Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 3678
Vorher
Eiltransporte Huckschlag GmbH
Eingetragen
24.9.1992
Branche
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tErbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr a. n. g.
Gegenstand
Geändert, nunmehr: Betrieb einer Spedition und eines Logistikunternehmens mit allen zugehörigen Nebenleistungen und Dienstleistungen in diesem Bereich, der Reifenhandel sowie die Vermietung von Gegenständen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Christoph Alefs
seit 29.11.2023
Prokura
Maria Theresia Kümper
seit 20.12.2022
Prokura
Thomas Huckschlag
seit 18.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

76.00% identifiziert24.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Thomas HuckschlagGebrüder Huckschlag Beteiligungs GmbH
76.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
24.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
6.240 €
24.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Spedition Huckschlag GmbH

Fröndenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gew. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.305,00 18.204,00
33.305,00 18.204,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken einschließlich der Bauten 158.493,00 157.704,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 271.580,00 289.008,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 671.830,50 986.169,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.101.903,50 1.432.881,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 40.000,00 130.500,35
2. Genossenschaftsanteile 8.000,00 8.000,00
48.000,00 138.500,35
1.183.208,50 1.589.585,35
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.861.907,55 2.295.231,74
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.664,42 7.664,42
3. Sonstige Vermögensgegenstände 455.832,48 204.205,40
2.325.404,45 2.507.101,56
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 740.375,10 787.557,55
3.065.779,55 3.294.659,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 134.167,72 121.508,58
4.383.155,77 5.005.753,04

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 2.396.573,54 2.232.234,12
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -172.396,58 264.339,42
2.250.176,96 2.522.573,54
B. Rückstellungen 565.615,21 513.385,64
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 171.409,97 89.759,73
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 45.450,70 (Vj. € 27.993,60)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 125.959,27 (Vj. € 61.766,13)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.110.185,65 1.438.913,66
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.110.185,65 (Vj. € 1.438.913,66)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 20.896,59
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 0,00 (Vj. € 20.896,59)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 285.767,98 420.223,88
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 285.767,98 (Vj. € 420.223,88)
- davon aus Steuern: € 39.424,55 (Vj. € 143.795,80)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 23.064,22 (Vj. € 34.360,28)
1.567.363,60 1.969.793,86
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
4.383.155,77 5.005.753,04

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Rohergebnis 9.572.897,50 11.177.788,82
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.446.521,34 -3.824.608,46
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -876.495,65 -871.513,19
- davon für Altersversorgung: € 176.250,27 (Vj. € 118.391,49)
-4.323.016,99 -4.696.121,65
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -382.222,36 -394.218,38
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.034.163,12 -5.607.014,58
5. Erträge aus Beteiligungen 5.199,04 10.238,87
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 160,00 152,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.337,29 3.998,14
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -16.777,51 -38.730,12
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15.169,96 -159.287,68
10. Ergebnis nach Steuern -148.416,19 296.805,42
11. Sonstige Steuern -23.980,39 -32.466,00
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -172.396,58 264.339,42

ANHANG zum 31.12.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Spedition Huckschlag GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Fröndenberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamm
Register-Nr.: HRB 3678

Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die angewandten Abschreibungsmethoden und die Abschreibungssätze entsprechen grundsätzlich den steuerlichen Vorschriften.

Die Finanzanlagen wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert. Ein daraus ggf. verbleibender aktiver Saldo wird in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Soweit erforderlich, wird für Finanzanlagen der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern nach § 274 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen € 1.066.055,00.

Die Pensionsrückstellungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Gehaltsanpassungen sind aufgrund der Vereinbarungen nicht eingerechnet. Rentenanpassungen sind mit jährlich 2 % berücksichtigt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Beteiligungsbesitz

Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
in % T€ T€
CTL Cargo Trans Logistik AG, Homberg (Efze) 1) 0,94 18.773,4 -1.061,7
H.F.S. Zweitmarktfonds Deutschland 2 GmbH & Co. KG, Grünwald (vormals: Ebersberg) 1) 0,02 46.289,2 3.630,2

1) Werte laut Jahresabschluss zum 31.12.2022

Forderungen und sonstige Vermögengegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten mit € 3.248,75 (Vj. € 54.344,62) Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben € 19.842,43 (Vj. € 8.191,40) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Sie enthalten mit € 58.060,35 Beträge, die rechtlich zum Bilanzstichtag noch nicht entstanden sind und betreffen Vorsteuerbeträge und Steuererstattungen aufgrund von Verlustrückträgen.

Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen den Gesellschafter-Geschäftsführer von € 103.226,67 (Vj. € 0,00). Die Forderungen resultieren einen einem Darlehen von T€ 100, das 3,52 % verzinst wird. Im Geschäftsjahr sind Zinsen von € 3.226,67 angefallen. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Pensionsrückstellungen

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 6.147,00. Dieser Betrag unterliegt nach § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Erfüllungsbetrag der Schulden € 1.066.055,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte € 803.451,91
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte € 803.451,91

Der Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte ergibt sich, soweit es sich um Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen handelt, nach dem Aktivwert der Versicherungen und soweit es sich um Guthaben handelt aus Nennwert der Beträge.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden unter dem Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" folgende Aufwendungen und Erträge verrechnet:

Erträge aus dem Deckungsvermögen 25.840,07
Zinsaufwand aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen -18.528,00
7.312,07

Aufgliederung der sonstigen Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von € 86.834,00, Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Höhe von € 30.292,00 Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von € 116.632,12 sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten von € 36.600,00 enthalten.

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamtbetrag 31.12.2023 Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Restlaufzeit über 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 171.409,97 45.450,70 125.959,27 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.110.185,65 1.110.185,65 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 285.767,98 285.767,98 0,00 0,00
1.567.363,60 1.441.404,33 125.959,27 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 171.409,97 durch Sicherungsübereignung der finanzierten Anlagegüter gesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten mit € 21.824,61 (Vj. € 229.265,24) Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sowie periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Fördergelder € 22.565,11
Versicherungserstattungen € 87.064,46
Schadenersatz € 112.690,69

Periodenfremde Erträge von € 79.855,41 resultieren aus Gewinnen aus Anlagenabgängen.

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Schadenfälle € 140.916,75

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 102,75
Angestellte 20,75
Aushilfen 19,00

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug: 142,50.

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat gegenüber der Volksbank Dortmund-Unna Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von € 3,6 Mio. abgegeben. Zum Bilanzstichtag und nach jetziger Einschätzung ist mit einer Inanspruchnahme aufgrund der Bonität der Schuldner, die ihren Kapitaldienst bisher vollständig geleistet haben, nicht zu rechnen.

Angaben zu Mitgliedern der Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr:

Gerhard Huckschlag, Menden, Geschäftsführer (Finanzen), bis zum 30.09.2023

Thomas Huckschlag, Menden, Geschäftsführer (Vertrieb und Organisation)

Außerbilanzielle Geschäfte, sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Nutzung der benötigten Vermögensgegenstände wird zum Teil durch Leasingverträge sichergestellt. Deren Restlaufzeit beträgt bis zu 87 Monaten. Aus den abgeschlossenen Leasingverträgen resultierte im Geschäftsjahr eine finanzielle Belastung von € 833.612,72. Insgesamt ergibt sich über die noch verbleibende Vertragslaufzeit eine Belastung von insgesamt € 2.739.528,60. Die Leasinggeschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die geleasten Gegenstände.

Für die Nutzung der benötigten Büro- und Lagerflächen sowie das Logistikgeschäft wurden Mietverträge mit unbestimmten Laufzeiten abgeschlossen. Aus den wesentlichen Verträgen resultiert eine jährliche Belastung von € 1.206.544,60.

Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Berichtspflichtige Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Fröndenberg, den 21.11.2024

Thomas Huckschlag, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 23.12.2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens in 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.369,31 25.775,00 0,00 0,00 97.144,31
71.369,31 25.775,00 0,00 0,00 97.144,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 298.649,98 14.206,80 0,00 0,00 312.856,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 348.554,06 0,00 0,00 0,00 348.554,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.772.296,15 222.783,56 0,00 -563.077,79 2.432.001,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.419.500,19 236.990,36 0,00 -563.077,79 3.093.412,76
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 130.500,35 0,00 0,00 -90.500,35 40.000,00
2. Genossenschaftsanteile 8.000,00 0,00 0,00 0,00 8.000,00
138.500,35 0,00 0,00 -90.500,35 48.000,00
3.629.369,85 262.765,36 0,00 -653.578,14 3.238.557,07
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Abschreibungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.165,31 10.674,00 0,00 63.839,31
53.165,31 10.674,00 0,00 63.839,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 140.945,98 13.417,80 0,00 154.363,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 59.546,06 17.428,00 0,00 76.974,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.786.127,15 340.702,56 -366.658,29 1.760.171,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.986.619,19 371.548,36 -366.658,29 1.991.509,26
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.039.784,50 382.222,36 -366.658,29 2.055.348,57
Nettowerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.305,00 18.204,00
33.305,00 18.204,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 158.493,00 157.704,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 271.580,00 289.008,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 671.830,50 986.169,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.101.903,50 1.432.881,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 40.000,00 130.500,35
2. Genossenschaftsanteile 8.000,00 8.000,00
48.000,00 138.500,35
1.183.208,50 1.589.585,35

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Spedition Huckschlag GmbH betreibt vom Standort in Fröndenberg Transporte innerhalb der EU. Für Transporte außerhalb der EU steht der Spedition Huckschlag ein Dienstleister zur Verfügung.

Eine weitere große Tätigkeit der Spedition Huckschlag GmbH ist die Durchführungen verschiedenster logistischer Dienstleistungen.

Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft in gemieteten Räumen.

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das für das Jahr 2023 erwartete Wachstum in der Bundesrepublik Deutschland konnte nicht erreicht werden. In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 %. Auch die (preisbereinigten) privaten Konsumausgaben gingen im Jahr 2023 zurück. Daneben waren rasante Anstiege in der Zinsentwicklung festzustellen, wodurch Finanzierungskosten der Unternehmen und der Privathaushalte deutlich stiegen.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Jahres 2023 hatten auch Auswirkungen auf die Logistikbranche und unser Unternehmen. Insbesondere führten das rückläufige Nachfrageverhalten (z.B. in der Bauindustrie) unserer Kunden zu einem deutlichen Rückgang im Transportgeschäft.

b. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 der Spedition Huckschlag GmbH war geprägt durch die deutlichen Umsatzrückgänge im Transportgeschäft. Diese Umsatzrückgänge konnten nicht durch den weiteren Anstieg im Logistikbereich ausgeglichen werden. Insgesamt haben sich die Gesamtumsätze um rd. 17 % verringert. Da die entsprechenden Kostenanpassungen nur zeitversetzt und nicht im gleichen Umfang umgesetzt werden konnten, ergab sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis, das deutlich unter dem erwarteten Ergebnis liegt.

Dies spiegelt sich in dem gegenüber dem Vorjahr um rd. € 1,5 Mio. gesunkenen Rohertrag wider.

Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag von T€ 172,4 erzielt, während im Vorjahr noch ein Jahresüberschuss von T€ 264,3 erwirtschaftet wurde.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist weiterhin geordnet.

Das Anlagevermögen liegt unter dem Vorjahresniveau und beträgt T€ 1.183,2. Es beinhaltet im Wesentlichen unseren Fuhrpark. Der Anteil am Gesamtvermögen liegt bei 27,0 %.

Das Umlaufvermögen enthält zum Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.861,9, sonstige Vermögensgegenstände von T€ 455,8 sowie liquide Mittel von T€ 740,4. Insgesamt beträgt das Umlaufvermögen 69,9 % der Bilanzsumme.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 51,4 %. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag T€ 2.250,2.

Fremdkapital besteht zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 2.132,9 (48,6 %) und betrifft mit T€ 1.110,2 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

d. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist weiterhin durch einen hohen Bestand an liquiden Mitteln gekennzeichnet.

Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Geschäftsjahr deutlich gesunken und beträgt T€ 9,6 (Vj. T€ 489,5). Der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit betrug T€ -29,1. Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ -27,7.

Investitionen insbesondere in den Fuhrpark wurden in Höhe von T€ 237,0 vorgenommen.

