DMS
Digitale Mess- und Steuersysteme Aktiengesellschaft
Ettlingen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023
Lagebericht
zum Geschäftsjahr 2022/2023
A. Grundlagen des Unternehmens
Die DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG ist ein
mittelständisches Technologie-unternehmen, das
schwerpunktmäßig in den Bereichen
Gebäudeautomation und MSR-Technik für den
Industriebau tätig ist (inklusive Automation der
Prozess- und Prüfstandstechnik). Als Systemintegrator
bietet DMS vernetzte und integrierte Gesamtlösungen
für sämtliche Anwendungsbereiche im Industriebau
an.
Gemeinsam mit unseren starken Partnern bieten wir
unseren Kunden das gesamte Leistungsspektrum inklusive
Schaltschrank- und Schaltanlagenbau, Elektromontagen und
Verkabelungsarbeiten bis hin zum kompletten Engineering aus
einer Hand an.
Unsere Projekte finden mehrheitlich in Europa statt.
Die Projekte in China, Thailand und Vietnam wickeln wir
zumeist über unser chinesisches Tochterunternehmen,
die DMS Automation Technology (Suzhou) Co. Ltd. ab.
B.
Darstellung des Geschäftsverlaufs
1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin durch
erhebliche Unsicherheiten wie z.B. Haushaltslücke,
wirtschaftspolitische Unsicherheit und die Auswirkungen des
Ukraine- und des Gaza-Kriegs geprägt.
Im Verlauf dieses Jahres kam vom globalen Warenhandel
und der globalen Industrie-produktion keine Impulse. Alles
in allem wird die gesamtwirtschaftliche
Leistung im laufenden Jahr wohl nur stagnieren. Das
preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr um
0,3% zurückgehen und im kommenden Jahr um 0,9%
zunehmen (Quelle: Ifo Institut)
Im Euroraum belastet der Energiepreisschock
des Vorjahres noch die Industrie-konjunktur, vor allem in
den industriestarken Regionen Mitteleuropas. Die
gesamt-wirtschaftliche Produktion blieb vom vierten Quartal
2022 bis zum dritten Quartal 2023 weitgehend
unverändert. Im Euroraum dürfte sich
der Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen
Produktion von 0,5% im laufenden Jahr auf 1,0% im
kommenden und 1,5% im Jahr 2025 beschleunigen (Quelle: Ifo
Institut)
Die Branche der Gebäudeautomation profitiert in
einem insgesamt volatilen Umfeld weiterhin von deren
enormen Bedeutung für die Verbesserung der
Energieeffizienz sowohl bei Neubau- als auch bei
Sanierungsprojekten.
Der Bereich der Gebäudeautomation verändert
sich hierbei verstärkt in Richtung "Smart Buildings"
mit immer komplexeren Anwendungen. Vernetzt wird hierbei
nicht nur Heizung, Lüftung und Klima, sondern
verstärkt Beleuchtung, Jalousien, Brandschutz und
andere
Systeme zu einem Gesamtsystem. Durch die Vernetzung
intelligenter Hard- und Software werden Gebäude
effizienter, sicherer und komfortabler.
Insgesamt ist ein verhalten positives Branchenumfeld
in einem stark segmentierten und durch eine
mittelständische Struktur geprägten Markt zu
verzeichnen. Die Tendenz zu verstärkten
Konzentrationsprozessen besteht weiterhin. Die
Wettbewerbsintensität ist hoch und verstärkt sich
zunehmend. Dem erhöhten Wettbewerb am Markt begegnen
wir mit Qualität, Innovation, Zuverlässigkeit und
einer sehr wettbewerbsfähigen Kostenstruktur.
Wie in der Vergangenheit erzielten wir auch im GJ
2022/23 einen Großteil unseres Umsatzes mit unseren
Stammkunden, zumeist renommierte Unternehmen aus dem
Bereich der deutschen Großindustrie. An Bedeutung
gewonnen hat die Zusammenarbeit mit Generalunternehmern.
2. Umsatz und Auftragsentwicklung
Das Geschäftsjahr verlief im Hinblick auf die
Auftragseingangs- und Umsatzentwicklung durchaus
zufriedenstellend. Die Umsatzerlöse verringerten sich
um ca. 2,1% (Vorjahresprognose 0 %) auf 24,05 Mio. €.
Durch die diesjährige Bestandserhöhung in
Höhe von 0,91 Mio. € (Vj.: - 0,03 Mio.
€) erhöhte sich die Gesamtleistung im Vergleich
zum Vorjahr um ca. 6% auf 24,9 Mio. €. Der
Auftragseingang erhöhte sich um ca. 2% und lag bei ca.
27,6 Mio. €.
3. Beschaffungsmarkt
Unsere Beschaffungssituation hat sich gegenüber
dem Vorjahr in Bezug auf unsere langjährigen Partner
kaum verändert. Insgesamt haben sich unsere über
Jahre aufgebauten Lieferantenbeziehungen und
Partnerschaften erneut als tragend und kooperativ erwiesen.
Seit Mitte 2023 haben sich die Bedingungen auf dem
Beschaffungsmarkt wieder entspannt und wir nähern uns
in großen Schritten den Lieferzeiten vor der Corona-
und Supply-Chain-Krise.
4. Investitionen
Wir investierten vorwiegend in die Entwicklung
unserer Automatisierungslösungen sowie in die
Optimierung unserer IT-Infrastruktur.
Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in
Höhe von ca. 0,39Mio. € getätigt. Insgesamt
bewegten sich unsere Investitionen deutlich über dem
Vorjahresniveau.
5. Finanzierung
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im
Geschäftsjahr gut. Unsere Zahlungsbereitschaft war
jederzeit voll gewährleistet. Wir rechnen damit, auch
künftig unsere finanziellen Verpflichtungen
erfüllen zu können.
