Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 16490
Vorher
AUCTUS 163. Beteiligungsgesellschaft mbH
Eingetragen
1.7.2022
Branche
Einzelhandel mit Back- und SüßwarenHerstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenHerstellung von Dauerbackwaren
Gegenstand
Der Betrieb eines Bäckerei- und Konditoreiunternehmens mit Cafés.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rene Schmelter
seit 13.7.2023
Prokura
Benedikt Goeken
seit 7.7.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Panarium GmbH
60.00%
Firma Benedikt Goeken GmbH & Co. KG
40.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Panarium GmbH
Germany
15.000 €
60.00%
Benedikt Goeken Verwaltungs GmbH
Germany
10.000 €
40.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Goeken backen GmbH

Bad Driburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.926,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 63.926,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.465,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 228.179,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.782.241,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.222,70 3.054.107,70 0,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 12.898,93 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
369.301,71 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
852.192,06 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.262.250,85 23.598,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.025,00 0,00
5.664.702,25 23.598,69

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag 1.401,31- 0,00
III. Jahresüberschuss 185.910,36 1.401,31-
B. Rückstellungen
331.216,00 0,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.721.503,25 0,00
2. Sonstige Verbindlichkeiten 2.402.473,95 5.123.977,20 0,00
- davon aus Steuern Euro 61.146,69 (Euro 0,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 11.507,87 (Euro 0,00)
5.664.702,25 23.598,69

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

Goeken backen GmbH, Bad Driburg

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro % Euro
1. Rohergebnis 23.272.236,39 100,00 0,00
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.868.044,85 37,90 0,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.574.566,28 8,98 0,00
-13.442.611,13 46,88
6. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.237.848,39 4,32 0,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.167.057,02 28,48 -1.401,31
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.746,11 0,04 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -122.626,99 0,43 0,00
- davon an verbundene Unternehmen Euro -17.050,00 (Euro 0,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -118.920,61 0,41 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 194.918,36 0,68 -1.401,31
12. sonstige Steuern -9.008,00 0,03 0,00
13. Jahresüberschuss 185.910,36 0,65 -1.401,31

Anhang zum 31.12.2023

1. Allgemeines

Die Bäckerei Goeken backen GmbH hat ihren Sitz in Bad Driburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 16490 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRuG vom 23.07.2015 sowie des GmbHG aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 und 3 HGB)

Die immateriellen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens sowie die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden sofort abgeschrieben.

Das Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurde zu Anschaffungskosten ausgewiesen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, des Warenbestands sowie der fertigen und unfertigen Bäckereierzeugnisse erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren Teilwert. Bei der Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind Zinsen für Fremdkapital nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen worden.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, liquiden Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit ihrem Nennwert angesetzt.

Den Risiken im Forderungsbestand wurde durch eine aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden im Geschäftsjahr geleistete Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Verbrauchs gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Verbrauchs gebildet und zu Vollkosten bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben.

3. Finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB zu vermerken sind:

Mieten Filialen 8.710.016,09
Leasingverträge 3.057.446,35
11.767.462,44

4. Gliederung der Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 HGB)

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis zu einem Jahr zwischen ein und fünf Jahren von über fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.12.2023 2.721.503,25 688.930,70 1.810.842,88 221.729,67
31.12.2022 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2023 864.273,27 864.273,27 0,00 0,00
31.12.2022 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 31.12.2023 517.050,00 0,00 517.050,00 0,00
31.12.2022 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 31.12.2023 1.021.150,68 906.046,58 115.104,10 0,00
31.12.2022 0,00 0,00 0,00 0,00
Insgesamt 31.12.2023 5.123.977,20 2.459.250,55 2.442.996,98 221.729,67
31.12.2022 0,00 0,00 0,00 0,00

5. Mitarbeiter (§ 285 Nr. 7 HGB)

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer:

Arbeiternehmer 407
Auszubildende 68
Aushilfen 151
626

6. Geschäftsführungsbezüge (§ 285 Nr. 9 a HGB)

Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB

7. Geschäftsführer (§ 285 Nr. 10 HGB)

Im Handelsregister eingetragene Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr Herr Benedikt Goeken, Bad Driburg und Frau Barbara Zeyß, Soest.

8. Sonstige Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB)

Als "Sonstige Rückstellungen" (insgesamt € 251.204,00) werden zum 31.12.2023 ausgewiesen die Rückstellungen für rückständige Urlaubslöhne und -gehälter sowie Überstunden, für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, für Aufwendungen zur Prüfung des Jahresabschlusses und die Bearbeitung der Steuererklärungen und für ausstehende Eingangsrechnungen:

10. Konzernzugehörigkeit

Die Bäckerei Goeken backen GmbH, Bad Driburg, wurde in den Konzernabschluss der Panarium GmbH, Eslohe-Bremke einbezogen.

