Elementar Analysensysteme GmbH
Elementar-Straße 1, 63505 Langenselbold, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tilmann Atz seit 3.4.2025 | Prokura |
René Valentin seit 7.3.2022 | Prokura |
Alexander Turowski seit 4.7.2017 | Prokura |
Albrecht Sieper seit 23.9.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Elementar Analysensysteme GmbHLangenselboldJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Zusammengefasster Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeines Der folgende zusammengefasste Lagebericht enthält Informationen über den Elementar Konzern und die Elementar Analysensysteme GmbH. Die Elementar Analysensysteme GmbH ist die Muttergesellschaft des Elementar Konzerns. Sie ist operativ tätig, hält allein Anteile an Tochterunternehmen und nimmt auch konzernleitende Funktionen wahr. Da die Elementar Analysensysteme GmbH wesentlicher Teil des Elementar Konzerns ist, wird der Lagebericht gemäß § 315 Abs. 5 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 2 HGB zusammengefasst. Die Ausführungen beziehen sich jeweils auf den Konzern, sofern nicht ausdrücklich auf die Elementar Analysensysteme GmbH verwiesen wird. Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Elementar Analysensysteme GmbH sind unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt worden. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur hat sich im Jahr 2023 nach Daten des IWF weiter stabilisiert, wenn auch auf niedrigerem Niveau, allerdings mit weiterhin bestehenden Risiken und wachsenden Divergenzen zwischen den einzelnen Volkswirtschaften. So schloss die Weltwirtschaft mit einem Plus von 0,9 % gegenüber dem Vorjahr ab. Die Inflation in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin hoch, aber etwas niedriger als im Jahr 2022 und hat sich um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die deutsche Industrie für Analysen-, Bio- und Labortechnik ist stark mittelständisch geprägt. Die Branche ist eine der innovationsstärksten Industrien der deutschen Wirtschaft, mit einer Exportquote von 53 % sehr exportorientiert und im internationalen Umfeld führend. Viele der Unternehmen sind familiär geführt und Hidden Champions und Weltmarktführer in ihrem Nischenmarkt. Elementar konkurriert in Deutschland auf dem Markt für Analysen-, Bio- und Labortechnik mit ca. 330 weiteren deutschen Unternehmen. Laut Branchenverband SPECTARIS hat sich im Bereich der Analysen- und Labortechnik für Deutschland im Jahre 2023 im Vergleich zum Vorjahr eine Reduktion um 4,2 % auf einen Gesamtumsatz von 11,2 Mrd. € ergeben. Die Anzahl der Beschäftigten in der Branche und diesem Bereich verringerte sich auf ca. 52.700. Der Elementar-Konzern und die Elementar Analysensysteme GmbH konnten im Markt mehr Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr ausweisen. 3. Geschäftstätigkeit und Geschäftsverlauf Zweck des Mutterunternehmens und seiner Tochterunternehmen ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Geräten und Systemen für die Elementaranalyse mit instrumentellen Methoden. Der Elementar Konzern hat seinen Hauptsitz am Stammsitz der Muttergesellschaft, der Elementar Analysensysteme GmbH, in Langenselbold, Deutschland. Darüber hinaus unterhält der Konzern ein eigenes Kompetenzcenter mit Forschung & Entwicklung sowie eigener Produktion in Stockport (Greater Manchester), Vereinigtes Königreich. Im Ausland ist der Konzern in China, den USA, Japan, Indien, Italien, Frankreich und Australien mit Vertriebsgesellschaften tätig. In allen anderen Märkten agiert der Konzern mit externen Vertriebspartnern. In den Konzernabschluss sind folgende Unternehmen, an denen die Elementar Analysensysteme GmbH beteiligt ist, im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen:
* Die verbleibenden 10 % werden von der
Elementar UK Ltd. gehalten.
