MEE Bauservice GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Count + Care GmbH & Co. KGMainzJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Count + Care GmbH & Co. KG, Mainz PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Count + Care GmbH & Co. KG, Mainz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Count + Care GmbH & Co. KG, Mainz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGENVermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbGPrüfungsurteileWir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten energiespezifische Dienstleistungen für die Elektrizitätsverteilung, energiespezifische Dienstleistungen für die Gasverteilung und energiespezifische Dienstleistungen für den Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1) an, die in Einklang mit dem vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) herausgegebenen International Standard on Quality Management 1 (ISQM1) stehen. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbGDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbGUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Stuttgart, den 15. April 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Daniel Deutsch, Wirtschaftsprüfer Alexander Ott, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine InformationenDie Gesellschaft mit Sitz in Mainz ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter HRA 42043 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde entsprechend des Gesellschaftsvertrages nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der jeweils gültigen Fassung aufgestellt. Die Bilanz entspricht der Gliederung nach § 266 HGB i.V.m. § 264c HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme einer positiven Fortbestehensprognose. KonzernverhältnisDie Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ENTEGA AG, Darmstadt, einbezogen (kleinster Kreis). Dieser wird beim Bundesanzeiger in elektronischer Form eingereicht und beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nr. HRB 5151 im Unternehmensregister veröffentlicht. Zudem wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der HEAG Holding AG -Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), Darmstadt, einbezogen (größter Kreis), der ebenfalls beim Bundesanzeiger eingereicht und beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nr. HRB 1059 im Unternehmensregister veröffentlicht wird. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden und unverändert zum Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten. Nullzeilen in Bilanz und GuV enthalten geringfügige Euro Beträge, die nicht aufgerundet wurden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die erwartete Nutzungsdauer. Sie beträgt zwischen 1 und 5 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Hinsichtlich der Bilanzierung der geringwertigen Wirtschaftsgüter werden die Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG entsprechend für handelsrechtliche Zwecke angewendet. Ein Sammelposten wird nicht gebildet. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und, soweit sie der Abnutzung unterliegen, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Unterjährig zugegangene Vermögensgegenstände werden zeitanteilig (pro rata temporis) abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen über die erwartete Nutzungsdauer. Sie beträgt zwischen 1 und 15 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Hinsichtlich der Bilanzierung der geringwertigen Wirtschaftsgüter werden die Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG entsprechend für handelsrechtliche Zwecke angewendet. Ein Sammelposten wird nicht gebildet. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder - bei dauernder Wertminderung -zu den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Das Wertaufholungsgebot wird beachtet. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten gemäß § 255 Abs. 2 S. 2 HGB berücksichtigt werden. Zinsen für Fremdkapital werden nicht berücksichtigt. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nominalwert angesetzt. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen, Deputate und ähnliche Verpflichtungen wurden versicherungsmathematisch nach dem ratierlich degressiven Anwartschaftsbarwertverfahren beziehungsweise als Barwert künftiger Versorgungsleistungen berechnet. Die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck wurden der Berechnung zugrunde gelegt. Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen und der Deputatsverpflichtungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 S.2 HGB mit einem Zinssatz von 1,82 %. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren. Die Rückstellungen für ähnliche Verpflichtungen wurden mit einem Zinssatz von 1,74 % gemäß § 253 Abs. 2 S.2 HGB abgezinst. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre bei einer Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren. Als Schätzung wurden für künftige Gehaltssteigerungen bis zu 2,5 %, für künftige Rentensteigerungen 2,5 % sowie einmalig für das Jahr 2025 weitere 2,5 %, um die inflationsbedingen Steigerungen in Rente und Gehalt abzubilden, für unmittelbare Verpflichtungen beziehungsweise 1,0 % für mittelbare Verpflichtungen angenommen. Künftige Kostensteigerungen bei den Deputatsverpflichtungen sind mit 3,0 % mitberücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten gemäß § 249 Abs. 1 HGB. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden unter Verwendung der laufzeitadäquaten Referenzzinssätze laut Deutscher Bundesbank von 1,03 bis 1,51 % abgezinst und künftige Preis-, Kosten- und Gehaltsteigerungen von 2,0 % mitberücksichtigt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit, Jubiläen und Beihilfeleistungen sind versicherungsmathematisch auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Es wurden laufzeitadäquate Zinssätze entsprechend § 253 Abs. 2 S. 1 und 2 HGB zwischen 1,0 und 1,74 % verwendet. Die Zinssätze entsprechen dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre. Künftige Preis-, Kosten- und Gehaltsteigerungen von 1,5 bis 2,5 % sind mitberücksichtigt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells und für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen auch drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Der Antizipation drohender Verluste aus Absatzgeschäften liegt für die Ermittlung des Verpflichtungsüberschusses eine Vollkostenkalkulation zugrunde. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in den Bilanzposten Anlagevermögen (passive Latenzen) und Rückstellungen (aktive Latenzen). Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde ein unternehmensindividueller Steuersatz von 15,78 % im Zeitpunkt der voraussichtlichen Umkehr der Differenzen zugrunde gelegt. Die Ermittlung der latenten Steuern ergibt insgesamt eine Steuerentlastung. Somit besteht das Wahlrecht, den Aktivüberhang latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zu aktivieren. Dieses Wahlrecht wird von der Gesellschaft nicht ausgeübt. Erläuterungen zur Aktivseite der BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens der Count + Care GmbH & Co. KG, Mainz, zeigt der folgende Anlagenspiegel: Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie gliedern sich wie folgt:
Erläuterungen zur Passivseite der BilanzDie Kapitalanteile werden zu 74,9 % von der ENTEGA AG, Darmstadt, und zu 25,1 % von der Mainzer Stadtwerke AG, Mainz, gehalten. Der Jahresüberschuss in Höhe von 2.326 T€ wurde entsprechend des Gesellschaftsvertrages den Verbindlichkeitskonten gutgeschrieben. Mittelbare Pensionsverpflichtungen in Höhe von 148 T€ wurden in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 28 Abs.1 Satz 2 EGHGB nicht passiviert. Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wären bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 6 HGB) zum Bilanzstichtag um 393 T€ höher ausgefallen. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für personalbezogene Verpflichtungen, Schadenersatz/Garantie, Drohverlustrisiken, ausstehende Lieferantenrechnungen sowie Aufbewahrungskosten gebildet. Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie gliedern sich wie folgt:
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse, welche ausschließlich im Inland erzielt werden, gliedern sich wie folgt:
Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen aus Altersversorgung in Höhe von 1.837 T€ (Vorjahr 1.902 T€). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Erträge aus:
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus:
Im Geschäftsjahr sind folgende periodenfremde Erträge oder Aufwendungen bilanziert:
Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestehen folgende Verpflichtungen:
Außerbilanzielle GeschäfteFactoringEs besteht zwischen der ENTEGA Plus GmbH und der Count + Care GmbH & Co. KG ein Factoringvertrag über den Verkauf und die Abtretung von Forderungen gegenüber Dritten aus dem wettbewerblichen Messtellenbetrieb der Count + Care GmbH & Co. KG an die ENTEGA Plus GmbH (echtes Factoring), bei denen die ENTEGA Plus GmbH den Kunden vermittelt hat. Der Verkauf der Forderungen dient der Nutzung von Synergieeffekten in der Kundenabrechnung. Risiko und Chancen aus der Vermittlungstätigkeit werden allein von der ENTEGA Plus GmbH getragen. Für die Vermittlung und die Übernahme des Ausfallrisikos erhält die ENTEGA Plus GmbH ein Entgelt in Höhe der Differenz zwischen Nominalwert der Forderung und den entsprechenden Gestehungskosten, falls diese Differenz positiv ist. Organe der GesellschaftGeschäftsführungDie Geschäftsführung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Mainz, vertreten durch:
Das Stammkapital dieser Gesellschaft beträgt 25 T€. Gesamtbezüge der GeschäftsführungAuf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wird aufgrund von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Honorar des AbschlussprüfersDas in der Gewinn- und Verlustrechnung im Geschäftsjahr 2023 erfasste Abschlussprüferhonorar beträgt:
MitarbeiterIm Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen folgende Mitarbeiter beschäftigt:
Geschäfte größeren Umfangs nach § 6b Abs. 2 EnWGIm Geschäftsjahr wurden folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt. Die Gegenleistung besteht in der Bezahlung.
Ereignisse nach dem Schluss des GeschäftsjahresEs sind keine wertbegründenden Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.
Mainz, den 27. März 2024 Count + Care GmbH & Co. KG Die Geschäftsführung Volker Abert José David da Torre Suárez Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023GeschäftsmodellDie Count + Care GmbH & Co. KG erbringt als Shared-Service-Unternehmen Prozess-Services, IT-Services sowie IT-gestützte Technologien und Lösungen für Ihre Gesellschafterunternehmen sowie für weitere Mandanten. Im Vordergrund stehen hierbei insbesondere abwicklungsorientierte und beratende Dienstleistungen unter anderem in den Bereichen Zählerdatenermittlung, Metering und Energiedatenmanagement, Portallösungen, Marktkommunikation und Wechselprozesse, Abrechnung und Forderungsmanagement sowie IT-Dienstleistungen unter anderem in den Bereichen Realtime Data Processing, Prozessautomation, Cloud Services und Business Intelligence. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDas Bruttoinlandsprodukt nahm laut Jahreswirtschaftsbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 Prozent ab. Ausschlaggebend hierfür waren wie im Vorjahr die Auswirkungen der Energiepreiskrise verbunden mit einer ausgeprägten Weltwirtschaftsschwäche und einer restriktiveren Geldpolitik. Während der Außenbeitrag (+0,6%) leicht anstieg, sank die Inlandsnachfrage (-0,9 %) stärker als erwartet aufgrund der allgemeinen Unsicherheiten durch anhaltende und neue geopolitische Krisen sowie einer höheren Sparquote als angenommen. Dagegen übertraf die positive Entwicklung bei den Investitionstätigkeiten in Anlagen und Bauten die Erwartungen. GeschäftsverlaufDie Count + Care GmbH & Co. KG hat sich auch im Berichtsjahr als Shared-Service-Dienstleister auf Ihre Kernkompetenzen konzentriert und die strategischen und wirtschaftlichen Zielvorgaben ihrer Anteilseignerinnen, ENTEGA AG und Mainzer Stadtwerke AG, erfüllt. Im Berichtsjahr wurden keine neuen Geschäftsfelder erschlossen und es sind im Wesentlichen auch keine neuen Produkte erschlossen worden. Inhaltlich erfolgte eine Entwicklung des Projektgeschäfts, dieses bleibt vom Umfang im Wesentlichen allerdings gleich. Ein Schwerpunkt des Projektgeschäftes war die Vorbereitung der Transition des aktuell genutzten SAP Systems SAP IS-U auf