Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 138381
Vorher
proCon IT Aktiengesellschaft
Eingetragen
2.8.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Dienstleistung für Vertrieb, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Informationstechnologie; Unternehmensconsulting für den Bereich Datenverarbeitung; Verkauf von Hardware und Software; Einrichtung von Schulungszentren und Durchführung von Schulungen.

Historie

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Management

NameRolle
Michaela Schnell
seit 25.7.2016
Prokura
Simone Rödig
seit 25.7.2016
Prokura
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

PROCON IT AG

Garching b.München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2018 bis zum 30.09.2019

BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2019

AKTIVA

30.9.2019 30.9.2018
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.411,00 10.525,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.222.651,00 1.341.307,00
1.227.062,00 1.351.832,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 1.682.738,87 2.025.633,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.282.070,43 5.743.662,18
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.940.376,01 3.548.015,81
9.905.185,31 11.317.311,61
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 150.554,13 97.271,86
11.282.801,44 12.766.415,47

PASSIVA

30.9.2019 30.9.2018
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 501.874,00 501.874,00
501.874,00 501.874,00
II. Kapitalrücklage 306.172,98 306.172,98
III. Gewinnrücklagen
1. Andere Gewinnrücklagen 2.869.889,00 2.869.889,00
2.869.889,00 2.869.889,00
IV. Bilanzgewinn 4.306.234,05 4.042.769,25
7.984.170,03 7.720.705,23
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.350.700,00 3.828.740,00
C. VERBINDLICHKEITEN 947.931,41 1.184.177,24
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 32.793,00
11.282.801,44 12.766.415,47

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018/2019

2018/2019 2017/2018
1. Rohergebnis 24.067.845,07 22.500.919,86
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -15.270.110,94 -14.268.237,05
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.862.799,38 -2.602.309,88
- Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung: € 307.422,15 (Vorjahr: € 277.286,18)
3. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -329.550,62 -300.347,74
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.371.976,14 -2.363.122,72
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5,91 170,54
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -411,06 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -884.353,88 -869.441,57
8. Ergebnis nach Steuern 2.348.648,96 2.097.631,44
9. Sonstige Steuern -27.500,76 -26.294,52
10. Jahresüberschuss 2.321.148,20 2.071.336,92
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.985.085,85 1.971.432,33
12. Ertrag aus der Kapitalherabsetzung 0,00 20.000,00
13. Einstellung in die Kapitalrücklage nach den Vorschriften über die vereinfachte Kapitalherabsetzung 0,00 -20.000,00
14. Bilanzgewinn 4.306.234,05 4.042.769,25

Anhang für das Geschäftsjahr 2018/2019

PROCON IT AG, Garching bei München

1. Allgemeine Angaben

Die PROCON IT AG hat ihren Sitz in Garching bei München und wird beim Amtsgericht München unter der Handelsregisternummer HRB 138381 geführt.

Der Jahresabschluss zum 30. September 2019 der PROCON IT AG wurde nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die PROCON IT AG ist zum Abschlussstichtag nach den in § 267 Abs. 2 HGB genannten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Es werden für die Angaben die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB, entsprechend einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert.

Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten - vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer - ausgewiesen. Bewegliche Wirtschaftsgüter werden zeitanteilig, für jeden Monat ein Zwölftel, abgeschrieben.

Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurde die Regelung für die Poolabschreibung gemäß § 6 Abs. 2a EStG angewendet

Für die Vorräte betreffend Betriebsstoffe (Büromaterial) wurde wie im Vorjahr ein Festwert nach § 240 Abs. 3 HGB gebildet.

Der Posten "unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen" wurde mit den Herstellungskosten angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. Aktiviert sind auch die Aufwendungen nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände einschließlich der liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Dem allgemeinen Kredit- und Zinsrisiko und der Tatsache, dass sich bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Zinsverluste, Skonti sowie Mahn- und Beitreibungsgebühren Wertverluste ergeben können, wurde durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen.

Einzelwertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Für laufende Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, welche Aufwendungen bzw. Erträge für bestimmte Zeiträume nach dem Bilanzstichtag betreffen, waren aktive bzw. passive Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst.

Die Verbindlichkeiten bestehen in Euro. Die Bewertung erfolgte mit ihrem Erfüllungsbetrag.

In Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird der Überhang aktiver Steuerlatenzen nicht bilanziert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage beigefügten Brutto-Anlagenspiegel ersichtlich.

3.2 Eigenkapital/ Aktiengattungen/ Genehmigtes Kapital

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) setzt sich zum 30. September 2019 aus 501.874 auf den Namen lautende Stammaktien zu je € 1,00 zusammen.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 16. Juli 2023 durch Ausgabe neuer Aktien höchstens um € 250.000 zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre kann ausgeschlossen werden.

3.3 Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

2019
Bilanzgewinn zum 30. September 2018 4.042.769,25
./. Gewinnausschüttung -2.057.683,40
Zwischensumme 1.985.085,85
+ Jahresüberschuss 2018/2019 2.321.148,20
Bilanzgewinn zum 30. September 2019 4.306.234,05

3.5 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 30.09.2019

Restlaufzeit
in € Gesamt 30.09.2019 bis zu einem Jahr ein bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre
947.931,41 947.931,41 0,00 0,00
(Vorjahr) 1.184.177,24 1.184.177,24 0,00 0,00

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Geschäftsjahr wurden folgende Abschreibungen vorgenommen:

2019
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 10.068,47
Abschreibungen auf Sachanlagen 222.400,00
Poolabschreibung 97.082,15
329.550,62

Im Geschäftsjahr 2018/2019 ergaben sich keine wesentlichen Aufwendungen und Erträge aus Abzinsung sowie Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen

Aus wesentlichen Leasing- und Mietverträgen bestanden am Abschlussstichtag finanzielle Verpflichtungen bis ein Jahr T€ 853 (Vj. T€ 714) sowie ein bis fünf Jahre T€ 3.152 (Vj. T€ 2.143).

6. Organe

6.1 Mitglieder des Vorstandes

Während des gesamten Geschäftsjahres 2018/2019 war Mitglied des Vorstandes:

 

Herr Wolfgang Stadler, Vorstand, München.

Der Vorstand hat die Gesellschaft satzungsgemäß nach § 10 (1) zu vertreten.

6.2 Mitglieder des Aufsichtsrates

Aufsichtsratsmitglieder ab dem 13. Juli 2006 und wiedergewählt in den Aufsichtsrat am 06. November 2008, 22. April 2010, 08. März 2012, 24. April 2014, 21. April 2016 und 15. März 2018:

 

Herr Andreas Schmalhofer, Manager CAO, 80636 München (Vorsitzender)

 

Herr Andre Tilmann Röhm, Wirtschaftsprüfer, 83259 Schleching (Stellvertreter)

 

Herr Andreas Kulle, Rechtsanwalt, CH-9422 Staad

Die Amtszeit endet mit der Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018/2019 beschließt.

7. Mutterunternehmen

Mutterunternehmen ist die Consensus Holding GmbH, München.

8. Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres 2018/2019 waren durchschnittlich 220 Angestellte (Vj. 205) beschäftigt. In diesen Zahlen sind der Vorstand und Auszubildende nicht enthalten; Teilzeitkräfte sind dagegen voll berücksichtigt.

9. Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

10. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.321.148,20 wie folgt zu verwenden:

EUR 2.308.620,40 als Dividende für das GJ 2018/2019 auszuschütten (entspricht 4,60 €/Aktie) sowie EUR 12.527,80 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 23. Oktober 2019

Der Vorstand

Wolfgang Stadler

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2018/2019

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Okt. 2018 Zugänge Abgänge 30. Sep. 2019
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 152.180,87 3.954,47 0,00 156.135,34
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.094.912,98 204.317,15 117.473,45 2.181.756,68
2.094.912,98 204.317,15 117.473,45 2.181.756,68
2.247.093,85 208.271,62 117.473,45 2.337.892,02
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Okt. 2018 Zugänge Abgänge 30. Sep. 2019
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 141.655,87 10.068,47 0,00 151.724,34
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 753.605,98 319.482,15 113.982,45 959.105,68
753.605,98 319.482,15 113.982,45 959.105,68
895.261,85 329.550,62 113.982,45 1.110.830,02
NETTOBUCHWERTE
30. Sep. 2019 30. Sep. 2018
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 4.411,00 10.525,00
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.222.651,00 1.341.307,00
1.222.651,00 1.341.307,00
1.227.062,00 1.351.832,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018/2019

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die PROCON IT AG ist zum Abschlussstichtag nach den in § 267 Abs. 2 HGB genannten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Die Gesellschaft wurde 1998 gegründet, der Firmensitz befindet sich in Garching.

PROCON IT bietet Dienstleistungen im IT-Bereich von Strategieberatung über Prozessberatung, Entwicklung und Betrieb an. Die PROCON IT-Spezialisten liefern in allen Disziplinen passgenaue Lösungen für die Problemstellungen ihrer Kunden. Die PROCON IT gliedert sich in die drei Organisationseinheiten Automotive, Insurance und Aerospace.

Ziele und Strategien

Ziel ist es, durch qualitativ hochwertige und dennoch kostengünstige Lösungen eine langjährige Kundenbeziehung auf- und auszubauen. Dabei fokussiert sich PROCON IT auf das Kernangebot "IT-Beratung und IT-Entwicklung". Kernmarkt ist aktuell der Süddeutsche Markt, Zielmarkt ist mittelfristig die DACH-Region.

PROCON IT ist beim Wettbewerb "Beste Arbeitgeber in Bayern" von Great Place to Work® als einer der besten Arbeitgeber in Bayern in 2019 ausgezeichnet worden. Nicht nur in Bayern, sondern auch in unserer Branche dürfen wir uns zu den besten Arbeitgebern zählen. Vorausgegangen war eine Befragung der Mitarbeiter und ein Kulturaudit. Zu den weiteren Auszeichnungen für PROCON IT in 2019 zählten "Familienfreundlichkeit" der Zeitschrift "freundin" und "TOP Arbeitgeber Mittelstand 2019" von Focus Line Extension Focus-Business.

Mit unseren Kernthemen "SAP-BI", "Big Data", "Cloud Technology" und "Mainframe" ist die PROCON IT bestens gerüstet für die künftigen Herausforderungen. Zudem werden erste Projekte mit Blockchain-Technologie durchgeführt.

Forschung und Entwicklung

Die PROCON IT besitzt keine eigenen Produkte, in deren Rahmen Forschung und Entwicklung investiert wird. Das Geschäftsmodel basiert auf reiner Dienstleistung.

Die Aufwendungen bestehen in erster Linie in Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht 2018/2019

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Ifo: Industrie in der Rezession - Wachstumskräfte schwinden

Die Konjunktur in Deutschland hat sich im laufenden Jahr weiter abgekühlt. In beiden Quartalen des Sommerhalbjahrs dürfte die Wirtschaftsleistung geschrumpft sein. Seit Einsetzen des Abschwungs zur Jahreswende 2017/2018 ist nunmehr ein Großteil der zuvor recht deutlichen Überauslastung der Produktionskapazitäten abgebaut. Die Gründe für die konjunkturelle Abkühlung sind in erster Linie in der Industrie zu suchen. Dort ist die Produktion seit Mitte letzten Jahres rückläufig, da sich die Nachfrage insbesondere nach Investitionsgütern in wichtigen Absatzmärkten abgeschwächt hat.