Die Gesellschaft Elementar Entwicklungs-GmbH befindet sich aktuell in Liquidation. Die 33,3 % Anteile an der EA Korea Co. Ltd ., Hanam-City, Südkorea werden als Beteiligung nach der Equity- Methode in den Konzernabschluss einbezogen. 3.1. Geschäftsentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 schloss der Konzern mit einer Betriebsleistung von 62,5 M€. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 32,0 %. Hauptfaktor war die Behebung operationaler Hindernisse nach der Umstellung des ERP-Systems und damit verbundenen Reduktionen im Produktionsoutput und der Lieferfähigkeit im Jahr 2022. Als Hauptproduktionsstandort der Gruppe stieg die Betriebsleistung der Elementar Analysensysteme GmbH ebenfalls deutlich im Vergleich zu 2022 auf 39,8 M€ (Vorjahr 29,7 M€) aufgrund identischer Faktoren. Der Konzern und die Muttergesellschaft investieren weiterhin in den konsequenten Ausbau der eigenen Vertriebsgesellschaften in den Hauptmärkten DACH, USA, China, Indien und Japan und optimieren dabei gleichzeitig die Kernprozesse. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung des Konzernes und der Elementar Analysensysteme GmbH in einem wachsenden Marktumfeld in 2023 als positiv zu bewerten. 3.2. Auftragsentwicklung Der Auftragseingang auf Konzernebene hat sich gegenüber dem Vorjahr von 60,5 M€ auf 57,8 M€ deutlich reduziert (-6,3 %). Die ursprüngliche Planung konnte nicht vollständig erreicht. Die Nachfrage nach Lösungen in den Bereichen der Elementaranalytik von organischen und anorganischen Stoffen ist weltweit weiterhin wachsend, gleichzeitig entstehen immer weitere neue Nischenmärkte in diversen Applikationen über alle Geschäftsbereiche. Der erwartete Auftragseingang im Bereich der anorganischen Elementaranalyse wurde nicht erreicht. Der Auftragseingang im Bereich DACH, der im Wesentlichen die Elementar Analysensysteme GmbH widerspiegelt, schloss strukturbedingt unter dem Vorjahr (-8,8 %) und unter dem Plan ab (-25,9 %). Bei den Tochterunternehmen konnte im Jahr 2023 nur die Tochtergesellschaft in den UK mit +21,3 % gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung des Auftragseingangs erzielen. Bei allen anderen Tochterunternehmen konnte keine Steigerung des Auftragseingangs erzielt werden. 3.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns Ertragslage Das Betriebsergebnis des Konzerns lag bei 9,8 M€ (Vorjahr 0,3 M€). Neben der insgesamt gestiegenen Betriebsleitung nach den Umstellungseffekten auf SAP im Vorjahr haben sich auch der Personalaufwand und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen basierend auf den getätigten Investitionen in künftiges Wachstum als Grund für diese Entwicklung erhöht. Neben der Umsatzrentabilität, welche 10,9 % beträgt (Vorjahr -1,9 %), liegt die Eigenkapitalrentabilität bei 13,0 % (Vorjahr -2,1 %). Die Materialaufwandsquote gemessen am Umsatz liegt bei 31,9 % (Vorjahr 40,5 %). Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr ist bedingt durch die im Verhältnis zum erworbenen Material stehenden höheren Umsätze. Dies ist bedingt durch den Abbau des Backlogs an Instrumenten, der sich aus der SAP-Einführung ergeben hat und dadurch eine geänderten Materialmix bedingte. Die Personalaufwandsquote ist mit 34,5 % (Vorjahr 38,3 %) vom Umsatz und damit zum Vorjahr geringer, da sich der erhöhte Aufwand in erhöhtem Umsatz widerspiegelt. Bei gestiegener Personalstärke liegt der Personalaufwand bei ebenfalls gestiegenen 20,9 M€ (Vorjahr 17,8 M€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 24,3 % (Vorjahr 24,7 %) vom Umsatz und sind maßgeblich durch höhere Ausgaben im Bereich der sonstigen Dienstleistungen und der Reisekosten zu begründen. Finanzlage Neben den bestehenden Darlehen finanziert sich der Konzern weitestgehend aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit unter Koordination und Steuerung durch die Muttergesellschaft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestand kein Bedarf durch externe Darlehen weiteres Fremdkapital aufzunehmen. Insgesamt liegt auch weiterhin ein hoher Fokus auf der Optimierung des internen Forderungsmanagements der produzierenden Gesellschaften gegenüber den Vertriebsunternehmen im Konzern. Die Kapitalstruktur des Konzerns besteht aus Fremddarlehen der Muttergesellschaft Elementar Analysensysteme GmbH mit einem Buchwert von 7,3 M€. Diese verringerten sich planmäßig durch Tilgung um 1,2 M€. Die Tilgung erfolgt quartalsweise bis zum Jahre 2030. Die externen Forderungen überprüfen und überwachen wir mit einem strukturierten und stringenten Mahnwesen im gesamten Konzern. Forderungsbestände älter als zwei Jahre werden vollständig wertberichtigt. Die Eigenkapitalquote im Konzern liegt bei 69,3 % (Vorjahr 65,9 %). Es liegt eine fristenkongruente Finanzierung vor. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt bei 8,7 M€ (Vorjahr -1,7 M€). Der Anstieg ist vor allem durch den insgesamt angestiegene Konzernjahresüberschuss zu begründen. Weiterhin wesentliche Effekte ergeben sich auf der Passivseite im Geschäftsjahr durch die Zunahme der Steuer- und sonstigen Rückstellungen. Dagegen haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten deutlich reduziert. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -0,2 M€ (Vorjahr -0,3 M€) resultiert maßgeblich aus Investitionen in Wertpapiere sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Daneben ergab sich aus der quartalsweisen Tilgung bestehender Darlehen ein negativer Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -1,2 M€ (Vorjahr -1,4 M€). Insgesamt erhöhten sich dadurch die verfügbaren Finanzmittel zum Bilanzstichtag von 19,9 M€ auf 27,2 M€. Der Konzern war und ist auch über die nächsten 12 Monate somit jederzeit in der Lage seinen fälligen Verbindlichkeiten nachzukommen. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen sank auf 16,4 M€ (Vorjahr 17,2 M€) bedingt durch planmäßige Abschreibungen auf Gebäude und Betriebsausstattungen. Der Gesamtwert des Vorratsvermögens stieg auf 10,1 M€ (Vorjahr 7,6 M€). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen durch die Überhänge und längeren Lieferzeiten aus der SAP-Einführung in 2022 zurückzuführen, welche auch noch in 2023 sukzessive abgearbeitet werden. Im Konzern betragen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11,3 M€ (Vorjahr 13,2 M€). Zur Reduktion hat das aktive Forderungsmanagement einen wesentlichen Beitrag geleistet. Wesentlichster Posten auf der Aktivseite sind die liquiden Mittel mit 27,2 M€ (Vorjahr 19,9 M€), die somit 37,1 % der gesamten Aktiva darstellen und die kurzfristigen Verbindlichkeiten und sonstigen Rückstellungen übertreffen. Die Pensionsrückstellungen entfallen nahezu ausschließlich auf die Elementar Analysensysteme GmbH und belaufen sich zum 31. Dezember 2022 auf 4,2 M€ (Vorjahr 4,3 M€). 3.4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Muttergesellschaft Ertragslage Das Betriebsergebnis hat sich stark von -0,4 M€ auf 8,1 M€ erhöht. Der Anstieg ist vornehmlich auf die Erholungseffekte nach der SAP S\4 HANA Einführung in 2022 zurückzuführen, sodass in diesem Jahr lang platzierte Aufträge ausgeliefert wurden, die zu erhöhten Umsatzerlösen im Vergleich zum Vorjahr beitrugen. Zudem wirkten sich geringere sonstige betriebliche Aufwendungen aufgrund ausbleibender Einmalaufwendungen im Vorjahr aufgrund der SAP Einführung positiv auf das Betriebsergebnis aus. Die Umsatzrentabilität stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich von -6,1 % auf 14,2 %, die Eigenkapitalrentabilität von -5,1 % auf 13,7 %. Treiber waren auch in diesem Fall jeweils die gestiegenen Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr. Die Materialaufwandsquote gemessen am Umsatz hat sich von 43,7 % auf 37,0 % reduziert und liegt somit wieder auf einem vergleichbaren Niveau der Vorjahre. Ursächlich hierfür war ein im Vergleich zum Vorjahr leicht geänderter Produktmix sowie überproportional gestiegene Umsatzerlöse. Die Personalaufwandsquote ist mit 29,9 % vom Umsatz gegenüber dem Vorjahr (31,5 %) leicht gesunken. Bedingt durch die Personalstärke aufgrund von weiteren Investitionen in die Mitarbeiterzahl liegt der Personalaufwand mit 11,7 M€ jedoch über dem Niveau des Vorjahres (9,2 M€). Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen hat sich mit 14,7 % gegenüber dem Vorjahr (26,2 %) deutlich reduziert. Maßgeblich sind die im Vergleich zu 2022 niedrigeren Aufwendungen für SAP-Beratung. Finanzlage Insgesamt arbeiten wir weiterhin am Abbau überfälliger Forderungen gegen Tochterunternehmen. Es wurden konzernintern keine neuen Darlehen ausgegeben. Die Eigenkapitalquote hat sich zum Vorjahr positiv verändert und liegt nun bei 69,3 % (Vorjahr 67,3 %). Es liegt eine fristenkongruente Finanzierung vor. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich um 12,7 M€ auf 6,8 M€ erhöht. Der Anstieg ist vor allem durch das insgesamt sehr stark angestiegene Jahresergebnis sowie Erhöhung der Vorräte zu begründen. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von 0,3 M€ resultiert maßgeblich aus weiteren Investitionen in das Sachanlagevermögen. Daneben ergab sich aus der quartalsweisen Tilgung bestehender Darlehen ein negativer Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 1,2 M€. Insgesamt haben sich die verfügbaren Finanzmittel deutlich von 2,7 M€ auf 8,1 M€ erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich planmäßig durch Tilgung auf 7,3 M€ reduziert. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen ist aufgrund planmäßiger Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr von 16,9 M€ auf 16,3 M€ gefallen. Das Vorratsvermögen ist im Geschäftsjahr 2023 deutlich auf 7,5 M€ gestiegen. Der Hauptgrund liegt in den überarbeiteten, höheren Mindestbeständen aufgrund hoher Auftragseingänge im Jahr 2022 und 2023. Die Gesellschaft hat sich im Jahr 2023 keinen Lieferschwierigkeiten auf Lieferantenseite ausgesetzt gesehen. Es gab einen leichten Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,7 M€. Die Forderungen gegenüber Dritten konnten durch ein aktives Forderungsmanagement reduziert werden und die Forderungen gegen Konzernunternehmen sind um 1,8 M€ auf 18,1 M€ gestiegen sind. Ursächlich dafür sind Rechnungsstellungen gegenüber den Tochtergesellschaften und Aufholung der Lieferengpässe aus 2022 aufgrund der SAP-Umstellung. Auf der Passivseite gab es eine Erhöhung des Eigenkapitals durch Erfassung des Jahresüberschusses um 5,6 M€ sowie höhere Steuerrückstellungen von 1,5 M€. Auch die sonstigen Rückstellungen sind aufgrund Bonus und Tantiemen-Zahlungen um 1,7 M€ höher als noch im Vorjahr. Die zum Bilanzstichtag um 1,0 M€ auf 1,4 M€ gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,7 M€. 3.5. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung des Konzerns und der Muttergesellschaft werden vor allem die Kennzahlen Umsatz, Umsatz pro Mitarbeiter und Betriebsergebnis herangezogen. Mit einem Umsatz von 60,5M€ (Vorjahr 46,6 M€) bei durchschnittlich 258 Mitarbeitern befindet sich der Umsatz pro Mitarbeiter für den Konzern bei 234T€ (Vorjahr 193 T€) und damit deutlich über dem Vorjahr. Für die Elementar Analysensysteme GmbH hat sich, bei einem Umsatz von 39,1 M€ im Vergleich zu 29,2 M€, der Umsatz pro Mitarbeiter von 258 T€ auf 323 T€ erhöht. Das ist im Vergleich zum Branchendurchschnitt von 213 T€ pro Mitarbeiter noch immer ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt konnte ein Ergebnis erzielt werden, das im Vergleich zum Vorjahr besser, und innerhalb der eigenen Planung, ausfällt. Das Betriebsergebnis des Konzerns bezogen auf den Umsatz liegt im Jahr 2023 bei 16,3 % (Vorjahr 0,7 %). Das Betriebsergebnis der Elementar Analysensysteme GmbH hat sich von -1,5 % auf 20,8 % verbessert, und entspricht mit 8,2 M€ vollends den Erwartungen einer strategischen Investitionsplanung in die Zukunft des Unternehmens und der Prognose des Vorjahres. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Konzerns und des Mutterunternehmens nicht herangezogen. 4. Forschung und Entwicklung Für Elementar als Hersteller von Geräten der instrumentellen Elementar- und Stabilisotopenanalyse spielt die ständige Verbesserung seiner Angebote durch Produktinnovationen auch im Jahr 2023 eine große Rolle für den anhaltenden Geschäftserfolg. Aus diesem Grund investiert der Konzern seit Jahren in seine umfassenden Entwicklungskompetenzen. Diese decken alle für die Produktentwicklung notwendigen Bereiche von der Methodenentwicklung, der mechanischen und elektronischen Entwicklung wie der Softwareentwicklung im Unternehmen ab. Dies reduziert Abhängigkeiten und erhält die notwendige Agilität, um schnell auf Kunden- und Marktanforderungen zu reagieren. Aus diesem Grund sind im Berichtszeitraum etwa 10 % der Mitarbeiter direkt für Forschungs- & Entwicklungsaufgaben innerhalb des Konzernes tätig, aufgeteilt auf die beiden Standorte in Langenselbold, Deutschland, und Stockport, Vereinigtes Königreich. 5. Chancen und Risiken Marktentwicklung Wichtig für eine stabile Wachstumsstrategie ist die Stabilisierung aller Märkte. Durch Bearbeitung großer Märkte, mit eigenen Konzernunternehmungen ist ein deutlich höheres Umsatzniveau in den direkt bearbeiteten Märkten erzielt worden. Grundsätzlich ist die Expansionspolitik durch eigene Unternehmungen abgeschlossen, vielmehr konzentriert sich Elementar nun auf die Penetrierung der einzelnen direkten Märkte. Exogene Einflüsse wie z.B. neue Richtlinien und Gesetzgebungen zur Messung von Parameter in lokalen Märkten haben Auswirkungen auf die Marktbearbeitungsstrategie. Der Anteil neuer Geräte am Gesamtmarkt muss gemessen am Gesamtgeräteportfolio gesteigert werden, da dort Wachstumspotential vorhanden