Yaskawa Engineering Europe GmbHLiquidiert

65760 Eschborn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 83815
Eingetragen
11.6.1997
Branche
Reparatur und Instandhaltung von elektrischen AusrüstungenInstallation von Industriemaschinen und -ausrüstungenHerstellung von Elektromotoren und Generatoren
Gegenstand
ist die Installation, Wartung und Einstellung elektrotechnischer und elektrischer Anlagen und die Durchführung von Ausbildungsmaßnahmen bezüglich derartiger Anlagen sowie die Installation, Wartung und Einstellung allgemeiner Industriemaschinen und -anlagen und die Durchführung von Ausbildungsmaßnahmen bezüglich dieser. Das Unternehmen ist außerdem berechtigt, die Teile elektrotechnischer und elektrischer Anlagen zu reparieren und zu verkaufen. Ferner entwirft, entwickelt, produziert und verkauft das Unternehmen elektrotechnische und elektrische Anlagen und Antriebsmaschinen sowie kundenspezifische Lösungen für die Automatisierungstechnologie.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Konzern- und Jahresabschlüsse

Yaskawa Engineering Europe GmbH

Eschborn

Jahresabschluss zum 28. Februar 2010

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Yaskawa Engineering Europe GmbH für das vom 1. März 2009 bis zum 28. Februar 2010 laufende Geschäftsjahr geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weise ich auf die Ausführungen in den Abschnitten 4 und 5 des Lageberichts hin. Dort wird auf die Überschuldung und die Gefährdung des Fortbestands des Unternehmens hingewiesen.

 

Wiesbaden, den 20. Dezember 2010

Neisemeier, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 28. Februar 2010
mit den Vorjahreszahlen

AKTIVA

28. 2. 2010
EUR
28. 2. 2009
EUR
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 117.536,00 115.123,00
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 119.084,61 146.185,55
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.962,99 174.964,14
421.583,60 436.272,69
B. Umlaufvermögen:
I. Vorräte:
1. Roh-, Hiffs- und Betriebsstoffe 78.427,00 53.244,96
2. unfertige Erzeugnisse - 10.254,68
3. Waren 2.030.944,17 2.274.562,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.397.348,72 1.778.214,89
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 131.413,78 463.421,32
3. Forderungen gegen Gesellschafter 140.009,83 66.369,10
4. sonstige Vermögensgegenstände 336.524,09 302.315,36
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 260.297,61 445.523,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 168.414,60 157.790,35
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 979.217,79 -
5.944.181,19 5.987.969,13

PASSIVA

28. 2. 2010
EUR
28. 2. 2009
EUR
A. Eigenkapital:
I. Gezeichnetes Kapital 280.000,00 280.000,00
II. Kapitalrücklage 153.387,56 153.387,56
III. Gewinnvortrag 1.063.787,14 1.303.902,28
IV. Jahresfehlbetrag -2.476.392,49 - 240.115,14
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag + 979.217,79 -
- 1.497.174,70
B. Rückstellungen:
1. Steuerrückstellungen 1.160,00 26.568,50
2. sonstige Rückstellungen 1.465.427,28 510.358,02
C. Verbindlichkeiten:
1. erhaltene Anzahlungen 1) - 28.605,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2) 387.662,46 484.394,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3) 24.975,99 149.822,53
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4) 3.884.810,71 3.171.361,54
5. sonstige Verbindlichkeiten 5) 179.084,63 118.584,30
davon aus Steuern EUR 137.853,29; i.V. EUR 77.668,42
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 18.659,92; i. V. EUR 16.500,41
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.060,12 1.099,60
5.944.181,19 5.987.969,13
Davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
zu 1) - 28.605,00
zu 2) 387.662,46 484.394,94
zu 3) 24.975,99 149.822,53
zu 4) 3.884.810,71 3.171.361,54
zu 5) 179.084,63 118.584,30

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2009 bis zum 28. Februar 2010