S/4HANA-UTILITIES. Im Bereich LoRaWAN wurde ein geringes Ausmaß neue Anwendungsfelder erschlossen, z.B. das Containermulden Tracking für EAD und Darmstadt im Herzen - Wetterstationsnetz für Darmstadt. Die Geschäftsführung der COUNT+CARE hielt im vergangenen Geschäftsjahr regelmäßig virtuelle Informationsveranstaltungen für die Beschäftigten ab, für welche im Vorfeld eine Agenda bekannt gegeben wurde, sowie die Möglichkeit, Fragen bereits im Vorfeld, im Verlauf der Veranstaltung (anonym oder persönlich) oder im Nachgang der Veranstaltung zu stellen gegeben wurde. Als besondere Maßnahmen in der Berichtsperiode sind im Einzelnen hervorzuheben:Die erste COUNT+CARE interne Informationsveranstaltung fand am 15.03.2023 statt, Themen dieser Veranstaltung waren: die Optimierung des Terminpensums, sowie Informationen zum Neubau des Firmengebäudes und zum Thema Cybersicherheit. Ab Frühjahr 2023 befasste sich eine Projektgruppe mit den gesetzlichen Vorgaben für die Marktkommunikation, die im Rahmen der Formatumstellungen zum 01.04. und 01.10.2023 zu berücksichtigen waren. Umfangreiche Vorbereitungen erforderte hierbei die Einführung des Universalbestellprozesses sowie der Aufbau separater Stammdatenaustauschprozesse für die Strom- und Gassparte. Die Änderungen wurden termingerecht in die Produktivsysteme übernommen. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der COUNT+CARE wurde am 12.05.2023 ein Frühlingsfest gefeiert, zu welchem alle Beschäftigten eingeladen waren. Am 06.06.2023 informierte die Geschäftsführung - gemeinsam mit dem Personalbereich -zur 20. Betriebsvereinbarung über das weitere Vorgehen der individuell, variablen Vergütungen aufgrund von Zielvereinbarungen tariflich Beschäftigter. Anfang Juni wurden die Kontrollbeschreibungen für die PS951 Prüfung geprüft, darauffolgend wurden die Nachweise erbracht und im Oktober 2023 wurde durch das Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG die Effektivität geprüft. Anlässlich des ersten Jahrestags des Cyberangriffs informierte die Geschäftsführung am 12.06.2023 beim gemeinsamen Grillen in der Mittagspause zum Thema Cybersicherheit. In der Informationsveranstaltung am 13.07.2023 wurde der Belegschaft der COUNT+CARE die OKR-Methodik vorgestellt, über den Neubau informiert, sowie zum Thema Cybersicherheit informiert. Die 18. ordentliche Gesellschafterversammlung wurden im Berichtsjahr am 21.07. per Microsoft Teams durchgeführt. Am 21.09.2023 wurde die nächste virtuelle Informationsveranstaltung, mit dem Schwerpunkt auf den Firmenneubau, durchgeführt, da der Umzug in das neue Gebäude unmittelbar bevorstand, denn mit dem Übergang vom 30.09. auf den 01.10 zog die COUNT+CARE innerhalb Darmstadts um. Von der Landwehrstraße 55 in die neuen Räumlichkeiten in der Kasinostraße 98. Im Oktober des Berichtsjahres erfolgte COUNT+CARE intern der Auftakt für die WIR Botschafter, die aus dem Vorstandsbeschluss eines konzernweiten Kulturprojektes resultieren. Die WIR Botschafter werden mit Unterstützung der Konzern-Kulturinitiative auf die COUNT+CARE abgestimmte Maßnahmen schaffen. Ende November wurde die Teamleiter*innenebene 1 am 22.11. und 28.11. zur OKR-Methodik geschult, zu welcher perspektivisch im ersten Halbjahr 2024 die Teammitglieder ebenfalls geschult werden. Das CARE-Programm, zur Einführung und Orientierung neuer Beschäftigter, wurde im Dezember 2023 vom 05.12 bis 07.12. durchgeführt. Neue Mitarbeiterinnen bekommen in diesem Format Einblicke in die Arbeit der einzelnen Abteilungen sowie wichtige Informationen zu den Themen Datenschutz, Compliance und Kultur, sowie zum Betriebsrat. Die letzte virtuelle Informationsveranstaltung der Geschäftsführung des Berichtjahres wurde am 06.12.2023 durchgeführt. Im Berichtsjahr wurde die 21. außerordentliche Gesellschafterversammlung am 12.12. im Neubau der COUNT+CARE durchgeführt. Inhalte der Gesellschafterversammlung waren die Zustimmung zum Wirtschafts-, Investitions- und Personalplan für das Jahr 2024, sowie die Kenntnisnahme der Mittelfristplanung für die Jahre 2025-2028.
1 Betraf die Abteilungen C04, C07-C10
Im Jahresdurchschnitt 2023 beschäftigte die Gesellschaft 310 Mitarbeiterinnen. Die Geschäftsführung dankt allen Mitarbeiterinnen für die im Jahr 2023 geleistete Arbeit. Analyse der LageDie Bilanzsumme verringert sich im Jahresvergleich zum Vorjahr um ca. 2,0 Mio. € bzw. 2,6% auf 76,7 Mio. €. Ursächlich hierfür ist insbesondere die Reduktion der Verbindlichkeiten, im Wesentlichen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um ca. 7,3 Mio. € bzw. 62 % auf 4,5 Mio. € sowie der Posten Vorräte mit einer Reduktion um 4,1 Mio. € auf 0 Mio. € (Vorjahr 4,1 Mio. €). Auf der Aktivseite der Bilanz hat sich das Vorratsvermögen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,1 Mio. € auf 0 Mio. € reduziert, ursächlich ist hier der Weiterverkauf von im Vorjahr erworbenen Softwarelizenzen für unsere Kunden im Rahmen unserer energiewirtschaftlichen Dienstleistungserbringung. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind von 25,1 Mio. € auf 37,8 Mio. € gestiegen. Im Wesentlichen resultiert diese Erhöhung aus zahlungsbedingt gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter von 22,5 Mio. € um 48,6 % auf 33,4 Mio. €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich aufgrund stichtagsbedingter Schwankung der Zahlungseingänge um 2,6 Mio. € auf 4,0 Mio. € erhöht. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind dem Forderungsbestand folgend von 29,1 Mio. € auf 14,2 Mio. € gesunken. Das Umlaufvermögen hat sich in diesem Zuge von insgesamt 58,3 Mio. € um 10,8 % auf 52,0 Mio. € verringert. Des Weiteren sind im Anlagevermögen die immateriellen Vermögensgegenstände aufgrund gestiegener Investitionen in Software und Lizenzen gegenüber dem Vorjahr um ca. 0,6 Mio. € gestiegen. Die Position andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ist aufgrund von höheren Investitionen in die IT-Infrastruktur und in Büroausstattung im Vergleich zum Vorjahr um ca. 2,8 Mio. € gestiegen, die technischen Anlagen und Maschinen sind geringfügig um 0,1 Mio. € gestiegen. Die Anlagen im Bau sind von 0,0 Mio. € auf 0,6 Mio. € gestiegen, ursächlich sind hier Einbauten in dem neu bezogenen Verwaltungsgebäude, welche zum Jahresende noch nicht abgeschlossen waren. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist von 7,9 Mio. € auf 8,0 Mio. € gestiegen, was unter anderem aus der Verlängerung ausgelaufener IT-Wartungsverträgen resultiert. Auf der Passivseite der Bilanz sind im Berichtsjahr die Rückstellungen in Summe mit 53,5 Mio. € um 1,5 % über den Wert des Vorjahres (52,7 Mio. €) angestiegen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind mit 32,1 Mio. €, gegenüber 32,2 Mio. € aus 2022, auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. Die Steuerrückstellungen sind von 2,2 Mio. € um 36,9 % auf 3,0 Mio. € gestiegen. Die Position sonstige Rückstellung ist unverändert zum Vorjahr bei 18,4 Mio. € aufgrund geschäftsvorfallbezogener Verwendungen und Zuführungen. Die gesamten Verbindlichkeiten haben sich von 15,1 Mio. € auf 12,2 Mio. € reduziert. Ursächlich hierfür ist insbesondere eine Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 11,8 Mio. € auf 4,5 Mio. €. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich von 2,5 Mio. € auf 4,3 Mio. € erhöht. Die Veränderungen folgen der Liquiditätssteuerung innerhalb des Konzerns. Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen im Vergleich zum Vorjahr insbesondere auf Grund der erhöhten Umsatzsteuerzahllast um 2,4 Mio. € höher. Der vereinfachte Cashflow beträgt im Jahr 2023 11,1 Mio. € (Vorjahr: 8,4 Mio. €). Die Liquidität der Gesellschaft ist aufgrund des positiven, vereinfachten Cashflows somit jederzeit gesichert. Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,9 Mio. € bzw. 17,2 % auf 87,4 Mio. € erhöht. Der Anstieg verteilt sich auf die Produkt- (+6,0 Mio. €) und Projektleistung (+6,9 Mio. €)der COUNT+CARE. Die Leistungserbringung wird fortlaufend im Sinne einer Optimierung der Kostenstrukturen optimiert, um die Geschäftsmodelle der Leistungsempfänger zu stützen. Die Bestandsveränderungen haben zum Jahresabschluss einen Bestand von -4,1 Mio. €, im Vergleich zu +4,1 Mio. € im Vorjahr, ursächlich ist hier der Weiterverkauf von im Vorjahr erworbenen Softwarelizenzen für unsere Kunden im Rahmen unserer energiewirtschaftlichen Dienstleistungserbringung. Die aktivierten Eigenleistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,9 Mio. € auf 0,9 Mio. € erhöht, ursächlich hierfür ist der Teil der erworbenen SAP Lizenzen aus den Bestandsveränderungen, die bei COUNT+CARE aktiviert worden sind. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit 1,3 Mio. € auf Vorjahresniveau, ursächlich sind hier im Wesentlichen Auflösungen von sonstigen Rückstellungen unter anderem im Personalkontext. Die gesamten Materialaufwendungen sind mit 21,5 Mio. € um 0,3 Mio. € bzw. 1,4 % niedriger als im Vorjahreszeitraum ausgefallen. Dies begründet sich durch eine Reduktion der Aufwendungen für RHB um 3,5 Mio. €, gegenläufig auf Grund eines höheren Produkt- und Projektvolumens sind die Aufwendungen für bezogene Leistungen um 3,2 Mio. € höher ausgefallen. Die gesamten Personalaufwendungen haben sich um 2,9 % bzw. 0,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr erhöht. Der durchschnittliche Personalbestand als nicht finanzieller Leistungsindikator lag im Jahr 2023 mit 310 Beschäftigten höher als im Vorjahreszeitraum (309 Beschäftigte). Im Jahr 2023 geplant waren 320 VZÄ, allerdings konnten nicht alle Planstellen besetzt werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen korrelieren mit den gestiegenen Umsatzerlösen aus Produkten und liegen mit 21,3 Mio. € um ca. 3,4 Mio. € über dem Niveau des Jahres 2022. Aus den zuvor genannten Sachverhalten ergibt sich unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und der Ertragsteuern insgesamt als finanzieller Leistungsindikator ein Jahresüberschuss in Höhe von 2,3 Mio. €, der um 1,0 Mio. € höher ausfällt als im Jahr 2022 und sich auf Planniveau bewegt. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist insgesamt geordnet. ZweigniederlassungenDie Count + Care GmbH & Co. KG verfügt über Niederlassungen in Mainz und Darmstadt, an welchen sie ihr Leistungsspektrum anbietet. AusblickDie Bundesregierung erwartet für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 wiederholt nur ein leichtes Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 %. Trotz der vielfältigen geopolitischen Krisen und Spannungen und neuer nationaler Herausforderungen, wie die Anpassung der Finanzplanung des Bundes aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts, wird davon ausgegangen, dass die belastenden Einflüsse in 2024 tendenziell nachlassen. Hauptsächlich durch wieder steigende Reallöhne und die positive Arbeitsmarktentwicklung wird eine binnenwirtschaftliche Erholung erwartet. Die Count + Care GmbH & Co. KG wird ihre Rolle als beratender Shared-Service-Dienstleister insbesondere für ihre Gesellschafter ENTEGA AG und Mainzer Stadtwerke AG weiterhin gerecht und - wo geboten - ihre Organisation und Prozesse einhergehend von technologischen Entwicklungen und anhand von Effizienzkriterien weiter ausrichten. Unter Berücksichtigung der strategischen Vorgaben und der Entwicklung von (neuen) Produkten und Projekten erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 einen Anstieg der Umsatzerlöse auf 92,6 Mio. €, sowie einen Jahresüberschuss zwischen 2,2 und 2,3 Mio. €. Die Investitionen werden sich zwischen 10 und 10,7 Mio. € bewegen. Chancen- und RisikosituationDen Anforderungen des "Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement unter Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Darüber hinaus ist die Count + Care GmbH & Co. KG in das vorhandene System zur Erfassung und Dokumentation von bestandsgefährdenden Risiken der ENTEGA AG eingebunden. Über relevante Risiken wird die ENTEGA AG in diesem System zeitnah und regelmäßig informiert. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind bzw. nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden. Chancen und Risiken können sich aus Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen in der Energiebranche, bspw. in Bezug auf die Verwendung intelligenter Zähler, ergeben, insbesondere auch im Rahmen der neuen MsbG-Novelle. Zu möglichen Risiken zählt die fortwährende potenzielle Gefahr von Cyberangriffen in der Energieversorgungsbranche. Die Count + Care GmbH & Co. KG erbringt energiespezifische Dienstleistungen i.S.d. § 6b Abs. 1 Satz 1 EnWG.
