Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
WSH Wurzinger Klimatechnik GmbH
Nikolaus-Otto-Straße 5, 91625 Schnelldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Ulfig seit 7.1.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Koray LuxCo SARL | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WSH Wurzinger Klimatechnik GmbHSchnelldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht1. Geschäftsmodell Gegenstand der WSH Wurzinger Klimatechnik GmbH ist die Projektierung, Erstellung und Montage von technischen Gebäudeausrüstungen, insbesondere Energie-Systeme Heizungstechnik, Lufttechnik, Klimatechnik, Kältetechnik, Kühldeckentechnik, Umwelttechnik und Anlagen-Sanierung. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt im Anlagenbau von Klimatechnik und in der Kältetechnik sowie in der Erbringung von Serviceleistungen in diesem Bereich. Zum Kundenkreis gehören insbesondere gewerbliche Kunden aus der Industrie sowie die öffentliche Hand. Regional ist die Gesellschaft in ganz Deutschland tätig. Das Leistungsspektrum umfasst beispielsweise Leistungen für den Industriebau, Sportzentren, Gesundheitsbauten und Messen. Überwiegend sind private Auftraggeber der Industrie unsere Kunden. Die Leistungen werden fast ausschließlich mit eigenen Arbeitnehmern erbracht. 2. Zweigniederlassungsbericht Es bestehen keine Zweigniederlassungen oder ausländische Montagebetriebsstätten. 3. Forschungs- und Entwicklungsbericht Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) werden nicht betrieben. 4. Wirtschaftsbericht 4.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft hat sich nach dem Corona-Krisenjahr 2020 wieder etwas erholt. Die Corona-Pandemie hinterließ im Jahr 2021 deutliche Spuren in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Die Produktion wurde sowohl in den Dienstleistungsbereichen als auch im Produzierenden Gewerbe immer noch beeinflusst. Die SHK-Branche ist positiv in das Jahr 2022 gestartet - trotz globaler Herausforderungen - und knüpft damit an die Entwicklung der zurückliegenden zwei Jahre an. Die Gesamtbranche blickt zuversichtlich auf die nächsten Monate. Die Erwartungen an das 1. Halbjahr 2022 liegen sogar leicht über dem Durchschnitt des Jahres 2021. Trotz des Ukrainekrieges, der Folgen der Covid-Pandemie und der wirtschaftlichen Unsicherheiten aufgrund steigender Rohstoffpreise bleibt die Branche weiter auf Wachstumskurs. Besonders deutlich ist die überdurchschnittliche konjunkturelle Entwicklung im Bereich Heizung. Bemerkenswert ist, dass trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten durch die steigenden Rohstoffpreise und dem Krieg in der Ukraine die Unternehmen der SHK-Branche deutlich positiver in die Zukunft blicken, als viele andere in der Bauwirtschaft. Allerdings bewertet die Industrie das Auslandsgeschäft leider deutlich schlechter. Für den Wirtschaftsbereich Haus- und Gebäudetechnik bedeutet dies, dass die Nachfrage nach Produkten und Lösungen in Deutschland auf hohem Niveau verbleibt, es aufgrund von fehlenden Kapazitäten aber zu einer zeitlichen Verschiebung der Nachfrage kommen könnte. Die SHK-Branche setzt in 2022 ihre starke Marktentwicklung weiter fort und bestätigt damit den Trend der anhaltenden Abkopplung von der schwächelnden Gesamtwirtschaft. Im gesamten Verlauf des letzten Jahres lag das SHK-Geschäftsklima stets deutlich über dem Niveau des ifo Geschäftsklimas für die gewerbliche Wirtschaft. Industrie, Großhandel und installierende Unternehmen zeigen sich widerstandsfähig und meistern die derzeitigen Krisen. Konjunktur in den drei Produktbereichen Heizung, Sanitär und Lüftung / Klima In den drei Produktbereichen zeigte sich im 1. Quartal 2022 gleichermaßen eine Verbesserung des Geschäftsklimas bzw. eine positivere Einschätzung der konjunkturellen Lage. Insbesondere der Bereich Lüftung / Klima hat nach dem deutlichen Rückgang im letzten Quartal 2021 eine Trendwende eingeleitet; er befindet sich aktuell gleichauf mit dem Bereich Sanitär. 