11. Konzernzugehörigkeit § 285 Nr. 14 und 14 a HGB

Die Bäckerei Goeken backen GmbH, Bad Driburg, ist ein Konzernunternehmen der Panarium GmbH, Eslohe-Bremke, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Panarium GmbH als größter Konsolidierungskreis einbezogen.

 

Bad Driburg, 10.05.2024

Barbara Zeyß, Geschäftsführerin

Benedikt Goeken, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL Goeken backen GmbH, Bad Driburg zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 87.559,00 0,00 0,00 87.559,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 91.325,00 91.325,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 178.884,00 91.325,00 0,00 87.559,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 27.377,60 0,00 0,00 27.377,60
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 288.863,16 0,00 26.250,00 315.113,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.038.638,22 357.548,52 14.000,00 3.695.089,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 66.275,67 6.802,97 40.250,00- 19.222,70
Summe Sachanlagen 0,00 4.421.154,65 364.351,49 0,00 4.056.803,16
III. Finanzanlagen Genossenschaftsanteile 0,00 12.898,93 0,00 0,00 12.898,93
Summe Finanzanlagen 0,00 12.898,93 0,00 0,00 12.898,93
Summe Anlagevermögen 0,00 4.612.937,58 455.676,49 0,00 4.157.261,09
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 23.633,00 0,00 0,00 23.633,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 9.367,00 9.367,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 33.000,00 9.367,00 0,00 23.633,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.912,60 0,00 0,00 2.912,60
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 86.934,16 0,00 0,00 86.934,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.115.001,63 202.152,93 0,00 912.848,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.204.848,39 202.152,93 0,00 1.002.695,46
III. Finanzanlagen Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.237.848,39 211.519,93 0,00 1.026.328,46
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2023
Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 63.926,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 63.926,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 24.465,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 228.179,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.782.241,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 19.222,70
Summe Sachanlagen 0,00 3.054.107,70
III. Finanzanlagen Genossenschaftsanteile 0,00 12.898,93
Summe Finanzanlagen 0,00 12.898,93
Summe Anlagevermögen 0,00 3.130.932,63

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Goeken backen GmbH, Bad Driburg

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Im Jahr 2023 erfolgte eine Anwachsung der Firma Goeken backen GmbH & Co. KG, Bad Driburg (eingetragen beim Amtsgericht Paderborn HRA 7115) auf die Auctus 163. Beteiligungsgesellschaft mbH, München.

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 24.08.2023 wurde die Namensänderung auf Goeken backen GmbH und die Verlegung des Firmensitzes der Gesellschaft nach Bad Driburg beschlossen.

Die Bäckerei Goeken Backen GmbH (eingetragen beim Amtsgericht Paderborn HRB 8926) wurde im Kalenderjahr 2016 durch Formwechsel in die Kommanditgesellschaft Goeken backen GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Bad Driburg umgewandelt. Diese Kommanditgesellschaft wurde mit Wirkung zum 01.01.2023 verkauft.

Das Ursprungsunternehmen wurde 1898 gegründet. Die Firma Goeken backen GmbH wird als familienfreundliches Unternehmen nunmehr in fünfter Generation betrieben. Im Kreis Höxter ist das Unternehmen als zuverlässiger Lieferant von hochwertigen Backwaren, Konditoreiartikeln und Snackprodukten bekannt. Es führt zurzeit 54 Bäckereifachgeschäfte mit Cafe und beliefert diverse Großabnehmer mit Backwaren.

2. Ziele und Strategien

Die Goeken backen GmbH als familienfreundliches Unternehmen legt besonderen Wert auf die Menschen im Unternehmen. Das bescheinigt die wiederholte Auszeichnung mit dem Meister.Werk.NRW und die Auszeichnung mit dem Marktkieker 2023. Als regionaler Bäcker und Konditor ist es das Ziel, den Gästen hochwertige und frische Backwaren in handwerklicher Qualität durch hervorragende Mitarbeitende in einem modernen Ambiente anzubieten. Durch diese Strategie gelingt es, sich gegenüber den Anbietern im Niedrigpreissegment zu behaupten und im Vergleich zu diesen Wettbewerbern höhere Verkaufspreise zu realisieren.

