Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 4 NM
Eingetragen
15.12.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Gegenstand
Die Vorbereitung und Durchführung von Werkstatt-, Montageund Installationsarbeiten aller Art, insbesondere auf den Gebieten des Stahlbaus, Behälter- und Apparatebaus sowie Rohrleitungsbaus. Der Vertrieb und der Verkauf von Erzeugnissen dieser Art sowie alle Geschäfte, die mit den vorgenannten Vorhaben in Zusammenhang stehen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Grundstücke zu erwerben oder sie zu pachten. Sie ist ferner berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Jens Lempfert
seit 27.7.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Hermann Hornung
Seekamp 2, 24536 Neumünster
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ferrus GmbH

Christianstraße 160 - 164
24536 Neumünster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Lagebericht und Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2007

A.  Lagebericht

I.  Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der relevanten Branchen

Die deutsche Wirtschaft hat sich nach entsprechenden Fachveröffentlichungen  im Jahre 2007 insgesamt weiter positiv entwickelt. In unseren wichtigsten Branchen, der Automobilindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau, in der verfahrenstechnischen Industrie, dem Wirtschaftsbau sowie der Umwelttechnik verzeichneten wir auch in 2007 unterschied­liche Entwicklungen sowohl im Anfragevolumen als auch in der Volatilität der Anfrage­tätigkeit. Diese Entwicklungen waren eng verknüpft mit den Entwicklungen einiger Hauptkunden und sind deshalb sehr indivi­duell zu betrachten. 

Die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung soll auch mindestens in 2008 anhalten. Dennoch ist eine verlässliche Prognose des Jahresverlaufs sehr schwierig, weil unsere Projektlaufzeiten 6-12 Wochen betragen, ein Umstand, durch den unsere Planung immer etwas unsicher ist.  

II.  Geschäftsverlauf

Das Jahr 2007 war für Ferrus ein wichtiges Jahr. Zum einen weil wir durch den Verkauf unserer Immobilie im Dezember 2006 die Grundlage für gute Bilanzrelationen gelegt haben. Zum ande­ren aber auch, weil wir ein gutes Jahr ohne nennenswerte Störungen hinsichtlich Auftrags­eingang, Kapazitätsauslastung und Liquidität hatten.

Der Auftragseingang im Jahr 2007 lag bei 12 Mio. €, das sind 26% mehr als wir geplant haben. Gesamtleistung stieg im Vergleich zum Vorjahr um rd. 32 % und der Materialaufwand um ca. 28 % .

Dennoch ist es uns im Geschäftsjahr 2007 nicht wie erwartet gelungen, ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zu erreichen, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäfts­tätigkeit betrug T€ -479 (im Vorjahr T€ -1.076). Nur durch außerordentliche Erträge, die aus dem Forderungsverzicht eines Gesellschafters resultieren, konnte in 2007 noch ein Jahres­fehlbetrag von T€ 83 erreicht werden. Das Jahresergebnis 2007 wurde letztlich durch Verluste bei vier Projekten so negativ beeinflusst.

Unsere Geschäftsbereiche haben sich im Einzelnen wie folgt entwickelt:

Geschäftsbereich Stahlbau

Der Geschäftsbereich Stahlbau lag mit 6,9 Mio. € Auftragseingang stolze 73% über den Erwartungen und war in 2007 die treibende Kraft bei Ferrus. Diese Entwicklung ist insbeson­dere deshalb sehr erfreulich, weil der Stahlbau ein Bereich mit einer breiten Kundenstreuung ist. Das bedeutet, dass das Ergebnis in 2007 von der Breite getragen wurde, eine Tatsache, die wir in den letzen durch unsere konsequente Portfolio-Strategie verfolgt haben und die jetzt Früchte trägt. Unser Ziel ist dabei, Abhängigkeiten von einzelnen Kunden und Branchen zu reduzieren.

Auch in den nachfolgenden Jahren setzen wir auf den Stahlbau, der mit 7 Mio. € geplante Betriebsleistung in 2008 einen großen Teil der Auslastung tragen soll. Die Erreichung dieses Ziels erscheint aufgrund der Nachfrage realistisch.

Geschäftsbereich Anlagentechnik

Im Geschäftsbereich Anlagentechnik unterscheiden wir zwischen dem klassischen Projekt­geschäft und dem Instandhaltungsgeschäft in unserem Standort beim Hamburger Aluminium­werk (Trimet AG).

Das klassische Projektgeschäft verlief wie der Stahlbau gut. Der Auftragseingang betrug ca. 3,4 Mio. €, das waren 36% mehr als erwartet.

Im Instandhaltungsgeschäft im Hamburger Aluminiumwerk sind wir im Wesentlichen mit der Reparatur der Schmelzöfen (die aus Stahlwannen bestehen) beschäftigt. Das Werk hat 270 Öfen, deren Standzeit durchschnittlich 6 Jahre beträgt. Jedes Jahr wurden 45 Öfen repariert, circa einer pro Woche. Die Betriebsleistung lag zwischen 1,5 und 2,5 Mio. € jährlich.