4.2 Darstellung des Geschäftsverlaufs Die allgemeine Branchenentwicklung im Jahr 2021 spiegelte sich auch überwiegend im Geschäftsverlauf der WSH Wurzinger Klimatechnik GmbH wieder. Das Geschäftsjahr 2021 brachte zwar Einschränkungen mit sich, aber die Auftragseingänge weisen weiterhin auf eine gute Auslastung der Kapazitäten hin. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden nahezu ausschließlich Projekte im Inland realisiert; die Größenordnung der Aufträge liegen i. d. R. zwischen TEUR 50 und TEUR 1.500. Der Einsatz von Subunternehmern wurde im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um rd. 29 % vermindert, was u. a. auch zu dem Umsatzrückgang beigetragen hat. Die nach wie vor hohe Nachfrage sowie die teilweise vorliegenden Lieferengpässe bei den Materialien in der gesamten Branche führten im Geschäftsjahr zu unveränderten Lieferproblemen sowie langen Lieferzeiten der Industrie bei auftragsbezogener Fertigung. Dies spiegelte sich auch in den Beschaffungspreisen wieder; teilweise waren erhebliche Preissteigerungen bei einzelnen Materialien zu verzeichnen. Langfristige vertragliche Rahmenvereinbarungen sind in der Branche nicht üblich, so dass sich Preiserhöhungen der Industrie zeitversetzt auch auf den Beschaffungsmärkten widerspiegeln. Daher belasten unvorhersehbare Preissteigerungen in der Regel das ausführende Unternehmen, soweit keine Preisgleitklausel mit dem Kunden vereinbart wurde. Insgesamt wurden die Erwartungen an den Geschäftsverlauf des Jahres 2021 erfüllt. Die Auftragseingänge und die Abwicklung der Baustellen im Jahr 2022 lassen - im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Pandemie und der Ukraine-Krise - auf eine weiterhin gute Ertragssituation schließen. 5. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 5.1 Ertragslage Die Ertragslage hat sich im Jahr 2021 wieder auf ein mit dem Jahr 2019 vergleichbares, normales Jahr reduziert, da aufgrund von Gewinnrealisierung aus größeren Aufträgen das Geschäftsjahr 2020 als eher außerordentlich bezeichnet werden darf. Die Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) hat sich gegenüber dem Vorjahr von 52,5 % auf 54,3 % erhöht. Die Personalaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) hat sich gegenüber dem Vorjahr von 20,7 % auf 24,4 % erhöht. Der Rohertrag liegt um TEUR 1.348 unter dem Vorjahreswert von TEUR 7.491. Als Ergebnis vor Ertragsteuern werden TEUR 1.080 gegenüber TEUR 2.261 im Vorjahr ausgewiesen, was insbesondere auf oben erwähnte außerordentliche Gewinnrealisierung im Jahr 2020 zurückzuführen ist. Das Geschäftsjahr 2021 schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 753 ab. 5.2 Finanzlage Die Gesellschaft ist ausreichend mit Liquidität ausgestattet; die Kontokorrentlinie wurde nicht in Anspruch genommen. Zum Abschlussstichtag betrugen die liquiden Mittel TEUR 3.532 (im Vorjahr TEUR 3.904). Fällige Verbindlichkeiten konnten jederzeit fristgerecht beglichen werden. Die ausreichende Finanzlage erlaubt es, die Eingangsrechnungen innerhalb der Skontofrist zu bezahlen, was sich wiederum positiv auf die Ertragslage auswirkt. Die Innenfinanzierungskraft der Gesellschaft, gemessen am Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (in Anlehnung an DRS 21), ist unverändert im positiven Bereich. Die Gesellschaft finanziert sich auch durch erhaltene Anzahlungen auf die unfertigen Leistungen. Zum Bilanzstichtag besteht ein Aktivüberhang der bewerteten unfertigen Leistungen über die erhaltenen Anzahlungen von TEUR 387. Bei der Abwicklung der Aufträge wird grundsätzlich darauf geachtet, dass die unfertigen Leistungen durch entsprechende erhaltene Anzahlungen gedeckt sind. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen erfolgten ohne Aufnahme von Fremdmitteln vollständig durch Eigenkapital. Es wurden Anschaffungen von TEUR 70 getätigt, die im Bereich PKW sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung angesiedelt sind; die Investitionen waren überwiegend Ersatzinvestitionen bedingt durch den Verschleiß. Mittelabflüsse durch Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter erfolgten im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 1.950. Die erwirtschafteten Finanzmittel dienen der Stärkung der Finanzkraft des Unternehmens. 