Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 627 SE
Vorher
ABE Andresen-Bauabfall-Entsorgungs GmbH
Eingetragen
4.2.2005
Branche
Deponierung oder Dauerlagerung von sonstigen AbfällenBeteiligungsgesellschaftenSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gegenstand
Errichten und Betreiben von Bauabfalldeponien und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Reimer Brüggen
seit 19.3.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
47.00%
HeidelbergCement AG
3.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Neumünster
25.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ABE Deponie GmbH

Damsdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.060.023,21 5.101.257,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.904,00 14.510,00
II. Sachanlagen 5.055.119,21 5.084.747,80
III. Finanzanlagen 2.000,00 2.000,00
B. Umlaufvermögen 1.709.619,33 1.950.082,28
I. Vorräte 146.307,54 169.329,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 464.612,32 218.194,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.098.699,47 1.562.558,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.946,60 8.155,00
Aktiva 6.781.589,14 7.059.495,08

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.838.931,36 3.954.557,63
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 1.655.600,00 1.655.600,00
III. Bilanzgewinn 2.133.331,36 2.248.957,63
davon Gewinnvortrag 2.248.957,63 1.682.089,38
B. Rückstellungen 2.686.828,10 2.900.942,09
C. Verbindlichkeiten 255.829,68 203.995,36
Summe Passiva 6.781.589,14 7.059.495,08

Anhang zum 31. Dezember 2023



Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der ABE Deponie GmbH, Damsdorf wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften und des Gesetzes be­treffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in Euro aufgestellt. Die Ge­winn- und Verlust­rechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesell­schaft im Sinne von § 267 HGB. Die Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresab­schlusses wurden teil­weise in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ABE Deponie GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Damsdorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kiel
Register-Nr.: HRB 627 SE

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Son­derposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, so­weit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des voran­gegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Ab­schlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung be­rücksichtigt worden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Ab­nut­zung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutz­bar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögens­ge­genstände linear vorgenommen.

Auf den Grund und Boden wurde eine Abschreibung auf den beizulegenden Wert vorgenommen, bemessen nach dem Ver­hält­nis der ein­gelagerten Menge zum Gesamtvolumen der Deponie.

Die Bewertung der als Betriebsvorrichtung ausgewiesenen Deponie Tarbek erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um die Absetzungen für Substanzverringerung, entsprechend der eingelagerten Menge im Ver­hält­nis zum Gesamtvolumen der Deponie.

Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. De­mentsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 Euro im Anschaffungs­jahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt und bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschrei­bungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplan­mäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanz­stichtag nie­dri­ger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren
Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen
berücksichtigt.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berück­sichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzei­ten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins.

In den sonstigen Rückstellungen ist im Wesentlichen eine Rückstellung für Rekultivierungskosten enthalten. Dabei handelt es sich um eine Ansammlungsrückstellung, die unter Berücksichtigung ei­ner Restlaufzeit von 5 Jahren zum Bilanzstichtag abgezinst werden muss. Der Abzinsungs­satz zum 31. Dezember 2023 beträgt 1,18 %. Aufgrund der Zinsentwicklung (Abzinsungssatz Vorjahr: 0,84 %) ergibt sich im Ab­schluss­jahr ein Zinser­trag aus der Ab­zinsung der Rückstellung in Höhe von 37.714,70 Euro.

Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im We­sentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Eigenkapital

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 2.248.957,63 Euro (Vorjahr: 1.682.089,38 Euro) und ist gemindert um Vorabausschüttungen in Höhe von 600.000,00 Euro (Vorjahr 1.200.000,00 Euro).

Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 255.829,68 Euro (Vorjahr: 203.995,36 Euro).

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegebenenfalls übliche Eigentumsvorbe­halte der Lieferanten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern in Höhe von 1.440,61 Euro (Vorjahr: 58.939,13 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 18.325,64 Euro (Vorjahr: 18.519,33 Euro) und ist den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es liegen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen vor, die für die Beurteilung der Finanzla­ge von Be­deutung sind.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 45.933,00 Euro vor­genommen.

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung liegen im Geschäftsjahr nicht vor.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnlich hohe Aufwendungen aus der Einstellung in die Rückstellung für Rekultivierungskosten in Höhe von 1.255.890,67 Euro enthalten. Diese resultieren aus der Neu­be­wertung der Rückstellung aufgrund der aus bereits vorgenommenen Rekultivierungs­maßnahmen gewonne­nen Erkenntnisse.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Mitarbeiter.

Unterschrift der Geschäftsführung



 

Damsdorf, den 23. September 2024

gez. Reimer Brüggen,

gez. Alexander Lücke

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt.

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