Schweikert Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torben Heidinger seit 19.12.2025 | Prokura |
Mark Schneider seit 1.12.2023 | Prokura |
Mike Schweikert seit 1.12.2023 | Prokura |
Timo Schweikert seit 11.11.2019 | Geschäftsführer |
Rainer Schweikert seit 16.11.2006 | Geschäftsführer |
Elke Schweikert seit 16.11.2006 | Prokura |
Andreas Büche seit 16.11.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schweikert GmbHLehrensteinsfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Schweikert GmbH ist im Bereich der Herstellung von Betriebsmitteln (Werkzeugen) sowie im Bereich der Herstellung von Press- und Stanzteilen sowie Baugruppen hauptsächlich für die Fahrzeugbau- und Landmaschinenbranche tätig. Schon seit vielen Jahren ist die Schweikert GmbH ein absolut kompetenter und zuverlässiger Partner für namhafte Fahrzeug- und Landmaschinenbauer im In- und Ausland. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1949 durch Herrn Hermann Schweikert als landwirtschaftlicher Reparaturbetrieb für Traktoren, Motorräder und Autos in Lehrensteinsfeld bei Heilbronn. Bereits Mitte der 50er Jahre wandelten die Söhne Manfred und Willi Schweikert die ländliche Werkstatt zu einem Betrieb, der sich mit der Herstellung von Drehteilen, Vorrichtungen und Werkzeugen beschäftigte. Seit 1996 wird das Unternehmen in der dritten Generation von Herrn Rainer Schweikert geleitet, der mittelbar 100%iger Gesellschafter der Schweikert GmbH ist. Seit 2019 ist zusätzlich sein Sohn, Herr Timo Schweikert, als Geschäftsführer im Unternehmen bestellt. Unter der Leitung der Herren Rainer und Timo Schweikert hat sich das Unternehmen heute zum weltweit agierenden Innovationsträger in der Blechumformung entwickelt. Als wichtigstes Ziel der Schweikert GmbH gilt es bedarfsgerechte Lösungen für die Kundenanforderungen in einem partnerschaftlichen Rahmen zu finden. Das Unternehmen ist Systemlieferant für den kompletten Bereich der Blechverarbeitung. fachübergreifendes, integratives Handeln im Sinne des Simultanes Engineering stellt hierbei das Erfolgsrezept der Schweikert GmbH dar. Entwicklungsgeschwindigkeit und Innovationskraft sind im heutigen Entwicklungsprozess von großer Bedeutung. Daher hat eine schnelle, kostengünstige und qualitativ hochwertige Realisierung von Dienstleistungen für die Kunden höchste Priorität. Die Schweikert GmbH bietet von der Konzept- und Serienentwicklung über die Entwicklung und Herstellung der zur Serienfertigung benötigten Werkzeuge und Zusammenbauvorrichtungen bis hin zur Produktionsplanung und Serienfertigung von Pressteilen und Schweißgruppen einschließlich der Oberflächenveredelung, alles aus einer Hand. Die Aktivitäten der Schweikert GmbH beschränken sich nicht nur auf den heimischen Absatzmarkt, sondern auch auf Auslandsaktivitäten in Europa, den USA, Südamerika und Asien. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die größte Unsicherheit für die Weltwirtschaft im Geschäftsjahr 2023 ging vom anhaltenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine aus. Dieser Konflikt hatte erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen, da Russland von vielen westlichen Staaten mit umfassenden Sanktionen belegt wurde. Diese Sanktionen führten zu einem weitreichenden Handelsembargo, das den Austausch wichtiger Rohstoffe und Güter mit Russland stark einschränkte. Infolge des Embargos kam es zu einer merklichen Verknappung des Angebots auf den internationalen Märkten. Zwar sanken die hohen Preise für Rohstoffe und Energie, die im Jahr 2022 einen Spitzenwert erreicht hatten, im Jahr 2023 wieder leicht, doch blieben sie weiterhin auf einem im historischen