umlaut energy GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Uhr seit 1.6.2026 | Prokura |
Darjusch Refghi seit 1.6.2026 | Prokura |
Dirk Schuphan seit 1.6.2026 | Geschäftsführer |
Christian Dr. Hille seit 16.12.2025 | Geschäftsführer |
Gunnar Freiherr Bock von Wülfingen seit 23.10.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| 100.00% | |
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH)AachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft Die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) bietet hochwertige Testing, Engineering und Beratungsdienstleistungen an. Dies umfasst Kernprozesse wie Planung, Rollout, Optimierung und das (Projekt-)Management. Die Leistungen zielen auf die komplexen Schnittstellen zwischen Endnutzer, digitaler Infrastruktur und Internet und decken die gesamte Prozesskette von Endgerät-Tests über end-to-end Analyse, Leistungsüberwachung bis hin zur Erfassung von Kundenwahrnehmung und dem Post-Processing ab. Die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) berät Kunden in allen technischen Fragen zu der digitalen Infrastruktur, deren Planung, Entwicklung und Sicherheit sowie bei der Integration von Komponenten in der Automobil- und Luftfahrtindustrie zentral vom Hauptsitz in Aachen oder den internationalen Standorten über ihre dort ansässigen Tochtergesellschaften aus. 2. Geschäft und Rahmenbedingungen 2.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im Jahr 2019 betrug das Weltwirtschaftswachstum 2,9 % und weist damit im Vergleich zum Vorjahr eine geringere Dynamik auf (3,6 %). Dieses fortgesetzte Wachstum lässt sich vor allem durch den guten Wirtschaftsausbau der Schwellenländer begründen, bei den Industrieländern schwächte er, wie im Vorjahr, leicht ab. Auch im Euro-Raum entwickelte sich die Wirtschaftsleistung mit einer Zunahme von 1,1 % schwächer als im Vorjahr (1,8 %). Der Zuwachs des deutschen Bruttoinlandsproduktes nahm 2019 bedingt durch die Handelskonflikte, die aufgrund der damit verbundenen Unsicherheiten die Investitionsbereitschaft im exportorientierten Deutschland gedämpft haben, deutlich ab und lag bei 0,6 % (2018: 1,4 %). Verglichen mit dem Euro-Raum liegt Deutschland mit seinem Bruttoinlandsprodukt unterhalb des Durchschnittswertes (2019: 1,1 %; Vorjahr 1,8 %). Für das Jahr 2020 wird laut Wirtschaftsbericht der deutschen Bundesregierung eine leichte Erhöhung der Wachstumsrate auf 1,1 % erwartet, wobei die aktuellen Entwicklungen und Auswirkungen des Coronavirus hierbei noch nicht berücksichtigt waren. 2.2. Geschäftsentwicklung Der für die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) maßgebliche Markt für Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) entwickelte sich im Wirtschaftsjahr 2019 wieder überdurchschnittlich gut. Der Hightech-Verband Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikationswirtschaft und Medien) gibt für das Marktsegment Informationstechnologie und Telekommunikation ein weltweites Wachstum in 2019 im Vergleich zum Vorjahr von 4,1 % an. In erster Linie konnten in Indien, China und den USA deutliche Zuwächse verzeichnet werden. Die für die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) wichtigste Marktregion in Europa hat sich mit einem Wachstum von 2,4 % im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 % verbessert. Neben dem weiteren Ausbau der Präsenz bestehender Geschäftsbeziehungen wurden sowohl die Kundenbeziehungen in dem Bereich der Mobilfunkbetreiber, der Festnetzanbieter, der Netzausrüster als auch der Terminal- und Chipset-Hersteller nachhaltig weiter gefestigt. Das Thema Crowdsourcing wurde 2019 organisatorisch enger verzahnt und konnte ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichnen. Die Bereiche Beratung von "Verticals" und industriellen Großkunden bei Digitalisierungsprojekten - insbesondere aus Sicht der Kommunikation - verzeichneten ebenfalls einen positiven Trend. Die Telenotfallmedizin wurde in 2019 ebenso erfolgreich weitergeführt und konnte neue Kommunen und Landkreise als Kunden gewinnen. Die nachfolgend kurz beschriebenen Tätigkeitsfelder zeigen die Breite des Leistungsportfolios: 1. Im Kompetenz Center "Network Testing" werden herstellerunabhängige, vergleichbare Leistungsbewertungen von Mobilfunkdiensten angeboten. Die Leistungsfähigkeit wird von umlaut kundennah und neutral gemessen und bewertet. Über das Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten wird die gesamte Leistungskette wettbewerbsfähig ausgerichtet. In der Kombination mit den eigenen Werkzeugen konnte der technologische Vorsprung durch die Flexibilität und die weltweite Ausrichtung weiter ausgebaut werden. Im engen Zusammenspiel mit dem "Network Engineering" wird durch umlaut das Potential für und mit dem Kunden gezielt und bewertbar realisiert. 