Das Umsatzvolumen mit der Ofenreparatur in 2007 betrug ungefähr 1 Mio. €, der Rest kam aus Projektgeschäften, teilweise auch mit den benachbarten Kunden Mittal Steel und Hydro Alumi­nium.

Durch die zeitweise Stilllegung (Januar 2006 bis Juni 2007) und des Wiederaufbaus (Juli 2007 bis November 2007) des Werkes in Hamburg ist nun der Takt der Ofenreparaturen gestört. Heute ist der älteste Ofen 3 Jahre alt, das heißt, es wird etwa 3 Jahre dauern, bis der Takt der Vorjahre wieder hergestellt wird. Hinzu kommt, dass die Trimet AG, die in Essen ein weiteres Aluminiumwerk betreibt, einen Stammzulieferer aus Essen in Hamburg installiert hat, weil es zu seiner Philosophie gehört, mindestens zwei Zulieferer zu haben. Für uns bedeutet dieser tech­nische Umstand, dass unsere Grundauslastung am Standort bis 2010 wegfällt und dass wir mindestens einen weiteren Wettbewerber haben, mit dem wir den Umsatz teilen müssen. Dieser Standort hat deshalb in 2007 an Bedeutung verloren und wird bis 2010 eine eher unter­geordnete Bedeutung haben. Dennoch erwarten wir spätestens nach der vorstehenden Über­gangsfrist eine positive Geschäftsentwicklung.

Geschäftsbereich Umwelttechnik

Die Umwelttechnik ist der jüngste Geschäftsbereich der Ferrus. In der Umwelttechnik verfügen wir über eigene Produkte, das ist ein Unterschied zu den anderen, fast ausschließlich im Auf­trag arbeitenden Geschäftsbereichen.

Seit 2004 sind wir in diesem Bereich aktiv und sind als Komplettanlagenbauer oder als Komplettausrüster, das heißt, mit einem weitaus breiteren Produktspektrum als nur unserem, überwiegend aufgetreten. Da der wirtschaftliche Erfolg als Komplettanlagenbauer ausblieb, konzentrieren wir uns ausschließlich auf unsere Produkte und treten als Systemlieferant (Engineering, Fertigung, Montage) nur für unsere Produkte auf. Diesen Kurswechsel begannen wir in 2007, er wird allerdings in 2008 wirksam.

Damit wir allerdings so entschlossen auftreten können, mussten wir alle Prozesse, die wir als Kernprozesse definiert haben, selbst beherrschen und bei zwei Produkten begonnene Entwicklungen abschließen. Wir haben deshalb in die Produktentwicklung unseres Dekanters und des Belüftungssystems sowie in die Ausbildung einiger Mitarbeiter investiert. Diese Investi­tionen haben wir in laufende Projekte integriert und beziffern sie mit ca. 100 T€. Damit verfügen wir jetzt über ausreichendes Know-how sowie über ausgereifte Produkte und werden mit dem nächsten Schritt, nämlich mit der Erhöhung unseres Bekanntheitsgrades, beginnen. Dies wollen wir durch eine Teilnahme an der weltweit größten und wichtigsten Umweltmesse (IFAT) in München im Mai 2008 sein, durch Kooperationen und durch eine gezielte Mailingaktion errei­chen.

Wir glauben, dass die Umwelttechnik sich nach dieser Neuausrichtung positiv entwickeln wird, zumal der Markt sehr groß und aktuell ist.

Produktion

In 2007 haben wir zusammen mit der Kilia Fleischerei- und Spezialmaschinenbau GmbH eine Fertigung in Skopje (Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien) aufgebaut. Es ist eine GmbH nach Mazedonischen Recht. Ferrus und Kilia sind beteiligt zu je 50% an der GmbH. Es handelt sich dabei um einen Fertigungsbetrieb, der mit 8 Mitarbeitern seine Arbeit im Februar 2008 aufnahm. In diesem Standort sollen in erster Linie lohnintensive Baugruppen und Kompo­nenten gebaut werden.

Wir erwarten, dass im Jahr 2008 die Fertigung sich etabliert und ab 2009 einen Beitrag zum Ergebnis des Unternehmens leistet.

Personal

In 2007 haben wir mit der IG Metall eine Erhöhung des Tarifvolumens um 3,5% vereinbart. Diese Erhöhung liegt unterhalb des Flächenabschlusses mit 4,1% und einigen Einmalzahlun­gen, was als positiv zu werten ist. Dennoch wird sie uns mit rund 100 T€ jährlich zusätzlich belasten.

