IP Exchange GmbHLiquidiert

90475 Nürnberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 17522
Eingetragen
8.9.2000
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für DritteDatenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Dienstleistungen im Bereich der Datenkommunikation; Handel mit Hard-Software und Daten; Betrieb von Rechenzentren auch zur Untervermietung von (Teil-)flächen an Dritte; Betrieb von eigenen und/oder fremden Serverfarmen; Programmierung und Konfiguration von Software und Systemen; Beratung, ausgenommen Rechts- und Steuerberatung sowie Planung, Verwaltung, Wartung und Instandhaltung von technischen Anlagen und Rechenzentren.

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Gramm
seit 4.11.2011
Prokura
Wolfgang Kaufmann
seit 4.11.2011
Geschäftsführer
Prokura
Thorsten Grosse
seit 17.4.2002
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

IP Exchange GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

  31.12.2011 31.12.2010
  EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software   6.228,34   7.957,09
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00   1,00  
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.081.891,68   2.508.588,47  
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.826.361,17 6.908.252,85 0,00 2.508.589,47
    6.914.481,19   2.516.546,56
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
Waren   83.825,94   87.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 145.264,41   204.290,16  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 91.381,69   135.629,64  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 592.388,36 829.034,46 295.915,38 635.835,18
III. Flüssige Mittel   152.260,07   326.352,05
    1.065.120,47   1.049.187,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten   764.559,36   182.306,63
    8.744.161,02   3.748.040,42

Passiva

       
  31.12.2011 31.12.2010
  EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital        
Gezeichnetes Kapital   500.000,00   500.000,00
B. Rückstellungen        
Sonstige Rückstellungen   638.936,79   730.939,81
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   371.503,75   493.159,79
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   1.011.331,25   129.999,12
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   6.107.291,04   460.212,38
4. Sonstige Verbindlichkeiten   115.098,19   1.433.729,32
-davon aus Steuern EUR 86.422,42 (i. Vj. EUR 26.796,20)-        
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 4.459,57 (i. Vj. EUR 1.198,22)-        
    7.605.224,23   2.517.100,61
    8.744.161,02   3.748.040,42

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

  2011 2010
  EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   14.780.163,62   13.611.268,52
2. Sonstige betriebliche Erträge   68.086,35   44.286,77
Gesamtleistung   14.848.249,97   13.655.555,29
3. Materialaufwand        
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren   -7.880.185,87   -7.117.056,47
Rohertrag   6.968.064,10   6.538.498,82
4. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -2.344.742,19   -1.879.316,32  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für        
Altersversorgung -441.032,25 -2.785.774,44 -405.352,11 -2.284.668,43
-davon für Altersversorgung EUR 38.200,03        
(i. Vj. EUR 33.749,73)-        
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -677.390,18   -580.422,22
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -1.968.679,78   -2.232.140,21
Betriebsergebnis   1.536.219,70   1.441.267,96
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   9.884,48   4.138,21
8. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   0,00   -2.769,60
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -50.730,60   -38.209,60
- davon an verbundene Unternehmen EUR 15.401,61 (i. Vj. EUR 0,00)        
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.495.373,58   1.404.426,97
11. Steuerumlage aus Organschaft   -478.052,91   -462.590,46
12. Sonstige Steuern   -5.626,36   0,00
13. Gewinnabführung aus Ergebnisabführungsvertrag   -1.011.694,31   -941.836,51
14. Jahresüberschuss   0,00   0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

Informationen zum Unternehmen

Die IP Exchange GmbH (nachfolgend auch "IP Exchange" oder die "Gesellschaft") ist einer der führenden Anbieter für professionelle Rechenzentrumsflächen in Deutschland. Die Gesellschaft ist auf den höchsten Standard physikalischer Sicherheit und betrieblicher Stabilität spezialisiert. In Nürnberg und München verfügt IP Exchange über mehrere tausend Quadratmeter Rechenzentrumsfläche und mehrfach redundante Netzanbindungen mit über 100 Gbit/s Gesamtkapazität.

IP Exchange ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Rechtsfolgen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 4 HGB kommen für die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2011 erstmalig zur Anwendung. Der Sitz befindet sich in 90475 Nürnberg, Am Tower 5; im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg ist sie unter der Nummer 17522 eingetragen.