Allmählich strahlt die Industrierezession auch auf die unternehmensnahen Dienstleister aus. Die Institute erwarten für das Jahr 2019 einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,5%, und damit 0,3 Prozentpunkte weniger als noch im Frühjahr 2019. Für das kommende Jahr wird der Zuwachs ebenfalls schwächer eingeschätzt, nämlich auf 1,1% nach noch 1,8% im Frühjahr.

Quelle: https://www.ifo.de/DocDL/sd-2019-19-2019-10-10.pdf

bitkom

Die ITK-Marktzahlen - Zeitreihe zu den ITK-Ausgaben in Deutschland - werden halbjährlich aktualisiert und schließen Prognosen für das Jahr 2019 ein. Letzter Stand ist Juli 2019. Der ITK-Markt wächst: Im Bereich der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird für 2019 ein Umsatz von 170,3 Milliarden Euro (+2,0 Prozent) erwartet. Die Informationstechnik zeigt sich mit einem voraussichtlichen Umsatz von 93,6 Milliarden Euro und einem Wachstum von 3,2 Prozent nach wie vor als Wachstumstreiber der ITK- Branche. Mit einem Volumen von 26,0 Milliarden Euro legt das Software-Segment auch in 2019 kräftig zu und wird mit Abstand am meisten nachgefragt (+6,3 Prozent). Auch die IT-Services verzeichnen mit einem Plus von 2,4 Prozent ein ordentliches Wachstum auf ein Marktvolumen von 40,9 Milliarden Euro. Die IT-Hardware steigt ebenfalls leicht auf 26,7 Milliarden Euro (+1,5 Prozent).

Quelle: https://www bitkom org/Markldalen/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutsohland.hlml

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2018/2019 ist gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um rund 6% gestiegen, liegt insgesamt unter Plan. Die Kosten des Geschäftsjahres 2018/2019 waren im Vergleich zur Planung ebenfalls unter Plan.

Zum 30.09.2019 weist die Gesellschaft einen über Plan liegenden Jahresüberschuss in Höhe von 2.321,1 TEUR aus (Vorjahr: 2.071,3 TEUR).

Mitarbeiterentwicklung

Zum Geschäftsjahresende am 30.09.2019 beschäftigte die PROCON IT 223 festangestellte Mitarbeiter, inkl. Vorstand. Der Personalstand ist demnach gegenüber Vorjahr 30.09.2018 um rund 4% gestiegen. Das Personal wird in der Realisierung und in der Beratung bei IT-Projekten eingesetzt. Die Flexibilität in Bezug auf die Auslastung und Kapazität wird durch flexible Arbeitszeitmodelle und die Substitution mit freiberuflichen Mitarbeitern gewährleistet.

Finanzlage

Die Eigenkapitalquote liegt bei 70,8% (Vorjahr 60,5%).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag sind gegenüber dem Vorjahr um 9,3 % höher und belaufen sich zum 30.09.2019 auf 6.262 TEUR (30.09.2018: 5.730 TEUR).

Der Bestand an finanziellen Mitteln beträgt zum 30.09.2019 insgesamt 1.940 TEUR (30.09.2018: 3.548 TEUR).

Die Kapital- und Liquiditätsstruktur der Gesellschaft ist insgesamt sehr positiv zu bewerten. Die PROCON IT deckt gegebenenfalls ihren Fremdmittelbedarf mit Kontokorrentkrediten.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist von 12.767 TEUR um 1.484 TEUR (11,6%) auf 11.283 TEUR gesunken.

Das Anlagevermögen beträgt 1.227 TEUR und ist im Vergleich zum Vorjahr um 125 TEUR gesunken. Die Investitionen betrafen im Wesentlichen Mieteinbauten und Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Das Umlaufvermögen bildet mit 9.905 TEUR (Vorjahr: 11.318 TEUR) den größten Anteil am Gesamtvermögen und besteht aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 6.282 TEUR (Vorjahr: 5.744 TEUR), Vorräten in Höhe von 1.683 TEUR (Vorjahr: 2.026 TEUR) sowie liquiden Mitteln in Höhe von 1.940 TEUR (Vorjahr: 3.548 TEUR).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt 151 TEUR (Vorjahr: 97 TEUR).