2. Im "Engineering" wird die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) national, europaweit wie auch weltweit als der kompetente und flexible Partner für die mobilfunktypischen Entwicklungsphasen gesehen. Die positive Entwicklung in diesem Segment wird durch langfristige, multinationale Projekte gestärkt. Neben den in der Industrie weitgehend etablierten Themen wie 3G und LTE zeigt sich gerade auch in Bereichen wie 5G, TETRA und Fixed Networks die internationale Wettbewerbsfähigkeit. 3. Das Kompetenz Center "Device Services" bietet umfassende Dienstleistungen, wie die Konzeption, Planung und insbesondere Umsetzung stationärer wie auch weltweit mobiler Endgeräte-Tests. Insbesondere in dem Spannungsfeld "Europa - USA - Asien" konnten Kundenbeziehungen weiter und nachhaltig ausgebaut sowie das zunehmend wichtiger werdende Feld der Car-Connectivity ("CarPlay") besetzt werden. 4. Das Themenfeld " Security Consulting" blickt als breit entwickeltes Spezialgebiet auf ein erneut sehr erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Mit Themen wie Business Continuity Management (BCM), Risiko-Management, Sicherheits-Audits, Billing- und Charging-Analysen sowie Zertifizierungsunterstützung konnten das tiefe Verständnis der IT einerseits und die Kompetenzen im gesamten Telekommunikationsumfeld andererseits zielgerichtet zusammengebracht werden. Die zunehmende Komplexität der Systeme und die Sensibilität deren Betreiber und Nutzer zeigt sich durch weiterhin stark wachsende Nachfrage und lässt auch in 2020 eine weiterhin positive Entwicklung erwarten. 5. Ergänzend zu den technologisch geprägten Themen wurde das Feld des technisch orientierten " Management Consultings" weiter ausgebaut, in dem u. a. Themen wie Netzwerk-Strategien, -Migrationen und -Effizienz, Ausschreibungsunterstützung sowie In-/Outsourcing behandelt werden. Gestützt auf die Bereiche Network Testing und Crowdsourcing konnte in 2019 das Geschäft mit sogenannten "Public- bzw. Zertifizierungs-Benchmarks" weiter ausgebaut werden. Viele Netz- und Infrastrukturbetreiber vertrauen hier auf die neutrale und unabhängige Kompetenz von umlaut. Das vergebene Testsiegel wird dabei durch die Unternehmen öffentlichkeitswirksam eingesetzt und diente in 2019 als ein wesentlicher Baustein des erfolgreichen Markenwechsels von P3 zu umlaut. Der Zugang zu internationalen Märkten und Ressourcen sowie die kunden- und leistungsgeforderte lokale Präsenz wurden durch die Etablierung von international tätigen Tochtergesellschaften gezielt angestoßen und gefördert. Neben den deutschen Standorten wird Nordamerika durch den seit Ende 2009 bestehenden Standort in Morristown (umlaut communications Inc. (vormals: P3 communications Inc.), USA) vertreten. Zusammen mit dem etablierten Tochterunternehmen in Mumbai (Marquis communications Pvt. Ltd. (vormals: P3 Marquis communications Pvt. Ltd.), Indien), dem Mitte 2012 aufgebauten Standort in Sydney (umlaut group Pty. Ltd. (vormals: P3 communications Pty. Ltd.), Australien) sowie dem in 2018 eröffneten Branch Office auf den Philippinen - markterschließend für den Asia Pacific Raum - kann den internationalen wie auch lokal agierenden bzw. interessierten Kunden ein geeignetes geografisches Setup mit jeweiligen Schwerpunkten angeboten werden. Abgerundet wird das Bild durch den Near Shore Standort in Serbien (umlaut d.o.o. (vormals: P3 communications engineering d.o.o.), Valjevo, Serbien) Neben der Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte wird u. a. von dort aus auch der osteuropäische Raum geografisch abgedeckt. Darüber hinaus bietet die aktive Beteiligung in Gremien wie dem Global Certification Forum (GCF), dem European Telecommunications Standards Institute (ETSI) und in betreiberinternen Standardisierungsgremien die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit einem internationalen Fachpublikum zu demonstrieren. 2.2.1. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Ein bedeutsamer Leistungsindikator für die Gesellschaft ist unverändert zum Vorjahr die Umsatzentwicklung (Ist-Umsatz/Ist-Umsatz Vorjahr). Es werden keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren verwendet. 2.2.2. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2019 verzeichnete die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) einen im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegenen Umsatz von € 60,8 Mio. (2018: € 58,7 Mio.). Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen: Für Deutschland ergibt sich ein Umsatzanteil in Höhe von 32 % (2018: 32 %); für Europa (ohne Deutschland) ergibt sich ein Umsatzanteil in Höhe von 34 % (2018: 40 %) und weltweit (ohne Europa) liegt der Umsatzanteil bei 34 % (2018: 28 %). Die Aufteilung der Umsätze nach Tätigkeitsfeldern ist wie folgt:
Neben den Umsatzerlösen gab es in 2019 Erträge aus aktivierten Eigenleistungen in Höhe von T€ 247 (2018: € 0). Der Anteil bezogener Leistungen gemessen an der Gesamtleistung ist in 2019 mit 45,8 % (2018: 40,5 %) gestiegen und dient weiter der Aufrechterhaltung schlanker Strukturen und effizienter Prozessabläufe sowie der Gewährleistung flexibler Anpassungen an veränderte Nachfragesituationen. Die Personaleinsatzquote ist bei einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr von 352 (2018: 296) mit 31,8 % (2018: 32,9 %) gesunken. Die Materialaufwendungen sind im Verhältnis zur Gesamtleistung auf 49,8 % (2018: 51,1 %) leicht gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zur Gesamtleistung von 9,4 % (2018: 10 %) sind leicht gesunken. Die Erträge aus Beteiligungen sind mit € 2,59 Mio. (2018: T€ 634) im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Auf Basis des Vorgenannten wurde in 2019 ein EBT über dem Vorjahresniveau in Höhe von € 6,6 Mio. (2018: € 2,8 Mio.) sowie ein Jahresüberschuss in Höhe von € 4,99 Mio. (2018: € 2,02 Mio.) erzielt. 2.2.3. Finanzlage Das Finanzmanagement auf Unternehmensebene ist Aufgabe der Geschäftsführung. Kernthema des Finanzmanagements ist das Liquiditätsmanagement. Hier wird sichergestellt, dass unser Unternehmen jederzeit seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann. Zum Bilanzstichtag bestanden liquide Mittel von € 5,1 Mio. (2018: € 3,4 Mio.). Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr in der Lage, sämtliche getätigten Investitionen aus dem Finanzmittelzufluss der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der vorhandenen liquiden Mittel zu finanzieren. Die Gesellschaft weist kein langfristiges Fremdkapital aus. Investitionen in Lizenzen, in IT- sowie sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden fortgesetzt aus dem laufenden operativen Cash-Flow finanziert. Im Jahr 2019 gab es Ausschüttungen in Höhe von € 3,0 Mio. (2018: € 0 Mio.) Dennoch ist die Ausschüttungspolitik unter Berücksichtigung der Kapitalausstattung der Gesellschaft im Hinblick auf die unsichere Markt- und Unternehmensbedingungen fortgesetzt vorsichtig. 2.2.4. Vermögenslage Investitionen in das langfristige Vermögen waren in Ergänzung zu der bereits bestehenden, modernen Infrastruktur in 2019 fortgesetzt im Rahmen des Wachstums erforderlich. Dienstleistungsbedingt besteht das Sachanlagevermögen im Wesentlichen aus Soft- und Hardware. Das Finanzanlagevermögen in Höhe von € 2,92 Mio. (2018: € 2,49 Mio.), beinhaltet die Anteile an den ausländischen Tochtergesellschaften in USA, Serbien, Indien und Australien sowie Anteile an den Tochterunternehmen umlaut insight GmbH (vormals: P3 Insight GmbH), Aachen, umlaut telehealthcare GmbH (vormals: P3 telehealthcare GmbH), Aachen und umlaut solutions GmbH (vormals: P3 solutions GmbH), Aachen. Des Weiteren beinhaltet es sonstige Ausleihungen. Insgesamt wird langfristiges Vermögen in Höhe von € 6,4 Mio. (2018: € 7,5 Mio.) bei einem Gesamtvermögen von € 38,4 Mio. (2018: € 38,1 Mio.) ausgewiesen. Das übrige Vermögen besteht im Wesentlichen aus kurzfristig fälligen Forderungen aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen in Höhe von € 18,5 Mio. (2018: € 15,7 Mio.). Die darin enthaltenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen € 3,6 Mio. (2018: € 2,0 Mio.), davon gegenüber der Gesellschafterin T€ 389 (2018: T€ 265). Daneben bestehen weitere Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Darlehen in Höhe von € 3,1 Mio. (2018: € 5,0 Mio.). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 1,8 Mio. (2018: € 1,7 Mio.) betreffen im Wesentlichen ein kurzfristiges Darlehen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von T€ 786 (2018: T€ 0) sowie Steuerforderungen. Liquide Mittel bestehen in Höhe von € 5,1 Mio. (2018: € 3,4 Mio.). Das Eigenkapital wird in Höhe von € 25,99 Mio. (2018: € 23,79 Mio.) ausgewiesen. Dies führt per 31.12.2019 im Vergleich zum Vorjahr zu einer gestiegenen Eigenkapitalquote von 67,7 % (2018: 62,5 %). Das Stammkapital wurde in 2019 um € 1.776 auf € 501.776 erhöht. Neben Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 160 (2018: T€ 262) wurden für ungewisse Verbindlichkeiten sonstige Rückstellungen in Höhe von € 3,3 Mio. (2018: € 3,1 Mio.) gebildet. Korrespondierend zum kurzfristigen Vermögen werden Schulden im kurzfristigen Bereich gegenüber Externen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt € 2,2 Mio. (2018: € 4,9 Mio.) und im Verbundbereich in Höhe von € 2,9 Mio. (2018: € 3,5 Mio.) ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 1,0 Mio. (2018: € 1,3 Mio.) betreffen im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Geschäftsjahr um € 1,7 Mio. auf € 2,7 Mio. angestiegen. 2.2.5. Zusammenfassende Aussage über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2019 hat sich die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) entsprechend der Vorjahresprognose entwickelt. Der erwartete leichte Umsatzzuwachs ist eingetreten. Durch eine höhere Marge, vergleichsweise geringer angestiegene Kosten, Erträge aus Beteiligungen und die aktivierten Eigenleistungen wurde das Vorjahresergebnis deutlich übertroffen. Die Gesellschaft spürt den anhaltenden Kosteneinsparungsdruck bei ihren Kunden. Vor dem Hintergrund der soliden Kapitalstruktur, der aktuellen Auftragslage und der erwarteten Effizienzen aus der vollständigen Integration der umlaut insight GmbH (vormals: P3 insight GmbH) in 2020, bei der es sich um ein höhermargiges Crowdsourcing-Geschäft handelt, sind wir davon überzeugt, dass die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) sich zukünftig erfolgreich weiterentwickeln wird. 3. Risikomanagement Risikomanagement wird in der umlaut-Gruppe als zentrale Managementaufgabe aufgefasst. Durch die permanente Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken im Rahmen standardisierter Management-Systeme wird eine nachhaltige Geschäftsentwicklung gewährleistet. Mögliche Risiken werden sowohl auf der operativ-technischen als auch auf der operativ-wirtschaftlichen Ebene evaluiert. Das Risikomanagementsystem zielt darauf ab, wesentliche und auch bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und zu kontrollieren. Sowohl das interne Kontrollsystem als auch das Risikomanagementsystem haben zum Ziel, die Ordnungsmäßigkeit und Wirksamkeit der operativ-technischen wie auch der Rechnungslegungsprozesse und der Finanzberichterstattung sicherzustellen. Risiken aus den laufenden Projekten werden durch die Verantwortlichen regelmäßig mit der Geschäftsführung diskutiert und bewertet. Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird u. a. durch ein standardisiertes Berichtswesen, eine etablierte Regelkommunikation, ein konsequentes Mahnwesen sowie eine verantwortungsvolle Investitions- und Finanzierungstätigkeit kontrolliert. 4. Chancen- und Risikenbericht Dem Kundenportfolio der umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) ist aktuell durchweg eine gute Bonität zuzuschreiben. Dem Risiko der Umsatzkonzentration auf einige wenige Kunden wurde in den letzten Jahren durch die konsequente Akquisition von Neukunden begegnet. Zudem verteilt sich der realisierte Umsatz auf eine Vielzahl heterogener Projekte. Die in den letzten Jahren verfolgte Internationalisierung - zu nennen insbesondere der US-amerikanische sowie australische Standort - stellt einen wichtigen stabilisierenden Beitrag der "umlaut com Gruppe" mit der umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) als Mutter dar. Die thematische Breite ist durch die Etablierung von den umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) Töchtern - der umlaut insight GmbH (vormals: P3 insight GmbH), der umlaut solutions GmbH (vormals: P3 solutions GmbH) sowie der umlaut telehealthcare GmbH (vormals: P3 telehealthcare GmbH) - sichergestellt. Durch das selbst entwickelte Connectivity Board können zukünftig noch weitere Testing-Bereiche abgedeckt werden. Darüber hinaus ist mit den Änderungen der Gesellschafterstrukturen der umlaut AG (vormals: P3 group GmbH) bereits 2019 ein Grundstein für eine verstärkte industrie-übergreifende Kooperation gelegt worden; erste Erfolge aus der aktiven Vermarktung des breitgefächerten umlaut AG (vormals: P3 group GmbH) Portfolios waren bereits in 2019 sichtbar und bilden eine große Chance für das Jahr 2020. In diesem Zusammenhang kommt auch die Technologieführerschaft der umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) in der Gruppe zum Tragen - gerade in den Bereichen Connectivity und Security. Hierfür bedarf es auch insbesondere einer stetigen Aktualisierung des technologischen Know-hows. Dies wird durch systematische Kontakte zur Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen sowie weiteren Hochschulen (u. a. TU Berlin) gewährleistet. Neue Ansätze im Bereich der Forschung und Entwicklung können so frühzeitig aufgenommen werden. Auf