Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 83510
Vorher
Fit7Eleven GmbH
Eingetragen
16.7.2008
Branche
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.Betrieb von SportanlagenHerstellung von Sportgeräten
Gegenstand
Betrieb von Fitness-Studios in gemieteten oder eigenen Räumen sowie der Handel mit Fitness-Geräten.

Historie

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Management

NameRolle
Christina Labusek
seit 28.6.2023
Geschäftsführer
Markus Fritz
seit 16.7.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Fritz Foundation GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Fritz Foundation GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

FITSEVENELEVEN GmbH

Eschborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs, Geschäftsergebnisse und der Lage des Unternehmens

I. Grundlagen des Unternehmens

Die FITSEVENELEVEN GmbH wurde im Jahr 2008 gegründet und startete mit Ihrem ersten Club in Eschborn, mit dem Ziel eine moderne Fitness Studio-Kette im Rhein-Main-Gebiet zu betreiben. Im Jahr 2019 werden durch die FITSEVENELEVEN GmbH bereits 17 Clubs betrieben.

Die Positionierung der Studios wird anhand geografischer, demografischer und wirtschaftlicher Faktoren getroffen, sodass im jeweiligen Einzugsgebiet die erforderlichen Leistungen angeboten und die Preise sich anhand der jeweiligen Kaufkraft in dem Einzugsgebiet orientieren.

Die Struktur der FITSEVENELEVEN GmbH basiert auf einem Label-Prinzip. Die Clubs werden in den vier Kategorien Red-, Black-, Pink- und White Label betrieben und unterscheiden sich durch ein differenziertes Preis-Leistungsangebot. Die monatlichen Beiträge befinden sich in der Spanne vom "low-budget-segment" (Red Label) mit rd. EUR 30,00 bis zum "premium-segment" (White Label) mit rd. EUR 90,00.

Die FITSEVENELEVEN GmbH ist eine 100%tige Tochtergesellschaft der Fritz Foundation GmbH, Schwalbach am Taunus. Die FITSEVENELEVEN Gruppe ist aufgrund ihrer Größe nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet.

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2019 war ein weiteres sehr erfolgreiches Jahr, das von einem steten Wachstum sowohl in den bestehenden, als auch in den neuen Clubs geprägt wurde. Die FITSEVENELEVEN GmbH hat die Profitabilität der Bestandsclubs weiter ausgebaut und wurde zudem durch die Anfang/Mitte 2019 eröffneten Clubs weiter gestärkt. Das Jahr 2019 wurde wieder dazu genutzt, die älteren Anlagen neu zu gestalten, aufzuwerten und mit neuem Equipment auszustatten. Die Kosten der Renovierungen und Neu-Anschaffungen wurden durch die durchweg profitablen Standorte kompensiert.

b) Branchenentwicklung

Aufgrund der stabilen Einkommenserwartung wird das Konsumklima, gemäß GfK für 2020 insgesamt als stabil prognostiziert.

Nach Jahren des Wachstums schloss der Gesamtmarkt auch zum Ende des Jahres 2019 mit einer Mitgliedersteigerung von 5,1 Prozent zum Vorjahr ab. In Zahlen ausgedrückt entspricht dies 11,66 Millionen Mitgliedern, die insgesamt einen Umsatz von 5,51 Milliarden Euro generieren. Dies entspricht einer Steigerung von 3,37 Prozent.

Die FITSEVENELEVEN GmbH betrachtet in ihren Planungen für das Jahr 2020 nicht primär den gesamtdeutschen Raum, sondern das wirtschaftlich und finanziell sehr starke Rhein-Main-Gebiet, als Indikator der Marktentwicklung. Das Bundesland Hessen gehört mit einer Reaktionsquote in Höhe von 14,6 Prozent (+ 0,9 Prozent zum Vorjahr) deutschlandweit zu den Bundesländern, mit einem erhöhten Interesse an Fitness. Das Rhein-Main-Gebiet erzielt durch den Zuzug von Pendlern und dem Ballungszentrum in der Stadt Frankfurt rund um die Bankentürme, nochmal ein anderes Level an Fitnessinteressenten, was die hohe Dichte an Fitnessanlagen rechtfertigt. Bezieht man Pendler die in Frankfurt am Main in einer Fitnessanlage angemeldet sind in die Reaktionsquote mit ein, so gelangt man hier auf einen Wert von über 20 Prozent, womit man über der Reaktionsquote der Hansestadt Hamburg 19,2 Prozent liegt.

