Secret Note Fragrances GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mirko Knezevic seit 15.3.2023 | Geschäftsführer |
Sven Binder seit 12.5.2021 | Prokura |
Sven Schnake seit 16.1.2020 | Geschäftsführer |
Hans Joachim Meyer seit 10.3.2008 | Geschäftsführer |
Stephan Prüser seit 10.3.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
UTC Overseas, Inc. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UTC Overseas GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2022(Vorjahr zum Vergleich)
ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2023(§ 284 ff. HGB)A. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG I. Allgemeine Angaben Die UTC Overseas GmbH hat ihren Sitz in Bremen und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Bremen unter der Nummer HRB 24466 HB eingetragen. Der Jahresabschluss ist unter Anwendung der Bilanzierungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten worden. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 und 2 HGB). 1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen ist mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zum Ansatz. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EURO 800,00 werden, analog der steuerlichen Regelung nach § 6 Abs. 2 EStG, auch in der Handelsbilanz im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. 2. Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten a) Vorräte Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB zu Anschaffungskosten. Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen werden entsprechend berücksichtigt. b) Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden zum Bilanzstichtag mit den Devisenkassamittelkursen angesetzt. Die vorgenommenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen entsprechen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. c) Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind mit einem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie sind der Höhe nach so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung tragen. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung werden zum Bilanzstichtag mit den Devisenkassamittelkursen angesetzt. Bei Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wird das Imparitätsprinzip beachtet. 5. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind wie oben dargestellt umgerechnet. Die Posten des Anlagevermögens sind mit den historischen Kursen umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum jeweiligen Stichtagskurs eingebucht. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Als Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EURO 11.145,65 (im Vorjahr EURO 4.553,00) ausgewiesen. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EURO 400.000,00. Im Jahr 2023 wurde eine Kapitalrücklage in Höhe von EURO 1.573.392,19 gebildet. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Personalrückstellungen. 5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Treuhandvermögen und -schulden, die nicht in die Bilanz übernommen wurden, betragen EURO 29.540,05 (im Vorjahr EURO 30.362,73), sie bestehen ausschließlich gegenüber der Gesellschafterin UTC Holding, Inc., USA. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem normalen Geschäftsbetrieb in Höhe von EURO 389.411. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EURO 156.289,19 (im Vorjahr EURO 159.727,97). 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EURO 298.109,98 (im Vorjahr EURO 235.692,97) ausgewiesen. B. SONSTIGE ANGABEN I. Geschäftsführung Herr Sven Schnake, Schwanewede, operativer Geschäftsführer der UTC Overseas GmbH Herr Hans Joachim Meyer, Peachtree City, Georgia, USA, Chief Executive Officer der UTC Overseas Inc. Herr Mirko Knezevic, Sparta, New Jersey, USA, Chief Operating Officer der UTC Overseas Inc. II. Aufgliederung der Arbeitnehmerzahlen gemäß § 285 Nr. 7 i.V.m. § 267 Abs. 5 HGB
III. Angaben zum Mutterunternehmen gemäß § 285 Nr. 14 HGB Die UTC Overseas, Inc., USA, erstellt einen Konzernabschluss, in den auch die UTC Overseas GmbH, Bremen, einbezogen wird. Die UTC Overseas, Inc., USA, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Abschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. IV. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angaben wird unter Hinweis auf § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. V. Ergebnisverwendungsvorschlag gem. § 285 Nr. 34 HGBEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EURO 330.144,42 auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB
Bremen, den 28. März 2024 Geschäftsführer Hans Joachim Meyer Sven Schnake Mirko Knezevic Lagebericht zum 31. Dezember 2023A. Grundlagen der Gesellschaft I. Geschäftsmodell der UTC Overseas GmbH Die UTC Overseas GmbH ist ein international agierendes Logistikunternehmen mit Hauptsitz in Bremen sowie einer operativen Luftfracht-Niederlassung in Frankfurt. Unsere Dienstleistungsschwerpunkte setzen wir in den Bereichen allgemeine See- und Luftfrachtspedition, Kontraktlogistik, Heavy Equipment (HE), Projekt- sowie Schwer- und Anlagentransport auf weltweiter Basis. Die UTC Overseas GmbH ist ein Tochterunternehmen der UTC Overseas Inc., einem mittelständischem, amerikanischem Projekt- und Logistikkonzern mit 43 eigenen Standorten in 22 Ländern. Als Tochterunternehmen der UTC Overseas Inc. steht uns ein weltweites UTC Netzwerk in unseren Hauptmärkten zur Verfügung, weltweit ergänzt durch langfristige Geschäftsverbindungen zu erstklassigen Partnern, die vor ihrer Ernennung als UTC Partner auf Eignung, Qualität sowie Bonität geprüft wurden. Durch den ständigen Ausbau des weltweiten Netzwerkes in Zusammenspiel mit der Optimierung der Prozessabläufe sind wir in der Lage, unseren Kunden komplette Transportkonzepte unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Verkehrsträger von Haus zu Haus anbieten zu können. Durch die Nutzung des eigenen Netzwerkes wird sichergestellt, dass die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt und eingesetzt werden. Wir verstehen uns als Dienstleister, d. h. wir wollen unserem Kunden einen besonderen Dienst leisten, zuverlässig, innovativ, individuell und zu attraktiven Konditionen. Die UTC Overseas GmbH ist klar und schlank strukturiert, mit sehr kurzen Wegen zu den Entscheidungsträgern bzw. der Inhaberschaft. Wir sind somit in der Lage, kurzfristig auf Veränderungen des Marktes sowie auf Wünsche der Kundschaft zu reagieren. II. Ziele, Strategien und Maßnahmen der Gesellschaft Das oberste Ziel eines profitorientierten Unternehmens ist der maximale Gewinn, dieses ist bei der UTC Overseas GmbH nicht anders. Wir sind stets bestrebt, den bestmöglichen Nutzen für die Eigentümerschaft zu erwirtschaften und den Shareholders Value / Marktwert der Firma zu erhöhen. Das von den Shareholdern eingebrachte und zusätzlich bereitgestellte Kapital muss eine ausreichende Rendite (ROI) erzielen, damit die Unternehmung Sinn macht. Die UTC Overseas GmbH soll in der Zukunft organisch, maßvoll und nachhaltig wachsen. Der Ausbau der bestehenden Verkaufsaktivitäten, die Weiterentwicklung des HE-Bereiches und des Projektgeschäftes sind dabei wichtige Säulen, die das Wachstum des Unternehmens positiv beeinflussen sollen. Als mittelständisches Unternehmen gehören für uns ein nachhaltiges wirtschaftliches Handeln und die Übernahme von ökonomischer, ökologischer, sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung zu unserem Selbstverständnis. Dies gilt in sämtlichen UTC-Niederlassungen. Hierzu ist es sehr wichtig, den aktuellen Kundenstamm nicht nur zu erhalten, sondern weiter auszubauen, da in Teilbereichen aufgrund der Wettbewerbssituation ein nicht unerheblicher Druck auf den Margen liegt. Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handels und nimmt somit eine exponierte Stellung in unserem täglichen Geschäft ein. Strategische Allianzen mit Partnern in Ländern, in denen die UTC-Gruppe nicht mit eigenen Büros vertreten ist, werden angestrebt und ent-/ beziehungsweise weiterentwickelt. Menschen machen Geschäfte mit Menschen, daher legen wir großen Wert auf eine angenehme und gute Zusammenarbeit mit sämtlichen UTC-Büros und Agenten sowie ganz besonders mit unseren Kunden und Dienstleistern. Geschäfte innerhalb der Gruppe sind aufgrund von relativ geringen Inkassorisiken nicht nur erwünscht, sondern erstrebenswert. Wir versuchen, Veränderungen im Markt frühzeitig zu erkennen, diese an die Belegschaft zu transportieren und positiv bei unseren Kunden umzusetzen. Besondere Kenntnisse über die Produkte unserer Kunden und deren Handhabung sind ein wichtiger Baustein in unserem täglichen Geschäft. Zum Unternehmenserfolg unserer Kunden wollen wir beitragen, indem wir maßgeschneiderte Logistik-Dienstleistungen entwickeln und so eine echte Optimierung ihrer Logistikketten erzielen. Der nachhaltige und umweltschonende Umgang mit Ressourcen fließt in unsere Unternehmenspolitik und somit in die Auswahl unserer Partner mit ein, um so einen positiven Beitrag zur Schonung und Erhaltung einer lebenswerten Umwelt zu leisten. Ladungsströme und Ladungsursprünge verändern sich regelmäßig. Diese gilt es zu erkennen und sich entsprechend, auch im Zusammenwirken mit der UTC-Gruppe insgesamt, zu positionieren. Gut ausgebildete, informierte und motivierte Mitarbeiter sind die Basis für den Erfolg und das Kapital unseres Unternehmens. Durch zielgerichtete Schulung und Training verbessern und fördern wir das Potenzial und die Motivation unserer Mitarbeiter. Nischengeschäfte bzw. Nischenmärkte versuchen wir zu erarbeiten und zu betreten, um uns vom Wettbewerb abzuheben und auskömmliche Margen zu erzielen. Gleiches gilt für eine Erweiterung unserer Angebotspalette und einer weiteren Spezialisierung. Unser Erfolg hängt von der Qualität unserer Arbeit sowie von der Beziehung zu unseren Kunden und Geschäftspartnern ab. Diese Komponenten sollen und müssen stets verbessert werden. Unterstützen sollen hier unser Qualitätsmanagementsystem sowie unsere regelmäßigen Risikoanalysen und Kundenbefragungen. B. Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens I. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Entwicklung der Gesamtwirtschaft Fast jeder rechnete mit einer weltweiten Rezession im Jahr 2023, da die Zentralbanker die Zinssätze anhoben, um die Inflation abzukühlen. Der Konsens war falsch. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt ist Schätzungen zufolge um ca. 3 % 1 gewachsen. Die Arbeitsmärkte haben sich gut gehalten. Die Inflation ist auf dem Weg nach unten. Die Aktienmärkte haben um ca. 20 % 2 zugelegt. Diese Entwicklung erfolgte trotz des anhaltenden Krieges in der Ukraine und dem jüngsten Konflikt in Israel und Palästina. Doch hinter dieser Gesamtleistung verbergen sich regional große Schwankungen. Deutschland 3 Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr in eine Rezession gerutscht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank 2023 nach vorläufigen Daten zum Vorjahr preisbereinigt um 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die hohe Inflation bremste den Privatkonsum als wichtige Konjunkturstütze. Im Jahr 2022 war Europas größte Volkswirtschaft noch um 1,8 Prozent gewachsen. Im vierten Quartal 2023 schrumpfte die deutsche Wirtschaft nach einer ersten Schätzung des Bundesamtes. Nach bisherigen Erkenntnissen ging das BIP zum Vorquartal um 0,3 Prozent, so die Behörde. Im vergangenen Jahr gab der deutsche Fiskus erneut mehr Geld aus, als er einnahm. Nach vorläufigen Daten belief sich das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung auf gut 82,7 Milliarden Euro. Dennoch hielt Deutschland nach zwei Ausreißern in den Corona-Jahren 2020 und 2021 im zweiten Jahr infolge die europäische Verschuldungsregel ein: Bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung betrug das Defizit den vorläufigen Berechnungen zufolge im vergangenen Jahr 2,0 Prozent. 2022 waren es 2,5 Prozent. Laut Statistischem Bundesamt sanken im Gesamtjahr 2023 die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr, während die Importe nach Deutschland deutlich stärker um 9,7 % zurückgingen. USA 4 Die US-Wirtschaft wuchs im Jahr 2023 um 3,1 Prozent, schüttelte damit Rezessionsängste ab und bot ein optimistisches Bild von Verbrauchern und Unternehmen vor einem entscheidenden Wahljahr. Die kräftigen Verbraucherausgaben haben die Wirtschaft im vergangenen Jahr gestärkt. Ein starker Arbeitsmarkt und steigende Löhne haben es vielen Haushalten ermöglicht, selbst in Zeiten hoher Inflation weiter Geld auszugeben - insbesondere für Dienstleistungen wie Hotels, Reisen und Restaurantbesuche. Diese Ausgaben des amerikanischen Durchschnittsbürgers waren für den größten Teil des Wirtschaftswachstums im vierten Quartal verantwortlich. Höhere Staatsausgaben auf staatlicher, lokaler und föderaler Ebene sowie höhere Exporte und mehr private Investitionen trugen ebenfalls zum jüngsten BIP-Wachstum bei, das die in der US-Wirtschaft produzierten Waren und Dienstleistungen zusammenfasst. Die von der US-Notenbank bevorzugte Inflationsrate sank im letzten Quartal auf eine Jahresrate von 1,7 Prozent und rutschte damit zum ersten Mal seit dem Anstieg während der Pandemiezeit unter das 2-Prozent-Ziel der Fed. Die Regierungspolitik spielte eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der US-Wirtschaft. Insgesamt flossen mehr als 1 Billion Dollar an staatlichen und privaten Geldern in den Bau neuer Fabriken, den Bau von Brücken, die Reparatur von Straßen und die Erweiterung von Flughäfen im Rahmen der Ausgaben der Regierung für Infrastruktur, saubere Energie und Halbleiter. Diese Ausgaben stützen den Arbeitsmarkt und kurbeln die Verbraucherausgaben an. Die US-Notenbank hat die Zinssätze seit letztem Jahr aggressiv erhöht, um die Wirtschaft ausreichend zu bremsen und die Inflation zu senken. Die Bemühungen zeigen zwar Wirkung - die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent gestiegen und damit von einem Höchststand von 9,1 Prozent im Juni 2022 zurückgegangen. China 5 Mit 5,2 % gegenüber dem Vorjahr hat die chinesische Wirtschaft 2023 das Wachstumsziel von 5% leicht übertroffen. Im Schlussquartal 2023 lag das Wirtschaftswachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls bei 5,2% - eine leichte Beschleunigung gegenüber dem dritten Quartal (4,9%). Hierzu trugen vor allem positive Basiseffekte bei, denn die Wirtschaft im Endquartal 2022 hatte noch unter einer hohen Corona-Welle geächzt. Die chinesische Wirtschaft hatte, so wie die vieler anderer exportabhängiger Länder, im vergangenen Jahr angesichts der schwachen Weltkonjunktur reichlich Gegenwind. Auch die wachsenden Bemühungen zahlreicher Staaten, die Handelsbeziehungen mit der Volksrepublik zu lockern, haben die Ausfuhren gedämpft. Chinas Exporte schrumpften 2023 um rund 5 % gegenüber dem Vorjahr - so viel wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Allerdings zeigt sich in der monatlichen Entwicklung des Außenhandels eine allmähliche Erholung seit dem Spätsommer. Dazu hat wohl auch beigetragen, dass Chinas Exportindustrie mit kräftigen Preisabschlägen um Marktanteile auf ihren Absatzmärkten kämpft. Das drosselt die Ausfuhren zwar zusätzlich im Wert, gemessen in Stückzahlen lagen Chinas Exporte zuletzt aber rund 10 % im Plus. Vor allem Autoexporte boomen. Chinas größere wirtschaftliche Probleme liegen vielmehr im Inland. Die Krise im Immobiliensektor zeigt sich nicht nur in einer anhaltenden Rezession in der Bauwirtschaft, sie strahlt