Bender Immobilienverwaltung e. K.
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Bender seit 25.7.2016 | Geschäftsführer |
Peter Bender seit 30.10.2006 | Geschäftsführer |
Andreas Bender seit 30.10.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
H********** B***** | 20.00% |
A****** B***** | 5.96% |
P**** B***** | 5.96% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spedition Bender GmbHFreudenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Unternehmensdaten
2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 haben wir nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die damit verbundenen Ausweis- und Gliederungsbestimmungen haben wir in jeder Hinsicht befolgt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung dieser Vorschriften unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Dieser Anhang zum Jahresabschluss enthält auch Angaben, die in Ausübung eines Wahlrechts in die Bilanz oder in die Gewinn- und Verlustrechnung aufgenommen wurden. Seine Gliederung folgt der Bilanzgliederung. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewendet. Wertangaben werden regelmäßig in vollen Tausend € (T€) gemacht. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert übernommen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe der kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen und betriebswirtschaftlich angemessenen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von € 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Die Abschreibung 2023 auf Anlagenzugänge beträgt insgesamt T€ 781. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Umlaufvermögen Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei Forderungen deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % des Netto-Forderungsbetrages gebildet. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 14 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Forderungen in Fremdwährung wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, und wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung von latenten Steuerüberhängen unterbleibt entsprechend § 274 Abs. 1 HGB. Pensionsrückstellungen und Deckungsvermögen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der PUC-Methode (Projected Unit Credit-Methode) unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze gebildet. Als Zinssatz wurde dabei der durchschnittliche Marktzins der vergangenen 10 Jahre für eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,82 % zugrunde gelegt. Die zugesagten Renten erhöhten sich während der Anwartschaftszeit bis zum Rentenbeginn jährlich um 2,00 %. Der Gehaltstrend wurde mit 0,00 % berücksichtigt. Biometrische Rechnungsgrundlagen sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit diesen Schulden saldiert. Die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts des verrechneten Deckungsvermögens erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Berechnet wurde jeweils das Deckungskapital. Ansprüche aus Dividenden, Überschussanteilen oder Beitragsrückerstattungen werden ebenfalls einbezogen, soweit deren Höhe am Bilanzstichtag feststeht. Für den Ausweis in der Bilanz wurden folgende Verrechnungen vorgenommen:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben (1,74 %) Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 8.468,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Steuerrückstellungen/Sonstige Rückstellungen Sämtliche Rückstellungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig waren, um ungewisse Verbindlichkeiten oder ungewisse Risiken abzudecken. Das Unternehmen erwartet allerdings keine relevanten Kostensteigerungen, die in den Erfüllungsbeträgen zu berücksichtigen wären. Eine Abzinsung der sonstigen Rückstellungen ist wegen deren Kurzfristigkeit bzw. Unwesentlichkeit nicht erforderlich. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. 4. Angaben zu Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, enthalten in Höhe von € 76.508,22 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Das voll erbrachte gezeichnete Kapital beträgt € 1.500.000,00. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Kosten für Urlaubsansprüche der Mitarbeiter (T€ 692), erfolgsabhängige Vergütungen (T€ 270), Berufsgenossenschaft (T€ 118), ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 60) sowie Aufbewahrungspflichten (T€ 60). Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten und deren Besicherung sind in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. 5. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsätze entfallen im Wesentlichen auf das Inland und zu einem geringfügigen Teil auf ausländische Umsätze. Neben Erlösen aus Normaltransporten werden insbesondere Erlöse aus Schwerlast- und Spezialtransporten erzielt. Veränderung Pensionsrückstellung Es sind Erträge aus der Verminderung der Pensionsrückstellungen in Höhe von per Saldo T€ 41 entstanden. Davon entfallen T€ 16 auf verrechneten Zinsaufwand. 