6. Personal- und Sozialbereich
Unser Geschäftsmodell basiert auf erstklassigen
und hochmotivierten Mitarbeitern. Deswegen hat bei uns die
Aus- und Weiterbildung traditionell einen hohen
Stellenwert. Unser Ziel ist es, attraktive Modelle für
unsere Mitarbeiter zu schaffen, und die Vereinbarkeit von
Beruf und Privatleben zu unterstützen. Hierfür
nutzen wir eine Vielzahl zeitlich und örtlich
flexibler Arbeitszeitmodelle.
Wir schaffen Freiräume für
Kreativität, Verantwortung und Innovation. Hierin
sehen wir die Basis für qualitativ hochwertige
Lösungen, zufriedene Kunden und somit für den
langfristigen Erfolg unseres Unternehmens.
Zum Bilanzstichtag beschäftigen wir 57
Mitarbeiter. Mit einem Altersschnitt von ca. 46 Jahren
verfügen wir über ein erfahrenes und gleichzeitig
sehr dynamisches Team. Für die Zukunft erhoffen wir
uns weitere Zugänge.
7. Entwicklung
Im Bereich Entwicklung setzen wir ein umfassendes und
nachhaltiges Technologie- und Innovationsmanagement um. Auf
Basis unserer qualitätsorientierten
Geschäftsstrategie wurden hierfür im
Geschäftsjahr 2022/23 ca. 5% der Umsatzerlöse
eingesetzt.
Neben der Realisierung einer Vielzahl
kundenspezifischer Softwarelösungen lag der
Schwerpunkt unserer Aktivitäten auf der konsequenten
Weiterentwicklung unseres Gebäudeleittechnik- und
Managementsystems OpenLS6000.
Im Mittelpunkt standen weiterhin die
Prozessvisualisierung und Anlagendiagnose. Die webbasierte
Entwicklungslösung PVI+ hat sich als
Benutzeroberfläche für den Standard-Nutzer
etabliert. Der neue PVA+ Prozeßeditor ist weit
fortgeschritten. Die Fertigstellung und die Einführung
des neuen PVA+ Prozessbildeditors erfolgt im Rahmen der
Einführung der neuen Version OpenLS6000/9 im
Geschäftsjahr 2023/24.
Die BTL-Zertifizierung (BACnet) unseres
Gebäudeleittechnik- und Managementsystems OpenLS6000
haben wir nach einem spannenden Entwicklungsprojekt im
Geschäftsjahr 2022/23 erhalten. Die Zertifizierung
erfolgte durch ein akkreditiertes BTL-Test-Laboratory.
Grundsätzlich werden unsere Systeme so
konzipiert, dass sie für alle Gebäudetypen und
Gebäudegrößen des Industrie- und
Bürobaus geeignet sind. Wir setzen auf Offenheit,
Standards und eine Vielzahl von Schnittstellen und bieten
somit weitreichende Integrationsmöglichkeiten von
gebäudetechnischen- und Prozessanlagen (HLK,
Stromversorgung, Licht- und Jalousiesteuerung,
Energiemanagement, Sicherheitstechnik…).
Wir stehen für einfache, sichere und
unabhängige Automatisierungslösungen. Wo immer
möglich setzen wir auf Standards. Wir sind aber
genauso offen für individuelle
Automatisierungslösungen, die ausschließlich an
den Bedürfnissen unserer Kunden ausgerichtet sind.
Unsere Vision ist es, neue Systeme so zu gestalten,
dass sie bei aller Innovation immer auch komplett
abwärtskompatibel sind. Aus unserer Sicht bietet diese
Vorgehensweise unseren Kunden den großen Nutzen eines
langfristigen Investitionsschutzes. Unnötige
Migrationsaufwendungen entfallen.
Unsere Kunden schätzen besonders unsere
Verlässlichkeit und lösungsorientierte
Zusammenarbeit. Als dynamisches und unabhängiges
Unternehmen arbeiten wir für den Erfolg unserer Kunden
und können auf neue Anforderungen flexibel und schnell
reagieren.
8. Zweigniederlassungen
Es bestehen Zweigniederlassungen in 71254 Ditzingen,
74343 Sachsenheim und in 04509 Schönwölkau.
C.
Darstellung der Lage
1. Vermögenslage
Unsere Bilanz hat eine solide Struktur. Das
Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr von
29,82 Mio. € auf 31,84 Mio. € erhöht. Die
Eigenkapitalquote erhöhte sich von 27,3% auf 32,1%.
Das Anlagevermögen ist zu 100% durch Eigenkapital
gedeckt. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil
von Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 4,7%
(Vorjahr 4,4%) gekennzeichnet. 48,6% (Vorjahr 48,3%) der
Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände hatten zum Ende des
Geschäftsjahres einen Anteil von 20,8% (Vorjahr
21,4%).
Das Guthaben bei Kreditinstituten
einschließlich Kassenbeständen erhöhte sich
von 7,57 Mio. € auf 8,11 Mio. €.
Die Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen
unverändert.
Die Gesellschaft besitzt einen Bestand an eigenen
Aktien. Wir verweisen hierzu auf die Angaben im Anhang.
2. Finanzlage
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im
Geschäftsjahr gut. Dem Mittezufluss aus laufender
Geschäftstätigkeit von ca.1,59 Mio. € stehen
Mittelabflüsse aus dem Investitions- und
Finanzierungsbereich i. H. v. 1,04 Mio. €
gegenüber. Die flüssigen Mittel erhöhten
sich um ca. 0,55 Mio. €. Für die Zukunft rechnen
wir damit, unsere finanziellen Verpflichtungen
erfüllen zu können.
3. Ertragslage
Die Ertragslage unseres Unternehmens kann als gut
bezeichnet werden. Die Umsatzerlöse haben sich im
Vergleich zum Vorjahr auf 24,05 Mio. € (VJ 24,57 Mio.
€) um ca. 2,1% vermindert. Dies liegt unter unserer
Vorjahresprognose. Der Bestand an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen erhöhte sich hingegen um ca. 0,94 Mio.
€. Daraus resultiert eine Gesamtleistung von ca. 24,96
Mio. € (Vj.: 24,54 Mio. €).
Für den Berichtszeitraum weisen wir ein Ergebnis
vor Steuern von 4,0 Mio. € (VJ 4,3 Mio. €) aus.