auch auf die Verbraucher aus, die angesichts ihrer hohen Investitionen in Eigenheime tief verunsichert sind, was sich nicht zuletzt auch in einer Konsumzurückhaltung widerspiegelt. Drüber hinaus scheint der Bevölkerungsrückgang in China schneller voranzuschreiten als befürchtet. Auch dies drosselt das Wachstumspotenzial der Wirtschaft. Die Daten zur Bevölkerungsentwicklung, zeigen für 2023 den zweiten Rückgang in Folge, wobei das Minus mit -0,15 % nicht nur tiefer war als 2022, sondern auch die negativen Projektionen noch unterboten hat. Südamerika 6 Der Aufschwung der regionalen Wirtschaft in 2022 nach dem COVID-Ereignis war 2023 bereits wieder vorbei. Die Weltbank rechnet derzeit mit einer regionalen Wachstumsrate von 2,3 % (Stand Dez. 2023) für das abgelaufene Jahr, die als "Rückfall auf das niedrige Niveau des Wachstums vor der Pandemie" beschrieben wird, was zum Teil auf niedrigere globale Rohstoffpreise und steigende Zinsen zurückzuführen ist. Vor dem Hintergrund einer sich verschlechternden Wirtschaftslage erlebt die Region die schlimmste Migrationskrise ihrer Geschichte, wobei zu den üblichen Herkunftsländern Mexiko und Mittelamerika in jüngster Zeit auch Venezuela (4,5-7,5 Millionen) und Haiti (1,7 Millionen) hinzukommen. Darüber hinaus haben extreme Wetterereignisse, die auf den Klimawandel zurückzuführen sind, 17 Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Die Weltbank warnt davor, dass bis zum Jahr 2030 5,8 Millionen Menschen in extreme Armut geraten könnten, was vor allem auf den Mangel an sicherem Trinkwasser und auf die Gefährdung durch übermäßige Hitze und Überschwemmungen zurückzuführen ist. Ein Vorgeschmack auf künftige Szenarien: Die Dürre in Argentinien trug zum Zusammenbruch der Wirtschaft bei, was ein Faktor für den Sieg der Rechtsextremen bei der Präsidentschaftswahl im November war. Entwicklung der Logistikbranche Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Lage im Transportsektor hinsichtlich der Kapazitäten, Kosten und Zuverlässigkeit im abgelaufenen Jahr deutlich entspannt. Die Verlangsamung der Nachfrage im Containerbereich, die durch eine immer noch hohe, aber allmählich sinkende Inflationsrate in den westlichen Ländern noch verstärkt wurde, trug zu einer Umkehrung des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage bei. Schifffahrtsunternehmen, die stark auf den Ost-West-Routen vertreten sind, litten anteilig am stärksten unter dem Umschwung des Marktes. Als Resultat der sinkenden Nachfrage verbilligten sich die Raten für Seecontainer deutlich, so dass ein Ratenniveau aus der Zeit vor COVID erreicht wurde. Gleichzeitig führte der Überhang an Kapazitäten zu einer Verringerung der Nachfrage nach Break Bulk und RoRo Frachtraum für containergeeignete Waren. Diese sinkende Nachfrage führte, mit einigen regionalen Ausnahmen, ebenfalls zu einer Reduzierung der Raten bei Reedereien außerhalb des Containermarktes. Betrug die Tagesrate für ein 12,500 dwt Heavy Lift Schiff Anfang 2023 noch etwas über USD 15.000,00 fiel diese, laut Toepfer Transport Index, im Dezember auf knapp USD 12.000,00. Zusätzlich wurden durch die sinkende Nachfrage und störungsfreierer Abläufe in den Häfen, die Containerlinienverkehre wieder pünktlicher, was sich in einer höheren Zuverlässigkeit der Lieferketten widerspiegelte. Dennoch gab es auch 2023 in der Seeschifffahrt Herausforderungen, diese waren teilweise dem Klimawandel zuzuschreiben. Am meisten Aufmerksamkeit verursachte hier der Panama Kanal. Da es aufgrund mangelnder Regenfälle nicht ausreichend Wasser für den Betrieb der Schleusen am Kanal gab, konnten ab August weniger Schiffe den Kanal befahren als es normalerweise im Regelbetrieb möglich gewesen wäre, zusätzlich musste der erlaubte Tiefgang der Schiffe eingeschränkt werden. In Summe führte dies zu Rückstaus auf beiden Seiten des Kanals und veranlasste einige Reeder, diesen zu meiden oder Wartezeiten in Kauf zu nehmen, was letztlich zu längeren Transitzeiten und höheren Transportkosten auf der Verladerseite führte. Die Angriffe der Huthi Rebellen auf Frachtschiffe vor der Küste des Jemens und im roten Meer hatten Ende des vergangenen Jahres noch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Seeschifffahrt, allerdings zeichnet sich hier für 2024 bereits ein erheblicher Einfluss auf die weltweiten Warenströme und Transportkosten ab. Die Luftfrachtbranche wurde 2023 einem ernsthaften Stresstest unterzogen, als die kollabierende Marktnachfrage und die Tarife die Einnahmen schmälerten und viele Luftfrachtunternehmen dazu zwangen, ihren Betrieb zurückzufahren, Flugzeuginvestitionen zu verschieben und ihre Budgets zu kürzen, bevor ein spätes Wiederaufleben der Volumina Hoffnung auf ein besseres Jahr 2024 machte. Die Kurskorrektur von 2021, als das Luftfrachtgeschäft auf ein Rekordhoch kletterte, weil die Unternehmen nach Wegen suchten, die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten zu überwinden, begann Anfang 2022 und stabilisierte sich erst im Herbst 2023. Für die Einzelhändler hatte die Luftfracht keine Priorität, da sie in der irrigen Annahme, dass die Online-Einkäufe weiter explodieren würden, während die