C) Geschäftsverlauf

Nach dem Jahr der Konsolidierung in 2018, zählte das Jahr 2019 wieder zu einem der intensiven Wachstumsjahren, hinsichtlich der Eröffnung neuer Standorte. Im Fokus waren hier wiederum Clubs im Rhein-Main-Gebiet, welche die bereits sehr starke Basis der Kette weiter ausbaut.

Trotz einiger Renovierungskosten sowie den Kosten für neues Equipment, konnte die EBIT-Marge auf einem konstant hohen Niveau gehalten werden und zeigt die Stärke und kompakte Basis des Unternehmens.

1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2019 erzielte die FITSEVENELEVEN GmbH einen Umsatz in Höhe von rund 24,0 Mio. Euro (Vorjahr rund 20,0 Mio Euro). Das im Vorjahr geplante deutliche Umsatzwachstum konnte bei einem Anstieg um rund 20 Prozent erreicht werden. Die Umsätze der Clubs verteilen sich dabei relativ gleichmäßig über alle Standorte, was auch die Stärke und Risikodiversifizierung des Unternehmens unterstreicht.

Über die gesamte Fitnessbranche hinweg stellen die Personal- und Mietaufwendungen einen hohen Kostenanteil dar. Der Personalkostenanteil der FITSEVENELEVEN GmbH lag im Geschäftsjahr 2019 bei durchschnittlich 13,8 Prozent am Umsatz und damit unter dem Bundesdurchschnitt der Kettenbetriebe mit 28,6 Prozent. Die Personalkosten konnten demnach gesenkt werden, wodurch der Anteil am Umsatz, zusätzich bedingt durch die Umsatzsteigerung, deutlich gesunken ist. Die Raumkosten machten 26,2 Prozent am Umsatz aus (Vorjahr: 26,7 Prozent).

Durch die Expansion im Rhein-Main-Gebiet profitiert die FITSEVENELEVEN GmbH auch bei den Kostenfaktoren von Synergieeffekten. So sind die Werbekosten in Form von Marketingkosten trotz der Vielzahl an Clubs weiterhin sehr gering und liegen mit 2,5 Prozent wieder unter dem Wert des Vorjahres.

Die EBIT Marge konnte mit nun 16,6 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2018 (10,3 Prozent), wieder gesteigert werden und unterstreicht nochmals, dass die Expansion die Basis des Unternehmens nachhaltig gestärkt hat.

Das EBIT beläuft sich in 2019 auf 4,0 Mio. Euro (Vorjahr 2,1 Mio. Euro) und konnte dann entsprechend der Erwartungen aus 2018 eines deutlichen Wachstums des Ergebnisses um 92 Prozent gesteigert werden.

2. Finanzlage

Die Finanzlage der FITSEVENELEVEN GmbH ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist permanent darauf ausgerichtet, die Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und die Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Der operative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr TEUR 4.580.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf TEUR -1.821 und ergibt sich im Wesentlichen aus den Investitionen und aus den Abschreibungen auf das Anlagevermögen (TEUR -1.751).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf TEUR -2.899.

Grundsätzlich werden sämtliche Investitionen aus dem operativen Cash-Flow finanziert. Je nach Geschwindigkeit des Wachstums der FITSEVENELEVEN GmbH werden auch Bankdarlehen genutzt, die aber schnellstmöglich wieder durch Einnahmen der neuen Clubs getilgt werden.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.753 auf TEUR 11.749.

Diese Veränderung ergibt sich aus folgenden gegenläufigen Entwicklungen:

a) Aktiva

Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 1.858 auf TEUR 2.294 resultiert im Wesentlichen aus der Weitergabe von liquiden Mitteln.

