Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH

Hiltistraße 6, 86916 Kaufering, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 16295
Eingetragen
14.8.1973
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Forschung und Entwicklung insbesondere auf dem Gebieb der Befestigungs- und Montagetechnik sowie verwandter gewerblicher und industrieller Zweige

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Timo Pflüger
seit 25.9.2024
Prokura
Volker Schoelderle
seit 7.7.2023
Prokura
Ute Christine Dawin
seit 5.1.2021
Prokura
Geschäftsführer
Dieter Profunser
seit 6.9.2019
Prokura
Mesut Cakmak
seit 9.5.2019
Prokura
Frank Dr. Thiemann
seit 3.5.2013
Prokura
Arne Dr. Reinheimer
seit 16.10.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Hilti AktiengesellschaftLIE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hilti Aktiengesellschaft
Liechtenstein
512.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH

Kaufering

Jahresabschluss mit Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach EntgTranspG als Anlage des Lageberichts zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Einführung

Die Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH, Kaufering, ist ein Tochterunternehmen der Hilti Aktiengesellschaft mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein und erbringt im Auftrag der Hilti Aktiengesellschaft Entwicklungsleistungen für Produkte, Software & Services auf dem Gebiet der Befestigungs- und Abbautechnik sowie Instandhaltung.

Die Muttergesellschaft unterhält Forschungs- und Entwicklungsgesellschaften sowie Produktionsunternehmen in Europa, China, Nordamerika und Asien. Sie vertreibt Hilti Produkte weltweit in ca. 100 Ländern.

Die Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH, Kaufering, ist für die Erarbeitung von neuen System- und Anwendungslösungen und für die permanente Verbesserung existierender Produkte, Software und Services zuständig.

Ganz im Sinne der Strategie - Lead 2030 Making Construction Better - wurden hier in den letzten Jahren Entwicklungsaktivitäten zusammengeführt und signifikante Investitionen vorgenommen. Das Produktspektrum umfasst:

Elektrowerkzeuge für unterschiedlichste Anwendungsfelder inklusive Werkzeuge und Zubehör

Diamantgeräte und Werkzeuge

Brandschutz- und Schaumsysteme

Chemische Befestigungssysteme

Softwarelösungen für die Baubranche

Software für Messtechnik-Systeme

Am Standort Kaufering werden Abteilungen für die Entwicklung und Konstruktion, Programmierung, den Versuch, die Antriebstechnik und die Zulassung, Werkstätten für den Prototypenbau, Labore, sowie versuchs- und simulationstechnische Anlagen unterhalten.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufes

2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Entwicklung der weltweiten Bauwirtschaft war geprägt von anhaltenden ökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten. Ungeachtet davon investierte die Hilti Gruppe in ihre Entwicklungskapazität, Innovationen und langfristige Projekte im Rahmen der Konzernstrategie "Lead 2030".

2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Hilti Gruppe erzielte 2023 ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen von 9,0 Prozent auf über CHF 6,5 Mrd., wobei das Betriebsergebnis um 5,3 Prozent auf CHF 770 Mio. anstieg. Erneut führte die Aufwertung des Schweizer Frankens zu einem deutlich negativen Währungseinfluss von 6,3% auf den Umsatz.

In Europa konnte ein Umsatzwachstum von 8,7 Prozent erreicht werden, getrieben hauptsächlich von einem starken Beitrag der Geschäftsregion Südeuropa.

Die Geschäftsregion Amerika wuchs um 9,1 Prozent, während die Region Asien/Pazifik mit 13,8 Prozent wuchs. China erholte sich langsam von den COVID-19 lockdowns, während die übrige Region solide Wachstumsraten aufwies. Der anhaltende Krieg in der Ukraine hatte Einfluss auf die gesamte Region Osteuropa / mittlerer Osten / Afrika, welche einen Umsatzwachstum von 3,1 Prozent verzeichnete.

Die Hilti Gruppe tätigte erneut hohe Investitionen in Innovationen und im Jahre 2023 wurde der Rollout der neuen Batterieplattform namens Nuron abgeschlossen. Im Jahre 2022 wurden 30 weitere Geräte auf den Markt gebracht, zusätzlich zu den 70 Produkten, die zum Verkaufsstart 2022 eingeführt wurden. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung erreichten mit CHF 454 Mio. (+3,9%) einem Umsatzanteil von 7,0 Prozent.

