ABE Deponie GmbH
Burade 1, 23824 Tensfeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reimer Brüggen seit 19.3.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 47.00% | |
HeidelbergCement AG | 3.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ABE Deponie GmbHDamsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz
Anhang zum 31. Dezember 2023
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Auf den Grund und Boden wurde eine Abschreibung auf den beizulegenden Wert vorgenommen, bemessen nach dem Verhältnis der eingelagerten Menge zum Gesamtvolumen der Deponie. Die Bewertung der als Betriebsvorrichtung ausgewiesenen Deponie Tarbek erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um die Absetzungen für Substanzverringerung, entsprechend der eingelagerten Menge im Verhältnis zum Gesamtvolumen der Deponie. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 Euro im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt und bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. In den sonstigen Rückstellungen ist im Wesentlichen eine Rückstellung für Rekultivierungskosten enthalten. Dabei handelt es sich um eine Ansammlungsrückstellung, die unter Berücksichtigung einer Restlaufzeit von 5 Jahren zum Bilanzstichtag abgezinst werden muss. Der Abzinsungssatz zum 31. Dezember 2023 beträgt 1,18 %. Aufgrund der Zinsentwicklung (Abzinsungssatz Vorjahr: 0,84 %) ergibt sich im Abschlussjahr ein Zinsertrag aus der Abzinsung der Rückstellung in Höhe von 37.714,70 Euro. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Eigenkapital Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 2.248.957,63 Euro (Vorjahr: 1.682.089,38 Euro) und ist gemindert um Vorabausschüttungen in Höhe von 600.000,00 Euro (Vorjahr 1.200.000,00 Euro). Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 255.829,68 Euro (Vorjahr: 203.995,36 Euro). Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegebenenfalls übliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern in Höhe von 1.440,61 Euro (Vorjahr: 58.939,13 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 18.325,64 Euro (Vorjahr: 18.519,33 Euro) und ist den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Es liegen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen vor, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 45.933,00 Euro vorgenommen. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung liegen im Geschäftsjahr nicht vor. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnlich hohe Aufwendungen aus der Einstellung in die Rückstellung für Rekultivierungskosten in Höhe von 1.255.890,67 Euro enthalten. Diese resultieren aus der Neubewertung der Rückstellung aufgrund der aus bereits vorgenommenen Rekultivierungsmaßnahmen gewonnenen Erkenntnisse. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Mitarbeiter. Unterschrift der Geschäftsführung
Damsdorf, den 23. September 2024 gez. Reimer Brüggen, gez. Alexander Lücke sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
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