NEPA Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Massimo Valsania seit 26.2.2026 | Geschäftsführer |
Murat Demirel seit 11.6.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ethos Energy Group Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EthosEnergy GmbHMülheim an der RuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens EthosEnergy GmbH bietet im After Sales Markt industrieller Gas- und Dampfturbinenanlagen eine Alternative zu den Herstellern innerhalb der östlichen Hemisphere. Als Teil der EthosEnergy Gruppe - eines weltweit agierenden Dienstleisters für Wartung und Instandhaltung von Turbinen, Generatoren und Kompressoren - positioniert sich unser Unternehmen als breit aufgestellter Anbieter, um unseren Kunden aus der Energieversorgung, der Öl- und Gasindustrie und weiterer Prozessindustrien eine Wartung über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen zu garantieren. 1.2 Forschung und Entwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben keine nennenswerten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten stattgefunden. 1.3. Konzernzugehörigkeit / Niederlassungen Die EthosEnergy GmbH befindet sich seit dem 6. Mai 2014 im unmittelbaren Besitz der Ethos Energy Group Ltd, mit Sitz in Aberdeen (Schottland), und wird zu 100 % im Konzernabschluss der EthosEnergy Group Ltd. erfasst. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen EthosEnergy GmbH hat im deutschen Markt sein Alleinstellungsmerkmal als größter herstellerunabhängiger Wartungsdienstleister für Gasturbinen knapp behauptet, der Konkurrenzdruck durch neue Wettbewerber hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich zugenommen und wir sind bestrebt, zuvor verlorene Kunden im deutschsprachigen Raum zurückzugewinnen. Neue Kunden konnten in Frankreich, Rumänien und Polen hinzugewonnen werden, so dass die Umsatzrückgänge gebremst werden konnten. Der Anteil unserer Kunden, die ihr Geschäftsmodell ausschließlich auf die Stromproduktion hin ausgerichtet haben und Kunden welche die Gasturbinenanlagen im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung sowie als Motor für industrielle Prozesse einsetzen, hält sich in etwa die Waage. Die im Zuge des Rußland-Ukraine Konfliktes vorherrschende Gasknappheit beeinträchtigt unser Geschäftsmodell mittelfristig und mäßig. 2.2. Geschäftsverlauf Der Auftragseingang des Jahres 2023 fiel um über 3% auf € 31,0 Mio. (2022: € 32,0 Mio.). Insbesondere die Aufträge der Überholung einer F-Class GE Turbine in Frankreich sowie einer LTSA für einen rumänischen Kunden zeigen, dass nach den Turbulenzen im vergangenen Jahr das Vertrauen der Kunden zurückgewonnen wurde. Kundenabwanderungen im deutschen Markt konnten auf internationaler Ebene kompensiert werden. In 2023 verringerten sich die Umsatzerlöse auf € 22,9 Mio. (2022: € 30,5 Mio.). Die Gesamtleistung sank auf € 27,0 Mio. (2022: € 35,6 Mio.), da mehrere Großaufträge im ersten Halbjahr 2024 fertiggestellt und die Umsätze erst nach vollständiger Abnahme realisiert werden. Der Umsatzanteil mit verbundenen Unternehmen fiel in 2023 auf das langjährige Mittel von ca. € 7,8 Mio. (2022: € 11,5 Mio.), da gegenüber dem Vorjahr nicht mehr übermäßig viele Heißgaswegekomponenten und Brennkammerteile in den Konzernverbund geliefert wurden. Die Roherträge (definiert als Gesamtleistung abzüglich Materialaufwendungen) in Höhe von T€ 7.779 sind im Gegensatz zur gefallenen Gesamtleistung stark gestiegen (T€ 4.184 in 2022) und die Rohertragsmarge hat sich in 2023 mit 34,0% (2022: 13,7%) deutlich verbessert. Durch die Verbesserung der Rohertragsmarge wurde innerhalb des Berichtjahres 2023 ein deutlich verbessertes aber weiterhin negatives Betriebsergebnis in Höhe von T€ -1.865 (2022: T€ -4.287) erwirtschaftet, und das im Lagebericht 2022 prognostizierte Betriebsergebnis von T€ 100 wurde deutlich verfehlt. Dies ist dadurch begründet, dass die Umsätze aus den Großaufträgen zum Ende des Geschäftsjahres 2023 nicht realisiert werden konnten, sondern in das erste Halbjahr 2024 fallen. Zudem lief der Auftragseingang schleppend und zum 1. Halbjahr 2023 konnte unser