Monsoon Accessorize GmbHLiquidiert

Am Stein 8, 85049 Ingolstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 5470
Eingetragen
20.1.2006
Branche
Einzelhandel mit BekleidungGroßhandel mit BekleidungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Gegenstand
Vertrieb von Bekleidung und Accessoires an Endkunden

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Jochen Haag
seit 15.10.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Monsoon Holdings LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Monsoon Holdings Limited
United Kingdom
100.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Monsoon Accessorize GmbH

Ingolstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2015 bis zum 31.08.2016

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015/16

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Monsoon Accessorize GmbH ist ein Reseller für Modeschmuck und Accessoires im mittleren Preissegment. Sie erhält ihre Produkte ausschließlich von verbundenen Unternehmen aus UK. Vertrieben werden die Produkte ausnahmslos über eigene angemietete Filialen in ganz Deutschland. Die Geschäftspolitik sieht vor, die Filialen an hochfrequentierten Lagen in Großstädten zu führen. Hierbei kommen neben den klassischen innerstädtischen Einkaufsstraßen auch Bahnhöfe und Flughäfen sowie Einkaufszentren in Frage. Die grundlegende strategische Ausrichtung hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht geändert. Monsoon Accessorize betreibt zum Teil mehrere Filialen in nahezu allen deutschen Großstädten.

Ziel des Unternehmens ist es, aus einer stabilen eigenkapitalfinanzierten Finanzlage ein deutschlandweites Filialnetz zu unterhalten und dieses durch gezielte Investitionen in neue Standorte weiterzuentwickeln. Standorte, deren wirtschaftliche Performance den Renditeerwartungen nicht entspricht und keine Verbesserungsperspektive bietet, werden geschlossen. Monsoon Accessorize steht in einem harten Wettbewerb mit diversen anderen Anbietern von Modeschmuck und Accessoires. Kostenbewusste Verbraucher werden von preisgünstigen Wettbewerbern angezogen und klassische Modelabel für Bekleidung haben längst den Markt für Accessoires entdeckt.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im vergangenen Geschäftsjahr der Monsoon Accessorize GmbH hat sich die Konjunktur in Deutschland erneut deutlich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung konnte in seiner Konjunkturprognose für die Jahre 2016 und 2017 trotz Unsicherheiten auf den globalen Finanzmärkten keinen wesentlichen Rückgang der Konjunktur wahrnehmen. Insgesamt wurde für das Jahr 2015 ein Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,7 % verzeichnet, wobei der Beitrag der privaten sowie staatlichen Konsumausgaben zum Wachstum 1,5 Prozentpunkte betrug.

Gemäß dem Monatsbericht August 2016 der Deutschen Bundesbank verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum im Frühjahr 2016, was unter anderem auf einen Rückgang der Investitionstätigkeit bei den Ausrüstungen sowie in der Bauwirtschaft zurückzuführen ist. Letzterer kam jedoch lediglich vorübergehend durch eine Korrektur des wetterbedingten Produktionsschubs im Winter zustande, weshalb sich zukünftig insgesamt eine positive Entwicklung der Baukonjunktur fortsetze.

Der private Konsum war im Frühjahr 2016 ebenfalls leicht gedämpft. Dies ist auf die veränderten Rohölpreise zurückzuführen, die nach einem starken Rückgang um den Jahreswechsel 2015/2016 wieder angestiegen sind und die Kaufkraft der privaten Verbraucher schmälern.

Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt mit einer steigenden Zahl von Erwerbstätigen und zugleich offenen Stellen sowie hohe Einkommenserwartungen bilden jedoch eine stabile Grundlage für eine dynamische Verbrauchskonjunktur und lassen einen Anstieg des privaten Konsums erwarten. (Quelle: Deutsche Bundesbank Monatsbericht August 2016)

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung prognostiziert für 2016 einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 1,5 % sowie für 2017 einen Anstieg von 1,6%. Die privaten Konsumausgaben werden demnach in 2016 um 2,0 % und in 2017, weniger stark, um 1,7 % steigen. (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Konjunkturprognose 2016 und 2017)

Die Einzelhandelsumsätze entwickelten sich in dem Zeitraum von Januar bis August 2016 nahezu durchweg positiv. Lediglich der Bereich des sonstigen Einzelhandels mit Waren verschiedener Art verzeichnete preisbereinigt einen Rückgang von 0,3 %. Die Bereiche Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren (+ 4,9%) sowie sonstiger Einzelhandel wie Bücher und Schmuck (+ 4,0%) realisierten in dem gleichen Zeitraum überproportionale Zuwächse. Im Bereich des Internet- und Versandhandels wuchs der Umsatz mit einem Anstieg von 8,7 % am stärksten. Insgesamt verzeichnete der Einzelhandelsumsatz einen Zuwachs von 3,7 % (Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung vom 30. September 2016 - 351/16).