Die Minderung der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 425 auf TEUR 276 resultiert im Wesentlichen aus dem Ausgleich von Steuerrückstellungen sowie im Zusammenhang mit der Körper- und Gewerbesteuerorganschaft sowie der geringeren Forderungen ggü. des Geschäftsführers um TEUR 123.

Die flüssigen Mittel bestehend aus Bankguthaben belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 827 (Vorjahr TEUR 1.013).

b) Passiva

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages beläuft sich das Eigenkapital unverändert auf TEUR 2.937. Aufgrund des Anstiegs der Bilanzsumme, reduziert sich folglich die Eigenkapitalquote von 29 Prozent auf nunmehr 25 Prozent.

Die Zunahme der Sonstigen Rückstellungen um TEUR 51 auf TEUR 885 resultieren im Wesentlichen aus den gestiegenen Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen, ausstehende Rechnungen, Personalkostenrückstellungen sowie Kosten für die Abschusserstellung und Prüfung.

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 560 auf TEUR 1.835, ist nahezu vollständig aus der Ergebnisabführung an die Fritz Foundation GmbH zurückzuführen und den damit verrechneten Weitergaben von liquiden Mitteln sowie der Übernahme von Kosten aus Lieferungen und Leistungen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und EBIT-Marge. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBIT-Marge und den Cashflow heran.

Die EBIT-Marge konnte im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozentpunkte gesteigert werden und beträgt 16,6 Prozent. Die prognostizierte leichte Steigerung konnte damit übertroffen werden. Die Steigerung der Umsatzrendite um ca. 6 Prozentpunkte ist insbesondere durch einen Ausbau des Umsatzes bei unterproportional steigenden Kosten begründet. Der operative Cash-Flow beläuft sich auf TEUR 4.580 und damit TEUR 1.850 über dem des Vorjahres.

III. Zweigniederlassungsbericht

Die FITSEVENELEVEN GmbH verfügt in 2019 neben dem Hauptsitz in Eschborn über Studios in

Eschborn

Frankfurt-Kalbach

Frankfurt Sachsenhausen

Bad Homburg vor der Höhe

Schwalbach am Taunus

Frankfurt Riedberg

Frankfurt Stadtmitte (Zeil)

2 x Frankfurt Hanauer Landstraße

Hofheim am Taunus

Sulzbach (Main-Taunus-Zentrum)

Frankfurt Stadtmitte (Taunus Turm)

Frankfurt Stadtmitte (Mainzer Landstraße)

Frankfurt Nordend

Frankfurt Bornheim

Offenbach

Frankfurt Riedberg (II)

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Aufgrund der Marktentwicklung sieht die FITSEVENELEVEN GmbH weiterhin sehr gute Chancen, vom steigenden Bedarf an aktiver Gesundheitsvorsorge zu profitieren, vor allem aufgrund der Konzentration auf das Everybody-Discountsegment.

Der Markt hat sich in den letzten Jahren dennoch verändert, der Druck durch die Mitbewerber hat sich erhöht, die Ansprüche der Mitglieder ebenso.

Durch die höheren Anforderungen der Mitglieder und die Vielzahl an anderen Fitnessclubs im Rhein-Main-Gebiet, gilt es den Servicegedanken bezüglich der Betreuung der Mitglieder aufrechtzuerhalten und stetig zu verbessern. Es kommen stets neue Trainingsformen auf den Markt, die die Fitnessbranche abdecken muss. Besonders wichtig ist es daher auch, das Personal zu schulen um den Kunden die bestmögliche Betreuung garantieren zu können und dementsprechend langfristig an das Unternehmen zu binden. Die FITSEVENELEVEN GmbH nutzt dazu eigene Schulungskonzepte in den Bereichen Sales und Service und bedient sich bei der Besetzung wichtiger Stellen, aus einem eigenen Pool an Mitarbeitern. Der große Vorteil dabei ist die langfristige Bindung der Mitarbeiter, welche den Spirit der Marke in sich tragen und weitervermitteln, sowie die Zeit- und Kostenersparnis beim Recruiting, der Einarbeitung und Anlernung externer Personen.

