Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 15400
Eingetragen
23.1.2004
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenSonstiger Tiefbau a. n. g. (ohne Bau von Industrieanlagen)
Gegenstand
Die industrielle Planung und Ausführung von Bauleistungen des Hoch-, Tief-, Gleisund Ingenieurbaus, die schlüsselfertige Erstellung von Bauvorhaben aller Art als Generalunternehmer, der Deponiebau und das Betreiben von Deponien, die industrielle Aufbereitung und Vermarktung von Schlacken- und Baureststoffen, die Planung und Ausführung von Bergbauspezialarbeiten jeder Art, insbesondere des Schachtbaus, Stollenbaus, des Tunnel- und Tiefbaus, die Rohstoffgewinnung für eigene und fremde Rechnung, die Arbeiten in kontaminierten Bereichen und fremden Anlagen oder Einrichtungen mit atomrechtlicher Genehmigung, Rohrleitungsbau, Rohrsanierung mit Tiefbau, Straßenbau und Kanalbau, die Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen für eigene und fremde Rechnung unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern, sonstigen Nutzungsberechtigten, von Bewerbern um Erwerbs- oder Nutzungsrechte sowie der Abschluß aller Geschäfte, die den Zweck des Unternehmens zu fördern geeignet sind.

Historie

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Management

NameRolle
Steffen Groll
seit 6.8.2025
Prokura
Toni Schmidt
seit 6.8.2025
Prokura
Christiane Quitz
seit 3.1.2020
Prokura
Michael Leposa
seit 5.6.2018
Prokura
Andreas Hartmann
seit 5.6.2018
Prokura
Jörg Romankiewicz
seit 1.2.2006
Prokura
Michael Benedikt
seit 1.2.2006
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

TS BAU GMBH

Mülheim an der Ruhr

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Anlagenverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011

Entwicklung des Anlagevermögens 2011

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 01. Januar 2002

BILANZ zum 31. Dezember 2011

Aktiva

31.12.2011 31.12.2010
EUR
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 10.650,00 11.302,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.678.485,99 2.591.815,31
2. technische Anlagen und Maschinen 3.431.819,00 2.607.569,00
3. andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 403.876,00 283.826,00
6.514.180,99 5.483.210,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 25.565,59 25.565,59
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 50.000,00 50.000,00
75.565,59 75.565,59
6.600.396,58 5.570.077,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-. Hills- und Betriebsstoffe 122.375,99 89.670,38
2. unfertige Bauleistungen 38.876.405,00 34.929.201,00
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - 34.136.193,88 - 31.292.250,13
4.862.587,11 3.726.621,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.812.747,89 2.620.093,91
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.507.955,39 9.731.322,03
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 260.383,10 669.511,76
14.581.086,38 13.020.927,70
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.487,68 10.274,19
19.450.161,17 16.757.823,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 97.641,39 70.040,75
26.148.199,14 22.397.941,79

Passiva

31.12.2011 31.12.2010
EUR
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 6.250.000,00 6.250.000,00
II. Kapitalrücklagen 74.606,24 74.606,24
III. Verlustvortrag - 918.856,84 - 1.888.377,91
IV. Jahresüberschuss 1.156.726,28 969.521,07
6.562.475,68 5.405.749,40
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und änliche Verpflichtungen 2.234.554,00 2.242.047,00
2. Steuerrückstellungen 26.426,43 12.592,00
3. sonstige Rückstellungen 4.814.525,35 3.899.192,60
7.075.505,78 6.153.831,60
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.174.136,86 1.131.486,77
2. erhaltene Anzahlungen auf Bauleistungen 5.817.395,12 5.297.148,30
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.081.115,35 2.702.734,28
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 467.393,13 802.391,21
5. sonstige Verbindlichkeiten 970.177,22 904.600,23
- davon aus Steuern EUR 264.315,11 (i.V. EUR 228.345,43)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 89.432,14 (i.V. EUR 129.128,50)
12.510.217,68 10.838.360,79
26.148.199,14 22.397.941,79

