Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Fluence Energy GmbH
Schallershofer Straße 143, 91056 Erlangen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Kistner seit 11.12.2025 | Geschäftsführer |
Carsten Krüger seit 16.9.2025 | Prokura |
Markus Erwin Meyer seit 22.1.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Fluence Energy, LLC | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fluence Energy GmbHErlangenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fluence Energy GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fluence Energy GmbH, Erlangen - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fluence Energy GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 29. September 2025 EY GmbH & Co. KG Timphaus-Möller, Wirtschaftsprüferin BILANZ zum 30. September 2023Fluence Energy GmbH, ErlangenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023Fluence Energy GmbH, Erlangen
Anhang für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023Fluence Energy GmbH, ErlangenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bei allen zukunftsbezogenen Zahlen im Jahresabschluss und Lagebericht handelt es sich um US GAAP-Zahlen und nicht um HGB-Zahlen. Der wesentliche Unterschied zwischen US GAAP und HGB liegt im Zeitpunkt der Umsatzrealisierung für den Verkauf von Energiespeicherprodukten. Diese erfolgt nach US GAAP nach der Percentage-of-Completion-Methode und nach HGB nach Abnahme durch den Kunden. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Folgende Anhaltspunkte begründen zunächst Zweifel an der Unternehmensfortführung: Die Gesellschaft erwirtschaftet im Geschäftsjahr 2022/2023 weiterhin kein positives Jahresergebnis und keine positiven operativen Cashflows. Die Gesellschaft ist zum 30. September 2023 weiterhin auf finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafterin, die Fluence Energy LLC, Arlington / Virginia, USA, (nachfolgend auch FELLC) angewiesen. Um eine mögliche Überschuldung der Gesellschaft zu vermeiden, hatte die FELLC einen Rangrücktritt ihrer Forderungen an die Gesellschaft erklärt. Die FELLC hatte der Fluence Energy GmbH unter dem „Amended and Restated Framework Loan Agreement“ vom 10. November 2020 ein unbefristetes Darlehen gewährt. Zur Stärkung der Eigenkapitalsituation sowie zur Sicherstellung der Unternehmensfortführung wurde im Geschäftsjahr 2022/2023 gemäß Gesellschafterbeschluss vom 9. Dezember 2022 eine Erhöhung der Kapitalrücklage vorgenommen. Zu diesem Zweck wurden die Schulden inkl. Zinsen aus dem bestehenden Darlehensvertrag mit der Gesellschafterin FELLC i.H.v. 26.422.473 EUR in Eigenkapital umgewandelt sowie eine Zuzahlung i.H.v. 80.000.000 EUR ebenfalls in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB beschlossen. Der Rangrücktritt wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 9. Dezember 2022 zurückgenommen. Gemäß Vereinbarung vom 12. Dezember 2022 zwischen der Fluence Energy GmbH, der Fluence Energy, LLC und der Fluence Energy Global Productions Operation, LLC („FEGPO“) wurde die Zuzahlung in die Kapitalrücklage mit der offenen Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der FEGPO aufgerechnet. Zum 30. September 2024 beträgt das Eigenkapital nach US GAAP 74.676.128,40 EUR, die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach US GAAP 53.167.121,83 EUR, die kurzfristigen Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen nach US GAAP 38.098.019,21 EUR, die liquiden Mittel nach US GAAP 27.306.004,53 EUR, die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nach US GAAP 23.315.792,30 EUR und die kurzfristigen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen nach US GAAP 10.000.000,00 EUR. In Bezug auf die Entwicklung nach dem 30. September 2023 verweisen wir zudem auf die Nachtragsberichterstattung. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden über eine Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für technische Anlagen und Maschinen wurde die lineare Abschreibung für eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 bis 10 Jahren, für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von 3 - 5 Jahren angewandt. Für Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten wurde die lineare Abschreibung für eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 7 Jahren angewandt, sofern diese der Abnutzung unterliegen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden, ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen wurden die direkt zurechenbaren Kosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert. Die nachfolgenden Annahmen gelten für alle drei, im Rahmen der Gründung, übernommenen Pensionspläne: Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,81 % (Vj.: 1,77 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,25 % (Vj.: 2,25 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,25 % (Vj.: 2,25 %) berücksichtigt. Die Fluktuation der nichttariflichen Mitarbeiter wurde mit einer Rate von 1,30 % - 4,86 % (Vj.: 1,30 % - 4,86 %) sowie der tariflichen Mitarbeiter von 1,12 % - 4,51 % (Vj.: 1,12 % - 4,51 %) berücksichtigt. Wertpapiergebundene Pensionszusagen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere bewertet, soweit dieser den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Leistungskongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als leistungskongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert des Rückdeckungsversicherungsanspruchs entspricht dem sog. Geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersvorsorgeverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegendem Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Währungsumrechnungen beinhalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens vom 01.10.2022 bis 30.09.2023 ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten TEUR 6.455 (Vj.: TEUR 14.730) Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 7.773 (Vj.: TEUR 39.882) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 2.299 (Vj.: TEUR 956) sonstige Forderungen. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Fondsanteile, die auf einem aktiven Markt gehandelt werden. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Die Zeitwerte der Vermögensgegenstände (Fondsanteile) bestimmen sich nach den Marktpreisen auf einem aktiven Markt. Eigenkapital Mit Gesellschafterbeschluss vom 9. Dezember 2022 wurde eine Erhöhung der Kapitalrücklage beschlossen. Die Schulden inkl. Zinsen aus dem bestehenden Darlehensvertrag mit der Gesellschafterin i.H.v. 26.422.473 EUR wurden in Eigenkapital umgewandelt sowie eine Zuzahlung i.H.v. 80.000.000 EUR ebenfalls in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB wurde geleistet. Bilanzverlust Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag von TEUR 76.848 enthalten. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im in Höhe von 29.207,00 EUR. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
