MTV Maschinen- und Technologie-Vertrieb GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lucas Alexander Noerpel-Schneider seit 11.9.2025 | Prokura |
Christoph Alefs seit 29.11.2023 | Prokura |
Maria Theresia Kümper seit 20.12.2022 | Prokura |
Thomas Huckschlag seit 18.7.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Thomas HuckschlagGebrüder Huckschlag Beteiligungs GmbH | 76.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 24.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spedition Huckschlag GmbHFröndenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG zum 31.12.2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die angewandten Abschreibungsmethoden und die Abschreibungssätze entsprechen grundsätzlich den steuerlichen Vorschriften. Die Finanzanlagen wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert. Ein daraus ggf. verbleibender aktiver Saldo wird in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Soweit erforderlich, wird für Finanzanlagen der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern nach § 274 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen € 1.066.055,00. Die Pensionsrückstellungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Gehaltsanpassungen sind aufgrund der Vereinbarungen nicht eingerechnet. Rentenanpassungen sind mit jährlich 2 % berücksichtigt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Beteiligungsbesitz
1) Werte laut Jahresabschluss zum 31.12.2022
Forderungen und sonstige Vermögengegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten mit € 3.248,75 (Vj. € 54.344,62) Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben € 19.842,43 (Vj. € 8.191,40) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sie enthalten mit € 58.060,35 Beträge, die rechtlich zum Bilanzstichtag noch nicht entstanden sind und betreffen Vorsteuerbeträge und Steuererstattungen aufgrund von Verlustrückträgen. Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen den Gesellschafter-Geschäftsführer von € 103.226,67 (Vj. € 0,00). Die Forderungen resultieren einen einem Darlehen von T€ 100, das 3,52 % verzinst wird. Im Geschäftsjahr sind Zinsen von € 3.226,67 angefallen. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Pensionsrückstellungen Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 6.147,00. Dieser Betrag unterliegt nach § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt: Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Der Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte ergibt sich, soweit es sich um Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen handelt, nach dem Aktivwert der Versicherungen und soweit es sich um Guthaben handelt aus Nennwert der Beträge. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden unter dem Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" folgende Aufwendungen und Erträge verrechnet:
Aufgliederung der sonstigen Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von € 86.834,00, Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Höhe von € 30.292,00 Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von € 116.632,12 sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten von € 36.600,00 enthalten. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 171.409,97 durch Sicherungsübereignung der finanzierten Anlagegüter gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten mit € 21.824,61 (Vj. € 229.265,24) Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sowie periodenfremde Aufwendungen und Erträge Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:
Periodenfremde Erträge von € 79.855,41 resultieren aus Gewinnen aus Anlagenabgängen. Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug: 142,50. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat gegenüber der Volksbank Dortmund-Unna Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von € 3,6 Mio. abgegeben. Zum Bilanzstichtag und nach jetziger Einschätzung ist mit einer Inanspruchnahme aufgrund der Bonität der Schuldner, die ihren Kapitaldienst bisher vollständig geleistet haben, nicht zu rechnen. Angaben zu Mitgliedern der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr:
Außerbilanzielle Geschäfte, sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Nutzung der benötigten Vermögensgegenstände wird zum Teil durch Leasingverträge sichergestellt. Deren Restlaufzeit beträgt bis zu 87 Monaten. Aus den abgeschlossenen Leasingverträgen resultierte im Geschäftsjahr eine finanzielle Belastung von € 833.612,72. Insgesamt ergibt sich über die noch verbleibende Vertragslaufzeit eine Belastung von insgesamt € 2.739.528,60. Die Leasinggeschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die geleasten Gegenstände. Für die Nutzung der benötigten Büro- und Lagerflächen sowie das Logistikgeschäft wurden Mietverträge mit unbestimmten Laufzeiten abgeschlossen. Aus den wesentlichen Verträgen resultiert eine jährliche Belastung von € 1.206.544,60. Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Berichtspflichtige Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Fröndenberg, den 21.11.2024 Thomas Huckschlag, Geschäftsführer Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 23.12.2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens in 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Spedition Huckschlag GmbH betreibt vom Standort in Fröndenberg Transporte innerhalb der EU. Für Transporte außerhalb der EU steht der Spedition Huckschlag ein Dienstleister zur Verfügung. Eine weitere große Tätigkeit der Spedition Huckschlag GmbH ist die Durchführungen verschiedenster logistischer Dienstleistungen. Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft in gemieteten Räumen. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das für das Jahr 2023 erwartete Wachstum in der Bundesrepublik Deutschland konnte nicht erreicht werden. In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 %. Auch die (preisbereinigten) privaten Konsumausgaben gingen im Jahr 2023 zurück. Daneben waren rasante Anstiege in der Zinsentwicklung festzustellen, wodurch Finanzierungskosten der Unternehmen und der Privathaushalte deutlich stiegen. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Jahres 2023 hatten auch Auswirkungen auf die Logistikbranche und unser Unternehmen. Insbesondere führten das rückläufige Nachfrageverhalten (z.B. in der Bauindustrie) unserer Kunden zu einem deutlichen Rückgang im Transportgeschäft. b. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 der Spedition Huckschlag GmbH war geprägt durch die deutlichen Umsatzrückgänge im Transportgeschäft. Diese Umsatzrückgänge konnten nicht durch den weiteren Anstieg im Logistikbereich ausgeglichen werden. Insgesamt haben sich die Gesamtumsätze um rd. 17 % verringert. Da die entsprechenden Kostenanpassungen nur zeitversetzt und nicht im gleichen Umfang umgesetzt werden konnten, ergab sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis, das deutlich unter dem erwarteten Ergebnis liegt. Dies spiegelt sich in dem gegenüber dem Vorjahr um rd. € 1,5 Mio. gesunkenen Rohertrag wider. Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag von T€ 172,4 erzielt, während im Vorjahr noch ein Jahresüberschuss von T€ 264,3 erwirtschaftet wurde. c. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist weiterhin geordnet. Das Anlagevermögen liegt unter dem Vorjahresniveau und beträgt T€ 1.183,2. Es beinhaltet im Wesentlichen unseren Fuhrpark. Der Anteil am Gesamtvermögen liegt bei 27,0 %. Das Umlaufvermögen enthält zum Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.861,9, sonstige Vermögensgegenstände von T€ 455,8 sowie liquide Mittel von T€ 740,4. Insgesamt beträgt das Umlaufvermögen 69,9 % der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 51,4 %. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag T€ 2.250,2. Fremdkapital besteht zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 2.132,9 (48,6 %) und betrifft mit T€ 1.110,2 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. d. Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin durch einen hohen Bestand an liquiden Mitteln gekennzeichnet. Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Geschäftsjahr deutlich gesunken und beträgt T€ 9,6 (Vj. T€ 489,5). Der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit betrug T€ -29,1. Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ -27,7. Investitionen insbesondere in den Fuhrpark wurden in Höhe von T€ 237,0 vorgenommen. Im Geschäftsjahr wurde zur Finanzierung der Investitionen ein Darlehen von T€ 131,2 aufgenommen. Im Jahr 2023 konnten sämtliche Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllt werden. e. Ertragslage Ursächlich für den Umsatzrückgang von insgesamt 17,3 % waren insbesondere die Rückgänge im Transportgeschäft. Gleichzeitig hat sich auch der Materialaufwand, insbesondere aufgrund von Fremdleistungen, um 20,4 % reduziert. Insgesamt hat sich der Rohertrag um T€ 1.516,6 (14,2 %) vermindert. Im Personalbereich konnten die Kosten um 7,9 % reduziert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 10,2 % vermindert. Der Rückgang ist insbesondere auf durch das rückläufige Transportgeschäft reduzierte Fuhrparkkosten zurückzuführen. Das sich ergebende Betriebsergebnis von T€ -190,5 liegt deutlich unter unseren Erwartungen und dem für das Jahr 2023 geplanten Ergebnis. f. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind für die Spedition Huckschlag die Umsatzerlöse, der Rohertrag und der Jahresüberschuss. Diese sind im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der konjunkturbedingten Rückgänge im Transportgeschäft zurückgegangen. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer positiven Entwicklung, die voraussichtlich jedoch noch nicht das Niveau des Jahres 2022 erreichen wird. Der bedeutendste nichtfinanzielle Leistungsindikator ist die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Aus diesem Grund ist neben einer leistungsgerechten Vergütung ein entsprechendes Arbeitsumfeld und Arbeitsklima hierfür unabdingbare Voraussetzung. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a. Prognosebericht Für das laufende Jahr 2024 erwarten wir ein ausgeglichenes Ergebnis, da wir wieder mit einem deutlichen Anstieg des Transportgeschäftes rechnen. Hinzu kommt, dass wir auch im Logistikbereich mit einer weiteren Steigerung der Umsätze rechnen. Daneben werden wir im Rahmen unseres laufenden Kostencontrolling mit einer Optimierung der Aufwendungen zu einem ausgeglichenen Ergebnis beitragen. b. Chancenbericht Die globale Vernetzung von Wertschöpfungsketten, auch über Kontinente hinweg, stellt unverändert einen treibenden Faktor der Weltwirtschaft dar. Die Logistikbranche ist auch im Zeitalter der Digitalisierung unverzichtbar, um die physischen Warenströme zu bewegen, komplexer werdende Regelungen im Kundensinne zu lösen und den schneller werdenden Innovationszyklen Rechnung zu tragen. Hieraus ergeben sich umfangreiche Marktchancen für dynamische und innovative Unternehmen, wie die Spedition Huckschlag GmbH. Unser nationales Netzwerk bietet dabei gute Chancen, ein nachhaltiges Sendungsaufkommen zu generieren. Durch die bestehenden Partnerschaften wird ein weitreichendes Gebiet abgedeckt. Durch die vorhandenen Kooperationen bestehen weiterhin erhebliche interne Potenziale, die genutzt werden können. c. Risikobericht Auch unser Unternehmen ist in Bezug auf unser Handeln diversen Risiken ausgesetzt, die einen negativen Einfluss auf die Unternehmensentwicklung haben können. Ein wesentliches Risiko ist hier der mögliche Ausfall von Kundenforderungen. Das Risikomanagement der Spedition Huckschlag GmbH steht auf mehreren Säulen. Durch eine wöchentliche Offene-Posten-Bearbeitung wird gewährleistet, dass der Zahlungseingang zeitnah erfolgt. Eine Forderungsausfallversicherung trägt dazu bei, das Risiko von Zahlungsausfällen zu minimieren. Darüber hinaus soll durch vorherige Bonitätsabfragen möglicher Geschäftspartner eine Transparenz hinsichtlich des Zahlungsverhaltens sowie der Liquidität erzielt werden. Durch den Ausbau der Festlegung von Kreditlimits sollen Forderungsausfallrisiken weiter minimiert werden. Das Offene-Posten-Management erfolgt regelmäßig durch die MitarbeiterInnen der kaufmännischen Abteilung. Die Liquiditätssituation wird permanent, in Absprache mit der Geschäftsleitung, überwacht und gesteuert. Aufgrund unserer guten Liquiditätsausstattungen werden zurzeit keine Liquiditätsrisiken gesehen. Risiken für unser Unternehmen ergeben sich aus dem zunehmenden Kostendruck innerhalb der Logistikbranche und der sinkenden Nachfrage. Zudem sind viele Kunden bereit, ihren Logistikdienstleister häufiger und schneller zu wechseln. Diesem Trend begegnen wir durch eine stärkere Diversifizierung innerhalb unserer Produkte sowie der Differenzierung unserer Dienstleistungsangebote. Insbesondere im Bereich Logistik sehen wir weitere Wachstumspotentiale. So konnten wir im Jahr 2023 unser als erster Anbieter in der Region neues hochautomatisiertes Kleinteilelager "Autostore" mit einer 24/7 Betriebsbereitschaft in Betrieb nehmen. Huckschlag zeichnet sich zudem als Dienstleister durch eine hohe Service-Qualität und entsprechend hohe Kundenzufriedenheit und -bindung aus. Um diesen USP beizubehalten und auszubauen, investieren wir auch weiterhin in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Hinsichtlich der Ertragskontrolle werden regelmäßige Soll-/Ist-Vergleiche durchgeführt, die innerhalb der Geschäftsleitung, bezüglich Zielerreichung und gegensteuernder Maßnahmen, besprochen werden. Außerdem finden weiterhin regelmäßige Kontrollen der Kunden- und Sendungsrentabilitäten statt. Sie haben das Ziel der Aufdeckung von Schwachstellen und es können somit entsprechende Maßnahmen zur Rentabilitätssteigerung und Optimierung der Kundenstruktur abgeleitet werden. Weitere geschäftliche Risiken liegen in sich verändernden politischen Rahmenbedingungen und den damit verbundenen Kostensteigerungen (z.B. Umweltabgaben, Dieselpreissteigerungen und Mautgebühren). Durch entsprechende Preisvereinbarungen mit unseren Kunden stellen wir sicher, dass die Kostensteigerungen weitestgehend weitergegeben werden. Als Dienstleistungsunternehmen kommt dem Personalbereich in unserem Unternehmen eine hohe Bedeutung zu. Wie in vielen Bereichen besteht auch bei Speditionsunternehmen verstärkt das Risiko, dass kein geeignetes Personal am Arbeitsmarkt verfügbar ist. Insofern legen wir Wert auf gute Arbeitsbedingungen und gezielte Personalmaßnahmen zur Steigerung der Motivations- und Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter. Unser gutes Betriebsklima führt daher zu einer niedrigen Mitarbeiterfluktuation. Die bestehenden Strukturen im Unternehmen (MIS, Transportcenter, Finanzcontrolling sowie die Task Force) gewährleisten, dass Veränderungen bei uns schnell erkannt werden und zeitnah reagiert werden kann. Sollte sich die nationale Wirtschaft wider Erwarten stark abkühlen, dürfte dies direkten Einfluss auf die eigene Ertragslage haben. Bestandsgefährdende Risiken werden aktuell nicht gesehen. d) Risikobericht in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in unserem Unternehmen eingesetzten Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Bankguthaben und Verbindlichkeiten. Dem Ausfallrisiko entgegnen wir mit einem konsequenten Debitoren-Management und durch den Abschluss einer Forderungsausfallversicherung. Weitere wesentliche Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten bestehen nicht.
Fröndenberg, 21. November 2024 Thomas Huckschlag Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nur teilweise offen gelegt wird; der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers sich jedoch auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Spedition Huckschlag GmbH, Fröndenberg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - der Spedition Huckschlag GmbH, Fröndenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spedition Huckschlag GmbH, Fröndenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hagen, den 20. Dezember 2024 CRAMER
WERTHMANN & PARTNER mbB
Thomas Engemann, Wirtschaftsprüfer Michael Hünneke, Wirtschaftsprüfer |
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