Das Mitglied möchte flexibel sein, jede Sportart im Club ausüben und während der Trainingszeit immer eine Ansprechperson parat haben, welche betreut und unterstützt, um die gewünschten Ziele erreichen zu können. Diesen Herausforderungen stellt sich die FITSEVENELEVEN GmbH und ist dabei, Lösungen zu erarbeiten und mit der Zeit zu gehen. Ende 2019 wurden dabei bereits erste Lösungen in Testumgebungen durchgeführt um Probleme und sonstige technische Herausforderungen vor dem Start an den echten Mitgliedern zu beheben. Mitte 2020 sollen dann die neuen Konzepte erstmalig in den Betriebsstätten umgesetzt werden und die Betreuung am Kunden auf ein neues Level heben.

Sowohl in den Bestandsclubs als auch in den neuen Clubs sieht die FITSEVENELEVEN GmbH noch Potential für ein weiteres Mitgliederwachstum. Dennoch rüstet das Unternehmen sich auf eine Marktsättigung. Ziel ist es, das Risiko Ihres Geschäftes zu diversifizieren. Die FITSEVENELEVEN GmbH arbeitet daher stets an der Erweiterung seines Produktportfolios, um kurz- und mittelfristig auf dem Fitness- und Gesundheitsmarkt möglichst breit aufgestellt zu sein. Die Marksättigung erfordert umso mehr den Service am Bestandskunden weiter zu verbessern, da unter anderem durch die Vielzahl der Mitbewerber im Marktgebiet der Kampf um neue Mitglieder langwieriger und folglich teurer wird.

Weiteres Ziel des Unternehmens ist die Expansion mit bis zu drei neuen Standorten in der mittelbaren Zukunft im Rhein-Main-Gebiet und erweitertem Umkreis. Durch den hohen Bekanntheitsgrad als Marktführer im Rhein-Main-Gebiet und die Ertragsstärke der Clubs im operativen Geschäft, kann die FITSEVENELEVEN GmbH ihre Anlaufkosten für die Investition in neue Clubs sehr gering halten. Mittelfristig prüft die Kette aber auch die überregionale Expansion der Marke und ihrer Produkte in Städte und Regionen, die auf Basis der Geodaten, über die entsprechende Zielgruppe und Kaufkraft verfügen und sich perfekt in das Netzwerk der bisherigen Clubs integrieren.

Die Chancen und Risiken innerhalb der Expansion bewegen sich im Gleichschritt. Bei der Auswahl der Standorte werden wichtige Parameter angewandt um die notwendige Zielgruppe möglichst genau zu identifizieren und somit die Lage des Standortes bestmöglich zu verifizieren. Eröffnet die FITSEVENELEVEN GmbH einen neuen Standort, so ergibt sich stets das Risiko einer Unterdeckung bis zum ersten Ziel, dem Break-Even. Je länger dieser Zeitraum, desto länger müssen andere Studios der Kette den Verlust tragen. Die große Chance aber ist es ebenso, dass ein Standort schnell schwarze Zahlen schreibt und somit sofort einen Mehrwert für das Unternehmen bringt. Die Kette hat ihre Produkte und die damit verbundenen Kosten, auf Basis vergangener Werte skalierbar machen können. Durch die Erfahrungen aus den vergangenen Eröffnungen, kann das Risiko des Verlustes durch die "Anschubfinanzierungen" planbarer gemacht werden.

Im Großen und Ganzen sieht die FITSEVENELEVEN GmbH für das kommende Jahr keine bestandsgefährdenden Risiken. Die vergangenen Jahre der Expansion haben eine gesunde Basis geschaffen, um das originäre Wachstum der Kette zu finanzieren und zu tragen.

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens beurteilen wir auf Basis der vor der Coronavirus-Krise erstellten Planung für das Geschäftsjahr 2020 positiv. Für 2020 ist danach ein leichtes Umsatzwachstum und ein leichter Anstieg des Ergebnisses vor Ergebnisabführung geplant.