2009 / 2010
EUR
2008 / 2009
EUR
1. Umsatzerlöse 7.534.930,38 9.945.162,46
2. Verminderung (i. V. Erhöhung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen - 10.254,68 + 9.139,03
3. sonstige betriebliche Erträge + 225.207,16 + 138.101,59
4. Materialaufwand:
Aufwendungen für Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 2.294.932,24 - 2.946.995,88
5. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter - 3.250.024,29 - 3.549.644,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - 679.622,28 - 661.904,43
davon für Altersversorgung (- 121.902,41) (- 87.127,75)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 149.374,54 - 131.025,03
7. sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.716.565,07 - 2.977.198,49
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge + 379,24 + 1.837,42
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.207,49 - 62.305,49
davon an verbundene Unternehmen (- 27.860,04) (- 51.065,17)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 1.371.463,81 - 234.833,42
11. außerordentliche Aufwendungen / außerordentliches Ergebnis - 998.044,10 -
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 87.531,96 + 22.746,53
13. sonstige Steuern - 19.352,62 - 28.028,25
14. Jahresfehlbetrag - 2.476.392,49 - 240.115,14

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR
VOM 1. MÄRZ 2009 BIS ZUM 28. FEBRUAR 2010

I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Yaskawa Engineering Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. März 2009 bis 28. Februar 2010 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Bewertung des Vermögens und der Schulden wurde der Stetigkeitsgrundsatz gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB beachtet.

Trotz buchmäßiger Überschuldung wurde bei der Bewertung von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Dies basiert auf einer positiven Fortführungsprognose, die sich unter Berücksichtigung eines von der Yaskawa Electric Europe GmbH (nunmehr firmierend unter Yaskawa Europe GmbH) erklärten Rangrücktritts und einer mit beiden Gesellschaftern getroffenen Vereinbarung über einen Zahlungsaufschub ergibt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

2. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Für die Abschreibungen von Gegenständen des Anlagevermögens werden folgende Abschreibungsmethoden angewandt:

Anlageposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Immaterielle Vermögensgegenstände Linear 3 - 5 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Linear 2 - 13 Jahre

3. Vorräte

Die unfertigen Erzeugnisse wurden mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten bewertet. Dabei wurden die Material- und Fertigungseinzelkosten und soweit angefallen angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten in die Bewertung einbezogen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten bilanziert.

Für überalterte und ungängige Vorräte wurden die notwendigen Wertabschläge vorgenommen.

4. Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die unter der einheitlichen Leitung der Yaskawa Electric Corporation, Kitakyushu, Japan, stehen.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

6. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten

Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währungen lauten, wurden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles bewertet. Soweit sich am Bilanzstichtag ein niedriger bzw. höherer Kurs ergab, wurde dieser angesetzt (Niederstwertprinzip bei Forderungen, Höchstwertprinzip bei Verbindlichkeiten).

Vermögensgegenstände und Schulden in British Pounds, die auf die Betriebsstätte in England entfallen, wurden generell mit dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die dazugehörigen Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres wurden mit einem für das Geschäftsjahr ermittelten Durchschnittskurs angesetzt.

7. Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten sind Rückstellungen in dem Umfang gebildet worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

8. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrugen im Falle der Yaskawa Europe GmbH 2.967 T€; gegenüber der Yaskawa Engineering Corporation in Japan 918 T€.

Die Yaskawa Europe GmbH (zuvor Yaskawa Electric Europe GmbH) hatte zum Bilanzstichtag gegenüber der Gesellschaft einen Rangrücktritt für den Teilbetrag eines Darlehens in Höhe von 800 T€ eingeräumt. Dieser Rangrücktritt wurde im August 2010 auf 1,2 Mio.€ aufgestockt.

9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 2.479 T€ (i.V. 2.692 T€). Diese begründen sich im Wesentlichen sowohl auf langfristige Mietverträge im deutschen Headquarter und in der Produktionsstätte Niedernberg, als auch in den englischen und italienischen Niederlassungen, sowie auf Leasingverträge für Kraftfahrzeuge. Davon entfallen 1.832 T€ (i.V. 2.042 T€) auf finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

10. Passive Rechnungsabgrenzung

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden im voraus vereinnahmte Entgelte für nach dem Bilanzstichtag zu erbringende Wartungsleistungen abgegrenzt.