Mainz, den 27. März 2024 Count + Care GmbH & Co. KG Die Geschäftsführung Volker Abert José David da Torre Suárez Tätigkeiten-Bilanz energiespezifische Dienstleistungen für die Elektrizitätsverteilung zum 31. Dezember 2023Aktiva
Tätigkeiten Gewinn- und
Verlustrechnung energiespezifische Dienstleistungen
für die Elektrizitätsverteilung
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2023
T€ |
2022
T€ |
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| 1. Umsatzerlöse | 25.266 | 22.788 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -1.119 | 1.981 |
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 323 | 229 |
| 4. Materialaufwand: | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 556 | 2.164 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 7.001 | 5.670 |
| 5. Personalaufwand: | ||
| a) Löhne und Gehälter | 7.522 | 7.664 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.630 | 2.595 |
| 6. Abschreibungen: | ||
| auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.893 | 1.446 |
| 7. sonstige betriebliche Aufwendungen | 5.796 | 5.388 |
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 303 | 81 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 167 | 231 |
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 8 | -203 |
| 11. Ergebnis nach Steuern | 200 | 124 |
| 12. sonstige Steuern | 0 | 203 |
| 13. Jahresfehlbetrag (-) | 200 | -79 |
| 14. Gutschrift (-) auf Verbindlichkeitenkonten / Belastung (+) auf Rücklagenkonten | -200 | 79 |
| 15. Ergebnis nach Verwendungsrechnung | 0 | 0 |
Die Count + Care GmbH & Co. KG ist ein Shared-Service-Dienstleistungsunternehmen der ENTEGA AG, Darmstadt, und der Mainzer Stadtwerke AG, Mainz. Sie erbringt sowohl für die Netzgesellschaft e-netz Südhessen AG, Darmstadt, ein Tochterunternehmen der ENTEGA AG, Darmstadt, als auch für die Mainzer Netze GmbH, Mainz, ein Tochterunternehmen der Mainzer Stadtwerke AG, Mainz, Dienstleistungen im Bereich der Elektrizitäts- und Gasverteilung und Dienstleistungen im Bereich Messwesen.
Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich im Wesentlichen auf die Erbringung von abwicklungsorientierten Dienstleistungen insbesondere in den Bereichen Zählerdatenermittlung, das Energiedatenmanagements, der Abrechnung des Forderungsmanagements sowie der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Datenverarbeitung.
Entsprechend erfolgt eine Aufteilung der energiespezifischen Dienstleistungen auf die Unternehmenstätigkeit Elektrizitätsverteilung.
Für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses waren die im Vergleich zum Vorjahr unveränderten angewandten Bewertungsmethoden maßgebend.
Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten. Nullzeilen in Bilanz und GuV enthalten geringfügige Euro Beträge, die nicht aufgerundet wurden.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden den Unternehmenstätigkeiten zum überwiegenden Teil über die Kostenstellenzuordnung der Anlagen direkt zugeordnet. In den Fällen, wo eine direkte Zuordnung zu den Unternehmenstätigkeiten nicht möglich ist, oder mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zurechnung auf Basis der Verteilung der Gemeinkosten auf die Sparten.
Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit einem Schlüssel, der das Verhältnis der Umsatzerlöse der Aktivitäten abbildet, aufgeteilt.
Das Eigenkapital wird zusammengefasst unter der Position "zugeordnetes Eigenkapital" gemäß IDW RS EFA 1 Tz. 70 ausgewiesen.
Der Kapitalausgleichsposten ergibt sich aus dem Unterschied zwischen Aktiva und Passiva. Er ist im Jahr 2023 ein aktivischer Posten und wird unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.
Die verbleibenden Aktiv- und Passivposten werden den Unternehmenstätigkeiten grundsätzlich direkt auf Basis von Einzelkonten zugeordnet. In den Fällen, wo eine direkte Zuordnung zu den Unternehmenstätigkeiten nicht möglich ist, oder mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zurechnung grundsätzlich über sachgerechte Schlüssel. Überwiegend kommen hierbei ein kostenbezogener Schlüssel und ein Schlüssel, der das Verhältnis der Umsatzerlöse der Aktivitäten abbildet, sowie ein personalbezogener Schlüssel zur Anwendung.
Die Zuordnung der Aufwendungen und Erträge zu den Unternehmensaktivitäten erfolgt primär auf Basis der CO-Innenaufträge des internen Rechnungswesens. Hierüber ist für die wesentlichen Aufwendungen und Erträge eine direkte Zuordnung zu den Unternehmensaktivitäten möglich. Die Aufwendungen und Erträge, die den Unternehmensaktivitäten nicht direkt zugeordnet werden können, werden ebenfalls über sachgerechte Schlüssel zugeordnet. Überwiegend kommen hierbei ein Schlüssel, der das Verhältnis der Umsatzerlöse der Aktivitäten abbildet, ein Personalschlüssel, ein Kostenschlüssel und ein EBIT Schlüssel, zur Anwendung. Die Schlüssel ergeben sich aus der Zuordnung der direkten Kosten und Gemeinkosten. Die Zuordnung zu den Sparten erfolgt auf Basis der einzelnen Leistungen. Wenn die Leistung einer Sparte zuzuordnen ist (z.B. Energiedatenmanagement Strom) dann wird dies entsprechend zugeordnet. Wird die Leistung für die Sparten Strom, Gas und Messwesen erbracht, dann wird ein kausaler Schlüssel angewendet, der z.B. der Umsatzschlüssel des Kunden oder die Verteilung der Zählpunkte zwischen den Sparten Strom, Gas und Messwesen oder einer gebildeten Äquivalenzgröße aus mehreren Merkmalen. Sind alle Leistungen mit den Umsätzen und Kosten entsprechend den Sparten zugeordnet, werden die Schlüssel entsprechend dem Verhältnis des Anteils der Sparte zu dem Gesamtwert über alle Sparten ermittelt.
Die Zurechnung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie die Zuordnung der Steuerrückstellungen für die einzelnen Tätigkeiten erfolgt anhand des EBIT multipliziert mit dem Unternehmenssteuersatz.
