ARS AbfallLogistik Rhein-Sieg GmbHLiquidiert
53840 Troisdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Michael Dahm seit 27.6.2006 | Prokura |
Ludgera Decking seit 30.11.2005 | Geschäftsführer |
Sascha van Keeken seit 30.11.2005 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARS AbfallLogistik Rhein-Sieg GmbHTroisdorfJahresabschluss zum 31. Dezember 2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011der ARS AbfallLogistik Rhein-Sieg GmbHA. RahmenbedingungenDie AbfallLogisitk Rhein-Sieg GmbH - nachfolgend auch ARS genannt - ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH (RSAG) und führt die abfallwirtschaftliche Aufgabenstellung der kommunalen Abfallsammlung durch. Entsprechend ihrer öffentlichen Zweckbestimmung erbringt sie alle Leistungen im Rahmen des Einsammelns und Beförderns von Abfällen, sowie die Bereitstellung von verschiedenen Behältern bzw. Containern. Des Weiteren ist die ARS im Geschäftsjahr 2011 Gesellschafterin der ARGE Entsorgung GbR, Sankt Augustin, mit der die RSAG einen Abfuhrvertrag auf der Grundlage des Ergebnisses einer europaweiten Ausschreibung über die kommunale Abfallsammlung geschlossen hat. Die Gesellschaft hält dabei den rechtsrheinischen Vertragsanteil (ohne Stadt Sankt Augustin) und sammelt die in dem Gebiet anfallenden Restmüll-, Bio- und Grünabfall- und Papiermengen sowie den Sperrmüll im Auftrag der RSAG. Weitere Gesellschafterin der ARGE Entsorgung GbR ist die SITA West GmbH, Euskirchen. Die ARGE und der bestehende Abfuhrvertrag endeten zum 31.12.2011. Zu den weiteren Aufgabenstellungen gehört die Durchführung der mobilen Schadstoffsammlung, die zusammen mit dem Elektrokleinteilemobil (EKM) für das gesamte Kreisgebiet betrieben wird. Dieses gilt auch für die mobile Tonnenreinigung und die Sperrmüllexpressabfuhr. Zur Durchführung der genannten Aufgabenstellungen hat die ARS von der Muttergesellschaft den Betriebshof in Troisdorf gepachtet. Darüber hinaus übernimmt die RSAG für die ARS bestimmte Aufgabenstellungen aus dem Verwaltungsbereich, die in einem Geschäftsbesorgungsvertrag geregelt sind. Im Jahr 2011 sind die Vorbereitungen für die Übernahme des linksrheinischen Abfuhrgebietes gestartet und planmäßig umgesetzt worden. Hierzu zählten die Tourenplanung, die Ausschreibung und Beschaffung der Sammelfahrzeuge und die Einstellung des hierfür nötigen Personals. Der Bau eines neuen linksrheinischen Betriebshofes am Standort Swisttal-Miel wurde ebenfalls vollendet. B. Ertragslage Die Umsatzerlöse für das Berichtsjahr 2011 belaufen sich auf 10.496 TEUR. Damit sind sie im Vergleich zum Vorjahr um 158 TEUR gestiegen. Das anhaltend hohe Marktpreisniveau bei Papiererlösen in Höhe von 880 TEUR setzte sich auch im Berichtsjahr fort. Die weiteren Erlöse setzten sich wie folgt zusammen: 217 TEUR für die Sammlung der Elektrogeräte, 169 TEUR für die Abfuhr des Schadstoffmobils, 212 TEUR für Zusatzleerungen und 73 TEUR für Sonder-leistungen (Behälterreinigung, Expresstouren für Sperrmüll etc.). Die ARS hat insgesamt 151.659 Mg an Restabfällen, Bio- u. Grünabfällen, Sperrmüll und Papier und 29.585 Elektrogeräte vor Ort beim Kunden abgeholt und eingesammelt. Hierfür wurden 731.381 l Diesel verbraucht und damit 1.293.457 km zurückgelegt. Für die erbrachten Leistungen an Werkstattreparaturen, Betankungen und Verpachtung an andere Mitbenutzer, sowie aus Versicherungserstattungen und Erträge aus der Behälterverwertung ergaben sich sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 396,8 TEUR. Bei den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe 1.894,5 TEUR im Bereich des Materialaufwandes (Vorjahr 1.603,1 TEUR) handelt es sich um Kosten für Kraftstoffe, Energie, Ersatzteile und die Beschaffung von Abfallbehältern. Die Veränderungen spiegeln die gestiegenen Kosten für diese Artikel wider. Für das Geschäftsjahr wurden