Die INFO Gesellschaft für Informationssysteme Holding AG, Hamburg (bis zum 20. Februar 2012 IP Partner AG, Nürnberg; nachfolgend kurz INFO Holding) hält 100 % der Anteile an der Gesellschaft.

1. Grundlagen der Abschlusserstellung

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft behielt die in den Vorjahren angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Geschäftsjahr bei.

Das Geschäftsjahr von entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft erstellt ihren Jahresabschluss in Euro. Sofern nicht anders angegeben, werden hierbei sämtliche Werte auf Tausend Euro (TEUR) auf- oder abgerundet.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer von Lizenzen und von Software wird mit fünf Jahren angesetzt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Die Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 150 bis EUR 410 werden im laufenden Geschäftsjahr als Aufwand erfasst. Außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 S. 3 HGB werden bei dauerhafter Wertminderung vorgenommen.

Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag, die Anlagen im Bau zu ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt.

Die Berechnung der Abschreibungen basiert auf folgenden Nutzungsdauern:

  Nutzungsdauer in Jahren
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 5
Bauten auf fremden Grundstücken 5 bis 20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13

Die Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Eine Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos im Zusammenhang mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde nicht gebildet.

Die Bewertung der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

Sonstige Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten setzt die Gesellschaft in Höhe des Betrages an, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Diese Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen bzw. Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) werden mit dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

Es bestanden zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Zum 31. Dezember 2011 bestanden gegen verbundene Unternehmen Forderungen in Höhe von TEUR 91 (i. Vj. TEUR 75). Gegen die Gesellschafterin INFO Holding betrugen die Forderungen TEUR 70. Zum Bilanzstichtag 2011 bestanden keine Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Ausweis dieser Forderungen erfolgt unsaldiert. Zum zutreffenden Ausweis von nicht abgerechneten Dienstleistungsrechnungen wurden TEUR 60 in den Vorjahreszahlen aus den unfertigen Erzeugnissen in die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umgegliedert.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände TEUR 592 (i. Vj. TEUR 296) beinhalten Forderungen im Wesentlichen Forderungen gegenüber dem Finanzamt TEUR 467 (i. Vj. TEUR 113) und aus Kautionen Höhe von TEUR 96 (i. Vj. TEUR 57). Diese haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 765 (i. Vj. TEUR 182) enthalten im Wesentlichen abgegrenzte Baukostenzuschüsse.

Eigenkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital betrug zum 31. Dezember 2011 unverändert EUR 500.000,00 und wird zu 100 % von der INFO Holding gehalten.

Sonstige Rückstellungen

Die Gesellschaft bildete sonstige Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 520 (i. Vj. TEUR 666), Personalkosten TEUR 96 (i. Vj. TEUR 36) und Jahresabschlusskosten TEUR 23 (i. Vj. TEUR 29).

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum 31. Dezember 2011 weist die Gesellschaft Darlehen gegenüber der UniCredit Bank AG, München, in Höhe von TEUR 361 (i. Vj. TEUR 493) aus. Dabei handelt es sich um Darlehen zur Betriebsmittelfinanzierung mit Laufzeiten kleiner 1 Jahr in Höhe von TEUR 145, zwischen 1 und 5 Jahren in Höhe von TEUR 106 und mehr als 5 Jahre in Höhe von TEUR 110.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen hatten zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beliefen sich zum 31. Dezember 2011 auf TEUR 6.107, davon entfielen auf die Gesellschafterin INFO Holding Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.177 (i. Vj. TEUR 460) und auf die Muttergesellschaft QSC AG in Höhe von TEUR 3.930 (i. Vj. TEUR 0,00). In den TEUR 3.930 ist ein Darlehen in Höhe von TEUR 3.700 enthalten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Der Ausweis der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgt unsaldiert.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 115 und haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr TEUR 14.780 davon enthalten sind TEUR 162 mit Kunden in der EU, alle anderen Umsätze betreffen das Inland.

Materialaufwand

Die Materialaufwendungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 7.880 (i. Vj. TEUR 7.117). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Erweiterung der Rechenzentren.

