DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AktiengesellschaftLiquidiert

Lorenzstraße 2, 76275 Ettlingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 362050
Eingetragen
16.10.1997
Branche
BeteiligungsgesellschaftenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Planung, Programmentwicklung, Inbetriebnahme und der Service von Mess-, Steuer-, Regel- und Leitsystemen für Industrieanlagen und Bürogebäude, sowie die Entwicklung von Firm-, Hard- und Software für Schnittstellenkarten von speicherprogrammierbaren Steuerungen im Bereich der Zentralleittechnik für Fabrikautomatisation. Ferner ist Gegenstand der Gesellschaft die Projektplanung, Projektüberwachung, Erstellung von Leistungsverzeichnissen, Projektvergabe und die Bauherrenberatung bei Projekten aus dem Bereich der MSR-Technik. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen gründen, erwerben, sich an ihnen beteiligen und Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Peter Hössl
seit 25.1.2024
Vorstandsmitglied
Steffen Rainer Bentz
seit 26.3.2015
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DMS Digitale Mess- und Steuersysteme Aktiengesellschaft

Ettlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2022/2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG ist ein mittelständisches Technologie-unternehmen, das schwerpunktmäßig in den Bereichen Gebäudeautomation und MSR-Technik für den Industriebau tätig ist (inklusive Automation der Prozess- und Prüfstandstechnik). Als Systemintegrator bietet DMS vernetzte und integrierte Gesamtlösungen für sämtliche Anwendungsbereiche im Industriebau an.
Gemeinsam mit unseren starken Partnern bieten wir unseren Kunden das gesamte Leistungsspektrum inklusive Schaltschrank- und Schaltanlagenbau, Elektromontagen und Verkabelungsarbeiten bis hin zum kompletten Engineering aus einer Hand an.

Unsere Projekte finden mehrheitlich in Europa statt. Die Projekte in China, Thailand und Vietnam wickeln wir zumeist über unser chinesisches Tochterunternehmen, die DMS Automation Technology (Suzhou) Co. Ltd. ab.

B.  Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin durch erhebliche Unsicherheiten wie z.B. Haushaltslücke, wirtschaftspolitische Unsicherheit und die Auswirkungen des Ukraine- und des Gaza-Kriegs geprägt.

Im Verlauf dieses Jahres kam vom globalen Warenhandel und der globalen Industrie-produktion keine Impulse. Alles in allem wird die gesamtwirtschaftliche Leistung im laufenden Jahr wohl nur stagnieren. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr um 0,3% zurückgehen und im kommenden Jahr um 0,9% zunehmen (Quelle: Ifo Institut)
Im Euroraum belastet der Energiepreisschock des Vorjahres noch die Industrie-konjunktur, vor allem in den industriestarken Regionen Mitteleuropas. Die gesamt-wirtschaftliche Produktion blieb vom vierten Quartal 2022 bis zum dritten Quartal 2023 weitgehend unverändert. Im Euroraum dürfte sich der Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Produktion von 0,5% im laufenden Jahr auf 1,0% im kommenden und 1,5% im Jahr 2025 beschleunigen (Quelle: Ifo Institut)
Die Branche der Gebäudeautomation profitiert in einem insgesamt volatilen Umfeld weiterhin von deren enormen Bedeutung für die Verbesserung der Energieeffizienz sowohl bei Neubau- als auch bei Sanierungsprojekten.

Der Bereich der Gebäudeautomation verändert sich hierbei verstärkt in Richtung "Smart Buildings" mit immer komplexeren Anwendungen. Vernetzt wird hierbei nicht nur Heizung, Lüftung und Klima, sondern verstärkt Beleuchtung, Jalousien, Brandschutz und andere
Systeme zu einem Gesamtsystem. Durch die Vernetzung intelligenter Hard- und Software werden Gebäude effizienter, sicherer und komfortabler.
Insgesamt ist ein verhalten positives Branchenumfeld in einem stark segmentierten und durch eine mittelständische Struktur geprägten Markt zu verzeichnen. Die Tendenz zu verstärkten Konzentrationsprozessen besteht weiterhin. Die Wettbewerbsintensität ist hoch und verstärkt sich zunehmend. Dem erhöhten Wettbewerb am Markt begegnen wir mit Qualität, Innovation, Zuverlässigkeit und einer sehr wettbewerbsfähigen Kostenstruktur.
Wie in der Vergangenheit erzielten wir auch im GJ 2022/23 einen Großteil unseres Umsatzes mit unseren Stammkunden, zumeist renommierte Unternehmen aus dem Bereich der deutschen Großindustrie. An Bedeutung gewonnen hat die Zusammenarbeit mit Generalunternehmern.

2. Umsatz und Auftragsentwicklung
Das Geschäftsjahr verlief im Hinblick auf die Auftragseingangs- und Umsatzentwicklung durchaus zufriedenstellend. Die Umsatzerlöse verringerten sich um ca. 2,1% (Vorjahresprognose 0 %) auf 24,05 Mio. €. Durch die diesjährige Bestandserhöhung in Höhe von 0,91 Mio. € (Vj.: - 0,03 Mio. €) erhöhte sich die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um ca. 6% auf 24,9 Mio. €. Der Auftragseingang erhöhte sich um ca. 2% und lag bei ca. 27,6 Mio. €.