ist. Dies gilt weiterhin für das Erschließen von neuen Kunden und Märkten, die uns bisher nicht zugänglich waren. Organisation Die weitere weltweite Harmonisierung von Systemen und Prozessen waren die Kernaktivitäten in der Organisationsentwicklung in der Elementar Analysensysteme GmbH in den Vorjahren und wurden im Jahr 2022 mit dem Beginn der Einführung von SAP S4\HANA in allen Tochtergesellschaften weiter fortgeführt. Darüber hinaus wurden mit der konzernweit abgestimmten Wachstumsstrategie "Focus" die Weichen für das Wachstum der kommenden Jahre gestellt und dies wird nun auch in der Organisation sukzessive umgesetzt. Hierbei soll der Anteil Neukunden durch neue Produkte und die Erschließung neuer Märkte mit bestehenden Produkten bei gleichzeitiger Steigerung des Marktanteiles in den bereits erschlossenen Märkten vorangetrieben werden. Elementar hält weiterhin an seiner Wachstumsstrategie fest, konzentriert sich aber vorrangig um ein skalierbares und effizientes Geschäftsmodell. Ertragssituation Obwohl sich Elementar bereits im Premium-Preissegment bewegt, bestehen in einzelnen Märkten- und Produktgruppen noch Steigerungspotentiale. Die Preise im Premiumsegment können unter Umständen jedoch auch dazu führen, dass Kunden alternative Geräte geringerer Preiskategorien erwerben, vor allem unter der steigenden Unsicherheit durch Verschiebungen an den Weltmärkten. Wir gehen jedoch aufgrund der bisherigen Entwicklungen der Vorjahre davon aus, dass sich hieraus keine wesentlichen Risiken ergeben. Trotz der höheren Belastung bei Fertigungslöhnen bleibt das absolute Schwergewicht der Wertschöpfungskette innerhalb des Konzernes auf den Fertigungsstandorten Deutschland in Langenselbold und für die Geräte der Stabilisotopenanalyse am Standort in Stockport (Greater Manchester), Vereinigtes Königreich. Ohne die grundsätzliche Ausrichtung der Fertigungsstrategie in Frage zu stellen, laufen an den beiden Fertigungsstandorten kontinuierlich Projekte zur Optimierung der Kosten, sei es über Kooperationen oder die Ausweitung der Fertigungstiefe in einzelnen Produktionsschritten. Produktportfolio Mit den bearbeiteten Produktlinien zur organischen und anorganischen Elementaranalytik, Wasseranalyse und Stabilisotopenanalytik hat Elementar inkl. der Probenperipherie bereits in vergangenen Jahren ein hohes Maß an Diversifizierung erreicht. Gegenüber einer absoluten Erweiterung dieses Portfolios wird es daher weiterhin als sinnvoll angesehen, sich auf eine Vertiefung bzw. Verbesserung der Marktdurchdringung zu fokussieren, um auf bereits bearbeiteten Anwendungsfeldern eine führende Position einzunehmen oder neue Anwendungsfelder für unsere Lösungen zu erschließen. Dies wird konsequent und kontinuierlich fortgesetzt. Dazu zählt auch die optimale Gestaltung der Produktlebenszyklen, die sich immer komplexer zeigt. Compliance Fragen des Datenschutzes, insbesondere in Bezug auf personengebundene Daten, haben wachsende Bedeutung für Elementar. Die vom Konzern vertretenden Prinzipien der Geschäftsethik werden konsequent und weltweit umgesetzt. Elementar arbeitet stets an der kontinuierlichen Verbesserung der Prozesse und hat dabei Compliance-Fragen im Blick. Potenzielle Risiken im Bereich Cyber-Kriminalität oder Compliance Themen gehen wir daher in einem strukturierten Prozess an, um Reputations- und Finanzschäden zu vermeiden. Finanzinstrumente Die Finanzanlagen der Elementar Analysensysteme GmbH als Konzernmuttergesellschaft bestehen zu 100 % aus Anteilen und Ausleihungen an verbundenen oder assoziierten Unternehmen und sind damit langfristig ausgelegte Investitionen. Die Tochterunternehmen fungieren vor allem als direkte Vertriebsunternehmen in den jeweiligen Ländern. Aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben sich keine wesentlichen Fremdwährungsrisiken, da die Gesellschaften in jeweiliger Landeswährung fakturieren. Überfällige Forderungen größer zwei Jahre werden vollständig wertberichtigt. Die liquiden Mittel bestehen zum Großteil aus Guthaben bei Kreditinstituten. Aus den auf fremde Währungen notierten Guthaben resultiert zum Stichtag ein Umrechnungsrisiko in die Berichtswährung Euro. Die Bestände werden vornehmlich zur Finanzierung und Aufbau der Geschäftstätigkeit in Deutschland und bei den Tochtergesellschaften genutzt. Eine explizite Anlagestrategie wird nicht verfolgt. Währungs- und Zinsänderungsrisiken Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 10 bzw. 15 Jahre und sie haben eine feste Verzinsung für die gesamte Laufzeit. Die Zinsen belaufen sich aufgrund