Auch im Geschäftsjahr 2015/16 hat sich die Wettbewerbssituation auf dem Modeschmuck- und Accessoiresmarkt in Deutschland nicht maßgeblich verändert. Unsere Gesellschaft konnte sich dem negativen Trend im stationären Textilhandel nicht entziehen und leider nicht in dem gewünschten Umfang Zuwächse in den Bereichen Schmuck und Accessoires erzielen. Hier gehen zunehmend Umsatzanteile an den Internet- und Versandhandel verloren. Grundsätzlich ist der Markt geprägt durch eine Vielzahl von größeren und kleineren Anbietern, die den Markt über eigene oder Concessionsstandorte sowie über Onlinehandel bedienen. Dabei scheiden immer wieder Händler aus und neue drängen auf den Markt. Darüber hinaus nehmen viele Einzelhändler anderer Branchen Modeschmuck in ihr Sortiment auf. Insgesamt führte die Kombination von Online-Handel und Verdrängungswettbewerb durch neue und bestehende Marktteilnehmer zu einem operativen Umsatzrückgang im stationären Handel, obgleich der Gesamtumsatz im relevanten Einzelhandelsumsatz in Deutschland gewachsen ist. Monsoon Accessorize hat sich als mittelgroßer Reseller mit einem ausgeprägten Filialnetz auf dem deutschen Markt etabliert.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Monsoon Accessorize GmbH vertreibt ihre Produkte ausschließlich über eigene Filialen in gemieteten Ladenlokalen in Deutschland. Die Geschäftspolitik der Monsoon Accessorize GmbH sieht vor, überwiegend in deutschen Großstädten in zentralen Lagen mit einem hohen Aufkommen von sogenannter Laufkundschaft sowie an Bahnhöfen und Flughäfen, Filialen zu betreiben. Da mehrere nach 2013 eröffneten Standorte die Ergebnisse negativ belasteten, stand im Geschäftsjahr 2015/16 an Stelle einer weiteren Expansion die Schließung unrentabler Verkaufsflächen im Vordergrund, um das Filialnetz den aktuellen Marktgegebenheiten und den Kundenbedürfnissen anzupassen. Im Zuge dessen konnten die Ladenlokale Köln Ehrenstraße sowie Frankfurt Airport erfolgreich geschlossen werden. Die entsprechenden Mietverträge wurden ohne weitere Kostenbelastung beendet bzw. auf andere Einzelhändler mittels eines Untermietvertrages übertragen.

Zum Bilanzstichtag verfügt die Monsoon Accessorize GmbH somit über 37 Filialen (Vorjahr: 39 Filialen) bundesweit

Die Umsätze der letzten Jahre entwickelten sich wie folgt:

Jahr Umsatz T€
2011/12 18.799
2012/13 19.843
2013/14 19.561
2014/15 18.609
2015/16 19.276

Der Umsatz bewegt sich in dem betrachteten Zeitraum zwischen € 18,6 Mio. und € 19,8 Mio. und ist damit nahezu konstant. Zuletzt war ein Anstieg von 3,6 % auf € 19,3 Mio. zu verzeichnen. Die Erlöse aus dem operativen Geschäft sind jedoch im vergangenen Geschäftsjahr um 7,8 % auf € 16,5 Mio. gesunken. Der operative Umsatzrückgang ist insbesondere auf die Schließung der zwei Stores in Köln und am Flughafen Frankfurt zurückzuführen. Insgesamt konnte die Gesellschaft nicht von dem positiven Trend im Einzelhandelsumsatz profitieren.

Die Umsatzentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr blieb damit hinter unseren Erwartungen zurück. Unter dem Druck eines wachsenden Internetangebots konnten wir unsere Position nicht in dem gewünschten Maß ausbauen. Durch ein neues Filialkonzept und eine erfolgreiche Standortauswahl wird unsere Position gestärkt und der Umsatz zumindest stabilisiert werden.

Investitionen

Um ein neues Ladenbaukonzept testweise umzusetzen wurden im Geschäftsjahr 2015/16 Renovierungen in Hamburg Mönckebergstraße und in Frankfurt erfolgreich vorgenommen.

Personal

Die durchschnittliche Gesamtzahl der Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 243 auf 253 erhöht. Die Veränderung des Filialnetzes und der regionalen Führungsstrukturen bedingt eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl trotz der Verminderung um zwei Filialen zum Geschäftsjahresende. Um der Aufgabe des Managements Rechnung zu tragen, die Filialen durch qualifiziertes und zuverlässiges Personal zu ergänzen wurden im vergangenen Geschäftsjahr mehrere Maßnahmen ergriffen, die zu einem großen Teil im kommenden Jahr Auswirkungen zeigen. Im Fokus stand dabei die Überarbeitung der Gehaltsstruktur um wettbewerbsfähig zu bleiben und als attraktiver Arbeitgeber in Erscheinung zu treten. Hierzu gehört zudem ein Bonussystem, welches bereits getestet und ab 2017 greifen wird.

