Verreet-Beteiligungsgesellschaft mbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 2213
Eingetragen
14.4.1948
Branche
Herstellung von Drahtwaren, Ketten und FedernHerstellung von SeilerwarenHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Drahtseilen, Hanfseilen und Ketten aller Art sowie die Vermietung von Gegenständen.

Historie

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Management

NameRolle
Beate Verreet
seit 18.5.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Erben nach Frau Konsul Elisabeth VERREET
Germany
881.900 DM
83.49%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Verreet-Beteiligungsgesellschaft mbH

Limbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ



AKTIVA

31.12.2010
Euro

31.12.2009
Euro

A. Anlagevermögen

1.219.001,08

1.233.250,90

I. Sachanlagen

25.378,00

27.751,00

II. Finanzanlagen

1.193.623,08

1.205.499,90

B. Umlaufvermögen

21.571.957,36

38.018.294,13

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


8.940.345,78


6.253.461,61

II. Wertpapiere

0,00

13.426.431,28

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks


12.631.611,58


18.338.401,24

C. Rechnungsabgrenzungsposten

0,00

146,99

Summe Aktiva

22.790.958,44

39.251.692,02



PASSIVA

31.12.2010
Euro

31.12.2009
Euro

A. Eigenkapital

18.908.202,88

32.227.507,57

I. Gezeichnetes Kapital

1.554.327,32

1.554.327,32

abzgl. Eigene Anteile

-1.013.942,93

0,00

II. Gewinnrücklagen

1.013.942,93

13.426.431,28

III. Bilanzgewinn

17.353.875,56

17.246.748,97

B. Sonderposten mit Rücklageanteil

2.104.719,27

2.104.719,27

C. Rückstellungen

1.255.185,94

3.552.658,19

D. Verbindlichkeiten

522.850,35

1.366.806,99

Summe Passiva

22.790.958,44

39.251.692,02

ANHANG

1. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss der Verreet-Beteiligungsgesellschaft mbH wurde gemäß §§ 242 ff und §§ 264 ff HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages erstellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Vermerke, ebenso die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang anzubringen sind, werden ausschließlich im Anhang aufgeführt.

Zum 1. Januar 2010 wurde der Jahresabschluss auf die neuen Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) angepasst. Daher konnte der Grundsatz der Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisstetigkeit nicht vollständig angewandt werden (Art. 67 Abs. 8 Satz 1 EGHGB).

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Einzelnen folgende Grundsätze und Methoden angewandt:

2.1. Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt.

Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode und wurden unter Bezug auf die branchenüblichen Nutzungsdauern errechnet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten mehr als 150,00 EUR jedoch nicht mehr als 410,00 EUR betragen, werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Im Jahr 2009 wurden geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten mehr als 150,00 EUR jedoch nicht mehr als 1.000,00 EUR betrugen, gemäß § 6 Abs. 2 a EStG im Jahr des Zugangs in einen Sammelposten eingestellt, welcher im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den vier Folgejahren mit je 20 % aufgelöst wird. Die Auflösung des Sammelpostens wird planmäßig fortgeführt.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit der niedrigere beizulegende Wert nicht zwingend anzusetzen war.

2.2. Umlaufvermögen

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt.

Dem Ausfallrisiko wird durch Einzelwertberichtigungen zu Forderungen Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalwerten angesetzt.

2.3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Nennbetrag.

Die eigenen Anteile werden gemäß § 272 Abs. 1a Satz 1 HGB mit ihrem Nennbetrag offen von dem Posten "Gezeichnetes Kapital" abgesetzt.

Die anderen Gewinnrücklagen beinhalten die Rücklage wegen eigener Anteile. Sie wurde in Höhe des Nennbetrags der eigenen Anteile gebildet.

2.4. Sonderposten mit Rücklageanteil

Bei dem ausgewiesenen Betrag handelt es sich um einen Sonderposten mit Rücklageanteil gemäß § 6 b EStG. Bei der Veräußerung von Grund und Boden sowie von Gebäuden sind im Jahr 2007 Buchgewinne entstanden, in deren Höhe der Sonderposten mit Rücklageanteil gebildet wurde.

2.5. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen sind nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "projected unit credit method" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die "Richttafeln von 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird erstmalig ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 5,25 % zum 31. Dezember 2009 und 5,15 % zum 31.12.2010 bei der Bewertung zu Grunde gelegt. Gehalts-, Renten- und sonstige Trends sind jeweils mit 0,00 % angesetzt.

Aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag von 2.171,00 EUR, der im Geschäftsjahr in vollem Umfang den Pensionsrückstellungen zugeführt wird.

Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

2.6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1. Angaben zu Fälligkeiten der Forderungen

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 59.692,00 EUR eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen 8.083.383,19 EUR und sind innerhalb eines Jahres fällig. Hiervon betreffen 466.143,58 EUR zugleich Forderungen gegen Geschäftsführer.

3.2. Angaben zu Sicherheiten und Fälligkeiten der Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten haben 487.258,25 EUR eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 6.309,65 EUR.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen 475.192,00 EUR und sind innerhalb eines Jahres fällig.

4. Ergänzende Angaben

4.1. Organe der Gesellschaft

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung wahrgenommen durch Herrn Prof. Dr. Joseph Verreet, Hochschullehrer, Wahlstedt.

Herr Prof. Dr. Joseph Verreet hat Einzelvertretungsbefugnis und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

4.2. Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabe c HGB

Gewährte Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 466.143,58 EUR. Die gewährten Kredite werden mit 0,25 %-Punkten über dem mittleren Quartalszinssatz für Festgelder verzinst. Im Geschäftsjahr waren dies für die Quartale 1 bis 4: 1,56 % p.a., 1,70 % p.a., 1,57 % p.a. sowie 1,45 % p.a. Im Geschäftsjahr stehen Zugängen von 466.143,58 EUR keine Rückzahlungen gegenüber.

4.3. Ergebnisverwendung

Der ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 107.126,59 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Prof. Dr. Joseph Verreet

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 27.02.2012

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