des Ratings auf 1,0 % bis 1,6 %. Elementar als Konzern sieht sich immer möglichen Wechselkursrisiken durch starken weltweiten Handel ausgesetzt. Das Wechselkursrisiko im Intercompany-Geschäft liegt bei den ausländischen Gesellschaften, da innerhalb des Konzernes in Euro fakturiert wird. Potenzielle Risiken bestehen derzeit in der Wechselkursvolatilität zwischen Euro und allen führenden Wechselkurspaaren, in denen wir ausländische Gesellschaften halten. Dies verstärkt sich auch durch externe wirtschaftliche Einflüsse, wie die Auswirkungen lokaler Krisensituationen und Kriege. Beschaffungsseitig besteht ein überschaubares Risiko aus Währungseffekten für die Elementar Analysensysteme GmbH, da nur in geringem Umfang in Fremdwährung eingekauft wird. Für den Beschaffungsprozess der Tochterunternehmen bezieht sich das Wechselkursrisiko im Wesentlichen auf das Intercompany-Geschäft und konzerninterne Finanzierungen. Personal Es konnten im Jahr 2023 die erforderlichen Neubesetzungen offener Stellen größtenteils planmäßig im gesamten Konzern vorgenommen werden. Dabei wird der Konzern vom wachsenden Image der Firma Elementar unterstützt, welches auch durch Personalmarketingmaßnahmen kontinuierlich verbessert wird. Dies geschieht sowohl in Deutschland über die Elementar Analysensysteme GmbH als auch in allen ausländischen Konzernunternehmen gleichermaßen. Durch das stetige Wachstum und gleichzeitiger natürlicher Fluktuation durch Altersverrentung gibt es einen stetigen Bedarf an Personal in den verschiedensten Bereichen, den wir aktuell jedoch mit Neueinstellungen decken können. Zusätzlich hat der Konzern damit begonnen, den Bedarf auch langfristig über Ausbildung und berufsbegleitende Studienangebote zu decken, dies allerdings verstärkt in der deutschen Muttergesellschaft. Durch das stärkere Wachstum in den Auslandsgesellschaften wächst der Konzern auch im Bereich Personal hier stärker als in der Konzernmuttergesellschaft. Lieferengpässe Insgesamt hat sich die Lage an den Rohstoffmärkten wieder beruhigt. Gerade im Bereich der Metallerzeugung und -bearbeitung sind wir zurückgekommen zu Lieferzeiten und Verfügbarkeiten vor 2021. Trotzdem kommt es in Bereichen von Elektronikkomponenten und speziell der Quarzglas-Herstellung immer wieder zu Lieferengpässe und Abkündigungen. Elementar hat sich in diesen Fällen dazu entschieden, Kontrakte mit längeren Laufzeiten bei den Lieferanten zu platzieren sowohl als auch die Sicherheitsbestände einzelner Materialien zu erhöhen. Grundsätzlich versucht Elementar mit einer langfristigen Produktions-Planung und der Nutzung des ERP-Systems Lieferengpässe frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten, ohne grundsätzlich den Bestand im Lager zu erhöhen. Bei sehr kritischen Bauteilen wird im Einzelfall basierend auf dem wirtschaftlichen Risiko entschieden. Gesamtaussage In Anbetracht der wachsenden Unsicherheit an den Weltmärkten bleibt es für den Konzern unerlässlich, in Wachstum und Marktentwicklung zu investieren. Es entsteht somit eine Notwendigkeit Lieferketten anzupassen, um flexibel auf die sich ändernden globalen Bedingungen zu reagieren. Gleichzeitig strebt der Konzern danach, die Marktdurchdringung mit innovativen Produkten zu vertiefen, insbesondere durch die Diversifikation von jüngeren Produkten, die den aktuellen Marktanforderungen entsprechen. Die Strategie beruht dabei auf Skalierbarkeit, um unsere Geschäftstätigkeit effizient auszubauen und langfristiges Wachstum zu ermöglichen. Insgesamt halten wir die Risikolage des Konzerns und der Muttergesellschaft für überschaubar. 6. Prognosebericht Für das Jahr 2024 ging Elementar sowohl aus Sicht des Konzerns, als auch der Muttergesellschaft, aufgrund des steigenden Outputs, der sich insbesondere im Umsatz zeigen wird, weiter von einem deutlichen Aufholeffekt aus. Die getätigten Investitionen in den Bereichen Systeme und Personal sollen zu effizienteren Prozessen beitragen und damit die Rendite weiter leicht erhöhen. Zum damaligen Zeitpunkt waren auch keine weltwirtschaftlichen Krisen bekannt, die direkten Einfluss auf die Performance des Konzernes haben würden. Mit den ungeprüften Ergebnissen am Ende des Jahres 2024 liegt der Elementar Konzern beim Auftragseingang auf Plan, im Umsatz und Umsatz pro Mitarbeiter deutlich darüber. Für die Elementar Analysensysteme GmbH liegt der Umsatz und der Umsatz pro Mitarbeiter ungefähr auf Vorjahresniveau. Für das Betriebsergebnis für den Konzern, wie auch der Muttergesellschaft, gehen wir von einem leicht niedrigeren Wert als im Vorjahr aus.
