Beteiligungsgesellschaften
L & S DEUTSCHLAND GmbH
Daimlerring 34, 32289 Rödinghausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Ulli Vetterer seit 30.4.2026 | Geschäftsführer |
Annika Nathalie Buchholz seit 30.4.2026 | Geschäftsführer |
Pietro Barteselli seit 20.12.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Aritech S.p.A. | 86.36% |
L. & S. Italia S.p.A. | 13.64% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
L & S DEUTSCHLAND GmbHRödinghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die L & S DEUTSCHLAND GmbH hat ihren Standort in Rödinghausen und damit mitten in der deutschen möbelherstellenden Industrie. Die geographische Lage erlaubt eine sehr gute Anbindung an die Autobahnen A30 und A2, nationale Flughäfen sind nur eine Autostunde entfernt. Das für die Möbelhersteller wichtige Ausstellungszentrum in Bad Salzuflen und die jährlich stattfindenden ZOW und MOW befinden sich in unmittelbarer Nähe. Vom Unternehmen werden Leuchten für die Möbelindustrie sowie den Laden und Messebau entwickelt und gefertigt. Der Absatzmarkt ist unverändert die möbelherstellende Industrie, Ladenbauer und einige Fachgroßhändler in Deutschland und im europäischen Ausland. Die L & S DEUTSCHLAND GmbH ist Teil eines Firmenverbundes. Gesellschafter und damit Muttergesellschaft ist die L&S Italia S.p.A. in Italien. Hierzu gehören neben der L & S DEUTSCHLAND GmbH auch die LS Lighting Equipment (Shanghai) Co. Ltd und die L&S Lighting Corp. in den USA und neuerdings ebenfalls FORMA E FUNZIONE SRL a Socio Unico ansässig in Italien. Die Muttergesellschaft hat am Ende des Berichtszeitraumes ein weiteres Unternehmen gekauft, ITAL PEK s.r.l. ebenfalls ansässig in Italien. 2. Steuerungskennzahlen Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung mehrere finanzwirtschaftliche und produktionsspezifische Kennzahlen heran, die eine ausgeglichene Steuerung unseres Unternehmens gewährleisten und die langfristigen Unternehmensziele in den Vordergrund stellen. Weiterhin wird der Geschäftsjahresverlauf im Voraus detailliert geplant und die Entwicklung monatlich analysiert. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse (vor Erlösschmälerungen) und das Jahresergebnis. 3. Forschung und Entwicklung Projekte im Bereich der Forschung und Entwicklung werden im Wesentlichen in Kooperation mit Unternehmen im Firmenverbund durchgeführt. Bemühungen und Investitionen in die Entwicklung von Brancheninnovationen und der steigende Anteil an Beleuchtung je produziertem Möbel sollen sicherstellen, dass die L & S DEUTSCHLAND GmbH in Zukunft auch in einer schwierigen Marktlage wettbewerbsfähig bleibt und seine Marktanteile weiter ausbaut. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gemäß den jüngsten Ifo-Konjunkturumfragen im Januar 2024 hat sich die Stimmung unter den Unternehmen weiter verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex fiel auf 85,2 Punkte gegenüber 86,3 Punkten im Dezember, was eine schlechtere Bewertung der aktuellen Lage und pessimistischere Erwartungen für die kommenden Monate widerspiegelt. Die deutsche Wirtschaft bleibt in der Rezession. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg der Geschäftsklimaindex leicht an, wobei Unternehmen etwas zufriedener mit ihren laufenden Geschäften waren. Die Erwartungen blieben jedoch pessimistisch, und der Auftragsbestand sank im Januar weiter, wenn auch nicht mehr so stark wie zum Jahresende. Die Kapazitätsauslastung ging leicht zurück, auf 81,0 Prozent, etwa zweieinhalb Prozentpunkte unter dem langfristigen Durchschnitt. Im Bauhauptgewerbe setzte sich der Rückgang des Geschäftsklimaindikators fort, da Unternehmen ihre aktuelle Lage schlechter bewerteten, und der Ausblick für die kommenden Monate düster blieb. (Quelle: Vgl. ifo Geschäftsklima Deutschland Bericht Januar 2024 PDF) Die Umsätze der deutschen Möbelindustrie im dritten Quartal dieses Jahres waren rückläufig. Der Gesamtumsatz belief sich auf etwa 4,2 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Insbesondere im September fiel der Umsatz stark, mit einem Minus von 14,4 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands, betonte das schwache Konsumklima aufgrund von Inflation, Energiewende und internationalen Konflikten. Die internen Verbandsstatistiken zeigen, dass die Auftragseingänge bis Ende September 2023 im Durchschnitt um 12 Prozent unter dem Vorjahr lagen. Sowohl auf dem Heimatmarkt (minus 14 Prozent) als auch im Ausland (minus 15,5 Prozent) verzeichnete die Branche im September einen schwachen Umsatz. Alle Segmente der deutschen