Arbeitsebene wird dies durch Praktika sowie die Betreuung von Semesterarbeiten und Abschlussarbeiten (Bachelor, Master) geleistet. Über den intensiven Austausch mit Lehrstuhlinhabern und Professoren zu diesen Themen ist sichergestellt, dass die Gesellschaft kontinuierlich an innovativen Themen gestaltend mitarbeitet. Weiterhin bieten mehrjährige Forschungsthemen die Möglichkeit, vorwettbewerblich gemeinsam mit den Hochschulen Forschungsthemen aufzugreifen. Die aus diesem Umfeld generierten Spezialkenntnisse schaffen Chancen der weiteren Marktpositionierung, Kundenanerkennung und -beauftragung sowohl national als auch international. Hierzu zählen beispielsweise Aktivitäten im Rahmen der Auswertung und Analyse von großen Datenbeständen ("Big Data", AI/KI), die in teilweise enger Zusammenarbeit mit universitären Institutionen weiterentwickelt werden. Hierdurch werden komplett neue Ergebnisse und Beratungsfelder im Bereich Network Testing und Device Testing möglich. Ein weiterer Bezug qualifizierter und wirtschaftlicher Personalressourcen soll durch die serbische Tochtergesellschaft sichergestellt werden. Zudem ist die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) aktives Mitglied in Standardisierungsgremien, hat sich einen exzellenten Ruf in der Telekommunikationsindustrie geschaffen und steht in enger Kooperation mit Kunden und Partnern bei zugleich ausdrücklicher Neutralität. Die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) ist im Hinblick auf die Bedeutung des Qualitätsmanagements nach ISO 9001 sowie ISO 27001 zertifiziert. Neben den vorgenannten Risikopotenzialen sind weitere Risikofaktoren mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, derzeit nicht erkennbar. Den Auswirkungen und Konsequenzen des Coronavirus für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten der umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) wird seitens des Managements aktiv begegnet. In Bezug auf die Mitarbeiter wurden und werden Maßnahmen zur Aufklärung, der Fürsorge und zum Schutz durch ein Ende Januar eingerichtetes, zentrales Team (Crisis Response Team) unter Einbezug führender Institute und behördlicher Maßnahmen initiiert und koordiniert. Den wirtschaftlichen Herausforderungen wird mit dem Ziel der maximal möglichen Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes durch eine enge Abstimmung mit den Auftraggebern und erforderlichen organisatorischen und personellen Maßnahmen entsprochen. Parallel wurden aktiv interne Maßnahmen eingeleitet, um die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu sichern, auch unter Abwägung staatlicher Unterstützung. Ungeachtet der ständigen Überprüfung der Maßnahmen und Auswirkungen können letztere zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht quantifiziert werden. 5. Prognosebericht Grundlage hierfür bilden die derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die operative Planung der umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH). Die Einschätzung zum künftigen Geschäftsverlauf orientiert sich an den unter dem Punkt "Chancen- und Risikenbericht" dargestellten Rahmenbedingungen. Als Grundlage für diese Planung werden auch die Einschätzungen der Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2019 und die Prognosen der Branchenführer herangezogen. Die Erwartungen an den Geschäftsverlauf werden rollierend entsprechend der aktuellen Geschäfts- und Rahmenbedingungen angepasst. Die Prognose basiert auf dem derzeitigen Kenntnisstand. Für das Jahr 2020 wird von einer Vielzahl der Wirtschaftsforschungsinstitute eine Rezession für die deutsche Wirtschaft vorhergesagt. Die Prognose für 2021 liegt dagegen wieder deutlich höher mit einem erwarteten Anstieg von 2,3 %. Grund für die prophezeite Rezession sind die bereits jetzt erkennbaren erheblichen Einbrüche der Weltwirtschaft aufgrund des Coronavirus, wobei hier sowohl die globale Wirtschaft als auch der Euroraum die Auswirkungen des Welthandels auf deutsche Exporte betrachtet werden. Durch den Konjunktureinbruch in China, dem drittwichtigsten Exportland für Deutschland, werden die Produktionsrückgänge hierzulande deutlich merkbar sein. Hinzu kommt auch der spürbare Konsumrückgang innerhalb Deutschlands selbst, der aus der Unsicherheit der Bevölkerung und gesetzlich abgesagten Veranstaltungen resultiert. Insgesamt ist durch die Corona-Krise jedoch die Weltwirtschaft betroffen, sodass ein deutlicher Rückgang des weltweiten konjunkturellen Wachstums für 2020 vorausgesagt wird. Es bestehen national und international Wachstumspotenziale im gesamten Leistungsportfolio der umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH). Die Berücksichtigung der zukünftigen, dynamischen Umfeldentwicklungen in Verbindung mit der in der Vergangenheit aufgebauten, ausgezeichneten Unternehmensreputation sind in diesem Zusammenhang die Grundlagen für eine fortgesetzte Entwicklung der umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) und lassen eine positive Prognose der Geschäftsentwicklung für die kommenden zwei Jahre zu. Durch den Ausbruch des sogenannten Coronavirus in China und der darauffolgenden Ausbreitung der Krankheit auf zahlreiche Länder hat sich die Lage der Weltwirtschaft im Laufe des ersten Quartals 2020 jedoch deutlich verändert. Quarantäne und andere Sicherheitsmaßnahmen führten bis Mitte März in nahezu allen Märkten zu teilweise massiven Einschränkungen. Deutschland ist von den Folgen der Pandemie nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) besonders betroffen, da die Volkswirtschaft "intensiv in die globalen Wertschöpfungsketten eingebunden" sei. Insgesamt waren Ende März die negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf die globale Wirtschaft nicht prognostizier- und abschätzbar. Ob dieser Trend sich nachhaltig auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auswirkt und in welchem Umfang einzelne Kundensegmente durch die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens infolge der Corona-Krise betroffen sein könnten, lässt sich aktuell nicht verlässlich abschätzen. Das ursprünglich für das Geschäftsjahr 2020 geplante Umsatz- (€ 70 Mio.) bzw. Ergebnisziel (€ 7,7 Mio.) wird daher voraussichtlich nicht erreicht werden. Nach diesen überwiegend vorsichtigen Prognosen gilt es umsichtig zu agieren. Die Prognosen werden im Verlauf des Geschäftsjahres fortlaufend angepasst. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH), Aachen, wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung sowie der ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) hat ihren Sitz in Aachen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aachen mit der Nummer HRB 8457. Die Darstellung der Bilanz erfolgte entsprechend den in § 266 Abs. 2 und 3 HGB geregelten Gliederungsvorschriften. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden die handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften beachtet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewendet. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde die Fortführung der Unternehmenstätigkeit unterstellt. 2. Angaben zur Bilanz 2.1. Aktivseite Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Das abnutzbare Anlagevermögen wurde um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer gemindert. Das Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 HGB wurde in Anspruch genommen. Demnach besteht ein Restbuchwert aus einem Entwicklungsprojekt zum Bilanzstichtag in Höhe von € 239.678,00. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten, bestehend aus Personal- und Materialkosten sowie zu angemessenen Teilen der Verwaltungsgemeinkosten. Die Herstellungskosten werden um planmäßige Abschreibungen gemindert, wobei von einer Nutzungsdauer von drei Jahren ausgegangen wird. Durch die Aktivierung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 HGB kommt es zu einer Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von € 162.981,04. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von bis zu € 800 wird das Wahlrecht des Sofortabzugs in Anspruch genommen und in voller Höhe abgeschrieben. Ihr gleichzeitiger Abgang im Berichtsjahr wurde unterstellt. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 S. 5 und 6 HGB angesetzt. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Einzelnen ist im Anlagenspiegel als Teil des Anhangs dargestellt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Sofern die Marktwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, kamen diese zum Ansatz. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % der Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen. Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen erfolgte nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungsstichtag, soweit nicht eine Veränderung des Wechselkurses am Bilanzstichtag eine niedrigere oder höhere Bewertung erforderlich gemacht hat. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 6.769.510,09 (2018: € 7.059.184,75) resultieren in Höhe von € 3.619.179,33 (2018: € 2.031.279,97) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, davon mit € 389.230,23 (2018: € 265.238,47) aus Forderungen gegen die Gesellschafterin, mit € 1.856.938,82 (2018: € 3.006.812,51) aus Darlehen gegen die umlaut communications Inc. (vormals: P3 communications Inc.), Morristown/USA, mit € 1.204.241,39 (2018: € 1.742.325,13) aus Darlehen gegen die umlaut group Pty. Ltd. (vormals: P3 communications Pty. Ltd.), Sydney/Australien, mit € 0,00 (2018: € 246.024,78) aus Darlehen gegen die I. Kraftversorgungsturm GmbH (vormals: P3 aero systems GmbH) sowie mit € 89.150,55 (2018: € 32.742,36) aus Umsatzsteuer gegen die umlaut telehealthcare GmbH (vormals: P3 telehealthcare GmbH). Im Vorjahr bestanden Forderungen gegen ehemalige Gesellschafter in Höhe von € 768.068,03. Im Zuge der Änderungen der Gesellschafterstrukturen werden die Forderungen gegen die Gesellschafterin fortan unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Stichtag nicht. In 2018 bestanden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 4.995.162,42, welche vollständig Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen betrafen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwand für eine bestimmte Periode nach dem Stichtag darstellen. 2.2. Passivseite Das Stammkapital wurde mit Beschluss vom 6. August 2019 um € 1.776,00 auf € 501.776,00 erhöht durch die Bildung von 1.776 neuen Geschäftsanteilen im Nennbetrag von jeweils € 1,00. Im Zuge der Kapitalerhöhung durch Sacheinlage erfolgte eine Einstellung des Aufgeldes in die Kapitalrücklage der Gesellschaft in Höhe von € 205.394,00. Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die nicht gesondert ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie für notwendige Nacharbeiten. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgte nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungsstichtag der Verbindlichkeiten, soweit nicht ein gestiegener Wechselkurs am Bilanzstichtag eine Neubewertung der Verpflichtung erforderlich gemacht hat. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen mit € 14.573,60 (2018: € 37.516,01) solche aus Kreditkartenabrechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit € 2.906.692,02 (2018: € 3.505.189,89) solche aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 1.032.933,08 (2018: € 1.285.771,25) betreffen mit € 662.667,65 (2018: € 958.418,03) Verbindlichkeiten aus Steuern und mit € 22.699,56 (2018: € 40.581,54) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Mit Ausnahme eines Darlehens i. H. v. € 150.617,21 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr, betragen die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten jeweils weniger als ein Jahr. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Stichtag, die Ertrag für eine bestimmte Periode nach dem Stichtag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertrag Steuersatzes von 32 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergaben sich passive latente Steuern in Höhe von € 1.825,49. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerrecht bestehen im Wesentlichen aus der Aktivierung der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände, aus Fremdwährungsumrechnung sowie der Auflösung der Wertabschreibung aus 2014 und der Korrektur der sonstigen Rückstellungen. 3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse resultieren in voller Höhe aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und setzen sich wie folgt zusammen: Für Deutschland ergibt sich ein Umsatzanteil in Höhe von 32 % (2018: 32 %); für Europa (ohne Deutschland) ergibt sich ein Umsatzanteil in Höhe von 34 % (2018: 40 %) und weltweit (ohne Europa) liegt der Umsatzanteil bei 34 % (2018: 28 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 90.757,49 (2018: € 307.460,49), Erträge aus Zuschüssen in Höhe von € 145.321,24 (2018: € 413.403,04), Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 480.469,26 (2018: € 350.323,23) und periodenfremde Erträgen in Höhe von € 91.325,65 (2018: € 30.540,02), welche im Wesentlichen aus Überzahlungen und einem Zuschuss resultieren. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen in 2019 € 189.000,50 (2018: € 328.288,42). Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von € 115.604,77 (2018: € 45.382,89) bestehen überwiegend aus Reisekosten für Vorjahre. Zu einer klaren und verständlichen Darstellung der Ertragslage wurden die Aufwendungen für bezogene Leistungen als solche ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis teilweise in Höhe von T€ 2.648 unter den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, sodass die Vergleichbarkeit dieser Posten nur eingeschränkt möglich ist. Im Personalaufwand in Höhe von € 19.492.375,47 (2018: € 19.223.938,61) sind neben Löhnen und Gehältern soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von € 2.781,066,79 (2018: € 2.695.204,66) enthalten. Hiervon betreffen € 105,152,77 (2018: € 122.286,18) Aufwendungen für Altersversorgung. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Aufwendungen aus latenten Steuern im Sinne des § 274 Abs. 2 HGB in Höhe von € 1.825,49 (Vorjahr: € 0,00). Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von € 2.592.846,38 (2018: € 633.527,37) resultieren aus Gewinnausschüttungen von verbundenen Unternehmen. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von € 106.208,90 (2018: € 140.393,02) sind mit € 84.285,80 (2018: € 104.832,51) solche aus verbundenen Unternehmen enthalten. 4. Sonstige Angaben Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen berichtspflichtige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen in Höhe von ca. T€ 426 (2018: T€ 364). Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 352 (2018: 296), davon 4 (2018: 9) Geschäftsführer; es handelt sich ausschließlich um Angestellte. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen in 2019 € 663.999,84 (2018: € 1.038.000,00). An folgenden Gesellschaften ist die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) mit mindestens 20 % beteiligt:
Da die Prüferhonorare im übergeordneten Konzernabschluss der umlaut AG (vormals: P3 group GmbH), Aachen, angegeben werden, macht die Gesellschaft vom Wahlrecht des § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB Gebrauch und veröffentlicht diese Angaben nicht zusätzlich. Folgende Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres bestellt, sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit: - Hakan Ekmen, staatl. gepr. Techniker, Lindlar - Dipl.-Ing. Olaf Gerwig, Ingenieur, Dormagen (bis zum 3. Februar 2020) - Dipl.-Ing. Mario Roemer, Ingenieur, Brüggen (bis zum 3. Februar 2020) Folgende Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres bestellt, sind nicht einzelvertretungsberechtigt und nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit: - Ralf Zartenar, Ingenieur, Würselen (bis zum 3. Februar 2020) Der folgende Geschäftsführer wurde im Geschäftsjahr 2020 bestellt, ist nicht einzelvertretungsberechtigt, jedoch von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit: - Michael Robert Wennesheimer, Physiker, Willich (ab dem 3. Februar 2020) Seit dem 3. Februar 2020 ist auch Herr Hakan Ekmen nicht mehr einzelvertretungsberechtigt, jedoch von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Mutterunternehmen ist die umlaut AG (vormals: P3 group GmbH), Aachen. Die Muttergesellschaft stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten anzunehmenden Kreis von Unternehmen auf, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Der Jahresabschluss der umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH), Aachen, wird in diesen Konzernabschluss einbezogen, der befreiende Wirkung nach § 291 HGB entfaltet. 5. Nachtragsbericht Im ersten Quartal 2020 verbreitete sich das Coronavirus auf allen Kontinenten rapide. Die Auswirkungen der weltweiten Coronavirus-Pandemie auf die Geschäftstätigkeit der umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) waren bis Ende März als moderat zu bezeichnen. Es lagen keine wesentlichen Stornierungen von Kundenaufträgen vor. Dennoch sollte mit negativen Auswirkungen auf die erstellten Prognosen gerechnet werden. Insgesamt steht das Thema Coronavirus und mögliche Risiken für die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH) im Fokus und wird eng überwacht. 6. Angaben zur Verwendung des Bilanzergebnisses Von dem Bilanzgewinn des vergangenen Jahres wurden € 3.000.000,00 an die Anteilseigner ausgeschüttet. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 4.992.453,02 soll dem Gewinnvortrag zugeführt werden. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Bilanzgewinn in Höhe von € 25.095.001,77 ab. Anlagespiegelumlaut communications GmbHAnlagengitter zum 31.12.2019
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zum Unterzeichner:
Aachen, 31. März 2018 Herrn Hakan Ekmen Herrn Michael Wennesheimer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2020 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH), Aachen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der umlaut communications GmbH (vormals: P3 communications GmbH), Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der umlaut communications GmbH (vormals P3 communications GmbH), Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 9. April 2020 Rödl
& Partner GmbH
gez. Stramitzer, Wirtschaftsprüfer gez. Schumacher, Wirtschaftsprüfer |
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