3. Beschaffungsmarkt
Unsere Beschaffungssituation hat sich gegenüber dem Vorjahr in Bezug auf unsere langjährigen Partner kaum verändert. Insgesamt haben sich unsere über Jahre aufgebauten Lieferantenbeziehungen und Partnerschaften erneut als tragend und kooperativ erwiesen.
Seit Mitte 2023 haben sich die Bedingungen auf dem Beschaffungsmarkt wieder entspannt und wir nähern uns in großen Schritten den Lieferzeiten vor der Corona- und Supply-Chain-Krise.

4. Investitionen
Wir investierten vorwiegend in die Entwicklung unserer Automatisierungslösungen sowie in die Optimierung unserer IT-Infrastruktur.
Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von ca. 0,39Mio. € getätigt. Insgesamt bewegten sich unsere Investitionen deutlich über dem Vorjahresniveau.

5. Finanzierung
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Geschäftsjahr gut. Unsere Zahlungsbereitschaft war jederzeit voll gewährleistet. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können.

6. Personal- und Sozialbereich
Unser Geschäftsmodell basiert auf erstklassigen und hochmotivierten Mitarbeitern. Deswegen hat bei uns die Aus- und Weiterbildung traditionell einen hohen Stellenwert. Unser Ziel ist es, attraktive Modelle für unsere Mitarbeiter zu schaffen, und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu unterstützen. Hierfür nutzen wir eine Vielzahl zeitlich und örtlich flexibler Arbeitszeitmodelle.
Wir schaffen Freiräume für Kreativität, Verantwortung und Innovation. Hierin sehen wir die Basis für qualitativ hochwertige Lösungen, zufriedene Kunden und somit für den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens.
Zum Bilanzstichtag beschäftigen wir 57 Mitarbeiter. Mit einem Altersschnitt von ca. 46 Jahren verfügen wir über ein erfahrenes und gleichzeitig sehr dynamisches Team. Für die Zukunft erhoffen wir uns weitere Zugänge.

7. Entwicklung
Im Bereich Entwicklung setzen wir ein umfassendes und nachhaltiges Technologie- und Innovationsmanagement um. Auf Basis unserer qualitätsorientierten Geschäftsstrategie wurden hierfür im Geschäftsjahr 2022/23 ca. 5% der Umsatzerlöse eingesetzt.
Neben der Realisierung einer Vielzahl kundenspezifischer Softwarelösungen lag der Schwerpunkt unserer Aktivitäten auf der konsequenten Weiterentwicklung unseres Gebäudeleittechnik- und Managementsystems OpenLS6000.
Im Mittelpunkt standen weiterhin die Prozessvisualisierung und Anlagendiagnose. Die webbasierte Entwicklungslösung PVI+ hat sich als Benutzeroberfläche für den Standard-Nutzer etabliert. Der neue PVA+ Prozeßeditor ist weit fortgeschritten. Die Fertigstellung und die Einführung des neuen PVA+ Prozessbildeditors erfolgt im Rahmen der Einführung der neuen Version OpenLS6000/9 im Geschäftsjahr 2023/24.
Die BTL-Zertifizierung (BACnet) unseres Gebäudeleittechnik- und Managementsystems OpenLS6000 haben wir nach einem spannenden Entwicklungsprojekt im Geschäftsjahr 2022/23 erhalten. Die Zertifizierung erfolgte durch ein akkreditiertes BTL-Test-Laboratory.
Grundsätzlich werden unsere Systeme so konzipiert, dass sie für alle Gebäudetypen und Gebäudegrößen des Industrie- und Bürobaus geeignet sind. Wir setzen auf Offenheit, Standards und eine Vielzahl von Schnittstellen und bieten somit weitreichende Integrationsmöglichkeiten von gebäudetechnischen- und Prozessanlagen (HLK, Stromversorgung, Licht- und Jalousiesteuerung, Energiemanagement, Sicherheitstechnik…).
Wir stehen für einfache, sichere und unabhängige Automatisierungslösungen. Wo immer möglich setzen wir auf Standards. Wir sind aber genauso offen für individuelle Automatisierungslösungen, die ausschließlich an den Bedürfnissen unserer Kunden ausgerichtet sind.

Unsere Vision ist es, neue Systeme so zu gestalten, dass sie bei aller Innovation immer auch komplett abwärtskompatibel sind. Aus unserer Sicht bietet diese Vorgehensweise unseren Kunden den großen Nutzen eines langfristigen Investitionsschutzes. Unnötige Migrationsaufwendungen entfallen.
Unsere Kunden schätzen besonders unsere Verlässlichkeit und lösungsorientierte Zusammenarbeit. Als dynamisches und unabhängiges Unternehmen arbeiten wir für den Erfolg unserer Kunden und können auf neue Anforderungen flexibel und schnell reagieren.