Hinsichtlich der Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verweisen wir auf den Absatz Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Sondervergütungen in Höhe von TEUR 3.499 (Vj.: TEUR 2.076), Gewährleistungsansprüche in Höhe von TEUR 861 (Vj.: TEUR 204) sowie für ausstehende Lieferantenrechnungen und nachlaufende Projektkosten in Höhe von TEUR 9.473 (Vj.: TEUR 11.463) gebildet. Im Vorjahr waren zudem noch Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEUR 9.273 enthalten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 5.113 (Vj.: TEUR 34.898). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 14.932 (Vj.: TEUR 171.382) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 90 (Vj.: TEUR 28.625) sonstige Verbindlichkeiten. Im Vorjahr war hier das unbefristete Darlehen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 28.454 ausgewiesen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. Latente Steuern Die latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten für die Geschäftsjahre 2023 und 2022:
Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,23 % zugrunde (15,83 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 15,4 % für Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 440 %. Es wurde von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und der Aktivsaldo nicht aktiviert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1.053 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB: Die Muttergesellschaft Fluence Energy LLC hat eine revolvierende Kreditlinie über $ 200 Mio. abgeschlossen. Die Kreditlinie wird von der Fluence Energy, Inc. und Tochtergesellschaften, darunter die Fluence Energy GmbH, garantiert. Zum 30. September 2023 wurden $ 36 Mio. der Linie für sog. Letter of Credits in Anspruch genommen. Das Risiko einer Inanspruchnahme der Sicherheiten wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Muttergesellschaft als gering eingeschätzt. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen erfolgt nach dem Sitz des Rechnungsempfängers. Die Umsätze an verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Umsätze aus dem Verkauf von Energiespeicherprodukten (Batterien), Erlöse aus der Übertragung von Verträgen sowie Umsätze aus der Weiterbelastung von Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 12.858 (Vj.: TEUR 19.286). Davon entfallen TEUR 2.644 (Vj.: TEUR 10.724) auf realisierte Währungskursgewinne aus Hedging Geschäften, die vertraglich auf Ebene der Muttergesellschaft in den USA abgeschlossen wurden und mit Realisierung an die Fluence Energy GmbH weitergereicht werden. Mit der Übertragung der realisierten Gewinne- oder Verluste aus diesen Geschäften findet die erfolgswirksame Verbuchung statt. Darüber hinaus wurden im Berichtsjahr realisierte Kursgewinne aus Forderungen und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6.335 erfolgswirksam erfasst. Diese resultieren aus der Abwicklung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten und spiegeln die positiven Entwicklungen der Wechselkurse im Zeitpunkt der Zahlung wider Die Erfassung sämtlicher Fremdwährungsgewinne erfolgte erfolgswirksam nach § 256a HGB. Dabei handelt es sich um regelmäßig wiederkehrende Bewertungseffekte, die marktüblichen Schwankungen unterliegen. Eine Einordnung als außergewöhnlicher Ertrag im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB ist nicht erforderlich. Im Vorjahr stellten die Währungsgewinne aus Hedging Geschäften Erträge außergewöhnlicher Größenordnung dar. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die üblichen Abschreibungen überschreiten Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens beinhalten TEUR 1.367 (Vj.: TEUR 33.833) Abschreibungen auf unfertige Leistungen aufgrund der verlustfreien Bewertung. Im Vorjahr lagen hier Aufwendungen außergewöhnlicher Größenordnung nach § 285 Nr. 31 HGB vor. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 16.147 (Vj.: TEUR 11.426). Diese stehen im Zusammenhang mit regelmäßig wiederkehrenden Geschäftsvorfällen und unterliegen den typischen Schwankungen international tätiger Unternehmen. Eine Klassifikation als Aufwendungen außergewöhnlicher Größenordnung nach § 285 Nr. 31 HGB ist daher nicht erforderlich. Im Gegensatz zum Vorjahr fielen im laufenden Geschäftsjahr keine Aufwendungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften an (Vj.: TEUR 8.433). Im Vorjahr wurden beide Effekte als Aufwendungen außergewöhnlicher Größenordnung nach § 285 Nr. 31 HGB eingestuft. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge beliefen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt TEUR 2.600 (Vorjahr: 0 TEUR). Davon entfallen TEUR 1.040 auf Guthabenzinsen aus Einlagen sowie TEUR 1.560 auf Zinserträge aus verbundenen Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhaltet Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von langfristigen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 13 (Vj.: TEUR 1). In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 364 (Vj.: TEUR 1.501) enthalten. Sonstige Angaben Ausschüttungssperre In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich aus Aktivierungen gemäß § 268 Abs. 8 HGB sowie aufgrund des Unterschiedsbetrags i.S.v. § 253 Abs. 6 HGB eine Gewinnausschüttungssperre:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die Fluence Energy GmbH wird als 100 %-ige Tochtergesellschaft der Fluence Energy, Inc., Arlington / Virginia, USA, in den Konzernabschluss einbezogen. Die Fluence Energy, Inc. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss ist auf der Webseite der Gesellschaft erhältlich und wird bei der U.S. Securities and Exchange Commission zur Veröffentlichung eingereicht. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 178 und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Nachtragsbericht Die erwarteten Cashflows, die in den folgenden Geschäftsjahren generiert werden, sind wie folgt geplant bzw. eingetreten (Stand September 2025):
