Count + Care GmbHLiquidiert

55118 Mainz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 3950
Vorher
entega Service GmbH
Eingetragen
30.12.1988
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Im Zuge der Neufassung des Gesellschaftsvertrages durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 03.03.2008 geändert in: Die Erbringung von abwicklungsorientierten Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Zählerdatenermittlung, Energiedatenmanagement, Abrechnung und Forderungsmanagement sowie die Erbringung von Dienstleistungen in dem Bereich der Datenvereinbarung. Ziel ist die effiziente und marktpreisorientierte Sicherstellung dieser Dienstleistungen insbesondere für die Gesellschafter sowie die mit ihnen verbundenen Unternehmen und Körperschaften.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Jan Kreutzer
seit 10.10.2012
Prokura
Jürgen Lindstädt
seit 10.10.2012
Prokura
Günther Lisemer
seit 10.10.2012
Prokura
Michael Mokler
seit 18.4.2011
Prokura
Antonio Jorba
seit 25.10.2005
Prokura
Volker Michael Abert
seit 25.10.2005
Geschäftsführer
Gerd Schmidt
seit 25.10.2005
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Count+Care GmbH

Mainz

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft konnte im Jahr 2011 erneut kräftig wachsen. Nach einer schwungvollen Entwicklung in den ersten drei Quartalen des Jahres 2011, in denen das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um preisbereinigt durchschnittlich 0,7 % expandierte, verlief das Jahresschlussquartal allerdings merklich gedämpft. Die Verunsicherung durch die Finanz- und Staatsschuldenkrise sowie die konjunkturelle Eintrübung des europäischen sowie des übrigen internationalen Umfeldes hinterließen zunehmend Spuren bei der deutschen Wirtschaft Der weitere Verlauf der europäischen Vertrauens- und Staatsschuldenkrise bleibt auch im Jahr 2012 von entscheidender Bedeutung für die weitere inländische Wirtschaftsentwicklung.

Der Energiemarkt in Deutschland stand im Geschäftsjahr 2011 im Zeichen der Energiewende und die damit verbundene Diskussion um den Atomausstieg, der Finanzierung des Netzausbaus, der Suche nach Kooperationspartnern sowie der Einleitung von Konsolidierungs- und Sparmaßnahmen der großen Versorgungsunternehmen, u.a. durch geplante Unternehmensteilverkäufe zur Verbesserung ihrer Ertragslage.

Durch die verabschiedete Energiewende der Bundesregierung mussten die großen Stromversorgungsunternehmen der Branche in Folge der Reaktorkatastrophe von Japan im März 2011 ihren bis zu diesem Zeitpunkt eingeschlagenen Weg revidieren.

Im Weiteren ging die Energieversorgungsbranche im Jahr 2011 neue Wege und suchte Kooperationspartner in anderen Branchen, z.B. der Telekommunikation hinsichtlich des Datenmanagements, der Automobilbranche (Elektromobil) sowie mit Haushaltsgeräteherstellern.

Der Markt für Energiemarktdienstleistungen war im Geschäftsjahr 2011 in Deutschland im Segment Zählen, Messen und Abrechnen durch einen stetigen Wettbewerb und der optimierten Darstellung des Leistungsangebotes der agierenden Unternehmen gekennzeichnet.

Die Unsicherheiten der Branche und eine insgesamt zögerliche und verhaltene Nachfrage nach Dienstleistungen zeigten sich allerdings auch in diesem Segment.

Die Count+Care GmbH hat ihre Chancen in einer Festigung des Stammkundengeschäftes und im Aufbau eines vertriebsorientierten Key-Account-Managements im Geschäftsjahr genutzt und ihr Geschäftsmodell entsprechend optimiert und erweitert.

Geschäftsverlauf

Die Count+Care GmbH war im Geschäftsjahr 2011 mit zwei wesentlichen Umsetzaufgaben gesetzlicher Anforderungen für ihre verbundenen Kunden betraut: Zum einen die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf die MaBIS zum 1. April 2011, zum anderen die Produktivsetzung der WiM (Wechselprozesse im Messwesen) zum 1. Oktober 2011.

Unternehmensintern wurde die Einführung der Prozesskostenrechnung vorbereitet sowie die Weichenstellung in Richtung einer prozessorientierten Organisation gestellt.

Im Einzelnen sind aus dem Geschäftsverlauf hervorzuheben:

Zum Jahresbeginn hat die Gesellschaft ihre GPKE- und GeLi Gas-Prozesse (Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung mit Elektrizität und Geschäftsprozesse für den Lieferantenwechsel bei Gas) entsprechend dem IDW PS 951 des Instituts für Wirtschaftsprüfer nach Typ A erfolgreich prüfen lassen.