Der Ergebnisrückgang von ca. 5 % resultiert aus einem
Anstieg der Gesamtleistung bei gleichzeitig
überproportionaler Erhöhung der sonstigen
betrieblichen Aufwendungen (Fremdleistungen). Insgesamt
sind wir finanziell für den weiteren Ausbau unseres
Geschäfts und zur Erreichung unserer langfristigen
Ziele gut gerüstet.
D.
Risikobericht
1. Risikomanagementsystem
Unser Risikomanagementsystem steuert einen
kontinuierlichen Prozess der systematischen und laufenden
Risikoanalyse des Unternehmens. Das Ziel ist
betriebswirtschaftliche Sicherheit bei gleichzeitiger
optimaler Nutzung der sich ergebenden Chancen. Das
Risikomanagementsystem soll den kontrollierten Umgang mit
Risiken ermöglichen und dazu beitragen, die
Eintrittswahrscheinlichkeiten von Risiken zu vermindern.
Dabei sollen alle Risiken berücksichtigt werden, die
für das Erreichen unserer Unternehmensziele von
Bedeutung sind. Grundsätzlich streben wir eine
kontinuierliche Verbesserung unseres
Risikomanagementsystems an.
2. Wirtschaftliche
Bestandsgefährdungspotentiale
Aus derzeitiger Sicht bestehen keine wirtschaftlichen
Bestandsgefährdungspotentiale.
3. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale
Aus derzeitiger Sicht bestehen keine rechtlichen
Bestandsgefährdungspotentiale.
4. Sicherungsgeschäfte
Es liegen keine Sicherungsgeschäfte vor.
5. Sonstige Risiken
Es sind zum Abschlussstichtag keine sonstigen Risiken
mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage ersichtlich.
Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die
souveräne Ukraine am 24.02.2022 stellt ein
einschneidendes Ereignis dar, das auch in der globalen
Wirtschaft und damit in der Rechnungslegung der Unternehmen
deutliche Spuren hinterlassen wird. An den Güter- und
Finanzmärkten waren die Reaktionen sofort
spürbar. Die demokratischen Staaten haben in
großer Geschlossenheit scharfe Sanktionen gegen
Russland verhängt.
Deren Konsequenzen für Russland, aber auch
für die verhängenden Staaten, zeigen sich bereits
unmittelbar, werden aber auch langfristig erhebliche
Konsequenzen für die Weltwirtschaft haben. Aussagen
zur zeitlichen Erstreckung der Krise, die sich durch
weitere Aktionen Russlands auch verschärfen kann, sind
gegenwärtig kaum möglich.
E. Chancen und Risiken der künftigen
wirtschaftlichen Entwicklung
Neben der technischen Gebäudeausrüstung
von Neubauten spielt die Sanierung von
Bestandsgebäuden für die TGA-Branche auch im
bevorstehenden Geschäftsjahr eine immer
größere Rolle. Die Klimakrise, der Ukraine- und
der Gaza-Konflikt führen dazu, dass ein sinnhafter
Umgang mit Ressourcen und der effiziente Umgang mit Energie
noch mehr in den allgemeinen Fokus rückt.
Für das Erreichen der Klimaziele spielt der
Gebäudesektor eine wesentliche Rolle. Ziel ist es,
nachhaltige Lösungen zu schaffen, zu denen auch eine
noch stärkere Vernetzung beitragen soll.
Der Gebäudesektor ist stärker denn je dazu
angehalten, seinen Beitrag zur Senkung der CO2- Emissionen
zu leisten. Da laut Europäischer Kommission 85% der
heutigen Gebäude auch in 30 Jahren noch stehen werden,
spielt die Steigerung der Energieeffizienz insbesondere in
Bestandsgebäuden eine entscheidende Rolle bei der
Erreichung der Klimaziele im Immobiliensektor.
Energiemanagement und Gebäudeautomation leisten
bereits heute in verschiedenen Branchen einen wichtigen
Beitrag, um Energieverbrauch und CO2-Ausstoß zu
reduzieren. Durch die zunehmende Digitalisierung und mit
Hilfe künstlicher Intelligenz ergeben sich weitere
Möglichkeiten, den Wert von Gebäuden nachhaltig
zu steigern.
Die Dynamik der Entwicklung in der Branche führt
neben allen daraus resultierenden Chancen auch zu einem
erhöhten Interesse und Wettbewerb.
Ein weiteres grundsätzliches Risiko ist der
Fachkräftemangel. Wir investieren deshalb permanent in
die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, und
versuchen, durch den gelebten Charme eines
Mittelständlers interessant für bestehende und
potenzielle neue Mitarbeiter zu sein.
Den aus der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung
und dem allgemeinen operativen Geschäft resultierenden
Risiken begegnen wir mit einem rigiden Kostenmanagement,
flexiblen Arbeitszeitmodellen, der konsequenten Umsetzung
der in unserem Qualitätsmanagement definierten
Prozesse und mit verstärkten Aktivitäten im
Innovationsmanagement und bei der Entwicklung innovativer
Lösungen.
In den Themenfeldern Forderungsausfall und
Liquidität sind aus heutiger Sicht keine besonderen
Risiken zu erkennen. Beschaffungsrisiken werden wir durch
eine erhöhte Lagerhaltung bei kritischen Komponenten
begegnen, Absatzrisiken versuchen wir dahin gehend zu
vermeiden, dass wir uns weiterhin verstärkt allen
Marktsegmenten des Industrie- und gewerblichen Bausektors
zuwenden.
Wie im Risikobericht unter Punkt D ausgeführt,
sind aus heutiger Sicht für das kommende
Geschäftsjahr und die weitere Zukunft keine Risiken zu
erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens
gefährden könnten.
Wesentliche Veränderungen der Chancen und
Risiken gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht
ergeben.