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011

2011 2010
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 47.792.893,07 52.608.817,35
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Bauleistungen 3.947.204,00 - 10.636.157,00
3. Gesamtleistung 51.740.097,07 41.972.660,35
4. sonstige betriebliche Erträge 1.035.502,65 1.352.527,02
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 13.997.574,51 - 9.041.690,34
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 18.495.289,91 - 15.519.317,50
- 32.492.864,42 - 24.561.007,84
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 11.913.943,96 - 10.927.179,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 2.826.222,97 - 2.819.671,59
- davon für Altersversorgung EUR 101.954,38 (i.V. EUR 273.112,08)
- 14.740.166,93 - 13.746.851,10
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 1.066.513,98 - 948.818,87
8. sonstige betriebliche Aufwendungen - 3.036.601,37 - 3.215.863,29
9. Erträge aus Beteiligungen 271.646,86 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- davon an verbundene Unternehmen (Gesellschafter) EUR 78.840,39 (i.V. EUR 157.451,12)
- davon Zinserträge gem. BilMoG EUR 118,26 (i.V. EUR 0,00) 112.782,17 159.727,13
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 208.641,91 - 296.620,27
- davon an verbundene Unternehmen EUR 25,60 (i.V. EUR 9,81)
- davon Zinsaufwendungen gem. BilMoG EUR 65.364,51 (i.V. EUR 129.113,92)
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.615.240,14 715.753,13
13. außerordentliche Erträge 0,00 204.019,30
14. außerordentliche Aufwendungen - 420.473,00 - 48.378,00
15. außerordentliches Ergebnis - 420.473,00 155.641,30
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 38.040,86 98.126,64
17. Jahresüberschuss 1.156.726,28 969.521,07

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 01. Januar 2010 bis 31. Dezember 2011

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 155.172,27 6.978,53 45.431,85 116.718,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.322.999,52 191.802,68 0,00 5.514.802,20
2. technische Anlagen und Maschinen 9.348.307,63 1.675.758,93 888.503,38 10.135.563,18
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.787.231,15 240.963,52 200.297,73 2.827.896,94
17.458.538,30 2.108.525,13 1.088.801,11 18.478.262,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,59 0,00 0,00 25.564,59
2. Beteiligungen 178.952,15 0,00 0,00 178.952,15
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 350.554,68 0,00 0,00 350.554,68
555.071,42 0,00 0,00 555.071,42
18.168.781,99 2.115.503,66 1.134.232,96 19.150.052,69
Abschreibungen
Stand 01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 143.870,27 7.630,53 45.431,85 106.068,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.731.184,21 105.132,00 0,00 2.836.316,21
2. technische Anlagen und Maschinen 6.740.738,63 848.192,93 885.187,38 6.703.744,18
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.503.405,15 105.558,52 184.942,73 2.424.020,94
11.975.327,99 1.058.883,45 1.070.130,11 11.964.081,33
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,59 0,00 0,00 25.564,59
2. Beteiligungen 153.386,56 0,00 0,00 153.386,56
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 300.554,68 0,00 0,00 300.554,68
479.505,83 0,00 0,00 479.505,83
12.598.704,09 1.066.513,98 1.115.561,96 12.549.356,11
Nettowerte
Stand 31.12.2011
EUR
Stand 30.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 10.650,00 16.402,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.678.485,99 2.701.533,06
2. technische Anlagen und Maschinen 3.431.819,00 2.340.413,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 403.876,00 416.887,00
6.514.180,99 5.458.833,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 25.565,59 25.565,59
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 50.000,00 50.000,00
75.565,59 75.565,59
6.600.396,58 5.550.800,65

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

(1) ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der TS BAU GMBH, Mülheim an der Ruhr, für das Geschäftsjahr 2011 wurde unter Berücksichtigung der Vorschriften zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG; §§ 238 ff. HGB neue Fassung) sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften unter Beachtung ergänzender Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte unverändert gegenüber dem Vorjahr. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

(2) BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die angewandten Bilanzierungs-, Ausweis- und Bewertungsgrundsätze wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten auch notwendige Bestandteile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde. Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode verrechnet.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet; soweit der beizulegende Wert am Stichtag niedriger ist, wird dieser angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Marktpreis bewertet.

Die unfertigen Leistungen (in Ausführung befindliche Bauaufträge) sind zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren, zum Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet. Dabei wurden angemessene aktivierungsfähige Verwaltungskosten eingerechnet.