Jedoch muss die andauernde, branchenübergreifende "Corona" Pandemie neu in den Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 mit einbezogen werden.

a) Corona Pandemie

Die Corona Pandemie trifft nicht nur die Fitnessbranche hart, sondern wird ebenso nachhaltige Auswirkungen auf alle Zweige der deutschen Wirtschaft haben. Sie trifft folglich nicht nur solche Unternehmen die Sportstätten betreiben, vielmehr auch den zahlenden Kunden selbst, der mit seinen Mitgliedsbeiträgen zu den letztjährigen Umsatzsteigerungen des Gesamtmarktes, aber auch der FITSEVENELEVEN GmbH selbst, gesorgt hat.

Die FITSEVENELEVEN GmbH wurde wie wahrscheinlich alle anderen Fitness Betreiber von heute auf morgen vor vollendete Tatsachen in Form der Schließungen sämtlicher Anlagen gestellt und somit zu einem noch nie da gewesenen Krisenmanagement gezwungen. Die Gesellschaft musste ihre Studios wegen der Pandemie vom 18. März 2020 bis zum 14. Mai 2020 schließen. Diese Maßnahmen führen zu einer nicht planbaren Komponente in der Strategie, insbesondere der Expansionsvorhaben der gesamten Kette, vor allem die der FITSEVENELEVEN GmbH.

Die FITSEVENELEVEN GmbH sieht sich grundsätzlich gut aufgestellt für diese Zeit, ist natürlich aber ebenso abhängig davon, wie lange die Schließungen anhalten und der damit verbundenen Ertragsverlust in Form von Kündigungen, oder Ruhezeiten, ausfällt. Besonders eine schnelle, zuvorkommende und verständnisvolle Kommunikation sind in dieser ersten Phase der Schließung das A und O, um den Kunden über die Krise hinaus langfristig zu halten und höhere Ertragsausfälle zu vermeiden. Aus diesem Grunde wurde als eine der ersten Maßnahmen ein Team für das Beschwerde-Management aufgestellt, welches täglich Anrufe, Mails und sonstige Anfragen bearbeitet, sodass der Kunde zeitnah eine Antwort auf seine Fragen erhält. Das Team setzt sich durchweg aus internen Mitarbeitern der Clubs zusammen, welches über den täglichen Kundenkontakt im operativen Geschäft, bereits Vorerfahrungen allgemeinen Beschwerdemanagement bzw. Service am Kunden besitzt und daher auch keine Einarbeitungszeit benötigt.

Darüber hinaus wurden sämtliche wirtschaftliche Maßnahmen ergriffen um die "burn-rate" des Unternehmens zu minimieren und den kaum planbaren Ertragsausfall bestmöglich zu kompensieren. Darunter fallen u.a. die Inanspruchnahmen des Kurzarbeitergeldes primär für Mitarbeiter aus den Betriebsstätten, Steuerstundungen, Mietstundungen für ausgewählte Standorte, Reduzierung der Kosten für geplante Renovierungen, Senkung des Marketingaufwandes für bestimmte Medien etc.. Daneben wurden frühzeitig auch sämtliche Kapitalgeber kontaktiert und wie weichen für mögliche Inanspruchnahmen von Fremdkapital eingeleitet, sodass die Reserven für ein "worst-case" Szenario ausreichen und der Geschäftsbetrieb nicht gefährdet wird.

Grundsätzlich ist die FITSEVENELEVEN GmbH davon überzeugt, dass sich das große Netzwerk und die Markenstärke, in Form des Netzwerks mit 16 Clubs im Raum Frankfurt am Main, positiv auf die Treue der Mitglieder auswirkt und die Ertragslage aus diesem Grunde auch relativ stabil bleibt. Grundsätzlich ist das Mitglied nicht verpflichtet für die Zeit der Nicht-Nutzung des Angebots zu zahlen. Genau dieser Aspekt macht die Planung der Liquidität und der weiteren Strategie so unsicher, da Schwankungen und Trends der Rücklastschriften, Kündigungen und Ruhezeiten schwer zu kalkulieren sind. Es ist aber davon auszugehen, dass die Ertragslage mit Länge des Nutzungsverbotes sinkt, sodass letztlich auch die Steuerungen bzgl. der Liquidität immer stärker in den Fokus geraten wird und ggf. weitere Maßnahmen nach sich ziehen kann. Insbesondere die täglichen Statusmeldungen aus der Mitgliederverwaltung hinsichtlich der Kundenwünsche und Beschwerden führen zu einem sich täglich veränderten Forecast, sodass die Aktualität der Liquiditäts-Kennzahlen gewährleistet bleibt.

