Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 110385
Eingetragen
12.12.2017
Branche
ElektroinstallationIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Elektroanlagenbau und Sicherheitstechnik. Insbesondere das Design,die Lieferung, die Installation und die Inbetriebnahme von Gebäudetechnik in sensiblen Datenzentren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Colin Hart
seit 28.4.2021
Prokura
Stuart Alan Richmond
seit 12.12.2017
Geschäftsführer
Daniel John Keeper
seit 12.12.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Datalec Power Installations Ltd.GBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Datalec Power Installations Ltd.
United Kingdom
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Datalec Precision Installations GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Datalec Precision Installations GmbH, Frankfurt am Main, (im Folgenden: DPI) wurde 2017 gegründet. Alleinige Muttergesellschaft ist Datalec Power Installations Ltd., Großbritannien.

DPI operiert im Bereich Elektroanlagenbau und Sicherheitstechnik, insbesondere mit dem Design, der Lieferung, der Installation und der Inbetriebnahme von Gebäudetechnik in sensiblen Datenzentren im Wesentlichen innerhalb Deutschlands.

Die Hauptkunden von DPI sind dabei große internationale Unternehmen in der Rechenzentrumsbranche, die sich durch eine konstant hohe Investitionstätigkeit auszeichnen und im Auftrag multinationaler, globaler Unternehmen den unmittelbaren Bedarf an Rechenzentrumsfläche bereitstellen, um das Wachstum der allgemeinen Cloud-/OnlineDienste zu fördern.

Die Rechenzentrumsbranche konzentriert sich dabei hauptsächlich auf "Tier-1 Gebiete", in denen Verfügbarkeitszonen gut etabliert sind. Die Branche entwickelt sich jedoch zunehmend über "Tier-1 Gebiete" hinaus, da Hyperscale- und Großunternehmen sowohl bessere verteilte Services bereitstellen als auch nachfragen. Enorme Investitionen werden in "Tier-2" und "Tier-3" Städten und Ländern getätigt, die die Verfügbarkeit von Strom, die Demografie, ESG-Überlegungen und die Netzverfügbarkeit berücksichtigen.

DPI selbst verfolgt dabei das Ziel ein Unternehmen zu führen, das langfristig und nachhaltig Bestandskraft in dieser Branche hat. Neben dem Kerngeschäft liegt der Fokus des Unternehmens auf Gesundheitsschutz und Sicherheit für das Management sowie der Mitarbeiter. Auch auf die Qualität, die unserem Kunden bei Serviceerbringung geboten wird, wird großen Wert gelegt. Das sind seit Beginn an die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale auf dem Markt. Eine Vielzahl an Stammkunden demonstrieren den bisherigen Erfolg des Unternehmens und stellen dabei zugleich einen grundlegenden Wachstumsfaktor der vergangenen Jahre als auch für nachfolgende Geschäftsjahre dar.

Rechtliche Struktur

Als Geschäftsführer der DPI sind bestellt:

• Richmond Stuart Alan, Hertfordshire / Kaufmann / Vereinigtes Königreich; bestellt seit Dezember 2017

• Keeper Daniel John, Hertfordshire / Techniker / Vereinigtes Königreich; bestellt seit Dezember 2017

II. Wirtschaftsbericht

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2022/2023 war insbesondere betroffen von einer gedämpften wirtschaftlichen Lage. Kostensteigerungen verursacht durch ansteigende Inflationsraten und hohe Finanzierungskosten aufgrund ansteigender Zinsraten hatten eine unmittelbare Auswirkungen auf die Nachfrage aus dem In- und Ausland. In Deutschland führten mitunter diese Umstände zu einer leichten Verringerung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr 2022.