Den oben dargestellten Cashflows liegen die folgenden wesentlichen Annahmen bzw. Parameter zu Grunde. Bezogen auf das Geschäftsjahr 2023/2024 betrug der Auftragseingang € 453 Mio., die externen Umsatzerlöse nach US GAAP betrugen € 296 Mio. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir einen Auftragseingang zwischen € 350 Mio und € 430 Mio. und externe Umsätze nach US GAAP zwischen € 220 Mio und € 280 Mio. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 erwarten wir einen Auftragseingang zwischen € 295 Mio und € 443 Mio. und externe Umsätze nach US GAAP zwischen € 279 Mio und € 419 Mio. In den IST und PLAN Cashflow Zahlen sind Zahlungen, die nicht das operative Geschäft betreffen, wie folgt enthalten:
Diese Zahlungen betreffen Darlehensaus- bzw. -rückzahlungen von Gesellschaften der Fluence Gruppe (konzerninterne Finanzierungen). Zusätzlich zu der oben dargelegten Cashflow-Prognose hat sich die Gesellschafterin mit der Vereinbarung vom 12. Dezember 2022 verpflichtet, dem Unternehmen bis zum 31. Dezember 2024 zusätzliche Geldmittel bereitzustellen, um seine Verbindlichkeiten gegenüber seinen Gläubigern bei Fälligkeit zu begleichen (harte Patronatserklärung). Die Patronatserklärung wurde mit Vereinbarung vom 30. Juni 2024 bis zum 31. Dezember 2026 bzw. mit Vereinbarung vom 16. Juli 2025 bis zum 15. Oktober 2027 verlängert. Somit wäre auch bei einem Liquiditätsengpass und Liquiditätsbedarf des Unternehmens die Finanzierung durch Gesellschafterzusagen gesichert. Wir haben keine Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit von FELLC, diese Verpflichtung einzuhalten. Nach dem Bilanzstichtag hat Herr Michael Gilleßen sein Amt als Geschäftsführer der Fluence Energy GmbH zum 31. Mai 2025 niedergelegt. Die Bestellung eines Nachfolgers steht noch aus. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Auf neue Rechnung werden TEUR 93.825 Bilanzverlust vorgetragen. Geschäftsführung
Erlangen, 12. September 2025 Markus Meyer Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 01. Oktober 2022 bis 30. September 2023Fluence Energy GmbH, Erlangen
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Fluence Energy GmbH mit Sitz in Erlangen (im Folgenden auch „GmbH“ oder „das Unternehmen“) ist ein Anbieter von Produkten, Dienstleistungen und digitalen Anwendungen für die Energiespeicherung. Wir sind davon überzeugt, dass die Energiespeicherung im Zentrum der Energiewende steht und mit der zunehmenden Einspeisung erneuerbarer Energien und der Elektrifizierung des Verkehrssektors weiter an Bedeutung gewinnt. Unsere Angebote helfen großen Versorgungsunternehmen, Entwicklern sowie Commercial- & Industrial-Kunden, ein nachhaltigeres Stromnetz auf wiederholbare, skalierbare Weise bereitzustellen. Die Fluence Energy GmbH nahm am 2. Januar 2018 als hundertprozentige Tochtergesellschaft von Fluence Energy, LLC, Arlington, VA, USA, den Betrieb auf. Die oberste Muttergesellschaft ist die Fluence Energy, Inc., Arlington, VA, USA (kurz „Fluence“ oder „Fluence Gruppe“). Seit unserer Gründung haben wir uns auf internationales Wachstum und die Weiterentwicklung unserer Energiespeicherprodukte und -lieferdienste sowie der Betriebsdienstleistungen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) konzentriert. Wir erzielen Erlöse im Wesentlichen aus dem Verkauf von Energiespeicherprodukten und aus Serviceverträgen mit Kunden zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit batteriebasierten Energiespeicherprodukten. Verkauf von Energiespeicherprodukten Die GmbH schließt Verträge mit Energieversorgungsunternehmen, Entwicklern und gewerblichen Kunden ab, um batteriebasierte Energiespeicherprodukte zu entwickeln und zu bauen. Wir erzielen den Großteil unserer Erlöse aus dem Verkauf von Produktlösungen. Wenn wir ein batteriebasiertes Energiespeicherprodukt verkaufen, schließen wir mit unseren Kunden einen Vertrag ab, der unter anderem den Preis, die Spezifikationen, die Liefertermine und die Garantie für die erworbenen Produkte regelt. Jedes Speicherprodukt wird je nach Energiebedarf des Kunden angepasst. Kundenzahlungen werden bei Erreichen bestimmter Meilensteine fällig, die mit den vertragsspezifischen Phasen eines Projekts übereinstimmen. Verkauf von Energiespeicherdienstleistungen Die GmbH schließt auch langfristige Serviceverträge mit Kunden ab, um betriebliche Dienstleistungen im Zusammenhang mit erworbenen batteriegestützten Energiespeicherprodukten zu erbringen. Die Dienstleistungen umfassen Wartung, Überwachung und andere kleinere Dienstleistungen. Einige der Verträge enthalten auch Kapazitätsgarantien, die eine Verpflichtung zur Durchführung bestimmter Erweiterungsmaßnahmen beinhalten, um die im Vertrag festgelegte Batteriekapazität aufrechtzuerhalten. Bei den Erweiterungsmaßnahmen handelt es sich in der Regel um die Installation zusätzlicher Batterien und gegebenenfalls anderer Komponenten, um den teilweisen Kapazitätsverlust aufgrund der Verschlechterung der Batterien im Laufe der Zeit auszugleichen. 1.2 Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten Zum 30. September 2023 beschäftigte die Fluence Energy GmbH 44 Spezialistinnen und Spezialisten (Vorjahr: 31) in Forschung und Entwicklung von Batterie-Energiespeichersystemen. Diese Aktivitäten sind in die globalen Konzernforschungs- und Entwicklungsprogramme der Fluence eingebettet, die vom obersten Mutterunternehmen - der Fluence Energy, Inc. - zentral finanziert, gesteuert und koordiniert werden. Die anfallenden Aufwendungen werden anschließend auf Ebene der Fluence Energy GmbH weiterbelastet; eine Aktivierung der Entwicklungskosten bei der Gesellschaft erfolgt nicht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Klimawandel ist eine existenzielle Bedrohung. Schwere Wetterereignisse und ein breiteres Bewusstsein für die finanziellen Auswirkungen des Klimawandels treiben weltweit eine systematische Abkehr von fossilen Brennstoffen hin zu nachhaltigen Energiesystemen voran. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hat jedoch im Gegensatz zur Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen keine inhärente Speicherkapazität und kann nur bei günstigen Wind- und Sonnenverhältnissen genutzt werden. Die Energiespeicherung ist daher ein entscheidender Faktor für die groß angelegte Einführung von erneuerbaren Energien. Darüber hinaus treibt die zunehmende Elektrifizierung von Branchen, wie dem Transportwesen, die Nachfrage nach mehr Stromerzeugung in die Höhe. Die Energiespeicherung kann dazu beitragen, zusätzliche Nachfragespitzen zu bedienen und zu glätten, die Zuverlässigkeit des Netzes zu verbessern und den Energiebedarf zu steuern. Als erste wirklich digitale Anlage im Stromnetz ist die Energiespeicherung auch ein flexibles Werkzeug für Netzplaner, -betreiber und -anbieter. Wir sind davon überzeugt, dass die Energiespeicherung im Epizentrum des globalen Übergangs zur sauberen Energie steht und das Rückgrat eines massiven Wandels in unserer Energiemarktinfrastruktur darstellt, der von drei Schlüsseltrends angetrieben wird: Netzmodernisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung. Laut der Net Zero Roadmap der Internationalen Energie Agentur (IEA) sind dafür bis in die frühen 2030er Jahre Gesamtinvestitionen in erneuerbare Energien i.H.v. 4,5 Billionen US-Dollar jährlich notwendig, um den international vereinbarten 1,5°C-Pfad zu erreichen (IEA: Net Zero Roadmap1 ). Wettbewerb Wir sind Teil von Fluence, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Energiespeicherung. Wir beabsichtigen, unsere Wettbewerbsstärke, unsere Technologie, unsere Führungsposition und unseren Marktanteil zu nutzen, um die Art und Weise, wie wir unsere Welt mit Energie versorgen, für eine nachhaltigere Zukunft zu verändern. Der Markt für unsere Produkte ist hart umkämpft, und wir könnten einem verstärkten Wettbewerb ausgesetzt sein, wenn neue und bestehende Wettbewerber Energiespeicherlösungen und -komponenten einführen. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage In der EMEA-Region ist das Unternehmen in bestimmten Kernmärkten aktiv, darunter Deutschland, Großbritannien, der Republik Irland, Portugal, Italien und in den nordischen Ländern. Der Speichermarkt in anderen Jurisdiktionen der EMEA-Region öffnet sich, und das Unternehmen verfolgt aktiv Möglichkeiten in verschiedenen Märkten. Ertragslage Die Fluence Energy GmbH ist in das monatliche Finanz-Reporting der Muttergesellschaft in den USA eingebunden und wird daher auf Basis von nach US GAAP (US-amerikanische General Accepted Accounting Principles) ermittelten Finanzkennzahlen gesteuert. Die Gesellschaft verwendet als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren den Auftragseingang und die Umsatzerlöse mit externen Kunden. Die Umsatzrealisierung nach US GAAP erfolgt für den Verkauf von Energiespeicherprodukten nach der sog. Percentage of Completion Methode (POC-Methode), d.h. zeitraumbezogen auf Basis des Fertigstellungsgrads des Gesamtauftrages. Nach HGB werden die Umsätze erst bei Abnahme der Projekte durch den Kunden realisiert. Die Überleitung des finanziellen Leistungsindikators auf die Umsätze mit externen Kunden nach HGB stellt sich wie folgt dar:
Im Geschäftsjahr abgeschlossene Projekte aus Vorjahren resultieren im Allgemeinen in einer positiven Anpassung, d.h. Erhöhung der Umsatzerlöse nach US GAAP, während zum Stichtag noch offene Projekte zu einer negativen Anpassung, d.h. Reduzierung der Umsatzerlöse nach US GAAP, führen. Die Auftragseingänge reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um € 129 Mio. von € 568 Mio. auf € 439 Mio. im Geschäftsjahr. Der Grund sind weniger große Projektaufträge im Geschäftsjahr 2022/2023. Unsere Umsatzerlöse werden von Änderungen des Preises, des Volumens und der Zusammensetzung der von unseren Kunden erworbenen Produkte und Dienstleistungen beeinflusst, die von der Nachfrage nach unseren Produkten, der geografischen Zusammensetzung unserer Kunden, der Stärke der Produktangebote der Wettbewerber und der Verfügbarkeit staatlicher Anreize für die Endnutzer unserer Produkte abhängen. Zum 30. September 2023 waren im Auftragsbestand 24 Projekte (Vorjahr 26), davon 21 (Vorjahr 23) bereits laufende. Die Umsatzerlöse gliedern sich im Berichtsjahr wie folgt auf:
Wir haben im Geschäftsjahr 2022/2023 Gesamtumsatzerlöse in Höhe von € 161,7 Mio. im Vergleich zu € 37,0 Mio. im Vorjahr erzielt. Hiervon entfielen im Geschäftsjahr 2022/2023 € 7,7 Mio. auf Umsätze mit verbundenen Unternehmen im Vergleich zu € 6,6 Mio. im Vorjahr. Der Anstieg der Umsätze mit verbundenen Unternehmen steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit verstärkten konzerninternen Forschungs- und Entwicklungsleistungen, die die Fluence Energy GmbH für die Fluence Energy, Inc. erbracht hat. Diese Leistungen betreffen teilweise Projekte, die bereits im Vorjahr begonnen und im Berichtsjahr fortgeführt oder abgeschlossen wurden. Darüber hinaus enthält der Anstieg Erlöse aus der Übertragung von Verträgen. Zusätzlich erhöhten sich die Umsätze mit Dritten, insbesondere im Bereich Verkauf von Energiespeicherprodukten. Diese sind von € 29,4 Mio. im Geschäftsjahr 2021/2022 auf € 152,2 Mio. im Geschäftsjahr 2022/2023 angestiegen, was auf die Erweiterung des Projektportfolios und eine verstärkte Marktnachfrage zurückzuführen ist. Der Materialaufwand setzt sich aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (222.042 T€, Vorjahr 151.968 T€) und Aufwendungen für bezogene Leistungen (12.424 T€, Vorjahr 9.879 T€) zusammen. Aus den Umsatzerlösen generierten wir eine Rohmarge (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung - Materialaufwand) in Höhe von € 26,6 Mio. im Vergleich zu € 12,2 Mio. im Vorjahr. Obwohl die absolute Rohmarge im Vergleich zum Vorjahr angestiegen ist, hat sich die prozentuale Bruttomarge - gemessen am Verhältnis von Rohmarge zu Umsatzerlösen - leicht reduziert. Diese Entwicklung ist auf Veränderungen im Produktmix zurückzuführen. Darüber hinaus waren 1.367 T€ (Vorjahr 33.833 T€) Abschreibungen auf Vorräte erforderlich, wir verweisen auf unsere nachgelagerte Erläuterung. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 13.580 T€ (Vorjahr 19.690 T€), wobei die Fremdwährungsgewinne bei 12.858 T€ (Vorjahr 19.286 T€) lagen. Davon entfallen 2.644 T€ (Vorjahr 10.724 T€) auf Währungskursgewinne aus Hedging-Geschäften, die auf Ebene der Muttergesellschaft in den USA vertraglich abgeschlossen und mit Realisierung an die Fluence Energy GmbH weitergegeben wurden. Die ergebniswirksame Verbuchung erfolgt mit der Übertragung der realisierten Gewinne oder Verluste aus diesen Geschäften. Die Personalaufwendungen haben sich im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Anzahl an Mitarbeitern, aber auch aufgrund von Gehaltsanpassungen, von 16.347 T€ im Vorjahr auf 23.137 T€ im Berichtsjahr erhöht. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die üblichen Abschreibungen überschreiten, enthalten 1.367 T€ (Vorjahr 33.833 T€) im Geschäftsjahr erforderliche Abschreibungen auf unfertige Leistungen aufgrund der verlustfreien Bewertung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 34.113 T€ (Vorjahr 33.618 T€) sind gegenüber dem Vorjahr geringfügig gestiegen. Dies ist, neben dem allgemein höheren Kostenniveau, im Wesentlichen auf einen Anstieg der Aufwendungen für Währungsumrechnung um 4.721 T€ zurückzuführen. Gegenläufig wirkten die im Vorjahr enthaltenen Aufwendungen für drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von 8.433 T€. Das Finanzergebnis in Höhe von 2.223 T€ (Vorjahr -1.502 T€) beinhaltet im Berichtsjahr überwiegend Zinserträge in Höhe von 2.600 T€ (Vorjahr 0 T€). Davon entfallen 1.040 T€ auf Guthabenzinsen aus Einlagen sowie 1.560 T€ auf Zinserträge aus verbundenen Unternehmen. Die Zinsaufwendungen für die Finanzierung durch die Gesellschafterin betragen 364 T€ (Vorjahr 1.501 T€). Der Jahresfehlbetrag hat sich von 54.062 T€ im Vorjahr auf 16.976 T€ im Berichtsjahr verringert. Mitarbeitende Zum 30. September 2023 beschäftigte das Unternehmen 163 Mitarbeitende in Deutschland und 4 Mitarbeitende im Ausland, verglichen mit 141 Mitarbeitenden in Deutschland und 36 Mitarbeitenden im Ausland zum 30. September 2022. Die bisherigen Mitarbeiter der Zweigniederlassung wurden bis auf vier Mitarbeiter auf die zum 1. April 2023 neu gegründete Schwestergesellschaft im Vereinigten Königreich transferiert. 2.3 Vermögens- und Finanzlage 2.3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt im Berichtsjahr 439.850 T€ (Vorjahr 381.109 T€) und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 58.741 T€ erhöht. Die Erhöhung der Bilanzsumme ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf die Posten Vorräte und Guthaben bei Kreditinstituten sowie auf der Passivseite auf die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen zurückzuführen. Des Weiteren wirkten sich die im Berichtsjahr vorgenommenen Maßnahmen zur Stärkung der Eigenkapitalsituation entsprechend auf das Eigenkapital und die Bilanzsumme aus. Das Umlaufvermögen wird hauptsächlich durch Vorräte (268.090 T€, Vorjahr 216.748 T€) sowie Guthaben bei Kreditinstituten (127.093 T€, Vorjahr 50.233 T€) geprägt. Der deutliche Anstieg der Vorräte ist auf die gestiegenen unfertigen Leistungen aufgrund laufender Projekte zurückzuführen. Die Guthaben bei Kreditinstituten resultieren im Wesentlichen aus Vorauszahlungen von Kunden für die Lieferung von Batterien im Rahmen laufender Projekte. Darüber hinaus führte ein Debt-to-Equity- Swap zu einer Stärkung der Eigenkapitalbasis. Der Anstieg der Guthaben ist somit vor allem auf projektbezogene Vorfinanzierungen sowie auf bilanzwirksame Kapitalmaßnahmen zurückzuführen. Zum 30. September 2023 beträgt das Eigenkapital 27.031 T€. Im Vorjahr wurde noch ein Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 62.415 T€ ausgewiesen. Die Rückstellungen in Höhe von 14.336 T€ (Vorjahr 23.246 T€) enthalten im Wesentlichen sonstige Rückstellungen, die hauptsächlich Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und nachlaufende Projektkosten (9.473 T€, Vorjahr 11.463 T€) sowie Rückstellungen für Personalverpflichtungen (3.499 T€, Vorjahr 2.076 T€) umfassen. Im Vorjahr waren zudem Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (9.273 T€) enthalten. Die Verbindlichkeiten betragen zum 30. September 2023 398.054 T€ (Vorjahr 357.597 T€). Sie setzen sich zusammen aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (373.724 T€, Vorjahr 147.626 T€), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (15.022 T€, Vorjahr 200.007 T€), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2.060 T€, Vorjahr 7.048 T€) sowie sonstige Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr von 2.916 T€ auf 7.248 T€ angestiegen. Darin enthalten sind im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 6.983 T€ (Vorjahr 2.618 T€). Der Rückgang der konzerninternen Verbindlichkeiten ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Verbindlichkeiten in Eigenkapital umgewandelt und zusätzlich eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage geleistet wurde. Infolgedessen wurde der „Nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag“ vollständig beseitigt. Zum Bilanzstichtag bestanden zudem keine Darlehen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr mehr (Vorjahr 28.454 T€). Der deutliche Anstieg bei den erhaltenden Anzahlungen ist auf eine gestiegene Anzahl laufender Projekte mit Zahlungsmeilensteinen vor Projektabschluss zurückzuführen. 2.3.2 Finanzlage Zum 30. September 2023 betragen die Finanzmittel, die aus Guthaben bei Kreditinstituten bestehen, 127.093 T€ (Vorjahr 50.233 T€). Die Gesellschaft wird ausschließlich über Gesellschafterdarlehen bzw. über die Fluence Energy Gruppe finanziert; es bestehen keine Bankverbindlichkeiten. Die Finanzierung der Gesellschaft über die Gesellschafterin ist bis zum 31. Dezember 2024 aufgrund der abgegebenen unbegrenzten Patronatserklärung sichergestellt. Die Patronatserklärung wurde mit Vereinbarung vom 30. Juni 2024 bis zum 31. Dezember 2026 bzw. mit Vereinbarung vom 16. Juli 2025 bis zum 15. Oktober 2027 verlängert. Die Gesellschafterin Fluence Energy, LLC, Arlington, VA, USA, hatte bezüglich ihrer Darlehensforderungen gegen die Gesellschaft am 18. Januar 2021 eine Rangrücktrittserklärung abgegeben. Der Rangrücktritt wurde zum 9. Dezember 2022 zurückgenommen. Zur Stärkung der Eigenkapitalsituation sowie zur Sicherstellung der Unternehmensfortführung, wurde im Geschäftsjahr 2022/2023 eine Erhöhung der Kapitalrücklage vorgenommen. Zu diesem Zweck wurden die Schulden aus dem bestehenden Darlehensvertrag mit der Gesellschafterin (i.H.v. 26.422 T€ inkl. Zinsen) in Eigenkapital umgewandelt und eine Zuzahlung i.H.v. 80.000 T€ in die Kapitalrücklage beschlossen. Die Zuzahlung wurde mit den offenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Fluence Energy Global Productions Operation, LLC, Wilmington, DE, USA aufgerechnet. Im Berichtsjahr erfolgten Erweiterungsinvestitionen in Sachanlagen in Höhe von 175 T€ (Vorjahr 383 T€). Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 2.4 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir trotz der bislang angefallenen Verluste als stabil ein. Durch die im Geschäftsjahr 2022/2023 getroffenen Maßnahmen konnte eine Stärkung der Eigenkapitalsituation erreicht werden. Die Finanzierung der Gesellschaft über Gesellschafterdarlehen ist bis zum 31. Dezember 2024 aufgrund der Patronatserklärung sichergestellt. Die unbegrenzte Patronatserklärung wurde mit Vereinbarung vom 30. Juni 2024 bis zum 31. Dezember 2026 bzw. mit Vereinbarung vom 16. Juli 2025 bis zum 15. Oktober 2027 verlängert. Die Gesellschaft geht anhand ihrer Planung davon aus, dass sie über ausreichend liquide Mittel verfügen wird, um ihren Verpflichtungen bei Fälligkeit nachkommen zu können. 