Die Forderungen sind zum Zeitwert bilanziert. Erkennbare Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen von 1 % in Abhängigkeit der Erfahrungswerte des allgemeinen Ausfallrisikos aus den vergangenen Geschäftsjahren - auf die nicht einzelwertberechtigten Forderungen Rechnung getragen. Sie sind zum Zeitwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgten nach den versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß den BilMoG-Vorschriften unter Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2005 G. Der Zinssatz wurde mit 5,14 % angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

(3) BILANZERLÄUTERUNGEN

a) Anlagevermögen

Die Zusammensetzung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage 3) dargestellt. Zum Finanzanlagevermögen geben wir folgende Erläuterungen:

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der BBG Baubedarf Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bielefeld, welche im Berichtsjahr ein Jahresergebnis von TEUR ./. 1 ausweist. Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich damit per 31.12.2011 auf TEUR 24.

Bei den Beteiligungen handelt es sich um

(Stand 31.12.2010) Anteil
%
Eigenkapital
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
GDR Rohstoffgewinnungs- und Handelsgesellschaft mbH, Wünschendorf 50 + 9 + 13
ASD Asbestdeponie Thüringen GmbH, Caaschwitz 25 + 3.587 + 1.071

b) Vorräte

Bei den unfertigen Leistungen wurden erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 34.137 offen abgesetzt. TEUR 5.817 erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind passiviert.

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 135 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 12.508 und bestehen im Wesentlichen aus konzerninternen Finanzierungsvorgängen; sie sind kurzfristig und betreffen ausschließlich den Gesellschafter.

d) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt - wie im Vorjahr - TEUR 6.250.

e) Rückstellungen

Den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr zu Lasten des Ergebnisses TEUR 102 (i.V. TEUR 224) zugeführt.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte mittels der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC). Folgende Trendannahmen wurden berücksichtigt: Anwartschafts-, BBG- und Rententrend 6 % p.a.; die Fluktuation wurde mit 4-5 % p.a. angenommen. Der Rechnungszinssatz beträgt 5,14 % p.a. unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2005-G.

Gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz EG HGB wurden den Pensionsrückstellungen TEUR 420 zugeführt, so dass keine Beträge aus der BilMoG-Umstellung mehr nachzuholen sind.

Der Bruttoansatz der sonstigen Rückstellungen beträgt zum 31.12.2011 TEUR 4995 und setzt sich zusammen aus Personalrückstellungen (TEUR 1.083), baustellenbezogenen Rückstellungen (TEUR 2.185) und übrigen Rückstellungen (TEUR 1.727).

Die zum 31.12.2011 bestehende Rückstellung für Altersteilzeit (Erfüllungsbetrag TEUR 223) ist mit den verpfändeten Wertguthaben aus der Rückdeckungsversicherung (Zeitwert TEUR 180) zu saldieren, so dass sich der Bilanzansatz der sonstigen Rückstellungen zum 31.12.2011 mit TEUR 4.815 ergibt.

Der beizulegende Zeitwert der Wertguthaben ergibt sich aus den Angaben des Versicherers. Die Anschaffungskosten betrugen zum 31.12.2011 TEUR 177

f) Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit TEUR 618 innerhalb eines Jahres und mit TEUR 556 innerhalb von einem bis fünf Jahren zur Rückzahlung fällig.

Die Kredite beinhalten die Finanzierung von mehreren sicherheitsübereigneten Baumaschinen.

Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen:

- bis zu einem Jahr TEUR 3044
- von einem bis zu fünf Jahren TEUR 385
- über fünf Jahren TEUR 652

Gegenüber Thyssen Schachtbau Holding GmbH bestehen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 456. Sie sind kurzfristig.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in voller Höhe kurzfristig zur Zahlung fällig.

g) Haftungsverhältnisse

Für Bankkredite an die Muttergesellschaft Thyssen Schachtbau GmbH, Mülheim an der Ruhr, sind auf den Grundstücken in Jena/Gera Grundschulden von EUR 1.022.583,76 eingetragen. Sie dienen der Verbreiterung der Liquiditätssituation im Konzern. Auf Grund der von der Muttergesellschaft ausgewiesenen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gehen wir davon aus, dass das Risiko der Inanspruchnahme nicht besteht.