Die mittel- bis langfristigen Aussichten im Rechenzentrumssektor sind jedoch weiterhin gut, da die weltweite Nachfrage nach Rechenzentren steigt. Aufgrund der gestiegenen Investitionen in künstliche Intelligenz sucht die Rechenzentrumsbranche zunehmend nach neuen Standorten und Regionen, um ihre Infrastruktur aufzubauen und zu etablieren. Die Gruppe überwacht weiterhin die Expansion unserer Kunden und stellt sicher, dass wir mit ihnen wachsen, indem wir ihre Bedürfnisse weiterhin bedienen. Prognosen zufolge wird der globale Markt für Rechenzentren von 2024 bis 2030 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 14,4 % wachsen.

In Deutschland wird für den Zeitraum von 2024 bis 2029 ein jährliches Wachstum des Rechenzentrumssektors von 6,5 % (gemessen in MW) erwartet. "Tier-3"-Rechenzentren dominierten im Jahr 2023 und werden voraussichtlich auch in den kommenden Jahren relevant bleiben. Die Hauptgründe für die stetige Nachfrage sind die zunehmende Verbreitung von Internetgeräten in der deutschen Bevölkerung, die zunehmende Verbreitung von künstlicher Intelligenz, die Einführung des 5G-Netzes, die Umstellung von Unternehmen auf unterbrechungsfreie Computerdienste und infrastrukturelle Entwicklungen, die von 'Tier-3'- und 'Tier-4'-Einrichtungen unterstützt werden. Darüber hinaus zeigen Analysen und Befragungen im Kundenbereich, dass auch in der Zukunft weitere Investitionen in die Branche geplant sind, soweit wirtschaftlichen Umstände dies nicht negativ beeinflussen.

3. Geschäftsverlauf und Lage

a) Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2022/2023 betragen TEUR 17.988 und liegen damit um rund 29 % unter dem Umsatz der Vorperiode mit TEUR 25.488. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen daraus, dass Projekte, welche im vorangegangenen Geschäftsjahr begonnen wurden, im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht abgeschlossen werden konnten. Die Auftragseingänge im Geschäftsjahr 2021/2022 und 2022/2023 beinhalteten drei große Projekte, die jeweils mehr als 2 Jahre andauern und so den Geschäftsverlauf ab dem Geschäftsjahr 2024/2025 positiv beeinflussen.

Die Unternehmenssteuerung erfolgt auf Gruppenebene. Relevante Steuerungskennzahlen sind hierbei die Gesamtleistung und das Ergebnis vor Steuern.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden ebenfalls auf Gruppenebene betrachtet. Dazu zählt mitunter die Mitarbeiterzufriedenheit. Personal- und Mitarbeiterleistungsprogramme bieten zunehmend verschiedene Möglichkeiten für Mitarbeiter, die sich auch mit ansteigendem Wachstum und Ausbau der Gruppe immer weiterentwickeln. Die Fluktuation der Mitarbeiter liegt im Geschäftsjahr 2022/2023 bei 28,9 %. Folglich hat sich diese im Vergleich zum Vorjahr (35,90 %) wesentlich reduziert. Das lässt auf eine zunehmende Zufriedenheit der Mitarbeiter deuten und spricht für DPI als Arbeitgeber. Mögliche Gründe für diese zunehmende Mitarbeiterzufriedenheit könnten die stärkeren Maßnahmen für Sicherheit und Schutz am Arbeitsplatz sein. Diese lassen sich durch den Anstieg an Arbeitsstunden ohne meldepflichtige Vorfälle auf 922.787 zum Ausdruck bringen (Vorjahr: 569.000).