Kennzahlen

Die Entwicklung der letzten fünf Geschäftsjahre wird an den nachfolgenden Kennzahlen zusammengefasst:

 

2007

2006

2005

2004

2003

 

T€

T€

T€

T€

T€

Rohergebnis

4.707

3.843

4.988

6.329

8.227

Personalaufwand

2.850

2.815

3.187

3.768

4.165

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2.134

1.612

1.729

2.042

3.256

Zinsaufwendungen

85

199

200

225

226

Außerordentlicher Ertrag

401

2.473

0

0

0

Ergebnis vor Zinsen, Steuern und AfA (EBITDA)

126

1.783

73

519

674

Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)

2

1.577

-151

236

419

Gewinn-/Verlustübernahme der stillen Gesellschafter

0

0

162

-1

-144

Jahresüberschuss/-fehlbetrag

-83

1.378

-193

2

176

Bilanzsumme

3.451

4.493

4.991

5.716

6.240

Ausgewiesenes Eigenkapital

452

535

-844

-650

-652

Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern mit Gewinn- und Verlustbeteiligung

0

0

724

586

585

Verbindlichkeiten gegenüber der Investitionsbank Schleswig-Holstein*

140

201

201

201

201

"Wirtschaftliches Eigenkapital"

592

736

81

137

134

Anlagevermögen

585

341

1.941

2.183

2.022

Unfertige Leistungen

367

1.679

2.930

2.061

2.924

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

102

1.275

2.542

1.544

2.135

Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter

63

64

63

78

88

* Es handelt sich um zwei Darlehen besonderer Art der Investitionsbank Schleswig-Holstein. Diese Darlehen haben gemäß der Vertragsformulierung den Charakter einer eigenkapital­ähnlichen Einlage. Die Investitionsbank hat am 04.04.2005 bezüglich dieser Darlehen einen Rangrücktritt erklärt. Ab 2007 werden die Darlehen nach geänderter Vereinbarung vierteljähr­lich gleichmäßig getilgt, das erste Darlehen mit Valuta zum 31.12.2007 T€ 26 wird bis Ende 2008 getilgt sein, das zweite Darlehen mit Valuta zum 31.12.2007 T€ 114 wird bis Ende 2012 getilgt sein.

Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2007 mit rund T€ 380 im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 67 getätigt. Es wurde in den Erwerb des Produktknowhows und Gebrauchsmustern im Umweltbereich von der Ferrus Cyklar GmbH und Maschinen sowie Ausstattung investiert.  

 

III.  Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 

Nach Abschluss des Geschäftsjahres musste die Ferrus Cyklar GmbH Insolvenz anmelden.

Um den Verlustvortrag aus der Bilanz zu eliminieren, haben wir aufgrund des unerwarteten Verlustes unser Stammkapital im Rahmen einer erneuten vereinfachten Kapitalherabsetzung von 700 T€ auf 400 T€ gesenkt.

 

IV.  Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft, Risiken und Chancen bei der künftigen Entwicklung

Das Jahr 2008 hat mit Belastungen begonnen. Hierzu trugen margenarme Projekte sowie die Tatsache, dass im Geschäftsbereich Anlagentechnik der Auftragseingang und die Betriebs­leistung weit unter den Erwartungen blieben. Das 1. Quartal schloss daher mit einem vorläufi­gen Fehlbetrag von ~100 T€ ab. Wir konnten im 2. Quartal jedoch einen guten Auftragseingang im Stahlbau verzeichnen mit Projekten, deren kalkulierten Margen hoffen lassen, dass wir aus Jahressicht ein mindestens ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaften können.

Für 2009 wird nach dem derzeitigen Kenntnisstand eine weitere Verbesserung der Ertragslage angestrebt.

Insgesamt planen wir für 2008 einen Gesamtumsatz von 10 Mio. € (7 Mio. € Stahlbau, 2,5 Mio. € Anlagentechnik, 0,5 Mio. € Umwelttechnik).

 

Risiko-Bericht

Eine Voraussetzung für die positive Entwicklung von Ferrus ist eine vorhandene Nachfrage in den relevanten Märkten. Das bedeutet, dass es zu erheblichen Abweichungen von den erwar­teten Ergebnissen kommen kann, insbesondere wenn mehrere Einflussgrößen sich gleichzeitig negativ entwickeln würden. Dass könnte zum Beispiel dann der Fall sein, wenn mehrere Groß­kunden gleichzeitig zurückhaltend mit der Auftragserteilung sind. Dieses Risiko erscheint für 2008 im Bereich der Anlagentechnik aufgrund von Restrukturierungen eines Großkunden vorhanden zu sein. Auch in der Umwelttechnik können wir nicht verlässlich planen, wie die neue Ausrichtung am Markt ankommt.  

Darüber hinaus können unerwartete Materialpreiserhöhungen die Investitionsbereitschaft unse­rer Kunden negativ beeinträchtigen, das hätte weniger Aufträgen zur Folge.  

Ein weiteres Risiko ist die noch nicht gefestigte Geschäftsbeziehung zu der Trimet AG, dem neuen Gesellschafter des Hamburger Aluminium-Werks. Wir können über die Belastbarkeit und die Qualität dieser neuen Geschäftsbeziehung noch keine verlässlichen Prognosen abge­ben.