Vergleich hohen Niveau. Parallel dazu verursachten steigende Lohnkosten und ein nahezu ausgeschöpfter Arbeitsmarkt zusätzlichen Druck auf die Wirtschaft. Diese Faktoren erhöhten das Risiko einer anhaltenden Inflation. Der Energiebedarf konnte zwar durch alternative Bezugsquellen gedeckt werden, jedoch nur zu sehr hohen Beschaffungskosten, was die wirtschaftliche Belastung zusätzlich verstärkte. Im Bereich der Rohstoffversorgung entspannte sich die Lage im Vergleich zum letzten Jahr. Die Engpässe konnten weiterhin stabilisiert und Ausfälle vermieden werden, sodass eine verlässliche Versorgung gewährleistet werden konnte. Die beiden Bereiche des Unternehmens haben sich auch im Jahr 2023 positiv entwickelt. Der Umsatz des Press- und Montagewerks ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 45.265 im Berichtsjahr auf TEUR 59.169 gestiegen (+30,7%). Im Bereich Werkzeugbau konnten aus fertiggestellten Aufträgen TEUR 8.852 an Umsätzen erzielt werden (Vorjahr TEUR 10.837). Durch die Abarbeitung des hohen Auftragsbestands des Vorjahres von ca. 32 Mio. lag der Auftragsbestand Ende des Jahres 2023 bei ca. EUR 21 Mio. Daraus wurden bereits Leistungen in Höhe von TEUR 14.281 erbracht. Die Gesamtleistung im Werkzeugbau (Umsatz zuzüglich Bestandsveränderung) betrug TEUR 1.741 und lag damit um 82,6% niedriger als im Vorjahr. Insgesamt hat sich die Gesamtleistung des Unternehmens um TEUR 5.174 (+8,7%) gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 64.539 erhöht. Der Erhöhung der Gesamtleistung stand im Gegenzug ein um TEUR 506 höherer Materialeinsatz gegenüber. Der Rohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) lag im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 29.251 (Vorjahr: TEUR 24.583) und somit um 19,0% über dem Vorjahr. Auch die betrieblichen Aufwendungen (Abschreibungen, Personal- und sonstige betriebliche Aufwendungen) sind mit insgesamt TEUR 25.384 (Vorjahr: TEUR 21.595) um TEUR 3.788 gestiegen. In Relation zur Gesamtleistung lagen die betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2023 bei einer Quote von 39,3% (Vorjahr: 36,4%) über Vorjahresniveau. Nach Zinsergebnis und Steuern konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.582 (Vorjahr: TEUR 2.170) erzielt werden. Das Eigenkapital der Schweikert GmbH hat sich in Höhe des Jahresüberschusses von TEUR 2.582 erhöht. Die Eigenkapitalquote ist von 59,5% auf 66,6% gestiegen, was im Branchenvergleich einen hervorragenden Wert darstellt. Die erzielten Jahres- überschüsse werden bei der Schweikert GmbH nicht ausgeschüttet, sondern für Investitionen im Unternehmen belassen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 771 vorgenommen, die weitest gehend aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden konnten. 3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Unternehmertätigkeit der Schweikert GmbH unterliegt verschiedenen branchenüblichen Risiken. Gegen diese wurde angemessen Vorsorge getroffen. Im Einzelnen bestehen folgende Risiken: Beschaffungs- und Umweltrisiko: Die im Unternehmen eingesetzten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogenen Waren werden bei in- und ausländischen Lieferanten beschafft. Explizit die ausländischen Lieferanten unterliegen gesonderter Überwachung, teilweise auch mit verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen wie z. B. einer Lagerhaltung von Sicherheitsbeständen. Die wesentlichen Beschaffungsvorgänge unterliegen einer ständigen Überprüfung Seitens der Geschäftsführung und der Bereichsleiter in Abstimmung mit der Abteilung Einkauf. Generell lässt sich feststellen, dass sich die Verfügbarkeit vieler Güter