Der Energie- und CO 2 -Gruppenreport sieht im Geschäftsjahr 2022/023 wie folgt aus:

2022/2023 2021/2022
Gesamtenergieverbrauch (in kWh) 2.063.381,57 997.233,69
davon Gasverbrauch 920.838,00 192.771,34
davon Stromverbrauch (eingekauft) 277.082,40 170.770,60
davon Kraftstoffverbrauch für Transport 865.461,17 633.691,69
2022/2023 2021/2022
Emission von CO 2 -Äquivalenten (in Tonnen) 427,51 196,66
davon Gasverbrauch 177,68 40,07
davon Stromverbrauch (eingekauft) 235,52 145,16
davon Kraftstoffverbrauch für Transport 14,31 11,44

Die voranstehenden Werte zeigen, dass die Verbrauchs- bzw. Emissionswerte im Vergleich zum Vorjahr in allen Bereichen angestiegen sind. Das ist grundsätzlich stimmig mit dem anhaltenden Wachstum der Gruppe, geht jedoch zunächst gegen das langfristige angestrebte Ziel der Klimaneutralität. Weltweite Expansionen und die zunehmend ansteigende Auftragslage lassen es zum derzeitigen Zeitpunkt jedoch nicht vermeiden, dass auch die dafür notwendigen Ressourcen verbraucht und Schadstoffe freigesetzt werden. Der auffällig starke Anstieg im Gasverbrauch resultiert aus der neu in Betrieb genommenen Pulverbeschichtungssystemanlage. Diese Anschaffung soll sich jedoch langfristig umweltschonend auswirkend, da DPI in diesem Bereich nicht länger auf externe Dritte angewiesen ist und so Transportwege entfallen. Zudem wird die Maschine mit neuestem Technikstand betrieben, welcher mit gewissen umweltschonenden Standards verbunden ist. Trotz des Rückschritts in den Verbrauchswerten bleibt das Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 bestehend und wird DPI in den kommenden Geschäftsjahren bei seinen Entscheidungen rund um Geschäftsprozesse begleiten.

b) Ertragslage

Die Ertragslage von DPI wird maßgeblich von dem Zeitpunkt der Umsatzrealisierung beeinflusst. DPI operiert überwiegend auf Grundlage von Werkverträgen. Handelsrechtlich tritt dabei die Realisierung von Umsatzerlösen in der Periode ein, in der das Projekt abgeschlossen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt des Projektabschlusses sind unfertige Erzeugnisse auf der Aktivseite der Bilanz und erhaltene Anzahlungen auf der Passivseite der Bilanz auszuweisen.

Unter Berücksichtigung der oben genannten abzugrenzenden unfertigen Erzeugnisse summiert sich die Gesamtleistung unter Einbeziehung der Bestandsveränderung unfertiger Erzeugnisse im Geschäftsjahr 2022/2023 auf TEUR 62.266. Somit ist die Gesamtleistung im Vergleich zur Vorperiode (TEUR 20.479) in großem Maße angestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den vorgenannten Aufträgen, die zwar bereits begonnen, aber noch nicht abgeschlossen sind per 31.10.2023.

Die Entwicklung der Aufwendungen zwischen dem Geschäftsjahr 2022/2023 und der Vorperiode 2021/2022 kann der nachstehenden Tabelle entnommen werden.

2022/2023 2021/2022
Materialaufwand TEUR 60.554 TEUR 19.118
• Davon Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren TEUR 9.199 TEUR 3.408
• Davon Aufwendungen für bezogene Leistungen TEUR 51.356 TEUR 15.709
• Davon Aufwendungen für Bestandsveränderungen Waren TEUR 255 n/a
Personalaufwand TEUR 303 TEUR 98
Abschreibungen TEUR 19 TEUR 16
Sonstige betriebliche Aufwendungen TEUR 771 TEUR 365

Die Materialaufwendungen sind im Vergleich zur Vorperiode maßgeblich anstiegen. Der wesentliche Treiber hierfür sind die Aufwendungen für bezogene Leistungen und Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe für bezogene Waren. Unter anderem sind dabei die Aufwendungen für Arbeitsausrüstung und temporäre Überlassung von Maschinen auf TEUR 2.179 angestiegen (Vorjahr: TEUR 496). Das steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der erhöhten Auftragslage von DPI. Die Projekte, die sich in Bearbeitung befinden, erfordern aufgrund ihres Umfangs höhere Ressourcen.