II. EINZELANGABEN ZUR BILANZ

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009/2010 einschließlich der kumulierten Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den als Anlage beigefügten Anlagespiegel verwiesen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Mit Ausnahme des aktivierten Barwertes des Körperschaftsteuerguthabens in Höhe von 5,7 T€ haben sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Gehälter, Boni und Tantiemen in Höhe von 343,0 T€ (i.V. 38,8 T€), für Urlaubsansprüche und anteiliges 13. Gehalt in Höhe von 119,4 T€ (i.V. 161,2 T€), für Jubiläumszahlungen in Höhe von 42,0 T€ (i.V. 58,1 T€), für Abfindungen in Höhe von 676,9 T€ (i.V. 32,9 T€), für Zahlungen an die Berufsgenossenschaft in Höhe von 17,0 T€ (i.V. 20,0 T€), für Frachtkosten in Höhe von 89,4 T€ (i.V. 35,9 T€), für EDV-Kosten in Höhe von 0 T€ (i.V. 50,0 T€) und für Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 113,9 T€ (i.V. 58,2 T€).

Auf übrige Rückstellungen entfällt ein Betrag von 63,8 T€ (i.V 55,3 T€).

4. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse oder ähnliche Verpflichtungen waren zum Bilanzstichtag ebenso wie zum Vorjahresbilanzstichtag nicht auszuweisen.

III. EINZELANGABEN ZUR GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG

1. Außerordentlicher Aufwand

Aufgrund der zum Jahresende eingeleiteten Restrukturierung des Unternehmens fielen außerordentliche Aufwendungen an, die durch die Kündigungsvereinbarungen mit 23 Mitarbeitern entstanden sind. Sie betreffen mit 948 T€ Abfindungen und Gehälter sowie mit 50 T€ Rechts- und Beratungskosten.

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Geschäftsführung/Vertretungsbefugnis

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

 

Herr Nenichi Yano, Ingenieur, Eschborn

und

Herr Olaf Leijdekker, Kaufmann, Hofheim/Taunus.

Die Gesellschaft wird durch die Geschäftsführer einzeln vertreten. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Herr Nenichi Yano wurde am 26. Februar 2010 als Geschäftsführer abberufen.

2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde unter Anwendung des § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

3. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt 69 (i.V. 68) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende). Davon entfallen 7 (i.V. 7) auf die englische Betriebsstätte 5 (i.V. 5) auf die italienische Betriebsstätte und 1 (i.V. 1) auf die französische Betriebsstätte.

4. Konzernabschluss

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Yaskawa Electric Corporation, Kitakyushu (City), Japan. Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen der Muttergesellschaft einsehbar.

 

Eschborn, 16. Dezember 2010

Die Geschäftsführung

Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß 268 Absatz 2 HGB

Anschaffungs kosten (kumuliert) Zugänge Abgänge (Buchwert) kumuliert Abschreibungen
1.3.2009 28.2.2010 28.2.2009
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 257.572,33 59.038,92 - 199.075,25 142.449,33
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 554.647,03 13.651,23 - 449.213,65 408.461,48
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 431.854,97 61.994,88 750,81 308.136,05 256.890,83
(0,00)
986.502,00 75.646,11 750,81 757.349,70 665.352,31
(0,00)
1.244.074,33 134.685,03 750,81 956.424,95 807.801,64
(0,00)
des Geschäftsjahres Zuschreibungen Buchwerte Anschaffungskosten
28.2.2010 28.2.2009 28.2.2010
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 56.625,92 - 117.536,00 115.123,00 316.611,25
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 40.752,17 - 119.084,61 146.185,55 568.298,26
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.996,45 0,42 184.962,99 174.964,14 493.099,04
92.748,62 0,42 304.047,60 321.149,69 1.061.397,30
149.374,54 0,42 421.583,60 436.272,69 1.378.008,55

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009/2010 (Geschäftsjahr 2009)

1. Allgemeine Aussagen zur Gesellschaft

1997 wurde die Yaskawa Engineering Europe GmbH als erstes Kundenservice-Center außerhalb von Japan von der Yaskavva Electric Engineering Corporation und der Yaskawa Electric Europe GmbH gegründet. Sie ist für den technischen Support und den Kundendienst für alle in Europa. Afrika, dem Mittleren Osten und in Ländern der ehemaligen Sowjet Union eingesetzten Yaskawa Produkte verantwortlich.