Daraus resultierend hat sich der Umsatz in der Entwicklungsgesellschaft gegenüber dem Vorjahr um 19,1% auf TEUR 165.454 erhöht (Vorjahr: TEUR 138.868).

2.3 Investitionen

In den Testbereichen der Entwicklungsgesellschaft wurde weiterhin in technische Versuchsstände sowie Prüf- und Analysegeräte investiert, um die Effizienz in der Entwicklung zu steigern. Neben Investitionen in die Laborinfrastruktur wurde auch in Büros und Kommunikationstechnik hinsichtlich moderner Arbeitsplatzgestaltung investiert.

2.4 Personal

Die Mitarbeiteranzahl ist zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um 11,1% gestiegen. Der Anstieg der Mitarbeiterzahl ist im Wesentlichen zurückzuführen auf Investments im Bereich Elektrowerkzeuge und Softwarelösungen für Kunden. Am Jahresende 2023 waren 904 Mitarbeiter (Vorjahr 814) beschäftigt.

Der Anteil weiblicher Mitarbeiter betrug insgesamt 23,2% und in Führungspositionen 16,2%.

Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht eine betriebliche Beteiligung an einer Altersvorsorge.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1 Vermögenslage

Das Gesamtkapital von TEUR 68.229 ist zu 48% (Vorjahr: 50%) durch Eigenmittel gedeckt. Der Anteil des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 34.601 am Gesamtvermögen beträgt im Berichtsjahr 50%. Die Investitionen in das Anlagevermögen betragen im Berichtsjahr TEUR 17.752.

Der Anteil des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 31.153 (Vorjahr: TEUR 31.934) am Gesamtvermögen beträgt im Berichtsjahr 46%. Darin enthalten sind Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 29.377 betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen die Gesellschafterin Hilti Aktiengesellschaft, Liechtenstein.

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über ein Eigenkapital von TEUR 32.580. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 48%.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere im Personalbereich deutlich um EUR 6,3 Mio. erhöht.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten eine Verbindlichkeit gegen die Cash-Pool Führerin in Höhe von TEUR 4.225 (Vorjahr: Forderung TEUR 18.599).

3.2 Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weitgehend mit Eigenkapital. Liquide Mittel werden über den Cash-Pooling-Verbund der Hilti Global Services AG. finanziert bzw. angelegt.

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Berichtsjahr aus dem laufenden Geschäft mit der Muttergesellschaft nach Berücksichtigung der enormen Investitionen einen negativen Cash Flow von insgesamt TEUR 22.825.

Zum Stichtag stehen kurzfristige Aktiva von TEUR 33.628 einem kurzfristigen Fremdkapital von TEUR 35.649 gegenüber. Das negative working capital beträgt TEUR 2.021 (Vorjahr positiv TEUR 5.987).

3.3 Ertragslage

Aufgrund des erhöhten Kostenvolumens, welches zuzüglich eines Cost-Plus- Aufschlags durch die Muttergesellschaft erstattet wird, erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 die Umsatzerlöse um 19,1% auf TEUR 165.454, wobei sich die Materialaufwendungen um 10,2% auf TEUR 18.584 erhöhten.

Absolut ergibt sich unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen, aktivierten Eigenleistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen eine Zunahme des Rohergebnisses um TEUR 24.938 auf TEUR 148.218. Der Jahresüberschuss liegt mit TEUR 4.602 über dem Vorjahresniveau von TEUR 4.036.

4. Leistungsindikatoren

Die Budgetplanung und -überwachung stützt sich im Wesentlichen auf die aus der Kostenrechnung abgeleiteten Leistungsindikatoren, wie z.B. Abweichungsanalysen (Soll/Ist-Vergleiche, Periodenvergleiche), Latest Estimate und Rolling Forecast.

5. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH, Kaufering führt ausschließlich Entwicklungstätigkeiten für die Konzernmutter durch. Sie ist damit abhängig von der Innovations- und Entwicklungstätigkeit, sowie von bestimmten Entscheidungen der Muttergesellschaft. Aufgrund der Vorwärtsstrategie des Konzerns wird weiterhin in Innovationen für Hardware- und Softwarelösungen investiert.

In 2023 sind die Investitionen aufgrund des Sondereffektes der Einrichtung des Chemical Innovation Centers auf EUR 18 Mio. angestiegen. Für 2024 wird mit einer Entwicklung wie im Jahr 2022 gerechnet.

6. Voraussichtliche Entwicklung

Die Prognosen für die weltweite Bauindustrie deuten für 2024 auf eine weitere Abschwächung mit negativem Realwachstum in mehreren geografischen Regionen hin. Anhaltende geopolitische Spannungen und volatile Finanzmärkte führen wahrscheinlich zu einer weiteren Aufwertung des Schweizer Franken und damit negativen Währungseinflüssen.

Trotzdem hält die Hilti Gruppe an ihren strategischen Zielen fest und wird weiterhin in innovative Lösungen für Hard- und Softwarelösungen und die Digitalisierung der Unternehmensprozesse investieren. Für 2024 rechnet die Hilti Gruppe mit einem niedrigen einstelligen Umsatzwachstum in lokalen Währungen und einem ähnlichem Profitabilitätsniveau in Schweizer Franken wie in 2023.

In der Hilti Entwicklungsgesellschaft werden wir umso mehr die Effizienz in der Entwicklung verbessern und nur mehr sehr selektiv in neue Betriebseinrichtungen und Arbeitsplätze investieren. Die Hilti Gruppe investiert weiterhin in die Forschung und Entwicklung von neuen Produkten, wodurch auch in 2024 mit einem Anstieg des Kostenvolumens zu rechnen ist.

7. Forschung und Entwicklung

Der gesamthafte Unternehmenszweck der Hilti Entwicklungsgesellschaft ist die Erbringung von Entwicklungsleistungen für Produkte auf dem Gebiet der Befestigungs-, der Abbautechnik und Instandhaltung im Auftrag der Hilti Aktiengesellschaft.

 

Kaufering, den 31.03.2024

Die Geschäftsführung

Olaf Schadoffsky

Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit gem. § 21 EntgTranspG

Der nachfolgende Entgeltbericht wird zum Zwecke der Veröffentlichung im Bundesanzeiger dem Lagebericht der Gesellschaft als Anlage beigefügt. Als nicht tarifgebundenes Unternehmen stellt die Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH (im Folgenden HEG) den Entgeltbericht alle 3 Jahre auf, womit dieser jeweils die vergangenen drei Jahre umfasst. Der vorliegende Bericht umfasst die Geschäfts- und Kalenderjahre 2020-2022. Die Mitarbeitenden (m/w/d) der HEG werden nachfolgend zur besseren Lesbarkeit unter dem Plural "Mitarbeiter" zusammengefasst. Der Entgeltbericht ist in folgende Teile gegliedert:

1.

Statistische Angaben

2.

Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männer und deren Wirkungen

3.

Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit für Frauen und Männer

1. Statistische Angaben

(Berichtszeitraum 2022 gemäß § 25 Abs. 3 EntgTranspG)

Ø Anzahl Beschäftigter 2022 Gesamt Teilzeit Vollzeit
männlich 609 83 526
weiblich 170 51 119
divers 0 0 0

(Veränderung zu 2019 - letzter Berichtszeitraum)

Ø Anzahl Beschäftigter Gesamt Teilzeit Vollzeit
männlich +111 +33 +78
weiblich +47 +14 +33
divers 0 0 0

Vollzeit entspricht einer vertraglichen Arbeitszeit 40,00 Stunden / Woche

Teilzeit entspricht einer vertraglichen Arbeitszeit <40,00 Stunden / Woche

Der Anteil weiblicher Beschäftigter hat sich im Berichtszeitraum von 19.8% auf 22,2% erhöht.

2. Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männer und deren Wirkung

Unter der Gleichstellung von Frauen und Männer versteht die HEG sämtliche Maßnahmen, die der Gleichheit der Lebenssituation mit besonderem Fokus auf die Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Entfaltung dienen. Basis unseres Handelns ist der Hilti-Verhaltenskodex, in welchem die entsprechenden Compliance-Regeln von Hilti hinterlegt sind, u.a. Antidiskriminierung, Umgang mit Interessenkonflikten, Antikorruption, Konkretes Verhalten im Wettbewerb, Datenschutz, Vertraulichkeit und Schutz von Betriebsvermögen sowie Anwendersicherheit, Gesundheit und Umwelt. Über unsere Diversity, Inclusion und Equity-Initiative werden regelmäßig Aktivitäten am Standort Kaufering durchgeführt und dabei die Gleichberechtigung in den Bereichen Gender, Global und Generation sowie darüber hinaus gestärkt.

Darüber hinaus wurden in den letzten Jahren Rahmenbedingungen geschaffen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen. Dazu zählen unter anderem

Angebot von Kinderbetreuungsplätzen

Die HEG stellt den Mitarbeitern für Kinder von 2-12 Jahren die Möglichkeit zur Verfügung, einen Kinderbetreuungsplatz nicht mehr als 500 Meter vom Arbeitsplatz entfernt in Anspruch nehmen zu können. Hierfür hat Hilti gemeinsam mit der Marktgemeinde ein Konzept ausgearbeitet, welches Kinderbetreuungsplätze zusichert. Das Angebot wird gut angenommen.

Mobiles Arbeiten

Die HEG hat gemeinsam mit dem Betriebsrat eine Regelung erarbeitet, im Rahmen derer Mitarbeiter bis zu 50 % ihrer vertraglichen Arbeitszeit mobil, das heißt außerhalb der betrieblichen Arbeitsstätte, arbeiten können. Ein Großteil der Mitarbeiter hat dies beantragt und macht von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Flexible Zeitmodelle

Die HEG bietet Arbeitszeit-Modelle, welche es zulassen innerhalb eines Zeitkontos von +50/-50 Stunden die tatsächliche Arbeitszeit in Absprache mit Kollegen und unter Berücksichtigung der betrieblichen Situation flexibel einzuteilen. Es können jederzeit in Absprache mit Vorgesetztem Gleittage genommen werden.

Flexibilisierung der vertraglichen Arbeitszeit (Vertrauensarbeitszeit)

Die HEG bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit, die wöchentliche Arbeitszeit innerhalb des Gleitzeitkontos und dem gesetzlichen Rahmen sowohl nach unten als auch nach oben (minimal 15 Stunden/Woche, maximal 48 Stunden/Woche) anzupassen. Ein Großteil der Belegschaft nutzt diese Flexibilität. Eine Veränderung der vertraglichen Arbeitszeit kann unbefristet beziehungsweise befristet erfolgen.

Unbezahlte Auszeit (unbezahlter Urlaub)

Die HEG gibt allen Mitarbeitern die Möglichkeit, innerhalb eines Kalenderjahres zusätzlich 5 Tage unbezahlten Urlaub (muss in einem Block genommen werden) zu beziehen. Dieser Zusatzurlaub kann bis zu drei Jahre angespart werden. Ein Teil der Belegschaft nutzt diese Möglichkeit jedes Jahr.

3. Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgerechtigkeit für Frauen und Männer

Das Vergütungssystem der HEG erfüllt alle Anforderungen an Marktgerechtigkeit, Fairness und Transparenz. Insbesondere die Transparenz und die klare Struktur des Vergütungssystems sorgen für Nachvollziehbarkeit und damit für eine geschlechterneutrale Behandlung aller Mitarbeiter. Die Vergütungskomponenten sind nicht tariflich, teilweise aber über Betriebsvereinbarungen geregelt. Die jeweiligen Betriebsvereinbarungen sowie Details (z. B. Schulungsunterlagen, Bonusberechnungen) sind für die Mitarbeiter einsehbar.

Es gelten die Rahmenbedingungen des Konzerns, welcher ebenfalls die Entgeltgerechtigkeit über ein Stellenbewertungssystem (HAY Grading System) unabhängig von Frauen und Männern berücksichtigt.