Zur Optimierung der internen Zusammenarbeit startete im Frühjahr ein längerfristig angelegtes Projekt der Internen Kommunikation mit verschiedenen Maßnahmen für die Mitarbeiter sowie der Fach- und Führungskräfte des Unternehmens.

Im Herbst wurde einige weitere Optimierungen in der Aufbaustruktur vorgenommen und prozessorientierte Aufgaben im Rahmen der GPKE und Geli Gas in einer separaten Abteilung effizient gebündelt.

Zum Jahresende wurde die strategische Ausrichtung in Workshops mit den Führungskräften überprüft, dieser Prozess wird voraussichtlich Ende des kommenden Geschäftsjahres abgeschlossen sein. Der im Jahr 2011 begonnene Prozess der Veränderung und des Nachhaltigkeitsmanagements wird sich ebenfalls im Geschäftsjahr 2012 fortsetzen.

Im Jahresdurchschnitt 2011 beschäftigte die Count+Care GmbH 354 Mitarbeiter (einschließlich der Geschäftsführung).

Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

Unter Berücksichtigung von Investitionen und Abschreibungen sowie Anlagenabgängen verfügt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag über ein Anlagevermögen von rund 22,2 Mio. €. Der Anstieg des Umlaufvermögens ist überwiegend auf die höhere Liquidität zum Bilanzstichtag zurückzuführen.

Der Anstieg des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens ist im Wesentlichen durch höhere Abgrenzungen im Bereich Leasing- und Wartung von Hard- und Software verursacht.

Auf der Passivseite führte die Verringerung des Bilanzverlustes zu einer Erhöhung der Eigenkapitalquote auf 15,9 %.

Ursächlich für den Anstieg der Rückstellungen auf 29,4 Mio. € (+4,9 Mio. €) ist im Wesentlichen die Veränderung der sonstigen Rückstellungen. Diese erhöhten sich aufgrund gestiegener Teilbeträge für personalbezogene Sachverhalte sowie für nachlaufende Projektkosten im Jahresvergleich um 3,7 Mio. € auf 13,5 Mio. €. Die Verbindlichkeiten stellen sich insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres ein.

Der einfache Cashflow, bestehend aus dem Jahresüberschuss und den Abschreibungen, beträgt im Jahr 2011 10,8 Mio. €.

Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,8 Mio. € erhöht.

Dies ist im Wesentlichen auf den im Geschäftsjahr realisierten Umsatzzuwachs aus Projektumsätzen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen aufgrund des Wegfalls positiver Einmaleffekte betreffend dem Geschäftsjahr 2010 unter dem Niveau des Vorjahres.

Die Entwicklung der Material-, Personal- und Sachaufwendungen korrespondiert insgesamt mit der Entwicklung der Umsatzerlöse und ist neben den dort genannten Effekten auch auf eine höhere Inanspruchnahme von Beratungsleistungen zum strategischen Ausbau des Geschäftes zurückzuführen.

Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und der Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von rund 3,0 Mio. €.

Die Liquidität der Gesellschaft ist jederzeit gesichert. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft Ist insgesamt geordnet.

Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahrs

Pflichtgemäß wird zudem berichtet, dass wertaufhellende bilanzierungspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten sind; gleiches gilt für nicht bilanzierungspflichtige Vorgänge.

Ausblick

Die Count+Care GmbH wird ihre enge Zusammenarbeit mit den bestehenden Stammkunden durch Effizienzprogramme weiter fortsetzen und gleichzeitig durch eine Neufokussierung ihrer Strategie die Chancen am Markt zum weiteren Ausbau ihres Geschäftes und des Kundenstammes nutzen.

Unter Berücksichtigung der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung und vor dem Hintergrund eines möglichen Wachstums durch externe Projektkunden sieht die Geschäftsführung auch für das Jahr 2012 durchaus gute Chancen für das Unternehmen. In den kommenden Geschäftsjahren werden stabile Jahresüberschüsse erwartet.

Risikosituation

Die Anforderungen des "Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" hinsichtlich der rechtlichen Verpflichtungen zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurden erfüllt.

Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch entsprechende Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.

Die Geschäftsführung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Jahr 2011 geleistete Arbeit und verbindet damit die Bitte, weiterhin aktiv an der Erfüllung der vielfältigen Aufgaben zum Wohle der Kunden mitzuwirken.