Insbesondere bei der Leitung der Filialen werden große Anstrengungen unternommen, Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen mit guter Ausbildung zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden und fortzubilden. Um hierfür eine Grundlage zu bilden und ein gutes Arbeitsklima zu festigen und zu verbessern, wurden drei neue Distrikt Manager zur Unterstützung der Store Manager rekrutiert.

Am Sitz der Gesellschaft in Ingolstadt ist nach einer Übergangszeit Herr Haag alleiniger Geschäftsführer. Strategisch werden zukünftig Querschnittsfunktionen in Kontinentaleuropa zunehmend zentralisiert werden, um Synergie- und Kosteneinsparpotentiale im Zusammenwirken der Vertriebsgesellschaften zu realisieren.

III. Darstellung der Lage

1) Ertragslage

Insgesamt hat die Gesellschaft im Jahr 2015/16 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 131 erwirtschaftet im Vergleich zu einem Jahresüberschuss von T€ 206 im Vorjahr.

Die Ergebnisverschlechterung resultiert im Wesentlichen aus den folgenden teils gegenläufigen Einzelentwicklungen:

Der Anstieg der Umsatzerlöse um T€ 667 führte zu einer Erhöhung des Rohertrags um etwa T€ 78. Der operative Umsatz entwickelte sich bereinigt um eine Marktunterstützung durch den Konzern in Höhe von T€ 2.808 (Vorjahr: T€ 756) jedoch negativ. Die Rohertragsmarge hat sich trotz einer Fokussierung auf profitable Standorte angesichts eines starken Wettbewerbes und temporärer Einbußen an üblicherweise starken Standorten von 69,2% auf 67,2% vermindert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich deutlich gegenüber dem Vorjahr von T€ 113 auf T€ 659 erhöht. Sie betreffen im Wesentlichen mit T€ 403 Wechselkursgewinne mit T€ 234 Mieterlöse aus der Untervermietung.

Die Wareneinkäufe von einem verbundenen Unternehmen valutieren ausschließlich in Britischem Pfund (GBP). Der durchschnittliche Wechselkurs des Euro zum Britischen Pfund hat sich im Geschäftsjahr 2015/16 sehr positiv entwickelt, so dass die Beschaffungskosten ceteris paribus wechselkursbedingt gesunken sind. Der Wechselkurs veränderte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ab September 2015 von etwa 1,3563 €/GBP auf unter 1,178 €/GBP Ende August 2016.

Der Personalaufwand verringerte sich um etwa T€ 22 bei einer um durchschnittlich 10 Mitarbeiter erhöhten Mitarbeiterzahl.

Das schnelle Wachstum mittels Neueröffnung einer größeren Anzahl an neuen Ladenlokalen ist in den letzten drei Jahren nicht mehr darzustellen, da immer mehr Retailer nach Deutschland in die besten Städte und Zentren drängen, was zu einem erheblichen Anstieg der Mieten führte und somit Standorte unattraktiv werden lässt. Die Abschreibungen verminderten sich um T€ 270.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um rund T€ 393. Zurückzuführen ist der Anstieg im Wesentlichen auf gestiegene Miet- und Reisekosten sowie Kostensteigerungen in den Bereichen Wartung/Service IT Hard- und Software, Werbung und Personalsuche. Gegenläufig verminderten sich Aufwendungen für Beratungsleistungen/Interimsmanagement und Buchhaltung.

Zinserträge und -aufwendungen sind für die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung und resultieren aus der Auf- bzw. Abzinsung von langfristigen Rückstellungen und Zinsen zu Steuernachforderungen als Ergebnis der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2009 bis 2011.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen mit T€ 153 die Gewerbesteuer und mit T€ 63 die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag sowie mit T€ 42 Steuernachzahlungen für Vorjahre und mit T€ 2 latente Steuern.

2) Finanzlage

Bei einem verminderten Gesamtvermögen hat sich das Eigenkapital relativ und absolut erhöht. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich bei einem Jahresüberschuss von T€ 131 von 69,5% auf 76,3%. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist weiterhin durch eine hohe Eigenfinanzierung gekennzeichnet. Es bestehen keine Bankverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen betreffen in hohem Maße Steuerverpflichtungen für Umsatzsteuer und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

Die Minderung des kurzfristigen Finanzmittelfonds von T€ 1.221 resultiert bei einem Jahresüberschuss von T€ 131 und Abschreibungen von T€ 601 insbesondere aus einer Zunahme des Nettoumlaufvermögens von T€ 1.643, während die Abnahme des Rechnungsabgrenzungspostens und der aktiven latenten Steuern mit T€ 22 und der Verlust aus Anlagenabgang mit T€ 8 von untergeordneter Bedeutung sind. Die Zunahme des Nettoumlaufvermögens resultiert aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die in dem Marktzuschuss begründet liegen. Weitere Mittel wurden für Investitionen in Höhe von T€ 340 verwendet.

Der Finanzmittelfonds der Gesellschaft beinhaltet die in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel in Höhe von € 2.218 (Vorjahr € 3.439). Der Finanzmittelfonds stellt rund 33% (Vorjahr: 48,3%) des Gesamtvermögens der Gesellschaft dar.

3) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich mit € 6,7 Mio. gegenüber dem Vorjahr mit € 7,1 Mio. um 6,4% verringert.

Abschreibungen auf Sachanlagen insbesondere für Einbauten in die Ladenlokale mit T€ 601 im Geschäftsjahr 2015/16 führten bei Investitionen von T€ 340 zu einem Rückgang des Sachanlagevermögens gegenüber dem Vorjahr um T€ 270. Mit einem Restbuchwert von € 1,49 Mio. macht das Sachanlagevermögen einen Anteil von 22,3% (Vorjahr 24,7%) am Gesamtvermögen der Gesellschaft aus.

Der Warenbestand weist zum Stichtag einen Buchwert von T€ 1.022 aus, was 15,4% (Vorjahr 21,4%) des Gesamtvermögens ausmacht. Die Abnahme um T€ 499 bzw. 32,8% resultiert aus niedrigeren Einkaufspreisen durch eine günstige Wechselkursentwicklung des Euro zum Britischen Pfund und erhöhten Wertberichtigungen zu Warenbeständen der nicht aktuellen Saisonware im August 2016.

Die Kundenforderungen betragen T€ 46 was 0,69% (Vorjahr 3,3%) der Bilanzsumme entspricht. Der Wert ist branchenüblich gering, weil die Forderungen im Wesentlichen aus dem Zeitverzug der Gutschrift auf dem Bankkonto im Zusammenhang mit EC-Karten und Kreditkartenzahlung resultieren.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.742 resultiert aus einer Marktunterstützung durch den Konzern, verrechnet mit Lieferantenverbindlichkeiten für Warenlieferungen und Dienstleistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen T€ 82 gegenüber T€ 62 im Vorjahr. Sie resultieren im Wesentlichen aus Mietkautionen (T€ 38) und Forderungen gegen ehemalige Mitarbeiter (T€ 13).

Als Folge des Jahresüberschusses im Geschäftsjahr 2015/16 erhöhte sich das Eigenkapital um T€ 131 auf T€ 5.076. Zum Stichtag 31. August 2016 ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 76,3% gegenüber 69,5% im Vorjahr.

Die Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 342 (Vorjahr T€ 537) betreffen die erwarteten Nachzahlungen der Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer für den Veranlagungszeitraum 2015 und 2016. Die sonstigen Rückstellungen mit T€ 646 (Vorjahr T€ 619) liegen geringfügig über dem Niveau des Vorjahres auf Grund von höheren Rückstellungen für Reisekosten.

Im Rahmen der Mittelherkunft zeigt sich, dass die Gesellschaft mittlerweile weitgehend durch Eigenkapital finanziert ist. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen T€ 434 (Vorjahr T€ 445) und betreffen im Wesentlichen Umsatzsteuer, Lohn- und Kirchensteuer sowie Verbindlichkeiten aus dem Verkauf von Geschenkgutscheinen.

4) Gesamtaussage

Das Vorjahresziel, eine Steigerung der operativen Umsätze in den Filialen zu generieren, wurde von der Gesellschaft nicht erreicht. Die Schließung zweier Stores konnte nicht wie erwartet durch die Eröffnung neuer Stores bzw. zusätzlichen Umsatz in den Bestandsfilialen kompensiert werden. Es bleibt äußerst schwierig, zu betriebswirtschaftlich vertretbaren Kosten Hochfrequenzlagen für den Einzelhandel anzumieten. Daher konnten wir nicht unser Wachstumsziel erreichen. Das Wachstum des E-Commerce Handels liegt deutlich über dem Gesamtmarktwachstum und entzieht dem stationären Handel und auch unserer Gesellschaft Umsatzvolumen. Im Geschäftsjahr 2015/2016 lag der Fokus der Geschäftspolitik auf der Veränderung interner Strukturen, der Gewinnung und Entwicklung qualifizierter Mitarbeiter und der Realisierung von Synergien durch gemeinsame Zentralfunktionen mit kontinentaleuropäischen Konzerngesellschaften. An der Strategie Stores zu schließen, die hinter den Erwartungen zurückbleiben, wurde ebenfalls festgehalten, wenn diese keine positive Perspektive bieten.

C. Nachtragsbericht

Im Zeitraum zwischen dem Stichtag 31. August 2016 und der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2015/16 sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind und die potenziell zu einer veränderten Beurteilung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens führen könnten.

D. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

Voraussichtliche Entwicklung des UnternehmensGrundsätzlich sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Soweit erkennbar werden verbliebene organisatorische, personelle und strukturelle Nachbesserungen vorgenommen. Für die Gesellschaft sind zurzeit keine wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Bestandsgefährdungspotentiale erkennbar.