Die FITSEVENELEVEN GmbH nutzt die Zeit des geschlossenen operativen Betriebes aber auch, um für die Zeit nach der Pandemie noch breiter aufgestellt zu sein und den Kunden weitere Produkte/Dienstleistungen anzubieten. Diese Maßnahmen sollen, neben dem Erlösen aus dem klassischen Geschäft des Verkaufs von Mitgliedschaften, bereits kurz-und mittelfristig als weitere Erlöshebel die Ertragsstruktur stärken und zum anderen die Fluktuationsquote senken.

So wird u.a. die Produktion von "online workouts" vorangetrieben, die sowohl dem zahlenden Mitglied, als auch der breiten Masse an potentiellen Neumitgliedern außerhalb der Fitseveneleven Gruppe, zur Verfügung stehen. Dies soll einerseits die Kundenbindung erhöhen, andererseits aber zudem die Markenbekanntheit insgesamt stärken.

Des Weiteren werden interne qualitätssichernde Maßnahmen und Projekte ergriffen und umgesetzt, welche in den Planungen der Gruppe erst für einen späteren Zeitpunkt geplant waren. Die Zeit der Schließung wird somit auch als Chance für das Unternehmen gesehen, Strukturen, Projekte und gewinnbringende Neuerungen zu implementieren, um nach der Corona-Pandemie Mehrwerte für die Kunden zu schaffen.

Eine verlässliche Prognose bezüglich Umsatz- und Ergebnisrückgang für das Geschäftsjahr 2020 kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt insbesondere unter Berücksichtigung der aktuell unbekannten weiteren Entwicklung der externen Rahmenbedingungen noch nicht getroffen werden. Externe Rahmenbedingungen beziehen sich u. a. sowohl auf zukünftige Entscheidungen und Vorgaben legislativer, judikativer und exekutiver Hoheitsträger.

Aufgrund der insgesamt aber positiven Entwicklung des Fitness- und Gesundheitsmarktes, welche aus den positiven Prognosen für die Bereiche Konsum und Gesundheitsvorsorge resultieren, ist die FITSEVENELEVEN GmbH zuversichtlich, den positiven Umsatztrend, nach Beendigung der Corona-Krise, weiter fortzusetzen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 7.464.466,37 7.389.582,83
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 94.371,00 109.289,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 49.111,00 54.594,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 45.260,00 54.695,00
II. Sachanlagen 7.357.595,37 7.267.793,83
1. technische Anlagen und Maschinen 84.839,00 54.931,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.214.732,90 6.430.597,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 58.023,47 782.265,83
III. Finanzanlagen 12.500,00 12.500,00
1. Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
B. Umlaufvermögen 4.213.166,14 2.538.562,96
I. Vorräte 135.032,32 93.484,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.251.250,71 1.432.555,18
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.293.976,68 435.987,52
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 123,18
3. sonstige Vermögensgegenstände 957.274,03 996.444,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 826.883,11 1.012.522,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 71.212,95 68.134,38
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.748.845,46 9.996.280,17

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 2.936.653,90 2.936.653,90
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 10.000,00 10.000,00
III. Gewinnvortrag 2.901.653,90 2.901.653,90
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 885.217,57 947.514,84
C. Verbindlichkeiten 4.223.658,52 3.478.508,47
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.854.343,40 1.433.504,80
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.835.439,91 1.275.362,35
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.250,00 6.250,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.250,00 6.250,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 527.625,21 763.391,32
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.703.315,47 2.633.602,96
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.748.845,46 9.996.280,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 21.142.439,60 18.897.086,33
2. Personalaufwand 3.317.784,00 4.078.603,07
a) Löhne und Gehälter 2.784.727,83 3.397.371,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 533.056,17 681.231,45
davon für Altersversorgung 22.932,76 27.973,92
3. Abschreibungen 1.751.634,15 1.745.730,16
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.751.634,15 1.745.730,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.089.779,70 10.995.858,16
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 513,07 0,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.973,12 19.130,14
davon aus verbundenen Unternehmen 13.208,12 6.426,37
davon aus Abzinsung 8.489,29 11.030,23
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 58.136,84 77.508,63
davon an verbundene Unternehmen 6.199,68 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.415,04 -55.312,08
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 -3.600,00
8. Ergebnis nach Steuern 3.948.662,99 2.073.828,53
9. sonstige Steuern 0,00 1.944,16
10. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.948.662,99 2.071.884,37
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: FITSEVENELEVEN GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Eschborn
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Frankfurt am Main
Register-Nr.: 83510