Was als Ein-Mann-Serviceabteilung der Yaskawa Electric Europe GmbH begann, stellt sich heute, nach fast 30- jähriger Erfahrung im Bereich Kundendienst, als straffe Organisation mit eigenen Niederlassungen in Deutschland, England, Italien und Frankreich sowie Kooperationspartnern in Spanien, der Türkei, Tschechien, Russland und Südafrika dar.

Zu unseren professionellen Serviceleistungen gehören der Kundendienst, der Reparaturservice vor Ort und in der eigenen Reparatur-Werkstatt in Deutschland, das Ersatzteilgeschäft sowie der Engineering-Bereich.

Vom Standort Deutschland, so auch von den Niederlassungen England (Milton Keynes), Italien (Cerro al Lambro) und Frankreich (Miltry-Mory) wird der gesamte Leistungskatalog dem jeweiligen lokalen Markt angeboten.

Im Wesentlichen wird Service für Produkte angeboten, die in industriellen Maschinen, insbesondere in folgenden Branchen, eingesetzt werden:

Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik Lüftungstechnik

Aufzüge und Fahrtreppen

Textilmaschinen

Halbleiterfertigungsgeräte

Holzbearbeitungsmaschinen

Keramikmaschinen und -anlagen

Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen Werkzeugmaschinenbau

Automobilindustrie

Neben dem After-Sales-Service und Engineering-Geschäft entwickelt und produziert die Yaskawa Engineering Europe GmbH lineare Direkt-Antriebe und Systeme in ihrer Produktionsstätte in Niedernberg/Deutschland.

2. Geschäftsverlauf

Für das Geschäftsjahr 2009/2010 wurden In den Bereichen After-Sales-Service und Engineering konsolidierte Umsatzerlöse i.H.v. 9.620 T€ angestrebt. Auf Grund der weltweiten Wirtschaftskrise, von deren Auswirkungen auch unser Unternehmen seit dem 2. Halbjahr 2008 betroffen ist, wurde ein Rückgang i.H.v. 3,0% im Vergleich zum Vorjahr erwartet.

Für den Bereich lineare Direkt-Antriebe und Systeme wurden Umsatzerlöse i.H.v. 1.300 T€ angestrebt.

Tatsächlich wurde ein konsolidierter Gesamtumsatz i.H.v. 7.535 T€ (i.V. 9.954 T€) erreicht. Das entspricht einem Umsatzrückgang von 24,3% im Vergleich zum Vorjahr.

Als Reaktion auf den zu erwartenden Umsatzrückgang haben wir bereits im März mit verschiedenen Sparmaßnahmen im personellen und auch operativen Bereich begonnen. Diese wurden dann im Juli, nachdem der Umsatz weiter eingebrochen war, mit der Einführung von Kurzarbeit erweitert. Trotz aller Anstrengungen war es aber nicht möglich, eine Trendwende herbeizuführen. Daher wurde am Ende des Geschäftsjahres ein Restrukturierungsprogramm verabschiedet, um das Überleben der Gesellschaft sicher zu stellen. Neben dem Auflösen von Geschäftbereichen und der Verkleinerung von Niederlassungen, der Steigerung der Effektivität und der Optimierung von Arbeitsabläufen beinhalteten diese Maßnahmen den Abbau von Überkapazitäten. Der Personalabbau führte zu Mehraufwendungen i.H.v. 998 T€, für die Rückstellungen gebildet wurden und die das Ergebnis 2009/2010 zusätzlich belastet haben.

3. Ertragslage

Der Umsatz verteilt sich auf die Niederlassungen der Gesellschaft prozentual wie folgt:

Deutschland (Eschbom) 63,3% (i.V. 61,1%)
Deutschland (Niedernberg) 6,6% (i.V. 6,3%)
UK Niederlassung 13,9% (i.V. 12,7%)
IT Niederlassung 10,9% (i.V. 15,3%)
FR Niederlassung 5,3% (i.V. 4,6%)

Entwicklung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2008/2009:

Deutschland (Eschborn) -21,6%
Deutschland (Niedemberg) - 21,0%
UK Niederlassung - 16,9%
IT Niederlassung - 46,2%
FR Niederlassung - 12,9%

Im gesamten Bereich After-Sales-Service hat sich der Umsatz aufgrund der weltweiten Krise stark reduziert, was zu einem Umsatzrückgang von 24,4% führte.