Das Umsatzvolumen im Geschäftsjahr 2015/16 hat sich bereinigt um Marktunterstützung seitens des Konzerns um 7,8 % vermindert. Dieser Umsatzrückgang erklärt sich einerseits aus der Schließung von zwei Filialen im Verlauf des Geschäftsjahres und andererseits aus dem allgemeinen Wettbewerb immer neuer und innovativer Marken und der Eroberung von Marktanteilen durch den Internet-Handel. In den vergangenen drei Jahren wurden Stores geschlossen, die die Umsatz- und Renditeerwartungen nicht erfüllten. Es wird konsequent sowohl bei den bestehenden Filialen als auch bei Investitionsentscheidungen für neue Stores auf die tatsächlichen bzw. realistisch erzielbaren Ergebnisbeiträge entsprechend der internen Benchmarks geachtet.

Die Planungen sehen vor, neben der erneut verzögerten Inbetriebnahme des Stores im Flughafen Berlin bei einem Angebot attraktiver Flächen zu angemessenen Mietkosten neue Stores zu eröffnen.

Die hohen privaten Konsumausgaben sowie steigende Löhne und sinkende Arbeitslosigkeit bilden die Grundlage für einen erfolgreichen Geschäftsverlauf und einen Umsatzanstieg im Geschäftsjahr 2016/2017 durch attraktive Produkte und ein breites Sortiment. Die Wechselkursentwicklung des Britischen Pfunds zum Euro sollte im Hinblick auf die Folgewirkungen zur BREXIT-Entscheidung begünstigende Einkaufskonditionen schaffen bzw. erhalten. Das Wettbewerbsniveau ist weiterhin hoch, jedoch wird erwartet, die Rohertragsmarge im kommenden Geschäftsjahr zu steigern. Durch neu entwickelte Vergütungsmodelle und neu eingestellte Distrikt Manager soll das Arbeitsklima verbessert, die Bindung der Mitarbeiter verstärkt und schließlich eine verbesserte Außenwirkung erzeugt werden. Durch Investitionen in neue Ladenkonzepte und die testweise Renovierung von zwei Filialen wird zukünftig das Einkaufserlebnis attraktiver. Der Informationsfluss zwischen Geschäftsleitung und den Stores soll durch die Einführung neuer IT-Systeme beschleunigt und verbessert werden. Hierbei sollen gleichzeitig Kosteneinsparungen durch effizientere und passgenauere Geschäftsprozesse erzielt werden. Synergieeffekte durch gemeinsame Zentralfunktionen der kontinentaleuropäischen Konzerngesellschaften werden zu Kosteneinsparungen führen. Nach einem verhalten positiven Jahresergebnis, das maßgeblich durch Marktunterstützungsleistungen entstanden ist, wird für das Geschäftsjahr 2016/17, vorbehaltlich der Beherrschung der diversen Risikofaktoren heute erkennbar bestehend aus Euro- und Staatsschuldenkrise, Immobilienblase in China, Flüchtlingskrise, Bürgerkrieg in Nordafrika bzw. im Nahen Osten, von einem angemessen positiven Jahresergebnis leicht über Vorjahresniveau ausgegangen.

Mit besonderer Aufmerksamkeit werden die aktuellen Geschehnisse zu einem Ausstieg Großbritanniens aus der EU verfolgt und mögliche Auswirkungen auf das Unternehmen und die Konzernstruktur untersucht.

Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft wird auch zukünftig Chancen zur Anmietung attraktiver Verkaufsflächen wahrnehmen und gleichzeitig bestehende Filialen einer fortlaufenden Überprüfung der Wirtschaftlichkeit unterziehen. Sollten die Erwartungen an Umsatz und Ertragskraft von einzelnen Filialen nicht erfüllt werden, werden weiterhin Exitstrategien umgesetzt. Die Umsätze im stationären Einzelhandel konzentrieren sich dabei immer mehr auf die Metropolregionen und mittelgroße bis große Städte, in denen nach wie vor positive Ergebnisse und steigende Umsätze erzielt werden können.

Eine Chance wird in dem bereits bestehenden stabilen Kundenstamm gesehen. Die Marke Monsoon Accessorize hat in Deutschland durch Präsenz in vielen 1A Einzelhandelslagen aller wesentlichen deutschen Großstädte sowie in Flughäfen und Bahnhöfen einen höheren Bekanntheitsgrad erreicht und erzielt durch den stringenten Marktauftritt ein hohes Wiedererkennungspotential. Innovative Produkte, die den Geschmack der Kunden treffen, verbunden mit einem positiven gesamtwirtschaftlichen Konsumklima der Verbraucher bieten für die deutsche Gesellschaft weitere Wachstumschancen. Das neue Shopkonzept wird Monsoon als attraktive Marke weiter positiv positionieren.