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Aufgrund des im Jahr 2019 abgeschlossenen Konzernumlagevertrages mit der Fritz Foundation GmbH wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr, trotz des seit 2018 bestehenden Ergebnisabführungsvertrags, Ertragsteuern in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Dadurch ist die Vergleichbarkeit der Ertragsteuern und des Jahresüberschusses mit dem Vorjahr nur bedingt gegeben.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz erfolgte in Anwendung der Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Jahresabschluss der FITSEVENELEVEN GmbH, Eschborn, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Reglungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert in Höhe von EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Für Risiken, die sich aus der Lagerhaltung oder der geminderten Verwertbarkeit ergeben, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennkapital bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite der Bilanz gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgte mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit einem fristenkongruenten Marktzinssatz abgezinst worden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Passivseite der Bilanz gebildet für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlagenposten und Ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2019 ist im Anlagenspiegel dargestellt. Das Abschreibungsvolumen beruht im Wesentlichen aus der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Mietereinbauten von 7,5 Jahren.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Firmenwert wurde im Geschäftsjahr 2012 und 2015 aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Die Gründe für eine betriebliche Nutzung von mehr als 5 Jahren sind die Art, Stabilität und die Bestandsdauer des erworbenen Unternehmens.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Alle Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter

Es bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.275.362,35 (Vorjahr: Forderungen EUR 20.882,29) gegenüber Gesellschafter. Diese werden unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Forderungen gegenüber Geschäftsführer

Es bestehen Forderungen in Höhe von EUR 12.374,22 an den Geschäftsführer, die mit 1,0% verzinst werden. Die Restlaufzeit beträgt unter einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen keine sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Kosten für Rückbauverpflichtungen, die Aufbewahrungskosten von Geschäftsunterlagen, die Jahresabschlusskosten, Energie- sowie Personalkosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit gesamt 31.12.2019 unter 1 Jahr 1 bis 5 Jahre gesichert durch/mit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.854.343,40 805.029,11 1.049.314,29 *
(Vorjahr) (1.433.504,80) (571.643,24) (861.861,56)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (5.371,42) (5.371,42) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 476.822,67 476.822,67 0,00
(Vorjahr) (656.028,91) (656.028,91) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.835.439,91 1.835.439,91 0,00
(Vorjahr) (1.275.362,35) (1.275.362,35) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.250,00 6.250,00 0,00
(Vorjahr) (6.250,00) (6.250,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 50.802,54 50.802,54 0,00
(Vorjahr) (101.990,99) (101.990,99) (0,00)
- davon aus Steuern € 0,00 (Vorjahr: €31.768,97)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 1.258,30 (Vorjahr: € 0,00)
4.223.658,52 3.174.344,23 1.049.314,29

* = Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften gesichert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Mieten für die Fitnessstudios in Höhe von EUR 3.574.739,89 und Geräteleasing in Höhe von EUR 2.015.886,60.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Aufgrund des im Jahr 2019 abgeschlossenen Konzernumlagevertrages mit der Fritz Foundation GmbH wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Ertragssteuern in Höhe von EUR 1.316.510,04 in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen zu vermerken:

1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Leasingraten 2.285.433,23 6.163.440,13 -
Mietaufwendungen 3.876.332,79 21.554.298,54 19.145.115,11
Summe 6.161.766,02 27.717.738,67 19.145.115,11

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen
Angestellte 187,00
leitende Angestellte 18,00

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 205,00.

vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 95,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 110,00