3. Zweigniederlassungen Das Unternehmen hat zur Unterstützung seiner Aktivitäten im Vereinigten Königreich eine Niederlassung gegründet, die im britischen Companies House unter der Firmennummer BR023135 eingetragen ist und am 4. Januar 2021 eröffnet wurde. 4. Chancen- und Risikobericht Die Chancen und Risiken sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Sie werden nachfolgend aufgeführt und fallweise Maßnahmen zur Reduzierung der Risiken dargestellt. Chancenbericht Marktchancen Energiespeicherung Der Energiespeichermarkt, in dem das Unternehmen in EMEA tätig ist, umfasst Dienstleistungen und Lösungen für Energiespeicherprodukte. Energiespeicherprodukte umfassen die Komponenten (einschließlich Batterien), professionelle Dienstleistungen und Arbeitskräfte, die für die Herstellung, den Zusammenbau und die Installation der Produkte erforderlich sind. Dienstleistungen umfassen die wiederkehrenden Betriebs- und Wartungsdienste, die für Energiespeicherprodukte erforderlich sind, Managementdienste, die von Dritten erbracht werden, wenn Anlagenbesitzer den Betrieb ihrer Systeme auslagern, sowie die Bereitstellung von digitalen Angeboten im Bereich Asset Performance Management. Der Markt für Energiespeicherprodukte wird durch die Einführung neuer Energiespeicherprodukte angetrieben, und sein adressierbarer Markt besteht aus den jährlichen Ausgaben im Zusammenhang mit der Herstellung, Lieferung und Installation neuer Energiespeicherprodukte. Laut dem S&P Global Grid-Connected Energy Storage Market Tracker von April 2025 betrug die im Jahr 2024 installierte Kapazität an Großspeichern (ohne Heimspeicher) 65,7 GW / 165,2 GWh. Dies entspricht in etwa einer Verdopplung der installierten Großspeicher im Vergleich zu 2023 (37,1 GW / 81,5 GWh). Laut aktueller Prognose wird die im Jahr 2030 neu installierte Leistung und Kapazität von Großspeichern 138,5 GW / 519,6 GWh betragen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 13,2 % von 2024-2030 entspricht (CAGR des Zubaus in GW). In der Vergangenheit wurden die Prognosen von Industriedienstleistern zum zukünftigen Ausbau von Energiespeichern regelmäßig nach oben korrigiert (zum Beispiel prognostizierte die Research Agency Aurora in 2023 einen Großbatteriespeicherzubau in Deutschland von 2024-2030 von ca. 41 GWh, in 2024 korrigierte sie diesen Wert auf 59-61 GWh nach oben - eine Anpassung von fast 50 %). Auch wenn es unklar ist, ob Industriedienstleister den zukünftigen Ausbau von Energiespeichern aktuell immer noch unterschätzen, besteht nach unserer Einschätzung die Möglichkeit, dass die aktuellen Prognosen in Zukunft ebenfalls nach oben korrigiert werden. Der Dienstleistungsmarkt wird durch das Wachstum der weltweit installierten Energiespeicherprodukte angetrieben, und sein adressierbarer Markt setzt sich aus den jährlich wiederkehrenden Serviceausgaben für die gesamte Flotte von Energiespeicherprodukten zusammen, die durch neue Produktinstallationen weiter wachsen. Haupttreiber des wachsenden Energiespeichermarktes Wir glauben, dass es mehrere Faktoren gibt, die das anhaltende Wachstum im Bereich der Energiespeicherung vorantreiben, darunter: Zunehmende Netzvariabilität aufgrund der zunehmenden Durchdringung mit erneuerbaren Energien und dekarbonisierten Technologien In ihrem „Renewables 2024 Report“2 prognostiziert die Internationale Energie Agentur (IEA) einen Zuwachs von 5.500 GW an erneuerbarer Erzeugungsleistung bis 2030. Photovoltaik und Wind werden etwa 95 % dieses Zuwachs an Leistung aus erneuerbarer Energien ausmachen. Gleichzeitig werden konventionelle Erzeugungsleistung, wie Kohle und Gaskraftwerke zunehmend vom Netz genommen werden. Der sich beschleunigende Übergang von der fossilen zur erneuerbaren Energieerzeugung wird voraussichtlich eine erhebliche Steigerung der Energiespeicherkapazität erfordern, sowohl um potenzielle Netzinstabilitäten durch intermittierende erneuerbare Energien auszugleichen als auch um die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien in Zeiten zu ermöglichen, in denen die natürliche Ressource nicht verfügbar ist. In dem Report „Batteries and Secure Energy Transition“ setzt sich die IEA mit der Rolle von Speichern zur Integration von erneuerbaren Energien auseinander und prognostiziert in ihrem net-Zero Szenario für 2030 eine global installierte Speicherleistung von 1.500 GW, wovon rund 1.000 GW auf Großspeicher entfallen.3 Fähigkeit zum Ausgleich von Infrastrukturengpässen Das bestehende Stromnetz wurde nicht für die Unterstützung dezentraler und erneuerbarer Erzeugungsinfrastrukturen konzipiert. Wachsende Kapazitätsengpässe bei den Übertragungsleitungen zwingen die Netzbetreiber dazu, überschüssige erneuerbare Energie zu drosseln oder abzuladen, was die Fähigkeit zur Dekarbonisierung des Netzes einschränkt. Energiespeicher, die an strategischen Knotenpunkten der Übertragungsnetze platziert werden, ermöglichen die Übertragung von Strom in Zeiten erhöhter Übertragungskapazität. Dies verringert Engpässe, erhöht die Auslastung der bestehenden Übertragungsleitungen und senkt die Betriebskosten des Systems. Darüber hinaus können Netzbetreiber durch die Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien potenzielle Engpässe ausgleichen, die andernfalls durch herkömmliche Energiequellen, wie z.B. Erdgas-Spitzenlastkraftwerke, entstehen würden. Der Einsatz von Speichern zur Erhöhung der Transportkapazität bestehender Stromnetze findet etwa in Deutschland mit der Netzboosterinitiative statt. So befinden sich aktuell zwei Netzboosterprojekte der TransnetBW und der TenneT mit einer Gesamtleistung von 250 und 200 MW im Bau. In 2025 hat ein weiterer Übertragungsnetzbetreiber, Amprion, weitere 250 MW an Netzboosterprojekten ausgeschrieben. Erwarteter Rückgang der Batteriekosten In ihrem Report „Energy Storage System Capex Report 2024“, prognostiziert S&P Global einen starken Rückgang der Kosten für Batteriespeicher. Die Kosten für einen DC Block (Direct Current = Gleichstrom) für ein 4h-System werden laut Prognose zwischen 2025 und 2030 um 20 % fallen. Dieser prognostizierte Rückgang der Batteriekosten dürfte die Profitabilität des Betreibens von Energiespeichern verbessern und die Entwicklung größerer Energiespeichersysteme fördern.