Möbelindustrie erlitten Einbußen, besonders bei Polstermöbeln, sonstigen Möbeln, Küchenmöbeln und Matratzen. (Quelle: Vgl. Presse-Information Verband der deutschen Möbelindustrie vom 17.11.2023 PDF) Die Beschaffungspreise haben sich auf das Niveau vor der Krise stabilisiert, und die Lieferanten zeigen sich aufgrund der wirtschaftlichen Situation verhandlungsbereiter. Jedoch stellt die Logistikroute aus Fernost ein Risiko dar, da die meisten Reedereien aufgrund der Nahostkrise den Suezkanal meiden und stattdessen den Umweg über die Spitze Südafrikas nehmen. Dies führt zu erhöhten Kosten und längeren Lieferzeiten. Dieses würde unmittelbar in der Materialbedarfsplanung berücksichtigt und nach einigen Lieferverzögerungen zu Jahresbeginn sehen wir die Lieferfähigkeit trotz dieser ungünstigen Umstände weiterhin als gesichert an. 2. Geschäftsverlauf Die L & S DEUTSCHLAND GmbH erzielt den Großteil ihres Umsatzes in der möbelherstellenden Industrie und im Großhandel für Möbelbeschläge und Küchenzubehör. Der stärkste Absatzmarkt ist weiterhin im Inland, wobei der Export in die Schweiz, Benelux, Dänemark, Finnland und Schweden eine zunehmend wichtigere Rolle spielt. Die Küchenmöbelindustrie hat als wichtigster Markt den größten Anteil am Umsatz. Die Nachfragekrise in diesem Segment hat konsequenterweise zu einer negativen Umsatzentwicklung für das Unternehmen geführt. Der Wohnungsbau ist deutlich zurück gegangen, was auch bei unseren Kunden an der Auftragslage spürbar ist. Der Umsatz in Bereich Großhandel (Distributors) ist auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr, was in der schwierigen Marktlage als Erfolg gewertet werden kann. Im Durchschnitt waren die COGS in % höher als im Vorjahr, was aus den höheren Einkaufspreisen, während der Engpasssituation in 2022 resultiert und der deutlichen Reduktion des Lagerbestandes in 2023. Die anderen operativen Kosten wurden konstant gehalten. Wir setzten auch im Jahr 2023 unsere Bemühungen im Service und Logistik weiter um, um uns im Bereich Liefertreue, Beratung und Qualität an der Branchenspitze weiter abzusetzen. III. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 beliefen sich die Umsatzerlöse vor Erlösschmälerung auf T€ 48.823, was im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 60.108 einen Rückgang um 18,8 % darstellt. Die Entwicklung der Umsatzerlöse weicht damit deutlich vom Budgetierten Umsatz in Höhe von T€ 54.915 für das Geschäftsjahr 2023 ab, was im Wesentlichen auf die rückläufige Marktentwicklung im Hauptabsatzmarkt der Möbelindustrie zurückzuführen ist. Der Beginn des Geschäftsjahres 2023 war von hohen Rückständen unserer Kunden geprägt, was zunächst die Umsätze auf einem höheren Niveau hielt als im zweiten Halbjahr. Die Kunden haben aufgrund der oben beschriebenen Marktsituation deutlich weniger bestellt als noch in der ersten Jahreshälfte. Die Materialaufwandsquote stieg von 60,5 % auf 62,0 %, was einem Anstieg um 1,49 % entspricht. Dies lässt sich damit erklären, dass die sinkenden Beschaffungspreise aufgrund hoher Lagerbestände noch nicht oder verzögert berücksichtigt werden können. Das Rohergebnis ist aufgrund der oben beschriebenen Entwicklung von T€ 23.008 auf T€ 17.922 gefallen. Die weiteren operativen Aufwendungen konnten im Vergleich zum Vorjahr annähernd konstant gehalten werden. Die Erhöhung der Personalaufwendungen aufgrund von Gehaltsanpassungen und Inflationsausgleichprämie konnten durch eine Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen teilweise kompensiert werden. Das Jahresergebnis ist bedingt durch den Umsatzrückgang und den erhöhten Materialeinsatz mit T€ 6.683 deutlich niedriger als im Vorjahr mit T€ 10.379. Damit liegt das Ergebnis deutlich unter dem geplanten leicht rückläufigem Jahresergebnis. Obwohl der Umsatz einen Rückgang verzeichnet, zeigen unsere strategischen Maßnahmen und Investitionen bereits erste Erfolge, die uns optimistisch für eine zukünftige Trendumkehr stimmen. 2. Vermögenslage- und Kapitalstruktur Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist unverändert sehr solide. Die Bilanzsumme hat sich zum Stichtag um T€ 1.463 auf T€ 27.389 verringert, was auf unterschiedliche Veränderungen zurückzuführen ist. Die vorgenommenen Investitionen sind von T€ 576 in 2022 auf T€ 252 in 2023 gesunken. Der größte Anteil dieser Investitionen mit T€ 142 beruht auf Zugänge bei den Anderen Anlagen und Geschäftsausstattung. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen betrug 16,7 % und ist damit leicht rückläufig, was auf die laufenden Abschreibungen zurückzuführen ist, welche die neuen Investitionen übersteigen. Ein weiterer wesentlicher Effekt resultiert aus der neuen Beschaffungs- und Lagerverwaltungsstrategie. Im Vorjahr wurde aufgrund der krisenbedingten Umstände und zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit Bestände aufgebaut. Im Jahr 2023 konnten diese Bestände und damit auch ein Teil des Working Capital von T€ 13.337 auf T€ 9.595 reduziert werden. Die Kapitalstruktur des Unternehmens ist durch eine annähernd gleich Eigenkapitalquote von 82,2 % (Vorjahr 82,6 %) geprägt. Die Eigenkapitalquote konnte trotz Ausschüttung konstant gehalten werden. Zudem konnten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten von T€ 3.319 auf T€ 2.879 reduziert werden. Wir halten die Struktur des kurz und langfristig gebundenen Vermögens bezogen auf unsere Verbindlichkeiten im Hinblick auf unsere Finanzierungsstrategie als gut und sehr stabil. 3. Finanzlage Unsere Finanzlage kann als äußerst stabil bezeichnet werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets gemäß den vertraglichen Vereinbarungen zu begleichen, wobei Skontoabzüge stets genutzt werden. Wie bereits in den Vorjahren wurden keine Kontokorrentkredite in Anspruch genommen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 10.485 und liegt damit T€ 5.364 über dem Cashflow aus dem Vorjahr. Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf den Abbau des Lagerbestandes zurückzuführen. Dank eines äußerst zuverlässigen Forderungsmanagements hat die L & S DEUTSCHLAND GmbH keine Forderungsausfälle zu verzeichnen. Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in unserer hervorragenden Liquiditätslage wider. Der Finanzmittelbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 8.288 auf T€ 7.594 verringert. Insgesamt ist die Geschäftsführung unter Berücksichtigung der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen zufrieden, da trotz des Umsatzrückgangs ein deutlich positive Jahresergebnis erzielt werden konnte. IV. Risikobericht Die L & S DEUTSCHLAND GmbH betreut eine breite Palette von Kunden. Mithilfe eines umfassenden internen Berichtssystems wird das Einkaufsverhalten der Kunden genau überwacht. Die festgelegten Kreditlinien für jeden Kunden werden regelmäßig auf Einhaltung überprüft. Das Zahlverhalten wird wöchentlich überwacht, und säumige Zahler werden kontinuierlich identifiziert. Der Beschaffungsmarkt wird regelmäßig und kontinuierlich untersucht, um aufkommende Markttrends frühzeitig zu erkennen. Wir vermeiden konsequent die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten ("Single Sources"). Alle Abläufe und Prozesse sind klar definiert und wurden im Jahr 2023 kontinuierlich durch interne Audits überprüft. Seit 2019 sind wir auch zusätzlich umweltzertifiziert gemäß DIN ISO 14001:2015. Die Einhaltung der Prozesse gemäß DIN ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 wurde von einem unabhängigen Prüfinstitut überwacht. Es wird eine umfassende Umsatz-, Kosten- und Liquiditätsplanung für das gesamte Geschäftsjahr erstellt. Diese Planung wird monatlich mit den tatsächlichen Daten abgeglichen und gegebenenfalls an die aktuellen Entwicklungen angepasst. Die Identifizierung, Bewertung und Behandlung von Risiken sind neben der täglichen geschäftlichen Abwicklung von entscheidender Bedeutung für die Geschäftsführung und bilden die Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens. Zukunftsgerichtete Aussagen über Chancen und Risiken basieren auf aktuellen Erkenntnissen und bestimmten Annahmen. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen viele außerhalb des Einflussbereichs des Unternehmens liegen, können dazu führen, dass die tatsächlichen Erfolge und Ergebnisse von den geplanten abweichen. Dies könnten beispielsweise die allgemeine wirtschaftliche Lage, die Einführung und der Erfolg neuer Produkte oder Zahlungsausfälle von großen Kunden sein. Das Unternehmen verwendet verschiedene Finanzinstrumente, darunter Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Es hat einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm, wodurch Forderungsausfälle äußerst selten sind. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgt hauptsächlich über Eigenmittel und Lieferantenkredite. Die Betriebsrisiken sind ausreichend versichert, wobei die Deckungsbeiträge zu Beginn jedes Geschäftsjahres regelmäßig angepasst werden. Produktionsausfallrisiken bestehen nicht, da die Produktion jederzeit zu unserem verbundenen Unternehmen nach Italien verlagert werden kann. Ein genauer Ausblick auf die Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten gestaltet sich aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Krisen sowie der damit verbundenen Unsicherheiten in der Weltwirtschaft als herausfordernd. Der stockende Ausbau von Wohnräumen, hohe Zinsen, steigende Inflation und die allgemeine Verunsicherung in der Bevölkerung dämpfen die Nachfrage. Diese Kombination von nachteiligen Umständen birgt auch aktuelle Risiken für unser Geschäft. Konkrete Auswirkungen lassen sich schwer einschätzen. Die gestiegenen Energiekosten hatten nur geringe Auswirkungen auf unser Ergebnis. Durch frühzeitig abgeschlossene Lieferverträge für Gas konnten wir die Mehrkosten für die Beheizung unseres Gebäudes minimieren. Preiserhöhungen aufgrund von Energiezuschlägen seitens unserer deutschen Zulieferer konnten wir größtenteils an unsere Kunden weitergeben. V. Chancenbericht Durch die Einführung der Produktlinie "Emotion" hat die L & S DEUTSCHLAND GmbH die Grundlage dafür geschaffen, Licht intelligent zu steuern. Die Integration dieser und weiterer intelligenter Lichtsysteme in Smartphone-Steuerungen sowie ihre Einbindung in Smart-Home-Anwendungen sind nun möglich. Unsere Qualität und Lieferzuverlässigkeit, das richtige Produkt zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge zu liefern, bilden die Grundlage für eine hohe Kundenzufriedenheit. Durch kontinuierliche Optimierung der Abläufe konnten wir die Liefertreue auf einem sehr hohen Niveau halten. Die Individualisierung der Produkte und die Flexibilisierung der Fertigung, einschließlich des Ausbaus der "Just-in-Time"-Lieferung, haben maßgeblich dazu beigetragen, dass L & S DEUTSCHLAND GmbH als Systemlieferant anerkannt ist. Im Jahr 2023 wurden zahlreiche Neuentwicklungen abgeschlossen und eine Roadmap für zukünftige Projekte erstellt, die die Grundlage für künftige Innovationen bilden. Dazu gehören IoT-fähige Steuerungen, die alle bisherigen Produkte auf einer einheitlichen und erweiterbaren Plattform ersetzen können und für den Kunden noch einfacher zu verstehen und zu bedienen sind. Darüber hinaus soll der Einsatz des Multi-Volt Drivers (MEC Driver) die Umstellung auf 24-Volt-Systeme ermöglichen und den Einsatz hocheffizienter LED-Technologien fördern. Diese sind bis zu 50% effizienter und werden uns im Hinblick auf die Energiekrise und den Umweltschutz weiter vom Wettbewerb abheben. Mit der Einführung der "Motion Line" nach dem erfolgreichen Markteintritt von "Sign Emotion" wurde ein weiteres beleuchtetes Relingsystem mit umfangreichem Zubehör entwickelt und vorgestellt. Dieses Produktsegment hebt L & S DEUTSCHLAND GmbH weiterhin vom Markt ab und entwickelt sich sehr positiv. Die Erschließung neuer Absatzmärkte und der konsequente Aufbau von Know-how in zukunftsweisenden Technologien sind für uns entscheidend, um weiteres Wachstum zu erreichen und unsere Marktanteile in den bisherigen Marktsegmenten zu steigern. Nach Einschätzung der Geschäftsführung hat sich die Gesamtrisikosituation des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Dies ist auf die Entwicklung neuer innovativer Produkte und den Ausbau des Vertriebsteams zurückzuführen, was gute Voraussetzungen geschaffen hat, um im Markt zu bestehen und Marktanteile auszubauen. VI. Prognosebericht Im Januar 2024 konnten L & S DEUTSCHLAND GmbH einen Umsatz erzielen, der höher als geplant war und einen vielversprechenden Start in das neue Jahr markiert. Im Vergleich zum Januar 2023 ist der Umsatz (vor Erlösschmälerungen) um -9,1 % rückläufig, jedoch um 8,1 % höher als geplant. Es ist wichtig anzumerken, dass der Januar des Vorjahres durch die Aufträge aus dem Jahr 2022 geprägt war, was zu einer Verschiebung der Umsätze führte. Wir sind zuversichtlich, dass die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2024 mit einer leichten Umsatzsteigerung im Vergleich zum aktuellen abgeschlossenen Geschäftsjahr (Drittumsatz vor Abzug von Erlösschmälerungen) der aktuellen Marktnachfrage entspricht. Für das Jahresergebnis erwartet die Geschäftsführung ebenfalls eine leichte Verbesserung im Vergleich zum abgeschlossenen Geschäftsjahr. Wir werden dem Wettbewerb am Markt weiterhin mit unserer Erfahrung, Innovation, Flexibilität, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität begegnen. Die wirtschaftliche Entwicklung wird auch in Zukunft eng mit der Entwicklung in der deutschen Möbelindustrie verbunden sein, wie bereits in den Vorjahren. Die Geschäftsführung erwartet aufgrund der bisherigen Maßnahmen im Hinblick auf die entwickelten Produktlinien und der getätigten Investitionen einen positiven Geschäftsverlauf.