Insgesamt verzeichnet DPI für das Geschäftsjahr 2022/2023 ein positives Ergebnis mit einem Jahresüberschuss (nach Steuern) von TEUR 359 (Vorjahr: TEUR 603).

Das um die Zinsen und Steuern bereinigte EBIT beläuft sich auf TEUR 638 (Vorjahr: TEUR 892).

c) Finanz- und Vermögenslage

Die unfertigen Erzeugnisse auf der Aktivseite der Bilanz stellen mit TEUR 49.256 den größten und wesentlichen Anteil der Bilanzsumme (TEUR 56.066) dar. Dieser Wert ist jedoch im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 4.978) stark angestiegen, da sich im Geschäftsjahr 2022/2023 mehr Projekte in Arbeit befinden, als abgeschlossen wurden. Aus diesem Grund verändert sich auch die Bilanzsumme maßgeblich zum Vorjahr (TEUR 12.105).

Die verbleibenden Positionen auf der Aktivseite weisen in Summe kaum eine Veränderung zum Vorjahr auf. Einzeln betrachtet fällt jedoch auf, dass die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 3.958 stark angestiegen sind (Vorjahr TEUR 1.809), was die gute Auftragslage von DPI unterstreicht. Zudem sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen signifikant zurückgegangen auf TEUR 44 (Vorjahr TEUR 2.796).

Die Verbindlichkeiten auf der Passivseite der Bilanz setzten sich zusammen aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 43.417), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 3.067) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 6.802) und sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 269). In Summe überwiegen die Verbindlichkeiten auf der Passivseite und stellen den größten Bestandteil dar. Zu erwähnen gilt an dieser Stelle, dass DPI im Geschäftsjahr 2022/2023 keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bzw. Verbindlichkeiten aus Fremdfinanzierungen hat.

Die Nettoverschuldung beläuft im Geschäftsjahr 2022/2023 auf TEUR 52.900 und liegt damit signifikant über der Vorperiode (TEUR 9.777). Dieser Anstieg der Nettoverschuldung ist getrieben durch den Anstieg der Bilanzsumme und den dafür vorgenannten verantwortlichen Faktoren auf Ebene der Aktiv- und Passivseite.

Der Cashflow für das Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt TEUR 378 (Vorjahr: TEUR 618). Der Rückgang des Cashflows steht konsequenterweise in Verbindung zu dem Rückgang des Jahresüberschusses.

Die Eigenkapitalquote für das Geschäftsjahr 2022/2023 ist analog den vorstehenden Kennzahlen zurückgegangen. Diese liegt mit rund 3 % deutlich unter der Quote der Vorperiode für 2021/2022 (12 %). Trotz der positiven Entwicklung des Eigenkapitals an sich (Anstieg um ca. 25 %) überwiegt eindeutig der starke Anstieg der Bilanzsumme, was das Verhältnis zwischen den beiden Größen maßgeblich beeinflusst.

4. Gesamtaussage

Insgesamt lässt sich festhalten, dass sich die Kennzahlen im Jahr 2022/2023 im Vergleich zum Vorjahr vermeintlich auf den ersten Blick verschlechtert haben, aber insbesondere der Anstieg der Gesamtleistung verdeutlicht, dass es sich dabei um eine Momentaufnahme handelt. Mehrere Projekte befinden sich in diesem Geschäftsjahr in Ausführung, was die sehr hohen unfertigen Leistungen auf der Aktivseite und die erhaltenen Anzahlungen auf der Passivseite widerspiegeln. Neben den bereits in Ausführung befindlichen Projekten konnte DPI das Geschäft auch in diesem Jahr ausbauen und weitere Projekte dazugewinnen.

Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres insgesamt zufrieden.