6. Sonstige Angaben Außerbilanzielle sonstige finanzielle Verpflichtungen Die zum Abschlussstichtag vorhandenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen erstrecken sich auf Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die jährlichen Mietaufwendungen daraus betragen zurzeit rund T€ 1.590, davon T€ 0 gegenüber Gesellschaftern. Die voraussichtlichen Leasingaufwendungen betragen für 2024 rund T€ 14 und für 2025 rund T€ 0. Die Leasing- und Mietverträge dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Verpflichtungen aus abgeschlossenen Verträgen (Bestellobligo) bestanden zum Abschlussstichtag in branchenüblichem Umfang. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der im abgelaufenen Geschäftsjahr gemäß § 267 Abs. 5 HGB beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) beträgt 242. Davon waren 195 Arbeiter/Fahrer, 44 Angestellte und 3 Aushilfen. Daneben werden 15 Auszubildende beschäftigt. Beteiligungsunternehmen An folgenden Unternehmen hält die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 %:
Honorar des Abschlussprüfers Der im Berichtsjahr entstandene Honoraraufwand des Abschlussprüfers Dr. Gehre-Treuhand-GmbH, Siegen, ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten und entfällt mit T€ 26 auf Abschlussprüferleistungen und mit T€ 2 auf sonstige Leistungen. Haftungsverhältnisse Das mit einer Bürgschaft besicherte Darlehen der Bender Immobilien-, Vertriebs- und Handels GmbH & Co. KG wurde am 07. Januar 2020 vollständig abgelöst, sodass kein Risiko der Inanspruchnahme aus einer Bürgschaft besteht. Gewinnverwendung
wird als Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen. Ausschüttungssperre zum Bilanzgewinn Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von € 8.468,00 unterliegt einer Ausschüttungssperre. Gesellschaftsorgane Alleinvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer waren zum Bilanzstichtag Peter Bender Andreas Bender Stefan Bender Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag sind nicht eingetreten. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Freudenberg, 29. April 2024 Spedition Bender GmbH gez. Peter Bender, Geschäftsführer gez. Andreas Bender, Geschäftsführer gez. Stefan Bender, Geschäftsführer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 24. Juni 2024 unverändert festgestellt. Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlage des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Spedition Bender GmbH bietet Transportleistungen und den Service eines professionellen Logistikdienstleisters aus einer Hand. Transport- und Logistiklösungen setzen wir mit dem Ziel einer erfolgreichen und langfristigen Geschäftsbeziehung für unsere Kunden um. Für die Abwicklung des physischen Transportauftrags und zur optimalen Behandlung der Transportgüter steht ein Fuhrpark aus neuwertigen und gepflegten Fahrzeugen zur Verfügung. Dabei verstehen wir uns als Fullservice-Dienstleister. Neben der Durchführung von Einzeltransporten zählt ebenso die Planung und Abwicklung umfangreicher Transportketten zu unseren Kernkompetenzen. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden durch unsere modernen Logistikhallen maßgeschneiderte Montage- und Produktionsflächen, die unser Produktportfolio im Bereich der logistischen Dienstleistungen abrunden. Mit dem Ziel, auch zukünftig nicht nur Mitwettbewerbern im mittelständischen Bereich, sondern auch Großspediteuren gewachsen zu sein, legen wir größten Wert auf die Umsetzung und Einhaltung unserer Firmenphilosophie. Diese soll gleichermaßen an unserem Hauptsitz sowie den weiteren Standorten in Deutschland gelebt werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Im Jahr 2023 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt um 0,3 %, sodass die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nach wie vor in einem krisengeprägten Umfeld ins Stocken kam. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren zu erfahren. Weiterhin hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen und gleichzeitig ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen erschwerten jedoch diesen Aufschwung. Die Bundesregierung erwartet in ihren Prognosen für 2024 eine leichte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,3 %. Damit befindet sich Deutschland am Rande einer Stagnation. Innerhalb der Transport- und Logistikbranche in Deutschland ist im Jahr 2023 eine rückläufige Entwicklung des Transportaufkommens zu verzeichnen. Genau genommen liegt beim Transaufkommen insgesamt nach vorläufigen Zahlen ein Rückgang von 0,7 % vor. In unserem Hauptsegment Straßengüterverkehr spiegelt sich dieses Bild nahezu eins zu eins wider. Die zukünftige Entwicklung bleibt abzuwarten. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im aktuellen Berichtsjahr betragen unsere Umsatzerlöse T€ 57.762 und blieben somit trotz der negativen äußeren Einflüsse auf einem konstanten Niveau (2022 = T€ 57.383). Durch die bereits vor einigen Jahren perspektivische Neuausrichtung in andere Geschäftsfelder erwarten wir eine weitere Konsolidierung unserer Umsatzerlöse. a. Ertragslage Erfreulicherweise verbesserte sich der Jahresüberschuss um T€ 499 auf einen Wert von T€ 6.171 im Vergleich zum Vorjahr (2022 = T€ 5.672). Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich dabei auf T€ 8.944 (2022 = T€ 8.226). In diesem Ergebnis sind Gewinne aus Fahrzeugverkäufen im Zuge der stetigen Modernisierung des Fuhrparks zum Vorjahresstichtag in Höhe von T€ 2.001 (2022 = T€ 1.992) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich leicht um T€ 67 auf T€ 2.804. Die erwirtschafteten Abschreibungen erhöhten sich zum Vorjahr um T€ 692 auf T€ 6.035 (2022 = T€ 5.343). b. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist zufriedenstellend. Das Anlagevermögen ist langfristig finanziert. Sämtliche Darlehen wurden im Geschäftsjahr planmäßig bedient. Die Gesellschaft erwirtschaftete einen Cash-Flow in Höhe von T€ 12.206 gegenüber T€ 11.015 im Vorjahr. Die Bankguthaben und flüssigen Mittel reduzierten sich von T€ 13.283 um T€ 3.042 auf T€ 10.241. Die Kundenforderungen sanken im Stichtagsvergleich von T€ 8.348 auf T€ 7.479. c. Vermögenslage Bedingt durch kontinuierliche Investitionen in den vergangenen Jahren ist die Bilanzsumme bis zum Geschäftsjahr 2022 auf T€ 56.154 angestiegen. Durch weitere Investitionen im Bereich Fuhrpark und dem positiven Geschäftsverlauf 2023 konnte die Bilanzsumme trotz hoher Abschreibungen abermals gesteigert werden und beträgt zum Bilanzstichtag T€ 59.077. Durch die gleichzeitig erwirtschafteten positiven Ergebnisse stieg die Eigenkapitalquote auf 73,7 % (2022 = 66,6 %) und liegt weit über dem Branchendurchschnitt. Die konsequente Fortsetzung der langjährigen Unternehmenspolitik, erwirtschaftete Gewinne im Unternehmen zu belassen, ist ausschlaggebend für diese Entwicklung. 3. Investitionen Auch im Geschäftsjahr 2023 haben wir Investitionen in unseren Fuhrpark getätigt. Es wurden T€ 1.787 in zusätzliche Sattelzugmaschinen und Auflieger investiert. Die Ersatzinvestitionen für Sattelzugmaschinen, Auflieger und sonstige Transportmittel betrugen T€ 4.724. Diese Fahrzeuginvestitionen wurden vollständig im Anlagevermögen aktiviert. Durch die von unserer Kundschaft an unser Unternehmen für das Jahr 2024 gestellten Anforderungen für Logistikleistungen wurden im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2023 von der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 weitere Investitionen in den Fuhrpark verabschiedet und bereits an den jeweiligen Fahrzeughersteller in Auftrag gegeben. Dadurch möchten wir unsere Flexibilität verstärken und somit eine 100%ige Kundenzufriedenheit gewährleisten. Um sich für die Zukunft - wie auch in den vorherigen Geschäftsjahren - weiterhin vom Wettbewerb hervorzuheben, wird die Spedition Bender GmbH ihre vorausschauende Unternehmenspolitik durch Investitionen in innovative Fahrzeug- und Schwergutlagertechniken weiter fortsetzen. 4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen wurden planmäßig aus den vorhandenen liquiden Mitteln sowie durch die bekannten Kreditinstitute finanziert. 5. Darstellung wesentlicher finanzieller und nichtfinanzieller Leistungsindikatoren Die Ertragskraft der Gesellschaft resultiert - wie im Vorjahr - im Wesentlichen aus der normalen gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Nennenswerte Einmaleffekte liegen nicht vor. Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen wurden nicht ausgeübt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsansätze werden seit Jahren stetig unverändert angewendet. Als große Kapitalgesellschaft haben wir auch auf nichtfinanzielle Leistungsindikatoren einzugehen, soweit diese für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind. Hier zu erwähnen ist insbesondere, dass wir mit der frühzeitigen Umrüstung unseres Fuhrparks auf Fahrzeuge nach neuster Schadstoffklasse EURO 6 einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Unsere Mitarbeiter sehen wir als wichtige Grundlage unseres Erfolges. Wir unterstützen unsere Arbeitnehmer daher bei Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Als Ausbildungsbetrieb geben wir bereits seit Jahren jungen Menschen eine Perspektive für deren berufliche Entwicklung. 6. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Lieferantenverbindlichkeiten innerhalb des vereinbarten Zahlungsziels - sowie durch Skontoausnutzung - auszugleichen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt. III. Beteiligungen und Niederlassungen Die Gesellschaft unterhält neben dem Hauptsitz nachstehende Standorte: 1.) D-15890 Eisenhüttenstadt (seit 1991) 2.) D-04575 Neukieritzsch (seit 1999) 3.) D-87700 Memmingen (seit 2010) 4.) D-88046 Friedrichshafen (seit 2017) Die Gesellschaft hält eine Beteiligung an folgenden Unternehmen: D-04356 Bender Project GmbH, Leipzig (seit 2012) D-57258 Dickel Verkehrstechnik GmbH, Freudenberg (seit 2018) Der Geschäftsverlauf unserer Niederlassungen in Eisenhüttenstadt, Lippendorf und Memmingen war im Jahr 2023 wiederum sehr erfreulich, sodass die dort erwirtschafteten Überschüsse zu dem positiven Ergebnis beigetragen haben. Die Bender Project GmbH in Leipzig hat im Geschäftsjahr 2023 ebenfalls ein positives Ergebnis erzielt. Das Konzept der Bender Project GmbH liegt darin, die Leistungsanforderungen der Transport-, Montage- und Lagervorhaben speziell für die Kunden im Energiesektor sowie im Maschinen- und Anlagenbau durch individuelle Lösungen effizient umzusetzen. Das Leistungsportfolio der Bender Project GmbH wird von namhaften Konzernen in Anspruch genommen. Um weiterhin den Anforderungen der Kundschaft optimal gerecht zu werden und darüber hinaus eine Ausweitung des Angebots anzustreben, hat die Bender Project GmbH im Geschäftsjahr 2023 mit dem Bau einer Logistikhalle inkl. Verwaltungsgebäude in Leipzig begonnen und wird die neuen Räumlichkeiten in Kürze beziehen. In diesem Zusammenhang wird unsere Niederlassung in D-04575 Neukieritzsch örtlich mit der Bender Project GmbH vereint, sodass eine noch engere Zusammenarbeit in einem modernen Umfeld einen positiven Effekt für die gesamte Bender Gruppe haben wird. Mit der Gründung der Dickel Verkehrstechnik GmbH haben wir unser Dienstleistungsportfolio im Bereich der Verkehrstechnik weiter ausgebaut und konnten im Geschäftsjahr 2023 von den einhergehenden Synergieeffekten im Unternehmensverbund stark profitieren. IV. Prognosebericht Die negativen gesamtwirtschaftlichen Aussichten lassen uns kritisch auf das Geschäftsjahr 2024 blicken und dämpfen unsere Aussicht auf Ergebniszuwächse. Leicht sinkenden Umsätzen stehen Kostensteigerungen, vor allem für den Betrieb und die Unterhaltung unsere Fuhrparks und im Personalbereich, gegenüber, sodass wir von einem rückläufigen Jahresüberschuss ausgehen. Für die weitere Zukunft erwarten wir durch die Erholung der Gesamtwirtschaft sowie aufgrund des Ausbaus der neuerschlossenen Geschäftsfelder eine weitere Stärkung unseres Unternehmens. V. Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft hat Maßnahmen zur Risikoüberwachung und -früherkennung eingerichtet. Die Ziele des Risikomanagements der Gesellschaft liegen darin, eventuelle Risiken, die einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben, frühzeitig zu erkennen und zu analysieren, um ggf. angemessen agieren bzw. reagieren zu können. Risikofaktoren werden laufend untersucht und entsprechend gegensteuernde Maßnahmen getroffen. Die bestehende interne Berichterstattung bietet die Instrumente, anhand geeigneter Auswertungen und Kennzahlen Frühindikatoren zu erkennen. Kundenforderungen werden nach festgelegtem Rhythmus kontinuierlich überwacht. Ausfallrisiken von Kunden sind über ein zeitnahes Forderungsmanagement auf ein vertretbares Niveau reduziert. Für Neukunden und gezielt ausgesuchte Altkunden werden Auskünfte bei Auskunfteien eingeholt. Nennenswerten neuen Ausfallrisiken ist die Gesellschaft derzeit nicht ausgesetzt. Generell wird versucht, alle Geschäfte in Euro abzuwickeln, so dass die Risiken aus Wechselkursschwankungen bzw. Währungsrisiken minimiert sind. Zinsrisiken aus variablen Zinsvereinbarungen bestehen nicht, dies gilt auch für etwaige Liquiditätsrisiken aus schwankenden Ein- bzw. Auszahlungen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden planmäßig getilgt. Kontokorrentkredite stehen - soweit benötigt - in erforderlicher Höhe zur Verfügung. Der Fuhrpark ist sehr modern und ermöglicht es daher, optimale Qualität und Kundenzufriedenheit zu erzielen. Ein allgemeines Branchenrisiko sehen wir in der sehr maroden Infrastruktur bezüglich Straßen / Brückenbauwerke / Personalengpässe aller beteiligten Dienststellen / Ämter / Behörden usw. im Transportgenehmigungsbereich. Somit wird ein reibungsloser Ablauf von Großraum- und Schwertransporten erheblich erschwert. Bewusste Risiken werden vermieden. Der Versicherungsschutz ist angemessen und wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Daneben bewegen sich die wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken im Bereich des allgemeinen Unternehmerrisikos. Ungewöhnliche oder außergewöhnliche Risiken, insbesondere bestandsgefährdende Risiken sowie Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar.
Freudenberg, 29. April 2024 gez. Peter Bender, Geschäftsführer gez. Andreas Bender, Geschäftsführer gez. Stefan Bender, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spedition Bender GmbH, Freudenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spedition Bender GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Siegen, den 04. Juni 2024 DR.
GEHRE-TREUHAND-GMBH
gez. Grümbel, Wirtschaftsprüfer gez. Saßmann, Wirtschaftsprüfer |
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