Aufgrund der Vorfinanzierungsnotwendigkeit von ca. 1-2 Monatsumsätzen ist es von großer Bedeutung, dass sowohl mit Kunden als auch mit Lieferanten abgestimmte Zahlungsziele vereinbart werden können. Anderenfalls kann daraus ein Liquiditätsrisiko erwachsen, wenn die Verbindlichkeiten schneller fällig sind als die Forderungen, weil wir ohne jegliche Banklinien arbeiten und die eigenen Mittel nicht ausreichen, um die Vorfinanzierung voll aus eigener Kraft zu leisten. Die Kumulierung mehrer der vorstehenden Risiken könnten ggf. Existenz bedrohend sein.

Tariflich kann ein Risiko erwachsen, weil die Vereinbarung zu der 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich und den Wegfall von Sonderzahlungen Ende Juni 2008 abläuft. Hier können wir keine Prognose abgeben über das Verhalten der IG Metall. Wir werden versuchen, einen Tarif­abschluss ohne nennenswerte Belastungen zu erzielen. Wir erwarten deshalb eine harte Verhandlungsrunde des Haustarifvertrags im Sommer.

 

Chancen-Bericht

Sofern sich die Auftragslage planmäßig positiv entwickelt, können aufgrund der guten allgemeinen Struktur der Gesellschaft zusätzliche Ergebnischancen erwachsen.

Ferrus verfügt über eine klare Unternehmensstrategie und ein junges, dynamisches Manage­ment-Team. Nach der Restrukturierung der vergangenen Jahre existiert eine klare und effi­ziente Aufbau- und Ablauforganisation mit einer klaren Unterscheidung zwischen Vertriebs- und Produktionsbereichen. Die Vertriebsbereiche (Geschäftsbereiche) werden als Profit Centers geführt. In den Geschäftsbereichen betreuen die Mitarbeiter ihre Kunden nach dem Prinzip des "one face to the customer", so dass eine langfristige Bindung zum Kunden entstehen kann. Weiterhin ermöglicht die klare Geschäftsbereichstruktur ein flexibles Agieren in den für jeden Geschäftsbereich spezifischen Märkten.

 

Aufbauorganisation Ferrus:

Geschäftsführung

Geschäftsbereiche:  Stahlbau, Anlagentechnik, Umwelttechnik (Vertrieb / Engineering)

Produktion (Materialwirtschaft, Fertigung, Montage)

Zentralbereiche (Rewe, IT, Personal)

 

Charakteristisch für alle Geschäftsbereiche ist, dass sie auf die bereitgestellten Kapazitäten der Produktion und Verwaltung zugreifen. Das soll helfen, die Kapazitäten möglichst gleichmäßig in Anspruch zu nehmen und Auslastungs­schwankungen zu vermeiden.

Das Unternehmen verfügt über ein durchgängiges ERP-System, das alle Bereiche der Unter­nehmung umfasst und per Schnittstelle mit der Finanzbuchhaltung verbunden ist. Dadurch ist eine hohe Transparenz der Abläufe gewährleistet.

Eine BWA wird monatlich erstellt.

 

Prämissen bei der Ergebnis-Prognose und Grundlagen der Planungsrechnung

Für uns als Produktionsbetrieb ist die Auslastung der Kapazitäten eine entscheidende Stell­schraube für den Erfolg. Wir erstellen unsere Planungsrechnung deshalb insbesondere unter Berücksichtigung der Wechselwirkung des Vierecks "Umsatz-Liquidität-Kapazität-Ergebnis" ein und ermitteln den Korridor, in dem sich das Ergebnis je nach Umsatz und Liquiditäts­ausstattung bewegen kann sowie den Korridor, in dem die benötigten fremden Kapazitäten sich bewegen können.

Aus diesen Untersuchungen heraus leiten wir den notwendigen Umsatz, den Ergebnisbeitrag einer Auslandsproduktion sowie die Höhe der benötigten Liquidität ab.

Die wichtigsten Grundlagen unserer Planungsrechnung sind:

a) Wir gehen davon aus, dass die Produkte des Jahres 2007 bezogen auf die Geschäftsberei­che auch mittelfristig ähnlich bleiben.

b) Wir gehen davon aus, dass die Materialeinsatzquote konstant bleibt aufgrund der kurzfristi­gen Realisierbarkeit unserer Produkte (ca. 6-12 Wochen) haben Materialpreisänderungen kaum Einfluss, positiv wie negativ.

c) Energiepreisschwankungen sind aufgrund mittelfristiger Verträge (bis 2010) vernachlässig­bar.

d) Wir ermitteln die benötigten Kapazitäten und die variablen Fremdkostenanteile pro Geschäftsbereich und pro Million Umsatz.

e) Wir ermitteln einen Plan-BAB und unterscheiden zwischen administrativen, strukturellen und variablen Kosten. Bei der Sensitivitätsanalyse verändern wir nur die variablen Kosten und berücksichtigen (sofern nötig) separat die Entwicklung der fixen Kosten.

Auf Basis der individuellen Umsatzanteile der Geschäftsbereiche, der BAB-Planansätze, der errechneten Kapazitäten und der Zukaufkostenanteile ermitteln wir unsere Stunden- und Aufschlagsätze, die Herstellkosten, die Deckungsbeiträge und die Ergebnishochrechnung. 