8. Zweigniederlassungen
Es bestehen Zweigniederlassungen in 71254 Ditzingen, 74343 Sachsenheim und in 04509 Schönwölkau.

C.  Darstellung der Lage

1. Vermögenslage
Unsere Bilanz hat eine solide Struktur. Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr von 29,82 Mio. € auf 31,84 Mio. € erhöht. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 27,3% auf 32,1%. Das Anlagevermögen ist zu 100% durch Eigenkapital gedeckt. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil von Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 4,7% (Vorjahr 4,4%) gekennzeichnet. 48,6% (Vorjahr 48,3%) der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände hatten zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 20,8% (Vorjahr 21,4%).
Das Guthaben bei Kreditinstituten einschließlich Kassenbeständen erhöhte sich von 7,57 Mio. € auf 8,11 Mio. €.
Die Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen unverändert.
Die Gesellschaft besitzt einen Bestand an eigenen Aktien. Wir verweisen hierzu auf die Angaben im Anhang.

2. Finanzlage
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Geschäftsjahr gut. Dem Mittezufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von ca.1,59 Mio. € stehen Mittelabflüsse aus dem Investitions- und Finanzierungsbereich i. H. v. 1,04 Mio. € gegenüber. Die flüssigen Mittel erhöhten sich um ca. 0,55 Mio. €. Für die Zukunft rechnen wir damit, unsere finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können.

3. Ertragslage
Die Ertragslage unseres Unternehmens kann als gut bezeichnet werden. Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr auf 24,05 Mio. € (VJ 24,57 Mio. €) um ca. 2,1% vermindert. Dies liegt unter unserer Vorjahresprognose. Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen erhöhte sich hingegen um ca. 0,94 Mio. €. Daraus resultiert eine Gesamtleistung von ca. 24,96 Mio. € (Vj.: 24,54 Mio. €).
Für den Berichtszeitraum weisen wir ein Ergebnis vor Steuern von 4,0 Mio. € (VJ 4,3 Mio. €) aus. Der Ergebnisrückgang von ca. 5 % resultiert aus einem Anstieg der Gesamtleistung bei gleichzeitig überproportionaler Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Fremdleistungen). Insgesamt sind wir finanziell für den weiteren Ausbau unseres Geschäfts und zur Erreichung unserer langfristigen Ziele gut gerüstet.

D.  Risikobericht

1. Risikomanagementsystem
Unser Risikomanagementsystem steuert einen kontinuierlichen Prozess der systematischen und laufenden Risikoanalyse des Unternehmens. Das Ziel ist betriebswirtschaftliche Sicherheit bei gleichzeitiger optimaler Nutzung der sich ergebenden Chancen. Das Risikomanagementsystem soll den kontrollierten Umgang mit Risiken ermöglichen und dazu beitragen, die Eintrittswahrscheinlichkeiten von Risiken zu vermindern. Dabei sollen alle Risiken berücksichtigt werden, die für das Erreichen unserer Unternehmensziele von Bedeutung sind. Grundsätzlich streben wir eine kontinuierliche Verbesserung unseres Risikomanagementsystems an.

2. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale
Aus derzeitiger Sicht bestehen keine wirtschaftlichen Bestandsgefährdungspotentiale.

3. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale

Aus derzeitiger Sicht bestehen keine rechtlichen Bestandsgefährdungspotentiale.

4. Sicherungsgeschäfte
Es liegen keine Sicherungsgeschäfte vor.

5. Sonstige Risiken
Es sind zum Abschlussstichtag keine sonstigen Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ersichtlich.

Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die souveräne Ukraine am 24.02.2022 stellt ein einschneidendes Ereignis dar, das auch in der globalen Wirtschaft und damit in der Rechnungslegung der Unternehmen deutliche Spuren hinterlassen wird. An den Güter- und Finanzmärkten waren die Reaktionen sofort spürbar. Die demokratischen Staaten haben in großer Geschlossenheit scharfe Sanktionen gegen Russland verhängt.

Deren Konsequenzen für Russland, aber auch für die verhängenden Staaten, zeigen sich bereits unmittelbar, werden aber auch langfristig erhebliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft haben. Aussagen zur zeitlichen Erstreckung der Krise, die sich durch weitere Aktionen Russlands auch verschärfen kann, sind gegenwärtig kaum möglich.

E. Chancen und Risiken der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung

Neben der technischen Gebäudeausrüstung von Neubauten spielt die Sanierung von Bestandsgebäuden für die TGA-Branche auch im bevorstehenden Geschäftsjahr eine immer größere Rolle. Die Klimakrise, der Ukraine- und der Gaza-Konflikt führen dazu, dass ein sinnhafter Umgang mit Ressourcen und der effiziente Umgang mit Energie noch mehr in den allgemeinen Fokus rückt.

Für das Erreichen der Klimaziele spielt der Gebäudesektor eine wesentliche Rolle. Ziel ist es, nachhaltige Lösungen zu schaffen, zu denen auch eine noch stärkere Vernetzung beitragen soll.