Langenselbold, den 28.03.2025 Albrecht Sieper Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG zum Geschäftsjahr 2023Elementar Analysensysteme GmbH Amtsgericht Hanau, HRB 5521I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der Ansatz- und Bewertungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 und 4 HGB aufgestellt und nach den Vorschriften der §§ 266, 275 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften gegliedert. Die nach den gesetzlichen Vorschriften zu den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Vermerke sowie weitergehende Erläuterungen sind, soweit nicht in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt, im Anhang enthalten. Soweit Angaben wahlweise im Anhang oder in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen können, erfolgen sie größtenteils im Anhang. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung Die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr angewendet worden: Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt nach betriebsindividuell geschätzten Nutzungsdauern. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet. In den Herstellungskosten sind neben Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 wurde ein Sammelposten gebildet, der mit 20 % p.a. abgeschrieben wurde. Die Abschreibungszeiträume wurden wie folgt gewählt: Gebäude: 33 Jahre Technische Anlagen und Maschinen: 14 Jahre BGA: Zwischen 5 und 14 Jahren Die Finanzanlagen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Vom Abschreibungswahlrecht bei voraussichtlich nur vorübergehender Wertminderung wird kein Gebrauch gemacht. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Zeitwerten. In die Herstellungskosten (für unfertige und fertige Erzeugnisse) wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten Materialgemeinkosten sowie angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Verwaltungskosten und Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Als niedrigerer Marktpreis werden bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen die Wiederbeschaffungskosten, als beizulegender Wert bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen sowie Waren der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der beim Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkten Verwendbarkeit ergaben, wurden durch Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen abgesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach der "modifizierten Teilwertmethode" ermittelt. Bei der gutachterlichen Berechnung zum 31. Dezember 2023 wurde ein Rechnungszins nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren gemäß RückAbzinsV von 1,78 %, ein Gehaltstrend von 2,50 % und ein Rententrend von 2,20 % berücksichtigt. Der Rechnungszins, der sich als Durchschnitt auf Basis der letzten sieben Jahre ergibt, beträgt 1,74 %. Es wurde von dem Wahlrecht gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, wonach für den Gesamtbestand der Pensionsverpflichtungen der durchschnittliche Marktzinssatz bezogen auf eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet wurde. Von dem Ansammlungswahlrecht nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz wurde kein Gebrauch gemacht; die Pensionsrückstellungen sind voll dotiert. Die Bewertung des verpfändeten Deckungsvermögens erfolgt zu dem von der Versicherung bestätigten Zeitwert der Rückdeckungsversicherung. Das unverpfändete Deckungsvermögen wird zum Aktivwert bewertet und aufgrund betragsmäßiger Unwesentlichkeit wie verpfändetes Deckungsvermögen behandelt. Die sonstigen Rückstellungen wurden nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, die hätten abgezinst werden müssen, liegen zum 31. Dezember 2023 wie im Vorjahr nicht vor. Die Verbindlichkeiten wurden ebenfalls zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die in Fremdwährung notierten Anschaffungskosten der Anteile an verbundenen Unternehmen sowie der Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden zum Bilanzstichtag nicht neu bewertet, da eine Umrechnung mit dem Stichtagskurs eine Zuschreibung über die historischen Anschaffungskosten darstellen würde. III. Erläuterungen von Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens kann dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. T€ 93 (VJ: T€ 75) aus der Abführung von Kapitalertragsteuern enthalten. Pensionsrückstellungen Den Pensionsrückstellungen liegen zum einen nicht rückgedeckte Pensionszusagen und zum anderen rückgedeckte Pensionszusagen mit Entgeltumwandlung zugrunde. Nicht rückgedeckte Pensionszusagen Die passivierten Pensionsrückstellungen i.H.v T€ 4.016 entfallen vollständig auf die nicht rückgedeckten Pensionszusagen. Hiervon entfallen T€ 347 auf ehemalige Geschäftsführer. Aus der Zugrundelegung eines durchschnittlichen Zinssatzes der letzten zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Bewertung auf der Basis eines Durchschnittszinssatzes der letzten sieben Jahre eine um T€ 38 niedrigere Pensionsrückstellung (VJ: T€ 177) (Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB). Dieser Betrag unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre. Rückgedeckte Pensionszusagen mit Entgeltumwandlung Diese Pensionsrückstellung wurde wie im Vorjahr mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherung gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet, woraus sich eine passivierte Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 103 ergibt. Der wesentliche Teil der Rückdeckungsversicherung (über 97 %) ist infolge Verpfändungen an die Begünstigten dem Zugriff der Gläubiger entzogen und dient ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung. Aufgrund der Verrechnung des Zeitwerts der Rückdeckungsversicherung mit der Pensionsverpflichtung tritt gem. IDW RS HFA 30 bereits eine Ausschüttungssperrwirkung ein. Für den passivierten Teil der Pensionsverpflichtung ergibt sich aus der Zugrundelegung eines durchschnittlichen Zinssatzes der letzten zehn Jahre im Vergleich zur Bewertung auf der Basis eines Durchschnittszinssatzes der letzten sieben Jahre ein nur unwesentlicher Unterschiedsbetrag. Angaben gem. § 285 Nr. 25 HGB:
Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 121 (VJ: 112) Arbeitnehmer beschäftigt, wovon 82 Angestellte (VJ: 80) und 39 gewerbliche Arbeitnehmer (VJ: 32) sind. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellungen für Personalkosten setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für die variable Vergütung, individuelle Boni und Urlaub zusammen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Grundpfandrechte gesichert.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf T€ 571 (VJ: T€ 352). Darüber hinaus bestehen wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge vor allem aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. T€ 43 (VJ: T€ 114) enthalten. Bei den Abschreibungen auf Finanzanlagen im Vorjahr i.H.v. T€ 530 handelt es sich um außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen i.H.v. T€ 103 (VJ: T€ 174) enthalten. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Die Gesellschaft ist an folgenden Gesellschaften beteiligt (die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgte zum Jahresendkurs und die Umrechnung des Ergebnisses zum Jahresdurchschnittskurs): Elementar Americas Inc.
Elementar UK Ltd.
Elementar France S.à.r.l.