III. Risikobericht

Im Wesentlichen bestehen die folgenden externen Risiken, die vom Unternehmen überwacht werden:

• Marktrisiken wie verändertes Endkundenverhalten, Überangebot oder Wettbewerb,

• unsere Fähigkeit, auf die Verlagerung der Branche geografisch zu reagieren,

• die langfristigen Auswirkungen von COVID-19 und die Folgen für den Reiseverkehr,

• neue europäische Vorschriften, unsere Fähigkeit, diese zu interpretieren und Dienstleistungen entsprechend zu erbringen,

• die Erfüllung der Nachhaltigkeitsanforderungen unserer Kunden,

• Währungsrisiken,

• ungeplante und steigende Kosten, insbesondere für Arbeitskräfte,

• Leistungsrisiken in Bezug auf die Verfügbarkeit von Ressourcen,

• Risiken im Zusammenhang mit etwaigen Änderungen der Bauvorschriften,

• Entwicklung und Einsatz von Service-Produkten, die auf das Land und die Kunden zugeschnitten sind,

• der Ukraine-Krieg.

Im Rahmen seiner ISO-Zulassungen und -Verpflichtungen verwendet die Geschäftsführung wichtige Leistungsindikatoren (KPI), um die Leistung des Unternehmens zu überwachen, und überprüft regelmäßig alle Hauptrisiken für das Unternehmen. Neben der regelmäßigen Berichterstattung an die Muttergesellschaft überwacht das Unternehmen eine Reihe von Aktivitäten wie Gesundheit und Sicherheit, Rentabilität, Cash-Management, Projektausführung und Kundenzufriedenheit, Pipeline, Engagement in den sozialen Medien und andere finanzielle und nicht-finanzielle Maßnahmen.

Das größte Risiko für die gesamte Branche ist weiterhin der weit verbreitete Mangel an Fachkräften für den Bau von Rechenzentren und für die Elektrotechnik sowie die Ermutigung von Jugendlichen und Hochschulabsolventen, eine Karriere in diesem Sektor einzuschlagen. Ressourcen und Rekrutierung sind ein ständiger Arbeitsbereich.

Ein erheblicher Teil des Umsatzes konzentriert sich auf einige wenige Großkunden, was eine Abhängigkeit schafft, um den Umsatz stabil zu halten oder jedes Jahr zu steigern. Um sich bei Wachstumssteigerungen nicht nur auf den guten Ruf aus bestehenden Kundenbeziehungen zu berufen, hat die Muttergesellschaft der DPI bereits im vergangenen Geschäftsjahr in ein Verkaufs- und Account-Management-Team investiert, um den Kundenstamm zu vergrößern und diese Abhängigkeit von einigen wenigen Großkunden zu verringern. Wie auch in Vorjahren plant das Senior Leadership Team der Datalec Gruppe weitere Investments, um das Wachstum gezielter zu gestalten und die Abhängigkeit von den Kernkunden weiter zu verringern.

DPI Ltd. prüft weiterhin entsprechende Diversifizierungsmöglichkeiten. Die Investition in einen neuen Bereich für elektronische Sicherheit sowie in neue Produktionskapazitäten durch eine neu gegründete Gesellschaft im Nahen Osten (Abu Dhabi) im Geschäftsjahr 2022/2023 waren die wichtigsten Initiativen zur Diversifizierung des Angebots des Unternehmens auf dem Markt.

Als Reaktion auf die aktuellen Marktbedingungen hat DPI Ltd. darüber hinaus erhebliche Investitionen in das Vertragsrisikomanagement getätigt. Diese Initiative zielt darauf ab, potenzielle Risiken proaktiv und nicht reaktiv zu identifizieren und anzugehen. Damit aktualisiert und stärkt das Unternehmen seinen Ansatz kontinuierlich in allen Phasen des Vertragslebenszyklus, um sicherzustellen, dass robuste Strategien zur Risikominderung und -verwaltung vorhanden sind.

