KTV Speditionsgesellschaft mbH

Monplaisirstraße 11, 39249 Barby, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 114547
Eingetragen
4.11.2004
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungErbringung von LogistikdienstleistungenGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
der Betrieb eines Speditionsunternehmens, Abfertigung und Durchführung von Gütertransporten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Greiwing
seit 20.6.2024
Geschäftsführer
Roland Greiwing
seit 20.6.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Matthias Gehrigk
seit 4.9.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
365.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KTV Speditionsgesellschaft mbH

Barby

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

KTV SPEDITIONSGESELLSCHAFT MBH, BARBY

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 10.460.619,63 6.452.237,26
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.283,86 3.796,33
II. Sachanlagen 10.453.335,77 6.448.440,93
B. UMLAUFVERMÖGEN 2.010.880,91 2.122.330,17
I. Vorräte 37.144,86 134.128,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.797.793,27 1.939.560,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 175.942,78 48.640,44
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 93.888,98 91.890,92
12.565.389,52 8.666.458,35

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.476.158,87 1.100.238,48
I. Gezeichnetes Kapital 365.000,00 365.000,00
II. Kapitalrücklage 1.016.000,00 1.016.000,00
III. Verlustvortrag -280.761,52 -582.406,31
IV. Jahresüberschuss 375.920,39 301.644,79
B. RÜCKSTELLUNGEN 389.568,00 339.089,00
C. VERBINDLICHKEITEN 10.672.221,60 7.173.463,12
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 27.441,05 53.667,75
12.565.389,52 8.666.458,35

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 22.309.656,50 24.258.526,80
2. Personalaufwand 7.044.982,73 7.095.950,83
3. Abschreibungen 1.527.777,85 1.110.046,44
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.887.343,07 15.480.965,94
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.579,92 760,45
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 270.230,12 140.142,24
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 82.123,00 -1,02
8. Ergebnis nach Steuern 502.779,65 432.182,82
9. Sonstige Steuern 126.859,26 130.538,03
10. Jahresüberschuss 375.920,39 301.644,79

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

KTV SPEDITIONSGESELLSCHAFT MBH, BARBY

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: KTV Speditionsgesellschaft mbH
Firmensitz laut Registergericht: Barby
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stendal
Register-Nr.: 114547

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen resultieren in Höhe von 148 T€ aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 15 T€ aus Darlehen der Gesellschafter.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge, Jahresabschlusskosten und Personalaufwendungen.

Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
über einem Jahr
EUR
von mehr als fünf Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.573.600,52 1.621.025,69 5.952.574,83 723.040,11
Vorjahreswerte 4.459.921,82 1.456.869,72 3.003.052,10 964.136,57
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.674.121,26 1.674.121,26 0,00 0,00
Vorjahreswerte 953.696,08 953.696,08 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.227.621,71 1.175.552,45 52.069,26 0,00
Vorjahreswerte 1.673.129,73 1.602.485,78 70.643,95 669,58
Sonstige Verbindlichkeiten 196.878,11 196.878,11 0,00 0,00
Vorjahreswerte 86.715,49 86.715,49 0,00 0,00
10.672.221,60 4.667.577,51 6.004.644,09 723.040,11
Vorjahreswerte 7.173.463,12 4.099.767,07 3.073.696,05 964.806,15

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 56 T€ (Vorjahr: 53 T€) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 1 T€ (Vorjahr: 0 T€) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignung von Sachanlagen, der sowie durch Bürgschaften der Gesellschafter besichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten resultieren im kompletten Umfang aus Darlehen des Gesellschafters.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB

Es bestehen Leasing- und Mietverträge. Daraus ergeben sich mittel- bis langfristig folgende Verpflichtungen:

Leasing
TEUR
Miete
TEUR
Summe
TEUR
2024 1.525 513 2.038
2025 - 2028 1.830 717 2.547
nach 2028 0 252 252
3.355 1.482 4.837

IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen Erträge aus dem Anlagenabgang in Höhe von 786 T€ (Vorjahr: 67 T€).

Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen 62 T€ (Vorjahr: 66 T€).

In den Zinserträgen sind Zinsen an Gesellschafter in Höhe von 6 T€ (Vorjahr: 0 T€) enthalten.

Die Zinsaufwendungen enthalten Zinsen von Gesellschaftern in Höhe von 55 T€ (Vorjahr: 60 T€).