Wiedereinführung von mehr Passagierflügen den Markt mit Überkapazitäten sättigte, zu viele Bestände aufgebaut hatten. Viele der wichtigsten Entwicklungen des Jahres in der Luftfracht standen im Zeichen des starken Rückgangs der Gewinnspannen, wobei einige Akteure der Branche dem Druck besser standhielten als andere. Die Transitzeiten in der Luftfracht haben sich zum Teil erheblich verlängert, auch infolge der Luftraumsperrungen über Russland. Zusätzlich sind aufgrund des hohen Ladungsaufkommens und durch die Pandemie die Frachtkapazitäten stark reduziert worden. In Kombination mit den stark gestiegenen Treibstoffpreisen führte dieser Mix zu sehr hohen Luftfrachtraten. Der Fahrermangel beim LKW-Verkehr ist auch 2023 weiterhin ein heikles Thema. Laut einem Bericht der IRU (International Road Transport Union) über den Fahrermangel 2023 sind mehr als drei Millionen Lkw-Fahrerstellen in 36 untersuchten Ländern unbesetzt. Dies seien laut IRU sieben Prozent der Gesamtstellen. Bei der Befragung von mehr als 4.700 Transportunternehmen in Amerika, Asien und Europa stellte die IRU fest, dass der Mangel an Lkw-Fahrern im Jahr 2023 weltweit zugenommen hat. Zwei Ausnahmen waren Europa und die USA, wo sich der Mangel 2023 laut dem Weltdachverband der Straßentransportwirtschaft leicht abschwächte, da die Transportnachfrage zurückging. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Lieferketten sich 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich erholt haben und wieder zuverlässiger geworden sind. Die Herausforderung für die Transportbranche bestand in erster Linie im Umgang mit der zurückgehenden Nachfrage nach Transportraum und in den lokalen Ereignissen, welche sich teilweise stark auf die Kosten der Transportmittel auswirken. II. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Das abgelaufene Geschäftsjahr der UTC Overseas GmbH entwickelte sich positiver als ursprünglich prognostiziert. Mit dem Ende der COVID Pandemie und der ausbleibenden Verschlimmerung der Lage in China nach der Abkehr von der Nullcovid Strategie normalisierten sich die globalen Ladungsströme. Bedingt dadurch war es der Gesellschaft möglich, Transporte wieder mit weniger Aufwand abzuwickeln, was sich letztlich positiv auf die Arbeitsbelastung und Motivation der Mitarbeiter auswirkte. Nach Ablauf der ersten Jahreshälfte entsprach die Umsatzentwicklung der Budgetplanung, allerdings zeichnete sich bereits ein starkes Jahr im Heavy Equipment Sektor und im Bereich Asien/Südamerika ab, was sich bis zum Jahresende hin nicht ändern sollte. Der Projektbereich lag in der ersten Jahreshälfte noch hinter den Erwartungen, konnte im zweiten Halbjahr jedoch deutlich zulegen. Der Jahresabschluss für den Projektbereich fällt leider dennoch negativer aus, als dies zu erwarten gewesen wäre. Grund hierfür waren notwendige Drohverlustrückstellungen und Einzelwertberichtigungen, die letztlich auch das Gesamtergebnis der Gesellschaft negativ beeinflusst haben. Die neu gegründete Luftfrachtniederlassung in Frankfurt war entgegen der ursprünglichen Planung bereits im letzten Quartal in der Lage, operativ tätig zu werden, was sich jedoch noch nicht wesentlich auf das Gesamtergebnis auswirkte. Am Jahresende konnte die Gesellschaft ein positives Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von T-EURO 560 erzielen, welches damit um T-EURO 227 höher ausfiel als das prognostizierte Budgetziel von T-EURO 333. Der erreichte Umsatz (ca. T-EURO 49.156) lag leicht oberhalb der Planzahl (T-EURO 48.017), der Bruttonutzen (ca. T-EURO 4.726) fiel dagegen deutlich höher aus als ursprünglich budgetiert (T-EUR 3.419), was in erster Linie lukrativen Einzelverschiffungen zuzuschreiben ist. Die Neukundenakquise ist für das abgelaufene Geschäftsjahr als positiv zu bewerten, die pandemiebedingten Restriktionen, die Besuche bei Kunden noch erschwert hatten, stellten für den Verkauf in 2023 keine Einschränkung mehr dar. Die Anzahl von Neukunden konnte gesteigert werden, wobei die Auswirkung der einzelnen Kunden auf das wirtschaftliche Ergebnis noch sehr unterschiedlich ausgefallen ist. Hier bleibt abzuwarten, inwieweit diese Kundenbeziehungen sich verfestigen und ob diese dauerhaft zur Geschäftsentwicklung beitragen werden. Ebenfalls positiv bewerten lässt sich die Rückkehr zu Reiseaktivitäten der Kollegen innerhalb der Gruppe. Durch diverse gemeinsame Messebesuche und gegenseitige Besuche zwischen den internationalen UTC-Niederlassungen konnten Beziehungen untereinander gefestigt und Geschäfte realisiert und ausgebaut werden. Der Personalbestand der Gesellschaft hat sich gut entwickelt. Die Abgänge, die sich bereits 2022 abzeichneten, konnten kompensiert werden und neue Kollegen wurden erfolgreich ins Team integriert. Dennoch ist der Fachkräftemangel sehr präsent gewesen und wird die Gesellschaft auch in Zukunft weiterhin beschäftigen. Am Standort Mönchengladbach konnte kein Ersatz für Personal gefunden werden, welches uns im Jahr 2022 verlassen hatte. Durch die Kündigung der noch verbliebenen letzten Kollegin am Standort wurde seitens der Geschäftsführung entschieden, den Standort Mönchengladbach dauerhaft zu schließen und die