DIC AP Objekt 4 GmbHLiquidiert

60311 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 77836
Eingetragen
22.8.2006
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
Erwerb, das Halten, die Verwaltung und die Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen für eigene und fremde Rechnung, ohne hierzu Vermögenswerte von Erwerbern, Mietern, Pächtern oder sonstigen Nutzungsberechtigten oder von Bewerbern zu verwenden sowie der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von eigenem Grundvermögen. Genehmigungs- und erlaubnispflichtige Tätigkeiten, insbesondere erlaubnispflichtige Geschäfte gemäß § 34 c GewO, werden nicht getätigt.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

DIC AP Objekt 4 GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010

A K T I V A

31.12.2010 
EUR
31.12.2009 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.997.184,00 2.042.515,00
Sachanlagen 1.997.184,00 2.042.515,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 1.011.660,44 1.036.187,11
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.011.439,07 1.035.965,74
II. Guthaben bei Kreditinstituten 221,37 221,37
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 14.024,83 17.733,91
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 5.901,30 4.455,72
3.028.770,57 3.100.891,74

P A S S I V A

31.12.2010 
EUR
31.12.2009 
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.316.587,32 1.310.043,08
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.286.600,00 1.286.600,00
III. Verlustvortrag -1.556,92 -333.736,54
IV. Jahresüberschuss 6.544,24 332.179,62
B. RÜCKSTELLUNGEN 7.560,96 7.560,96
C. VERBINDLICHKEITEN 1.704.622,29 1.783.287,70
- davon aus Steuern: EUR 3.539,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
3.028.770,57 3.100.891,74

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

I. Allgemeine Angaben

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung kleiner Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung zugrunde. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB Anwendung. Die Aufstellungserleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen.

II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Rechnungslegung der Gesellschaft wurde erstmalig unter Beachtung der Bestimmungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erstellt. Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Materielle Auswirkungen auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich nicht ergeben. Die Ansatzwahlrechte und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Bei der Offenlegung wurden die Erleichterungen nach § 326 HGB in Anspruch genommen.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Das Anlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen auf Bauten wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit 2,5% p. a. vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive latente Steuern ist die voraussichtliche künftige Steuerentlastung aufgrund von Abschreibungsdifferenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Zinssicherungsgeschäfte werden mit den entsprechenden Kreditverbindlichkeiten zu einer Bewertungseinheit unter Anwendung der Einfrierungsmethode zusammen gefasst (Micro-Hedge). Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird durch Abgleich der wesentlichen Bedingungen von Grund- und Sicherungsgeschäft nachgewiesen (critical term match).

III. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 991.996,78 (Vorjahr: EUR 980.486,08) ausgewiesen.

Es besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB für aktive latente Steuern in Höhe von EUR 5.901,30.

Zinsänderungsrisiken aus variabel verzinslichen Bankverbindlichkeiten sind durch SWAP-Geschäfte mit einem Nominalvolumen von TEUR 1.324 im Wesentlichen über den Zeitraum der Zinsbindung abgesichert.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:

bis 1 Jahr  EUR 31.676,24 (Vorjahr: EUR 99.182,38)

Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 73.786,61).

IV. Sonstige Angaben

Zum 31. Dezember 2010 haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für Bankverbindlichkeiten verbundener Unternehmen in Höhe von EUR 428.080.910,86. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage unserer verbundenen Unternehmen sehen wir derzeit kein Risiko der Inanspruchnahme. Hierfür und als Sicherheit für eigene Bankverbindlichkeiten ist das Grundvermögen in Höhe von EUR 502.141.000,00 mit Grundschulden belastet. Bankverbindlichkeiten sind ferner durch Abtretung von Mietforderungen und Verpfändung der Mieteingangskonten besichert.

Die Geschäftsführung wurde durch die Geschäftsführer

Joachim von Bredow, Immobilienökonom (ebs) und

Christophe Jullien, Jurist

wahrgenommen.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6.544,24 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Gesellschaft ist gemäß § 271 Abs. 2 HGB i.V.m. § 290 HGB ein verbundenes Unternehmen der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die DIC Asset AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen auf. Er wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht.

Frankfurt am Main, 18. Februar 2011

Joachim von Bredow

(Geschäftsführer)

Christophe Jullien

(Geschäftsführer)

Die Gesellschafterversammlung vom 18.02.2011 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2010 durch Beschluss festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

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