Zur sachgerechteren Abbildung wurden TEUR 5.408 in den Vorjahreszahlen aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Materialaufwendungen umgegliedert. Die Aufwendungen für den Betrieb der Rechenzentren werden ab dem Geschäftsjahr 2011 unter Materialaufwendungen ausgewiesen.

Personalaufwand

Auf Grund von Neueinstellungen im technischen Betrieb erhöhten sich die Personalaufwendungen von TEUR 2.285 im Geschäftsjahr 2010 auf TEUR 2.786 im Geschäftsjahr 2011.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.969 (i. Vj. TEUR 2.232) enthalten im Wesentlichen Aufwendungen mit verbundenen Unternehmen TEUR 454 (i. Vj. TEUR 470), Wartungskosten TEUR 248 (i. Vj. TEUR 169), Kfz-Kosten TEUR 209 (i. Vj. TEUR 220), Werbekosten TEUR 301 (i. Vj. TEUR 911), Einzelwertberichtigungen und Abschreibungen auf Forderungen TEUR 70 (i. Vj. TEUR 46) und Rechts- und Beratungskosten TEUR 61 (i. Vj. TEUR 195).

Zur sachgerechteren Abbildung wurden TEUR 5.408 in den Vorjahreszahlen aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Materialaufwendungen umgegliedert. Die Aufwendungen für den Betrieb der Rechenzentren werden ab dem Geschäftsjahr 2011 unter Materialaufwendungen ausgewiesen.

Gewinnabführung

Auf Grund des Gewinnabführungsvertrages vom 18. Dezember 2008 führte die Gesellschaft TEUR 1.012 (i. Vj. TEUR 942) an die INFO Holding ab.

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch mit der INFO Holding sowie der IPX Server GmbH gegenüber der Commerz Real Mobilienleasing GmbH in Höhe von TEUR 1.514. Diese dienen der Absicherung der Leasingverträge zwischen der IP Colocation GmbH und der Commerz Real.

Das Risiko aus der Inanspruchnahme für fremde Verbindlichkeiten wird als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen erwachsen der Gesellschaft in den nächsten 5 Jahren finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 4.115. Dabei handelt es sich um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit einer Laufzeit kleiner 1 Jahr in Höhe von TEUR 853, zwischen 1 und 5 Jahren in Höhe von TEUR 2.143 und mehr als 5 Jahre in Höhe von TEUR 1.119. Darin sind Leasingverträge für Kraftfahrzeuge enthalten. Die durchschnittliche Laufzeit der Verträge beträgt drei Jahre.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2011 durchschnittlich 57 Arbeitnehmer.

Geschäftsführung

 

Thorsten Grosse, Vorstand

 

Wolfgang Kaufmann, Fachinformatiker (ab 13.September 2011)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe zu den Bezügen entfällt, da nur ein Geschäftsführer Bezüge durch die Gesellschaft erhält.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft hat am 18. Dezember 2008 mit der INFO Holding als herrschende Gesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen, der am 13. Dezember 2010 ergänzt wurde.

Seit dem 3. Januar 2011 gehört die Gesellschaft zu 100% zum Konzern der QSC AG, Köln. Sie wird in deren IFRS-Konzernabschluss gemäß § 315a HGB einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist am Sitz der QSC AG, Köln, erhältlich.

Risiken

Die Risiken erläutert der Risikobericht im Lagebericht.

Honorare Wirtschaftsprüfer

Das als Aufwand erfasste Honorar für die Abschlussprüfung 2011 umfasste TEUR 19.

 

Nürnberg, 14. März 2012

Thorsten Grosse

Wolfgang Kaufmann

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011

Anschaffungs- und Herstellungskosten
  1.1.2011 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2011
  EUR EUR EUR   EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Software 29.708,08 509,91 0,00 0,00 30.217,99
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 12.500,00 26.552,75 26.552,75 0,00 12.500,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.352.924,60 3.248.208,64 182.100,37 0,00 7.419.032,87
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.826.361,17 0,00 0,00 1.826.361,17
  4.365.424,60 5.101.122,56 208.653,12 0,00 9.257.894,04
  4.395.132,68 5.101.632,47 208.653,12 0,00 9.288.112,03
Abschreibungen Buchwert
  1.1.2011 Zugänge Abgang 31.12.2011 31.12.2011 31.12.2010
  EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Software 21.750,99 2.238,66 0,00 23.989,65 6.228,34 7.957,09
II. Sachanlagen            
1. Technische Anlagen und Maschinen 12.499,00 5.532,82 5.531,82 12.500,00 0,00 1,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.844.336,13 669.618,70 176.813,64 2.337.141,19 5.081.891,68 2.508.588,47
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 1.826.361,17 0,00
  1.856.835,13 675.151,52 182.345,46 2.349.641,19 6.908.252,85 2.508.589,47
  1.878.586,12 677.390,18 182.345,46 2.373.630,84 6.914.481,19 2.516.546,56