Kurzfristige Planungsabweichungen begegnen wir, indem

a) die Leiharbeit abgebaut wird,

b) Vergaben eingeschränkt werden,

c) die Arbeitszeitkonten genutzt werden,

d) der Beschäftigungssicherungstarifvertrag zur Absenkung der Arbeitszeit der eigenen MA bis auf 30 Stunden pro Woche bei gleichzeitiger Senkung der Entgelte angewendet wird,

e) oder Kurzarbeit angeordnet wird.

Abschließend sei erwähnt, dass die vorliegenden Risiko- und Chancenberichte nur auf die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung greifbaren und prognostizierbaren Ereignisse Bezug nehmen und keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Sie wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.

 

B.  ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAG

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 0,00 - bestehend aus dem Jahresfehlbetrag von € 83.149,85, dem Verlustvortrag von € 165.111,64 dem Ertrag aus der Herabsetzung des Stammkapitals von € 300.000,00 und der Einstellung in die Kapitalrücklage von € 51.738,54 - auf neue Rechnung vorzutragen.

 

 

Neumünster, den 30. Mai 2008

Ferrus GmbH

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2007

AKTIVA    
 

2007

2006

 

A.  Anlagevermögen

584.564,39

340.555,39

I.  Immaterielle Vermögensgegenstände

264.147,00

19.452,00

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u.ä. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

264.147,00

19.452,00

2.  Geschäfts- oder Firmenwert

 

 

II.  Sachanlagen

316.764,00

319.950,00

1.  Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

110.772,00

120.855,00

2.  Technische Anlagen und Maschinen

122.543,00

133.387,00

3.  Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

71.290,00

65.708,00

4.  Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

12.159,00

0,00

III.  Finanzanlagen

3.653,39

1.153,39

1.  Beteiligungen

2.500,00

0,00

2.  Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

1.153,39

1.153,39

B.  Umlaufvermögen

2.839.218,16

4.036.751,92

I.  Vorräte

775.656,59

821.354,85

1.  Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

510.311,91

417.513,03

2.  Unfertige Leistungen

366.883,00

1.678.744,00

3.  Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

-101.538,32

-1.274.902,18

II.  Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.945.601,25

3.192.652,88

1.  Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

1.618.202,13

569.662,00

2.  Forderungen gegen Gesellschafter

9.633,52

2.600.000,00

3.  Forderungen gegen verbundene Unternehmen

178.003,59

9.346,71

4.  Sonstige Vermögensgegenstände

139.762,01

13.644,17

davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr € 52.500,00 (Vorjahr € 0,00)

 

 
III.  Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

117.960,32

22.744,19

C.  Rechnungsabgrenzungsposten

26.898,04

115.196,31

I.  Disagio

4.247,65

769,28

II.  Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten

22.650,39

114.427,03

 

3.450.680,59

4.492.503,62

 

PASSIVA  
 

2007

2006

 

A.  Eigenkapital

451.738,51

534.888,36

I.  Gezeichnetes Kapital

400.000,00

700.000,00

II.  Kapitalrücklage

51.738,51

0,00

III.  Bilanzgewinn / Bilanzverlust

0,00

-165.111,64

1.  Gewinnvortrag / Verlustvortrag

-165.111,64

-2.749.223,67

2.  Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss

-83.149,85

1.378.392,58

3.  Entnahme aus Gewinnrücklage

0,00

703.160,95

4.  Ertrag aus Kapitalherabsetzung

300.000,00

502.558,50

5.  Einstellung in Kapitalrücklage

-51.738,51

0,00

B.  Rückstellungen

420.690,00

526.613,00

1.  Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

170.490,00

189.513,00

2.  Sonstige Rückstellungen

250.200,00

337.100,00

C.  Verbindlichkeiten

2.578.252,08

3.431.002,26

1.  Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

225.598,85

1.553.686,61

davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr € 93.953,85 (Vorjahr € 1.425.664,11)

 

 
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren € 0,00 (Vorjahr € 150.000,00)

 

 
2.  Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

1.578.843,16

1.290.014,56

davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr € 1.578.843,16 (Vorjahr € 1.290.014,56)  

 

3.  Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

459.025,42

406.005,82

davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr € 459.025,42 (Vorjahr € 406.005,82)  

 

4.  Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.663,13

0,00

davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr € 1.663,13 (Vorjahr € 0,00)  

 

5.  Sonstige Verbindlichkeiten

313.121,52

181.295,27

davon aus Steuern € 158.195,73 (Vorjahr € 49.777,05)  

 

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 78.603,10 (Vorjahr € 75.484,80)  

 

davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr € 313.121,52 (Vorjahr € 181.295,27)  

 

 

3.450.680,59

4.492.503,62

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007

 

2007

2006

 

1.  Rohergebnis

4.706.573,49

3.843.095,31

2.  Personalaufwand

-2.849.738,43

-2.815.036,79

a)  Löhne und Gehälter

-2.266.591,87

-2.223.225,41

b)  Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

-583.146,56

-591.811,38

davon für Altersversorgung € 19.012,49 (Vorjahr € 20.776,58)