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie gliedern sich wie folgt:
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen: | 4.600 | 837 |
| - davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.600 | 837 |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: | 13 | 4 |
| - davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 13 | 4 |
| sonstige Vermögensgegenstände beinhalten: | ||
| - Forderungen aus noch nicht abzugsfähiger Vorsteuer, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen | 102 | 165 |
| - Forderungen aus Ertragsteuern | 0 | 24 |
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Pensionsverpflichtungen. Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wären bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 6 HGB) zum Bilanzstichtag um 112 T€ höher ausgefallen.
Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie gliedern sich wie folgt:
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: | 140 | 263 |
| - davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 140 | 263 |
| sonstige Verbindlichkeiten: | ||
| - Verbindlichkeiten aus Steuern | 832 | 151 |
Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen aus Altersversorgung in Höhe von 413 T€ (Vorjahr 833 T€).
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Erträge aus:
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| - verbundenen Unternehmen | 200 | 76 |
| - der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen | 2 | 1 |
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus:
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| - der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen | 162 | 190 |
| - der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen | 6 | 8 |
Mainz, den 27. März 2024
Count + Care GmbH & Co. KG
Die Geschäftsführung
Volker Abert
José David da Torre Suárez
Aktiva
|
31.12.2023
T€ |
31.12.2022
T€ |
|
| A. Anlagevermögen: | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände: | ||
| entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 199 | 157 |
| 199 | 157 | |
| II. Sachanlagen: | ||
| 1. technische Anlagen und Maschinen | 907 | 921 |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 747 | 553 |
| 3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 44 | 0 |
| 1.698 | 1.474 | |
| 1.897 | 1.631 | |
| I. Vorräte: | ||
| unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 0 | 595 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: | ||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 1.360 | 258 |
| 2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 4 | 1 |
| 3. sonstige Vermögensgegenstände | 31 | 400 |
| 1.395 | 659 | |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 1.213 | 2.743 |
| 2.608 | 3.997 | |
| B. Rechnungsabgrenzungsposten | 705 | 775 |
| 5.210 | 6.403 | |
|
Passiva |
||
|
31.12.2023
T€ |
31.12.2022
T€ |
|
| A. zugeordnetes Eigenkapital | 828 | 881 |
| B. Rückstellungen: | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 2.628 | 3.174 |
| 2. Steuerrückstellungen | 4 | 0 |
| 3. sonstige Rückstellungen | 737 | 964 |
| 3.369 | 4.138 | |
| C. Verbindlichkeiten: | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 394 | 1.160 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 109 | 179 |
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 510 | 45 |
| 1.013 | 1.384 | |
| 5.210 | 6.403 |
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| 1. Umsatzerlöse | 7.471 | 7.022 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -280 | 595 |
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 99 | 73 |
| 4. Materialaufwand: | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 206 | 774 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 2.218 | 1.777 |
| 5. Personalaufwand: | ||
| a) Löhne und Gehälter | 2.156 | 2.298 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 467 | 778 |
| 6. Abschreibungen: | ||
| auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 674 | 577 |
| 7. sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.543 | 1.456 |
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 89 | 25 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 48 | 69 |
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 3 | -1 |
| 11. Ergebnis nach Steuern | 64 | -13 |
| 12. sonstige Steuern | 0 | 1 |
| 13. Jahresfehlbetrag (-) | 64 | -14 |
| 14. Gutschrift (-) auf Verbindlichkeitenkonten / Belastung (+) auf Rücklagenkonten | -64 | 14 |
| 15. Ergebnis nach Verwendungsrechnung | 0 | 0 |
Die Count + Care GmbH & Co. KG ist ein Shared-Service-Dienstleistungsunternehmen der ENTEGA AG, Darmstadt, und der Mainzer Stadtwerke AG, Mainz. Sie erbringt sowohl für die Netzgesellschaft e-netz Südhessen AG, Darmstadt, ein Tochterunternehmen der ENTEGA AG, Darmstadt, als auch für die Mainzer Netze GmbH, Mainz, ein Tochterunternehmen der Mainzer Stadtwerke AG, Mainz, Dienstleistungen im Bereich der Elektrizitäts- und Gasverteilung und Dienstleistungen im Bereich Messwesen.
Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich im Wesentlichen auf die Erbringung von abwicklungsorientierten Dienstleistungen insbesondere in den Bereichen Zählerdatenermittlung, das Energiedatenmanagements, der Abrechnung des Forderungsmanagements sowie der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Datenverarbeitung.
Entsprechend erfolgt eine Aufteilung der energiespezifischen Dienstleistungen auf die Unternehmenstätigkeit Gasverteilung.
Für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses waren die im Vergleich zum Vorjahr unveränderten angewandten Bewertungsmethoden maßgebend.
Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten. Nullzeilen in Bilanz und GuV enthalten geringfügige Euro Beträge, die nicht aufgerundet wurden.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden den Unternehmenstätigkeiten zum überwiegenden Teil über die Kostenstellenzuordnung der Anlagen direkt zugeordnet. In den Fällen, wo eine direkte Zuordnung zu den Unternehmenstätigkeiten nicht möglich ist, oder mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zurechnung auf Basis der Verteilung der Gemeinkosten auf die Sparten.
Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit einem Schlüssel, der das Verhältnis der Umsatzerlöse der Aktivitäten abbildet, aufgeteilt.
Das Eigenkapital wird zusammengefasst unter der Position "zugeordnetes Eigenkapital" gemäß IDW RS EFA 1 Tz. 70 ausgewiesen.
Der Kapitalausgleichsposten ergibt sich aus dem Unterschied zwischen Aktiva und Passiva. Er ist im Jahr 2023 ein passivischer Posten und wird unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Die verbleibenden Aktiv- und Passivposten werden den Unternehmenstätigkeiten grundsätzlich direkt auf Basis von Einzelkonten zugeordnet. In den Fällen, wo eine direkte Zuordnung zu den Unternehmenstätigkeiten nicht möglich ist, oder mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zurechnung grundsätzlich über sachgerechte Schlüssel. Überwiegend kommen hierbei ein kostenbezogener Schlüssel und ein Schlüssel, der das Verhältnis der Umsatzerlöse der Aktivitäten abbildet, sowie ein personalbezogener Schlüssel zur Anwendung.