F. Ausblick
Das Geschäftsjahr 2023/24 wird
voraussichtlich sehr anspruchsvoll. Wir erwarten eine
weitere Verlangsamung des Wachstums der weltweiten
Wirtschaftsleistung. Auch bestehen weiterhin erhebliche
Unsicherheiten im Hinblick auf den Verlauf und die
Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und in Gaza, die
allgemeine wirtschaftspolitische Unsicherheit, die
Haushaltslücke und die weitere Lohn- und
Inflationsentwicklung. Der Auftragseingang aus dem 1.
Quartal ist sehr vielversprechend. Grundsätzlich
streben wir ein mit dem GJ 2022/2023 vergleichbares
Ergebnis bei Umsatz und operativer EBIT-Rendite an.
Ettlingen, 19. Dezember 2023
Der Vorstand
Bilanz
Aktiva
|
|
30.9.2023
EUR |
30.9.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.485.879,98 |
1.310.674,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
18,00 |
708,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.275.970,00 |
1.229.966,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
550.549,00 |
578.739,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
725.421,00 |
651.227,00 |
| III.
Finanzanlagen |
209.891,98 |
80.000,00 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
209.891,98 |
80.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
30.231.167,14 |
28.359.766,78 |
| I.
Vorräte |
15.481.451,57 |
14.398.082,89 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
6.633.316,65 |
6.389.398,54 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
8.116.398,92 |
7.572.285,35 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
122.815,99 |
144.969,88 |
| Aktiva |
31.839.863,11 |
29.815.410,66 |
Passiva
|
|
30.9.2023
EUR |
30.9.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
10.232.002,01 |
8.132.634,07 |
| I.
ausgegebenes Kapital |
756.941,00 |
756.941,00 |
| 1.
Gezeichnetes Kapital |
766.080,00 |
766.080,00 |
| 2.
eigene Anteile |
-9.139,00 |
-9.139,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
178.707,48 |
178.707,48 |
| III.
Gewinnrücklagen |
158.661,54 |
158.661,54 |
| IV.
Bilanzgewinn |
9.137.691,99 |
7.038.324,05 |
| davon
Gewinnvortrag |
6.290.796,62 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
2.456.301,73 |
2.109.493,57 |
| C.
Verbindlichkeiten |
18.967.251,28 |
19.401.279,69 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
18.923.839,42 |
19.355.088,93 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
43.411,86 |
46.190,76 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
184.308,09 |
172.003,33 |
| Passiva |
31.839.863,11 |
29.815.410,66 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.10.2022 - 30.9.2023
EUR |
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
14.887.053,30 |
14.591.716,84 |
| 2.
Personalaufwand |
7.573.357,38 |
7.558.277,17 |
| a)
Löhne und Gehälter |
6.380.605,41 |
6.541.772,42 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.192.751,97 |
1.016.504,75 |
| davon
für Altersversorgung |
225.948,05 |
149.701,68 |
| 3.
Abschreibungen |
316.516,79 |
296.547,80 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
316.516,79 |
296.547,80 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.126.873,13 |
2.506.195,58 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
116.782,62 |
44.600,18 |
| davon
Erträge aus Abzinsung |
25.716,35 |
37.701,17 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
29.155,70 |
25.105,30 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
1.108.613,12 |
1.257.653,38 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
2.849.319,80 |
2.992.537,79 |
| 9.
sonstige Steuern |
2.424,43 |
2.424,20 |
| 10.
Jahresüberschuss |
2.846.895,37 |
2.990.113,59 |
| 11.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
6.290.796,62 |
0,00 |
| 12.
Entnahmen aus Gewinnrücklagen |
|
4.048.210,46 |
| a)
aus anderen Gewinnrücklagen |
|
4.048.210,46 |
| 13.
Bilanzgewinn |
9.137.691,99 |
7.038.324,05 |
Anhang
DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023
A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde nach den
Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung
der ergänzenden Bestimmungen für
Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der
Fassung des BilRUG und den ergänzenden Bestimmungen
des AktG aufgestellt.
Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs.
2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Die DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG mit Sitz
in Ettlingen ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer
HRB 362050 eingetragen.
B. Angaben zu den Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
maßgebend.
Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten
einschließlich Anschaffungsnebenkosten bilanziert.
Die immateriellen Vermögensgegenstände
wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare
Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer zwischen 2 und 4 Jahren) bewertet. Selbst
erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens werden nicht aktiviert.
Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten
angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen um
lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 33
Jahren) vermindert.
Die Anschaffungskosten beweglicher
Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem
Wert EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr des Zugangs
voll abgeschrieben.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu
Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert
angesetzt.
Das Deckungsvermögen, das dem Zugriff aller
übrigen Gläubiger entzogen ist und
ausschließlich der Erfüllung von
Altersversorgungsverpflichtungen dient, wird zum
beizulegenden Zeitwert bewertet und gem. § 246 Abs. 2
S. 2 HGB mit den Rückstellungen für Pensionen und
ähnlichen Verpflichtungen saldiert.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu
Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen
Niederstwertprinzips (verlustfreie Bewertung) bewertet. Die
Herstellungskosten umfassen die Material- und
Fertigungskosten, angemessene Teile der Material- und
Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des
Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung
veranlasst ist. Geleistete Anzahlungen werden zu ihrem
Nennwert bilanziert.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.
Erkennbare Einzelrisiken werden durch
Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem
allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine
ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung
getragen.
Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils
zum Nennwert angesetzt.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten
versicherungsmathematischen Grundsätzen unter
Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt.
Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die
"Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde
gelegt. Es wird ein Rententrend von 2 % jährlich
angenommen. Für die Abzinsung wurde pauschal eine
durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt.
Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen
Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte
durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre
von 1,81 % angesetzt. Der Unterschiedsbetrag gem. §
253 Abs. 6 S. 1 HGB zu der mit dem bisherigen
7-Jahresdurchschnitt ermittelten Pensionsrückstellung
beträgt TEUR 31.
Steuerrückstellungen und sonstige
Rückstellungen werden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag
vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den
Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen
sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der
Deutschen Bundesbank gemäß
Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt
und bekannt gegeben werden.
Die Verbindlichkeiten werden mit den
Erfüllungsbeträgen angesetzt.