 

Mainz, den 29. März 2012

Count+Care GmbH

Die Geschäftsführung

Volker Abert, Geschäftsführer

Bernd Lauer, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

  31.12.2011 31.12.2010
  TEUR TEUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.841 5.240
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 7.141 6.179
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.867 6.637
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 414
  15.008 13.230
III. Finanzanlagen    
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.316 1.452
2. Sonstige Ausleihungen 24 62
  1.340 1.514
  22.189 19.985
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.813 2.572
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.292 12.720
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 236 2.113
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.136 1.534
  17.477 18.939
II. Kassenbestand, Postbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 12.936 6.887
  30.413 25.826
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.398 2.533
  56.000 48.345

Passiva

   
  31.12.2011 31.12.2010
  TEUR TEUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 400 400
II. Kapitalrücklage 10.601 10.601
III. Gewinnrücklagen 0 174
IV. Bilanzverlust -2.095 -5.277
  8.906 5.898
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 14.742 14.182
2. Steuerrückstellungen 1.126 526
3. Sonstige Rückstellungen 13.519 9.817
  29.387 24.525
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.078 6.386
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.367 4.144
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.181 5.574
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.081 1.818
  17.707 17.922
  56.000 48.345

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011

  31.12.2011 31.12.2010
  TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 79.525 72.685
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.113 2.516
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.242 1.150
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.323 14.735
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 23.516 18.752
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 4.593 4.280
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7.796 10.252
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 25.407 23.559
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 58 63
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 94 89
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.206 1.338
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.707 1.287
11. Außerordentliche Aufwendungen 92 454
12. Außerordentliches Ergebnis -92 -454
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 600 0
14. Sonstige Steuern 6 7
15. Jahresüberschuss 3.009 826
16. Verlustvortrag -5277 -6.103
17. Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen 173 0
18. Bilanzverlust -2.095 -5.277

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

Allgemeine Informationen

Der Lagebericht und der Jahresabschluss 2011 wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Bilanz entspricht der Gliederung nach § 266 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Konzernverhältnis

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der HEAG Südhessische Energie AG (HSE), Darmstadt, sowie in den Konzernabschluss der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), Darmstadt, einbezogen. Diese werden im elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden, soweit sie der Abnutzung unterliegen, planmäßig linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und werden, soweit es sich um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, planmäßig linear über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Verzinsliche Ausleihungen sind zum Nominalwert bilanziert; niedrig verzinsliche oder zinslose Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Das Wertaufholungsgebot wird beachtet.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,13 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5 % berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Zusammenhang mit dem Anlagespiegel dargestellt:

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2011

  Anschaffungs- oder Herstellungskosten
  01.01.2011 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2011
  TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.285 3.758 32 0 24.011
  20.285 3.758 32 0 0 24.011
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 23.128 2.620 0 0 25.748
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.100 3.798 355 414 23.957
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 414 0 0 -414 0
  43.642 6.418 355 0 49.705
III. Finanzanlagen          
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.452 0 136 0 1.316
2. Ausleihungen 62 0 38 0 24
  1.514 0 174 0 1.340
Summe Anlagevermögen 65.441 10.176 561 0 75.056
  Abschreibungen
  01.01.2011 Zugänge Abgänge 31.12.2011
  TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.044 3.158 32 18.170
  15.044 3.158 32 18.170
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 16.949 1.658 0 18.607
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.463 2.980 353 16.090
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
  30.412 4.638 353 34.697
III. Finanzanlagen        
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0
2. Ausleihungen 0 0 0 0
  0 0 0 0
Summe Anlagevermögen 45.456 7.796 385 52.867
  Restbuchwert
  31.12.2010 31.12.2011
  TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.240 5.841
  5.240 5.841
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 6.179 7.141
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.637 7.867
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 414 0
  13.230 15.008
III. Finanzanlagen    
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.452 1.316
2. Ausleihungen 62 24
  1.514 1.340
Summe Anlagevermögen 19.985 22.189

Die Forderungen aus der Übertragung von Personalrückstellungen werden aufgrund ihres langfristigen Charakters in den Ausleihungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen. Die Ausleihungen gegenüber dem verbundenen Unternehmen HEAG beträgt TEUR 1.316 (Vj. TEUR 1.452).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen Forderungen aus kaufmännischen und Informationsverarbeitungsdienstleistungen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern werden sowohl unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (HSE in Höhe von TEUR 159, Vj. TEUR 856), als auch unter den Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (Stadtwerke Mainz AG in Höhe von TEUR 236, Vj. TEUR 2.113) ausgewiesen. Diese Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auch Zinsen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Vorsteuerbeträge.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen gezahlte Miet- und Wartungsaufwendungen für Folgejahre.

Das vollständig eingezahlte Stammkapital sowie die Kapitalrücklage bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Nach Abzug des Bilanzverlustes in Höhe von TEUR 2.095 und der Entnahme aus den Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 174 beträgt das buchmäßige Eigenkapital zum 31. Dezember 2011 gerundet TEUR 8.906 (Vj. TEUR 5.898).

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Pensions- und subsidiäre Versorgungsverpflichtungen. Der Betrag der Unterdeckung aufgrund der Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB beträgt TEUR 1.192.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für personalbezogene Sachverhalte, Aufbewahrungskosten, Schadensersatz, rechtliche Risiken sowie für ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet.