5.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der WSH Wurzinger Klimatechnik GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 16.735. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2020 (TEUR 18.542) um 9,7 % vermindert. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Verminderung des Eigenkapitals aufgrund der Gewinnausschüttung. Die Vermögensstruktur ist durch einen geringen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme in Höhe von 2 % geprägt. Dem steht auf der Passivseite eine Eigenkapitalquote von 23 % gegenüber. Die goldene Bilanzregel, die besagt, dass langfristig gebundenes Vermögen durch Eigenkapital bzw. langfristig gebundenes Fremdkapital gedeckt sein soll, ist eingehalten. Die Aktivseite der Bilanz ist im Wesentlichen durch die Vorräte (insbesondere "In Ausführung befindliche Bauaufträge") und die Finanzmittel innerhalb des Umlaufvermögens geprägt. Die Passivseite ist vor allem durch eine hohe Eigenkapitalausstattung und die erhaltenen Anzahlungen geprägt. Die Gesellschaft nimmt keine Kredite bei Kreditinstituten in Anspruch. Insgesamt zeigt die Vermögens- und Kapitalstruktur eine solide Unternehmensfinanzierung auf. 6. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 6.1 Chancen- und Risikobericht Integraler Bestandteil der Managementprozesse bei der WSH Wurzinger Klimatechnik GmbH ist ein Kontroll- und Risikomanagementsystem zur Erkennung, Beobachtung und Beurteilung aller relevanten Risiken/Chancen für das Unternehmen. Organisatorisch ist das Kontroll- und Risikomanagement auf Ebene der Geschäftsleitung angesiedelt. Das Risikomanagement wird laufend überwacht und wenn erforderlich an veränderte Rahmenbedingungen angepasst. Eine wesentliche Komponente des Risikofrüherkennungssystems ist das Controlling auf Basis der unternehmenseigenen Kalkulation, welches im Wesentlichen auf finanzielle Risiken ausgerichtet ist. Es wird über die Kostenrechnung eine detaillierte Steuerung und Überwachung der einzelnen Bauvorhaben vorgenommen. Der Beobachtungsbereich des Systems umfasst finanzielle und nicht finanzielle Indikatoren. Operationelle Risiken: Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit werden externe und interne Einflussfaktoren, die sich unmittelbar auf operative betriebliche Prozesse auswirken, beobachtet und ausgewertet. Für die wesentlichen Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit heraus wurden zur Risikobegrenzung entsprechende Versicherungen (z. B. Haftpflichtversicherung) abgeschlossen. Klumpenrisiko: Je größer das Auftragsvolumen von einem Auftraggeber ist, desto höher ist die Abhängigkeit von diesem Auftraggeber. Daher wird im Rahmen der Auftragsannahme darauf geachtet, dass sowohl von den geforderten Bauzeiten als auch vom Auftragsvolumen her kein Klumpenrisiko bezüglich der Auftragsabwicklung entsteht. Es wird darauf geachtet, dass eine angemessene Auftraggeberstruktur eingehalten wird, um möglichst geringe Abhängigkeiten von Auftraggebern einzugehen. Debitorenrisiko: Diesem Risiko wird eine besondere Aufmerksamkeit seitens der Geschäftsführung gewidmet. Es werden bei allen Bauvorhaben die finanziellen Auswirkungen vor Auftragsannahme abgeschätzt und im Finanzplan berücksichtigt. Weiterhin wird darauf geachtet, dass vereinbarte Abschlagszahlungen zumindest weitestgehend dem Stand der Leistungserbringung der in Arbeit befindlichen Aufträge entsprechen. Das Forderungsmanagement ist durch ein konsequentes und straffes Mahnwesen geprägt. Soweit möglich werden Zahlungsansprüche gegen Auftraggeber durch Bürgschaften abgesichert. Vor Auftragsannahme erfolgt regelmäßig die Bonitätsprüfung des potentiellen Auftraggebers. Substitutions- und Marktpreisrisiko: Der technische Fortschritt bringt permanent