschlossenen und an die Berechtigten verpfändeten Rückdeckungsversicherungen über T€ 324 werden aufgrund der diesbezüglichen gesetzlichen Verpflichtung saldiert, die Pensionsverpflichtungen werden mit T€ 68 in der Bilanz ausgewiesen. Die Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen sind mit dem versicherungsmathematischen Zeitwert ausgewiesen. Aufgrund der Geringfügigkeit der Beträge wurde auf eine Saldierung der entsprechenden GuV-Positionen verzichtet. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten wird die stille Beteiligung der mbg Sachsen-Anhalt in Höhe von € 1 Mio. ausgewiesen, die mit einem Rangrücktritt versehen ist. § 268 Abs. 1 HGB Ergebnisverwendung Das vorliegende Wirtschaftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von € 877.664,91 ab. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag mit dem bestehenden Gewinnvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. § 268 Abs. 2 HGB Anlagegitter Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem diesem Anhang beigefügten Anlagegitter zu entnehmen. § 268 Abs. 5, 285 Nr. 1 und 2 HGB Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitsspiegel:
Die gegenüber den Kreditinstituten bestehenden Verbindlichkeiten sind in voller Höhe durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Im Einzelnen sind Grundschulden, Sicherheitsübereignungen, Globalzessionen und Raumsicherungsübereignungen vereinbart. Im Bereich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die Laufzeiten zwischen 1 bis 5 Jahre bei den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Mietkaufverträge für Maschinen und die ab 2013 in Raten zurückzuzahlende stille Beteiligung der mbg Sachsen-Anhalt. § 277 HGB / § 265 Abs. 1 HGB Vorschriften zu einzelnen Posten Gewinn- und Verlustrechnung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ist eine steuerfreie Investitionszulage in Höhe von T€ 832 ausgewiesen. Von den Abschreibungen wurden T€ 859 Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse abgesetzt. §§ 251, 268 Abs. 7 HGB Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag gegenüber folgenden Unternehmen: Schlote GmbH & Co KG
Schlote Besitz GmbH & Co KG
Schlote Saar GmbH
Die Haftungsverhältnisse bestehen gegenüber nahestehenden Unternehmen, wobei die Schlote Besitz GmbH & Co. KG nicht als nahe stehendes Unternehmen definiert ist, da es keinen Leistungsaustausch mit der GAW gibt. Die Schlote Besitz GmbH & Co. KG ist jedoch ebenfalls ein Unternehmen der Schlote Gruppe. Ein Risiko der Inanspruchnahme der GAW aus den Haftungsverhältnissen wird derzeit nicht gesehen, alle Unternehmen sind wirtschaftlich erfolgreich und können ihren Kapitaldienst aus eigener Leistung erbringen, dies zeigen auch die jeweiligen Planungsrechnungen bis 2014. § 285 Nr. 3a HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag besteht ein Leasingvertrag für eine Maschine mit einer Restverpflichtung ab 2012 in Höhe von T€ 130 (Vorjahr: T€ 232). Die Verpflichtungen aus bestehenden Mietverträgen (Betriebsgrundstück, Maschinen und Vorrichtungen) betragen zum nächstmöglichen Kündigungstermin für das Jahr 2012 T€ 222 und bestehen gegenüber einem Gesellschafter. § 285 Nr. 4 HGB Aufgliederung der Umsatzerlöse Eine sinnvolle Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen oder Regionen, die zusätzliche Informationen geben würde, ist nicht möglich. § 285 Nr. 7 HGB Arbeitnehmeranzahl Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beträgt 186 (Vorjahr: 161). § 285 Nr. 9a HGB Angaben zu den Bezügen der Organe Die Organbezüge beliefen sich in 2011 auf T€ 161 (Vorjahr: T€ 161). § 285 Nr. 9c HGB; § 268 Abs. 4 HGB; § 40 Abs. 3 GmbHG An Organe gewährte Kredite; Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr; Forderungen gegen Gesellschafter Gegen einen der Gesellschafter-Geschäftsführer bzw. sein gewerbliches Einzelunternehmen, die Besitzgesellschaft von Herrn Jürgen Schlote, bestehen Forderungen in Höhe von T€ 2.416 (Vorjahr: T€ 2.139). Von diesen Forderungen haben T€ 453 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen Herrn Jürgen Schlote sind stichtagsbedingt aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft der Getriebe- und Antriebstechnik Wernigerode GmbH (= Organgesellschaft) mit dem Besitzunternehmen von Herr Schlote (= Organträgerin) aufgrund der Investitionen zum Jahresende durch Vorsteuererstattungsansprüche erneut angestiegen und belaufen sich aus diesem Aspekt auf T€ 1.555 (Vorjahr: T€ 1.340 = durchlaufender Posten). § 285 Nr. 10 HGB Namen der Organmitglieder Geschäftsführer: Herr Jürgen Schlote, Harsum, Diplom-ÖkonomHerr Rainer Gillmann, Wernigerode, Dipl.-IngenieurHerr Rüdiger Carsten Schulz, Sarstedt, Betriebswirt. § 285 Nr. 17 HGB Abschlussprüferhonorare Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2011 berechnete Gesamthonorar betrug T€ 30 netto (ohne Auslagen) und gliedert sich wie folgt auf:
§ 285 Nr. 19 HGB Finanzderivate Zur Absicherung der Risiken aus der Volatilität von Zinsen wurde ein Finanzderivat (= Zinsswap) mit einem Kreditinstitut abgeschlossen. Diese Swapvereinbarungen stellen ein effektives Hedgeinstrument dar, daher kann auch bei einem negativen Marktwert auf die Bildung einer Drohverlustrückstellung verzichtet werden. Die Angabe der Marktwerte erfolgte nach der mark-to-market-Methode vom Kreditinstitut. Commerzbank: T€ 2.000. Laufzeit bis zum 30.03.2015, (Negativer Wert ca. T€ 101) Das Derivat sichert jeweils Zinsänderungsrisiken bilanzierter Darlehensverbindlichkeiten bzw. von Kontokorrentlinien ab (Mikro-Hedge).
Wernigerode, den 30. März 2012 Getriebe- und Antriebstechnik Wernigerode GmbH Jürgen Schlote Rainer Gillmann Rüdiger Carsten Schulz Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.11.2012 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Getriebe- und Antriebstechnik Wernigerode GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 15. Juni 2012 Gehrke
econ GmbH
Ulrich Gehrke, Wirtschaftsprüfer Carsten Hahne, Wirtschaftsprüfer |
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