V. SONSTIGE ANGABEN

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2023
EUR
2022
EUR
gewerbliche Mitarbeiter 133 148
kaufmännische Angestellte 16 14
Aushilfen 3 3
Auszubildende 3 2
155 167

Ereignis nach dem Bilanzstichtag

Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, dessen konjunkturelle Folgen sowie etwaige Einflüsse auf die Entwicklung der Gesellschaft lassen sich zurzeit nicht abschließend beurteilen. Insgesamt ist die Gesellschaft mit steigenden Kraftstoffpreisen konfrontiert.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eintraten und Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, lagen nicht vor.

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Michael Falcke, Dipl.-Ingenieur, Barby

Matthias Gehrigk, Dipl.-Kaufmann, Greven

 

Barby, den 4. Juni 2024

Michael Falcke

Matthias Gehrigk

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.513,30 8.142,05 0,00 0,00 45.655,35
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.796.633,70 0,00 0,00 0,00 5.796.633,70
Technische Anlagen und Maschinen 176.446,77 4.750,00 0,00 0,00 181.196,77
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.910.117,32 6.380.283,85 20.252,94 2.413.675,67 10.896.978,44
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.252,94 0,00 -20.252,94 0,00 0,00
12.903.450,73 6.385.033,85 0,00 2.413.675,67 16.874.808,91
12.940.964,03 6.393.175,90 0,00 2.413.675,67 16.920.464,26
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.716,97 4.654,52 0,00 38.371,49
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.741.343,08 221.894,19 0,00 2.963.237,27
Technische Anlagen und Maschinen 74.782,99 15.297,51 0,00 90.080,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.638.883,73 1.285.931,63 1.556.659,99 3.368.155,37
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.455.009,80 1.523.123,33 1.556.659,99 6.421.473,14
6.488.726,77 1.527.777,85 1.556.659,99 6.459.844,63
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.283,86 3.796,33
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.833.396,43 3.055.290,62
Technische Anlagen und Maschinen 91.116,27 101.663,78
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.528.823,07 3.271.233,59
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 20.252,94
10.453.335,77 6.448.440,93
10.460.619,63 6.452.237,26

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

KTV SPEDITIONSGESELLSCHAFT MBH, BARBY

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 nach wie vor durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt. Auch die Energiepolitik der derzeitigen Bundesregierung machte sich im Jahr 2023 weiterhin negativ bemerkbar. Konnte in Deutschland für das Jahr 2022 noch ein Wirtschaftswachstum von 1,8 % verzeichnet werden, so schrumpfte die Wirtschaft im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %.

Gegenüber dem Vorjahr ging die Inflationsrate zwar etwas zurück, bewegte sich aber auch im Jahr 2023 weiterhin auf einem hohen Level. Auf das ganze Jahr gesehen lag die Preissteigerungsrate bei 5,9 %, die höchsten Teuerungsraten wurden in den Monaten Januar und Februar mit jeweils 8,7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet.

Die Energiepreise bewegten sich im Jahr 2023 nach wie vor auf einem hohen Niveau. Der Preisindex für Sekundärenergie notierte im Jahr 2023 bei durchschnittlich 166,1 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahr lag der Index damit zwar um rund ein Viertel (-24,6 %) niedriger, nachdem er im Jahr 2022 allerdings noch um fast zwei Drittel (+65,8 %) gestiegen war.

Analog hierzu sind die durchschnittlichen Kraftstoffpreise für Diesel in Deutschland im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr zwar um 11,5 % gesunken, nachdem die Preise in 2022 im Vergleich zu 2021 um durchschnittlich 40,5 % gestiegen sind.

Insgesamt waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 nach wie vor nicht gut.

In der Nachbetrachtung war die wirtschaftliche Situation in der Logistikbranche nicht von der Gesamtwirtschaft losgekoppelt. Im Jahr 2023 ging die Entwicklung im Wirtschaftsbereich Logistik um real 2,0 % im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Für 2024 erwartet der Gipfel der Logistikweisen in seinem Herbstgipfel 2023 einen weiteren Rückgang der Entwicklung der Logistikbranche um real 3,5 %. Zwar wird mit einer Erholung der Transportleistung um 3,5 % erwartet, dem gegenüber wird jedoch auch weiterhin mit einer Steigerung der Preiskurve gerechnet. So geht man davon aus, dass die Personalkosten weiterhin auf hohem Niveau zulegen werden. Neben den Tarifabschlüssen fallen zusätzliche indirekte Kosten für Gewinnung, Bindung und Entwicklung der Beschäftigten an. Weiterhin ist für 2024 mit deutlich höheren Mautkosten zu rechnen.

2. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

2.1. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft verzeichnete in 2023 einen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr von 2,2 %. Dabei war ein Anstieg in den Geschäftsbereichen Lager und Handel zu verzeichnen, der Speditionsbereich war mit 14,2 % rückläufig.