 

 

3.  Abschreibungen

-124.207,20

-205.985,77

4.  Sonstige betriebliche Aufwendungen

-2.133.932,50

-1.700.019,96

Zwischensumme 

-401.304,64

-877.947,21

5.  Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

61,00

56,00

6.  Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

6.748,31

555,78

7.  Zinsen und ähnliche Aufwendungen

-84.954,14

-198.918,83

davon an verbundene Unternehmen € 3.755,55 (Vorjahr € 0,00)

 

 

8.  Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

-479.449,47

-1.076.254,26

9.  Außerordentliche Erträge

400.932,33

2.473.404,21

10.  Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

0,35

-4,03

11.  Sonstige Steuern

-4.633,06

-18.753,34

12.  Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

-83.149,85

1.378.392,58

13.  Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr

-165.111,64

-2.749.223,67

14.  Entnahme aus Gewinnrücklage

0,00

703.160,95

15.  Ertrag aus Kapitalherabsetzung

300.000,00

502.558,50

16.  Einstellung in Kapitalrücklage

-51.738,51

0,00

17. Bilanzverlust

0,00

-165.111,64

Anhang zum 31. Dezember 2007

A.  Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31.12.2007 wurde nach den Gliederungsvorschrif­ten gemäß §§ 266, 275 HGB aufgestellt.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die am Bilanzstich­tag und am Vorjahresstichtag keinen Betrag ausweisen, sind nicht aufge­führt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 S. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften werden in Erweiterung des gesetzlichen Gliederungschemas als "Geschäftsguthaben bei Genossenschaften" unter den Finanzanlagen ausgewiesen.

In der Gesellschafterversammlung am 19.05.2008 wurde die vereinfachte Kapitalherab­setzung gemäß § 58 a GmbHG um € 300.000,00 auf € 400.000,00 sowie die entsprechende Änderung des Gesellschaftervertrages beschlossen, dies wurde am gleichen Tag notariell beurkundet. Die Eintragung der vereinfachten Kapitalherabsetzung in das Handelsregister beim Amtsgericht Kiel unter der Nr. HRB 4 NM erfolgte am 21.05.2008. Das auf € 400.000,00 herabgesetzte Kapital wurde gemäß § 58 e GmbHG bereits zum 31.12.2007 ausgewiesen, der Herabsetzungsbetrag von € 300.000,00 wird in Höhe von € 248.261,49 zur Deckung des Bilanzverlustes verwendet und in Höhe von  € 40.000,00 bzw. € 11.738,51 gemäß § 58 b Absatz 2 GmbHG bzw. § 58 c GmbHG in die Kapitalrücklage eingestellt.

 

B.  Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Sämtliche Zugänge des Anlagevermögens wurden mit Anschaffungs- oder Herstel­lungs­kosten bewertet. Das abnutzbare Anlagevermögen wurde grundsätzlich linear unter Berück­sichtigung der betriebsgewöhnlichen Nut­zungsdauer abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG i.V.m. § 254 HGB voll abge­schrieben.

Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften kamen mit den Anschaffungs­kosten zum Ansatz.

Die Beteiligung an der Ferrus-Kilia-DOO Skopje wird in Mazedonischen Denar gehalten. Gegenüber dem Euro besteht ein fester Wechselkurs von 61,3 zu 1,00 (Geldkurs).

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden grundsätzlich mit den gewogenen durchschnittlichen Anschaf­fungskosten bewertet. In Einzelfällen wurden Wert­minder­ungen wegen Ungängig­keit in Höhe von € 102.633,43 (i.Vj. € 70.660,53 ) vorgenommen.

Die unfertigen Leistungen wurden nach den bis zum 31.12.2007 angefalle­nen Her­stellungs­kosten bewertet. Angemessene anteilige Material- und Fer­ti­gungsgemein­kosten einschließ­lich Abschreibungen sind darin enthalten. Nach den Grundsätzen der verlustfreien Bewer­tung mußte ein Abschlag von € 172.200,00 (i.Vj. € 151.830,00 ) gebil­det werden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewer­tet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Aus­fallrisiken durch Einzel- und latente Ausfallrisiken durch Pau­schalwertberichtigungen berücksichtigt.

Forderungen gegen Gesellschafter wurden mit den Anschaf­fungskosten angesetzt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden mit den Anschaf­fungskosten vermindert um eine Einzelwertberichtigung in Höhe von T€ 48,6 bewertet.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen wurden nach vernünftiger, kaufmännischer Beurteilung gebil­det.

Verbindlichkeiten kamen mit ihrem Rückzahlungsbetrag zum Ansatz.

Auswirkung steuerlicher Vorschriften

In 2007 wurden Sofortabschreibungen bei den geringwertigen Wirtschafts­gütern in Höhe von € 15.205,49 (i.Vj. € 13.872,82) vorgenommen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde nicht durch Steuern vom Einkom­men und vom Ertrag belastet.

Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um eine Forde­rung aus Lieferungen und Leistungen.