Der Gebäudesektor ist stärker denn je dazu angehalten, seinen Beitrag zur Senkung der CO2- Emissionen zu leisten. Da laut Europäischer Kommission 85% der heutigen Gebäude auch in 30 Jahren noch stehen werden, spielt die Steigerung der Energieeffizienz insbesondere in Bestandsgebäuden eine entscheidende Rolle bei der Erreichung der Klimaziele im Immobiliensektor. Energiemanagement und Gebäudeautomation leisten bereits heute in verschiedenen Branchen einen wichtigen Beitrag, um Energieverbrauch und CO2-Ausstoß zu reduzieren. Durch die zunehmende Digitalisierung und mit Hilfe künstlicher Intelligenz ergeben sich weitere Möglichkeiten, den Wert von Gebäuden nachhaltig zu steigern.
Die Dynamik der Entwicklung in der Branche führt neben allen daraus resultierenden Chancen auch zu einem erhöhten Interesse und Wettbewerb.
Ein weiteres grundsätzliches Risiko ist der Fachkräftemangel. Wir investieren deshalb permanent in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, und versuchen, durch den gelebten Charme eines Mittelständlers interessant für bestehende und potenzielle neue Mitarbeiter zu sein.
Den aus der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung und dem allgemeinen operativen Geschäft resultierenden Risiken begegnen wir mit einem rigiden Kostenmanagement, flexiblen Arbeitszeitmodellen, der konsequenten Umsetzung der in unserem Qualitätsmanagement definierten Prozesse und mit verstärkten Aktivitäten im Innovationsmanagement und bei der Entwicklung innovativer Lösungen.
In den Themenfeldern Forderungsausfall und Liquidität sind aus heutiger Sicht keine besonderen Risiken zu erkennen. Beschaffungsrisiken werden wir durch eine erhöhte Lagerhaltung bei kritischen Komponenten begegnen, Absatzrisiken versuchen wir dahin gehend zu vermeiden, dass wir uns weiterhin verstärkt allen Marktsegmenten des Industrie- und gewerblichen Bausektors zuwenden.

Wie im Risikobericht unter Punkt D ausgeführt, sind aus heutiger Sicht für das kommende Geschäftsjahr und die weitere Zukunft keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
Wesentliche Veränderungen der Chancen und Risiken gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben.

F. Ausblick

Das Geschäftsjahr 2023/24 wird voraussichtlich sehr anspruchsvoll. Wir erwarten eine weitere Verlangsamung des Wachstums der weltweiten Wirtschaftsleistung. Auch bestehen weiterhin erhebliche Unsicherheiten im Hinblick auf den Verlauf und die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und in Gaza, die allgemeine wirtschaftspolitische Unsicherheit, die Haushaltslücke und die weitere Lohn- und Inflationsentwicklung. Der Auftragseingang aus dem 1. Quartal ist sehr vielversprechend. Grundsätzlich streben wir ein mit dem GJ 2022/2023 vergleichbares Ergebnis bei Umsatz und operativer EBIT-Rendite an.

Ettlingen, 19. Dezember 2023
Der Vorstand

Bilanz

Aktiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.485.879,98 1.310.674,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18,00 708,00
II. Sachanlagen 1.275.970,00 1.229.966,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 550.549,00 578.739,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 725.421,00 651.227,00
III. Finanzanlagen 209.891,98 80.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 209.891,98 80.000,00
B. Umlaufvermögen 30.231.167,14 28.359.766,78
I. Vorräte 15.481.451,57 14.398.082,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.633.316,65 6.389.398,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.116.398,92 7.572.285,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 122.815,99 144.969,88
Aktiva 31.839.863,11 29.815.410,66

Passiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.232.002,01 8.132.634,07
I. ausgegebenes Kapital 756.941,00 756.941,00
1. Gezeichnetes Kapital 766.080,00 766.080,00
2. eigene Anteile -9.139,00 -9.139,00
II. Kapitalrücklage 178.707,48 178.707,48
III. Gewinnrücklagen 158.661,54 158.661,54
IV. Bilanzgewinn 9.137.691,99 7.038.324,05
davon Gewinnvortrag 6.290.796,62 0,00
B. Rückstellungen 2.456.301,73 2.109.493,57
C. Verbindlichkeiten 18.967.251,28 19.401.279,69
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 18.923.839,42 19.355.088,93
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 43.411,86 46.190,76
D. Rechnungsabgrenzungsposten 184.308,09 172.003,33
Passiva 31.839.863,11 29.815.410,66

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2022 - 30.9.2023
EUR
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.887.053,30 14.591.716,84
2. Personalaufwand 7.573.357,38 7.558.277,17
a) Löhne und Gehälter 6.380.605,41 6.541.772,42
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.192.751,97 1.016.504,75
davon für Altersversorgung 225.948,05 149.701,68
3. Abschreibungen 316.516,79 296.547,80
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 316.516,79 296.547,80
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.126.873,13 2.506.195,58
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 116.782,62 44.600,18
davon Erträge aus Abzinsung 25.716,35 37.701,17
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.155,70 25.105,30
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.108.613,12 1.257.653,38
8. Ergebnis nach Steuern 2.849.319,80 2.992.537,79
9. sonstige Steuern 2.424,43 2.424,20
10. Jahresüberschuss 2.846.895,37 2.990.113,59
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.290.796,62 0,00
12. Entnahmen aus Gewinnrücklagen   4.048.210,46
a) aus anderen Gewinnrücklagen   4.048.210,46
13. Bilanzgewinn 9.137.691,99 7.038.324,05

Anhang

DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG und den ergänzenden Bestimmungen des AktG aufgestellt.
Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Die DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG mit Sitz in Ettlingen ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 362050 eingetragen.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bilanziert.
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 2 und 4 Jahren) bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.
Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 33 Jahren) vermindert.
Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Das Deckungsvermögen, das dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dient, wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet und gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen saldiert.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips (verlustfreie Bewertung) bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungskosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Geleistete Anzahlungen werden zu ihrem Nennwert bilanziert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Es wird ein Rententrend von 2 % jährlich angenommen. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,81 % angesetzt. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zu der mit dem bisherigen 7-Jahresdurchschnitt ermittelten Pensionsrückstellung beträgt TEUR 31.
Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.
Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

