Bosch Thermotechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Dieter Egon Rühl seit 18.1.2022 | Geschäftsführer |
Oliver Rotmann seit 21.1.2021 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Köhler & Ziegler Anlagentechnik GmbHLollarJahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und Lagebericht 2009LageberichtGeschäftsverlauf und Lage der GesellschaftBetriebswirtschaftliche Situation Das Jahr 2009 war geprägt von der parallelen Entwicklung mehrerer neuer Produktlinien sowie deutlichen Steigerungen bei Absatz und Umsatz (+ 37 %). Durch den Bestandsabbau wird die Entwicklung etwas überzeichnet, der Anstieg der Gesamtleistung von + 23 % bildet das Jahr besser ab. Auch die Auftragseingänge außerhalb der Schmack-Gruppe waren sehr erfreulich. Eine Zunahme im Bereich Großprojekte für Schmack Italien konnte den katastrophalen Trend der restlichen Schmack-Gruppe etwas kompensieren. Hiermit verbunden war aber eine weitere Steigerung des Materialanteils. Noch bevor die Altgesellschafterin, die Schmack Biogas AG, am 22. Oktober 2009 Insolvenz anmeldete, veräußerte diese ihre Anteile in Höhe von 50,2 % an uns an den weiteren Gesellschafter, Herrn Helmut Ziegler, mit Wirkung zum 12. Oktober 2009. Mit Vertrag vom 18. Dezember 2009 und mit Wirkung zum 1. März 2010 wurden sämtliche Anteile an die Bosch Thermotechnik GmbH (TTDE), Wetzlar, veräußert. Somit gehörten wir zum Abschlussstichtag nicht mehr zum Konzern der Schmack Biogas AG und werden ab 2010 in den Bosch-Konzernabschluss einbezogen. Die enormen Schwankungen innerhalb des Konzerns bis ins dritte Quartal 2009 hinein und die letztliche Insolvenz der Schmack Biogas AG haben natürlich tiefe Spuren hinterlassen. Nur eine ausgeglichene Kundenstruktur konnte sicherstellen, dass sich die zunächst gespannte Lage bei Kunden und Lieferanten schnell beruhigte. Zwar haben wir bislang keine Zahlungsausfälle aufgrund der Insolvenz zu verzeichnen, jedoch waren die Projektverschiebungen, Budgetkürzungen und Zahlungsverzögerungen im vierten Quartal 2009 nicht mehr vollständig zu kompensieren. Zusammen mit den erwähnten Vorleistungen bei den Produktentwicklungen, die in Erwartung des zukünftigen Geschäfts mit der neuen Gesellschafterin TTDE ungebremst weiterliefen, haben wir daher das Jahr mit einem negativen Ergebnis von TEUR -300 abgeschlossen. Marktsituation Der nun über die letzten Jahre anhaltende Einbruch im Biogasbereich sorgte letztlich für die Insolvenz der Schmack-Gruppe in Deutschland. Mittlerweile hat Viessmann die Gruppe übernommen, und das Geschäft zieht seit März 2010 wieder an. Insbesondere im Italien-Markt sind sehr erfreuliche Auftragseingänge zu verzeichnen. Generell ist das Geschäft mit Schmack durch Abnahmeverpflichtungen für die Jahre 2010 und 2011 abgesichert. Im Erdgasgeschäft geht die Aufwärtsentwicklung durch die Zusammenarbeit mit unserer neuen Gesellschafterin Bosch Thermotechnik GmbH, Wetzlar, weiter. Im Klärgasbereich ist die Marktlage auf dem Niveau der Vorjahre. Von den Auslandsmärkten wird derzeit Österreich über einen dort ansässigen Partner intensiv bearbeitet. Angesichts der Vergütungssituation in Italien hat sich dieser interessante Markt erfreulich entwickelt. Darüber hinaus wird über unsere neue Gesellschafterin der osteuropäische Markt anvisiert. Durch unsere Produkte ORC (in der dritten Generation), MEA-Wäsche, Thermische Nachverbrennung und Biogas-Verdichterstationen erwarten wir für die Zukunft weiterhin nennenswerte Umsätze. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme ist von TEUR 10.719 auf TEUR 9.387 gesunken. Ursache sind im Wesentlichen die von TEUR 6.175 auf TEUR 3.792 gesunkenen unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen, während die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sich auf dem Stand des Vorjahres bewegen und die Forderungen einen Anstieg um TEUR 263 zeigen. Auf der Passivseite steht dem vor allem ein Rückgang der erhaltenen Anzahlungen (die im Vorjahr zudem unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wurden) von TEUR 4.851 auf TEUR 3.218 gegenüber. Die sonstigen Rückstellungen sind von TEUR 885 auf TEUR 1.095 gestiegen. Ursächlich hierfür sind erhöhte Rückstellungen im Personalbereich und für noch auszuführende Arbeiten. Die Umsätze sind im Berichtsjahr von TEUR 17.115 auf TEUR 23.522 gestiegen. Die Gesamtleistung liegt mit TEUR 21.304 deutlich über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 17.372), ebenso der Rohertrag mit TEUR 7.780 (TEUR 6.551). Insbesondere die Belastungen nach der Insolvenz der Schmack Biogas AG (Projektverschiebungen, Budgetkürzungen und Zahlungsverzögerungen) konnten die positive Entwicklung in der Absatz- und Umsatzsteigerung nicht widerspiegeln. Hieraus resultiert ein negatives EBIT in Höhe von TEUR -153 (Vorjahr TEUR 140). Unter Hinzuziehung des Finanzergebnisses und der Steuern ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe TEUR -300 (im Vorjahr Jahresüberschuss von TEUR 7). Auftragslage Die Auftragseingänge seit der letzten ordentlichen Gesellschafterversammlung im September 2009 waren per Saldo bis heute erfreulich. Nach einem Knick im vierten Quartal 2009 sowie in den ersten beiden Monaten 2010 haben wir deutlich zugelegt und liegen Mitte April 2010 bereits ca. 10 % über Vorjahr. Die erfreuliche Auftragslage werden wir mit unserer neuen Gesellschafterin nutzen, um in den kommenden Jahren mit Umstrukturierungen und Optimierungen die Voraussetzungen für weiteres Wachstum zu legen. In Summe wurden von Köhler & Ziegler bisher 817 Module mit einer Leistung von ca. 131,6 MW gefertigt. Ergänzende Produkte Zusätzlich zu den eigentlichen Gasmotor-Blockheizkraftwerken werden von Köhler & Ziegler weiterhin angeboten:
Das Marktpotenzial im Biogassektor ist noch immer stark von der Bonusregelung abhängig. Zusatzmärkte für die ORC-Anlagen sind Erdwärme und industrielle Abwärme. Hierauf konzentrieren wir die Weiterentwicklung. In 2009 wurde die erste Anlage verkauft. Weitere Bestellungen zeichnen sich ab.
Das in Kooperation mit der Firma IDEA, Dortmund, errichtete und von der EU geförderte Projekt mit 840 kW elektrischer Leistung in Hartberg/Österreich ist sehr gut angelaufen und hat die Planvorgaben übererfüllt. Für dieses Produktsegment wurden uns unter den Nummern 10339880 und -881 zwei Verfahrenspatente erteilt.
Künftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDas Jahr 2010 wird für unser Unternehmen Entwicklungen in die richtige Richtung bringen. Der Eintritt und die Bearbeitung internationaler Märkte durch die strategische Integrierung in die Bosch-Gruppe werden für uns mit einem enormen Wachstum verbunden sein. Die Serienfertigung der Bosch-Buderus-Module (ab 20 kW) ist im vergangenen Jahr ein fester Bestandteil unserer Produktpalette geworden. Die Entwicklung der 5 kW- und 10 kW-Module wird derzeit vorangetrieben. Im Rahmen des Bosch-Weltkonzerns erwarten wir für die nächsten Jahre ein kontinuierliches Wachstum, dessen Ausmaß und Richtung in Abstimmung mit den strategischen Zielen des neuen Eigentümers erfolgen wird. Durch Synergien innerhalb des Konzerns beispielsweise im Bereich Service erwarten wir enorme Potenziale. Eckpunkte unserer Strategie sind:
Risiken sehen wir für unser Unternehmen in externen Entwicklungen, auf die wir keinen bzw. nur geringen Einfluss haben: Da ist zum einen die Abhängigkeit von staatlichen Rahmenbedingungen, die sich verändern können. Insbesondere die Diskussionen im Vorfeld von neuen Regelungen/Gesetzen bewirken Unsicherheiten bei den Investoren, so dass sich Projekte verschieben können. Die Preisveränderungen bei Rohstoffen sowie auf der Kundenseite bei den "Brennstoffen" erschweren das Geschäft zusätzlich. Zudem lockt naturgemäß einer der letzten lokalen Wachstumsmärkte immer wieder neue Wettbewerber an, die sich fast immer über den Preis definieren. Insgesamt sehen wir dem Jahr 2010 optimistisch entgegen. Die grundsätzlichen Aussichten der Branche sind weiter gut, und für unser Unternehmen zeigen die Planungen aufgrund der abgeschlossenen Rahmenverträge und Konzernvorgaben eindeutig nach oben. In Verbindung mit den erheblichen Vorleistungen, die wir erbringen mussten, und dem damit einher gehenden erhöhten Kapitalbedarf können wir nun den jeweiligen Projektabschlüssen positiv entgegen sehen. Auch der Auftragseingang der letzten Wochen zeigt einen eindeutigen Aufwärtstrend und bestätigt somit unsere optimistischen Aussichten für das laufende Jahr. Einschätzung Umsatz und Ergebnis für 2010 und 2011Für 2010 und 2011 gehen wir von einem Umsatz in Höhe von über € 26 Mio. aus. Die endgültige Umsatzhöhe ist abhängig von der Fertigstellung und Abnahme unserer Anlagen, worauf wir nur zum Teil Einfluss haben. Durch den Wegfall der Sonderbelastungen streben wir auf vergleichbarer Basis in 2010 und 2011 ein insgesamt positives Ergebnis an. Allerdings können wir derzeit nicht absehen, welche Kosten uns aus dem Integrationsprozess in den Bosch-Konzern (IT, Personal, bauliche Maßnahmen, Bewertungsmethodik) entstehen. SonstigesDie Folgeaudits gemäß DIN EN ISO 9000:2008 und DIN EN ISO 14001 wurden in der Zeit vom 23. bis 26. März 2009 erfolgreich durchgeführt. Die Zertifizierung der Module gemäß der europäischen Druckgeräterichtlinie ist abgeschlossen. Ebenso haben wir die Zertifizierung nach dem Wasserhaushalts-Gesetz (WHG) erhalten.