Gehaltsbestandteile

a) Fixgehalt

Jeder Mitarbeiter bezieht ein jährliches Fixgehalt, das dividiert durch 12, monatlich ausbezahlt wird.

b) Variables Gehalt (Bonus)

Das Bonussystem (Leistungs- und Beteiligungsbonus) hat für alle Mitarbeiter die gleiche Struktur. Der Anteil des variablen Gehalts ist in einer Betriebsvereinbarung geregelt und kann in Abhängigkeit von der Bewertung der Stelle (Grade) zwischen 6% und 31% liegen.

Der Leistungsbonus (50%) ist abhängig von der Zielerreichung der eigenen Unit. Die Ziele sind transparent, der Zielfortschritt wird in regelmäßigen Informationsveranstaltungen bekannt gegeben.

Der Beteiligungsbonus (50%) gilt einheitlich für die HEG und ist abhängig vom Erfolg des Konzerns. Die Zusammensetzung beziehungsweise Berechnung ist ebenfalls für alle Mitarbeiter einsehbar und nachvollziehbar.

c) Gehaltserhöhung

Jeder Mitarbeiter erhält einmal jährlich auf Basis eines Leistungsbeurteilungsgespräches eine Bewertung seiner individuellen Leistung. Auf Basis dieser Bewertung nimmt der Mitarbeiter and der Gehaltsrunde teil oder nicht teil. Mitarbeiter, die an der Gehaltsrunde teilnehmen, bekommen ein garantiertes Minimum von 50% des Gesamtbudgets in %. Die restlichen 50% des Budgets eines Bereiches werden über die Gruppenleiter verteilt, in Abhängigkeit von der Lage im Gehaltsband sowie definierten Leistungskriterien. Zusätzlich finden einmal jährlich automatische Gehaltsanpassungen für Mitarbeiter im unteren Gehaltsband statt, sodass jeder Mitarbeiter nach spätestens 42 Monaten nach Eintritt in die HEG im mittleren Gehaltsband liegt. Eine Ungleichverteilung zwischen Mann und Frau ist nicht erkennbar.

 

Kaufering, den 31.12.2023

Die Geschäftsleitung der Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH

BILANZ ZUM 31. DEZEMEBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 280.459,88 234.358,07
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremde Grundstücke 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.122.001,83 2.131.014,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.271.319,46 13.965.916,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 4.926.821,79 5.659.997,48
34.320.143,08 21.756.928,02
34.600.602,96 21.991.286,09
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 465.427,44 127.201,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 29.376.840,50 30.738.713,68
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.311.017,47 1.068.656,57
30.687.857,97 31.807.370,25
31.153.285,41 31.934.572,02
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 854.921,94 364.519,51
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 1.620.000,00 1.420.000,00
68.228.810,31 55.710.377,62

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 512.000,00 512.000,00
II. Gewinnrücklage 2.077.509,63 2.077.509,63
III. Gewinnvortrag 25.388.473,09 21.352.177,51
IV. Jahresüberschuss 4.602.041,45 4.036.295,58
32.580.024,17 27.977.982,72
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 276.227,00 267.153,00
2. Sonstige Rückstellungen 23.703.935,50 17.333.554,69
23.980.162,50 17.600.707,69
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.970.011,52 3.535.088,91
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.397.639,89 5.574.057,79
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.300.972,23 1.022.540,51
- davon aus Steuern EUR 1.214.817,45 (Vorjahr: EUR 1.087.096,61)
11.668.623,64 10.131.687,21
68.228.810,31 55.710.377,62

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 165.454.127,49 138.868.251,49
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 338.225,67 32.568,76
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 193.097,75 488.621,26
4. Sonstige betriebliche Erträge 817.000,60 759.775,37
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 9.649,92 (Vj. EUR 15.749,70)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -9.364.667,84 -7.237.418,93
b) Aufwendungen
für bezogene Leistungen -9.218.978,15 -18.583.645,99 -9.631.187,09 -16.868.606,02
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -84.520.220,41 -68.504.815,91
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -16.188.690,32 -100.708.910,73 -13.210.603,25 -81.715.419,16
- davon für Altersversorgung EUR 2.202.062,45 (Vj. EUR 1.972.451,49)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.993.366,21 -4.364.687,87
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -35.856.032,10 -31.102.220,36
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 28.016,63 (Vj. EUR 29.799,62)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 75.329,24 1.066,00
- davon von verbundenen Unternehmen EUR 75.329,24 (Vj. EUR 0,00)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -20.605,00 0,00
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellung EUR 20.605,00 (Vj. EUR 0,00)
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag -2.092.246,55 -1.976.315,21
- davon aus latenten Steuern EUR 200.000,00 (Vj. EUR 99.000,00)
12. Ergebnis nach Steuern 4.622.974,17 4.123.034,26
13. Sonstige Steuern -20.932,72 -86.738,68
14. Jahresüberschuss 4.602.041,45 4.036.295,58