C. Angaben zur Bilanz
1. Entwicklung des Anlagevermögens
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagespiegel
zu entnehmen.
2. Angaben zu Finanzanlagen
Anteilsbesitz
|
Beteiligung %
|
Eigenkapital 31.12.2022
EUR
|
Ergebnis
31.12.2022
EUR
|
DMS Automation
Technology (Suzhou) Co. Ltd., Suzhou, China
|
100,00%
|
1.017.571 (RMB
7.535.500,89)
|
-72.424,90 (RMB
-536.333,72)
|
3. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 6.633
(Vj.: TEUR 6.389) haben in Höhe von TEUR 237 (Vj: TEUR
267) eine Restlaufzeit von größer einem Jahr.
4. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 766.080
Namensaktien im Nennwert von je EUR 1,00. Eigene
Anteile in Höhe von TEUR 9 wurden offen vom
gezeichneten Kapital abgesetzt. Diese wurden im Rahmen
einer Erbschaft von einer verstorbenen Aktionärin im
Wirtschaftsjahr 2014/2015 übernommen.
Die Kapitalrücklage beträgt
unverändert TEUR 179.
Die gesetzliche Rücklage beträgt
unverändert TEUR 159.
Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Berichtsjahr wie
folgt:
|
|
EUR
|
|
EUR
|
Bilanzgewinn 30.09.2022
|
|
|
|
7.038.324,05
|
./. Ausschüttung
|
|
-747.527,43
|
|
|
+ Jahresüberschuss
30.09.2023
|
|
+2.846.895,37
|
|
2.099.367,94
|
Bilanzgewinn 30.09.2023
|
|
|
|
9.137.691,99
|
5. Pensionsrückstellungen
Zum 30.09.2023 bestehen Pensionsrückstellungen
mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von insgesamt
TEUR 1.042. Vermögensgegenstände in Form von
Rückdeckungsversicherungen mit einem beizulegenden
Zeitwert in Höhe von TEUR 845 werden mit den
Rückstellungen gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB
verrechnet. Der beizulegende Zeitwert stimmt mit den
Anschaffungskosten überein.
Es erfolgt die Verrechnung der Erträge aus dem
Deckungsvermögen mit den Zinsaufwendungen aus der
Abzinsung der Pensionsrückstellungen.
6. Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind im
Wesentlichen Rückstellungen für
Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 904 (Vj.: TEUR
816), Überstundenansprüche in Höhe von TEUR
764 (Vj.: TEUR 622), für Weihnachtsgeld in Höhe
von TEUR 291 (Vj.: 282) sowie
Gewährleistungsansprüche in Höhe von TEUR
117 (Vj.: 119) enthalten.
7. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeitenspiegel
|
Stand 30.09.2023 EUR
|
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
|
Restlaufzeit über
1 Jahr
EUR
|
Restlaufzeit über
5 Jahre.
EUR
|
erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen
|
17.271.758,16
|
17.271.758,16
|
0,00
|
0,00
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
1.130.136,70
|
1.130.136,70
|
0,00
|
0,00
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
565.356,42
|
555.955,42
|
9.401,00
|
0,00
|
Gesamt
|
18.967.251,28
|
18.957.850,28
|
9.401,00
|
0,00
|
|
Stand 30.09.2022 EUR
|
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
|
Restlaufzeit über
1 Jahr
EUR
|
Restlaufzeit über
5 Jahre.
EUR
|
erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen
|
17.976.046,88
|
17.976.046,88
|
0,00
|
0,00
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
500.061,80
|
500.061,80
|
0,00
|
0,00
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
925.171,01
|
891.160,15
|
34.010,86
|
0,00
|
Gesamt
|
19.401.279,69
|
19.367.268,83
|
34.010,86
|
0,00
|
Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist
teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von
Lieferanten besichert.
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. Gewinnverwendung
Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in
voller Höhe von 9.137.691,99 € auf neue Rechnung
vorzutragen.
E. Sonstige Angaben
1. Anzahl der Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt gem. § 267 Abs. 5 HGB
beschäftigte die Gesellschaft 56 Mitarbeiter, davon 53
Vollzeitkräfte und 3 Teilzeitkräfte.
2. Geschäftsleitung
Herr Dieter Gruber, Karlsruhe, Dipl.-Informatiker
(FH)
Herr Jörg Hössl, Gerlingen, Dipl.-Kaufmann
Beide Vorstandsmitglieder haben die Befugnis zur
Alleinvertretung.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde gem.
§ 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
3. Aufsichtsrat
Zu den Mitgliedern wurden auf der Hauptversammlung
vom 29. März 2019 gewählt:
Herr Werner Hössl, Elektro-Meister Herr
Günther Bucher, System-Ingenieur
Herr Rainer Bentz, Elektro-Meister Auf der
Aufsichtsratssitzung am 29. März 2019 wurde Herr
Werner Hössl zum Vorsitzenden und Herr Günther
Bucher zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Die Tätigkeit des gebildeten Aufsichtsrats
erfolgt unentgeltlich.
4. Haftungsverhältnisse
Die DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG haftet
gegenüber der BW Bank im Rahmen einer
Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von TEUR
2.413. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering
eingeschätzt.
5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. §
285 Nr. 3a bestehen wie folgt:
|
2023 TEUR
|
2024 TEUR
|
2025 und länger
TEUR
|
Miet- und
Pachtverträge unbewegliches Anlagevermögen
|
31
|
82
|
0
|
Sonstige
|
0
|
0
|
0
|
6. Ausschüttungssperre
Der ausschüttungsgesperrte Betrag
gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus der
Durchschnittssatzermittlung aus der Abzinsung der
Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 31.
7. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem
Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in
der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz
berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Über die möglichen Auswirkungen des Coronavirus
wird im Lagebericht Stellung genommen.
Ettlingen, 19. Dezember 2023
…………………………………………………….