veränderte Anforderungen mit sich. Seitens der WSH Wurzinger Klimatechnik GmbH wird daher soweit wie möglich keine Bevorratung von Materialien vorgenommen. Damit kann vermieden werden, dass Lagerbestände überaltern bzw. nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Dies geht jedoch damit einher, dass mangels Bevorratung die Materialbeschaffung zeitlich gut mit den Anforderungen der Baustellen abgestimmt wird und auch schon im Rahmen der Preiskalkulation die Preisanpassungen der Industrie permanent berücksichtigt werden müssen. Technologische Abhängigkeiten: Abhängigkeiten bestehen zur Industrie bezüglich der vom jeweiligen Auftraggeber vorgegebenen technologischen Auftragsausführung. Die Projektleitung und die Technologie sind auf derartige Risiken ausgerichtet. Fach- und Führungskräfte: der Fachkräftemangel in der Branche macht sich nur bedingt bemerkbar. Durch ein sehr gutes Betriebsklima ist seit Jahren die Fluktuationsrate sehr gering. Da keine wesentlichen Kapazitätserweiterungen geplant sind, ist es ohne größere Schwierigkeiten möglich die fluktuationsbedingten offenen Stellen neu zu besetzen. Weiterhin wird auch im Unternehmen ausgebildet. Währungsrisiken: Währungsrisiken werden vermieden. Sowohl Einkaufs- als auch Verkaufskontrakte werden ausschließlich in Euro abgeschlossen. 6.2 Prognosebericht Die WSH Wurzinger Klimatechnik GmbH agiert in einem positiven Marktumfeld. Die gegenwärtige wirtschaftliche Lage lässt uns für das laufende Geschäftsjahr auf eine stabile Entwicklung schließen, auch wenn sich die weiteren Auswirkungen aus der SARS-Cov-2-Pandemie und der Ukraine-Krise nur schwer prognostizieren lassen. Die vorhandenen Kapazitäten in der Branche gelten als ausgelastet und es wird immer schwieriger entsprechend qualifizierte Fachkräfte zu finden, so dass innerhalb der Branche keine wesentlichen Kapazitätserweiterungen zu befürchten sind. Der Fokus der Geschäftstätigkeit wird unverändert auf dem inländischen bzw. regionalen Markt liegen. Aufgrund der Entwicklungen auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien, den geplanten gesetzlichen Änderungen im Umweltschutzbereich und den gestiegenen Anforderungen an die Gebäudetechnik gehen wir von einem überproportionalen Anstieg der Nachfrage unseres Leistungsspektrums in den nächsten Jahren aus. Die erhöhten Anforderungen der EnEV 2014 führten dazu, dass die Gebäudetechnik wesentlich komplexer wurde und das Zusammenwirken der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik von entscheidender Bedeutung ist. Durch den vorhandenen Auftragsvorlauf und die langfristigen Kundenkontakte vor allem zu industriellen Auftraggebern und der öffentlichen Hand sehen wir die eigenen Kapazitäten als weiterhin ausgelastet an. Das Unternehmen verfügt unverändert über ein beachtliches Auftragspolster; das aktuelle Auftragsvolumen führt zur Auslastung der Produktion für einen Zeitraum von ca. 9 Monaten. Das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2022 wird sich wiederum auf Ersatzinvestitionen im technischen Bereich auf dem Niveau der Vorjahre beschränken. Die technische Ausrüstung unseres Unternehmens ist in allen Bereichen auf dem aktuellen Stand. Die Gesamtleistung des Unternehmens wird sich auch zukünftig auf dem Niveau der Vorjahre (+/- 10 %) bewegen. In Abhängigkeit von der Fertigstellung von größeren Aufträgen ist jedoch mit deutlichen Schwankungen der Umsatzerlöse und der Bestandsveränderungen zu rechnen, die nur sehr schwer vorhersehbar sind. Bei der Materialintensität und der Personalintensität bezogen auf die Gesamtleistung gehen wir von einer zukünftig etwas besseren Entwicklung aus. Materialpreiserhöhungen und Lohnerhöhungen werden in Zukunft noch genauer in die Kalkulation der Preise einfließen, was auch zu Preiserhöhungen führen wird. Wesentliche Veränderungen der Kostenstruktur sind jedoch nicht zu erwarten. Aufgrund der aktuellen Zahlen sowie Planungen ist im Geschäftsjahr 2022 mit einem Jahresergebnis auf dem Vorjahresniveau zu rechnen.