Risiken für das weitere Wachstum der Gesellschaft bestehen in den begrenzten Möglichkeiten, neue Ladenlokale zu betriebswirtschaftlich vertretbaren Mieten anzumieten. Viele internationale Filialisten drängen weiter verstärkt auf den deutschen Markt, da anders als in großen Teilen des europäischen Auslandes hierzulande der private Konsum intakt ist bzw. erscheint. Die erhöhte Nachfrage nach Einzelhandelsflächen mit sehr hoher Frequenz führt zu einem Anstieg der Mieten. Diese Entwicklung ist bei zukünftigen Investitionsentscheidungen aber auch bei anstehenden Verlängerungen von Mietverträgen zu berücksichtigen.

Der Onlinehandel in Deutschland wird vollständig durch eine Konzerngesellschaft in UK abgewickelt. Gleichwohl beobachtet das Management die Entwicklung des stationären Einzelhandels im Verhältnis zum E-Commerce. Hier werden durch innovative Konzepte von Wettbewerbern die Grenzen zwischen stationären Handel und Internet-Handel zunehmend aufgeweicht. Um diesem Trend zu begegnen, setzt die Gesellschaft verstärkt auf das Einkaufserlebnis in Einkaufszentren und bemüht sich dort um attraktive Flächen.

Auf der Beschaffungsseite hat die Gesellschaft mit der Monsoon Accessorize Ltd., UK einen einzigen Lieferanten, mit dem langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen, der zudem verbundenes Unternehmen ist. Hier bestehen keine erkennbaren Risiken für die Beschaffungsseite.

E. Risikomanagement

Darstellung des Risikomanagementsystems

Die Gesellschaft ist Währungsrisiken gegenüber dem Britischen Pfund aufgrund von Warenlieferungen, Lizenzgebühren und sonstigen Serviceleistungen ausschließlich auf der Einkaufsseite ausgesetzt. Eigene Lieferungen in fremder Währung erfolgen nicht. Die Volatilität des Euro zu den wesentlichen Währungen, so auch zum Britischen Pfund ist weiterhin hoch. Da sämtliche Zahlungsverpflichtungen in GBP gegenüber der Monsoon Accessorize Ltd., UK bestehen, wird auf eine Absicherung des Währungsrisikos auf Ebene der deutschen Gesellschaft verzichtet.

Gegen das Wettbewerbsrisiko am Markt, vor allem gegen die unverändert starke Konkurrenz in den Großstädten, muss weiterhin in Zusammenarbeit mit Konzerngesellschaften in UK durch qualitativ hochwertige und attraktive Produkte vorgesorgt werden.

Die Liquiditätslage ist sehr gut. Das Unternehmen hat sein Ziel, sich langfristig aus Eigenmitteln zu finanzieren erreicht. Zusätzlich wird die Finanzierung, wenn nötig, über Lieferantenverbindlichkeiten gegenüber den Konzerngesellschaften sichergestellt.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Skontofristen werden bei Drittlieferanten, wenn vorhanden, immer genutzt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Anlagepolitik.

 

Ingolstadt, den 04. Oktober 2016

Monsoon Accessorize GmbH

Jochen Haag

Bilanz zum 31.08.2016

DER MONSOON ACCESSORIZE GMBH, INGOLSTADT

AKTIVA

31.08.2016 31.08.2015
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 233.750,00 261.250,00
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.251.291,50 1.493.517,50
  1.485.041,50 1.754.767,50
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte    
Waren 1.022.442,01 1.521.725,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 45.779,31 236.651,83
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.742.219,62 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 82.262,33 62.563,86
  1.870.261,26 299.215,69
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.217.818,68 3.439.299,12
  5.110.521,95 5.260.240,25
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 48.071,36 83.971,74
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 13.254,00 15.195,00
  6.656.888,81 7.114.174,49

PASSIVA

   
  31.08.2016 31.08.2015
 
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 1.760.000,00 1.760.000,00
III. Gewinnvortrag 3.084.877,40 2.878.527,91
IV. Jahresüberschuss 131.149,92 206.434,49
  5.076.027,32 4.944.877,40
B. RÜCKSTELLUNGEN    
1. Steuerrückstellungen 341.706,33 536.511,91
2. sonstige Rückstellungen 645.686,40 618.555,36
  987.392,73 1.155.067,27
C. VERBINDLICHKEITEN    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38.189,99 70.490,53
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 931,82 361.475,15
3. sonstige Verbindlichkeiten 434.064,99 445.415,76
· davon aus Steuern: T€ 187 (Vj. T€ 222)    
· davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 0 (Vj. T€ 1)    
  473.186,80 877.382,44
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 120.281,96 136.847,38
  6.656.888,81 7.114.174,49