Baustellenpersonal nicht vollkommen ausgelastet werden. Weiterhin wurden Produktivität und Betriebsergebnis durch die zeitintensive Einweisung sowie den Schulungsbedarf neuer Mitarbeiter belastet. Die gestiegene Konzernumlage wirkte sich ebenfalls negativ auf das Ergebnis aus. Dieser Effekt wurde vollständig durch den gegenläufigen, buchhalterischen Währungsgewinn aus dem Gesellschafterdarlehen kompensiert. Der Geschäftsverlauf 2023 zeigt erste Erfolge des Turnarounds der neuen Geschäftsführung durch eine deutliche Reduktion der Fehlerkosten sowie der Neuausrichtung als Field Service Hub innerhalb von Kontinentaleuropa. 2.3. Darstellung der Lage 2.3.1 Vermögenslage Das von der Gesellschaft gehaltene Umlaufvermögen beläuft sich auf ca. 92% der Gesamtbilanzsumme und besteht im Wesentlichen aus Vorräten sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und liquiden Mitteln. Im Berichtsjahr haben sich die liquiden Mittel um T€ 5.616 vermindert. Die latenten Steueransprüche sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 369 auf T€ 2.708 gestiegen, die mit dem handelsrechtlich bilanzierten passivischen Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 787) sowie Wertberichtigungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens und Rückstellungen in Zusammenhang stehen, welche nicht steuerlich angesetzt werden können. Das Eigenkapital verringerte sich um den Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -1.438 (2022: Jahresfehlbetrag T€ -4.434) und beträgt zum 31.12.2023 somit T€ 3.371. Die Eigenkapitalquote fiel erneut bei leicht verminderter Bilanzsumme auf 7,4% (2022: 9,8%) Die Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden durch Terminkontrakte abgesichert. Wechselkurseinflüsse haben sich in 2023 geringfügig zu Ungunsten des Unternehmens ausgewirkt, sofern man vom Effekt der Stichtagsbewertung des Gesellschafterdarlehens absieht. 2.3.2. Finanzlage Die im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 nicht abgeschlossenen Großprojekte, eine deutliche Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie das negative Betriebsergebnis bedingen einen negativen Cashflow in Höhe von T€ -5.616. Zum 31.12.2023 betrugen die liquiden Mittel der Gesellschaft insgesamt T€ 8.520 (2022: T€ 14.136). Die Rückzahlung der Verbindlichkeiten ist jederzeit gesichert. Zur Finanzierung des Vorratsankaufs wurde seitens der EthosEnergy Group Ltd. ein zinsloses Darlehen in USD gewährt. Die (anteilige) Rückzahlung ist zwischen den Vertragsparteien einvernehmlich abzustimmen. 2.3.3. Ertragslage Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Relation des Rohertrags zu den Umsatzerlösen auf ca. 34,0% stark verbessert. Trotz niedrigerer Umsätze wurde ein um T€ 3.595 verbesserter Rohertrag in Höhe von T€ 7.779 (2022: T€ 4.184) erzielt. Die Personalkosten und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind inflationsbereinigt auf Vorjahresniveau. Auf Grund der niedrigen Projektkosten, welche zu einem kleineren Anteil durch niedrigere sonstige betriebliche Erträge kompensiert wurden, verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern auf einen Verlust in Höhe von T€ -1.678 (2022: T€ -4.390) deutlich gegenüber dem Vorjahr. 2.3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Neben dem Betriebsergebnis wird der Rohertrag zur internen Unternehmenssteuerung herangezogen. Der Rohertrag (definiert als Gesamtleistung abzüglich Materialaufwendungen) des Unternehmens beträgt 34,0% der Gesamtleistung (Vorjahr: 13,7%). 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Bedingt durch einen komfortablen Auftragsbestand an Langzeitverträgen betrachten wir unser Geschäft trotz der momentanen Krise in den Energiemärkten und insbesondere der anstehenden Gasknappheit als gut aufgestellt. Durch die Erweiterung unseres Produktportfolios in Bezug auf Systemlösungen wird unter Berücksichtigung der Ausweitung unseres Geschäftes in Frankreich und Rumänien ein leicht positives Betriebsergebnis von ca T€ 100 erwartet. Der Rohertrag wird für das Geschäftsjahr 2024 - im Vergleich zu 2023 - deutlich höher erwartet, da bei Schwierigkeiten in der Projektabwicklung frühzeitig gegengesteuert werden soll. 3.2 Chancenbericht Durch die zentrale Steuerung des Field Services ergeben sich neue Wachstumschancen für unser Unternehmen bei gleichzeitigen Kosteneinsparungen durch globale Einkaufsprozesse sowie Bündelung von Ressourcen mit den im Konzern ausgewiesenen Produktzentren. 