Die Zuordnung der Aufwendungen und Erträge zu den Unternehmensaktivitäten erfolgt primär auf Basis der CO-Innenaufträge des internen Rechnungswesens. Hierüber ist für die wesentlichen Aufwendungen und Erträge eine direkte Zuordnung zu den Unternehmensaktivitäten möglich. Die Aufwendungen und Erträge, die den Unternehmensaktivitäten nicht direkt zugeordnet werden können, werden ebenfalls über sachgerechte Schlüssel zugeordnet. Überwiegend kommen hierbei ein Schlüssel, der das Verhältnis der Umsatzerlöse der Aktivitäten abbildet, ein Personalschlüssel, ein Kostenschlüssel und ein EBIT Schlüssel, zur Anwendung. Die Schlüssel ergeben sich aus der Zuordnung der direkten Kosten und Gemeinkosten. Die Zuordnung zu den Sparten erfolgt auf Basis der einzelnen Leistungen. Wenn die Leistung einer Sparte zuzuordnen ist (z.B. Energiedatenmanagement Strom) dann wird dies entsprechend zugeordnet. Wird die Leistung für die Sparten Strom, Gas und Messwesen erbracht, dann wird ein kausaler Schlüssel angewendet, der z.B. der Umsatzschlüssel des Kunden oder die Verteilung der Zählpunkte zwischen den Sparten Strom, Gas und Messwesen oder einer gebildeten Äquivalenzgröße aus mehreren Merkmalen. Sind alle Leistungen mit den Umsätzen und Kosten entsprechend den Sparten zugeordnet, werden die Schlüssel entsprechend dem Verhältnis des Anteils der Sparte zu dem Gesamtwert über alle Sparten ermittelt.
Die Zurechnung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie die Zuordnung der Steuerrückstellungen für die einzelnen Tätigkeiten erfolgt anhand des EBIT multipliziert mit dem Unternehmenssteuersatz.
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie gliedern sich wie folgt:
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen: | 1.360 | 258 |
| - davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.360 | 258 |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: | 4 | 1 |
| - davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4 | 1 |
| sonstige Vermögensgegenstände beinhalten: | ||
| - Forderungen aus noch nicht abzugsfähiger Vorsteuer, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen | 30 | 51 |
| - Forderungen aus Ertragsteuern | 0 | 10 |
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Pensionsverpflichtungen. Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wären bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 6 HGB) zum Bilanzstichtag um 32 T€ höher ausgefallen.
Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie gliedern sich wie folgt:
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: | 109 | 179 |
| - davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 109 | 179 |
| sonstige Verbindlichkeiten: | ||
| - Verbindlichkeiten aus Steuern | 245 | 45 |
Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen aus Altersversorgung in Höhe von 118 T€ (Vorjahr 250 T€).
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Erträge aus:
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| - verbundenen Unternehmen | 59 | 24 |
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus:
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| - der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen | 46 | 57 |
| - der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen | 2 | 3 |
Mainz, den 27. März 2024
Count + Care GmbH & Co. KG
Die Geschäftsführung
Volker Abert
José David da Torre Suárez
Aktiva
|
31.12.2023
T€ |
31.12.2022
T€ |
|
| A. Anlagevermögen: | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 10 | 4 |
| 10 | 4 | |
| II. Sachanlagen: | ||
| 1. technische Anlagen und Maschinen | 1.128 | 910 |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 76 | 60 |
| 3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 2 | 0 |
| 1.206 | 970 | |
| 1.216 | 974 | |
| B. Umlaufvermögen: | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: | ||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 4.188 | 3.451 |
| 2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 3 | 1 |
| 3. sonstige Vermögensgegenstände | 296 | 40 |
| 4.487 | 3.492 | |
| II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 868 | 1.583 |
| 5.355 | 5.075 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 712 | 569 |
| D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 2.469 | 971 |
| 9.752 | 7.589 | |
|
Passiva |
||
|
31.12.2023
T€ |
31.12.2022
T€ |
|
| A. zugeordnetes Eigenkapital | 0 | 0 |
| B. Rückstellungen: | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 853 | 616 |
| 2. sonstige Rückstellungen | 3.318 | 1.946 |
| 4.171 | 2.562 | |
| C. Verbindlichkeiten: | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 397 | 853 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 143 | 237 |
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 5.041 | 3.937 |
| 5.581 | 5.027 | |
| 9.752 | 7.589 |
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| 1. Umsatzerlöse | 5.343 | 4.053 |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | 60 | 22 |
| 3. Materialaufwand: | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 19 | 19 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 2.831 | 2.451 |
| 4. Personalaufwand: | ||
| a) Löhne und Gehälter | 700 | 446 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 152 | 151 |
| 5. Abschreibungen: | ||
| auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.757 | 2.279 |
| 6. sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.878 | 284 |
| 7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 64 | 18 |
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 18 | 18 |
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -210 | -12 |
| 10. Ergebnis nach Steuern | -1.678 | -1.543 |
| 11. sonstige Steuern | 0 | -6 |
| 12. Jahresfehlbetrag (-) | -1.678 | -1.537 |
| 13. Belastung (+) auf Rücklagenkonten | 1.678 | 1.537 |
| 14. Ergebnis nach Verwendungsrechnung | 0 | 0 |
Die Count + Care GmbH & Co. KG ist ein Shared-Service-Dienstleistungsunternehmen der ENTEGA AG, Darmstadt, und der Mainzer Stadtwerke AG, Mainz. Sie erbringt sowohl für die Netzgesellschaft e-netz Südhessen AG, Darmstadt, ein Tochterunternehmen der ENTEGA AG, Darmstadt, als auch für die Mainzer Netze GmbH, Mainz, ein Tochterunternehmen der Mainzer Stadtwerke AG, Mainz, Dienstleistungen im Bereich der Elektrizitäts- und Gasverteilung und Dienstleistungen im Bereich Messwesen.
Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich im Wesentlichen auf die Erbringung von abwicklungsorientierten Dienstleistungen insbesondere in den Bereichen Zählerdatenermittlung, , das Energiedatenmanagements, der Abrechnung des Forderungsmanagements sowie der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Datenverarbeitung.