2.2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.2.1. Ertragslage

Die Betriebsleistung, die sich aus Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen ergibt, erhöhte sich um 6,2 % von 24.591 T€ auf 26.117 T€.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 993 T€ erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge resultierten im Wesentlichen aus der Veräußerung von Sachanlagevermögen, die sich im Vergleich zum Vorjahr um 718 T€ erhöht haben.

Der Betriebsaufwand erhöhte sich im Vergleich zur Betriebsleistung unterproportional von 24.019 T€ auf 25.395 T€ (+5,2 %). Dies entspricht 98,1 % der Betriebsleistung (Vorjahr 97,7 %). Die Aufwendungen für Transport und Logistikdienstleistungen durch Fremdunternehmer sanken um 29,6 % von 1.439 T€ auf 1.013 T€. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter sank von 167 im Vorjahr auf 155. Die Personalaufwandsquote verbesserte sich auf 28,3 % (Vorjahr 29,1 %). Die Abschreibungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 418 T€ auf 1.528 T€ (Vorjahr 1.110 T€), da die Fahrzeugfinanzierung vermehrt durch Darlehnsaufnahme stattfindet, anstatt wie in den Vorjahren durch Leasing. Das Betriebsergebnis betrug 723 T€ (2,8 % der Betriebsleistung) gegenüber 441 T€ (1,8 % der Betriebsleistung) im Vorjahr.

Das Finanzergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um 126 T€ von -139 T€ auf -265 T€.

2.2.2. Vermögens- und Finanzlage

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich von 6.448 T€ auf 10.453 T€. Das langfristig gebundene Vermögen erhöhte sich auf 83,2 % (Vorjahr 74,5 %) der Bilanzsumme.

Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses in Höhe von 376 T€ beläuft sich das Eigenkapital der Gesellschaft auf 1.476 T€ (Vorjahr 1.100 T€). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft verminderte sich von 12,7 % auf 11,7 % der Bilanzsumme.

Der Jahres-Cash-Flow verbesserte sich im Berichtsjahr um 492 T€ auf 1.904 T€ (Vorjahr 1.412 T€).

3. Chancen- und Risikobericht

3.1. Allgemeine Risiken der künftigen Entwicklung

Risiken bestehen weiterhin aufgrund der Ukraine-Krise und den daraus entstehenden Kostensteigerungen. Die erwartete wirtschaftliche Entwicklung wird in Deutschland 2024 nach den Einschätzungen des IFO-Instituts bei einer leichten Steigerung von 0,2 % liegen, somit wird die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wohl zu keiner allgemeinen positiven Unterstützung beitragen. Für das Jahr 2025 wird mit einem Wachstum von 1,5 % gerechnet. Die Gesellschaft hat sämtliche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um den Betrieb vor Risiken zu schützen. In den ersten vier Monaten des Jahres lässt sich noch kein wesentlicher negativer Einfluss auf das Unternehmen feststellen.

Direkte Währungsrisiken bestehen nicht, da alle Geschäfte in Euro abgewickelt werden. Indirekt bestehen jedoch Währungsrisiken über den Ölpreis. Der Kostenfaktor Diesel macht 28 % der Frachtkosten im Unternehmen aus.

Durch das interne Forderungsmanagement und kurze Mahnrhythmen konnten Forderungsausfälle vermieden werden.

Für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist die Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit der IT-Systeme von entscheidender Bedeutung. IT-Risiken bestehen durch den möglichen Ausfall von operativen und administrativen IT-Systemen, die die Geschäftsabwicklung erheblich beeinträchtigen. Zur Begrenzung der IT-Risiken erfolgt eine laufende Bewertung existierender Gefährdungen für die Datensicherheit und die IT-Infrastruktur. Um die IT-Systeme sicher zur Verfügung stellen zu können, werden erforderliche Schutzmaßnahmen getroffen, alle relevanten IT-Dienstleister werden auf ihre Sicherungsmaßnahmen befragt und analysiert.

3.2. Allgemeine Chancen der künftigen Entwicklung

Der Ausbau der Value-Added-Services ist eine wesentliche Chance für die Gesellschaft. Es sollen weitere Angebote in diesem Bereich geschaffen werden. Zukünftig wird auch die Zusammenarbeit innerhalb der Greiwing-Gruppe verstärkt. Die Greiwing logistics for you GmbH hat einen erhöhten Bedarf an Transporten von verpackter Ware.