1. Entwicklung des Anlagevermögens
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

2. Angaben zu Finanzanlagen
Anteilsbesitz


Beteiligung %
Eigenkapital 31.12.2022 EUR
Ergebnis  31.12.2022
EUR
DMS Automation Technology (Suzhou) Co. Ltd., Suzhou, China
100,00%
1.017.571 (RMB 7.535.500,89)
-72.424,90 (RMB -536.333,72)



3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 6.633 (Vj.: TEUR 6.389) haben in Höhe von TEUR 237 (Vj: TEUR 267) eine Restlaufzeit von größer einem Jahr.

4. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 766.080 Namensaktien im Nennwert von je EUR 1,00. Eigene Anteile in Höhe von TEUR 9 wurden offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Diese wurden im Rahmen einer Erbschaft von einer verstorbenen Aktionärin im Wirtschaftsjahr 2014/2015 übernommen.
Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 179.
Die gesetzliche Rücklage beträgt unverändert TEUR 159.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:



EUR

EUR
Bilanzgewinn 30.09.2022



7.038.324,05
./. Ausschüttung

-747.527,43


+ Jahresüberschuss 30.09.2023

+2.846.895,37

2.099.367,94
Bilanzgewinn 30.09.2023



9.137.691,99



5. Pensionsrückstellungen
Zum 30.09.2023 bestehen Pensionsrückstellungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von insgesamt TEUR 1.042. Vermögensgegenstände in Form von Rückdeckungsversicherungen mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 845 werden mit den Rückstellungen gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet. Der beizulegende Zeitwert stimmt mit den Anschaffungskosten überein.
Es erfolgt die Verrechnung der Erträge aus dem Deckungsvermögen mit den Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen.
6. Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 904 (Vj.: TEUR 816), Überstundenansprüche in Höhe von TEUR 764 (Vj.: TEUR 622), für Weihnachtsgeld in Höhe von TEUR 291 (Vj.: 282) sowie Gewährleistungsansprüche in Höhe von TEUR 117 (Vj.: 119) enthalten.
7. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeitenspiegel


Stand 30.09.2023 EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit über 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre.
EUR
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
17.271.758,16
17.271.758,16
0,00
0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
1.130.136,70
1.130.136,70
0,00
0,00
sonstige Verbindlichkeiten
565.356,42
555.955,42
9.401,00
0,00
Gesamt
18.967.251,28
18.957.850,28
9.401,00
0,00

Stand 30.09.2022 EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit über 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre.
EUR
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
17.976.046,88
17.976.046,88
0,00
0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
500.061,80
500.061,80
0,00
0,00
sonstige Verbindlichkeiten
925.171,01
891.160,15
34.010,86
0,00
Gesamt
19.401.279,69
19.367.268,83
34.010,86
0,00



Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Gewinnverwendung
Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe von 9.137.691,99 € auf neue Rechnung vorzutragen.

E. Sonstige Angaben
1. Anzahl der Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt gem. § 267 Abs. 5 HGB beschäftigte die Gesellschaft 56 Mitarbeiter, davon 53 Vollzeitkräfte und 3 Teilzeitkräfte.

2. Geschäftsleitung
Herr Dieter Gruber, Karlsruhe, Dipl.-Informatiker (FH)
Herr Jörg Hössl, Gerlingen, Dipl.-Kaufmann Beide Vorstandsmitglieder haben die Befugnis zur Alleinvertretung.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Aufsichtsrat
Zu den Mitgliedern wurden auf der Hauptversammlung vom 29. März 2019 gewählt:
Herr Werner Hössl, Elektro-Meister Herr Günther Bucher, System-Ingenieur
Herr Rainer Bentz, Elektro-Meister Auf der Aufsichtsratssitzung am 29. März 2019 wurde Herr Werner Hössl zum Vorsitzenden und Herr Günther Bucher zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Die Tätigkeit des gebildeten Aufsichtsrats erfolgt unentgeltlich.

4. Haftungsverhältnisse
Die DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG haftet gegenüber der BW Bank im Rahmen einer Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von TEUR 2.413. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a bestehen wie folgt:


2023 TEUR
2024 TEUR
2025 und länger TEUR
Miet- und Pachtverträge unbewegliches Anlagevermögen
31
82
0
Sonstige
0
0
0



6. Ausschüttungssperre
Der ausschüttungsgesperrte Betrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus der Durchschnittssatzermittlung aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 31.
7. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Über die möglichen Auswirkungen des Coronavirus wird im Lagebericht Stellung genommen.