in Höhe von 1.117,6 TEUR (Vorjahr 1.210,2 TEUR) Leistungen für Mietfahrzeuge, Leihpersonal und Reparaturen der Fahrzeuge sowie Schutzbekleidungen in Anspruch genommen. Des Weiteren ist hierin die Mitbenutzung der RSAG Behälter für die Papierverpackungsanteile DSD durch ARS und SITA in Höhe von 154 TEUR enthalten. Insgesamt ergibt sich somit ein Materialaufwand in Höhe von 3.012,1 TEUR (Vorjahr 2.813,3 TEUR), der wiederum bezogen auf den Umsatz zu einer Materialaufwandsquote von 28,7 % führt. Der Rohertrag beläuft sich mithin auf 7.483,9 TEUR. Aufgrund der Übernahme des linksrheinischen Abfuhrgebietes stieg die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten auf 131,7 Mitarbeiter (Vorjahr 111 Mitarbeiter). Der Personalaufwand erhöhte sich entsprechend um 548,6 TEUR auf 5.531,5 TEUR (Vorjahr 4.982,9 TEUR). Die Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr 816,8 TEUR und sind somit gegenüber dem Vorjahr um 91,4 TEUR gestiegen. Unter Einbezug des sonstigen betrieblichen Aufwandes in Höhe 1.457,3 TEUR, des Finanzergebnisses in Höhe von -115,1 TEUR und der Erstattung von Ertragssteuern in Höhe von 17,8 TEUR sowie sonstigen Steuern in Höhe von 27,5 TEUR und den genannten Veränderungen von Umsatz- und Aufwandsentwicklungen kommt es zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -49,3 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Veränderung um -607,7 TEUR. Der Rückgang des Jahresergebnisses gegenüber dem Vorjahr wurde hauptsächlich durch Anlaufkosten der linksrheinischen Abfuhr wie z. B. die Tourenplanung und die Einarbeitung des Personals verursacht. Diesen Aufwendungen standen keine Erlöse gegenüber. C. Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme veränderte sich gegenüber dem Vorjahr von 7.033,9 TEUR auf 9.205 TEUR. Im Berichtsjahr wurden Zugänge zum Anlagevermögen in Höhe von 4.650,3 TEUR ausgewiesen. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um Erweiterungen des Fuhrparks für die linksrheinische Abfuhr. Die Veränderungen im lang- und mittelfristig gebundenen Vermögen sind aus dem Anlagenspiegel der Gesellschaft ersichtlich. Das Umlaufvermögen ist im Abschluss um 1.668,5 TEUR auf 1.773,7 TEUR gesunken. Die wesentlichste Ursache hierfür ist der stichtagsbezogene Bestand an flüssigen Mitteln in Höhe von 466,3 TEUR (Vorjahr 2.451,9 TEUR). Zugänge im Anlage- und Umlaufvermögen wurden teilweise aus dem Eigenkapital finanziert. Durch den Jahresfehlbetrag des Berichtsjahres in Höhe von 49,3 TEUR (Vorjahr Überschuss 558,4 TEUR) verringert sich das Eigenkapital der Gesellschaft auf 2.608,1 TEUR (Vorjahr 2.657,3 TEUR). Dies führt in Verbindung mit der Erhöhung der Bilanzsumme zu einer Eigenkapitalquote von 28,3 %. D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor. E. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Zum 31.12.2011 endete der Abfuhrvertrag der ARGE Entsorgung GbR. Durch die Übernahme des linksrheinischen Abfuhrgebietes, sollen seitens der ARS weiterhin Kostensenkungspotenziale gehoben und eine langfristige Qualitätssicherung der bisherigen Dienstleistungen gewährleistet werden. Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Unternehmensfortführung haben, sind derzeit nicht bekannt. Die Gesellschaft ist in das Risikofrüherkennungssystem der Muttergesellschaft eingebunden. Unter Voranstellung der geplanten Entwicklungen prognostiziert die Geschäftsführung für das Planjahr (und Folgejahre) ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 568 TEUR. F. Öffentliche Zwecksetzung und -erreichung Mit der Abfuhr der kommunalen Abfälle sowie der Behältergestellung verfolgt die ARS den Zweck, eine ordnungsgemäße und rechtskonforme Abfallentsorgung im Rhein-Sieg-Kreis darzustellen. Mit der operativen Umsetzung der dazu erforderlichen Aufgaben hat die ARS die öffentliche Zielsetzung erfolgreich abgeschlossen.