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Kaufering und ist beim Amtsgericht Augsburg unter HRB 16295 eingetragen. Der Jahresabschluss der Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes für die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibungen der Software erfolgen linear in drei Jahren, für Zugänge des Geschäftsjahres anteilig.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen, die Nutzungsdauer beträgt in der Regel drei bis sechzehn Jahre. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 betragen, werden in einen Sammelposten eingestellt und auf 5 Jahre abgeschrieben.

Die Forderungen werden zum Nominalwert angesetzt. Wertberichtigungen sind im Berichtsjahr nicht erforderlich.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben angesetzt, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu aktiven latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Bewertung des Anlagevermögens und diverser Personalrückstellungen. Sie wurden mit passiven latenten Steuern aus Varioforderungen saldiert ausgewiesen. Zur Berechnung der latenten Steuern wurde von einem Steuersatz von 29,13% ausgegangen. Der Betrag der aktivierten latenten Steuern führt zu einer Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 1.620 (Vorjahr: TEUR 1.420).

Die Gewinnrücklage ergibt sich aus der Erstanwendung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes in 2010.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie Verpflichtungsrückstände. Die Rückstellungen werden mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet und entsprechend abgezinst.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag.

Die Realisation der Umsätze erfolgt im Zeitpunkt der Leistungserbringung.

Soweit der Jahresabschluss Werte enthält, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, erfolgt bei einer Laufzeit bis zu einem Jahr die Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs und einer Neubewertung zum Stichtag.

Steuerliche Auswirkungen nach Inkrafttreten des Mindeststeuergesetzes und nach ausländischen Mindeststeuergesetzen sind aufgrund der derzeitigen Datengrundlage nur schwer abzuschätzen. Aufgrund des anzuwendenden Gewinnsteuersatzes für die Gesellschaft kann, falls überhaupt, von einer vergleichsweise geringen Auswirkung ausgegangen werden.

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anlagespiegel dargestellt.

3.2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die Gesellschafterin mit TEUR 29.377 (Vorjahr: TEUR 12.095). Im Vorjahr waren sonstige Forderungen an die Hilti Global Service AG aus Cash-Pool Guthaben mit TEUR 18.599 sowie Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit TEUR 12.140 enthalten.

3.3 Sonstige Vermögensgegenstände

Die Position beinhaltet im Wesentlichen Erstattungsansprüche gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 986 (Vorjahr: TEUR 743), Forderungen für zu erwartende Lieferantenboni in Höhe von 41 TEUR (Vorjahr: TEUR 49) und debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 51).

3.4 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 23.704 (Vorjahr: TEUR 17.334) beinhalten im Wesentlichen Beträge für Mitarbeiterboni in Höhe von TEUR 17.419 (Vorjahr TEUR 11.505), für Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 1.572 (Vorjahr: TEUR 1.053), für Variozeitansprüche in Höhe von TEUR 1.463 (Vorjahr: TEUR 883), für Jubiläumsleistungen in Höhe von TEUR 932 (Vorjahr: TEUR 864), für Abfindungen in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr TEUR 458) sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.562 (Vorjahr: TEUR 1.954).

Seit 2023 wird in der Hilti Entwicklung die Möglichkeit der Inanspruchnahme für Altersteilzeit angeboten, wofür Rückstellungen über TEUR 417 gebildet wurden.

3.5 Verbindlichkeiten

Wie auch im Vorjahr beträgt die Restlaufzeit für alle in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weniger als ein Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.247 (Vorjahr: TEUR 445). Davon bestehen TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 87) gegenüber der Gesellschafterin.