Die Gesellschaft haftet nicht aus der Begebung von Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten. Wir weisen an dieser Stelle jedoch darauf hin, dass wir zur Abdeckung möglicher Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsansprüche von verschiedenen Bürgschaftsgebern Avallinien in Höhe von TEUR 10.300 (i.V.: TEUR 10.675) in Anspruch genommen haben. Dieses Avalvolumen wird der TS BAU GMBH von ihrer Muttergesellschaft, der Thyssen Schachtbau GmbH zur Verfügung gestellt.

Die Konzernbürgschaften betrugen TEUR 614 (i.V.: TEUR 27).

Aus der Rangrücktrittserklärung gegenüber den Gläubigern der GDR Rohstoffgewinnungs- und Handelsgesellschaft mbH, Wünschendorf, haftet die Gesellschaft - unverändert gegenüber dem Vorjahr - mit einem Betrag von EUR 40.000,00. Auf Grund der derzeit bestehenden Geschäftssituation ist von einer Inanspruchnahme aus dieser Rangrücktrittserklärung nicht auszugehen.

h) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten Miet- und Leasingverpflichtungen. Die Angabe bezieht sich auf die voraussichtlichen Vertragsdauern. Im Geschäftsjahr 2012 werden Zahlungen in Höhe von TEUR 283 und in den darauf folgenden vier Geschäftsjahren von TEUR 246 fällig. Zum 31.12.2011 betrug das Bestellobligo 139 TEUR.

(4) ERLÄUTERUNGEN GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gesellschaft erbringt Bau- und Bergbauleistungen im gesamten Bundesgebiet.

Die Aufwendungen für Altersvorsorge betragen TEUR 102 (Vorjahr TEUR 273).

Unter dem außerordentlichen Ergebnis wird ein weiterer Aufwand von TEUR 420 gezeigt.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen des Geschäftsjahres belaufen sich auf TEUR 1.067.

Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

2011
TEUR
2010
TEUR
Ausschüttung Ergebnis ASD GmbH 272 0
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 113 119
davon verbundene Unternehmen (+ 79) (+ 114)
davon Zinsertrag BilMog (+ 31) 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 209 - 296
davon verbundene Unternehmen (0) (0)
davon Aufzinsung gemäß BilMoG (- 65) (- 129)

Unter den außerordentlichen Aufwendungen wurden die Zuführungsbeträge zur Pensionsrückstellung ausgewiesen, die sich aus der Zuführung des restlichen Anpassungsbetrages gemäß Art 67 Abs.1 S.1 EGHGB ergeben haben.

Die Differenz zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen betrug zum 31.12.2011 TEUR 272; der verbleibende steuerliche Verlustvortrag TEUR 622. Von einem Ausweis aktiver latenter Steuern wurde abgesehen.

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 343 Mitarbeiter (Vorjahr 347).

Beschäftigte 2011 Vorjahr 2010
Ø 31.12.2011 Ø 31.12.2010
Angestellte 62 62 60 59
Gewerbliche 281 284 287 279
Gesamt 343 346 347 338

(5) SONSTIGE ANGABEN

Die Gesellschaft konzentriert ihre Tätigkeit an den aktiven Standorten Jena und Riesa mit jeweils selbständigen Niederlassungen.

Die Gesellschaft ist in dem Cash-Pool der Konzernmuttergesellschaft eingebunden. Weitere Berichtspflichten gemäß §§ 285 Nr. 3 bzw. Nr. 21 HGB ergeben sich nicht.

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr

 

Herr Diplom-Ingenieur (FH) Michael Benedikt,

 

Beucha

 

Frau Diplom-Betriebswirtin (FH) Marion Gabler

 

Ronneburg

Gemäß § 286 Absatz 4 wird von der Möglichkeit des Unterlassens der Angaben zu den Bezügen nach § 285 Nr. 9a) und b) HGB Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss der TS Bau GmbH, Mülheim an der Ruhr, zum 31.12.2011 wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und in den Konzernabschluss der Thyssen & Co. GmbH mit Sitz in Mülheim an der Ruhr einbezogen. Der Konzernabschluss der Thyssen & Co. GmbH wird ebenfalls beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht.

(6) ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAG

Die Geschäftsführung hat den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2011 in Höhe von TEUR 1157 mit dem bestehenden Verlustvortrag verrechnet.