DPI Ltd. ist in einem stark wettbewerbsorientierten Sektor tätig, in dem der Preis die Auftragsvergabe maßgeblich beeinflusst. Dabei müssen Qualität, Leistungsfähigkeit, Stabilität und Reputation im Vergleich zu den Kosten abgewogen werden. Um diese Dynamik zu bewältigen, bewertet DPI Angebote streng und stellt sicher, dass die Margen mit dem Risiko übereinstimmen. Dieser Ansatz ist besonders in der aktuellen Phase unter Berücksichtig der anhaltenden Inflation und Kostensteigerungen von Bedeutung. Es darf an dieser Stelle nicht Gefahr laufen, dass Margen zu knapp berechnet sind oder der angestrebte Qualitätsstandard nicht eingehalten werden kann.

Die Risiken in der Lieferkette haben in Bezug auf die Vertragsbedingungen zugenommen. DPI arbeitet jedoch mit mehreren Vertragspartnern in der Lieferkette und nutzt dies zum Vorteil, um mögliche Lieferengpässe oder Lieferausfälle zu umgehen und so das Projektgeschäft und letztlich den Kunden zu schützen.

Aufgrund der allgemein guten Kreditwürdigkeit unserer Kunden und der ständigen Überwachung der Zahlungsbedingungen konnte DPI das Risiko von Forderungsausfällen begrenzen. Die Auswirkungen des aktuellen Krieges zwischen Russland und der Ukraine stellen dennoch weiterhin ein mögliches Risiko für den künftigen Cashflow dar.

Die Geschäftsführung ist der Ansicht, dass seine Risikomanagementstrategie erfolgreich war und wird weiterhin alle internen und externen Risiken für das Unternehmen genau überwachen.

IV. Chancen- und Prognosen

Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach Rechenzentren in Deutschland auch im kommenden Jahr stark bleiben wird. Die Erhöhung der Bauumsätze durch neue Aufträge von Bestandskunden sowie auch kürzlich neu gewonnen Kunden und unser mittlerweile gut etabliertes Services-Portfolio, einschließlich Intelligent Hands, Project Management Service und Migration Services, sorgen für Kundenzufriedenheit. Schließlich etabliert sich DPI als zuverlässiger Akteur auf dem Markt, was in den nächsten Jahren zu gleichbleibend positiven Ergebnissen führen wird. Auf diesem Niveau wächst DPI zu einer der größten Tochtergesellschaft der Gruppe in Europa heran.

Für das Jahr 2023/2024 erwartet DPI einen Umsatz von TEUR 20.000 und einen Gewinn vor Steuern von TEUR 730, was einen Umsatzanstieg von 11 % gegenüber dem Jahr 2022/2023 bedeutet. Damit wirkt sich die Fertigstellung von den in Arbeit befindlichen Aufträgen bereits anteilig positiv auf das Umsatzbild aus. Es werden jedoch laufend neue Arbeiten begonnen, sodass der Bestand an unfertigen Leistungen im Geschäftsjahr 2023/2024 zunehmend ansteigt und die Gesamtleistung auf rund TEUR 95.849 ansteigt. Der wesentlich größere Effekt der Fertigstellung von Aufträgen wird jedoch mit Bezug auf die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet. Der Umsatz soll schätzungsweise auf rund TEUR 177.000 ansteigen. Ein Gewinn vor Steuern von über TEUR 6.000 wird erwartet. Das würde zugleich einen deutlichen Rückgang in der Gesamtleistung bedeuteten, da die Aufträge nicht länger Teil der unfertigen Leistungen sind.

