Henrich Immobilien GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Herr seit 3.2.2026 | Prokura |
Björn Stolz seit 20.2.2025 | Geschäftsführer |
Stephan Porth seit 29.4.2022 | Prokura |
Alexandra Henrich seit 13.3.2019 | Geschäftsführer |
Matthias Schreiber seit 25.9.2006 | Prokura |
Bernd Jürgen Henrich seit 10.10.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Henrich Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H&G Entsorgungssysteme GmbHBurbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens - Geschäftsmodell Die H&G Entsorgungssysteme GmbH ist ein familiengeführtes, mittelständisches Maschinenbauunternehmen mit Sitz in Burbach. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Maschinen und Behältersystemen für die Wertstoff- und Abfallentsorgung. Die H&G Entsorgungssysteme GmbH wickelt zusätzlich den kompletten After-Service-Bereich ab. Somit können die Kunden auf ein vollumfassendes zusätzliches Dienstleistungsangebot zurückgreifen, was die Wartung der Maschinen, Ersatzteilbelegung und Wartungsdienste einschließt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Umfeld und Branchenentwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % geringer als im Jahr 2022. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland verzeichneten im vierten Quartal 2023 einen Rückgang der Ausfuhren: Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes betrug das Minus nominal 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit setzte sich die im Jahresverlauf spürbar nachlassende Exportdynamik fort. Wie der Branchenverband VDMA mitteilte, ergibt sich für das Gesamtjahr 2023 aber immer noch ein Exportplus von nominal 5,9 Prozent gegenüber 2022. Die Exporte der deutschen Maschinenbauer erreichte im vergangenen Jahr abermals einen neuen Rekord, wobei der Zuwachs ausschließlich auf einem starken ersten Halbjahr mit zweistelligen Zuwachsraten basiert. Im zweiten Halbjahr 2023 hinterließen die rückläufigen Auftragseingänge ihre Spuren. Die Unternehmen profitierten von gestiegenen Exportpreisen. Preisbereinigt bewegten sich die Maschinenexporte im Jahr 2023 knapp unter Vorjahresniveau (minus 0,7 Prozent). Die Nachfrage nach Entsorgungssystemen bei Industrie- und Handelsunternehmen ist nach wie vor hoch, was sich positiv auf die H&G Entsorgungssysteme GmbH auswirkt. 2.2. Geschäftsverlauf a) Ertragslage Der Umsatz konnte um 2.350 T€ auf 23.539 T€ (Vj.: € 21.189 T€) gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Dies entspricht einer Steigerung um ca. 11 %. Der Materialaufwand ist demgegenüber um 596 T€ gesunken und beträgt 9.196 T€ (Vj.: 9.792 T€). Die Materialaufwandsquote beträgt 37,5 % (Vj.: 45,7 %). Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 1.135 T€ auf 7.338 T€ gestiegen, was einer Kostensteigerung von 18,3 % entspricht. Durch die Übernahme der Mitarbeiter aus der bisherigen Vertriebsgesellschaft, der H&G Management GmbH, hat sich die Personalstruktur des Unternehmens verändert, was neben der üblichen jährlichen Anpassung der Löhne und Gehälter hauptsächlich für die Kostensteigerung verantwortlich ist. Auch die Abschreibungen haben sich aufgrund der getätigten Investitionen insbesondere im Bereich der Lackier- und Robotertechnik im Geschäftsjahr um 131 T€ auf 663 T€ (Vj.: 532 T€) erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind ebenfalls um 32,8 % auf 5.496 T€ gegenüber dem Vorjahr (4.139 T€) angestiegen. Die Gesellschaft erzielte einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 1.739 T€. Dies stellt eine Erhöhung um 997 T€ gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 dar. Aufgrund eines bestehenden Gewinnabführungsvertrags fallen im Berichtsjahr keine Ertragsteuern an. b) Finanz- und Liquiditätslage Auf Basis der aktuellen Auftragseingangs-, Umsatz- und Ergebnisplanung werden laufende Liquiditätsplanungen erstellt, anhand derer wir kontinuierlich die verfügbare Liquidität überwachen. Die Gesellschaft verfügt über eine ausgewogene Liquiditäts- und Finanzstruktur; die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Der Cash-Flow aus der lfd. Geschäftstätigkeit ist positiv (1.236 T€) und hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 193 T€ verringert. Die Gesellschaft hat wieder hohe Investitionen getätigt, weshalb der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit mit 2.188 T€ (Vj: 860 T€) negativ ausfällt. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich auf 11.950 T€ (2022: 9.235 T€) erhöht. Dies ist einerseits durch die Zunahme des Anlagevermögens um 1.540 T€ begründet. Die Gesellschaft hat 2.206 T€ in das Sachanlagevermögen und in immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Das Anlagevermögen ist zu 100 % durch Eigenkapital gedeckt und macht 35,6 % der Bilanzsumme aus. Das Umlaufvermögen betrug zum Stichtag 31.12.2023 7.598 T€ (Vj.: 6.496 T€) und erhöhte sich um rd. 1.102 T€, was durch den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Vorräte begründet ist. Das Eigenkapital ist am Bilanzstichtag konstant mit 2.805 T€ (Vj.: 2.805 T€) ausgewiesen. Die Kreditverbindlichkeiten erhöhten sich um 2.902 T€ auf 4.770 T€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 182 T€, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 141 T€ und die sonstigen Verbindlichkeiten um 52 T€ gesunken. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Der Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 einen Gewinn von 1.739 T€ (Vj: 742 T€) bei einem Umsatzwachstum von ca. 11 % gegenüber dem Vorjahr erzielt, wodurch sich die Umsatzrendite im Vergleich zu 2022 erhöht hat. Sie betrug im Geschäftsjahr 2023 7,4 % (Vorjahr 3,5 %). Bedingt durch den Anstieg der Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 auf 23,5 % gegenüber dem Vorjahr mit 30,4 % vermindert. e) Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Wir sind mit der wirtschaftlichen Entwicklung für das Geschäftsjahr 2023 zufrieden. Das erzielte Unternehmensergebnis hat unsere Erwartungen erfüllt. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. 3. Prognose, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Für die zukünftige Entwicklung besteht aufgrund der rezessiven Tendenzen verbunden mit der zögerlichen Investitionsbereitschaft der Unternehmen europaweit noch immer hohe Unsicherheit, welche die Prognosefähigkeit beeinträchtigt. Dennoch verzeichnen wir für das Jahr 2024 einen konstanten Auftragseingang. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht erhöhten Umsatz bei einem positiven Jahresergebnis. Weiter bestehende Lieferengpässe durch Zulieferer und der dadurch bedingten Verzögerung bei der Fertigstellung und Auslieferung von Erzeugnissen sowie steigende Material- und Energiepreise haben Einfluss auf das Geschäftsergebnis. Trotz der derzeitigen Unsicherheit sehen wir aufgrund der innovativen Ausrichtung unseres Unternehmens positiv in die Zukunft. 3.2. Chancen- und Risikobericht Der bestehende Ukraine-Konflikt zieht negative Folgen auf die gesamtwirtschaftliche Konjunktur nach sich. Die bestehenden Sanktionen dürften das Wirtschaftswachstum in Europa weiter stark belasten. In Abhängigkeit des weiteren Verlaufs des Konflikts ist eine Verstärkung der Rezession nicht auszuschließen. Ein Ende ist derzeit nicht absehbar. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist international ausgerichtet. Wesentliche wirtschaftliche Abschwünge in den angrenzenden europäischen Nachbarstaaten stellen daher ein bedeutsames Risiko für die Umsatz- und Unternehmensentwicklung dar. Die globalen Konflikte haben weiterhin Auswirkungen auf den Beschaffungsmarkt. Es kommt zur Verknappung von Rohmaterial, was teilweise zu signifikanten Preiserhöhungen führt. Insbesondere betrifft dies die Beschaffung von Baugruppen und Elektronikkomponenten. Aber auch die Stahlpreise bewegen sich nach wie vor auf einem hohen Niveau, teilweise kommt es zu einer künstlichen Verknappung durch die Stahlwerke. Neben dem Rohstoffmangel ist mit einem weiteren, deutlichen Anstieg der Energiepreise zu rechnen. Unsere Gesellschaft hat entsprechende Vorkehrungen auf dem Beschaffungsmarkt getroffen. Den bekannten Beschaffungsrisiken wirkt die Gesellschaft durch gängige Instrumentarien wie z.B. Lieferantenbewertungen, Qualitätskontrolle und die Einholung von Bonitätseinkünften entgegen. Nach unserer derzeitigen Einschätzung werden keine Produktionsausfälle im Hinblick auf fehlende Rohstoffe eintreten. Nicht auszuschließen sind jedoch mögliche Lieferverzögerungen aufgrund bestehender Unsicherheiten bei den Lieferketten. Inwieweit steigende Rohstoffpreise auf die Renditeerwartungen Einfluss nehmen können, bleibt abzuwarten. Möglicherweise werden unsere Absatzpreise von Preissteigerungen betroffen sein. Die Gesellschaft verfügt über risikopolitische Leitlinien, die die Führungskräfte und Mitarbeiter anleiten, wie sie angemessen mit Risiken umzugehen haben. Die Ordnungsmäßigkeit des Risikomanagements wird regelmäßig überprüft, zumal eine ständige Weiterentwicklung der verwendeten Werkzeuge und Vorgehensweisen die Funktions- und Zukunftsfähigkeit der eingeleiteten Maßnahmen sichern. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko verfügt die Gesellschaft über eine eingerichtete Unternehmensplanung. Vorausschauend lassen sich so schon frühzeitig risikoorientierte Ertrags- und Finanzentwicklungen erkennen und identifizieren, um entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Chancen sehen wir in unserem gut ausgebildeten Mitarbeiterstamm sowie in der Offenheit zur technischen Weiterentwicklung der Produkte. Wir pflegen eine intensive Zusammenarbeit mit unseren Kunden, Instituten, Lieferanten und Materialherstellern, um neue Trends und Anforderungen zu erkennen und darauf zu reagieren. So können wir frühzeitig spezifische Maschinen, Anlagen und Prozesse entwickeln und die Produkte auf die Bedürfnisse des Marktes anpassen. Durch unsere Innovationen und Erfahrungen sehen wir Chancen, unsere Marktposition weiter zu stärken, um diese mittelfristig weiter ausbauen zu können. Auch sehen wir Chancen in dem weiteren Ausbau des After Sales Aktivitäten (Fullserviceverträge, Ersatzteilgeschäft, etc.). Weiterhin halten wir unsere Fertigungsmöglichkeiten durch regelmäßige Ersatz- und Neuinvestitionen auf einem hohen Niveau, um dadurch eine hohe Qualität zu gewährleisten und damit langfristig weitere Marktanteile zu gewinnen. Weitere Risiken sehen wir in der zunehmenden Bedrohung durch Cyberkriminalität. Dieser Bedrohung begegnen wir durch regelmäßige Investitionen in unsere IT-Infrastruktur und flankierend sicherheitsrelevante Maßnahmen wie den Aufbau eines IT-Notfallkonzeptes und regelmäßiges Monitoring der relevanten Systeme. Damit sehen wir uns gut gerüstet, um bei einem gezielten Cyberangriff auf unsere Systeme größere Schäden abzuwenden. Es besteht ein Kundenforderungsmanagement und die Kundenbonitäten werden regelmäßig geprüft. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Trotzdem können Liquiditätsrisiken durch den Ausfall von Kundenforderungen (z.B. im Insolvenzfall) nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Gegenwärtig sind keine Entwicklungen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragskraft nachhaltig und wesentlich zu beeinträchtigen, erkennbar. Die aktuellen Anfragen und uns vorliegenden Kundenprojekte für das Geschäftsjahr 2024 stimmen uns auch für die Zukunft der Gesellschaft weiterhin positiv. Wir beurteilen die weitere Entwicklung der Gesellschaft positiv.
Burbach, den 24. Mai 2024 H&G Entsorgungssysteme GmbH Dipl.-Ing. Bernd Henrich, Geschäftsführer Alexandra Henrich, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der H&G Entsorgungssysteme GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288, 274a HGB Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen wurden zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos pauschalwertberichtigt. Diese Pauschalwertberichtigung wird in Höhe von 1% vorgenommen und aktivisch vom Forderungsbestand abgesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sowie die kumulierten Abschreibungen zum Beginn und am Ende des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (vgl. Folgeseite).
Angaben zu Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenständen Im Folgenden wird die Struktur der bestehenden Forderungen bzw. sonstigen Vermögensgegenstände hinsichtlich der Fristigkeit wiedergegeben:
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Angaben zu Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sowie der H&G Steelforming GmbH. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 364.192,79 EUR (Vorjahr: 271.304,61 EUR). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Um verbundenen und nahestehenden Unternehmen einen gewissen Handlungsspielraum für deren geschäftliche Aktivitäten zu ermöglichen, haftet die Gesellschaft gegenüber verschiedenen Kreditinstituten zur Absicherung von Darlehen und gewährten Kontokorrentkrediten aus der Sicherungsübereignung des Warenbestands, der zum Bilanzstichtag 3.625 T€ beträgt. Mit der Haftungsinanspruchnahme wird aufgrund der Entwicklung der verbundenen Unternehmen nicht gerechnet. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Leasingverträgen und Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgendem Umfang:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und Beteiligungsunternehmen Mit Wirkung zum 01.01.2020 besteht mit der Henrich Holding GmbH ein Ergebnis- und Gewinnabführungsvertrag. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Unterschrift der Geschäftsführung
Burbach, den 24. Mai 2024 gez. Dipl.-Ing. Bernd Henrich / gez. Alexandra Henrich sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die H&G Entsorgungssysteme GmbH, Burbach Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der H&G Entsorgungssysteme GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der H&G Entsorgungssysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführten Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Schwerin, den 10. Oktober 2024 Prof. Dr. Rainer Heurung, Wirtschaftsprüfer |
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