 

Mülheim an der Ruhr, 27. April 2012

Dipl.-Ing. Michael Benedikt, Geschäftsführer

Dipl.-Betriebswirtin Marion Gabler, Geschäftsführerin

LAGEBERICHT zum Geschäftsjahr 2011

Geschäftsfelder und Organisationsstruktur

Die TS Bau GmbH ist als Bau- und Bergbauspezialunternehmen seit mehr als in Deutschland tätig. Die besondere Stärke liegt darin, alle Bauleistungen aus einer Hand anbieten und somit auf die Bedürfnisse der Auftraggeber flexibel reagieren zu können.

Die Gesellschaft mit Sitz in Mülheim an der Ruhr, gehört als Tochtergesellschaft der Thyssen Schachtbau GmbH zum Unternehmensverbund der Thyssen & Co. GmbH, deren Tochtergesellschaft Thyssen Schachtbau Holding GmbH die Geschäftsaktivitäten mit weiteren Gesellschaften der Gruppe koordiniert.

Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in Riesa. Jena und Gera.

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Das Jahr 2011 war geprägt von einer weiteren Erholung der gesamtwirtschaftlichen Situation in Deutschland. Davon partizipierte natürlich auch die Investitionsbereitschaft, hier insbesondere die der Industrie, und damit die Balikonjunktur.

Allein den öffentlichen Auftraggebern fehlt nach wie vor die erforderliche Finanzkraft und dadurch werden dringend benötigte Investitionen in die Zukunft verschoben.

Auf Grund des weiterhin niedrigen Investitionsniveaus der öffentlichen Haushalte verbleiben Überkapazitäten am Baumarkt und diese schlagen auf die zu erzielenden Baupreise durch. Die Kostendeckung kann nicht immer gewährleistet werden bzw. die erzielbaren Margen bleiben gering. Umso erfreulicher ist die positive Entwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren.

Entwicklung im Geschäftsjahr

Niederlassung Leistung
T€ 2011
Leistung
T€ 2010
Ergebnis
T€ 2011
Ergebnis
T€ 2010
Riesa 25.505 18.837 419 392
Jena 26.235 23.136 738 578
Gesamt 51.740 41.973 1.157 970

Die Planzahlen für Leistung und Ergebnis wurden deutlich überschritten. Dies ist zurückzuführen auf den - so nicht vorhersehbaren - sehr guten Auftragsbestand über das gesamte Geschäftsjahr hinweg und auf den baufreundlichen Witterungsverlauf, insbesondere im IV. Quartal.

Auftragslage

Niederlassung 31.12.2011
T€
31.12.2010
T€
Riesa 8.446 13.965
Jena 10.531 17.232
Gesamt 18.977 31.197

Der vorliegende Auftragsbestand fällt zwar gegenüber dem des vergangenen Jahres stark ab, bewegt sich aber im längjährigen Mittel und kann als planungskonform bezeichnet werden. Eine Ursache der Abschmelzung des Auftragsbestandes zum 31.12.2011 liegt im milden und trockenen November / Dezember 2011 begründet, da hier Leistungen in Höhe von ca. 5 Mio. € zusätzlich erbracht werden konnten, die eigentlich erst für März / April 2012 vorgesehen waren.

Ertragslage

2011 2010 Veränderungen
T€
T€ % T€ %
Gesamtleistung 51.740 100,0 41.973 100,0 + 9.767
sonstige betriebl. Erträge 1.032 2,0 1.353 3,2 - 321
Betriebserträge 52.772 102,0 43.326 103,2 + 9.446
Materialaufwand 32.493 62,8 24.561 58,5 + 7.932
Personalaufwand 14.740 28,4 13.747 32,7 + 993
Planmäßige Abschreibungen 1.067 2,1 949 2,3 + 1,18
sonstige betriebl. Aufwendungen 3.033 5,9 3.216 7,7 - 183
Betriebsaufwendungen 51.333 99,5 42.473 99,5 + 8.860
Betriebsergebnis 1.439 1,0 853 1,0 + 586
Beteiligungserträge 272 0,5 0 0,0 + 272
Zinserträge 113 0,2 160 0,4 - 47
Zinsaufwendungen - 209 - 0,4 - 297 - 0,7 + 88
Finanzergebnis 176 0,3 - 137 0,3 + 313
Geschäftsergebnis 1.615 3,1 716 1,7 + 899
außerordentliches Ergebnis - 420 0,4 156 0,4 - 576
Ertragssteuern - 38 0,2 98 0,2 - 136
Jahresergebnis 1.157 2,2 970 2,3 + 187

Die Steigerung der Umsatzerlöse und die Verbesserung des operativen Ergebnisses resultieren im Wesentlichen aus den geringerem witterungsbedingten Arbeitsausfall und der damit einhergehenden vorzeitigen Fertigstellung und Schlussrechnung verschiedener Baustellen.