Mitglieder des Geschäftsführerorgans gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Im Geschäftsjahr 2019 erfolgte die Geschäftsführung der FITSEVENELEVEN GmbH durch Herrn Markus Fritz, Kaufmann, Bad Soden.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vergütungen der Geschäftsführer

Hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung wird von der Ausnahmeregelung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz

Smoothie Stars GmbH, Eschborn 50,00%

Hinsichtlich der Angabe des Eigenkapitals und Jahresergebnisses wird von der Ausnahmeregelung gemäß § 286 Abs. 3 S. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Hinsichtlich der schwer abschätzbaren Folgen der aktuell herrschenden Corona-Pandemie, geht die Geschäftsleitung von einer verschlechterten Ertragssituation im kommenden Geschäftsjahr aus. Die Gesellschaft musste ihre Studios wegen der Pandemie vom 18. März 2020 bis zum 14. Mai 2020 schließen. Eine verlässliche Prognose bezüglich Umsatz- und Ergebnisrückgang für das Geschäftsjahr 2020 kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt insbesondere auch unter Berücksichtigung der aktuell unbekannten weiteren Entwicklung der externen Rahmenbedingungen noch nicht getroffen werden. Unabhängig davon ist nach aktuellem Stand die Finanzierung für das Geschäftsjahr 2020 weiterhin sichergestellt. Die FITSEVENELEVEN GmbH hat mit Wirkung ab dem 01.04.2020 Kurzarbeit bei der zuständigen Agentur für Arbeit angezeigt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Aufgrund des am 2. Februar 2018 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags mit der Fritz Foundation GmbH, Eschborn, ist der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2019 von der Muttergesellschaft zu übernehmen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Eschborn, den 10. Juni 2020

Markus Fritz

Anlagespiegel

Anschaffungskosten

Stand am 01.01.2019

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

Stand am 31.12.2019
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 103.758,40 25.729,00 0,00 0,00 129.487,40
2. Geschäfts- oder Firmenwert 82.203,30 0,00 0,00 0,00 82.203,30
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 185.961,70 25.729,00 0,00 0,00 211.690,70
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 88.665,74 159.459,29 0,00 61.109,96 309.234,99
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.536.046,73 1.574.452,45 154.657,36 732.703,35 13.688.545,17
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 782.265,83 69.570,95 0,00 -793.813,31 58.023,47
Summe Sachanlagen 12.406.978,30 1.803.482,69 154.657,36 0,00 14.055.803,63
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 12.500,00 0,00 0,00 0,00 12.500,00
Summe Finanzanlagen 12.500,00 0,00 0,00 0,00 12.500,00
Summe Anlagevermögen 12.605.440,00 1.829.211,69 154.657,36 0,00 14.279.994,33
Abschreibungen

Stand am 01.01.2019

Zuführungen

Abgänge

Umbuchungen

Stand am 31.12.2019
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.063,40 35.164,00 0,00 0,00 84.227,40
2. Geschäfts- oder Firmenwert 27.609,30 5.483,00 0,00 0,00 33.092,30
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 76.672,70 40.647,00 0,00 0,00 117.319,70
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 33.734,74 54.890,29 0,00 34.736,96 123.361,99
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.105.449,73 1.656.096,86 151.963,36 -34.736,96 6.574.846,27
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.139.184,47 1.710.987,15 151.963,36 0,00 6.698.208,26
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.215.857,17 1.751.634,15 151.963,36 0,00 6.815.527,96
Nettobuchwerte

Stand am 01.01.2019

Stand am 31.12.2019
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.260,00 54.695,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 49.111,00 54.594,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 94.371,00 109.289,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 185.873,00 54.931,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.113.698,90 6.430.597,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 58.023,47 782.265,83
Summe Sachanlagen 7.357.595,37 7.267.793,83
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
Summe Finanzanlagen 12.500,00 12.500,00
Summe Anlagevermögen 7.464.466,37 7.389.582,83

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.06.2020 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FITSEVENELEVEN GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FITSEVENELEVEN GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FITSEVENELEVEN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, 22. Juni 2020

O&P
GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Bichele, Wirtschaftsprüfer

Wolfgang Leeb, Wirtschaftsprüfer

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