Im Geschäftsjahr wurde zur Finanzierung der Investitionen ein Darlehen von T€ 131,2 aufgenommen.

Im Jahr 2023 konnten sämtliche Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllt werden.

e. Ertragslage

Ursächlich für den Umsatzrückgang von insgesamt 17,3 % waren insbesondere die Rückgänge im Transportgeschäft.

Gleichzeitig hat sich auch der Materialaufwand, insbesondere aufgrund von Fremdleistungen, um 20,4 % reduziert.

Insgesamt hat sich der Rohertrag um T€ 1.516,6 (14,2 %) vermindert.

Im Personalbereich konnten die Kosten um 7,9 % reduziert werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 10,2 % vermindert. Der Rückgang ist insbesondere auf durch das rückläufige Transportgeschäft reduzierte Fuhrparkkosten zurückzuführen.

Das sich ergebende Betriebsergebnis von T€ -190,5 liegt deutlich unter unseren Erwartungen und dem für das Jahr 2023 geplanten Ergebnis.

f. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind für die Spedition Huckschlag die Umsatzerlöse, der Rohertrag und der Jahresüberschuss.

Diese sind im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der konjunkturbedingten Rückgänge im Transportgeschäft zurückgegangen. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer positiven Entwicklung, die voraussichtlich jedoch noch nicht das Niveau des Jahres 2022 erreichen wird.

Der bedeutendste nichtfinanzielle Leistungsindikator ist die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Aus diesem Grund ist neben einer leistungsgerechten Vergütung ein entsprechendes Arbeitsumfeld und Arbeitsklima hierfür unabdingbare Voraussetzung.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a. Prognosebericht

Für das laufende Jahr 2024 erwarten wir ein ausgeglichenes Ergebnis, da wir wieder mit einem deutlichen Anstieg des Transportgeschäftes rechnen. Hinzu kommt, dass wir auch im Logistikbereich mit einer weiteren Steigerung der Umsätze rechnen. Daneben werden wir im Rahmen unseres laufenden Kostencontrolling mit einer Optimierung der Aufwendungen zu einem ausgeglichenen Ergebnis beitragen.

b. Chancenbericht

Die globale Vernetzung von Wertschöpfungsketten, auch über Kontinente hinweg, stellt unverändert einen treibenden Faktor der Weltwirtschaft dar. Die Logistikbranche ist auch im Zeitalter der Digitalisierung unverzichtbar, um die physischen Warenströme zu bewegen, komplexer werdende Regelungen im Kundensinne zu lösen und den schneller werdenden Innovationszyklen Rechnung zu tragen. Hieraus ergeben sich umfangreiche Marktchancen für dynamische und innovative Unternehmen, wie die Spedition Huckschlag GmbH.

Unser nationales Netzwerk bietet dabei gute Chancen, ein nachhaltiges Sendungsaufkommen zu generieren.

Durch die bestehenden Partnerschaften wird ein weitreichendes Gebiet abgedeckt. Durch die vorhandenen Kooperationen bestehen weiterhin erhebliche interne Potenziale, die genutzt werden können.

c. Risikobericht

Auch unser Unternehmen ist in Bezug auf unser Handeln diversen Risiken ausgesetzt, die einen negativen Einfluss auf die Unternehmensentwicklung haben können.

Ein wesentliches Risiko ist hier der mögliche Ausfall von Kundenforderungen.

Das Risikomanagement der Spedition Huckschlag GmbH steht auf mehreren Säulen. Durch eine wöchentliche Offene-Posten-Bearbeitung wird gewährleistet, dass der Zahlungseingang zeitnah erfolgt.

Eine Forderungsausfallversicherung trägt dazu bei, das Risiko von Zahlungsausfällen zu minimieren.

Darüber hinaus soll durch vorherige Bonitätsabfragen möglicher Geschäftspartner eine Transparenz hinsichtlich des Zahlungsverhaltens sowie der Liquidität erzielt werden. Durch den Ausbau der Festlegung von Kreditlimits sollen Forderungsausfallrisiken weiter minimiert werden.