Das Eigenkapital in Höhe von 7.984 TEUR (Vorjahr: 7.721 TEUR) beträgt 70,8% der Bilanzsumme.

Das Fremdkapital in Höhe von 3.299 TEUR (Vorjahr: 5.013 TEUR) setzt sich aus Rückstellungen in Höhe von 2.351 TEUR (Vorjahr: 3.829 TEUR) und kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 948 TEUR (Vorjahr: 1.184 TEUR) zusammen.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt 0 TEUR (Vorjahr: 33 TEUR).

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann insgesamt als gut angesehen werden.

III. Wertesystem & Leitlinien

Seit 2014 sind die seit Gründung der PROCON IT gelebten Werte und Leitlinien in einer Corporate Compliance festgeschrieben. Sie werden im Unternehmen verstärkt kommuniziert, denn sie sind eine tragende Säule des Erfolgs der PROCON IT. Nach den Compliance Richtlinien richtet sich die gesamte PROCON IT im Arbeitsalltag ebenso wie bei strategischen Entscheidungen. Sie sind die treibende Kraft für die Zusammenarbeit im Unternehmen und prägen die Unternehmenskultur. Der Leitsatz bringt den Anspruch der PROCON IT auf den Punkt:

Im Einklang mit der Verantwortung für Mitarbeiter, Kunden, Unternehmen und Gesellschaft wird stets überlegt agiert und nach zukunftsfähigen, intelligenten und wirtschaftlich erfolgreichen Lösungen gesucht. Qualität und gemeinschaftliches Miteinander bildet die Basis des Denkens und Handelns.

Die Unternehmenskultur der PROCON IT ist ein hohes Gut, auf dem die Erfolgsgeschichte der Firma beruht. Darum sollen die zugrunde liegenden Werte bewahrt werden, um auch künftig die Basis für den Umgang miteinander zu sein.

IV. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2019/2020 wird mit einer steigenden Gesamtleistung in Höhe von rund 10% gerechnet. Auf operativer Ebene wird ein leicht steigender Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr erwartet.

PROCON IT will in Zukunft das Geschäft im DACH-Raum weiter ausbauen, insbesondere im NON-Automotivesektor.

ifo Institut:

Eine Konjunkturkrise (in 2020) mit einer ausgeprägten Unterauslastung der deutschen Wirtschaft ist trotz rückläufiger Wirtschaftsleistung im Sommerhalbjahr 2019 nicht zu erwarten, wenngleich die konjunkturellen Abwärtsrisiken derzeit hoch sind.

Quelle: https://ww.ifo.de/DocDL/sd-2019-19-2019-10-10.pdf

V. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

PROCON IT ist üblichen Markt-, Liquiditäts- sowie operativen und allgemeinen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Daher ist die Identifikation, Überwachung und Steuerung aller Risiken in das unternehmensweite Risikomanagement integriert. Hierzu wird ein internes IT-Tool betrieben, über welches Risiken kontinuierlich überwacht und ggf. Maßnahmen eingeleitet und dokumentiert werden. Zusätzlich wird regelmäßig eine Liquiditäts- und Umsatzplanung vorgenommen, um frühzeitig kurz-, mittel- und langfristige Engpässe und Finanzierungsbedarfe erkennen zu können.

Wesentliche Risiken, die eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage hervorrufen könnten, liegen im markt- und branchenbedingten Umfeld. Durch die Verteilung der Kunden auf verschiedene Branchen und langfristige Rahmenverträge werden nachhaltige Umsatzrückgänge vermieden. Das Ausfallrisiko in Bezug auf die Zahlungsfähigkeit einzelner Kunden wird als sehr gering bewertet.