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

DAS UNTERNEHMEN

Die IP Exchange GmbH, Nürnberg, (IP Exchange oder das Unternehmen) ist ein führender Anbieter von Rechenzentrumsflächen und Colocationservices in und aus Deutschland. Das Produktportfolio reicht von Racks, Flächen und Cages bis hin zu High Cooling Rows und High Density Racks. Die Servicepalette umfasst Full-Management-Optionen, Hochverfügbarkeits- und Hochsicherheitsanforderungen sowie ausgefeilte Security-und Storage-Lösungen. Die Einbindung in die europäischen Hochgeschwindigkeitsnetze, eine permanente automatisierte Überwachung der Stromversorgungs- und Kühlsysteme sowie das vom TÜV Süd mit der Note 1,7 getestete Fachpersonal vor Ort gewährleisten rund um die Uhr ein hervorragendes Sicherheits- und Leistungsniveau. IP Exchange verfügt derzeit über zehntausend Quadratmeter Rechenzentrums-Gesamtfläche in Nürnberg und München und mehr als 100 GBit/s Netzwerkanbindung.

WESENTLICHE ABSATZMÄRKTE UND WETTBEWERBSPOSITION

IP Exchange konzentriert sich auf den deutschen Markt, die Standorte der Rechenzentren befinden sich in Nürnberg und München. Wichtiger Wettbewerber sind die Deutsche Telekom, Equinix, Telecity, e-shelter, Level 3, noris network, M-Net, IBM, sowie einige kleinere, regional aufgestellte Anbieter.

ORGANISATION

IP Exchange ist eine GmbH nach deutschem Recht mit zwei Geschäftsführern. Sie ist eine 100-prozentige Tochter der INFO Gesellschaft für Informationssysteme Holding AG, Hamburg (bis zum 20. Februar IP Partner AG, Nürnberg; nachfolgend kurz INFO Holding), die wiederum eine 100-prozentige Tochter der QSC AG, Köln, ist. Mit der INFO Holding besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

STRATEGIE

IP Exchange profitiert von dem zunehmenden Trend der Auslagerung von IT-Infrastrukturen von Unternehmen an externe Dienstleister. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen moderner Serversysteme an Strom, Kühlung und Redundanz lohnt sich für die Mehrzahl der Unternehmen der Eigenbetrieb nicht mehr bzw. ist dieser für viele Unternehmen im eigenen Haus technisch nicht mehr realisierbar. Während Großunternehmen ihre IT-Infrastruktur bereits seit vielen Jahren vor diesem Hintergrund in professionelle Rechenzentren auslagern, beginnt diese Entwicklung im Mittelstand gerade erst. Auf dieses Zielsegment hat sich IP Exchange mit ihren flexiblen und modularen Leistungen spezialisiert. Die besondere Stärke von IP Exchange ist dabei der besonders kostengünstige und energieeffiziente Betrieb der Rechenzentren bei gleichzeitig höchsten Ansprüchen an Qualität, Sicherheit und Verfügbarkeit. So ist es IP Exchange möglich sich mit einem besonders attraktiven Preis-Leistungsverhältnis und auf den Kunden abgestimmten Lösungen gegen den Wettbewerb durchzusetzen.