Ettlingen, 19. Dezember 2023
…………………………………………………….
Der Vorstand
Anlagenspiegel


Anschaffungs, - Herstellungskosten
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Anschaffungs, - Herstellungskosten

01.10.2022




30.09.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen






I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen,





gewerbliche Schutzrechte und ähnliche





Rechte und Werte sowie Lizenzen an





solchen Rechten und Werten
41.455,80
0,00
0,00
0,00
0,00
41.455,80
Summe immaterielle Vermögens-
41.455,80
0,00
0,00
0,00
0,00
41.455,80
gegenstände






II. Sachanlagen






Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte





und Bauten einschließlich Bauten auf





fremden Grundstücken
1.163.682,39
0,00
0,00
0,00
0,00
1.163.682,39
andere Anlagen, Betriebs-und Geschäfts-





ausstattung
2.160.211,79
392.189,79
259.045,20
0,00
0,00
2.293.356,38
Summe Sachanlagen
3.323.894,18
392.189,79
259.045,20
0,00
0,00
3.457.038,77
III. Finanzanlagen






Anteile an verbundenen Unternehmen
209.891,98
0,00
0,00
0,00
0,00
209.891,98
Summe Finanzanlagen
209.891,98
0,00
0,00
0,00
0,00
209.891,98
Summe Anlagevermögen
3.575.241,96
392.189,79
259.045,20
0,00
0,00
3.708.386,55


kumulierte Abschreibungen
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen


01.10.2022



30.09.2023


EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen






I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen,





gewerbliche Schutzrechte und ähnliche





Rechte und Werte sowie Lizenzen an





solchen Rechten und Werten

40.747,80
690,00
0,00
0,00
41.437,80
Summe immaterielle Vermögens-

40.747,80
690,00
0,00
0,00
41.437,80
gegenstände






II. Sachanlagen






Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte





und Bauten einschließlich Bauten auf





fremden Grundstücken

584.943,39
28.190,00
0,00
0,00
613.133,39
andere Anlagen, Betriebs-und Geschäfts-





ausstattung

1.508.984,79
287.636,79
228.686,20
0,00
1.567.935,38
Summe Sachanlagen

2.093.928,18
315.826,79
228.686,20
0,00
2.181.068,77
III. Finanzanlagen






Anteile an verbundenen Unternehmen

129.891,98
0,00
129.891,98
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen

129.891,98
0,00
129.891,98
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen

2.264.567,96
316.516,79
358.578,18
0,00
2.222.506,57


Buchwert
Buchwert


30.09.2023
30.09.2022


EUR
EUR
A. Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände


entgeltlich erworbene Konzessionen,


gewerbliche Schutzrechte und ähnliche


Rechte und Werte sowie Lizenzen an


solchen Rechten und Werten

18,00
708,00
Summe immaterielle Vermögens-

18,00
708,00
gegenstände



II. Sachanlagen



Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte


und Bauten einschließlich Bauten auf


fremden Grundstücken

550.549,00
578.739,00
andere Anlagen, Betriebs-und Geschäfts-


ausstattung

725.421,00
651.227,00
Summe Sachanlagen

1.275.970,00
1.229.966,00
III. Finanzanlagen



Anteile an verbundenen Unternehmen

209.891,98
80.000,00
Summe Finanzanlagen

209.891,98
80.000,00
Summe Anlagevermögen

1.485.879,98
1.310.674,00

Bericht des Aufsichtsrats

der DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG, Ettlingen, für das am 30.09.2023 endende Geschäftsjahr nach § 171 Abs. 2 AktG
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2022/2023 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben ordnungsgemäß wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens fortlaufend überwacht und beratend begleitet. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden.
Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Unternehmens unterrichtet.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats wurde zudem auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen regelmäßig vom Vorstand über aktuelle Entwicklungen der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorfälle informiert.
Außerdem hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand regelmäßig Kontakt gehalten und mit ihm Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements sowie der Regelkonformität des Unternehmens beraten.
Insgesamt fanden im Berichtszeitraum zwei Sitzungen des Aufsichtsrates je Halbjahr statt, und zwar am 13.12.2022, am 07.02.2023, am 23.05.2023 und am 19.09.2023.
Weiterhin wurde der Aufsichtsrat regelmäßig über den laufenden Geschäftsbetrieb unterrichtet. Neben persönlichen Sitzungen hat der Aufsichtsrat sich telefonisch und per E-Mail über den Geschäftsverlauf der Gesellschaft informiert und ausgetauscht. Sofern erforderlich, hat der Aufsichtsrat ferner Beschlüsse im schriftlichen Verfahren gefasst. Alle Beschlüsse des Aufsichtsrats wurden einstimmig gefasst, ohne nEnthaltungen und Gegenstimmen. Im Zentrum der Tätigkeit des Aufsichtsrats stand die strategische Ausrichtung der Gesellschaft.
Ausschüsse des Aufsichtsrates bestanden im Berichtszeitraum keine. Die Bildung besonderer Ausschüsse erscheint bei einem Aufsichtsrat dieser Größe nicht erforderlich oder zweckmäßig.
Kein Mitglied des Aufsichtsrates nahm an weniger als der Hälfte der Sitzungen teil; vielmehr betrug die Gesamtteilnahmequote der Aufsichtsratsmitglieder 100%.
Jahresabschluss zum 30.09.2023
Den Jahresabschluss der Gesellschaft sowie den Lagebericht hat die SGB GmbHWirtschaftsprüfungsgesellschaft, Karlsruhe geprüft und diesen mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat diese Unterlagen auch selbst geprüft.
Der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in der Bilanzsitzung am 24.1.2024 in Gegenwart des Abschlussprüfers ausführlich behandelt.
In dieser Sitzung hat der Vorstand auch detailliert über Umfang und Schwerpunkte der Abschlussprüfung berichtet. Der Aufsichtsrat hatte keine Einwendungen und stimmte dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.
Danksagung
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie den Mitarbeitern der Gesellschaft für ihre hervorragenden Leistungen im Geschäftsjahr 2022/2023 Ettlingen, den 24.1.2024 Der Aufsichtsrat:

_______________________ Gudrun Regele Vorsitzende des Aufsichtsrats
_______________________ Werner Hössl Vorsitzender des Aufsichtsrats (bis 22.1.2024 13:32 Uhr)

Einladung / TO Hauptversammlung


Urkundenverzeichnisnummer 222/2024 U
Am 29. Februar 2024 begab ich, der unterzeichnende Notar Dr. Philipp Ungan mit dem Amtssitz in Karlsruhe, mich auf Ersuchen in die Geschäftsräume der DMS Digitale Mess- und Steuersysteme Aktiengesellschaft mit Sitz in Ettlingen,in die Lorenzstr. 2 in 76275 Ettlingen, um an der dorthin auf 14. 00 Uhr einberufenen ordentlichen Hauptversammlung der DMS Digitale Mess- und Steuersysteme Aktiengesellschaft mit Sitz in Ettlingen (im Folgenden: "AG"), eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 362050, teilzunehmen und über den Gang der Hauptversammlung sowie über die gefassten Beschlüsse die vorgeschriebene Niederschrift zu errichten wie folgt:
§1 Anwesend waren:
1. Vom Aufsichtsrat der AG:
Frau Gudrun Marianne Regele, geboren am 9. Februar 1962 in Donauwörth, wohnhaft in Dettenheim geschäftsansässig Lorenzstr. 2, 76275 Ettlingen Herr Günther Otto Bücher, geboren am 15. Juli 1950 in Rottweil, wohnhaft in Dettenheim, geschäftsansässig Lorenzstr. 2, 76275 Ettlingen 2. Vom Vorstand der AG:
Herr Dieter Rupert Eugen Gruber, geboren am 6. März 1964 in Rodalben, wohnhaft in Karlsruhe, geschäftsansässig Lorenzstr. 2, 76275 Ettlingen Herr Jörg Peter Hössl, geboren am 5. Juli 1967 in Stuttgart, wohnhaft in Gerlingen, geschäftsansässig Lorenzstr. 2, 76275 Ettlingen §2 Den Vorsitz der Versammlung führte satzungsgemäß die Vorsitzende des Aufsichtsrats Frau Gudrun Regele (im Folgenden: Die Vorsitzende). Die Vorsitzende eröffnete die Hauptversammlung um 14:12 Uhr.
Die Vorsitzende stellte fest, dass die Hauptversammlung form- und fristgemaß durch schriftliche Einladung vom 24.01.2024 an sämtliche Aktionäre einberufen worden ist. Ein Belegexemplar des Einladungsschreibens ist dieser Niederschrift als ANLAGE 1 beigefügt. Mit Bekanntmachungsverlangen der Aktionärin DMS GmbH & Co. KG vom 29. 01. 2024 ist die Tagesordnung form und fristgerecht ergänzt worden. Ein Belegexemplar des Bekanntmachungsverlangen mit dem Entwurf einer Ergänzungseinladung in der Anlage ist dieser Niederschrift als ANLAGE 2 beigefügt. Mit Ergänzungseinladung vom 31. 01. 2024, welche an sämtliche Aktionäre am 05. 02. 2024 übersandt worden ist, ist das vorbezeichnete Bekanntmachungsverlangen sämtlichen Aktionären bekanntgemacht worden.
Wegen des Inhalts der Tagesordnung nahm die Vorsitzende auf die Einladung und das Bekanntmachungsverlangen Bezug; die Einladung enthalte zugleich die Vorschläge des Vorstands und des Aufsichtsrats zur Beschlussfassung zu den Tagesordnungspunkten 2 bis 4. Das Bekanntmachungsverlangen enthalte den Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats und der Aktionärin DMS GmbH & Co. KG zu dem Tagesordnungspunkt 5.
Die Vorsitzende wies darauf hin, dass über das vorstehende Bekanntmachungsverlangen hinaus Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, Gegenantrage und Wahlvorschläge von Aktionären der Gesellschaft nicht zugegangen seien.
Die Vorsitzende unterzeichnete das Teilnehmerverzeichnis der erschienenen Aktionäre und Aktionärsvertreter. Das Teilnehmerverzeichnis wurde vor der ersten Abstimmung zur Einsichtnahme ausgelegt. Es blieb während der gesamten Dauer der Hauptversammlung zur Einsichtnahme liegen.
Die Vorsitzende erklärte, dass es ihr als Versammlungsleiterin gemäß § 9 Nr. 3 der Satzung obliege, die Reihenfolge, in der die Gegenstände der Tagesordnung erledigt werden, sowie die Art und Reihenfolge der Abstimmungen zu bestimmen. Sie werde die Tagesordnung in der veröffentlichten Reihenfolge abwickeln.
Die Vorsitzende stellte weiter fest, dass vom Grundkapital vertreten sind:
696.019 EURO von 766.080 EURO.

