Beteiligungsgesellschaften
Erhard Luttkau GmbH
Spökerdamm 9, 25436 Heidgraben, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nadine Hilbert seit 19.6.2020 | Prokura |
Nadine Stüben seit 20.12.2017 | Prokura |
Lars Luttkau seit 11.7.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Lars Luttkau | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Erhard Luttkau GmbHHeidgrabenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Die Erhard Luttkau GmbH ist ein spezialisiertes Handelsunternehmen für Schiffs- und Industriemaschinenteile und bietet Import, Export und Beratung rund um Schiffsmotoren an. Das inhabergeführte Unternehmen ist seit fast 40 Jahren am Standort Heidgraben ansässig. Von hier aus betreuen z. Zt.32 Mitarbeiter Kunden in der ganzen Welt. Als Spezialist für die technische Ausrüstung von Seeschiffen sind international tätige Reedereien die wesentlichen Kunden des Unternehmens. Seit 2012 ist die Erhard Luttkau GmbH zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO) des Zolls. Ein integriertes Managementsystem bestehend aus den implementierten Normen DIN EN ISO 9001 + 14001 ist fortlaufend vom DNV positiv auditiert worden und wird kontinuierlich fortgesetzt und verbessert. Das Unternehmen setzt die Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen um und implementiert Nachhaltigkeitsprinzipien und Grundsätze der Organisation in der Angepasstheit zur Unternehmensgröße in den geltenden Handlungsbereichen. I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Unternehmen blicken lt. den gängigen Indexen insgesamt etwas optimistischer in die Zukunft, auch private Haushalte sind lt. GfK-Konsumklimaindex in einer Anschaffungsneigung und rückläufigen Sparabsichten. Hier wäre die fiskalische Implikation in Bezug auf die Ausgestaltung der öffentlichen Haushalte aufgrund des Nachtragshaushaltes noch abzuwarten, stellt es doch eine hohe Belastung für wirtschaftliche Perspektiven dar. Insbesondere die tariflichen Forderungen, Inflation und verbrauchsabhängige Nebenkostentreiber haben sich, nach einer weitestgehenden Normalisierung in der Ukraine Krise und der Pandemie, in den Rahmenbedingungen für das Unternehmen innerhalb der Gesamtwirtschaft als prägend ergeben. Außerdem prägen Konsumneigung und Aussichten den Welthandel. Der Welthandel legte im September gegenüber dem Vormonat zwar leicht zu (+0,7 %), der RWI/ISL-Containerumschlag-Index ist im Berichtsmonat Oktober (saisonbereinigt) aber wieder etwas gefallen (von 125,5 auf 125,0 Punkte). Während der Containerumschlag in chinesischen Häfen stützte, ging der Nordrange-Index für europäische Häfen etwas zurück. Darüber hinaus weist der Kiel Trade Indikator für den Berichtsmonat November aktuell auf einen weiteren Rückgang des Welthandels von -0,9 % hin. Seitens der Weltwirtschaft sind damit für den deutschen Außenhandel kurzfristig kaum Impulse zu erwarten. II. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Das hohe Ordervolumen der Containerreedereien in den Jahren 2021 und 2022, in denen Rekordraten erwirtschaftet wurden, treibt aktuell das Flottenwachstum an. Zum Anfang des 4. Quartals 2023 wuchs die Welthandelsflotte über alle Segmente gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent, die Containerflotte sogar um 6,7 Prozent. Bei Tankern und Bulkern liegt das Wachstum bei 3,3 bzw. 3,2 Prozent und damit auf einem ähnlichen Niveau wie 2022. In der Passagierschifffahrt hat sich das Volumen der Auslieferungen 2023 gegenüber 2022 deutlich von 3,0 Prozent auf 4,4 Prozent erhöht. Einzig im Stückgutsegment ging das Flottenwachstum zurück und erreichte nur noch 2,2 Prozent Die hohen Gewinne, die die Reedereien 2021 und 2022 realisieren konnten, haben zu einer Welle an Neubestellungen geführt, die nun nach und nach abgeliefert werden. Allein zwischen Oktober 2022 und Oktober 2023 wuchs die Flotte um 6,7 Prozent. Das hohe Flottenwachstum drückt auf die Raten, die fast wieder auf das Niveau gefallen sind, auf dem sie vor dem Nachfrageaufschwung lagen. Die Auftragsbücher der Werften zeigen ein gemischtes Bild. Die Zahl der bestellten Schiffe stieg zwar leicht gegenüber dem Vorquartal, jedoch sank die durchschnittliche TEU-Kapazität im Orderbuch und somit auch dessen Kapazität in Relation zur Flotte. Mit 28 Prozent ist dieses Verhältnis jedoch weiterhin außergewöhnlich hoch, sodass auch in den kommenden Quartalen mit einem hohen Wachstum der Containerflotte zu rechnen ist. III. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Angaben zur Ertragslage Der Umsatz für 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um etwa 2,3 % gestiegen. Der Rohertrag ist um 16,7 % gestiegen von ca. 4,6 Mio. EUR auf ca. 5,5 Mio. EUR. Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von ca. 1,8 Mio. Euro erzielt. Das Ergebnis wurde im Wesentlichen durch die Belieferung von Seeschiffen erzielt. 2. Angaben zur Vermögenslage Das Stammkapital beträgt unverändert 3 Millionen Euro, der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 beträgt 10,95 Mio. Euro. Die Lagerkapazität wird weiterhin voll ausgenutzt durch einen hohen Warenbestand. Die Vergrößerung der Lagerfläche wurde im vorangegangenen Jahr angestrebt und war bis Ende 2023 fast komplett abgeschlossen sein. Es steht nach vollständiger Fertigstellung eine zusätzliche Fläche von 720 Quadratmetern spätestens zu Beginn des II. Quartals 2024 zur Verfügung. Die Lieferbereitschaft an unsere Kunden sowie eine Sicherung der Qualität der Produkte sehen wir als große Chance. Der Hallenneubau wurde komplett aus der Liquidität des Unternehmens finanziert. Anlage- und Umlaufvermögen sind durch Eigenkapital gedeckt. Der Finanzmittelbestand ist zum Bilanzstichtag bei ~0,9 Mio. EUR. 3. Angaben zur Finanzlage Grundsätzlich wird das laufende Geschäft ausschließlich durch Eigenkapital finanziert. Zur Mitfinanzierung des Neubaus wurde ein Ratentilgungsdarlehen über 1 Million EUR mit KFW-Förderung aufgenommen. Die Laufzeit beträgt 10 Jahre, eine Zwischentilgung ist aufgrund des geringen Zinssatzes nicht vorgesehen. Der Bankkredit dient vor allem zur Sicherung der Liquidität. Er valutiert mit derzeit 150 T€. Die neue Erweiterung wurde aus dem laufenden Geschäft finanziert. 4. Sonstiges Die Gesellschaft verzichtet auf den Einsatz von Finanzinstrumenten. Es ist ein funktionierendes laufenden Mahnwesen installiert. Bestandsgefährdende Risiken haben sich nicht ergeben. Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten. IV. Prognose-, Chancen und Risikobericht 5. Prognose Die Prognosen für 2023 war mit einer steigenden Tendenz angesetzt. Wir erwarteten für 2024 keine direkte Erhöhung der Umsatzerlöse und des Rohertrages auf ein Niveau vor der Pandemie, jedoch eine Entspannung, da wir die weiterhin ansteigenden Kosten auf die weiterführenden Handelsebenen übertragen konnten Nach wie vor ist die Umsatzentwicklung nicht mit den Jahren vor der Pandemie vergleichbar. Für das bevorstehende Geschäftsjahr 2024 sind wir optimistisch gestimmt, dass die Umsatzerlöse auf dem Niveau von 2023 liegen. Wir erwarten einen gleichbleibenden Rohertrag. Es sind für 2024 nur Ersatzinvestitionen geplant, die durch Eigenmittel finanziert werden. Das Bankdarlehen wird weiter plangemäß getilgt. Der Bilanzgewinn wird nach einer Ausschüttung weiter steigen. Die solide Finanzpolitik verbunden mit der hohen Eigenkapitalquote und einer Vorhaltung von ausreichenden liquiden Mitteln sorgt für diese positive Voraussicht im neuen Wirtschaftsjahr. Alle Investitionen und das laufende Geschäft werden wie vorbenannt über das Eigenkapital gedeckt. Eine Aufstockung des Personals wurde in 2023 angestoßen und erreicht. Eine weitere Anhebung ist derzeit nicht vorgesehen. Wir setzen allerdings wie in 2023 zuletzt auf Neugewinnung, um eine absehbare natürliche Fluktuation abzuschwächen und damit das qualifizierte Personal die neuen Teammitglieder durch Wissenstransfer einarbeiten kann. Die Erhard Luttkau GmbH wird weiterhin in hohem Maße die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter investieren, da sich dieses bereits in den vergangenen Jahren bewährt hat. Der eigene Nachwuchs wird durch die Ausbildungszweige Fachlagerist, Fachkraft für Lagerlogistik, Kaufleute im Groß- und Außenhandelsmanagement und den dualen Studiengang Bachelor Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.) gewonnen. 6. Chancen und Risiken Die Entwicklung des weltweiten Handels und des Schifffahrtsmarktes birgt Risiken für die weitere Entwicklung. Diesem wird mit diversen Strategien entgegengetreten. Eine in unserem implementierten Qualitäts- und Umweltmanagement (DIN EN ISO 9001+14001) durchgeführte Chancen- und Risikomatrix bildet die wesentlichen Punkte ab und Schwerpunkte sind u.a. die Personalstruktur, Stammdaten und Bindung an Lieferanten und Kunden. Die Verfügbarkeit von qualitativ gleichbleibenden Produkten bei absolut geringer bis zu keiner Lieferzeit und die Absprache des Bedarfs mit den Kunden, sowohl als auch die Einbindung der Lieferanten in diesen fortwährenden Prozess ist unser vorrangiges Anliegen und sehen wir als Chance der zukünftigen Entwicklung an. Der Lagerbestand wird entsprechend angepasst. Das vorhandene Wissen im Unternehmen wird transferiert und vervielfältigt durch weitere Fortbildung und Weiterbildungen. Gutes Personal auszubilden und dann zu halten ist für unser Geschäft wichtig. Die Kundentreue kann ebenso durch die weitreichenden Möglichkeiten in den angebotenen Dienstleistungen im Bereich des Im- und Exports gefestigt werden. Das Risiko der Insolvenzen im Bereich der Ein-Schiff-KG wird weiterhin fortgeschrieben. Wir konnten durch ein entsprechendes im Unternehmen vorhandenes Forderungsmanagement dieses minimieren. Die Entwicklung des Ukraine-Krieges, der Preisentwicklung durch Lieferengpässe ist nicht absehbar und als Risiko der zukünftigen Entwicklung erkannt. Für die Digitalisierung und die Sicherung der Firmendaten sind Investitionen bereits getätigt und weitere geplant.
