DONAU-VILS Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniela Maria Popp seit 11.9.2019 | Prokura |
Felix Jaruszewski seit 10.1.2017 | Geschäftsführer |
Stefan Dipl.-Inf. Bredl seit 2.1.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pinter Guss GmbHDeggendorfJahresabschluss zum 31. Dezember 2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023PINTER GUSS GMBH, DEGGENDORFAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PINTER GUSS GMBH, DEGGENDORFI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Pinter Guss GmbH mit Sitz in Deggendorf ist in das Handelsregister unter HRB Nr. 546 beim Amtsgericht Deggendorf eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr übernommen. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf der Grundlage der branchenüblichen Nutzungsdauern der Gegenstände in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen linear vorgenommen. Dabei werden die zulässigen Höchstsätze herangezogen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert von EUR 250,01 bis EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Kühleisen, die für die Produktion verwendet werden, sind zum Teil über einen längeren Zeitraum einsetzbar. Eine genaue Nutzungsdauer ist jedoch nicht feststellbar. Aufgrund dessen sowie der untergeordneten Bedeutung des Postens werden die Kühleisen im Sachanlagevermögen aktiviert und über eine durchschnittliche Nutzungsdauer von vier Jahren aktiviert. Die Finanzanlagen wurden, soweit nicht eine dauerhafte Wertminderung vorliegt, mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte über eine retrograde Wertermittlung mit einem Abschlag von 20 % von den Verkaufspreisen ohne ausstehender Bearbeitungskosten bei den unfertigen Erzeugnissen und einem Abschlag von 10 % von den Verkaufspreisen bei den fertigen Erzeugnissen. Erhaltene Anzahlungen werden gegebenenfalls gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, liquiden Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird gegebenenfalls durch Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Gemäß § 250 Abs. 1 HGB wurden unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten Leistungsansprüche für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag mit dem anteiligen Nennwert der vor dem Bilanzstichtag geleisteten Vorauszahlungen aktiviert. Das Eigenkapital wurde zum Nennwert bilanziert. Die Pensionsverpflichtungen wurden auf der Basis von zwei versicherungsmathematischen Gutachten nach den Grundsätzen des § 253 Abs. 1 und 2 HGB nach der Projected-Unit-Credit-Methode berechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck (Lizenz: Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln) zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt. Zudem wurden Rententrends von 0,50 %, 1,00 % und 2,00 % berücksichtigt. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Rückdeckungsansprüche mit den Pensionsrückstellungen (Rückstellungsbetrag: TEUR 2.626) verrechnet. Der Zeitwert dieser Rückdeckungsansprüche, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, beträgt TEUR 753. Die entsprechenden Aufwendungen aus der Abzinsung (TEUR 47) wurden im Zinsaufwand ausgewiesen. Für ausstehende Steuerzahlungen wurden Steuerrückstellungen gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Bewertungsunterschieden zwischen der Handels- und Steuerbilanz. Im Geschäftsjahr werden, wie auch im Vorjahr, keine passiven latenten Steuern ausgewiesen, da ein Überhang der aktiven latenten Steuern besteht. Das Aktivierungswahlrecht wird nicht in Anspruch genommen. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Anteile an verbundenen Unternehmen
Beteiligungen Unter dem Posten Beteiligungen werden eine 50 %ige Beteiligung an der Firma Jast Gebäude- und Grundbesitz Verwaltungs-GmbH, Deggendorf, ausgewiesen. Die Jast Gebäude- und Grundbesitz Verwaltungs-GmbH weist für das Geschäftsjahr 2022 ( * 1) ein Eigenkapital von TEUR 1.255 sowie einen Jahresüberschuss von TEUR 182 aus. Zudem besteht seit diesem Geschäftsjahr eine 25 %ige Beteiligung an der Firma Visiometa GmbH. Die Visiometa GmbH weist für das Geschäftsjahr 2023 ein Eigenkapital von TEUR 220 sowie einen Jahresüberschuss von TEUR 48 aus. * 1) es handelt sich um das Eigenkapital sowie das Jahresergebnis 2022. Der Jahresabschluss 2023 wurde bisher noch nicht aufgestellt. Sonstige Ausleihungen In den sonstigen Ausleihungen sind Forderungen gegen einen geschäftsführenden Gesellschafter enthalten. Diesem wurde im Geschäftsjahr 2017 ein Darlehen über TEUR 240 mit einer Laufzeit von zehn Jahren gewährt. Der Zinssatz beträgt 1,91 % p.a. und die Rückzahlung erfolgt ab 31. Dezember 2018 in jährlichen Raten von mindestens TEUR 20. Im Geschäftsjahr 2020 wurde vertraglich vereinbart, dass die Tilgung ausgesetzt werden kann. Das Darlehen weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 einen Stand in Höhe von TEUR 110 aus. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 608 (Vorjahr: TEUR 313) sowie Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, von TEUR 295 (Vorjahr: TEUR 0). Die Darlehen an die Visiometa GmbH werden seit diesem Geschäftsjahr unter den Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen ausgewiesen (im Vorjahr: sonstige Vermögensgegenstände). In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 297 (Vorjahr: TEUR 319) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 6.885 enthalten. Pensionsrückstellungen Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEUR 52. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n. F. für die Ausschüttung gesperrt. Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.686 (Vorjahr: TEUR 3.597), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 867 (Vorjahr: TEUR 783) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 68). Der Gesamtbetrag der durch eine Grundschuld, Verpfändung von Kommanditanteilen sowie durch Sicherungsübereignungen besicherten Verbindlichkeiten beträgt im Geschäftsjahr TEUR 3.005. Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 3.535 (Vorjahr: TEUR 2.849) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 2.332 (Vorjahr: TEUR 2.855) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (davon in 2023 mehr als fünf Jahre: TEUR 197). IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aus der Abzinsung von Rückstellungen resultieren TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 45). Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Rückstellung für die Rückzahlung von Zuschüssen in Höhe von TEUR 250 gebildet. V. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen bestehen insbesondere in Form von Miet- und Pachtverträgen, unter anderem für eine Lagerhalle und Sozialräume, in Höhe von jährlich TEUR 256 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 220) und in Form von Pachtverträgen für bewegliche Vermögensgegenstände in Höhe von jährlich TEUR 152 sowie von Leasingverträgen in Höhe von jährlich TEUR 111 (Gesamtbetrag: jährlich TEUR 519). Die Pachtverträge können jeweils jährlich gekündigt werden (davon ausgenommen: Pachtvertrag Grundstück Pinter KG kann frühestens zum 31. Dezember 2028 gekündigt werden). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken: Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten Die als Sicherheit für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten geleisteten Sicherungsübereignungen und die Grundschuld dienen teilweise auch zur Sicherung der fremden Verbindlichkeiten. Diese betragen zum Bilanzstichtag TEUR 1.931 (Vorjahr: TEUR 2.141). In den Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten sind Sicherheiten für verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.602 (Vorjahr: TEUR 1.763) enthalten. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesen gestellten Sicherheiten ist als niedrig zu betrachten, da die Gesellschaft seinen Kapitaldienstverpflichtungen uneingeschränkt nachkommt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 131. Angaben zu den Geschäftsführern Während des Geschäftsjahres 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Felix Jaruszewski, Diplom-Ingenieur Herr Stefan Bredl, Diplom-Informatiker, MBA Auf die Angaben der Gesamtbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Deggendorf, 27. Dezember 2024 PINTER GUSS GMBH Felix Jaruszewski, Geschäftsführer Stefan Bredl, Geschäftsführer