Des Weiteren sind sonstige Verbindlichkeiten an die Hilti Global Service AG aus Cash- Pool Verbindlichkeiten inklusive Zinsen mit TEUR 4.151 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

3.6 Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erbringt Entwicklungsleistungen nahezu ausschließlich für ihre Muttergesellschaft, die Hilti Aktiengesellschaft in Schaan, Liechtenstein.

3.7 Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten sonstige betriebliche Erträge enthält Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 544 (Vorjahr: TEUR 426), die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind.

4. Sonstige Angaben

4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Mietverpflichtungen gegenüber verbunden Unternehmen zum Stichtag für ein Jahr über T€ 7.354.

Die jährlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen gegenüber Dritten betragen zum Stichtag TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 178).

Die jährlichen Verpflichtungen aus Bestellobligo, Wartungs-, Versicherungs- und Dienstleistungsverträgen belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 2.451 (Vorjahr: TEUR 7.158).

4.2 Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 865 (Vorjahr: 779) Mitarbeiter beschäftigt.

4.3 Abschlussprüferhonorar

Das Abschlussprüferhonorar beinhaltet ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr TEUR 18).

4.4 Geschäftsführung

Kaufmännischer und technischer Geschäftsführer ist Herr Dr. Olaf Schadoffsky, Ingenieur, Landsberg am Lech.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird unter Verweis auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4.5 Angaben zu Mutterunternehmen und Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der Hilti Aktiengesellschaft, Schaan. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Hilti Aktiengesellschaft, Schaan, Liechtenstein und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Die Hilti Aktiengesellschaft, Schaan, stellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf; dieser ist dort erhältlich.

4.6 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden ausschließlich marktübliche Geschäfte abgeschlossen.

4.7 Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kaufering, 31.03.2024

Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH

Die Geschäftsführung

Olaf Schadoffsky

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
01. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.412.118,70 210.134,00 26.083,35 19.800,00 3.615.969,35
3.412.118,70 210.134,00 26.083,35 19.800,00 3.615.969,35
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.480.129,15 0,00 141.691,04 0,00 1.338.438,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.628.235,88 188.335,90 421.073,15 177.357,94 5.572.856,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.030.345,28 14.650.358,69 1.655.017,02 3.238.816,41 64.264.503,36
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.659.997,48 2.702.798,66 0,00 -3.435.974,35 4.926.821,79
60.798.707,79 17.541.493,25 2.217.781,21 -19.800,00 76.102.619,83
64.210.826,49 17.751.627,25 2.243.864,56 0,00 79.718.589,18
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.177.760,63 183.832,19 26.083,35 3.335.509,47
3.177.760,63 183.832,19 26.083,35 3.335.509,47
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.480.129,15 0,00 141.691,04 1.338.438,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.497.221,36 360.471,49 406.838,11 3.450.854,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.064.429,26 4.449.062,53 1.520.307,89 36.993.183,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
39.041.779,77 4.809.534,02 2.068.837,04 41.782.476,75
42.219.540,40 4.993.366,21 2.094.920,39 45.117.986,22
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 280.459,88 234.358,07
280.459,88 234.358,07
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.122.001,83 2.131.014,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.271.319,46 13.965.916,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.926.821,79 5.659.997,48
34.320.143,08 21.756.928,02
34.600.602,96 21.991.286,09

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH, Kaufering

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH, Kaufering, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hilti Entwicklungsgesellschaft mbH, Kaufering, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) und den als Anlage zum Lagebericht enthaltenen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit gem. § 21 EntgTranspG haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise aus-reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Der gesetzliche Vertreter ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) und den als Anlage zum Lagebericht enthaltenen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit gem. § 21 EntgTranspG.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, den inhaltlich geprüften Bestandteilen des Lageberichts oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Über-einstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 12. Juli 2024

MÜNCHENER WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT GMBH

Sickinger, Wirtschaftsprüfer

Rappl, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Auf der Gesellschafterversammlung vom 9. August 2024 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 4.602.041,45 auf neue Rechnung vorzutragen.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 9. August 2024 festgestellt.

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