Im Bereich Engineering belief sich der Umsatzrückgang auf 27,6%, Hier waren vor allem Aufträge der Automobil-Industrie sowie Endkunden, die Investitionen auf Grund der Krise verschoben haben, betroffen.

Im Bereich lineare Direkt-Antriebe und Systeme muss der Umsatzrückgang mit 21% beziffert werden, da diese Produkte hauptsächlich im besonders stark betroffenen deutschen Maschinen- und Anlagenbau eingesetzt werden.

Deutschland

Rückgänge bei den Vor-Ort-Einsätzen, hauptsächlich im Werkzeugmaschinen-Bereich, bei Kundenreparaturen im Generellen und allgemeine Wartungsarbeiten führten in allen Bereichen des After-Sales-Services zu einer Umsatzreduzierung von bis zu 21,4%. Der größte Rückgang fand mit 29,6% im Ersatzteilgeschäft statt. Im Engineering Bereich konnten trotz aktivem Kundenkontakt viele Angebote nicht in Aufträge umgewandelt werden, was zu einem Umsatzrückgang von 25,2% führte.

England

Starke Rückgänge in den Bereichen Vor-Ort Service (- 32,0%) und Kundenreparatur (- 11,1%) kannten zum Teil mit Ersatzteilverkäufen aufgefangen werden (+ 7,2%). Positiv dagegen hat sich der Engineering Bereich mit einem Zuwachs von 6,8% entwickelt, was auf zwei große Endkunden zurückzuführen ist, die nicht von der Krise betroffen waren.

Italien

Italien war von allen Niederlassungen am stärksten betroffen. Umsatzrückgänge von bis zu 65,3% - wie im Engineering Bereich - wurden in allen Bereichen verbucht.

Frankreich

Frankreich war von allen Niederlassungen am wenigsten betroffen und konnte im Bereich Kundenreparatur sogar einen Zuwachs von 63,6% verbuchen. Grund hierfür war die neue Regelung bezüglich der Reparatur von Antrieben und Steuerung in Yaskawa Robotern. In allen anderen Bereichen wurden auf Grund der allgemeinen Situation Umsatzrückgänge verbucht.

Materialaufwand

Produkte und Komponenten werden hauptsächlich bei Yaskawa Electric Engineering Corporation in Japan gekauft. Nur im Falle von Lieferengpässen werden auch von anderen Firmen der Yaskawa Gruppe oder von Drittanbietern Waren bezogen. Der Materialaufwand hat sich im Verhältnis zu den Umsatzerlösen von 29,6% im Geschäftsjahr 2008/2009 auf 30,5% im Geschäftsjahr 2009/2010 leicht erhöht.

Ursächlich dafür war die Veränderung des Wechselkursverhältnisses Euro/Yen, welche eine Erhöhung der Anschaffungskosten zur Folge hatte.

Personalaufwand

Im Jahresdurchschnitt waren 69 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Zu Beginn des Jahres waren 70 Mitarbeiter beschäftigt. Am Ende des Jahres zählte das Unternehmen 68 Mitarbeiter, davon 7 in UK, 5 in Italien, und 1 in Frankreich.

Aufgrund von Kurzarbeit als erster Maßnahme wurden Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr eingespart. Dies führte zu einer Reduzierung des Personalaufwands um 282 T€ im Vergleich zum Vorjahr.

Dennoch erhöhte sich der Anteil des Personalaufwands an den Umsatzerlösen von 42,3% im Geschäftsjahr 2008/2009 auf 52,2% im Geschäftsjahr 2009/2010.

Sonstige Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 261 T€, was hauptsächlich auf Sparmaßnahmen in allen Niederlassungen zurück zu führen ist.