Mit Blick auf die Entwicklung von den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wird fortlaufend eine positive Entwicklung der Mitarbeiterzufriedenheit erwartet. Wie auch in vorherigen Jahren legt DPI weiterhin großen Wert auf einen hohen Standard an das Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter. Insbesondere der Schutz und die Sicherheit am Arbeitsplatz prägen den Standard, der an den Tag gelegt wird. Neben den eigenen Mitarbeitern ist es DPI jedoch auch wichtig, dass Mitarbeiter von kooperierenden Unternehmen fairen Arbeitsbedingungen unterliegen. Aus diesem Grund wird die Gruppe in Zukunft stärkeren Fokus im Bereich der Beschaffungspolitik wahren und darauf achten, mit Lieferanten zusammengearbeitet die Gesetze, Vorschriften und soziale Standards einhalten. Mit Blick auf die Umwelt, will Datalec zukünftig jährlich Ziele ansetzen, um so den Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen Jahr für Jahr besser einzudämmen und der Klimaneutralität näherzukommen. Zudem sollen auch die Rechenzentren, die erbaut werden, eine höhere Energieeffizienz aufweisen.

Für die kommenden Geschäftsjahr möchte DPI seine Servicekapazitäten kontinuierlich erweitern und hat bereits in diesem Geschäftsjahr mit entsprechenden Investitionen begonnen, um elektronische Sicherheitslösungen selbst liefern zu können. Dieser Plan wird unsere bereits vorhandenen Produktdienstleistungen ergänzen, die wir für den Einsatz in geschäftskritischen Umgebungen entwickelt haben. DPI LTD erweitert außerdem seine Fertigungskapazitäten durch den Bau einer neuen Fabrik in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Es ist an dieser Stelle wichtig zu erwähnen, dass dieses Wachstum nur durch Investitionen in den Bereichen Prozess- und Systementwicklung sowie die harte Arbeit und loyale Unterstützung der Mitarbeiter, einschließlich unserer Lieferteams und Supporter, erreicht werden konnte.

DPI geht mit gut gefüllten Auftragsbüchern optimistisch in das Geschäftsjahr 2024/2025. Die Projektpipeline sieht vielversprechend aus und wir erhalten weiterhin Anfragen, die für das Jahr ermutigend sind. Die geplante Aufstockung des Personals soll das Unternehmen bei seiner Expansion und seinem Wachstum unterstützen.

Abschließend möchte die Geschäftsführung die Gelegenheit nutzen, sich für die kontinuierliche Unterstützung durch unsere geschätzten Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter zu bedanken.

Bilanz

Aktiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Anlagevermögen 47.812,00 34.508,00
I. Sachanlagen 47.812,00 34.508,00
1. technische Anlagen und Maschinen 10.890,00 12.354,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.922,00 22.154,00
B. Umlaufvermögen 55.991.012,35 12.069.543,94
I. Vorräte 50.270.366,64 6.342.067,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.351.217,00 4.836.643,86
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 44.008,72 2.796.658,94
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.307.208,28 2.039.984,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.369.428,71 890.833,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.725,65 1.916,93
Summe Aktiva 56.066.550,00 12.105.968,87

Passiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.796.550,15 1.437.611,02
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.412.611,02 809.440,96
III. Jahresüberschuss 358.939,13 603.170,06
B. Rückstellungen 712.899,82 1.040.960,92
C. Verbindlichkeiten 53.557.100,03 9.627.396,93
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.802.396,99 2.867.316,17
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.802.396,99 2.867.316,17
2. sonstige Verbindlichkeiten 46.754.703,04 6.760.080,76
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 46.754.703,04 6.760.080,76
Summe Passiva 56.066.550,00 12.105.968,87

Gewinn- und Verlustrechnung

1.11.2022 - 31.10.2023
EUR
1.11.2021 - 31.10.2022
EUR
1. Rohergebnis 1.731.645,52 1.372.100,37
2. Personalaufwand 303.065,05 98.182,51
a) Löhne und Gehälter 247.536,16 87.446,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 55.528,89 10.735,80
3. Abschreibungen 19.336,18 15.742,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 19.336,18 15.742,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 771.315,29 365.232,73
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 215,34 2.764,96
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.228,02
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 277.680,20 287.887,55
7. Ergebnis nach Steuern 360.248,80 603.827,56
8. sonstige Steuern 1.309,67 657,50
9. Jahresüberschuss 358.939,13 603.170,06

Anhang

I. Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist im Handelsregister Frankfurt am Main unter HRB 110385 unter der Firma Datalec Precision Installations GmbH eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Aufstellung des Anhangs erfolgte unter teilweiser Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bilanzgliederung wurde gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für geringwertige Wirtschaftsgüter im Berichtsjahr mit einem Wert von bis zu EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung vollständig in Abzug gebracht.