Geschäftsaktivitäten vollständig nach Bremen zu verlegen. Darüber hinaus gab es qualitative Abgänge im Projektbereich, die sich leider bis zum Ende des Geschäftsjahres nicht gleichwertig ersetzen ließen und die Entwicklung der Gesellschaft im Projektbereich ausgebremst haben. Als positiv zu bewerten ist die Neugründung der Niederlassung in Frankfurt, die sich ausschließlich mit der Abwicklung von Luftfrachtsendungen beschäftigen wird. Die Neugründung war in dieser Form nur möglich, da sich eine Chance bot, ein komplettes Luftfracht Team, bestehend aus drei Kollegen, zu übernehmen. Im IT- Bereich wurde im vergangenen Jahr das neue Transport Management System (TMS) eingeführt und der operative Betrieb auf papierlos umgestellt. Die Umstellung war in der Rückbetrachtung nicht ganz einfach, allerdings kann man nach nun beinahe 12 Monaten sagen, dass die Einführung geglückt ist und wir unsere speditionellen Abläufe optimieren und modernisieren konnten. Für die Buchhaltung bedeutete die Umstellung auf das neue System jedoch einen größeren Aufwand, da bedingt durch den Systemwechsel auch ein neues Buchhaltungssystem eingeführt werden musste. Diese Einführung ist inzwischen abgeschlossen, allerdings bedeutet der vermehrte Aufwand in der Buchhaltung, dass in diesem Bereich im Jahr 2024 Personal aufgestockt werden muss. Ein weiteres IT-Projekt, welches im abgelaufenen Geschäftsjahr umgesetzt worden ist, ist die Digitalisierung der Personalakten und der dazu gehörigen Prozesse. Das neue Personalsystem erlaubt es nun, standortunabhängig Personalthemen zu bearbeiten und bietet darüber hinaus eine höhere physische Sicherheit der Daten. Die Gesellschaft verfügt unverändert über ausreichende liquide Mittel, um praktisch ohne Fremdkapital auszukommen. Die Mitgliedschaft in einem größeren Firmenverbund (UTC-Gruppe) ist für die Gesellschaft weiterhin von Vorteil, da ein nicht unerheblicher Anteil unseres Geschäftes durch die Gruppe gesteuert wird. Eine Diversifikation unserer Dienstleistung in verschiedene Branchen, Produkte sowie Relationen hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut bewährt. Großschäden hatte die Gesellschaft auch 2023 nicht zu beklagen. Kleinere, nicht ausbleibende Transportschäden sind entsprechend durch Versicherungen abgedeckt, die Schadensquote ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Das Rating der Gesellschaft durch Ratingagenturen sowie Bewertungen von Banken ist, wie auch in den Vorjahren, als gut einzustufen. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft Vermögenslage Die Vermögenslage der UTC Overseas GmbH stellt sich, der Größe der Gesellschaft entsprechend, als sehr stabil dar. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 weist eine Bilanzsumme von T-EURO 13.399 (im Vorjahr T-EURO 10.305) aus, wovon der überwiegende Teil (99,7%) im Umlaufvermögen gebunden ist. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Umlaufvermögen um T-EURO 3.083 auf T-EURO 13.367 gestiegen. Das Vorratsvermögen hingegen ist mit T-EURO 2.098 nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahr (T-EURO 2.085). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T-EURO 237 auf T-EURO 3.233 leicht verringert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im laufenden Geschäftsjahr leicht reduziert um T-EURO 81 auf T-EURO 1.786 (im Vorjahr T-EURO 1.867), die Forderungen gegenüber Gesellschaftern (T-EURO 122) sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Das Eigenkapital hat sich um T-EURO 1.904 auf T-EURO 6.861 erhöht, dies ist neben dem Jahresüberschuss in erster Linie einer neu gebildeten Kapitalrücklage von T-EUR 1.573 begründet. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 51,1 % was einer Erhöhung von 3,1 %-Punkten zum Vorjahr entspricht. Das ausgewiesene Fremdkapital hat sich um T-EURO 1.190 auf T-EURO 6.538 erhöht. Davon betreffen T-EURO 3.332 die Rückstellungen, insbesondere aus den speditionellen Tätigkeiten. Gegenüber Gläubigern außerhalb der UTC-Gruppe bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T-EURO 1.907 und somit T-EURO 703 weniger als im Vorjahr. Finanzlage Zum Bilanzstichtag beträgt der Bestand an liquiden Mitteln T-EURO 5.248 (im Vorjahr T-EURO 2.103). Im Berichtszeitraum ist ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T-EURO 1.583 (im Vorjahr T-EURO -610) erwirtschaftet worden. Mittelabflüsse für Investitionstätigkeiten ergaben sich in Höhe von T-EURO 11. Ertragslage Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von T-EURO 330 gegenüber von T-EURO 317 im Vorjahr. Die Umsatzerlöse sind um T-EURO 3.007 auf T-EURO 49.156 gestiegen. Der entsprechende Vorjahresumsatz lag bei T-EURO 46.149. Dies entspricht einem Zuwachs von etwa 6,5 %. Mit einer Quote von 90,4 % gemessen an den Umsatzerlösen, sind die Speditionskosten wesentliche Position auf der Kostenseite. Diese sind im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr, erneut um T-EURO 880 auf T-EURO 44.443 angestiegen. Die Entwicklung der Mitarbeiter in Kombination mit gestiegenen Lohnkosten über das Geschäftsjahr hat ihren Niederschlag in einem Anstieg des Personalaufwandes um T-EURO 277 auf T-EURO 2.462 gefunden. Außergewöhnliche Kostensteigerungen werden zukünftig nicht erwartet, Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten und bestandsgefährdende Risiken sind auch in Zukunft nicht erkennbar. Die UTC Overseas GmbH befindet sich zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes in einer robusten wirtschaftlichen Verfassung. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bruttonutzen Der Bruttonutzen dient als zentrales Steuerungselement der Gesellschaft. Als Saldo aus den Erträgen der für unsere Kunden erbrachten Dienstleistungen und den hierfür in Anspruch genommenen Subunternehmerleistungen ist er Basis für alle wesentlichen auftragsbezogenen Entscheidungen. Personalsituation Der "Produktionsfaktor Mensch" gewinnt, trotz der hoch technologisierten Gesellschaft, immer weiter bzw. wieder an neuer Bedeutung. Die Gesellschaft kann auf sehr gut ausgebildetes und flexibles Fachpersonal zurückgreifen. Dabei legt die UTC Overseas GmbH großen Wert auf die Zufriedenheit, Motivation und Qualifikation ihrer Mitarbeiter. Durch laufende Aus-, Fort- und Weiterbildungen unterstützt die UTC Overseas GmbH ihre Mitarbeiter und trägt so zur hohen Qualität des Leistungsangebots bei. Der allgemeine Fachkräftemangel trifft auch die Logistikbranche, hier wird es wichtig sein auch in Zukunft kreative Ideen für die Gewinnung neuer Mitarbeiter zu entwickeln. C. Chancen und Risiken Jede Unternehmung unterliegt Risiken aber auch Chancen. Es gilt, Risiken frühzeitig zu erkennen und darauf entsprechend zu reagieren. Gleichfalls sollen aber auch Chancen genutzt werden, insbesondere um weitere Erträge bzw. neue Kundschaft für die Gesellschaft zu generieren. Durch die schlanke Unternehmensstruktur und ein umfassendes, monatliches Berichtswesen wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung über mögliche Risiken regelmäßig und zeitnah informiert wird und somit unmittelbar notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen, werden können. Aus heutiger Sicht sind für die UTC Overseas GmbH keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Unser Risikomanagement im Bereich unserer ISO 9001:2015 Zertifizierung soll dabei helfen, generelle Risiken zu erkennen und auf diese entsprechend zu reagieren. Für die Gesellschaft relevante Risiken, die sich aus der normalen Geschäftstätigkeit ergeben, sind insbesondere die Folgenden:
Aus der Geschäftstätigkeit und aus den bereits angesprochenen Risiken ergeben sich immer auch Chancen für die künftige Entwicklung der Gesellschaft
D. Prognosebericht Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 ein gutes Geschäftsumfeld, vergleichbar mit dem des Vorjahres. Der Krieg in der Ukraine wirkt sich für die Gesellschaft nicht negativ aus, da es keine Geschäftsaktivitäten in den betroffenen Ländern gibt und andere Regionen, in denen die Gesellschaft tätig ist, derzeit nicht negativ durch die Ereignisse beeinflusst werden. Mit Vorsicht betrachtet werden muss die derzeitige Situation am Golf von Jemen und im Roten Meer. Derzeit sehen wir hier keine direkten Risiken für das Unternehmen, da wir keine Verträge oder laufenden Geschäfte unterhalten die unmittelbar durch Angriffe auf Schiffe in der Region betroffen waren oder sind. Die Verlagerung der Schifffahrtsrouten, um Angriffen aus dem Weg zu gehen, wird zu höheren Seefrachten führen und somit könnte diese Krise sich am Ende auch als Chance für die Gesellschaft entwickeln, da bei höheren Raten in der Regel auch höhere Margen bei der Kundschaft durchzusetzen sind. Die angespannte Situation bezüglich Kapazitäten im RoRo Markt wird sich auch in 2024 fortsetzen. Wir gehen davon aus, dass es grundsätzlich zu einer leichten Entspannung kommen wird, aber insbesondere Fahrtgebiete wie der US-Golf und Australien werden weiterhin mit massiven Engpässen konfrontiert sein. Für die Gesellschaft bedeutet dies weiterhin einen engen Dialog mit Reedern und Kunden, um rechtzeitig Schiffsplatz zu sichern. Im besten Fall werden sich durch die angespannte Situation Chancen ergeben, bei denen wir Überhänge mit Teilcharter-Lösungen lukrativ abfahren können. Die Entwicklung im Containerbereich ist derzeit schwierig vorherzusehen. Die Angriffe der Huthi Rebellen auf die internationale Handelsschifffahrt führt in der Konsequenz zu längeren Transitzeiten und höheren Containerraten. Sind die steigenden Containerraten aus Sicht der Spediteure noch positiv zu bewerten, insbesondere nach dem drastischen Ratenverfall im Jahr 2023, so sind die längeren Laufzeiten der Containerschiffe als problematisch einzuschätzen. Eine längere Transitzeit der Containerschiffe bedeutet weniger Container in den Seehäfen. Sollte sich die Nachfrage nach Containern durch steigende Im- oder Exporte in der aktuellen Situation erhöhen, könnte es erneut zu Kapazitätsengpässen kommen. Geografisch wird auch im kommenden Jahr der Atlantikverkehr die wichtigste Rolle für das Unternehmen einnehmen. Das Geschäft insbesondere mit unseren Häusern in den USA ist weiterhin stark, und in allen Segmenten wird mit einer zumindest gleichbleibenden Menge an Transporten gerechnet. Über Amerika hinaus sehen wir weiterhin großes Potential in den