Im Verhältnis zu den gesunkenen Umsatzerlösen erhöhten sich die betrieblichen Aufwendungen von 29,9% im Geschäftsjahr 2008/2009 auf 36,0% im Geschäftsjahr 2009/2010.

Im Verhältnis zu 2008/2009 sind die Mietaufwendungen um 129 T€ gestiegen, was auf den Umzug im Vorjahr zurückzuführen ist und sich in diesem Jahr erstmalig in voller Höhe auswirkte. In Zusammenhang mit dem Umsatzrückgang und den Sparmaßnahmen sind die Aufwendungen für Reisekosten, Bewirtung und PKW's im aktuellen Geschäftsjahr um 146 T€ gesunken.

Ebenso konnten die Aufwendungen für IT und Telekommunikation um 109 T€ gesenkt werden, was Ausdruck der strikten Sparverordnung innerhalb der Yaskawa Engineering Europe GmbH ist.

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Insgesamt wurde ein Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit i.H.v. -1.371 T€ (i.V -235 T€) realisiert.

Außerordentlicher Aufwand

Wegen der bereits erwähnten Restrukturierungsmaßnahmen fielen außerordentliche Aufwendungen an, welche durch die Kündigungsvereinbarungen mit 23 Mitarbeitern entstanden sind. Sie betreffen mit 948 T€ Abfindungen und Gehälter sowie mit 50 T€ Rechts- und Beratungskosten.

Steueraufwand

Obwohl ein negatives Jahresergebnis realisiert wurde, entstand ein Steueraufwand in Höhe von 88 T€. Dies ist auf Steuernachzahlungen für Vorjahre aufgrund einer Betriebsprüfung zurückzuführen. Es handelt sich somit um periodenfremden Aufwand.

Jahresfehlbetrag

Letztendlich wurde ein Jahresfehlbetrag von -2.476 T€ im Vergleich zu -240 T€ im Vorjahr realisiert.

4. Vermögens- und Finanzlage

Das Vermögen setzt sich im Wesentlichen aus dem Lagerbestand und den Forderungen zusammen und wird kontinuierlich überwacht.

Investitionen in Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beschränkten sich auf Erhaltungs- bzw. Ersatzinvestitionen und werden linear abgeschrieben.

Die Vorräte verringerten sich auf 2.109 T€ und machen nun 35,5%, (39,0% i.V.) der Bilanzsumme aus.

Das Eigenkapital verringert sich durch den Jahresfehlbetrag des Berichtsjahres auf minus 979 T€. Die Eigenkapitalquote verringerte sich somit von plus 25,0% auf minus 16,5%.

Es liegt somit eine buchmäßige Überschuldung vor. Die Gesellschafterin Yaskawa Electric Europe GmbH (nunmehr firmierend unter Yaskawa Europe GmbH) hat einen Rangrücktritt für eine Darlehensforderung in Höhe von 800 TE ausgesprochen, welcher im Folgejahr auf 1,2 Mio € erhöht wurde.

Weiterhin wurde mit beiden Gesellschaftern eine Vereinbarung über einen Zahlungsaufschub getroffen. Dieser betrifft alle Lieferungen und Leistungen, die vor dem 01.03.2010 ausgeführt wurden.

Diese Unterstützungsleistungen unserer Gesellschafter ermöglichen uns die Fortführung des Unternehmens, Die liquiden Mittel verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 41,6% auf 260 T€.

5. Zukunftsprognose

Trends

Die Wirtschaftliche Situation hat sich im ersten Halbjahr 2010 positiver entwickelt als erwartet, was dazu führte, dass die Auftragslage sich sowohl im After-Sales-Service als auch im Bereich lineare Direkt-Antriebe und Systeme deutlich verbessert hat, Das konsolidierte Umsatzergebnis lag damit um 19,9% über Budget.

Auch für das zweite Halbjahr wird ein positives Umsatzergebnis erwartet.