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

31.12.2011 31.12.2010
Gesamt Restlaufzeit Gesamt Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr mehr als 5 Jahre bis zu 1 Jahr mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.078 7.078 0 6.386 6.386 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.367 5.742 0 4.144 1.848  
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.181 1.091 0 5.574 1.214 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2.081 2.081 0 1.818 1.818 0
  17.707 15.992 0 17.922 11.266 0

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen ausschließlich das operative Geschäft

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten überwiegend Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen und eine Darlehensverbindlichkeit.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist die Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin HSE in Höhe von 1.507 TEUR (Vj. 2.537 TEUR) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wird die Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin Stadtwerke Mainz AG in Höhe von 2.181 TEUR (Vj. 5.574 TEUR) ausgewiesen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

  31.12.2011 31.12.2010
Verbindlichkeiten aus Steuern 2.038 1.757
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 8 5
Übrige Verbindlichkeiten 35 56
  2.081 1.818

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 9.109 TEUR. Im Wesentlichen beinhalten diese Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und übrige Verträgen. Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen zum Stichtag 4.068 TEUR. Davon entfallen auf verbundene Unternehmen 3.577 TEUR. Die Verpflichtungen aus den übrigen Verträgen (im Wesentlichen Wartungsverträge) betragen zum Stichtag 5.041 TEUR. Davon entfallen auf verbundene Unternehmen 774 TEUR.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

  2011 2010
Geschäftsbereich    
Kaufmännische Dienstleistungen 48.478 49.686
Telekommunikation und Informationsverarbeitungen 31.031 22.953
Betriebsführung und technische Dienstleistungen 16 46
  79.525 72.685

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten überwiegend Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Erträge aus der Auflösung von Wertberichtungen.

Der Posten Materialaufwand enthält die Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und Waren sowie alle bezogenen Leistungen. Der größte Teil entfällt dabei auf Fremdleistungen.

Der Personalaufwand beinhaltet Löhne und Gehälter, Einmalzahlungen sowie soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung. Auf Altersversorgung entfallen 1.210 TEUR (Vorjahr 1.271 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten hauptsächlich Aufwendungen für Gebäudemieten einschließlich der Nebenkosten, Leasing- und Wartungsaufwendungen, Reparaturen und Wartung, Aufwendungen für Personalüberlassungen sowie sonstigen Verwaltungsaufwendungen.

Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens resultieren aus der Verzinsung von Erstattungsansprüchen aus der Übertragung von Personalrückstellungen. Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens beinhalten Zinsen in Höhe von 58 TEUR an verbundenen Unternehmen (Vj. 63 TEUR).

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Zinsen aus Festgeldanlagen im Jahr 2011.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 959 TEUR (Vj. 1.010 TEUR) sowie Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Die Zinsen gegenüber der Gesellschafterin HSE betragen 58 TEUR (Vj. 86 TEUR) und gegenüber der Gesellschafterin Stadtwerke Mainz AG, Mainz, 164 TEUR (V. 218 TEUR). Die Zinsaufwendungen gegenüber dem verbundenen Unternehmen ENTEGA Privatkunden GmbH & Co KG betragen 23 TEUR (Vj. 22 TEUR).

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

 

Volker Abert
Dipl.-Kfm., Darmstadt

 

Bernd Lauer
Wirtschaftsinformatiker, Asperg

Gesamtbezüge der Geschäftsführung sowie ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a) HGB wird aufgrund von § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

Die Angabe der Gesamtbezüge früherer Mitarbeiter der Geschäftsführung sowie für diese gebildete Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen nach § 285 Nr. 9b HGB unterbleibt aufgrund von § 286 Absatz 4 HGB ebenfalls.

Abschlussprüferhonorar

Das Abschlussprüferhonorar beträgt 36 TEUR und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 352 Angestellte beschäftigt.

 

Darmstadt, den 30. März 2012

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Count+Care GmbH, Mainz

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Count+Care GmbH, Mainz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße; die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit. hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 30. März 2012

RP RICHTER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Appel, Wirtschaftsprüfer

Deutsch, Wirtschaftsprüfer

Auszug

8. ordentliche Gesellschafterversammlung der COUNT+CARE GmbH, Mainz

Zeit: Dienstag, den 28. August 2012 um 12:00 Uhr

02. Beschluss: Feststellung des Jahresabschlusses fair das Geschäftsjahr 2011

Die Gesellschafter stellen einstimmig den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011, der einen Bilanzverlust von 2.094.662,93 Euro ausweist, fest.

03. Beschluss: Ergebnisverwendung hinsichtlich des Geschäftsjahres 2011

Die Gesellschafter beschließen einstimmig, den Bilanzverlust in Höhe von 2.094.662,93 Euro hinsichtlich des Geschäftsjahres 2011 auf neue Rechnung vorzutragen.

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