Der Vorstand
Anlagenspiegel
|
Anschaffungs, -
Herstellungskosten
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Zuschreibungen
Geschäftsjahr
|
Anschaffungs, -
Herstellungskosten
|
|
01.10.2022
|
|
|
|
|
30.09.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich
erworbene Konzessionen,
|
|
|
|
|
|
gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
|
|
|
|
|
|
Rechte und
Werte sowie Lizenzen an
|
|
|
|
|
|
solchen Rechten und
Werten
|
41.455,80
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
41.455,80
|
Summe immaterielle
Vermögens-
|
41.455,80
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
41.455,80
|
gegenstände
|
|
|
|
|
|
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
|
|
|
|
|
|
und Bauten
einschließlich Bauten auf
|
|
|
|
|
|
fremden
Grundstücken
|
1.163.682,39
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.163.682,39
|
andere
Anlagen, Betriebs-und Geschäfts-
|
|
|
|
|
|
ausstattung
|
2.160.211,79
|
392.189,79
|
259.045,20
|
0,00
|
0,00
|
2.293.356,38
|
Summe Sachanlagen
|
3.323.894,18
|
392.189,79
|
259.045,20
|
0,00
|
0,00
|
3.457.038,77
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
209.891,98
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
209.891,98
|
Summe Finanzanlagen
|
209.891,98
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
209.891,98
|
Summe
Anlagevermögen
|
3.575.241,96
|
392.189,79
|
259.045,20
|
0,00
|
0,00
|
3.708.386,55
|
|
|
kumulierte
Abschreibungen
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte
Abschreibungen
|
|
|
01.10.2022
|
|
|
|
30.09.2023
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich
erworbene Konzessionen,
|
|
|
|
|
|
gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
|
|
|
|
|
|
Rechte und
Werte sowie Lizenzen an
|
|
|
|
|
|
solchen Rechten und
Werten
|
|
40.747,80
|
690,00
|
0,00
|
0,00
|
41.437,80
|
Summe immaterielle
Vermögens-
|
|
40.747,80
|
690,00
|
0,00
|
0,00
|
41.437,80
|
gegenstände
|
|
|
|
|
|
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
|
|
|
|
|
|
und Bauten
einschließlich Bauten auf
|
|
|
|
|
|
fremden
Grundstücken
|
|
584.943,39
|
28.190,00
|
0,00
|
0,00
|
613.133,39
|
andere
Anlagen, Betriebs-und Geschäfts-
|
|
|
|
|
|
ausstattung
|
|
1.508.984,79
|
287.636,79
|
228.686,20
|
0,00
|
1.567.935,38
|
Summe Sachanlagen
|
|
2.093.928,18
|
315.826,79
|
228.686,20
|
0,00
|
2.181.068,77
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
|
129.891,98
|
0,00
|
129.891,98
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
|
129.891,98
|
0,00
|
129.891,98
|
0,00
|
0,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
|
2.264.567,96
|
316.516,79
|
358.578,18
|
0,00
|
2.222.506,57
|
|
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
|
30.09.2023
|
30.09.2022
|
|
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
entgeltlich
erworbene Konzessionen,
|
|
|
gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
|
|
|
Rechte und
Werte sowie Lizenzen an
|
|
|
solchen Rechten und
Werten
|
|
18,00
|
708,00
|
Summe immaterielle
Vermögens-
|
|
18,00
|
708,00
|
gegenstände
|
|
|
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
|
|
|
und Bauten
einschließlich Bauten auf
|
|
|
fremden
Grundstücken
|
|
550.549,00
|
578.739,00
|
andere
Anlagen, Betriebs-und Geschäfts-
|
|
|
ausstattung
|
|
725.421,00
|
651.227,00
|
Summe Sachanlagen
|
|
1.275.970,00
|
1.229.966,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
|
209.891,98
|
80.000,00
|
Summe Finanzanlagen
|
|
209.891,98
|
80.000,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
|
1.485.879,98
|
1.310.674,00
|
Bericht des Aufsichtsrats
der DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG, Ettlingen,
für das am 30.09.2023 endende Geschäftsjahr nach
§ 171 Abs. 2 AktG
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2022/2023
die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung
obliegenden Aufgaben ordnungsgemäß wahrgenommen
und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens
fortlaufend überwacht und beratend begleitet. In alle
Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das
Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden.
Der Vorstand hat den Aufsichtsrat
regelmäßig sowohl schriftlich als auch
mündlich, zeitnah und umfassend über die
Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die
strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des
Unternehmens unterrichtet.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats wurde zudem auch
außerhalb von Aufsichtsratssitzungen
regelmäßig vom Vorstand über aktuelle
Entwicklungen der Geschäftslage und wesentliche
Geschäftsvorfälle informiert.
Außerdem hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit
dem Vorstand regelmäßig Kontakt gehalten und mit
ihm Fragen der Strategie, der Planung, der
Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des
Risikomanagements sowie der Regelkonformität des
Unternehmens beraten.
Insgesamt fanden im Berichtszeitraum zwei Sitzungen
des Aufsichtsrates je Halbjahr statt, und zwar am
13.12.2022, am 07.02.2023, am 23.05.2023 und am 19.09.2023.
Weiterhin wurde der Aufsichtsrat
regelmäßig über den laufenden
Geschäftsbetrieb unterrichtet. Neben persönlichen
Sitzungen hat der Aufsichtsrat sich telefonisch und per
E-Mail über den Geschäftsverlauf der Gesellschaft
informiert und ausgetauscht. Sofern erforderlich, hat der
Aufsichtsrat ferner Beschlüsse im schriftlichen
Verfahren gefasst. Alle Beschlüsse des Aufsichtsrats
wurden einstimmig gefasst, ohne nEnthaltungen und
Gegenstimmen. Im Zentrum der Tätigkeit des
Aufsichtsrats stand die strategische Ausrichtung der
Gesellschaft.
Ausschüsse des Aufsichtsrates bestanden im
Berichtszeitraum keine. Die Bildung besonderer
Ausschüsse erscheint bei einem Aufsichtsrat dieser
Größe nicht erforderlich oder
zweckmäßig.
Kein Mitglied des Aufsichtsrates nahm an weniger als
der Hälfte der Sitzungen teil; vielmehr betrug die
Gesamtteilnahmequote der Aufsichtsratsmitglieder 100%.