Rödinghausen, den 6. März 2024 Geschäftsführung BILANZ FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Rödinghausen und ist beim Amtsgericht Bad Oeynhausen im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 10107 mit der Firma L & S DEUTSCHLAND GmbH eingetragen. Die L & S DEUTSCHLAND GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben. Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. 2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst. Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bzw. den Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden Fertigungs- und Materialeinzelkosten in Ansatz gebracht. Die Waren wurden zu Durchschnittspreisen bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Dieser bestimmt sich aus dem niedrigeren Wert aus Wiederbeschaffungwert und Verkaufspreis abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten. Die erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz unabhängig vom Realisationsprinzip oder der Anschaffungskostenrestriktion. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Erhaltene Anzahlungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz unabhängig vom Realisationsprinzip. 3 Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
4 Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
5 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 5.1 Bilanz 5.1.1 Forderungen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 3.610,34 (Vorjahr: € 8.762,66) sowie Forderungen aus Lieferung und Leistung gegen Gesellschafter in Höhe von € 298.752,55 (Vorjahr: € 89.483,09) enthalten. Zudem sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sonstige Forderungen aus Finanztransaktionen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 3.000.000 (Vorjahr: € 0,00) enthalten. 5.1.2 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende wesentliche Rückstellungen:
5.1.3 Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 257.918,57 (Vorjahr: € 215.888,45) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 326.802,09 (Vorjahr: € 476.589,96) enthalten. 5.2 Gewinn- und Verlustrechnung 5.2.1 Umsatzspiegel Die Umsatzerlöse verteilten sich im 2023 wie folgt: Umsatzspiegel nach Regionen
Umsatzspiegel nach Produktgruppen
5.2.2 Erträge aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 46.197,38 (Vorjahr: € 170.258,90) enthalten. 5.2.3 Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 100.465,87 (Vorjahr: € 169.581,93) enthalten. 6 Sonstige Angaben 6.1 Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich drei (Vorjahr: drei) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden. 6.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im 2023 Der Geschäftsführung gehörten im 2023 an: Herr Alexander Wiebe, Kaufmann, Frau Denise Cimolai, Kauffrau, Herr Pietro Barteselli, Kaufmann. Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 6.3 Konzernabschluss Die URUS S.p.A., Mailand (Italien), stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss auf. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Register (www.infocamere.it) hinterlegt. Die L&S Italia S.p.A., Brugnera (Italien), stellt als Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss auf. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Register (www.infocamere.it) hinterlegt. 6.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden 2023es, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. Die maximale Restlaufzeit der Verträge beträgt drei Jahre. 6.5 Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar setzt sich im 2023 wie folgt zusammen:
Die Angabe des Abschlussprüferhonorars ist mit dem Nettowert, d. h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.
Rödinghausen, den 6. März 2024 Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Zu dem am 8. März 2023 festgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 8. März 2024 erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die L & S DEUTSCHLAND GmbH, Rödinghausen, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der L & S DEUTSCHLAND GmbH, Rödinghausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der L & S DEUTSCHLAND GmbH, Rödinghausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtürmern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 8. März 2024 PKF
WMS GmbH & Co. KG
Tobias Hochow, Wirtschaftsprüfer Marcel Ibach, Wirtschaftsprüfer |
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