Daneben bietet eine starke Nutzung der Digitalisierung erhöhte Wachstumschancen. Durch eine erhöhte Transparenz, effektive Nutzung der Ressourcen und der Verringerung von Fehlern, kann eine Fokussierung auf die Kernkompetenzen stattfinden.

4. Sonstiges

Zum 2. Januar 2024 hat Frau Cornelia Falcke ihre Anteile im Rahmen einer Nachfolgeregelung an der Gesellschaft an die Greiwing logistics for you GmbH, Greven, verkauft. Seitdem ist die Greiwing logistics for you GmbH alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft.

Die Gesellschaft ist in das Nachhaltigkeitsmanagement der Greiwing-Gruppe eingebunden. Gemeinsam werden in den nächsten Jahren die Schritte eingeleitet, um das Thema Nachhaltigkeit auf ein gutes Fundament zu stellen. Im Jahr 2024 wird die Erstellung des ersten Nachhaltigkeitsberichtes erfolgen und es wird mit dem Aufbau für die Infrastruktur von Ladetechnologie für E-PKW's begonnen.

Als weiteren Entwicklungsschritt hat die Gesellschaft im Jahr 2020 ein Qualitätsmanagementsystem aufgebaut und ist seit Oktober 2020 nach ISO 9001 zertifiziert. Die Rezertifizierung wurde in 2022 erfolgreich durchgeführt, die Gesellschaft ist seit 2024 mit in die Auditierungsmatrix der Greiwing logistics for you GmbH aufgenommen.

5. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft hat eine Zweigniederlassung in Greven errichtet.

6. Personal

Im Jahresdurchschnitt waren 155 Mitarbeiter (Vorjahr 167) beschäftigt. Ein unveränderter Schwerpunkt der Personalarbeit ist die Beschaffung, Entwicklung und Qualifikation von Mitarbeitern und Führungskräften. Gerade die demographische Entwicklung, besonders im Bereich Berufskraftfahrer, zwingt die Gesellschaft zu innovativen Ansätzen in den Bereichen der Beschaffung und Ausbildung. Neben der Kampagne "Mitarbeiter werben Fahrer" wurde ein Prämiensystem eingeführt, um den Beruf attraktiver zu machen.

7. Prognosebericht

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen für das Jahr 2024 momentan mit einer etwas verschlechterten wirtschaftlichen Lage als noch im Winter 2023. Ihre Konjunkturprognose haben sie aktuell auf 0,2 % abgesenkt, im Winter 2023 sind sie noch von einem Wachstum der Konjunktur von 0,9 % ausgegangen. Die Inflationserwartung für 2024 liegt bei 2,3 % und für das Jahr 2025 bei 1,6 %. Diese Entwicklung wird sich unseres Erachtens im Jahr 2024 nicht voll auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirken. Das Volumen der selbst ausgeführten Transportleistungen wird sich verringern, da die KTV Speditionsgesellschaft mbH Fahrzeuge abbauen muss, da sie auf Grund des Fachkräftemangels, nicht mehr genügend Fahrer findet.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine positive Geschäftsentwicklung erwartet. Diese Entwicklung ist auf die im Jahr 2023 durchgeführte Preissteigerung bei den Kunden und die weiteren konsequenten Prozessoptimierungen zurückzuführen. Zudem profitierte die Gesellschaft vom Ausbau der Lageraktivitäten, am Standort Söhlingen wurden weitere Flächen angemietet. Außerdem hat die Greiwing logistics for you GmbH einen erhöhten Bedarf an Transporten von verpackter Ware. Dennoch wird bei einer Umsatzsteigerung aufgrund von Kostensteigerungen nur mit einem Geschäftsergebnis unter dem Niveau von 2023 gerechnet.

Die ersten vier Monate verliefen entsprechend unserer Erwartungen. Derzeit können wir nicht abschätzen, ob und in welchem Umfang die hohen Zinsen noch Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung haben werden, eine deutliche Leitzinssenkung wäre aber sicherlich ein positives Signal an die Kundschaft der Gesellschaft und würde dem Geschäftsverlauf einen positiven Aufwind geben.

Seit der Übernahme der Anteile wird verstärkt daran gearbeitet die Prozesse innerhalb der Greiwing-Gruppe zu vereinheitlichen, um so die Effizienz zu steigern und Synergien zu heben.

 

Barby, den 4. Juni 2024

Michael Falcke

Matthias Gehrigk

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KTV Speditionsgesellschaft mbH, Barby

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KTV Speditionsgesellschaft mbH, Barby, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KTV Speditionsgesellschaft mbH, Barby, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Greven, 4. Juni 2024

Horn, Nick und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Eric Sickmann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 7. Juni 2024 festgestellt.

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