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.09.2015 - 31.08.2016

der MONSOON ACCESSORIZE GMBH, Ingolstadt

01.09.2015 - 31.08.2016 01.09.2014 - 31.08.2015
1. Rohergebnis   12.953.839,54   12.876.124,05
2. Personalaufwand:        
a) Löhne und Gehälter 3.617.091,62   3.672.527,60  
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 710.785,00   677.171,38  
· davon für Altersversorgung: € 1.483,20 (Vj. € 1.708,85)        
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 600.665,42   870.554,83  
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.620.504,74 12.549.046,78 7.227.616,83 12.447.870,64
· davon aus Fremdwährungsumrechnung: € 138.878,41 (Vj. € 12.061,62)        
    404.792,76   428.253,41
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.211,93   9.309,58  
· davon aus Abzinsung: € 4.211,93 (Vj. € 9.143,39)        
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.601,24   12.309,27  
· davon aus Aufzinsung: € 7.006,24 (Vj. € 9.601,27)        
Finanzergebnis   -10.389,31   -2.999,69
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   394.403,45   425.253,72
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 260.082,94   230.143,84  
· davon latente Steuern: € 1.941,00 (Vj. € -9.309,00)        
9. sonstige Steuern 3.170,59 -263.253,53 - 11.324,61 -218.819,23
10. Jahresüberschuss   131.149,92   206.434,49

ANLAGENSPIEGEL für die Zeit vom 1. September 2015 bis zum 31. August 2016

Anschaffungskosten
Stand 01.09.2015 Zugänge Abgänge Stand 31.08.2016
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 435.000,00 0,00 0,00 435.000,00
II. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.318.678,16 339.542,42 696.864,74 5.961.355,84
  6.318.678,16 339.542,42 696.864,74 5.961.355,84
Summe Anlagevermögen 6.753.678,16 339.542,42 696.864,74 6.396.355,84
Abschreibung
Stand 01.09.2015 Zugänge Abgänge Stand 31.08.2016
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 173.750,00 27.500,00 0,00 201.250,00
II. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.825.160,66 573.165,42 688.261,74 4.710.064,34
  4.825.160,66 573.165,42 688.261,74 4.710.064,34
Summe Anlagevermögen 4.998.910,66 600.665,42 688.261,74 4.911.314,34
Buchwert
31.08.2016 31.08.2015
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 233.750,00 261.250,00
II. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.251.291,50 1.493.517,50
  1.251.291,50 1.493.517,50
Summe Anlagevermögen 1.485.041,50 1.754.767,50

Anhang für das Geschäftsjahr 2015/2016

ALLGEMEINE ANGABEN

Die Monsoon Accessorize GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss zum 31. August 2016 wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Das vom Kalenderjahr abweichende Geschäftsjahr beginnt am 1. September und endet am 31. August des Folgejahres.

Bei der Bilanzierung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Entgeltlich von Dritten erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände wird entsprechend der erwarteten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bzw. der Festmietzeit der Mietverträge zu Einzelhandelsflächen festgelegt. Die Abschreibungen erfolgen im Zugangsjahr anteilig nach der linearen Methode. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzliche außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Soweit erforderlich, wurde auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige, lineare und im Jahr des Zugangs zeitanteilige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Netto-Anschaffungskosten von bis zu € 150,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgesetzt; der bestandsmäßige Abgang erfolgt fiktiv im Jahr des Zugangs.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung grundsätzlich in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- und Herstellungskosten € 410 je einzelnem Wirtschaftsgut nicht übersteigen.

Die Vorräte an Handelswaren sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Waren erfolgt anhand des gewogenen Durchschnittswertverfahrens.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Erfolgsauswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungssatzes werden im Finanzergebnis erfasst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen.

Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als so genannter davon-Vermerk ausgewiesen.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,0 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 15,175 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von rund 435 %.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. € 45.779,31 (Vorjahr € 236.651,83) resultieren im Wesentlichen aus Umsatzerlösen, deren Zahlbetrag im elektronischen Zahlungsvorgang zum Bilanzstichtag noch nicht eingegangen ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben unverändert zum Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen € 1.742.219,62 (Vorjahr € 0,00) und resultieren aus Ansprüchen der Gesellschaft gegen die Monsoon Accessorize Ltd für Marktentwicklungsunterstützung.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 82.262,33 (Vorjahr € 62.563,86) enthalten Kautionen für angemietete Ladenflächen in Höhe von € 38.176,20 (Vorjahr: € 38.176,20) sowie Forderungen gegen ehemalige Mitarbeiter in Höhe von € 13.233,84 (Vorjahr € 15.746,00) jeweils mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Aktive latente Steuern resultieren ausschließlich aus Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen aufgrund von abweichenden Wertansätzen der langfristigen sonstigen Rückstellungen und Rückstellungen für drohende Verluste aus Dauerschuldverhältnissen. Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktivische Steuerlatenzen in Höhe von € 13.254,00. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch.