 

C.  Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I.  Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagengitter.

Gebäude mit einem Buchwert von T€ 109 (i.Vj. T€ 118) befinden sich auf fremden Grund­stücken.

In den Forderungen und Verbindlichkeiten sind keine wesentlichen antizi­pa­tiven Posten enthalten.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Disagien ausgewiesen. Der Saldo per 31.12.2007 beträgt T€ 4 (i.Vj. T€ 1).

Die Pensionsrückstellungen wurden nach den in § 6a EStG genannten Grundsätzen unter Verwendung der Heubeck Tafeln 1998 und 2005 G zum Teilwert bzw. Barwert angesetzt.

Die "Sonstigen Rückstellungen" beinhalten folgende wesentliche Posten:

 

T€

(i.Vj. T€)

Gewährleistungen und noch anfallende Kosten für bereits abgerechnete Aufträge

125

(101)

Personal

104

(182)

Jahresabschluss-, Prüfungs- und Steuerberatungskosten

21

(21)

Sonstige

0

(33)

 

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit (RLZ) bestehen zum 31.12.2007:

 

RLZ bis 1 Jahr

RLZ > 5 Jahre

 

T€

T€

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

94

0

 

(i.Vj. 1.426)

(i.Vj. 0)

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

1.579

0

 

(i.Vj. 1.290)

(i.Vj. 0)

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

2

0

 

(i.Vj. 0)

(i.Vj. 0)

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

459

0

 

(i.Vj. 406)

(i.Vj. 0)

Sonstige Verbindlichkeiten

313

0

 

(i.Vj. 181)

(i.Vj. 0)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 140 (i.Vj. T€ 261) mit einem Rangrücktritt versehen.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 51 (i.Vj. T€ 17) durch Siche­rungsübereignung der finanzierten Vermögensgegenstände gesichert.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind T€ 350 durch Siche­rungsübereignung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, des Warenlagers und der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie durch Sicherungsabtretung des gesam­ten Forderungsbestandes besichert.

Soweit die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf Verbind­lichkeiten aus Lieferungen entfallen, ist i.d.R. ein verlängerter Eigentums­vor­behalt vereinbart.

Bei Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbind­lichkeiten aus Darlehen (T€ 450) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 9).

II.  Gewinn- und Verlustrechnung

Die "Sonstigen betrieblichen Erträge" beinhalten u.a. Erträge aus dem Verbrauch von Rück­stellungen für Gewährleistungen T€ 19 (i.Vj. T€ 7), Gewinne aus Veräußerungen von Anla­gevermögen von T€ 6 (i.Vj. T€ 12). Des Weiteren wurden Erträge aus dem Wegfall von Pensionsverpflichtungen T€ 13 (i.Vj. T€ 171) und durch Gläubigerverzichte T€ 11 (i.Vj. T€ 49) erzielt.

In den Aufwendungen sind peri­oden­fremde Aufwendungen von T€ 8 (i.Vj. T€ 7) enthalten.

In den "Sonstigen betrieblichen Erträgen" sind keine wesentlichen periodenfremde Erträge enthalten.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde nicht durch Ertragsteuern belastet.

Die außerordentlichen Erträge beinhalten eine Verzichtserklärung auf Verbindlichkeiten gegenüber einem Gesellschafter in Höhe von T€ 401; im Vorjahr beinhalteten diese Erträge aus Verzichtserklärung auf Verbindlichkeiten gegenüber einem stillen Gesellschafter in Höhe von T€ 724 und T€ 1.749 aus dem Verkauf des Grundstückes Christianstraße 160-164 mit Gebäuden und Krananlagen.

 

D. Sonstige Angaben

Es bestehen wesentliche mehrjährige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing-, Pacht- und ähnliche Verträgen in Höhe von rd. T€ 405 p.a..

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 63 Arbeitnehmer ein­schließlich Geschäftsführung und Auszubildende beschäftigt.

Stand jeweils zum Jahresende:

Hiervon entfallen auf:

2007

2006

2005

2004

2003

Geschäftsführung

1

1

1

1

1

Fertigung

26

26

28

35

39

Montage

12

15

18

20

26

Vertrieb

11

8

7

12

8

Kaufmännische Verwaltung

6

7

7

5

9

Auszubildende

6

4

2

5

5

Pensionäre

1

2

0

0

0

Altersteilzeit

0

1

0

0

0

 

63

64

63

78

88

An frühere Geschäftsführer wurden Ruhegehälter von € 18.320,36 gewährt. Der für diesen Personenkreis passivierte Betrag der Pensionsrück­stellungen beträgt zum 31.12.2007 € 170.490,00 (i.Vj. € 189.513,00).

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Dipl.-Ing. oec. Ioannis Kiourtides.

Kredite oder Vorschüsse wurde dem Geschäftsführer nicht gewährt.

Die Gesellschaft hält 50 % der Anteile an der "Ferrus-Kilia" - DOO Skopje mit Sitz in Macedonia. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 306.500,00 Denars. Im Geschäfts­jahr 2007 erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von 420,00 Denars. Das ausgewiesene Eigenkapital beträgt 306.920,00 Denars.