nach den pandemiebedingten Engpässen wieder verbessert hat. Lieferketten haben sich stabilisiert, und die Versorgungslage hat sich weitgehend normalisiert. Allerdings bleiben die Preise für zahlreiche Produkte und Rohstoffe weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau, ähnlich wie während der Pandemie. Die im Unternehmen durchgeführten Maßnahmen im Bereich des Umweltschutzes orientieren sich an gesetzlichen Vorgaben, vor allem des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und werden vollumfänglich, in enger Zusammenarbeit mit der Entsorgungs- und Verwertungswirtschaft, umgesetzt. Zusätzlich begann das Projekt zur Erstellung eines ESG-Reporting inkl. CO 2 -Bilanz. Die Fertigstellung des ersten Berichts ist für das Jahr 2024 geplant. Im Jahr 2023 konnten die Zertifizierungen nach ISO 9001, VDA 6.4, IATF 16949 und ISO 14001 erfolgreich rezertifiziert werden, wodurch das Unternehmen erneut seine Verpflichtung zu hohen Qualitäts-, Umwelt- und Prozessstandards unter Beweis stellte. Die erfolgreiche Rezertifizierung zeigt, dass sämtliche Anforderungen dieser Normen kontinuierlich erfüllt und optimiert werden. Die ISO 9001 bestätigt das Qualitätsmanagementsystem, die VDA 6.4 die Qualität in der Automobilindustrie, die IATF 16949 die Anforderungen für Automobilhersteller und Zulieferer, und die ISO 14001 unterstreicht das Engagement für ein wirksames Umweltmanagement. Diese umfassenden Standards gewährleisten nicht nur Kundenzufriedenheit und Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Umwelt. Kreditrisiko: Dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch das hausinterne Forderungsmanagement Rechnung getragen. Günstig wirkt sich hier aus, dass der Hauptteil der Forderungen aus dem Geschäft mit namhaften deutschen Automobil- und Landmaschinenherstellern stammt, bei denen Forderungsausfälle bisher relativ selten zu verzeichnen sind. Absatzrisiko: Die Schweikert GmbH ist wie jeder andere Kfz-Zulieferer den Markt- und Produkt-Zyklen der Automobilindustrie ausgesetzt. Diese Risiken werden durch die Verteilung auf mehrere Hauptkunden sowie durch die Abstützung auf die beiden Geschäftsbereiche Werkzeugbau und Teilefertigung gedämpft und können in bestimmtem Umfang durch eine permanente Kostenkontrolle aufgefangen werden, sind aber nicht vollständig zu kompensieren. Positiv wirkt sich aus, dass mehr und mehr auf Diversifizierung gesetzt wird, d. h. immer mehr Non-Automotive Kunden im Kundenportfolio enthalten sind, um eine Unabhängigkeit von den Produktzyklen der Automotive-Industrie zu bekommen. Durch u. a. steigende Einkaufskosten in allen Bereichen ist unser Unternehmen gezwungenen, die Preisstrukturen laufend anzupassen. Lieferantenrisiko: Durch die breite Streuung der Lieferantenbeziehungen und durch die Gängigkeit der eingesetzten Rohstoffe und Fremdleistungen ist eine Abhängigkeit von bestimmten Lieferanten oder Lieferantengruppen kaum gegeben. In den wenigen Fällen, wo dies der Fall ist, wurden ausreichend Schutzmaßnahmen unternommen, um das Risiko eines Versorgungsabrisses möglichst zu minimieren. 4. Voraussichtliche Entwicklung Im Bereich Werkzeugbau erwarten wir basierend auf dem aktuellen Auftragsbestand eine Gesamtleistung auf einem ähnlich stabilen Niveau wie in den vergangenen Jahren. Bei der Teilefertigung der Schweikert GmbH wird aus heutiger Sicht ein leichter Rückgang der Absatzzahlen prognostiziert, die jedoch weiterhin auf einem soliden Stand bleiben. Die in den Vorjahren angestoßenen Maßnahmen zur Kostenreduzierung und Produktivitätssteigerung werden auch im Geschäftsjahr 2024 konsequent und als kontinuierlicher Prozess fortgeführt.