Lollar, den 29. Juni 2010 Helmut Ziegler Ulrich Inderthal Ralf Klein BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Allgemeines Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist entstanden durch Umwandlung der seit dem 15. Februar 1983 bestehenden Köhler und Ziegler Anlagentechnik OHG, Lollar. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Gießen unter der Nummer HR B 1555 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, Planung und Erstellung von Industrieanlagen speziell auf dem Gebiet der Energie- und Wärmetechnik sowie der Handel und der Vertrieb von Ausrüstungen für Industrieanlagen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern werden unter Zugrundelegung der steuerlichen AfA-Tabellen ermittelt und betragen 3 bis 14 Jahre. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150 aber weniger als EUR 1.000 werden in einen Jahressammelposten eingestellt. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des Sammelpostens werden im Jahr der Bildung sowie den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Vorräte werden bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Anteile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert bzw. bei langfristigen Forderungen zum diskontierten Betrag bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird grundsätzlich durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Finanzmittel (Bankguthaben und Kassenbestände) sind zum Nennbetrag bilanziert. Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgt nach dem strengen Niederstwertprinzip. Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und decken sämtliche Verpflichtungen. Hierbei kommen die "Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck" sowie ein Rechnungszinssatz von 6 % p.a. gemäß § 6a EStG für die Ermittlung zur Anwendung. Es handelt sich somit um den steuerlichen Teilwert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Rückzahlungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen werden ergebniswirksam berücksichtigt. II. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2009 Anteile von mindestens 20 % an den folgenden Unternehmen:
Der Stimmrechtsanteil beträgt 24 %. Entwicklung des Anlagevermögens
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen von TEUR 2.215 und sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 78 haben, mit Ausnahme des Körperschaftsteuerguthabens, wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Vorjahr TEUR 1.029) sowie gegen Gesellschafter (Vorjahr TEUR 778) bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche (TEUR 408), noch auszuführende Arbeiten (TEUR 284), Überstunden (TEUR 214) und Gewährleistungen (TEUR 117). Daneben bestehen weitere sonstige Rückstellungen mit Einzelbeträgen bis zu TEUR 35 in Höhe von insgesamt TEUR 72. Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten insbesondere zu den Restlaufzeiten ergeben sich aus nachfolgender Aufstellung (Verbindlichkeitenspiegel):
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Im Vorjahressaldo von TEUR 3.061 waren Verbindlichkeiten gegenüber einem Gesellschafter in Höhe von TEUR 543, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 2.516 sowie Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr von TEUR 2 enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 929 (Vorjahr TEUR 929) enthalten. III. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Schadenersatz, aus Versicherungsentschädigungen und Mieterträge enthalten sowie ferner Erträge aus der Vergütung der Firma Ziegler GmbH & Co. KG für Personalgestellung (TEUR 18). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Raumkosten, Fahrzeugkosten, Werbe- und Reisekosten, Versicherungskosten, Kosten für Leasing, Beiträge und Abgaben, Kosten der Warenabgabe, Reparaturen und Instandhaltungen und sonstige Aufwendungen enthalten. Hiervon sind TEUR 95 (Vorjahr TEUR 73) periodenfremd. IV. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften gegenüber Dritten bestanden zum 31. Dezember 2009 in Höhe von TEUR 3.387 (Vorjahr TEUR 1.769). Wie im Vorjahr gab es keine Besicherung durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat für die Nutzung von Maschinen, Fahrzeugen und technischen Geräten Leasingverträge abgeschlossen. Die Verpflichtung über die feste unkündbare Grundmietzeit beträgt TEUR 809. Für Betriebsgebäude beträgt die Verpflichtung aus Leasingverträgen TEUR 3.882. Ferner bestehen weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund von Mietverträgen und Bestellobligo von TEUR 303. Mitarbeiter Im Jahr 2009 wurden durchschnittlich 113 (Vorjahr 95) Arbeitnehmer beschäftigt. Hierbei sind die Geschäftsführer und die Auszubildenden nicht berücksichtigt. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresfehlbetrag nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung
Der Geschäftsführer Helmut Ziegler ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Angaben der Gesamtbezüge der Organmitglieder unterbleiben mit Bezug auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB.
Lollar, 29. Juni 2010 Köhler & Ziegler Anlagentechnik GmbH Ralf Klein Helmut Ziegler Ulrich Inderthal Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Köhler & Ziegler Anlagentechnik GmbH, Lollar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 30. Juni 2010 PricewaterhouseCoopers
Dr. Reinhard Müller, Wirtschaftsprüfer ppa. Martin Both, Wirtschaftsprüfer |
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