Im Finanzergebnis hat sich eine erhaltene Ausschüttung eines Beteiligungsunternehmens positiv ausgewirkt.

Das außerordentliche Ergebnis ist durch die restliche Zuführung des Anpassungsbetrags für Pensionsrückstellungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz geprägt.

Finanzlage

2011
T€
2010
T€
Jahresergebnis + 1.157 + 970
Abschreibungen + 1.067 + 949
Veränderung der Pensionsrückstellungen - 7 - 31
Cash-Flow + 2.217 + 1.888
Veränderung der Vorräte + - 1.136 + 1 1.453
Lieferforderungen - 807 - 205
übrige Vermögensgegenstände - 383 - 326
übrige Rückstellungen - 928 - 419
Lieferanten Verbindlichkeiten - 1.378 - 837
übrige Verbindlichkeiten - - 76 - 515
Cash-FIow aus Asset Management + 2.284 + 9.151
Mittelzu-/-abfluss aus der Geschäftstätigkeit + 4.501 + 11.039
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens + 28 + 32
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen - - 2.116 - 1.000
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit - - 2.088 - 968
Aufnahme/Tilgung der Bankkredite (Saldo) - 43 - 232
Veränderung der erhaltenen Auszahlungen - 520 - 9.196
Mittelzu-/-abfluss aus Finanzierungstätigkeit - 563 - 9.428
Veränderung des Finanzmittelfonds + 2.976 + 643
Finanzmittel am Anfang der Periode + 9.741 + 9.098
Finanzmittel am Ende der Periode + 12.717 + 9.741

Der Finanzmittelbestand hat sich weiter verbessert.

Ziel des Finanzmanagement ist es, den Liquiditätsbedarf jederzeit zu sichern.

Vermögenslage

31.12.2011 31.12.2010 Veränderungen
T€
T€ % T€ %
Langfristig gebundenes Vermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 11 0,0 11 0,1 + 0
Sachanlagen 6.514 24,7 5.483 24,5 + 1.031
Finanzanlagen 76 0,3 76 0,3 0
6.601 25,1 5.570 24,9 + 1.031
Mittel- und kurzfristig gebundenes Vermögen
Vorräte 4.863 18,5 3.727 16,6 + 1.136
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.813 6,9 2.620 11,7 - 807
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.701 48,2 9.731 43,4 + 2.970
Sonstige Vermögensgegenstände inkl. 357 1,4 740 3,3 383
Rechnungsabgrenzungsposten Flüssige Mittel 6 0,0 10 0,1 4
19.740 74,9 16.828 75,1 + 2.912
26.341 100,0 22.389 100,0 + 3.943
Langfristig zur Verfügung stellendes Kapital
Gezeichnetes Kapital 6.250 23,7 6.250 27,9 + 0
Kapitalrücklage 75 0,3 75 0,3 + 0
Bilanzverlust 238 0,9 - 919 - 4,1 + 1.157
6.563 24,9 5.406 24,1 + 1.157
Pensionsrückstellungen 2.235 8,5 2.242 10,0 7
8.798 33,4 7.648 34,1 + 1.150
Mittel- und kurzfristige Schulden
übrige Rückstellungen 4.840 18,4 3.912 17,5 928
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.174 4,5 1.131 5,0 43
Erhaltene Anzahlungen 5.817 22,1 5.297 23,6 + 520
Lieferanten Verbindlichkeiten 4.081 15,4 2.703 12,1 1.378
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 661 2,5 802 3,0 - 141
sonstige Verbindlichkeiten 970 3,7 905 4,1 65
17.543 66,6 14.750 65,3 2.793
26.341 100,0 22.398 99,4 3.943

Das Eigenkapital der Gesellschaft verbessert sich im Berichtsjahr um 1.157 T€ bei gleich bleibender Eigenkapitalquote.