Lehrensteinsfeld, im November 2024 Rainer Schweikert Timo Schweikert BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Schweikert GmbH, Manfred-Schweikert-Straße 7, 74251 Lehrensteinsfeld, hat ihren Sitz in Lehrensteinsfeld und wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Handelsregisternummer HRB 101853 geführt. Die nachfolgend zitierten Paragraphen beziehen sich, wenn nichts anderes angegeben ist, auf Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 auf. 1. Darstellungsstetigkeit / Gliederung (§ 265 Abs. 1 S. 2) Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den §§ 266 und 275 Abs. 2. Der Anhang enthält die nach §§ 284 ff. notwendigen gesetzlichen Angaben. Die Gliederung des Anhangs entspricht § 284 Abs. 1. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1) Die Bilanzierung der ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurde gemäß der Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251, den Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a, den Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags vorgenommen. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre verteilt worden, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt wird. Für geringwertige Anlagegüter wird ein Sammelposten gebildet, der über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben wird. Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf den Börsen- oder Marktpreis bzw. auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag wurden in angemessenem und erforderlichen Umfang vorgenommen. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgte mittels eines Berechnungsverfahrens ausgehend vom Verkaufspreis unter Berücksichtigung des Fertigungsstandes der Aufträge. Abschreibungen auf den beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag wurden bei den Vorräten in angemessenem und erforderlichen Umfang vorgenommen. Forderungen sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Neben der pauschalen Wertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko waren keine weiteren Wertberichtigungen zu bilden. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach üblicher kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Restlaufzeit der gebildeten Rückstellungen ist geringer als ein Jahr. Eine Abzinsung gem. § 253 Abs. 2 war daher nicht vorzunehmen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagespiegel (§ 284 Abs. 3) Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist auf Seite 7 dargestellt. 2. Pensionsrückstellung (§ 285 Nr. 24) Die Berechnung der Höhe der Verpflichtung aus der bestehenden Pensionszusage erfolgte mit versicherungsmathematischem Gutachten nach der Projected Unit Credit Method mit einem Rechnungszinssatz auf Basis des Durchschnitts der vergangenen 10 Jahre von 1,82% unter den biometrischen Annahmen der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Der Rechnungszins auf Basis des Durchschnitts der vergangenen 7 Jahre beträgt 1,74%. Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung der beiden Zinssätze von Euro 18.963,00 ist ausschüttungsgesperrt. Gehalts-, Renten- und Fluktuationstrends waren auf Grund der Ausgestaltung der Zusage nicht zu berücksichtigen. Nach § 246 Abs. 2 sind Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Planvermögen) mit den zugrundeliegenden Pensionszusagen zu verrechnen. Die Zeitwerte des Planvermögens in Höhe von TEUR 360 wurden daher mit der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 1.174 saldiert. Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung beträgt TEUR 20. 3. Sonstige Rückstellungen (§ 285 Nr. 12)
4. Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 S. 1 & § 285 Nr. 1a) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 375. Davon haben TEUR 53 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. 5. Sicherheiten (§ 285 Nr. 1b) Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Sicherungsübereignung der finanzierten Maschinen und Anlagen sowie durch Mithaftung und Bürgschaften Dritter. 6. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber der Alleingesellschafterin bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.699. C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4) Nach geographisch bestimmten Märkte:
Nach Tätigkeitsbereichen:
D. Sonstige Angaben 1. Personalbestand (§ 285 Nr. 7) Im Jahresdurchschnitt wurden 217 (ohne Geschäftsführung und Auszubildende) Arbeitnehmer beschäftigt (Vorjahr: 206). 2. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte (§ 285 Nr. 3) Die nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte betreffen im Wesentlichen Leasinggeschäfte im Bereich Fuhrpark und Mietverträge im Bereich Immobilien sowie Maschinen und Betriebsausstattung. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a)
4. Gesamthonorare des Abschlussprüfers (§ 285 Nr.17)
5. Organe (§ 285 Nr.10) Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023: Herr Rainer Schweikert Herr Timo Schweikert 6. Angaben über Gesamtbezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9) Auf die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9 a - b wird gem. § 286 Abs. 4 verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge der Geschäftsführer feststellen lassen. E. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Lehrensteinsfeld, den 17. Dezember 2024 gez. Rainer Schweikert gez. Timo Schweikert Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Schweikert GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schweikert GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schweikert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heilbronn, den 17. Dezember 2024 Diehm
Treuhand GmbH
Dipl.-Kfm. Gunther Diehm, Wirtschaftsprüfer |
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