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt € 100.000,00.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten:

31.08.2016 31.08.2015
T€ T€
Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Urlaub, Boni, Überstunden, Berufsgenossenschaft etc.) 170 174
Management Leistungen Konzern 17 27
Beratungs- und Jahresabschlusskosten 45 69
Umsatzmieten und Mietnebenkosten 31 49
Ausstehende Rechnungen 46 51
Reisekosten 58 4
Rückbauverpflichtungen 184 162
Inventurkosten 25 0
Übrige 70 83
Summe 646 619

Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung vertraglicher Rückbau-/Renovierungsverpflichtungen aus Mietverhältnissen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden die (jeweilige) Restmietdauer und voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 2 % p.a. zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

fällig binnen 1 J
fällig in 1 bis 5 J
Fällig nach über 5 J Jahr
Total
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38.189,99 0,00 0,00 38.189,99
Vorjahr: 70.490,53 0,00 0,00 70.490,53
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 931,82 0,00 0,00 931,82
Vorjahr: 361.475,15 0,00 0,00 361.475,15
Sonstige Verbindlichkeiten 434.064,99 0,00 0,00 434.064,99
Vorjahr: 396.516,76 0,00 48.900,00 445.416,76
Total 473.186,80 0,00 0,00 473.186,80
Vorjahr: 828.482,44 0,00 48.900,00 877.382,44

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen zum Bilanzstichtag die Monsoon Accessorize S.à.r.l, Frankreich, und im Vorjahr ausschließlich die Monsoon Accessorize Ltd., UK, ein Konzernunternehmen der Alleingesellschafterin Monsoon Holdings Ltd. und resultieren jeweils vollständig aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Einnahmen gebildet, die erst einem bestimmten Zeitraum in der Zukunft Ertrag werden. Die Auflösung erfolgt linear über einen Zeitraum von 10 Jahren.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Wechselkursgewinne (€ 403.410,36; Vorjahr € 69.331,55) und Erträge von Vermietern bzw. Untervermietungserträge (T€ 234; Vorjahr T€ 110).

Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von T€ 0 im Vorjahr T€ 68.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen:

2015/16
T€
2014/15
T€
Raumkosten 5.475 5.441
Umrechnungsverluste Fremdwährung 139 12
Vertriebskosten 446 455
Werbung 404 325
Personalsuche 65 21
Reisekosten 294 111
Beratung 83 233
Wartung Hard- und Software 193 105
Gebühren EC Cash und Kreditkarten 157 162
Nebenkosten Geldverkehr 23 25
Telefon 77 59
Einzelwertberichtigung sonstiger Vermögensgegenstände 0 37
Übrige 265 242
Summe 7.621 7.228

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen enthält der Posten wie im Vorjahr nicht.

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen im Geschäftsjahr € 138.878,41 und im Vorjahr € 12.061,62.

Das Finanzergebnis enthält Erträge aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von € 4.211,93 (Vorjahr € 9.143,39) und Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von € 7.006,24 (Vorjahr € 9.601,27)

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen T€ 260 (Vorjahr T€ 230) und belasten ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Von den Steuern entfallen T€ 62 (Vorjahr T€ 70) auf die Körperschaftsteuer und T€ 153 (Vorjahr T€ 156) auf die Gewerbesteuer. Im Geschäftsjahr 2015/16 ergibt sich ein Aufwand aus der Auflösung aktiver latenter Steuern in Höhe von € 1.941,00 (Vorjahr € -9.309,00).

SONSTIGE ANGABEN

Konzernbeziehungen

Die DRILLGREAT Limited, London/UK, ist oberste Muttergesellschaft, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Teil der Unternehmen aufstellt, in den auch die Monsoon Accessorize GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in London/UK erhältlich.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:

2015/16 2014/15
Angestellte in Stores 240 228
Angestellte im Headoffice 13 15
Summe 253 243

In den vorstehenden Angaben sind durchschnittlich 103 Aushilfen enthalten.

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr 2015/16 an:

Herr Jochen Haag, Kaufmann, Pleidelsheim, Deutschland

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen/außerbilanzielle Geschäfte

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

Restlaufzeiten
Gesamt Bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
aus Miet-, Pacht und Leasingverträgen 17.700 4.614 10.587 2.499
- davon ggü. verbundenen Unternehmen 0 0 0 0

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte oder Haftungsverhältnisse, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen die Ladenflächen an 37 Standorten plus Headoffice zum Bilanzstichtag in Deutschland und ein Fahrzeug. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Die Mietverträge enthalten unterschiedlich ausgestaltete, branchenübliche Wertsicherungsklauseln mit Indexierung der Miete an dem Lebenshaltungskostenindex für die Bundesrepublik Deutschland.

Weitere finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft ergeben sich aus supply and service agreement und der Lizenzvereinbarung mit der Konzerngesellschaft Monsoon Accessorize Ltd, UK.

Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB € 13.254,00 (Vorjahr € 15.195,00) in Höhe bilanzierter aktiver latenter Steuern.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 131.149,92 für das Geschäftsjahr 2015/16 dem Gewinnvortrag in Höhe von € 3.084.877,40 hinzuzurechnen und den sich danach ergebenden Gewinnvortrag in Höhe von € 3.216.027,32 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ingolstadt, den 05. Oktober 2016

Monsoon Accessorize GmbH

Jochen Haag

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Monsoon Accessorize GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2015 bis 31. August 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Monsoon Accessorize GmbH den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 16. Juni 2017

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

E. Jarraß, Wirtschaftsprüfer

P. Jahn, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

34 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.