Als Form der Abstimmung bestimmte die Vorsitzende mit Einverständnis aller Teilnehmer Handaufheben im Substraktionsverfahren. Sie erläuterte, dass hierbei nur die Nein-Stimmen und Stimmenthaltungen aktiv abgegeben werden.
Die Ja-Stimmen würden errechnet, indem die Enthaltungen, ungültige Stimmabgaben und Nein-Stimmen von der festgestellten Präsenz abgezogen würden.
Die Vorsitzende trat sodann in die Tagesordnung ein.
1. Vorlage des Jahresabschlusses zum 30. 09. 2023 sowie des Berichts des Aufsichtsrats Die Vorsitzende erklärte, dass der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt habe; der Jahresabschluss sei damit festgestellt. Deshalb sei zu diesem Punkt der Tagesordnung keine Beschlussfassung der Hauptversammlung vorgesehen.
Die vorgenannten Unterlagen lägen vom Tag der Einberufung an in den Geschäftsräumen der Gesellschaft (Lorenzstraße 2, 76275 Ettlingen, 3. OG) und in der Hauptversammlung selbst zur Einsichtnahme aus.
Die Vorsitzende erteilte Herrn WP Stefan Bürger von dem Abschlussprüfer der Gesellschaft, der SGB GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Karlsruhe, das Wort. Dieser erläuterte die Unterlagen.
2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns Die Vorsitzende führte aus, der Bilanzgewinn für das am 30. 09. 2023 endende Geschäftsjahr betrage 9. 137. 691, 99 EURO.
Die Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu beschließen:
Der Bilanzgewinn in Höhe von 9. 137. 691, 99 EURO wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Die Hauptversammlung beschloss daraufhin mit 696.019 Stimmen bei 0 Gegenstimmen und 0 Enthaltungen die vorstehende Verwendung des Bilanzgewinns.
Die Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn.
3. Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats
Die Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu beschließen:

Den im Geschäftsjahr 2022/2023 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats wird für den Zeitraum vom 01. 10.2022 bis zum 30.09.2023 Entlastung erteilt.
Die Hauptversammlung beschloss daraufhin mit 696. 019 Stimmen bei 0 Gegenstimmen und 0 Enthaltungen die vorstehende Entlastung des Aufsichtsrats.
Die Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn.
4. Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Die Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu beschließen:
Den im Geschäftsjahr 2022/2023 amtierenden Mitgliedern des Vor- Stands wird für den Zeitraum vom 01. 10.2022 bis zum 30.09.2023 Entlastung erteilt.
Die Hauptversammlung beschloss daraufhin mit 696. 019 Stimmen bei 0 Gegenstimmen und 0 Enthaltungen die vorstehende Entlastung der Mitglieder des Vorstands.
Die Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn.
5. Änderung der Satzung
Die Vorsitzende führte aus: Die außerordentliche Hauptversammlung vom 22. 01. 2024 habe unter TOP 4 die Änderung des bisherigen Geschäftsjahres der Gesellschaft (01. 10. bis 30.09. des Folgejahres) und eine damit einhergehende Änderung der Satzung beschlossen. Ausweislich des Protokolls der Hauptversammlung vom 22.01.2024 habe die Hauptversammlung die Änderung des Geschäftsjahres beschlossen, das vom 01.03. eines Jahres bis zum 28.02. des Folgejahres (in Schaltjahren 29.02.) laufe und die Satzung entsprechend angepasst. Dabei sei auch Inhalt des Beschlusses, dass ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01. 10. 2023 bis zum 29.02. 2024 gebildet und die Satzung entsprechend geändert werden solle. In § 1 Nr. 3, Abs. 2 der geänderten Satzung komme indes nicht vollständig zum Ausdruck, dass das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. 10.2023 bis zum 29.02.2024 laufen solle.
Die Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu beschließen:
§ 1 Nr. 3 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft wird im Rahmen einer Klar- Stellung wie folgt neu gefasst:

"Das aufgrund der Änderung des Geschäftsjahres entstehende erste (Rumpf-)Geschäftsjahr läuft vom 01. Oktober 2023 bis zum 29. Februar 2024" Die Hauptversammlung beschloss daraufhin mit 696. 019 Stimmen bei 0 Gegenstimmen und 0 Enthaltungen die vorstehende Änderung der Satzung.
Die Vorsitzende stellte den gefassten Beschluss fest und verkündete ihn.
Nachdem keine weiteren Fragen mehr gestellt wurden schloss die Vorsitzende die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft um 14:37 Uhr.
§3 Ich, der beurkundende Notar, stelle insbesondere fest:
Alle Beteiligten waren während aller Abstimmungen ununterbrochen anwesend.
Sämtliche Abstimmungen wurden in der von der Vorsitzenden bestimmten, vorstehend aufgeführten Art vorgenommen und durchgeführt.
Das Ergebnis jedes Beschlusses wurde von der Vorsitzenden sofort festgestellt und verkündet.
Zu den Beschlüssen wurde kein Widerspruch zur Niederschrift erhoben.
Karlsruhe, 29. Februar 2024 Hierüber Niederschrift Dr. Philipp Ungan
- Notar -

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.02.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG, Ettlingen
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG, Ettlingen - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DMS Digitale Mess- und Steuersysteme AG für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 24. Januar 2024 SGB GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  Stefan Burger Wirtschaftsprüfer

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