Jahresabschluss zum 30.09.2023
Den Jahresabschluss der Gesellschaft sowie den
Lagebericht hat die SGB
GmbHWirtschaftsprüfungsgesellschaft, Karlsruhe
geprüft und diesen mit dem uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat
diese Unterlagen auch selbst geprüft.
Der Bericht über die Prüfung des
Jahresabschlusses lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats
vor und wurden in der Bilanzsitzung am 24.1.2024 in
Gegenwart des Abschlussprüfers ausführlich
behandelt.
In dieser Sitzung hat der Vorstand auch detailliert
über Umfang und Schwerpunkte der Abschlussprüfung
berichtet. Der Aufsichtsrat hatte keine Einwendungen und
stimmte dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten
Jahresabschluss gebilligt; der Jahresabschluss ist damit
festgestellt.
Danksagung
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie den
Mitarbeitern der Gesellschaft für ihre hervorragenden
Leistungen im Geschäftsjahr 2022/2023 Ettlingen, den
24.1.2024 Der Aufsichtsrat:
_______________________ Gudrun Regele Vorsitzende des
Aufsichtsrats
_______________________ Werner Hössl
Vorsitzender des Aufsichtsrats (bis 22.1.2024 13:32 Uhr)
Einladung / TO Hauptversammlung
Urkundenverzeichnisnummer 222/2024 U
Am 29. Februar 2024 begab ich, der unterzeichnende
Notar Dr. Philipp Ungan mit dem Amtssitz in Karlsruhe, mich
auf Ersuchen in die Geschäftsräume der DMS
Digitale Mess- und Steuersysteme Aktiengesellschaft mit
Sitz in Ettlingen,in die Lorenzstr. 2 in 76275 Ettlingen,
um an der dorthin auf 14. 00 Uhr einberufenen ordentlichen
Hauptversammlung der DMS Digitale Mess- und Steuersysteme
Aktiengesellschaft mit Sitz in Ettlingen (im Folgenden:
"AG"), eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts
Mannheim unter HRB 362050, teilzunehmen und über den
Gang der Hauptversammlung sowie über die gefassten
Beschlüsse die vorgeschriebene Niederschrift zu
errichten wie folgt:
§1 Anwesend waren:
1. Vom Aufsichtsrat der AG:
Frau Gudrun Marianne Regele, geboren am 9. Februar
1962 in Donauwörth, wohnhaft in Dettenheim
geschäftsansässig Lorenzstr. 2, 76275 Ettlingen
Herr Günther Otto Bücher, geboren am 15. Juli
1950 in Rottweil, wohnhaft in Dettenheim,
geschäftsansässig Lorenzstr. 2, 76275 Ettlingen
2. Vom Vorstand der AG:
Herr Dieter Rupert Eugen Gruber, geboren am 6.
März 1964 in Rodalben, wohnhaft in Karlsruhe,
geschäftsansässig Lorenzstr. 2, 76275 Ettlingen
Herr Jörg Peter Hössl, geboren am 5. Juli 1967 in
Stuttgart, wohnhaft in Gerlingen,
geschäftsansässig Lorenzstr. 2, 76275 Ettlingen
§2 Den Vorsitz der Versammlung führte
satzungsgemäß die Vorsitzende des Aufsichtsrats
Frau Gudrun Regele (im Folgenden: Die Vorsitzende). Die
Vorsitzende eröffnete die Hauptversammlung um 14:12
Uhr.
Die Vorsitzende stellte fest, dass die
Hauptversammlung form- und fristgemaß durch
schriftliche Einladung vom 24.01.2024 an sämtliche
Aktionäre einberufen worden ist. Ein Belegexemplar des
Einladungsschreibens ist dieser Niederschrift als ANLAGE 1
beigefügt. Mit Bekanntmachungsverlangen der
Aktionärin DMS GmbH & Co. KG vom 29. 01. 2024 ist
die Tagesordnung form und fristgerecht ergänzt worden.
Ein Belegexemplar des Bekanntmachungsverlangen mit dem
Entwurf einer Ergänzungseinladung in der Anlage ist
dieser Niederschrift als ANLAGE 2 beigefügt. Mit
Ergänzungseinladung vom 31. 01. 2024, welche an
sämtliche Aktionäre am 05. 02. 2024
übersandt worden ist, ist das vorbezeichnete
Bekanntmachungsverlangen sämtlichen Aktionären
bekanntgemacht worden.
Wegen des Inhalts der Tagesordnung nahm die
Vorsitzende auf die Einladung und das
Bekanntmachungsverlangen Bezug; die Einladung enthalte
zugleich die Vorschläge des Vorstands und des
Aufsichtsrats zur Beschlussfassung zu den
Tagesordnungspunkten 2 bis 4. Das Bekanntmachungsverlangen
enthalte den Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats
und der Aktionärin DMS GmbH & Co. KG zu dem
Tagesordnungspunkt 5.
Die Vorsitzende wies darauf hin, dass über das
vorstehende Bekanntmachungsverlangen hinaus Anträge
auf Ergänzung der Tagesordnung, Gegenantrage und
Wahlvorschläge von Aktionären der Gesellschaft
nicht zugegangen seien.
Die Vorsitzende unterzeichnete das
Teilnehmerverzeichnis der erschienenen Aktionäre und
Aktionärsvertreter. Das Teilnehmerverzeichnis wurde
vor der ersten Abstimmung zur Einsichtnahme ausgelegt. Es
blieb während der gesamten Dauer der Hauptversammlung
zur Einsichtnahme liegen.
Die Vorsitzende erklärte, dass es ihr als
Versammlungsleiterin gemäß § 9 Nr. 3 der
Satzung obliege, die Reihenfolge, in der die
Gegenstände der Tagesordnung erledigt werden, sowie
die Art und Reihenfolge der Abstimmungen zu bestimmen. Sie
werde die Tagesordnung in der veröffentlichten
Reihenfolge abwickeln.