Mitarbeiter mit speziellen Softwarekenntnissen werden intensiv auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt.

Weiteres geplantes Wachstum verlangt somit besondere Initiativen zur Bindung und Weiterentwicklung der Belegschaft. Neben intensiven Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wird großer Wert auf gesponserte gemeinsame Aktivitäten im Freizeitbereich gelegt.

Zudem wird in das Recruiting investiert, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Dazu gehört die, wie bereits in den letzten Jahren durchgeführte, systematische Bearbeitung der Hochschulen in Bayern als wichtiger Rekrutierungskanal.

Der Erfolg der PROCON IT hängt maßgeblich von der Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter ab. Dabei kommt einigen Mitarbeitern in Schlüsselpositionen besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt für IT-Kräfte weiterhin anspruchsvoll und die Beschaffung von hochqualifizierten Mitarbeitern könnte zu Engpässen führen. Um dieses Risiko zu minimieren, ist die PROCON IT bestrebt, ein motivierendes Arbeitsumfeld zu bieten und den bestehenden Mitarbeitern zu ermöglichen, sich zu entwickeln und ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Dies geschieht durch gezielte und umfassende interne und externe Aus- und Weiterbildung.

Sollte eine Krise bei unseren Kunden eintreten, bedeutet dies Sparmaßnahmen. Für die Lieferanten wie auch die PROCON IT als Dienstleister birgt es tendenziell ein gesteigertes unternehmerisches Risiko. Die Gesellschaft ist mit einem geeigneten Maßnahmenkatalog ausgestattet, um möglichen Risiken zu begegnen.

Darüber hinaus sind keine besonderen Risiken bekannt, die einer positiven Geschäftsentwicklung und einem langfristigen Unternehmenserfolg entgegenstehen würden.

Chancenbericht

PROCON IT erwartet für das Geschäftsjahr 2019/2020 weiterhin positive Rahmenbedingungen. Es wird eine konstant steigende Nachfrage nach IT-Dienstleistungen in den Kernthemen der PROCON IT erwartet.

In der IT-Landschaft vollziehen sich strukturelle Veränderungen. Der Markt erwartet von idealen IT-Dienstleistern spezifisches Fachwissen, kombiniert mit prozessübergreifendem Denken.

Kompetenzbereiche wie Betrieb und Service werden vermehrt ins Ausland verlagert, während die fundierte Expertise in Prozess- und Strategieberatung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das Verständnis für die Bedürfnisse der Fachabteilungen steht dabei im Vordergrund und muss in Zukunft forciert werden, um in Konzernen relevantes Wachstum zu generieren.

Seit einigen Jahren ist eine zunehmende Tendenz zur stärkeren Konsolidierung im IT-Markt zu beobachten, da Unternehmensgröße und Breite des Angebots sowie überregionale/internationale Präsenz zunehmend zu einem wesentlichen Wettbewerbsfaktor insbesondere bei der Vergabe von Aufträgen durch große Unternehmen und Konzerne wird. Neben wenigen sehr großen Playern besteht der Mittelstand, der in attraktiven Nischen insbesondere fachliche und branchenspezifische Spezialthemen besetzt.

VI. Abhängigkeitsbericht

Der von uns nach § 312 AktG erstellte Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen enthält folgende Schlusserklärung:

"Bei unserer Gesellschaft haben in Beziehung zu dem herrschenden oder einem mit diesem verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2018/2019 keine berichtspflichtigen Vorgänge vorgelegen."