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Webseite: www.iea.org/reports/renewables-2024/executive-summary Unterstützung von Unternehmen und Investoren für die Dekarbonisierung Umweltverantwortung ist auch für Investoren zu einer Priorität geworden. Im September 2020 sandte Climate Action 100+, eine Investoreninitiative, die 500 globale Investoren vertritt, die zusammen mehr als 47 Milliarden Dollar an Vermögenswerten verwalten, Briefe an mehrere Unternehmen, um sie aufzufordern, klare Ziele zu setzen, um bis 2050 oder früher Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Das gestiegene Interesse wurde auch kürzlich wieder in der 2024 Institutional Investor Survey on Sustainability von der Stanford University bestätigt. Günstige politische Initiativen der Regierungen Regierungen auf der ganzen Welt haben politische Maßnahmen angekündigt, um den Übergang von fossilen Brennstoffen zu kohlenstoffarmen Energieformen zu unterstützen. Die Europäische Union hat beispielsweise eine Gesetzgebung vorgeschlagen, die darauf abzielt, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Im Rahmen der Reform des Europäischen Marktdesigns Strommarktdesigns in 2024 wurde zuletzt der Marktrahmen für Batteriespeicher in Europa verbessert. So müssen die Europäischen Mitgliedsstaaten in Zukunft Analysen zum Flexibilitätsbedarf in ihren Energiesystemen vornehmen und darauf aufbauend nationale Ziele für Flexibilität benennen. Dabei müssen Sektorziele für Energiespeicher benannt werden. Zur Umsetzung dieser Ziele sind Mitgliedsstaaten dann aufgefordert, Hindernisse für einen schnelleren Ausbau von Energiespeichern zu beseitigen. Zusätzlich können Mitgliedsstaaten die Rolle von Energiespeichern in Kapazitätsmechanismen stärken oder eigene Ausschreibungen für Energiespeicher durchführen. Wir glauben, dass Fluence und in diesem Zuge die Fluence Energy GmbH von den dargestellten Marktchancen in den nächsten Geschäftsjahren profitieren wird. Risikobericht Auswirkungen des Ukraine Krieges Im ersten Quartal des Kalenderjahrs 2022 begann der Krieg in der Ukraine das allgemeine wirtschaftliche Umfeld zu belasten. Der Krieg hatte im aktuellen Geschäftsjahr auf Fluence Energy GmbH keine wesentlichen Auswirkungen. Der Krieg in der Ukraine kann sich negativ auf die Absatzentwicklung sowie Einkaufs- und Logistikprozesse auswirken, beispielsweise durch Unterbrechungen der Lieferketten und der Energieversorgung oder durch Engpässe bei Komponenten. Der Konflikt könnte weiter eskalieren und sich auf andere Staaten ausweiten, einschließlich NATO-Staaten, und nichtkonventionelle Waffen könnten zum Einsatz kommen. Eine Ausweitung des Kriegs hätte erhebliche Auswirkungen auf das Marktumfeld der Gesellschaft. Durch den Krieg in der Ukraine haben sich bislang keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben. Auswirkungen des Nahost-Konflikts Geopolitische Spannungen im Nahen Osten stellen ein potenzielles Risiko für die globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten dar, von denen auch Fluence abhängig ist. Insbesondere können logistische Engpässe, volatile Energiepreise und eine verschärfte Sicherheitslage die Projektabwicklung, die Beschaffung strategischer Komponenten sowie Investitionsentscheidungen von Kunden negativ beeinflussen. Die Gesellschaft beobachtet die Entwicklungen fortlaufend und passt ihre Risiko- und Beschaffungsstrategien entsprechend an. Markt- und Wettbewerbsrisiken Der Markt für Energiespeicherung befindet sich in einem dynamischen Wandel. Obwohl Prognosen von sinkenden Batteriepreisen ausgehen, besteht weiterhin das Risiko, dass unvorhersehbare externe Ereignisse - etwa geopolitische Entwicklungen wie der Krieg in der Ukraine, der Konflikt im Nahen Osten oder klimabezogene Umbrüche - zu steigenden Beschaffungskosten führen. Diese Entwicklungen könnten die Rentabilität beeinträchtigen und das angestrebte Wachstum der Gesellschaft mindern. Ein weiteres Risiko ergibt sich aus den in der Vergangenheit von der US-Regierung verhängten Einfuhrzöllen. Da die Vereinigten Staaten historisch als Leitmarkt und Innovationsmotor der Batteriespeicherbranche gelten, könnten handelspolitische Maßnahmen das Geschäft der Fluence Energy GmbH mittelbar negativ beeinflussen. Darüber hinaus könnte der zunehmende Wettbewerb im Bereich digitaler Lösungen und Dienstleistungen die Marktstellung der Gesellschaft herausfordern. Mit der Ausweitung des eigenen Software- und Serviceangebots konkurriert Fluence künftig verstärkt mit etablierten Softwareanbietern und Hardwareherstellern. Ein steigender Wettbewerbsdruck kann sowohl die erzielbaren Marktanteile als auch die Ertragskraft beeinträchtigen. Fremdwährungsrisiken Die Gesellschaft bezieht wesentliche Teile ihrer Einkäufe in USD und fakturiert gegenüber ihren Kunden überwiegend in den jeweiligen Landeswährungen. Der Gesellschaft stehen Möglichkeiten des Hedgings von Kundenforderungen über die Muttergesellschaft zur Verfügung. Gegenwärtig stehen der Gesellschaft keine Möglichkeiten zur Verfügung, Einkaufsverbindlichkeiten abzusichern. Realisierte Währungskursverluste und -gewinne werden erfolgswirksam erfasst. Die aus derivativen Finanzinstrumenten entstandenen Währungskursverluste- und gewinne werden für den handelsrechtlichen Jahresabschluss eliminiert, da die Verträge mit der Fluence Energy, LLC abgeschlossen sind. Die realisierten Gewinne und Verluste aus diesen Geschäften werden