Troisdorf, 15. Mai 2012 Ludgera Decking, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011
Anhang für das Geschäftsjahr 2011I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeines Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie der ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Geschäftsführung ist jedoch nach § 9 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages verpflichtet, den Jahresabschluss nach Maßgabe der für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufzustellen. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bilanzierungswahlrechte in Anspruch genommen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Vorräte an Abfallbehältern und Reparaturmaterial werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Einzelwertberichtigungen sind nicht erfolgt. Auf den Ansatz einer Pauschalwertberichtigung wird aufgrund mangelnder Notwendigkeit verzichtet. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum . C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind hierin nicht enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus erbrachten Logistikleistungen, Leistungen in Verbindung mit der Papierverwertung sowie der Abrechnung von Tankumsätzen, der Reparaturkostenerstattungen im Kfz-Bereich und der Leistungsbeziehung aus der Umsatzsteuerorganschaft. Rückstellungen Steuerrückstellungen wurden nach dem Stand des Veranlagungsverfahrens berechnet. Die Ermittlung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des versicherungsmathematischen Gutachtens der Heubeck AG unter Zugrundelegung des von der Deutschen Bundesbank für den 31. Dezember 2011 bekannt gegebenen Abzinsungssatzes für eine mittlere Restlaufzeit von 2 Jahren und unter Anwendung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck. Vermögensgegenstände gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB (Insolvenzgesichertes Wertguthaben gemäß § 8a Altersteilzeitgesetz) mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 110 wurden mit Altersteilzeitverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 167 verrechnet. Es wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung der Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 6 mit Erträgen aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 2 saldiert. In den sonstigen Rückstellungen sind enthalten:
Verbindlichkeiten Die Gliederung der Verbindlichkeiten der ARS nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Pfandrechte und ähnliche Rechte sind nicht als Sicherheit hinterlegt. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bei nachstehend aufgeführten Bilanzposten sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen:
Es wurde ein Steuersatz von 32,28 % angewandt, der sich aus dem kombinierten Ertragssteuersatz aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zusammensetzt. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden nur im Inland erzielt und gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
IISonstige Angaben A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Verträge
Die Verträge mit der RSAG zur Pacht der Betriebshöfe Troisdorf und Miel zur Erbringung der Verwaltungsdienstleistungen sind jeweils mit einer Frist von 12 Monaten zum Jahresende kündbar. B. Organe, Organkredite und Aufwendungen für Organe
Aufwandsentschädigungen von Seiten der ARS haben die Mitglieder des Aufsichtsrates der RSAG in 2011 nicht erhalten. Vorschüsse und Kredite an die Mitglieder der o. g. Organe wurden keine gewährt. C. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der ARS nach § 267 Abs. 5 HGB im Jahr 2011 beträgt 131,75 Mitarbeiter (Vorjahr: 111,0 Mitarbeiter). D. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
E. Sonstige Pflichtangaben Mutterunternehmen ist die Rhein-Sieg Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH, Siegburg. Das Mutterunternehmen stellt für das Geschäftsjahr 2011 einen Konzernabschluss auf, in den die ARS im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen wird. Die über die ARGE Entsorgung GbR abgerechneten Leistungen werden dabei ebenfalls in die Konsolidierung einbezogen. Die Zinsen für das von der RSAG gewährte Darlehen beliefen sich auf € 9.339,92. Die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernanhang.
Troisdorf, den 15. Mai 2012 Ludgera Decking, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ARS AbfallLogistik Rhein-Sieg GmbH, Troisdorf für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dreieich, 15. Mai 2012 Schüllermann
und Partner AG
Dipl.-Volksw. Rainer Reuhl, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Harald Reinhart, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2011Der vorliegende Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 2. Juli 2012 festgestellt. |
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