Neumünster, den 10. Juni 2008

Geschäftsführung

Anlagengitter zum 31. Dezember 2007

Anfangsbestand

Umbuchungen

Zugänge

Abgänge im

Endbestand

 

01.01.2007

Geschäftsjahr

Geschäftsjahr

Geschäftsjahr

31.12.2007

 

zu ursprüngl.

 

 

zu ursprüngl.

zu ursprüngl.

 

AK oder HK*

 

 

AK/HK

AK/HK

 

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

218.983,15

0,00

276.659,00

0,00

495.642,15

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u.ä. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

218.983,15

0,00

276.659,00

0,00

495.642,15

II. Sachanlagen

1.458.246,95

0,00

101.122,20

135.186,52

1.424.182,63

1.  Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

165.150,01

0,00

0,00

0,00

165.150,01

2.  Technische Anlagen und Maschinen

902.735,51

0,00

33.863,80

65.107,48

871.491,83

3.  Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

390.361,43

0,00

55.099,40

70.079,04

375.381,79

4.  Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

0,00

0,00

12.159,00

0,00

12.159,00

III. Finanzanlagen

1.153,39

0,00

2.500,00

0,00

3.653,39

1.  Beteiligungen

0,00

0,00

2.500,00

0,00

2.500,00

2.  Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

1.153,39

0,00

0,00

0,00

1.153,39

Gesamt

1.678.383,49

0,00

380.281,20

135.186,52

1.923.478,17

 

Abschreibungen/

Umbuchungen

Abschreibungen

Abgänge /

Abschreibungen

 

Vorjahre

 

Geschäftsjahr

Umbuchungen

gesamt

 

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

199.531,15

0,00

31.964,00

0,00

231.495,15

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u.ä. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

199.531,15

0,00

31.964,00

0,00

231.495,15

II. Sachanlagen

1.138.296,95

0,00

93.899,20

124.777,52

1.107.418,63

1.  Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

44.295,01

0,00

10.083,00

0,00

54.378,01

2.  Technische Anlagen und Maschinen

769.348,51

0,00

41.418,80

61.818,48

748.948,83

3.  Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

324.653,43

0,00

42.397,40

62.959,04

304.091,79

4.  Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

III. Finanzanlagen

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

1.  Beteiligungen

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

2.  Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

Gesamt

1.337.828,10

0,00

125.863,20

124.777,52

1.338.913,78

 

Buchwert

Buchwert

 

 

 

 

31.12.2007

Vorjahr

 

 

 

 

 

 

 

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

264.147,00

19.452,00

 

 

 

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u.ä. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

264.147,00

19.452,00

 

 

 

II.Sachanlagen

316.764,00

319.950,00

 

 

 

1.  Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

110.772,00

120.855,00

 

 

 

2.  Technische Anlagen und Maschinen

122.543,00

133.387,00

 

 

 

3.  Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

71.290,00

65.708,00

 

 

 

4.  Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

12.159,00

0,00

 

 

 

II. Finanzanlagen

3.653,39

1.153,39

 

 

 

1.  Beteiligungen

2.500,00

0,00

 

 

 

2.  Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

1.153,39

1.153,39

 

 

 

Gesamt

584.564,39

340.555,39

 

 

 

* AK/HK = Anschaffungskosten / Herstellungskosten

 

 

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lage­bericht der Ferrus GmbH für das Geschäfts­jahr vom 01.01.2007 bis 31.12.2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstel­lung von Jahresab­schluss­ und Lagebericht nach den deutschen handels­rechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verant­wor­tung der  gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durch­ge­führten Prüfung eine Beurteilung über den Jahres­abschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungs­mäßiger Abschluss­prüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzu­führen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahres­abschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswir­ken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlun­gen werden die Kenntnisse über die Ge­schäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und recht­liche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mög­liche Fehler berücksich­tigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rech­nungslegungs­bezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchfüh­rung, Jahres­abschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stich­pro­ben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beur­tei­lung der angewandten Bilanzie­rungs­grundsätze und der wesentlichen Einschät­zungen der Geschäftsführung sowie die Würdi­gung der Gesamtdarstellung des Jah­res­abschlusses und des Lage­berichts. Wir sind der Auf­fassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grund­lage für unsere Beur­teilung bildet.

Unsere Prüfung hat unter Zugrundelegung der folgenden Hinweise zu keinen Einwendungen geführt. Die Wertansätze erfolgten unter "going concern" und unter der Annahme, dass die von der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2007 erwartete positive Ertragswende nunmehr eintritt. Dies können wir abschließend nicht beurteilen.

Gegebenenfalls sind weitere Maßnahmen zur Erhaltung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorzunehmen.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen ent­sprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lage­bericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insge­samt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Neumünster, 13. Juni 2008

Treurat GmbH
Treuhand- und Beratungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft
Zweigniederlassung Neumünster

Jensen

Wirtschaftsprüfer

ppa. Wrangel

Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 wurde am 02. Juli 2008 festgestellt.

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