Die nicht abgerechneten Leistungen werden entsprechend ihres Fertigungsgrads mit den anteiligen Her stellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. ihrem niedrigeren beizulegendem Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel auf der letzten Seite dieses Anhangs zu entnehmen.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben bis auf einen Betrag von EUR 58.500 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Das Stammkapital in Höhe von EUR 25.000,00 wurde in voller Höhe einbezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen (in EUR):

31.10.2023

• ausstehende Eingangsrechnungen 17.762,80
• Jahresabschluss 65.530,00

31.10.2022

• ausstehende Eingangsrechnungen 197.876,61
• Jahresabschluss 40.000,00

Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten können dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel entnommen werden:

Restlaufzeit
< 1 Jahr > 1 Jahr >5 Jahre Summe
Erhaltene Anzahlung auf Bestellungen 43.417.960,19 - - 43.417.960,19
(Vorjahr) 4.869.921,00 - - 4.869.921,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.067.081,01 - - 3.067.081,01
(Vorjahr) 922.411,62 - - 922.411,62
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.802.396,99 - - 6.802.396,99
(Vorjahr) 2.867.316,17 - - 2.867.316,17
Sonstige Verbindlichkeiten 269.661,84 - - 269.661,84
(Vorjahr) 967.748,14 - - 967.748,14
Summe 53.557.100,03 - - 53.557.100,03
(Vorjahr) 9.627.396,93 - - 9.627.396,93

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Diese bestehen wie im Vorjahr in vollem Umfang gegenüber Gesellschaftern. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 230.000,00 (Vorjahr: EUR 965.200,00) enthalten. Hierbei handelt es sich wie im Vorjahr gleichzeitig um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Darstellung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

IV. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt:

• Stuart Alan Richmond, Hertfortshire / Kaufmann / Großbritannien

• Daniel John Keeper, Hertfortshire / Techniker / Großbritannien

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahrsbeschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf 3 (Vorjahr: 1).

Konzernzugehörigkeit

Die Datalec Precision Installations GmbH wurde in den Konzernabschluss der Datalec Power Installations Ltd / Großbritannien einbezogen. Die Datalec Power Installations Ltd stellt den Konzernabschluss für den kleinsten sowie den größten Konzernkreis auf.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss sowie den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Frankfurt am Main, den 21. März 2025

Datalec Precision Installations GmbH

Stuart Alan Richmond,Geschäftsführer

Daniel John Keeper, Geschäftsführer

Anlage zum Anhang:

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 (Anlagenspiegel)

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.11.2022
EUR
Zugänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.10.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
kumulierte Abschreibung 31.10.2023
EUR
Buchwert 31.10.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 16.475,00 16.475,00 1.464,00 5.585,00 10.890,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.807,04 32.640,18 76.447,22 17.872,18 39.525,22 36.922,00
Summe Sachanlagen 60.282,04 32.640,18 92.922,22 19.336,18 45.110,22 47.812,00
Summe Anlagenvermögen 60.282,04 32.640,18 92.922,22 19.336,18 45.110,22 47.812,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Frankfurt am Main, 21.03.2025

gez.

Stuart Alan Richmond, Geschäftsführer

und

Daniel John Keeper, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Datalec Precision Installations GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Datalec Precision Installations GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Datalec Precision Installations GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigen oder unbeabsichtigen - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigen - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystemen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neuss, den 21. März 2025

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