Chancen

Durch die veränderte Verkaufsstruktur der Yaskawa Europe GmbH in Europa wird eine stetig wachsende Anzahl an Vertriebspartnern sowie Maschinen- und Anlagenherstellern direkt bedient. Dies bietet die Möglichkeit im Bereich After-Sales-Service immer mehr unterschiedliche Märkte und Wirtschaftszweige zu betreuen. Auch wenn in Zukunft Produkte immer kleiner und günstiger werden, was sich negativ auf das Reparatur- und Ersatzteilgeschäft auswirken wird, werden global operierende Unternehmen Komplett-Programme verlangen, um notwendige Investitionen in betriebseigene Servicekonzepte zu minimieren.

Verkaufsaktivitäten sowie die Entwicklung von neuen Technologien im Bereich der linearen Direkt-Antriebe und Systeme haben im letzten Jahr dazu geführt, dass einige Maschinen- und Anlagenhersteller im In- und Ausland auf uns aufmerksam wurden. Nach positiven Evaluierungen von ersten kleineren Aufträgen und Prototypen platzieren die ersten Hersteller nun Serienaufträge.

Risiken

Die Leistungen der Yaskawa Engineering Europe GmbH konzentrieren sich nicht nur auf den Bereich After-Sales-Service, sondern auch auf den sogenannten Pre-Sales und Engineering Bereich, Zusammen mit der Produktion von linearen Direkt-Antrieben und Systemen kommt es dadurch zu einer Risikostreuung auf unterschiedlichen Märkten und in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen. Hinzu kommt, dass sowohl die Yaskawa Produktverkäufe auf dem Europäischen Markt als auch die Verkäufe in Asien und Amerika betreut werden, was eine weitere Risikostreuung mit sich bringt.

Die globale Wirtschaftskrise hat aber gezeigt, dass Märkte und Wirtschaftszweige schneller als erwartet einbrechen können und, dass trotz breiter Risikostreuung gewisse Bereiche hiervon stark betroffen sind, Diese Bereiche sind für die Zukunft entweder bis auf weiteres eingestellt worden oder so optimiert worden, dass flexibler auf Wirtschaftsschwankungen reagiert werden kann.

Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2009/2010 hat zu einer Bestandsgefährdung für unser Unternehmen geführt. Die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen und die Unterstützung der Gesellschafter sichern jedoch zunächst den Fortbestand des Unternehmens.

Ausblick

Aufgrund der Entwicklungen im abgelaufenen Jahr wurde im Februar 2010 eine Reorganisation in allen Geschäftsbereichen sowie Niederlassungen durchgeführt, die ab dem 1. März 2010 in Kraft getreten ist. Mit einer reduzierten Belegschaft und geänderten Struktur wird der Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2010 auf dem Bereich After-Sales-Service und dem Verkauf von linearen Direkt-Antrieben und Systemen liegen. Der Bereich Engineering wird aufgrund nicht zu erwartender Aufträge mit minimalen Aktivitäten weitergeführt.

Die Umsatzerwartungen für die Bereiche After-Sales-Service und lineare Antriebstechnologie sind aufgrund der guten Entwicklung in den ersten 3 Quartalen, sowie der momentanen Marktentwicklung optimistisch einzuschätzen. Die erreichten Umsätze sowie Kostenersparnisse im Personalbereich und bei den sonstigen Aufwendungen haben in den ersten 9 Monaten zu einem positiven Ergebnis vor Steuern geführt. Ein das gesamte Jahr erwarten wir ein positives, zumindest aber ein ausgeglichenes Jahresergebnis.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Eschborn 16. Dezember 2010

Die Geschäftsleitung

Überblick über die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse

Die Gesellschaft wurde am 10. Dezember 1996 gegründet und im Handelsregister beim Amtsgericht Königstein im Taunus unter der Nummer HRB 4599 eingetragen.

Die Firma der auf unbestimmte Zeit errichteten Gesellschaft lautet:

 

Yaskawa Engineering Europe GmbH

Sitz der Gesellschaft ist seit Juli 2008 Eschborn, Die Eintragung ins Handelsregister Frankfurt am Main ist unter Nummer HRB 83815 erfolgt.

Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist die Installation, Wartung und Einstellung elektrotechnischer und elektrischer Anlagen und die Durchführung von Ausbildungsmaßnahmen bezüglich derartiger Anlagen sowie die Installation, Wartung und Einstellung allgemeiner Industriemaschinen und -anlagen und die Durchführung von Ausbildungsmaßnahmen bezüglich dieser Anlagen.