jedoch erfolgswirksam erfasst. Sofern mit dem jeweiligen Kunden möglich, mitigiert die Gesellschaft das Währungsrisiko durch die Vereinbarung von Währungskörben, in denen mehrere Währungen zusammengefasst werden. Marktpreisrisiken Es bestehen marktübliche Risiken in Projekten, dass Einkaufskosten unerwarteterweise steigen könnten. Die Gesellschaft begegnet dem vorstehenden Einkaufsrisiko durch die Einbeziehung in langfristige Rahmenverträge, die auf Ebene der Muttergesellschaft mit verschiedenen Lieferanten abgeschlossen werden. Projektrisiken Es bestehen Projektrisiken, die bei der Umsetzung komplexer Energieinfrastrukturprojekte üblicherweise zu erwarten sind. Diese Projektrisiken können Budgetüberschreitungen, Verzögerungen im Zeitplan, technologische Hindernisse oder Änderungen in regulatorischen Rahmenbedingungen sowohl vorab in der Angebotsphase als auch während der Laufzeit (Abwicklung) von Projekten beinhalten und werden laufend analysiert und verfolgt. Durch die frühzeitige Identifizierung und Bewertung stellt die Gesellschaft sicher, rechtzeitig geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um potenzielle Auswirkungen zu minimieren und die erfolgreiche Umsetzung von Projekten sicherzustellen. Finanz-/Liquiditätsrisiken Aufgrund der Verlustsituation und der noch nicht dauerhaft stabilen positiven Cashflows bestehen Finanz- und Liquiditätsrisiken. Aufgrund der durchgeführten Maßnahmen zur Stärkung der Eigenkapitalausstattung im Geschäftsjahr 2022/2023 sowie der bestehenden unbegrenzten Patronatserklärung der Gesellschafterin, die bis zum 15. Oktober 2027 verlängert wurde, geht die Gesellschaft aufgrund der aktuellen Planung davon aus, dass sie über ausreichend liquide Mittel verfügen wird, um ihren Verpflichtungen bei Fälligkeit nachkommen zu können. Siehe hierzu auch Darstellung der Finanzlage in Abschnitt 2.3.2. Weitere wesentliche Risiken Die Gesellschaft ist in hohem Maße davon abhängig, hoch qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und dauerhaft zu halten. Die Gesellschaft diversifiziert ihre Beschäftigungsmöglichkeiten und investiert in ein attraktives Arbeitsumfeld. 5. Prognosebericht Die Gesellschaft ist durch ihre Gesellschafterin finanziert. Diese hat die laufende Finanzierung und finanzielle Stabilität der Gesellschaft über den Bilanzstichtag hinaus zugesagt, bereits bilanzielle Maßnahmen ergriffen und wird liquide Mittel zur Verfügung stellen, die erforderlich sind, um den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft fortzuführen. Vor diesem Hintergrund sehen wir den Bestand und das weitere Wachstum der Gesellschaft als gesichert an und sehen keine wesentlichen Risiken für den Fortbestand der Gesellschaft. Wir sind der Ansicht, dass unsere Leistung und unser künftiger Erfolg von mehreren Faktoren abhängen, die uns erhebliche Chancen bieten, aber auch Risiken und Herausforderungen mit sich bringen, einschließlich derer, die nachstehend und im vorstehenden Risikobericht erörtert werden. Unser Umsatzwachstum ist direkt mit der anhaltenden Akzeptanz von Energiespeicherprodukten durch unsere Kunden verbunden. Laut Bloomberg4 sind die Kosten für Lithium-Ionen-Energiespeicher-Hardware in den letzten Jahren erheblich gesunken und haben dazu geführt, dass es heute einen großen adressierbaren Markt gibt. Gleichzeitig wird wie bereits aufgeführt ein weiterer Fall der Preise von Batteriespeicher von Industriedienstleistern prognostiziert. Der Einsatz erneuerbarer Energiequellen hat sich in den letzten zehn Jahren beschleunigt, und Solar- und Windenergie sind zu einer kostengünstigen Energiequelle geworden. Laut Prognosen der IEA5 wird der Zubau an Erneuerbaren Energieerzeugern global weiterhin dynamisch wachsen. Die Energiespeicherung ist vor diesem Hintergrund von entscheidender Bedeutung für die Verringerung der Unterbrechungen und Schwankungen der Solar- und Windenergieerzeugung. Unser Umsatzwachstum hängt von einem kontinuierlichen Wachstum der Anzahl der jährlich gebauten Projekte für batteriegestützte Energiespeicherprodukte ab und von unserer Fähigkeit, unseren Anteil an der Nachfrage in den Regionen zu erhöhen, in denen wir derzeit konkurrieren und in Zukunft konkurrieren wollen, sowie von unserer Fähigkeit, weiterhin neue und innovative Produkte zu entwickeln und zu vermarkten, die den sich ändernden Technologie- und Leistungsanforderungen unserer Kunden entsprechen. Die Prognose betreffend externer Umsatzerlöse und Auftragseingang für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde nicht erreicht, weil sich die Fertigstellung von Projekten in das Folgejahr verschoben hat. Bezogen auf das Geschäftsjahr 2023/2024 betrug der Auftragseingang € 453 Mio., die externen Umsatzerlöse nach US GAAP betrugen € 296 Mio. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 rechnen wir mit einem Auftragseingang in Höhe zwischen € 350 Mio. und € 430 Mio. und einem externen Umsatzvolumen nach US GAAP zwischen € 220 Mio. und € 280 Mio. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 rechnen wir mit einem Auftragseingang in Höhe zwischen € 295 Mio. und € 443 Mio. und einem externen Umsatzvolumen nach US GAAP zwischen € 279 Mio. und € 419 Mio. Geschäftsführung
Erlangen, 12. September 2025 Markus Meyer
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Webseite: www.iea.org/reports/world-energy-outlook-2023/executive-summary |
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