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PINTER GUSS GMBH, DEGGENDORFI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Pinter Guss ist eine Gießerei für Aluminium und Kupferlegierungen und stellt Gussteile aus diesen Legierungen zur Verwendung in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen her. Zu unseren Kunden zählen bedeutende Unternehmen im nationalen und internationalen Bereich aus den Branchen Maschinenbau, Sondermaschinenbau, Antriebstechnik, Schiffsbau, Nutzfahrzeug- und Automobilindustrie sowie Medizin- und Energietechnik. Neben der Herstellung dieser Komponenten versteht sich Pinter Guss als Systemanbieter, der die Kunden auch insbesondere im Bereich der Gussteilfertigung und Auswahl der passenden Gießverfahren und -legierungen berät sowie in gemeinsamer Entwicklungsarbeit mit den Konstrukteuren der Kunden ideale Produkte im Sinne der Wirtschaftlichkeit und des Anwendungsnutzens entwirft und in Serie bringt. Das Portfolio der Pinter Guss beinhaltet zudem die Zerspanung der hergestellten Komponenten, was durch das Zerspanungsunternehmen Jung GmbH & Co. KG in Vilshofen an der Donau umgesetzt wird. Bei der Jung GmbH & Co. KG handelt es sich um ein eigenständiges Unternehmen, das eine 100%ige Tochtergesellschaft der Pinter Guss GmbH ist. Seit 2021 gehört als 90%ige Beteiligung auch die Leichtmetallgießerei Bad Langensalza GmbH zur Firmengruppe. Im Geschäftsjahr 2023 wurde zudem eine 25%ige Beteiligung an der Visiometa GmbH erworben. Die Pinter Guss GmbH ist nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015 sowie seit 1. Juli 2024 auch nach DIN EN ISO 50001:2018 zertifiziert. 2. Forschung und Entwicklung In diversen Kooperationen mit unterschiedlichen Forschungseinrichtungen und namhaften Instituten im Bereich der Materialforschung und Werkstofftechnik engagiert sich Pinter Guss in verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten, derzeit unter anderem in einem Forschungsprojekt der TU München. In der internen Prozessverbesserung und als besonderes Serviceangebot an unsere Kunden stärkt uns vor allem die Innovationskraft unseres Teams an hochqualifizierten Mitarbeitern. Es wird auch im folgenden Geschäftsjahr am weiteren Aufbau qualifizierten Personals gearbeitet, damit Wachstums und hoch gesteckte Qualitätsziele erreichbar sind. Der Bereich Forschung und Entwicklung wurde im Berichtsjahr weiter ausgebaut. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Lage zum Anfang dieses Jahres bietet weiterhin Anlass zur Sorge. Im Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft um 0,3 Prozent geschrumpft. Für 2024 prognostiziert der Jahreswirtschaftsbericht zwar eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage, eine deutliche Erholung bleibt aber weiterhin aus. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wir erleben eine geopolitische Zeitenwende. Die Veröffentlichung des Berichts fällt in die Zeit des zweiten Jahrestages des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Dieser Krieg in all seiner Brutalität dauert bis heute an und bleibt eine dramatische Gefahr für unsere europäische Freiheits- und Sicherheitsordnung. Und er lastet auch heute auf unserer Wirtschaft. Zwar haben wir es in einer gemeinsamen Anstrengung geschafft, uns schnell von der einseitigen Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu lösen und die Energieversorgung zu sichern. Das ist eine große Gemeinschaftsleistung. Die Energiepreise sind seitdem wieder deutlich gesunken, trotzdem sind sie zum Teil noch über dem Vorkrisenniveau und stellen eine Herausforderung dar. Auch die durch den Krieg dramatisch gestiegene Inflation und die dadurch bedingten Zinssteigerungen der EZB sind eine fortwährende Belastung. Eine der guten Nachrichten dieses Berichts ist, dass wir bei der Bekämpfung der Inflation deutliche Fortschritte machen und der Druck auf die Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger nachlassen wird.
(Quelle:https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/
Die Produktion in der Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) lag 2023 zwar um 2,6 Prozent über dem Vorjahr, allerdings nur aufgrund von Nachholeffekten in der ersten Jahreshälfte, die auf einer verbesserten Materiallage und aufgestauten Aufträge basierten. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Erholung ist aber in der zweiten Jahreshälfte 2023 gekippt. Im vierten Quartal 2023 ging die Produktion das zweite Quartal in Folge wieder zurück. Das Produktionsniveau liegt damit wieder rund 10 Prozent unter dem Stand des Vorkrisenniveaus von 2018. "Neben der Produktion waren auch Umsatz und Absatz im vierten Quartal weiter rückläufig. Zusätzlich zum schwachen Inlandsgeschäft sinken vor allem die Erlöse außerhalb der Eurozone. Mit Blick auf die schwache Auftragslage und den anhaltenden Pessimismus ist eine Fortsetzung des Abwärtstrends wahrscheinlich. 