Das Unternehmen ist außerdem berechtigt, die Teile elektrotechnischer und elektrischer Anlagen zu reparieren und zu verkaufen,

Ferner entwirft, entwickelt, produziert und verkauft das Unternehmen elektrotechnische und elektrische Anlagen und Antriebsmaschinen sowie kundenspezifische Lösungen für die Automatisierungstechnologie.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 280.000,00 und ist voll eingezahlt.

Alleinige Gesellschafter sind EUR %
Yaskawa Electric Engineering Corporation, Kitakyushu, Japan, eine Kapitalgesellschaft nach japanischem Recht mit einer Stammeinlage von 142.800,00 51
und Yaskawa Europe GmbH (zuvor Yaskawa Electric Europe GmbH), Eschborn, Deutschland, mit einer Stammeinlage von 137.200,00 49

Die Gesellschafterbeschlüsse werden einstimmig gefasst.

Zum 28.2.2010 ist die Gesellschaft buchmäßig überschuldet.

Die Gesellschafterin Yaskawa Europe GmbH hatte deshalb am 26. Februar 2010 für den Teilbetrag von EUR 800.000 eines gewährten Darlehens den Rangrücktritt erklärt. Dieser Rangrücktritt wurde im August 2010 auf EUR 1,2 Mio. aufgestockt.

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2009/2010 an:

 

Herr Olaf Leijdekker, Hofheim/Taunus

Herr Nenichi Yano, Eschborn

Die Gesellschaft wird durch die Geschäftsführer einzeln vertreten. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Herr Nenichi Yano wurde am 26. Februar 2010 abberufen.

Für bestimmte im Gesellschaftsvertrag aufgeführte Geschäfte bedürfen die Geschäftsführer im Innenverhältnis der vorherigen Zustimmung der Gesellschafterversammlung.

Der Gesellschaftsvertrag enthält keine Vorschriften hinsichtlich der Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses. Es gelten daher die gesetzlichen Bestimmungen.

Die Gesellschafter beschließen nach freiem Ermessen über die Verwendung des Bilanzgewinns (§ 8 der Satzung). Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen ausschließlich im Bundesanzeiger (§ 11 der Satzung).

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft umfasst die Zeit vom 1. März eines Jahres bis zum 28./29. Februar des darauf folgenden Jahres.

Da 51 % des Stammkapitals der Gesellschaft von der Yaskawa Electric Engineering Corporation, Kitakyushu, Japan, gehalten werden, gilt Yaskawa Engineering Europe GmbH als Tochterunternehmen dieser ausländischen Gesellschaft. Dieses Unternehmen sowie mittelbare und unmittelbare Tochterunternehmen werden als verbundene Unternehmen behandelt.

Im Berichtsjahr fand eine allgemeine steuerliche Betriebsprüfung bei der Gesellschaft statt. Sie betraf die Veranlagungsjahre 2004 - 2008 und führte zu Steuernachzahlungen von insgesamt rd. EUR 90.000.

Die Gesellschaft unterhält in Milton Keynes, Buckinghamshire, England, in Cerro Al Lambro, Italien, in Mitry-Mory, Frankreich, (rechtlich unselbständige) Niederlassungen, Im Mai 2008 hat die Gesellschaft die Produktion von linearen Direkt-Antrieben in Niedernberg/Deutschland aufgenommen, nachdem sie zuvor Mitarbeiter, Know-how sowie Anlage- und Vorratsvermögen der ALTEC GmbH übernommen hatte.

Die Gesellschaft beschäftigte zum Ende des Jahres 68 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende; i. V. 72). Davon entfallen 7 (i. V. 7) auf die englische Betriebsstätte, 5 (i. V. 5) auf die italienische Betriebsstätte und 1 (i. V. 1) auf die französische Betriebsstätte.

In der Gesellschafterversammlung vom 24. August 2009 wurde der Jahresabschluss zum 28.2.2009 festgestellt und beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.063.787,14 (bestehend aus dem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 240.115,14 und dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.303.902,28) auf neue Rechnung vorzutragen. Den Geschäftsführern wurde Entlastung erteilt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.