Die Vorsitzende stellte weiter fest, dass vom
Grundkapital vertreten sind:
696.019 EURO von 766.080 EURO.
Als Form der Abstimmung bestimmte die Vorsitzende mit
Einverständnis aller Teilnehmer Handaufheben im
Substraktionsverfahren. Sie erläuterte, dass hierbei
nur die Nein-Stimmen und Stimmenthaltungen aktiv abgegeben
werden.
Die Ja-Stimmen würden errechnet, indem die
Enthaltungen, ungültige Stimmabgaben und Nein-Stimmen
von der festgestellten Präsenz abgezogen würden.
Die Vorsitzende trat sodann in die Tagesordnung ein.
1. Vorlage des Jahresabschlusses zum 30. 09. 2023
sowie des Berichts des Aufsichtsrats Die Vorsitzende
erklärte, dass der Aufsichtsrat den vom Vorstand
aufgestellten Jahresabschluss gebilligt habe; der
Jahresabschluss sei damit festgestellt. Deshalb sei zu
diesem Punkt der Tagesordnung keine Beschlussfassung der
Hauptversammlung vorgesehen.
Die vorgenannten Unterlagen lägen vom Tag der
Einberufung an in den Geschäftsräumen der
Gesellschaft (Lorenzstraße 2, 76275 Ettlingen, 3. OG)
und in der Hauptversammlung selbst zur Einsichtnahme aus.
Die Vorsitzende erteilte Herrn WP Stefan Bürger
von dem Abschlussprüfer der Gesellschaft, der SGB GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Karlsruhe, das Wort.
Dieser erläuterte die Unterlagen.
2. Beschlussfassung über die Verwendung des
Bilanzgewinns Die Vorsitzende führte aus, der
Bilanzgewinn für das am 30. 09. 2023 endende
Geschäftsjahr betrage 9. 137. 691, 99 EURO.
Die Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu
beschließen:
Der Bilanzgewinn in Höhe von 9. 137. 691, 99
EURO wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Die Hauptversammlung beschloss daraufhin mit 696.019
Stimmen bei 0 Gegenstimmen und 0 Enthaltungen die
vorstehende Verwendung des Bilanzgewinns.
Die Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest
und verkündete ihn.
3. Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats
Die Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu
beschließen:
Den im Geschäftsjahr 2022/2023 amtierenden
Mitgliedern des Aufsichtsrats wird für den Zeitraum
vom 01. 10.2022 bis zum 30.09.2023 Entlastung erteilt.
Die Hauptversammlung beschloss daraufhin mit 696. 019
Stimmen bei 0 Gegenstimmen und 0 Enthaltungen die
vorstehende Entlastung des Aufsichtsrats.
Die Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest
und verkündete ihn.
4. Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Die Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu
beschließen:
Den im Geschäftsjahr 2022/2023 amtierenden
Mitgliedern des Vor- Stands wird für den Zeitraum vom
01. 10.2022 bis zum 30.09.2023 Entlastung erteilt.
Die Hauptversammlung beschloss daraufhin mit 696. 019
Stimmen bei 0 Gegenstimmen und 0 Enthaltungen die
vorstehende Entlastung der Mitglieder des Vorstands.
Die Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest
und verkündete ihn.
5. Änderung der Satzung
Die Vorsitzende führte aus: Die
außerordentliche Hauptversammlung vom 22. 01. 2024
habe unter TOP 4 die Änderung des bisherigen
Geschäftsjahres der Gesellschaft (01. 10. bis 30.09.
des Folgejahres) und eine damit einhergehende Änderung
der Satzung beschlossen. Ausweislich des Protokolls der
Hauptversammlung vom 22.01.2024 habe die Hauptversammlung
die Änderung des Geschäftsjahres beschlossen, das
vom 01.03. eines Jahres bis zum 28.02. des Folgejahres (in
Schaltjahren 29.02.) laufe und die Satzung entsprechend
angepasst. Dabei sei auch Inhalt des Beschlusses, dass ein
Rumpfgeschäftsjahr vom 01. 10. 2023 bis zum 29.02.
2024 gebildet und die Satzung entsprechend geändert
werden solle. In § 1 Nr. 3, Abs. 2 der geänderten
Satzung komme indes nicht vollständig zum Ausdruck,
dass das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. 10.2023 bis zum
29.02.2024 laufen solle.
Die Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu
beschließen:
§ 1 Nr. 3 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft
wird im Rahmen einer Klar- Stellung wie folgt neu gefasst:
"Das aufgrund der Änderung des
Geschäftsjahres entstehende erste
(Rumpf-)Geschäftsjahr läuft vom 01. Oktober 2023
bis zum 29. Februar 2024" Die Hauptversammlung beschloss
daraufhin mit 696. 019 Stimmen bei 0 Gegenstimmen und 0
Enthaltungen die vorstehende Änderung der Satzung.
Die Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest
und verkündete ihn.
Nachdem keine weiteren Fragen mehr gestellt wurden
schloss die Vorsitzende die ordentliche Hauptversammlung
der Gesellschaft um 14:37 Uhr.
§3 Ich, der beurkundende Notar, stelle
insbesondere fest:
Alle Beteiligten waren während aller
Abstimmungen ununterbrochen anwesend.
Sämtliche Abstimmungen wurden in der von der
Vorsitzenden bestimmten, vorstehend aufgeführten Art
vorgenommen und durchgeführt.
Das Ergebnis jedes Beschlusses wurde von der
Vorsitzenden sofort festgestellt und verkündet.
Zu den Beschlüssen wurde kein Widerspruch zur
Niederschrift erhoben.
Karlsruhe, 29. Februar 2024 Hierüber
Niederschrift Dr. Philipp Ungan
- Notar -
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.02.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG,
Ettlingen
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der DMS Digitale Mess-
und Steuersysteme AG, Ettlingen - bestehend aus der Bilanz
zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023
sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DMS
Digitale Mess- und Steuersysteme AG für das
Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des
Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen
wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -
falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen
als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind,
um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu
dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen
höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung,
den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Karlsruhe, den 24. Januar 2024 SGB GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stefan
Burger Wirtschaftsprüfer
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