Themen wie Regionalität, Nachhaltigkeit, CO 2 -Reduktion sind dabei potentielle oder zukünftige Handlungsfelder, die ebenso zählen wie die Qualität der Rohstoffe und die handwerkliche Herstellung.

Das Jahr 2023 stand hauptsächlich im Zeichen der Bewältigung weiterer Rohstoffkostenerhöhungen und der angespannten Situation in Hinblick auf den Fachkräftemangel.

3. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft entwickelt laufend neue Produkte im Bereich Brötchen, Brot, Feinbackwaren, Kuchen, Torten und Snacks. Hierdurch wird den sich verändernden Konsumgewohnheiten der Gäste Rechnung getragen und das bestehende Sortiment laufend aktualisiert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Entwicklung des Backwarenmarktes ist nur in geringem Maße beeinflusst durch die Veränderungen der allgemeinen konjunkturellen Situation. Wesentlich wichtiger sind dagegen branchenspezifische Trends, die sich auch 2023 auf die Geschäftsentwicklung der Filialbäckereien auswirkten. Das veränderte Konsumverhalten im deutschen Brot- und Backwarenmarkt stellt die Branche weiterhin vor große Herausforderungen. Das Wettbewerbsumfeld ist durch die sich fortsetzende Konsolidierung des Marktes der Handwerksbäckerei-Unternehmen geprägt. Zudem setzen Filialisten des Lebensmitteleinzelhandels wie ALDI auf Produkte lokaler Handwerksbetriebe im Regalbereich, was zu neuem Wettbewerb im Backwarensegment führen kann.

Die Goeken backen GmbH ist überwiegend im Kreis Höxter und Kreis Paderborn präsent. Darüber hinaus werden Filialen im angrenzenden Kreis Lippe, im Hochsauerlandkreis und in den Kreisen Soest, Warendorf, Gütersloh und Bielefeld betrieben.

Die Gesellschaft beliefert in einer seit Mitte Oktober 2022 bestehenden Kooperation Aldi-Nord mit handwerklichen Backwaren für den SB-Regalbereich. Die Anzahl der belieferten ALDI-Verkaufsstellen hat sich im Geschäftsjahr 2023 auf 22 erhöht. Die Goeken backen GmbH realisiert mit dieser Kooperation eine zusätzliche Auslastung der Produktion und die Generierung von zusätzlichen Deckungsbeiträgen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 war weiterhin durch die Einflüsse des Ukraine- Konflikts und dessen Auswirkungen geprägt. Dazu kamen noch verschiedene Rebellenkonflikte, die Probleme in den Lieferketten und Rohstoffbeschaffungen erzeugten. Damit einhergehend sowie zusätzlich durch weitere Preissteigerungen in Bereich der Energiekosten verteuerten sich auch die Logistikkosten, insbesondere der Maut.

Der Ukraine-Krieg hat keine signifikanten Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung der Gesellschaft gehabt. Allerdings hat die deutliche Verschlechterung der Einkaufspreise auf den Beschaffungsmärkten für Rohstoffe und Energie entsprechende Anpassungen der Verkaufspreise notwendig gemacht.

Der Schwerpunkt der Tätigkeiten im abgelaufenen Geschäftsjahr lag hauptsächlich in der Personalbeschaffung und der Optimierung des Wareneinsatzes.

Im Geschäftsjahr 2023 liegt die Anzahl der Fachgeschäfte und Cafés nach zwei Schlie- ßungen und einer Neueröffnung bei insgesamt 54 Fachgeschäften.

a) Ertragslage

Das Rohergebnis beträgt im Geschäftsjahr T€ 23.124. Das entspricht 81,2 % der Gesamtleistung. Gefördert wurde diese Entwicklung durch eine geschickte Einkausfpolitik, durch eine permanente Wareneinsatzoptimierung und eine konsequente Anpassung und Durchsetzung erhöhter Verkaufspreise.

Durch die Belieferung der ALDI-Verkaufsstellen generiert die Gesellschaft zusätzliche Deckungsbeiträge.

Die Personalaufwandsquote beträgt 46,9%. Die im Bäckertarif vereinbarte Tariferhöhung wurde umgesetzt.

Die Abschreibungen betragen TEUR 1.238.

Das Finanzergebnis beträgt TEUR -111.

Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 186.

Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Berichtsjahr für die Goeken backen GmbH unter den Umständen der vielen negativen Einflüsse der Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten insgesamt gut verlaufen ist. Die Umsatzentwicklung hat einen positiven Verlauf genommen und die Aufwandspositionen konnten in Relation zur Entwicklung der Umsatzerlöse überwiegend konstant gehalten oder gesenkt werden, so dass eine Ergebnisverbesserung erzielt werden konnte.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonti beglichen.

Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft Kontokorrent-Kreditlinien in ausreichender Höhe. Die Liquidität ist damit ausreichend sichergestellt. Die Finanzierung der Investitionen in Expansion und Produktion ist durch den realisierten Cash-Flow und teilweise durch Leasingfinanzierung gesichert.

Die Liquidität wird durch ein tägliches Cash-Management und durch eine regelmäßig angepasste Liquiditätsplanung überwacht.

Zum 31. Dezember 2023 betrugen die liquiden Mittel TEUR 1.262.

c) Vermögenslage

Das Unternehmen hat branchenüblich eine eher hohe Anlagenintensität (55,2%) und ein Umlaufvermögen (44,8% incl. Aktive RAP).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen einen geringen Teil der Bilanzsumme aus und liegen bei TEUR 864. Diese Verbindlichkeiten werden regelmäßig unter Ausnutzung der vereinbarten Skontoabzugsfristen beglichen.

Die laufenden Investitionen im Jahr 2023 für die Einrichtung neuer Filialen, für die Modernisierung der bestehenden Filialen und für Neu- und Erhaltungsinvestitionen in der Produktion wurden überwiegend aus dem laufenden Cashflow bezahlt.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände liegen bei TEUR 852.

Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 210.

Es wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 331 gebildet.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Unternehmenserfolg wird im Wesentlichen auf Basis der finanziellen Leistungsindikatoren Gesamtkapitalrendite, Umsatzrendite und EBITDA-Marge beurteilt.

4. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut eingeschätzt.

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist trotz Ukraine-Krise, gestiegenen Energiepreisen und den Entwicklungen auf dem Rohstoffmarkt weiterhin erfreulich.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. So konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisiert werden.

III. Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2024 liegt der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit auf der weiteren Optimierung der vorhandenen Ressourcen.

Im Bereich Rohstoffpreise ist eine leichte Entspannung zu erkennen. Die Rohstoffpreise werden sich im Jahresverlauf 2024 u.E. auf einem leicht niedrigeren Niveau wie im Jahr 2023 entwickeln.

Die prozentuale Entwicklung des Personalaufwandes wird im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr stabil bleiben. Die erwartete Tariferhöhung und die Erhöhung des Mindestlohns kann voraussichtlich durch zu realisierende Preiserhöhungen kompensiert werden.

Für das Jahr 2024 besteht bereits ein unterschriebener Mietvertrag für einen neuen Standort. Für weitere Objekte werden aktuell Verhandlungen geführt.

Es wird davon ausgegangen, dass wieder ein Umsatzwachstum auf bestehender Fläche erzielt werden kann und die Kennzahlen der Kostenstruktur konstant gehalten werden können. Hierdurch wird für das Geschäftsjahr 2024 ein höherer Jahresüberschuss als im Jahr 2023 erwartet.

V. Chancen- und Risikobericht

Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nach Einschätzung des Unternehmens für das Jahr 2024 nur in geringem Umfang gegeben. Die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts werden diese grundsätzlich positive Entwicklung jedoch weiterhin beeinflussen. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Risiken langfristig erkennbar.

Für das gesamte Jahr 2024 und für die Folgejahre wird mit einem sich stabilisierenden Preisniveau auf der Rohstoffseite gerechnet. Ein möglicher Anstieg der Energiepreise könnte durch Erhöhung der Verkaufspreise an den Endkunden weitergegeben werden und müsste z.T. durch weitere Kostenoptimierungen aufgefangen werden.

Rohstoffrisiken werden mittels Jahreskontrakten bei Getreide-Rohstoffen abgesichert. Die weitere Forcierung der Wettbewerbsvorteile Produktqualität und Kundenzufriedenheit wird die Stellung der Goeken backen GmbH am Markt behaupten.

Zur Steuerung des Unternehmens werden systematisch und zeitnah die notwendigen Controllingwerkzeuge eingesetzt; insbesondere werden monatliche Ergebnisrechnungen und Deckungsbeitragsrechnungen pro Filiale verwendet und über wichtige Kennzahlen das Unternehmen gesteuert.

 

Bad Driburg, 10.05.2024

Barbara Zeyß, Geschäftsführerin

Benedikt Goeken, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Goeken backen GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Goeken backen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum

31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Goeken backen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Meschede, den 02.09.2024

DR. RIEDEN GMBH
Wirtschaftsprüfungsbesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Eva Rieden, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss 2023 ist durch Beschluss vom 02.09.2024 festgestellt worden.

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