Schnelldorf, den 5. August 2022 gez. Andreas Ulfig Andreas Göttler BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist mit dem Kalenderjahr identisch. B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB. Im Geschäftsjahr wurden die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (kurz BilRUG) geänderten Vorschriften des HGB angewandt. Soweit Angaben wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) oder im Anhang ausgewiesen werden können, erfolgen die Vermerke weitestgehend in der Bilanz bzw. der GuV. C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265, 268 - 274a HGB, §§ 276 - 277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der § 266 HGB und § 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Sachanlagen Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 werden analog § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Umlaufvermögen Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten wurden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Verwaltungsgemeinkosten wurden anteilig berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB wurden in die Berechnung der Herstellungskosten nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Es wurde eine Einzelwertberichtigung gebildet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00 und ist unverändert gegenüber dem Vorjahr. Rückstellungen Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und gewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Rückzahlungs- beziehungsweise Erfüllungsbetrages bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Als Forderungen bzw. Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen werden die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten ggü. den anderen Unternehmen der WSH-Gruppe ausgewiesen. D. Erläuterungen zur Bilanz In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 97 (im Vorjahr TEUR 82) enthalten; die übrigen Beträge betreffen Verrechnungskonten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 4 (i. V. TEUR 7). In den Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen sind TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 12) aus Verrechnungskonten enthalten, die übrigen Beträge betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen; ferner sind Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter von TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 10) enthalten. E. Nachtragsbericht Die SARS-CoV-2-Pandemie und die Ukraine-Krise hat für unser Unternehmen zwar zu Einschränkungen und Beeinträchtigungen im Betriebsablauf geführt, die sich jedoch voraussichtlich nur moderat auf das wirtschaftliche Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 auswirken werden. Aktuell gehen wir davon aus, dass wir das geplante Ergebnis annähernd erreichen können. F. Sonstige Angaben Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB aus unbefristeten Miet- und Pachtverträgen mit verbundenen Unternehmen bzw. nahen Angehörigen von TEUR 177 p. a. Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer i. S. d. § 267 Abs. 5 HGB beträgt 57. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr (und bis Jahresabschlusserstellung) folgende Mitglieder an: Herr Andreas Ulfig (Techniker) Herr Andreas Göttler (Techniker) Sie vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Einzelprokura ist erteilt an Herrn Günter Wurzinger und Frau Nadja Wurzinger. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 von EUR 753.129,24 auf neue Rechnung vorzutragen.
Schnelldorf, den 5. August 2022 gez. Andreas Ulfig gez. Andreas Göttler Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.09.2022 festgestellt. Gewinnverwendung: Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetrgen. Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WSH Wurzinger Klimatechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WSH Wurzinger Klimatechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WSH Wurzinger Klimatechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erfurt, den 12. August 2022 HTW
Wirtschaftsprüfung GmbH
gez. Dipl.-Kfm. Joachim Schoenfeldt, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kfm. Norbert Pließ, Wirtschaftsprüfer |
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