MITARBEITER

Ende 2011 beschäftigte IP Exchange 71 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit 16 mehr als am Jahresende 2010. Die Mehrzahl der Angestellten ist in den technischen Bereichen beschäftigt und gewährleistet den reibungslosen Betrieb der Rechenzentren.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die Weltwirtschaft blieb 2011 auf Wachstumskurs: Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds stieg das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 3,8 Prozent. Wachstumsmotor waren erneut die Schwellen- und Entwicklungsländer mit einem Zuwachs von mehr als sechs Prozent; die Industrieländer konnten ihr BIP um 1,6 Prozent steigern. Während insbesondere die südeuropäischen Staaten unter der Euro-Krise litten, entwickelte sich die deutsche Konjunktur positiv. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts erhöhte sich das hiesige Bruttoinlandsprodukt 2011 um 3,0 Prozent. Allerdings erreichte die Konjunktur bereits in der ersten Jahreshälfte ihren Zenit und kühlte sich danach merklich ab.

BRANCHENWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Der deutsche IT-Markt profitierte 2011 vom robusten Aufschwung in Deutschland. Die Umsätze stiegen nach Berechnungen des Branchenverbands BITKOM 2011 um 3,1 Prozent auf 70,2 Milliarden Euro. Dabei wachsen die Bedeutung des Cloud Computing und damit die Auslagerung der IT an externe Dienstleister rasant. Nach Schätzungen von BITKOM und dem Marktforschungsunternehmen Experton Group stiegen die Umsätze in Deutschland 2011 um 73 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro.

GESCHÄFTSVERLAUF

IP Exchange konnte 2011 zahlreiche neue Kunden gewinnen und zusätzliche Leistungen an bestehende Kunden veräußern.

Darüber hinaus baute IP Exchange 2011 die Kapazitäten ihrer Rechenzentren an den Standorten München und Nürnberg aus und stockte die Mitarbeiterzahl entsprechend auf. Das Unternehmen schuf so die Voraussetzungen, um 2012 und darüber hinaus das profitable Wachstum fortsetzen zu können.

ERTRAGSLAGE

Der Umsatz stieg 2011 um 9 Prozent auf 14,8 Millionen Euro gegenüber 13,6 Millionen Euro im Jahr 2010. Die größte Kostenposition von IP Exchange bilden die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, zu denen insbesondere der Betrieb der Rechenzentren und der damit verbundenen Kosten wie Miete, Strom und Infrastruktur-Leasing zählt. Diese Kosten beliefen sich 2011 auf 7,9 Millionen Euro im Vergleich zu 7,1 Millionen Euro im Jahr 2010, da IP Exchange im Jahresverlauf 2011 die Rechenzentrums-Kapazität deutlich ausbaute. Aufgrund einer sachgerechteren Zuordnung der Kosten für den Betrieb der Rechenzentren wurden die Vorjahreszahlen um 5,4 Millionen Euro im Materialaufwand erhöht und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gemindert. Bedingt durch Neueinstellungen in der Technik und im Vertrieb stieg der Personalaufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 2,8 Millionen Euro nach 2,3 Millionen Euro im Jahr 2010. Die Abschreibungen beliefen sich 2011 auf 0,7 Millionen Euro im Vergleich zu 0,6 Millionen Euro im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erreichten eine Höhe von 2,0 Millionen Euro gegenüber 2,2 Millionen Euro im Jahr 2010. Neben Miete, Instandhaltung, Versicherung, Werbung und Kfz-Kosten enthält diese Position 2011 erstmals auch Aufwendungen in Höhe von 0,3 Millionen Euro, die sich aus der Zusammenarbeit innerhalb der QSC-Gruppe ergeben.

Trotz der höheren Personalaufwendungen konnte IP Exchange das Betriebsergebnis 2011 auf 1,5 Millionen Euro gegenüber 1,4 Millionen Euro im Jahr 2010 leicht steigern. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags und der Steuerumlage mit INFO Holding weist IP Exchange zum 31. Dezember 2011 ein ausgeglichenes Bilanzergebnis auf.

FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

Den Ausbau der Rechenzentren finanzierte IP Exchange 2011 zu einem kleineren Teil aus eigener Kraft, zum größeren Teil erhielt sie Darlehen der QSC-Gruppe, die das Unternehmen unter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausweist. Als Unternehmen der QSC-Gruppe partizipiert IP Exchange generell an deren starker Finanzkraft und kann darüber auch größere Investitionsvorhaben darstellen. Die Bilanz von IP Exchange weist zum 31. Dezember 2011 liquide Mittel in Höhe von 0,1 Millionen Euro im Vergleich zu 0,3 Millionen Euro ein Jahr zuvor aus.