 

Garching, 23. Oktober 2019

Der Vorstand

Wolfgang Stadler

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss mit Anlagen handelt es sich um eine für die Offenlegung verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PROCON IT AG, Garching bei München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PROCON IT AG, Garching bei München, - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2018 bis zum 30.09.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PROCON IT AG, Garching bei München, für das Geschäftsjahr vom 01.10.2018 bis zum 30.09.2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2018 bis zum 30.09.2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pullach, 23. Oktober 2019

STR Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Roth, Wirtschaftsprüfer

Michael Thaller, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2018 bis 30. September 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/2019 haben wir uns eingehend mit der Lage, den Perspektiven und der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft befasst. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und seine Geschäftsführung entsprechend den nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben überwacht. Der Vorstand hat uns in unseren Sitzungen durch schriftliche und mündliche Berichte regelmäßig, zeitnah und umfassend über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft und ihrer etwaigen Tochterunternehmen unterrichtet. In Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat eingebunden.

Darüber hinaus hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats auch außerhalb der Sitzungen regelmäßigen Kontakt mit dem Vorstand in wichtigen Fragen gepflegt und wiederholt Arbeitsgespräche geführt.

Im Geschäftsjahr 2018/2019 fanden insgesamt zwei Aufsichtsratssitzungen statt, bei denen jeweils alle Aufsichtsratsmitglieder persönlich oder telefonisch teilgenommen haben:

71. AR-Sitzung vom 29. November 2018

72. AR-Sitzung vom 21. Januar 2019

73. AR-Sitzung vom 15. Juli 2019

In unseren Sitzungen haben wir uns anhand mündlicher und schriftlicher Berichte des Vorstands ausführlich mit der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens, dem Geschäftsverlauf, der Geschäftspolitik, der Investitions- und Finanzpolitik sowie der Chancen- und Risikolage und dem Risikomanagement befasst und darüber mit dem Vorstand beraten. Der Vorstand berichtete darüber hinaus regelmäßig schriftlich und mündlich über die Situation der Gesellschaft sowie über die Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage.

Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen hat der Aufsichtsrat den Auftrag zur Abschlussprüfung erteilt. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft STR Treuhand GmbH wurde in der Hauptversammlung am 20. März 2019 zur Abschlussprüferin für das Jahr 2018/2019 bestellt. Herr Thaller Wirtschaftsprüfer/ Steuerberater und Herr Roth Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, haben den Jahresabschluss zum 30. September 2019 sowie den Lagebericht geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Zur Feststellung des Jahresabschlusses lagen dem Aufsichtsrat der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht der Abschlussprüferin vor.

An der erweiterten Sitzung des Aufsichtsrates am 06.11.2019 nahmen die Geschäftsführer der Abschlussprüferin teil. Sie berichteten über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung und beantworteten diesbezügliche Fragen. Von dem Prüfungsbericht nahm der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis.

Bericht an die HV gemäß § 171 AktG:

Nach seiner eigenen abschließenden Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes und des Vorschlages über die Gewinnverwendung ergaben sich keine Einwände. Der Aufsichtsrat ist mit dem Lagebericht einverstanden und stimmt dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzergebnisses zu.

Zum Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch die Abschlussprüferin, nimmt der AR Stellung wie folgt:

Der AR schließt sich dem Ergebnis der Abschlussprüferin nach eingehender Erläuterung in der AR-Sitzung vom 06. November 2019 an.

Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrates waren keine Einwendungen zu erheben. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss wird durch den AR gebilligt.

In dieser Sitzung wurde außerdem die Tagesordnung der Hauptversammlung einschließlich der Vorschläge zur Beschlussfassung verabschiedet.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeitern für Ihren Einsatz und die erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Dank und seine Anerkennung aus.

 

München, 05 November 2019

Der Aufsichtsrat

Andreas Schmalhofer, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Auszug HV-Protokoll 09.12.2019

TOP 2 Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2018/2019

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2018/2019 vom 30.09.2019 in Höhe von 2.321.148,20 Euro wie folgt zu verwenden:

EUR 2.308.620,40 als Dividende für das GJ 2018/2019 auszuschütten (entspricht 4,60 €/Aktie), sowie den übrigen Betrag in Höhe von EUR 12.527,80 auf neue Rechnung vorzutragen.

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