3.3 Risikobericht Als Risiken sind die allgemeinen Geschäftsrisiken wie Ausfall- und Liquiditätsrisiken, Währungsrisiken und Preisschwankungen zu nennen. Ferner ist auf Grund der Langfristigkeit der Aufträge das Kalkulationsrisiko hervorzuheben. Deshalb findet eine regelmäßige Überwachung der Angebots- und Mitkalkulation durch die Geschäftsführung statt. Ein kontinuierliches Forderungsmanagement und eine sorgfältige Überwachung der Kunden ist im Unternehmen installiert und so kam es im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Forderungsausfall auf Grund von Zahlungsschwierigkeiten seitens unserer Kunden. Ein (geringes) Risiko besteht zusätzlich im Einbehalt ausländischer, nicht erstattungsfähiger Quellensteuer. Durch Terminkontrakte wird der Fremdwährungsüberhang bzw. -fehlbestand abgesichert, welcher sich auf Grund bilanzierter Forderungs- und Verbindlichkeitssalden sowie zukünftiger Zahlungsforderungen und -verbindlichkeiten aus dem Auftragsbestand ergibt. Spekulative Ziele werden nicht verfolgt.
Mülheim an der Ruhr, 22. Mai 2024 EthosEnergy GmbH Florian Schindelmann Giorgio Alessi Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die EthosEnergy GmbH hat ihren Sitz in Mülheim / Ruhr. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter der Nummer HRB 17785 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die rechtsformspezifischen Anforderungen des GmbHG wurden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das abnutzbare Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Soweit die Voraussetzungen des § 240 Abs. 3 HGB erfüllt sind, erfolgt der Ansatz zu Festwerten. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Forderungen sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Die sich ergebenden aktiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen auf Grund der handelsrechtlichen Bildung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens sowie handelsrechtlich gebotener Abwertungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und der Bildung sonstiger Rückstellungen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz beträgt 36,125 % (Vorjahr: 36,125 %). Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen und entspricht dem Gesellschaftsvertrag und dem Handelsregistereintrag. Die Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung der Verpflichtungen notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. b) Währungsumrechnung Offene Währungspositionen werden grundsätzlich mit dem Devisenkurs zum Zeitpunkt des Transaktionstages der Geschäftsvorfälle erfasst. Zum Abschlussstichtag entstandene Kursverluste aus der Bewertung der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden berücksichtigt. Kursgewinne aus der Bewertung von kurzfristigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a HGB erfasst. Das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip sind in diesem Fall nicht anzuwenden. III. Angaben zu den Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage A zum Anhang dargestellt. 2. Umlaufvermögen a) Vorräte
b) Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Laufzeit von unter einem Jahr. 3. Eigenkapital Durch die Aktivierung aktiver latenter Steuern ist ein Betrag in Höhe von T€ 2.708 ausschüttungsgesperrt nach § 268 Abs. 8 HGB. 4. Rückstellungen In der Position "Sonstige Rückstellungen" sind u.a. Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Gewährleistungen, Bonuszahlungen, Urlaubsansprüche und Abschlusskosten enthalten. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und sind - von den üblichen Eigentumsvorbehalten - unbesichert. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lohnsteuern in Höhe von T€ 49 (Vorjahr: T€ 35) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 15 (Vorjahr: T€ 8). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von T€ 19.974 (Vorjahr: T€ 20.681). Eine verbindliche Vereinbarung hinsichtlich des Zeitpunkts der Rückzahlung wurde nicht explizit getroffen, sodass die Verbindlichkeit als kurzfristig angenommen wird. Der Rückgang resultiert aus einer Stichtagsbewertung des Konzerndarlehens, welches in Fremdwährung zur Verfügung gestellt wurde (USD). 6. Rechnungsabgrenzungsposten Es handelt sich um zum 31.12.2023 abgegrenzte Zahlungseingänge, die Ertrag für einen bestimmen Zeitraum nach diesem Stichtag darstellen. Es wurden Gasturbinen-Wartungsverträge abgeschlossen, deren Laufzeiten über mehrere Jahre andauern. Die Kunden zahlen jährliche Raten. In den einzelnen Jahren fallen korrespondierend unterschiedlich hohe Kosten an. Zur besseren Abbildung der Vermögens- und Ertragslage wurde daher ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet, welcher nach Leistungsfortschritt aufgelöst wird. IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge
2. Personalaufwand
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen
4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
5. Periodenfremde Erträge / Aufwendungen Die periodenfremden Erträge betragen T€ 0 (Vorjahr: T€ 56), die sonstigen periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 0 (Vorjahr: T€ 44). Der Steueraufwand für Vorjahre beträgt T€ 128 (Vorjahr: T€ 31). V. Sonstige Angaben 1. Finanzielle Verpflichtungen a) Miet- und Leasingverträge Die Angaben beziehen sich als Summe aller Leistungsverpflichtungen (ohne Abzinsung) auf die vertragliche Gesamtlaufzeit.
b) Bestellobligo Das Bestellobligo wurde in Höhe von T€ 8.139 (Vorjahr: T€ 10.011) angesetzt. Davon bestehen T€ 6.857 (Vorjahr: T€ 4.341) gegenüber verbundenen Unternehmen. c) Konzernkreditlinie Zum 31.12.2023 besteht bei der HSBC Bank plc, London, eine Konzernkontokorrentlinie in Höhe von maximal USD 15.000 Tsd. für welche die EthosEnergy GmbH gesamtschuldnerisch haftet. Zum 31.12.2023 wurde diese Kontokorrentlinie in Höhe von USD 4.030 Tsd. in Anspruch genommen. Es ist nicht davon auszugehen, dass es zu einer Inanspruchnahme der gesamtschuldnerischen Haftung kommt. Nach einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung ist anzunehmen, dass die Gesellschaften aufgrund ihrer Bonität ihre Verpflichtungen selbst erfüllen können. 2. Organe Geschäftsführer: - Herr Dipl. Oec. Florian Schindelmann, Kaufmann, Mülheim an der Ruhr - Herr Giorgio Alessi, Mechanical Engineer, Nichelino, Italien Aufwendungen für Geschäftsführer: Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 3. Arbeitnehmerschaft Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt 49 Mitarbeiter (Vorjahr: 45). 4. Abschlussprüferhonorar Die Angabe des Abschlussprüferhonorars unterbleibt in Anwendung des § 288 Abs. 2 HGB. 5. Angabe gemäß § 285 Nr. 14 HGB (Konzernzugehörigkeit) Die EthosEnergy GmbH befindet sich seit dem 06. Mai 2014 im unmittelbaren Besitz der Ethos-Energy Group Ltd., mit Sitz in Aberdeen (Schottland). Die Gesellschaft wird seitdem in den Konzernabschluss der Ethos Energy Group Ltd., Schottland, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. 6. Angabe gemäß § 285 Nr. 33 HGB (Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres) keine 7. Gewinnverwendung Der Verlust aus dem Jahr 2023 wird in voller Höhe vorgetragen.
Mülheim an der Ruhr, 22. Mai 2024 EthosEnergy GmbH Florian Schindelmann Giorgio Alessi
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EthosEnergy GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EthosEnergy GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EthosEnergy GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 22. Mai 2024 Nexia
GmbH
Grote, Wirtschaftsprüfer Weyers, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss, welcher auf Grund der Inanspruchnahme von Offenlegungsvereinfachungen vom vorliegenden offengelegten Jahresabschluss abweicht.
2024.06.25 EthosEnergy Group Limited Scott Jessiman 5-12-2023Datum der Vollmacht zur Handlung für / date of the Power of Attorney to act on behalf of EthosEnergy Group Limited |
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