Heidgraben, 14.05.2024 Erhard Luttkau GmbH Lars Luttkau BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhangb) Erforderliche Angaben Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 der Erhard Luttkau GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften §§ 264 ff. HGB erstellt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Heidgraben und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Pinneberg unter HRB 988 EL (§ 264a Abs. 1a Satz 1 HGB). Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB auf. I. Angaben zur Generalnorm Im Berichtsjahr erfolgte kein Ausweis. II. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und anderen formellen Besonderheiten 1. Darstellungsstetigkeit Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen ist beibehalten worden. 2. Hinweise zu Vorjahresbeträgen Die Vorjahresbeträge in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden in Euro angegeben. 3. Untergliederung und Einfügung neuer Posten Es wurden keine Posten neu hinzugefügt. 4. Davon-Vermerke Die "Davon-Vermerke" in Bezug auf die Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 4 und 5 HGB werden zusammen mit den Angaben nach § 285 Nr. 1 HGB im Anhang gezeigt. 5. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Diese werden gegebenenfalls gemäß § 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben. III. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB werden nachstehend die auf die Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben. 1. Das Anlagevermögen wurde mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden Anschaffungskosten, Anschaffungskostenminderungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt. Die Abschreibungen auf abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens erfolgten nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibung erfolgt linear p.r.t.. 2. Soweit in den Vorräten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren enthalten sind, wurden diese mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Dabei wurden die durchschnittlichen Einstandspreise (Einkaufspreise plus Anschaffungsnebenkosten) ausgewiesen. 3. Die Forderungen wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko zuzüglich der Zinsverluste bis zum erwarteten Eingang sowie der Inkassokosten der jeweiligen Forderungen und der Bearbeitungskosten wurde eine Pauschalwertberichtigung der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. 4. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten weist Vorauszahlungen auf den Aufwand späterer Geschäftsjahre aus. Insbesondere handelt es sich um Kfz Steuer, die über die Laufzeit linear aufgelöst werden. 5. Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. 6. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 7. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden in der laufenden Buchführung mit dem Tageswert im Zeitpunkt der Buchung und zum Stichtag mit dem Mittelkurs bewertet. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz 1. Hinweis zur Darstellung des Anlagevermögens sowie Änderung der Bewertungsmethode Die Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (§ 268 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB) wird als Anlage zum Anhang beigefügt. Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen bestanden nicht. 2. Angaben zu Restlaufzeiten von Forderungen Gemäß § 268 Abs. 4 Satz 1 HGB sind zu den einzelnen Bilanzposten der Position "Forderungen" die Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr gesondert auszuweisen. Dieser Angabeverpflichtung wird im Anhang nachgekommen: Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: Sonstige Forderungen TEUR 30,0 (Vorjahr TEUR 30) 3. Hinweise zu den sonstigen Rückstellungen Gemäß § 285 Nr. 12 HGB sind Rückstellungen, die in der Bilanz als "sonstige Rückstellungen" ausgewiesen werden, zu erläutern, wenn sie einen nicht unerheblichen Umfang haben. Die sonstigen Rückstellungen umfassen:
4. Angaben zu den Verbindlichkeiten Nach § 268 Abs.5 Satz 1 HGB sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr gesondert auszuweisen. Zur Vereinfachung werden sämtliche Restlaufzeiten im Anhang angegeben:
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde keine Sicherheit gestellt.
Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Kursgewinne in Höhe von Euro 175.980,54 (Vorjahr 224,8 TEuro) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kursverluste in Höhe von Euro 172.805,64 (Vorjahr 252,8 TEuro) ausgewiesen. Es sind periodenfremde Erträge von Euro 0 (Vorjahr 17 TEuro) angefallen. V. Sonstige Angaben 1. Angabe der Arbeitnehmerzahl Die Gesellschaft hatte im Berichtszeitraum die folgende durchschnittliche Anzahl an Arbeitnehmern beschäftigt:
2. Angaben zu den Haftungsverhältnissen und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von jährlich rd. 25 T€ eingegangen. 3. Angaben zu Organen Alleinvertretungsberechtigte und von der Beschränkung des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer war: Herr Lars Luttkau, Groß- und Außenhandelskaufmann, Heidgraben 4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer schlagen vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.773.724,07 und dem Gewinnvortrag von Euro 9.176.237,76 eine Gewinnausschüttung von rd. TEuro 1.358 im Jahr 2024 vorzunehmen und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Nachtragsbericht Es sind keine Vorkommnisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Heidgraben, den 15. Mai 2024 Erhard Luttkau GmbH Lars Luttkau Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 20.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Erhard Luttkau GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Erhard Luttkau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Erhard Luttkau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, den 19. Juni 2024 Petra Lorey, Wirtschaftsprüferin |
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