asiatischen Märkten. Transporte innerhalb Europas werden unsere Geschäftstätigkeiten ergänzen. Betrachtet man die einzelnen Geschäftsbereiche sollte sich der Heavy Equipment Bereich auf einem ähnlichen Niveau wie 2023 bewegen. Unsere Kunden haben volle Auftragsbücher und insbesondere die andauernden Investitionen der Amerikaner in die lokale Infrastruktur führen zu einer weiterhin sehr hohen Nachfrage nach Kranen und Baumaschinen. Fraglich ist lediglich die bereits erwähnte Platzsituation bei den Reedern um die geplanten Transportvolumen, hier insbesondere bei den Kranherstellern, abfahren zu können. Der Projektbereich ist für das kommende Geschäftsjahr schwer vorhersehbar. Es sind derzeit bereits kleinere Projekte in die USA fest in den Büchern, diese werden aber nicht ausreichend sein, um die budgetierten Geschäftszahlen für 2024 zu erreichen. Da unsere Bestandskundschaft einige Festanfragen für das kommenden Jahr avisiert hat und es uns darüber hinaus gelungen ist bei weiteren Projektkunden im Jahr 2023 erste Kontakte zu knüpfen, sind wir optimistisch auch im kommenden Geschäftsjahr ein gutes Ergebnis zu erzielen. Das Containergeschäft wird aller Voraussicht nach im kommenden Jahr der schwierigste Bereich werden, hier wird das Ergebnis von der globalen Ratenentwicklung und den zur Verfügung stehenden Kapazitäten abhängen. Unser neues Produkt, die Luftfracht, birgt ein sehr großes Potential und hier erwarten wir unser größtes Wachstum. Mit dem neuen Team in Frankfurt und dem sehr großen Interesse am Produkt aus unserem Netzwerk sind wir positiv eingestellt und erwarten bereits im ersten Geschäftsjahr ein kostendeckendes Ergebnis. Eine andauernde Herausforderung, mit der sich die Gesellschaft auseinandersetzen muss, ist der bereits erwähnte Fachkräftemangel. Zwar ist die Gesellschaft derzeit grundsätzlich gut aufgestellt, allerdings gibt es derzeit insbesondere im Projektbereich Bedarf an erfahrenen Kollegen, um hier nach vorne hin breiter aufgestellt zu sein. Drüber hinaus sieht die UTC Overseas GmbH sich als Ausbildungsbetrieb und betrachtet den eigenen Nachwuchs als wichtigen Baustein den Fachkräftemangel zu besiegen. Um neue Auszubildende für uns zu gewinnen, werden wir daher neben der allgemeinen Suche nach Arbeitskräften auch vermehrt in die Suche nach Auszubildenen investieren. Sollte sich darüber hinaus Chancen ergeben qualifiziertes Personal einzustellen, werden wir diese auch im kommenden Jahr nutzen. Hinsichtlich der IT-Entwicklung sind im kommenden Geschäftsjahr keine größeren Investitionen geplant. Unser neues TMS wird seitens des Herstellers ohnehin einer Modernisierung unterzogen, bei deren Entwicklung die Speditionen aufgefordert sind, diese zu unterstützen. Darüber hinaus werden wir zum Ende des Geschäftsjahres beginnen die Möglichkeiten zur Umstellung auf eine digitale Eingangsrechnungserfassung zu evaluieren, da wir uns dadurch zum einen eine weitere Entlastung unserer Buchhaltung und zum anderen effizientere Prozessabläufe erwarten. Mit einem wichtigen Thema wird sich die Gesellschaft im kommenden Geschäftsjahr auseinandersetzen müssen, um im Markt weiterhin bestehen zu können. CO 2 Ermittlung und Nachhaltigkeitsstrategien werden seitens der Kundschaft verstärkt nachgefragt und sind teilweise bereits Voraussetzung, um mit Kunden zusammen zu arbeiten. Für die Ermittlung von CO 2 Emissionen bei von UTC durchgeführten Transporten gibt es IT basierte Programme, deren Verwendung derzeit von uns geprüft werden. Hinsichtlich einer Nachhaltigkeitsstrategie befindet sich die Gesellschaft im Dialog mit dem Head Office in Houston und mit den anderen europäischen Niederlassungen, um hier eine gemeinsame Strategie auszuarbeiten, um diese bis Jahresmitte festzulegen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die UTC Overseas GmbH grundsätzlich gut aufgestellt ist, es aber auch für das kommende Geschäftsjahr einige Herausforderungen gibt, die es zu bewerkstelligen gilt. Dieser Aufgabe sehen wir optimistisch entgegen, da wir über eine gesunde Diversifikation an Produkten und Dienstleistungen sowie über einen soliden finanziellen Hintergrund verfügen und ausreichend motivierte Mitarbeiter beschäftigen. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir einen leicht steigenden Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von ca. T-EURO 52.000 mit einem Bruttonutzen von ca. T-EURO 4.760. Für das Jahresergebnis wird im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 ein ähnliches Ergebnis prognostiziert.
Bremen, im März 2024 Die Geschäftsleitung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSDer zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss, der in der Gesellschafterversammlung am 26. August 2024 festgestellt wurde, und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die UTC Overseas GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UTC Overseas GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UTC Overseas GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bamberg, den 28. März 2024 dhpg
GmbH
Erlenkamp, Wirtschaftsprüfer Wagner, Wirtschaftsprüfer |
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