Entsprechend erfolgt eine Aufteilung der energiespezifischen Dienstleistungen auf die Unternehmenstätigkeit Messwesen.
Für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses waren die im Vergleich zum Vorjahr unveränderten angewandten Bewertungsmethoden maßgebend.
Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten. Nullzeilen in Bilanz und GuV enthalten geringfügige Euro Beträge, die nicht aufgerundet wurden.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden den Unternehmenstätigkeiten zum überwiegenden Teil über die Kostenstellenzuordnung der Anlagen direkt zugeordnet. In den Fällen, wo eine direkte Zuordnung zu den Unternehmenstätigkeiten nicht möglich ist, oder mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zurechnung auf Basis der Verteilung der Gemeinkosten auf die Sparten.
Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit einem Schlüssel, der das Verhältnis der Umsatzerlöse der Aktivitäten abbildet, aufgeteilt.
Das Eigenkapital wird zusammengefasst unter der Position "zugeordnetes Eigenkapital" gemäß IDW RS EFA 1 Tz. 70 ausgewiesen.
Der Kapitalausgleichsposten ergibt sich aus dem Unterschied zwischen Aktiva und Passiva. Er ist im Jahr 2023 ein passivischer Posten und wird unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Die verbleibenden Aktiv- und Passivposten werden den Unternehmenstätigkeiten grundsätzlich direkt auf Basis von Einzelkonten zugeordnet. In den Fällen, wo eine direkte Zuordnung zu den Unternehmenstätigkeiten nicht möglich ist, oder mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zurechnung grundsätzlich über sachgerechte Schlüssel. Überwiegend kommen hierbei ein kostenbezogener Schlüssel und ein Schlüssel, der das Verhältnis der Umsatzerlöse der Aktivitäten abbildet, sowie ein personalbezogener Schlüssel zur Anwendung.
Die Zuordnung der Aufwendungen und Erträge zu den Unternehmensaktivitäten erfolgt primär auf Basis der CO-Innenaufträge des internen Rechnungswesens. Hierüber ist für die wesentlichen Aufwendungen und Erträge eine direkte Zuordnung zu den Unternehmensaktivitäten möglich. Die Aufwendungen und Erträge, die den Unternehmensaktivitäten nicht direkt zugeordnet werden können, werden ebenfalls über sachgerechte Schlüssel zugeordnet. Überwiegend kommen hierbei ein Schlüssel, der das Verhältnis der Umsatzerlöse der Aktivitäten abbildet, ein Personalschlüssel, ein Kostenschlüssel und ein EBIT Schlüssel, zur Anwendung. Die Schlüssel ergeben sich aus der Zuordnung der direkten Kosten und Gemeinkosten. Die Zuordnung zu den Sparten erfolgt auf Basis der einzelnen Leistungen. Wenn die Leistung einer Sparte zuzuordnen ist (z.B. Energiedatenmanagement Strom) dann wird dies entsprechend zugeordnet. Wird die Leistung für die Sparten Strom, Gas und Messwesen erbracht, dann wird ein kausaler Schlüssel angewendet, der z.B. der Umsatzschlüssel des Kunden oder die Verteilung der Zählpunkte zwischen den Sparten Strom, Gas und Messwesen oder einer gebildeten Äquivalenzgröße aus mehreren Merkmalen. Sind alle Leistungen mit den Umsätzen und Kosten entsprechend den Sparten zugeordnet, werden die Schlüssel entsprechend dem Verhältnis des Anteils der Sparte zu dem Gesamtwert über alle Sparten ermittelt.
Die Zurechnung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie die Zuordnung der Steuerrückstellungen für die einzelnen Tätigkeiten erfolgt anhand des EBIT multipliziert mit dem Unternehmenssteuersatz.
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie gliedern sich wie folgt:
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen: | 4.188 | 3.451 |
| - davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.188 | 3.451 |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: | 3 | 1 |
| - davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3 | 1 |
| sonstige Vermögensgegenstände beinhalten: | ||
| - Forderungen aus noch nicht abzugsfähiger Vorsteuer, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen | 31 | 37 |
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Pensionsverpflichtungen. Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wären bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 6 HGB) zum Bilanzstichtag um 10 T€ höher ausgefallen.
Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie gliedern sich wie folgt:
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: | 143 | 237 |
| - davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 143 | 237 |
| sonstige Verbindlichkeiten: - Verbindlichkeiten aus Steuern | 159 | 9 |
Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen aus Altersversorgung in Höhe von 38 T€ (Vorjahr 48 T€).
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Erträge aus:
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| - verbundenen Unternehmen | 42 | 14 |
| - der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen | 4 | 1 |
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus:
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| - der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen | 15 | 11 |
| - der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen | 4 | 1 |
Mainz, den 27. März 2024
Count + Care GmbH & Co. KG
Die Geschäftsführung
Volker Abert
José David da Torre Suárez
Dienstag, 18. Juni 2024 um 09:00 Uhr
Gemäß§ 12 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages der Count+Care GmbH & Co. KG wird der verteilungsfähige Gewinn sowie ein zu verteilender Verlust unter den Gesellschaftern im Verhältnis ihrer Kapitaleinlagen verteilt.
Die Gesellschafter schlagen vor, den Jahresüberschuss in Höhe von insgesamt 2.326.964,70 Euro den Privatkonten der Gesellschafter im Verhältnis ihrer Kapitaleinlagen gutzuschreiben.
Die Vorsitzende stellt diesen Vorschlag zur Abstimmung und bittet um Handzeichen. Die Gesellschafter stimmen dem Antrag einstimmig zu.
Die Gesellschafterversammlung beschließt, den Jahresüberschuss in Höhe von insgesamt 2.326.964,70 Euro hinsichtlich des Geschäftsjahres 2023 den Privatkonten der Gesellschafter im Verhältnis ihrer Kapitaleinlagen gutzuschreiben.
Vorsitzende der 19. ordentl. Gesellschafterversammlung
Dr. Marie-Luise Wolff
Protokollführerin der 19. ordentl. Gesellschafterversammlung
Julia Buick
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