Der Großteil des Vermögens von IP Exchange bilden die Rechenzentren. Zum 31. Dezember 2011 weist die Bilanz ein Anlagevermögen in Höhe von 6,9 Millionen Euro aus; am Vorjahresstichtag hatte diese Größe noch bei 2,5 Millionen Euro gelegen. Wertsteigernd wirkten sich der Ausbau der Rechenzentren in Nürnberg und München aus. Das Umlaufvermögen belief sich demgegenüber zum 31. Dezember 2011 auf 1,1 Millionen Euro gegenüber 1,0 Millionen Euro ein Jahr zuvor; es besteht im Wesentlichen aus Sonstigen Vermögensgegenständen und liquiden Mitteln.

Auf der Passivseite bilden neben dem Eigenkapital in Höhe von 0,5 Millionen Euro, Rückstellungen in Höhe von 0,6 Millionen Euro, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,0 Millionen Euro, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen die größte Position. Sie lagen zum Bilanzstichtag bei 6,1 Millionen Euro im Vergleich zu 0,5 Millionen Euro am 31. Dezember 2010 und resultieren überwiegend aus der Finanzierung des Ausbaus der Rechenzentren durch Unternehmen der QSC-Gruppe im Geschäftsjahr 2011. 4

RISIKOBERICHT

Die systematische Beschäftigung mit potenziellen Chancen und Risiken sowie die Förderung des risikoorientierten Denkens und Handelns sind zentraler Bestandteil der Zukunftssicherung und -gestaltung von IP Exchange. IP Exchange verfolgt das das Ziel, bestehende und potenzielle Risiken zu vermeiden bzw. zu minimieren und sich eröffnende Chancen zügig wahrzunehmen.

Das Risikomanagement von IP Exchange umfasst ebenso wie dasjenige der gesamten QSC-Gruppe aufeinander abgestimmte Regelungen, Maßnahmen und Verfahren zum Umgang mit Risiken. Es soll zukünftige risikobehaftete Entwicklungen frühestmöglich identifzieren, analysieren, bewerten, steuern und überwachen, um den Erfolg des Unternehmens langfristig sicherzustellen. Im Mittelpunkt stehen hierbei

die Risikovermeidung durch Prävention,

die Verringerung bestehender Risiken durch geeignete Maßnahmen,

die Kompensation und Absicherung bestehender Risiken durch Rückstellungen und Versicherungsschutz sowie

die Akzeptanz von Restrisiken in enger Abstimmung mit der Unternehmensführung.

IP Exchange bezieht bei allen Entscheidungen Risikoabschätzungen in die Überlegungen mit ein und achtet gegebenenfalls von Beginn an auf eine Verringerung des Auftretens von Risiken durch entsprechende Maßnahmen.

Nachfolgend werden diejenigen Risiken näher erläutert, die IP Exchange aus heutiger Sicht als wesentlich für die Geschäftstätigkeit einstuft.

Ausfall der eigenen Infrastruktur. Ein möglicher Ausfall eines Rechenzentrums infolge von Naturkatastrophen oder Bränden ist ein ständig unter Beobachtung stehendes Risiko. Neben dem Imageverlust könnten insbesondere Schadensersatzforderungen oder hohe Vertragsstrafen nach längeren, großflächigen Ausfällen entsprechende Aufwendungen nach sich ziehen. Aus diesem Grund genießen der Erhalt und die ständige Verbesserung der Sicherheit der Rechenzentren höchste Aufmerksamkeit im Rahmen des Geschäftsbetriebs. IP Exchange setzt auf Redundanzen aller wichtigen Betriebskomponenten, entsprechende bauliche Maßnahmen, eine Videoüberwachung, einen Sicherheitsdienst sowie Personal vor Ort rund um die Uhr. Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung ist unter anderem durch ein Notstromaggregat sowie einen Dieselvorrat gewährleistet. Das Unternehmen sieht sich mit diesen und einer Vielzahl weiterer Maßnahmen gut für einen reibungslosen Betrieb gewappnet.