2024 dürfte die M+E-Produktion daher um 2 bis 3 Prozent sinken", fasst Gesamtmetall-Chefvolkswirt Lars Kroemer die Lage in der mit knapp 4 Millionen Beschäftigten größten deutschen Industriebranche zusammen. Wie der Konjunkturbericht von Gesamtmetall weiter zeigt, lag das Auftragsvolumen 2023 5,1 Prozent unter dem Vorjahr. Trotz der Verbuchung von Großaufträgen zum Jahresende setzte sich der Rückgang im vierten Quartal 2023 fort. Die Nachfrage wird von den M+E-Firmen weiterhin schlecht bewertet, die Auftragsbestände stützen die Lage weit weniger als erhofft: 36 Prozent der M+E-Firmen melden für das erste Quartal 2024 Auftragsmangel als Produktionshindernis. Die Kapazitätsauslastung ging auf 83 Prozent zurück, womit sie unter dem langjährigen Mittelwert von 85 Prozent liegt. (Quelle:https://www.gesamtmetall.de/erholung-in-der-metall-und-elektro-industrie- gekippt/ :~:text=Wie%20der%20Konjunkturbericht%20von%20Gesamtmetall,im%20vierten%20Quartal%202023%20fort) 2. Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2023 stellt sich nach dem Rekord im Vorjahr erneut deutlich erhöht mit über 11% Wachstum dar und stellt damit den bisherigen Höchstpunkt der Firmengeschichte dar. Das Jahresergebnis sank im Geschäftsjahr um TEUR 209 auf einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 361. Die Gesamt-Beschäftigtenzahl (ohne Leiharbeiter) hat sich in der Stichtagsbetrachtung gegenüber dem Vorjahr um 6,3 % erhöht. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens stellte sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 wie folgt dar: a) Vermögenslage Das Anlagevermögen blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert in der Höhe (- 0,4 %). Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 667 (+9,1 %) auf TEUR 7.965. Dabei sanken die liquiden Mittel (- 33,2 %) sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (- 23,3 %), während die Vorräte deutlich um TEUR 991 (+ 24,0 %) zunahmen. Die Bilanzsumme hat sich insgesamt von TEUR 15.363 auf TEUR 15.990 erhöht. Auf der Passivseite wird ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 7.107 ausgewiesen (Vorjahr: TEUR 6.911). Die Eigenkapitalquote liegt bei 44,4 % hoch und ist gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben. b) Finanzlage Die liquiden Mittel in Form von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sanken im Vergleich zum Vorjahr stichtagsbetrachtet auf TEUR 302 (Vorjahr: TEUR 452). Insbesondere die höheren Lagerbestände sowie Teuerungen bei Vorräten binden mehr liquide Mittel. Die Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 267 auf TEUR 3.012; Steuerrückstellungen sind in Höhe von TEUR 61 enthalten. Im Wesentlichen ist die Erhöhung auf eine Rückstellung für etwaige Rückzahlungen von Zuschüssen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vorjahresvergleich um TEUR 162 auf TEUR 5.866. Das ist insbesondere auf neue Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen, infolge von Kreditaufnahmen für Investitionsfinanzierungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhen sich demnach um TEUR 89. Zudem stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 126 auf TEUR 866 an. Stichtagsbezogen liegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 117 unter dem Vorjahreswert. Die Finanzlage unseres Unternehmens zeigte sich stabil. Die Vorfinanzierung von Kundenaufträgen erfolgte wie auch in den Vorjahren aus Eigenmitteln. In 2023 wurden Investitionen in Höhe von gut TEUR 630 in Maschinen, Anlagen und Digitalisierung getätigt. Zudem wurde im Geschäftsjahr eine 25%ige Beteiligung an der Visiometa GmbH (TEUR 6) erworben sowie ein Eigenkapitalzuschuss an die Gesellschaft von TEUR 120 geleistet. Ebenfalls entstanden nachträgliche Anschaffungskosten aus dem Zukauf der Tochtergesellschaft Leichtmetallgießerei Bad Langensalza GmbH in 2021 (TEUR 42). c) Ertragslage Bei den Umsatzerlösen konnte ein guter Zuwachs verzeichnet werden (+11,6%). Damit konnte die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 übertroffen werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich dabei um TEUR 45. Der Rohertrag stieg im Geschäftsjahr um TEUR 2.401 auf TEUR 12.639. Der Personalaufwand ist um TEUR 1.407 auf TEUR 7.498 erneut deutlich gestiegen. Im Durchschnitt beschäftigten wir im Berichtsjahr 131 Mitarbeiter (Vorjahr: 115 Mitarbeiter). Der Materialaufwand blieb mit TEUR 12.964 (Vorjahr: TEUR 12.806) nahezu auf Vorjahres-Niveau. Der Aufwand für Leiharbeiter erhöhte sich um TEUR 245. Durchschnittlich waren im Berichtsjahr 12 Leiharbeiter beschäftigt (Vorjahr: 8 Leiharbeiter). Insgesamt kann die Pinter Guss GmbH für den Berichtszeitraum einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 361 ausweisen (Vorjahr: TEUR 570). Das Jahresergebnis liegt damit entgegen der Prognose für das Geschäftsjahr 2023 unter dem Ergebnis von 2022. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir orientieren uns bei der Steuerung unserer Geschäftsaktivitäten vor allem an den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Jahresergebnis. Diese beiden stellen die bedeutendsten Leistungsindikatoren des Unternehmens dar. Die Umsatzerlöse sind deutlich gestiegen. Das Jahresergebnis lag insbesondere aufgrund des erhöhten Personalaufwands sowie einer Sonder-Rückstellung für die Rückzahlung von Zuschüssen unter dem Niveau von 2022. Der Auftragseingang ist bis zum Ende des Geschäftsjahres hoch und somit kann die Geschäftslage mit einem positiven Ausblick gesehen werden. Unsere wirtschaftliche Lage kann trotz der Krisen des Jahres 2023 als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht In den ursprünglichen Prognosen zum Geschäftsjahr 2024 wurde Ende 2023 vorsichtig geplant. Im Jahresverlauf 2024 mussten deutliche Anpassungen an der Planung vorgenommen werden, weil erwartete Auftragseingänge ab Mitte 2024 deutlich ausblieben. Nichtsdestotrotz wird das Jahresergebnis 2024 in einem positiven Bereich voraussichtlich nahe dem Ergebnis von 2023 liegen. Die Umsatzerlöse werden sich ebenfalls nahezu auf dem Niveau von 2023 bewegen. Bei den Rohstoffen und insbesondere in der Energiebeschaffung sind in allen Bereichen leichte Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite zu erwarten, die an die Kunden weitergegeben werden müssen soweit dies möglich ist. Im Bereich der verlängerten Werkbank pflegen wir Partnerschaften mit langjährigen Geschäftspartnern und bauen weiterhin sukzessiv neue Partnerschaften auf. Wir gehen davon aus, dass wir auch zukünftig in der Lage sein werden, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht und uneingeschränkt nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Ökonomische Risiken, wie derzeit in den deutlichen Konjunktureinbrüchen und Anfängen von Deindustrialisierugstendenzen erkennbar, stellen aus unserer Sicht eine große volkswirtschaftliche Gefahr dar. Die Energiekosten-Entwicklung in Folge des Angriffskriegs in der Ukraine stellen für Produktions-Betriebe in Deutschland ein erhebliches Risiko dar - die massiv gestiegenen Lohn- und Gehaltskosten drücken das Ergebnis. Das größte Risiko für unser Unternehmen stellt derzeit die unklare politische Lage in Deutschland dar und der Unklarheit, wie Industrieunternehmen wie unser Unternehmen in der Zukunft Rahmenbedingungen in Deutschland finden können, damit wir wettbewerbsfähig auf den Märkten anbieten können. Die nächste Bundesregierung muss hier rasch handeln, damit nicht weiter das Kapital mittelständische Industrieunternehmen verspielt wird. Die Rezession führt zu Nachfrage-Einbrüchen. Weiter voranschreitende Diversifizierung im Kunden-Portfolio muss deshalb vorangetrieben werden. Die gestiegenen Preise für unsere Produkte führen weiter dazu, dass unsere Kunden sich im außereuropäischen Beschaffungsmärkten nach Alternativen umsehen. Langfristig bleibt ebenfalls ein deutliches Risiko im Fachkräftemangel, dem wir mit Automatisierung, Weiter- und Ausbildung begegnen müssen. Förderungen aus der Corona-Zeit stehen auf dem Prüfstand und werden seitens Gesetzgeber für Unternehmen der Metall-Branche hinterfragt. Es kann hier zu (teilweisen) Rückzahlungen kommen. Dafür sind Rückstellungen vorzusehen. Ertragsorientierte Risiken: Die steigenden Kosten auf dem Beschaffungs- und auf dem Energiemarkt stellen erhöhte ertragsorientierte Risiken dar. Mit einer aktiven Preispolitik werden alle Anstrengungen unternommen, diese Kostendruck-Potenziale an die Kunden weiterzugeben, da sie nicht alleine mit Effizienzsteigerungen abgefangen werden können. Das gelingt leider nicht in dem Maß und der Geschwindigkeit, dass Preissteigerungen die Kostenexplosionen abdecken können. Zudem sehen wir, dass die aktuelle Preisgestaltung die Wettbewerbsfähigkeit einer deutschen Gießerei deutlich eintrübt. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken weiterhin nicht akut - jedoch wird die Situation angespannter, weil hohe Bestände aufgrund des bisherigen Wachstums vorgehalten werden. Zudem fordern Kunden weiterhin Lösungen wie Produktion auf Lieferplan oder Konsignationslager. Hier ist eine konsequente Strategie gegenüber den Kunden gefordert. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine langfristigen Engpässe zu erwarten, wenn mittelfristige Investitionen aus Fremdkapital getätigt werden und die Entnahmepolitik der vergangenen Dekade weiter gepflegt wird. Die gute Liquiditätslage lässt keine Risiken bei einer konsequenten Fremdkapital-Rückführung und die Aufnahme von neuen Investitionskrediten erwarten. IT-Risiken: Risiken im Bereich der EDV, wie zum Beispiel der unberechtigte Zugriff auf Daten oder Datenverlust, werden durch den Einsatz moderner Technologie und deren Betreuung durch qualifizierte Mitarbeiter oder externe Dienstleister überwacht. 2. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unseren eigenen, in unseren Geschäftsräumen befindlichen Laboren durch. Die umfassende Digitalisierung der Unternehmensprozesse wurde 2023 und 2024 weiter mit sehr hoher Geschwindigkeit für ein nachhaltiges, kosteneffizientes Wachstum in der Zukunft vorangetrieben. Die Teilnahme an einem Forschungsprojekt, wo es um die Erstellung eines digitalen Zwillings der Gießerei und KI-gestützte Prozessführung geht, wird hier einen zusätzlichen Schub geben. Die Unternehmensakquisitionen aus 2018 und 2021 waren ein wichtiger Entwicklungsschritt in die Zukunft, selbst wenn dies in der Phase der Rezession rund um Corona und der jetzigen Krise in Folge des Ukraine-Krieges zusätzliche Belastungen brachte. Der Fokus liegt weiter darauf, das Geschäft der Tochterunternehmen progressiv weiterzuführen und die Zusammenarbeit zwischen Mutter-und Tochtergesellschaften weiter zu vertiefen. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit sowie durch ein hohes Maß an Qualität und Flexibilität begegnen. Gerade im Zuge der ökonomischen Verwerfungen muss eine Marktbereinigung kleinerer und auch mittelgroßer Gießereien gut beobachtet werden. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir derzeit vor allem in den Verwerfungen der Märkte ab 2022 durch die Folgen des Angriffskrieges auf die Ukraine sowie im Bereich "Facharbeiter-Akquise". Hier müssen wir eine aktive Preis- und Vertriebspolitik betreiben sowie mit Nachdruck Projekte im Bereich Digitalisierung, Automatisierung und der Mitarbeiterweiterbildung und des Employer-Brandings vorantreiben. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Ausleihungen, Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind in den vergangenen Jahren die absolute Ausnahme. Es besteht zudem eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Auch in der Phase der Rezession gab es bis zum Zeitpunkt der Berichtserstellung keine Insolvenzen oder Ausfälle im Kundenstamm. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko erfolgen engmaschige Liquiditätskontrollen. Zudem werden Liquiditätspläne kurzfristiger und mittelfristiger Art erstellt und regelmäßig überprüft. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor dem Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Deggendorf, 27. Dezember 2024 PINTER GUSS GMBH Felix Jaruszewski, Geschäftsführer Stefan Bredl, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PINTER GUSS GMBH, DEGGENDORFDer Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pinter Guss GmbH, Deggendorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pinter Guss GmbH, Deggendorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pinter Guss GmbH, Deggendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Deggendorf, 27. Dezember 2024 Dr.
Kittl & Partner GmbH
Karl Schröder, Wirtschaftsprüfer Florian Dilger, Wirtschaftsprüfer PINTER GUSS GMBH, DEGGENDORFFESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND ERGEBNISVERWENDUNGSBESCHLUSSDie Gesellschafterversammlung vom 27. Dezember 2024 hat die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 sowie den Vortrag des Jahresüberschusses auf neue Rechnung beschlossen. |
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