Insgesamt sehen wir die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als gesichert und geordnet an.

Personalentwicklung (inkl. Geschäftsführung und Auszubildende)

Am 31.12.2011 beschäftigte die TS Bau GmbH 369 Mitarbeiter, einschließlich der Geschäftsführer und Auszubildenden. Gegenüber dem Vorjahrsstichtag ist damit ein Zuwachs von 2.5 % zu verzeichnen.

Im Einzelnen entfallen auf die NL Riesa 184 und auf die NL Jena 185 Mitarbeiter. Für das Geschäftsjahr 2012 wird weiter mit dieser Personalstärke geplant.

Die unverändert hohe Zahl an Auszubildenden, zum Stichtag 22, soll zu einer Verbesserung der betrieblichen Altersstruktur im gewerblichen Bereich führen.

Etwaige Auslastungsprobleme nach oben bzw. unten werden in bewährter Weise bereichs- oder niederlassungsübergreifend geregelt. Ist dies nicht möglich, kann auf Regularien des Tarifrechts und des Arbeitsmarktes zurückgegriffen werden.

Investitionen

Niederlassung Investition
T€ 2011
Investition
T€ 2010
Leasing Neu
T€ 2011
Leasing Neu
T€ 2010
Riesa 1.375 488 298 30
Jena 741 512 208 324
Gesamt 2.116 1.000 506 354

Sämtliche Investitionsmittel wurden zur Ersatzbeschaffung von Groß- und Kleingeräten sowie des Fahrzeugparks getätigt. Die Investitionsgüter wurden, außer einem Zwei-Wege-Bagger in der NL Jena, geleast bzw. finanziert, um so die Liquidität zu erhöhen.

Sonstige Geschäfte

Im Geschäftsjahr 2011 fielen keine weiteren Verpflichtungen, die nicht Bestandteil der Bilanz sind, an.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich bis zum heutigen Tage keine ergeben.

Ausblick

Das Investitionsverhalten wird in 2012 erneut unterschiedlich sein. Während die Industrie gemessen am langjährigen Durchschnitt auf hohem Niveau bleibt, werden die öffentlichen Haushalte trotz Rekordsteuereinnahmen das ohnehin niedrige Niveau von 2011 nicht halten können.

Durch den Wegfall der Konjunkturprogramme werden allein die Kommunen einen Rückgang bei den investiven Bauausgaben von ca. 15 % zu verzeichnen haben.

Für das laufende Geschäftsjahr wird deshalb ein leichter Rückgang der Bauleistungen prognostiziert bei gleichzeitigem Anstieg des Preisdruckes. Die erwartete Tendenz wird sich auch 2013 fortsetzen.

Nachstehende Kennzahlen sind für 2012 geplant:

Niederlassung Leistung
T€
Ergebnis
T€
In % von Leistung
Riesa 20.500 470 2.3
Jena 19.530 490 2.5
Gesamt 40.030 960 2,4

Risikomanagement

Die Gesellschaft ist in das gruppenweite Risikomanagementsystem des Unternehmensverbundes einbezogen. Hier wird monatlich über den Stand der Chancen und Risiken berichtet.

Diese werden getrennt nach

laufenden Projekten,

Altprojekten (Forderungen. Nachträge, Pönale etc.).

anhängige oder drohende gerichtliche Auseinandersetzungen und

sonstigen Fällen

in einer Gesamtposition verdichtet.

Das Liquiditäts- und Bürgerschaftsmanagement erfolgt durch die konzerneigene Treasury-Abteilung.

Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die TS Bau GmbH hat sich in den Jahren 2009 und 2010 erfolgreich gegen die allgemeine Finanz- und Wirtschaftskrise am Markt behauptet und konnte vom Wirtschaftsaufschwung der Industrie 2011 weiter profitieren.

Risiken für die positive Entwicklung unserer Gesellschaft werden in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, den schwer kalkulierbaren Energie- und Rohstoffpreisen und den sich verschärfenden Fachkräftemangel, insbesondere im ingenieurtechnischen Personal, gesehen. Die Erfolgsgaranten der letzten Jahre sind deshalb konsequent weiterzuentwickeln, dazu gehören die Erhöhung der Flexibilität, eine effiziente Ressourcenplanung, verstärkte Akquisition in neue Märkte, eine ergebnisorientierte Motivation der betrieblichen Leistungsträger sowie ein umfängliches und glaubhaftes Berichtswesen.