Das Offene-Posten-Management erfolgt regelmäßig durch die MitarbeiterInnen der kaufmännischen Abteilung. Die Liquiditätssituation wird permanent, in Absprache mit der Geschäftsleitung, überwacht und gesteuert. Aufgrund unserer guten Liquiditätsausstattungen werden zurzeit keine Liquiditätsrisiken gesehen.

Risiken für unser Unternehmen ergeben sich aus dem zunehmenden Kostendruck innerhalb der Logistikbranche und der sinkenden Nachfrage. Zudem sind viele Kunden bereit, ihren Logistikdienstleister häufiger und schneller zu wechseln. Diesem Trend begegnen wir durch eine stärkere Diversifizierung innerhalb unserer Produkte sowie der Differenzierung unserer Dienstleistungsangebote.

Insbesondere im Bereich Logistik sehen wir weitere Wachstumspotentiale. So konnten wir im Jahr 2023 unser als erster Anbieter in der Region neues hochautomatisiertes Kleinteilelager "Autostore" mit einer 24/7 Betriebsbereitschaft in Betrieb nehmen.

Huckschlag zeichnet sich zudem als Dienstleister durch eine hohe Service-Qualität und entsprechend hohe Kundenzufriedenheit und -bindung aus. Um diesen USP beizubehalten und auszubauen, investieren wir auch weiterhin in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter.

Hinsichtlich der Ertragskontrolle werden regelmäßige Soll-/Ist-Vergleiche durchgeführt, die innerhalb der Geschäftsleitung, bezüglich Zielerreichung und gegensteuernder Maßnahmen, besprochen werden.

Außerdem finden weiterhin regelmäßige Kontrollen der Kunden- und Sendungsrentabilitäten statt. Sie haben das Ziel der Aufdeckung von Schwachstellen und es können somit entsprechende Maßnahmen zur Rentabilitätssteigerung und Optimierung der Kundenstruktur abgeleitet werden.

Weitere geschäftliche Risiken liegen in sich verändernden politischen Rahmenbedingungen und den damit verbundenen Kostensteigerungen (z.B. Umweltabgaben, Dieselpreissteigerungen und Mautgebühren).

Durch entsprechende Preisvereinbarungen mit unseren Kunden stellen wir sicher, dass die Kostensteigerungen weitestgehend weitergegeben werden.

Als Dienstleistungsunternehmen kommt dem Personalbereich in unserem Unternehmen eine hohe Bedeutung zu. Wie in vielen Bereichen besteht auch bei Speditionsunternehmen verstärkt das Risiko, dass kein geeignetes Personal am Arbeitsmarkt verfügbar ist. Insofern legen wir Wert auf gute Arbeitsbedingungen und gezielte Personalmaßnahmen zur Steigerung der Motivations- und Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter. Unser gutes Betriebsklima führt daher zu einer niedrigen Mitarbeiterfluktuation.

Die bestehenden Strukturen im Unternehmen (MIS, Transportcenter, Finanzcontrolling sowie die Task Force) gewährleisten, dass Veränderungen bei uns schnell erkannt werden und zeitnah reagiert werden kann. Sollte sich die nationale Wirtschaft wider Erwarten stark abkühlen, dürfte dies direkten Einfluss auf die eigene Ertragslage haben.

Bestandsgefährdende Risiken werden aktuell nicht gesehen.

d) Risikobericht in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den in unserem Unternehmen eingesetzten Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Bankguthaben und Verbindlichkeiten. Dem Ausfallrisiko entgegnen wir mit einem konsequenten Debitoren-Management und durch den Abschluss einer Forderungsausfallversicherung. Weitere wesentliche Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten bestehen nicht.

 

Fröndenberg, 21. November 2024

Thomas Huckschlag

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers

Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nur teilweise offen gelegt wird; der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers sich jedoch auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Spedition Huckschlag GmbH, Fröndenberg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - der Spedition Huckschlag GmbH, Fröndenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spedition Huckschlag GmbH, Fröndenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hagen, den 20. Dezember 2024

CRAMER WERTHMANN & PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft

Thomas Engemann, Wirtschaftsprüfer

Michael Hünneke, Wirtschaftsprüfer

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