Kriminelle Eingriffe in Systeme. Unbefugte Eingriffe in die Rechenzentren könnten zu erheblichen Schäden führen. Gleiches gilt für mangelnden Datenschutz und einen unkontrollierten Zugang. Bei einem Ausfall der operativen IT-Systeme wären weder die Bearbeitung von Aufträgen noch Entstörungen möglich; der daraus erwachsende monetäre Schaden sowie der Reputationsverlust könnten erheblich sein.

Zur Minderung solcher Risiken hat IP Exchange einen eigenen Datenschutzbeauftragten ernannt, der direkt an die Geschäftsführung berichtet. Er trägt die Hauptverantwortung für ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept, das unter anderem laufend optimierte Firewalls und ein mehrstufiges Virenschutzkonzept umfasst und zu einem nahezu vollständigen Ausschluss der oben beschriebenen Risiken führt. Die gruppenweit gültige IT-Security-Policy gibt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zudem konkrete Verhaltensregeln zur Vermeidung von Sicherheitsrisiken. Alle diese Maßnahmen führen dazu, dass die IT-Sicherheitsrisiken unter Anlegung vernünftiger Maßstäbe als beherrschbar angesehen werden können.

Unter Berücksichtigung möglicher Schadensausmaße und Eintrittswahrscheinlichkeiten dieser und weiterer potenzieller Risiken sind derzeit keine Risiken erkennbar, die zu einer dauerhaften, wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage führen könnten. Organisatorisch wurden alle sinnvollen und vertretbaren Voraussetzungen geschaffen, um bei möglichen Risikosituationen frühzeitig informiert zu sein und entsprechend handeln zu können.

Dennoch können die künftigen Ergebnisse von IP Exchange aufgrund dieser oder anderer Risiken sowie fehlerhafter Annahmen erheblich von den Erwartungen des Unternehmens und seines Managements abweichen. Sämtliche Angaben in diesem Abschluss sind, soweit sie keine historischen Tatsachen darstellen, sogenannte zukunftsbezogene Angaben. Sie basieren auf aktuellen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse und unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung im Rahmen des Risikomanagements.

NACHTRAGSBERICHT

Darüber hinaus sind keine nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt geworden, über die zu berichten wäre.

PROGNOSEBERICHT

Für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 erwarten wir ein weiteres Wachstum der Umsatzerlöse und eine moderate Steigerung des Jahresergebnisses. Diese Entwicklung wird im Wesentlichen auf folgende Grundannahmen gestellt:

IP Exchange dürfte auch zukünftig von dem Trend im Mittelstand profitieren, die IT-Infrastruktur in professionelle Rechenzentren auszulagern.

Einen zusätzlichen Wachstumsschub erwartet IP Exchange aufgrund der stärkeren Vermarktung der eigenen Leistungen durch den Vertrieb innerhalb der gesamten QSC-Gruppe, die heute bereits über 30.000 Geschäftskunden verfügt. Da die hieraus erzeugten Außenumsätze innerhalb der QSC-Gruppe bei der Gesellschaft gebucht werden, die die Federführung im Vertrieb hatte, erwartet IP Exchange hier zwar ein starkes Wachstum in der Produktion, sprich in der Bereitstellung von Rechenzentrumsdienstleistungen, jedoch nur ein moderates Wachstum des eigenen Außenumsatzes sowie ein moderates Wachstum des Jahresergebnis. Durch die geplante Zusammenfassung der IT-Kompetenz innerhalb der QSC-Gruppe im direkten Vertrieb wird die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage von IP Exchange in den kommenden Jahren generell stark von der Entwicklung dieses Geschäftsbereichs abhängen. Angesichts der Tatsache, dass der Direkte Vertrieb in den kommenden Jahren ein höheres Wachstum als der Markt erwartet, dürfte sich die Zusammenarbeit in der Gruppe positiv auf den Geschäftsverlauf der IP Exchange auswirken.

Die für das erwartete weitere Wachstum notwendigen Investitionen erbrachte das Unternehmen größtenteils bereits 2011, in dem es seine Kapazitäten entsprechend erweiterte. Die noch folgenden Investitionen finanziert IP Exchange in 2012 im Wesentlichen durch ein weiteres Darlehen der QSC-Gruppe.

 

Nürnberg, 14. März 2012

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IP Exchange GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Nürnberg, den 23. März 2012

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