Für die in den Cash-Pool abgeführten Finanzmittel bestehen werthaltige Rückzahlungsansprüche, so dass auch im laufenden Geschäftsjahr mit einer gesicherten Liquidität gerechnet werden kann.

Zudem geht die TS Bau GmbH davon aus, dass im Jahr 2012 der erforderliche Bürgschaftsrahmen und die bewährte Zuarbeit der Dienstleistungsbereiche zeitnah und im geforderten Umfang durch die Muttergesellschaft bereitgestellt werden.

Die Geschäftsleitung geht davon aus. dass sich die weitere Entwicklung der Gesellschaft positiv gestalten wird.

 

Mülheim an der Ruhr, 27. April 2012

Dipl.-Ing. (FH) Michael Benedikt, Geschäftsführer

Dipl.-Betriebswirtin (FH) Marion Gabler, Geschäftsführerin

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TS BAU GMBH, Mülheim an der Ruhr, für das Geschäftsjahr vom O1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (1DW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens- Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der TS BAU GMBH, Mülheim an der Ruhr, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der TS BAU GMBH, Mülheim an der Ruhr. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, 26. Juni 2012

Warth & Klein Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Viefers, Wirtschaftsprüfer

Schürmeyer, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Protokoll über die Gesellschafterversammlung der TS BAU GMBH am 22. August 2012

Teilnehmer

THYSSEN SCHACHTBAU GMBH als einzige Gesellschafterin

- vertreten durch

 

Herrn Dipl.-Kfm. Michael Klein und

 

Herrn Werner Lüdtke

als gesamtvertretungsberechtigte Geschäftsführer der THYSSEN SCHACHTBAU GMBH -

 

Rechtsanwalt Rolf Jansen, als Protokollführer

Herr Dipl. Kfm. Michael Klein erklärt, dass er die bevorstehende Gesellschafterversammlung der TS BAU GMBH satzungsgemäß leiten werde.

Dann eröffnet Herr Dipl.-Kfm. Michael Klein die Gesellschafterversammlung und stellt fest. dass sämtliche Geschäftsanteile an der TS BAU GMBH vertreten sind.

Die einzige Gesellschafterin THYSSEN SCHACHTBAU GMBH beschließt durch ihre gesetzlichen Vertreter, dass diese Versammlung ohne Berücksichtigung von Formalitäten und Fristen für die Einberufung sowie unter Verzicht auf etwaige Einwendungen gegen eine Beschlussfassung mit folgender.

Tagesordnung

abgehalten wird:

1.

Genehmigung des Protokolls der ordentlichen Gesellschafterversammlung vom 24. August 2010.

2.

Feststellung des Jahresabschlusses für 2011

3.

Ergebnisverwendung aus 2011

4.

Entlastung der Geschäftsführung

5.

Bestellung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2012

Die Versammlung fasst folgende Beschlüsse:

1. Das Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung vorn 24.08.2011 wird genehmigt, wird festgestellt.

2. Der durch die Warth & Klein Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüfte und uneingeschränkt bestätigte Jahresabschluss für 2011 mit einer Bilanzsumme von 26.148.199,14 € und einem Jahresüberschuss von 1.156.716,28 € wird festgestellt.

3. Der in der Gewinn- und Verlustrechnung für 2011 ausgewiesene Jahresüberschuss von 1.156.726,28 € wird mit dem bestehenden Verlustvortag in Höhe von 918.856,84 € Verrechnet. Der verbleibende Betrag in Höhe von 237.869,44 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

4. Der Geschäftsführerin Frau Diplom-Betriebswirtin Marion Gabler und dem Geschäftsführer Herrn Dipl.-Ing. Michael Benedikt wird für das Geschäftsjahr 2011 Entlastung erteilt.

5. Zum Jahresabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2011 wird die Warth & klein Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Düsseldorf, bestellt.

Herr Dipl. - Kfm. Michael Klein verkündet alle einstimmig gefassten Beschlüsse und schließt Die Gesellschafterversammlung.

 

Thyssen Schachtbau Holding GmbH

Dipl.-Kfm. Michael Klein

Werner Lüdtke

Nachrichten & Medien

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Aktueller Abdruck
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