Elementar Trading (Shanghai) Co., Ltd.
Elementar Italia SRL
Elementar Australia Pvt. Ltd.
Elementar Japan K.K.
Elementar India Pvt. Ltd.
Elementar Entwicklungs GmbH
EA Korea Co. Ltd.
IV. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Albrecht Sieper, Vorsitzender der Geschäftsleitung Hinsichtlich der Angaben gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 2. Aufsichtsrat Dr. Hans-Peter Sieper, Vorsitzender des Aufsichtsrats Hinsichtlich der Angaben gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 3. GewinnverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss i.H.v. T€ 5.569 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. V. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse mit Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft eingetreten.
Langenselbold, 28.03.2025 Albrecht Sieper Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Elementar Analysensysteme GmbH, Langenselbold Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Elementar Analysensysteme GmbH, Langenselbold, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht der Elementar Analysensysteme GmbH, Langenselbold, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 28. März 2025 Deloitte
GmbH
Thomas Lüdke, Wirtschaftsprüfer Fabian Ebert, Wirtschaftsprüfer Zusammengefasster Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeines Der folgende zusammengefasste Lagebericht enthält Informationen über den Elementar Konzern und die Elementar Analysensysteme GmbH. Die Elementar Analysensysteme GmbH ist die Muttergesellschaft des Elementar Konzerns. Sie ist operativ tätig, hält allein Anteile an Tochterunternehmen und nimmt auch konzernleitende Funktionen wahr. Da die Elementar Analysensysteme GmbH wesentlicher Teil des Elementar Konzerns ist, wird der Lagebericht gemäß § 315 Abs. 5 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 2 HGB zusammengefasst. Die Ausführungen beziehen sich jeweils auf den Konzern, sofern nicht ausdrücklich auf die Elementar Analysensysteme GmbH verwiesen wird. Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Elementar Analysensysteme GmbH sind unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt worden. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur hat sich im Jahr 2023 nach Daten des IWF weiter stabilisiert, wenn auch auf niedrigerem Niveau, allerdings mit weiterhin bestehenden Risiken und wachsenden Divergenzen zwischen den einzelnen Volkswirtschaften. So schloss die Weltwirtschaft mit einem Plus von 0,9 % gegenüber dem Vorjahr ab. Die Inflation in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin hoch, aber etwas niedriger als im Jahr 2022 und hat sich um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die deutsche Industrie für Analysen-, Bio- und Labortechnik ist stark mittelständisch geprägt. Die Branche ist eine der innovationsstärksten Industrien der deutschen Wirtschaft, mit einer Exportquote von 53 % sehr exportorientiert und im internationalen Umfeld führend. Viele der Unternehmen sind familiär geführt und Hidden Champions und Weltmarktführer in ihrem Nischenmarkt. Elementar konkurriert in Deutschland auf dem Markt für Analysen-, Bio- und Labortechnik mit ca. 330 weiteren deutschen Unternehmen. Laut Branchenverband SPECTARIS hat sich im Bereich der Analysen- und Labortechnik für Deutschland im Jahre 2023 im Vergleich zum Vorjahr eine Reduktion um 4,2 % auf einen Gesamtumsatz von 11,2 Mrd. € ergeben. Die Anzahl der Beschäftigten in der Branche und diesem Bereich verringerte sich auf ca. 52.700. Der Elementar-Konzern und die Elementar Analysensysteme GmbH konnten im Markt mehr Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr ausweisen. 3. Geschäftstätigkeit und Geschäftsverlauf Zweck des Mutterunternehmens und seiner Tochterunternehmen ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Geräten und Systemen für die Elementaranalyse mit instrumentellen Methoden. Der Elementar Konzern hat seinen Hauptsitz am Stammsitz der Muttergesellschaft, der Elementar Analysensysteme GmbH, in Langenselbold, Deutschland. Darüber hinaus unterhält der Konzern ein eigenes Kompetenzcenter mit Forschung & Entwicklung sowie eigener Produktion in Stockport (Greater Manchester), Vereinigtes Königreich. Im Ausland ist der Konzern in China, den USA, Japan, Indien, Italien, Frankreich und Australien mit Vertriebsgesellschaften tätig. In allen anderen Märkten agiert der Konzern mit externen Vertriebspartnern. In den Konzernabschluss sind folgende Unternehmen, an denen die Elementar Analysensysteme GmbH beteiligt ist, im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen:
* Die verbleibenden 10 % werden von der
Elementar UK Ltd. gehalten.
Die Gesellschaft Elementar Entwicklungs-GmbH befindet sich aktuell in Liquidation. Die 33,3 % Anteile an der EA Korea Co. Ltd., Hanam-City, Südkorea werden als Beteiligung nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. 3.1. Geschäftsentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 schloss der Konzern mit einer Betriebsleistung von 62,5 M€. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 32,0 %. Hauptfaktor war die Behebung operationaler Hindernisse nach der Umstellung des ERP-Systems und damit verbundenen Reduktionen im Produktionsoutput und der Lieferfähigkeit im Jahr 2022. Als Hauptproduktionsstandort der Gruppe stieg die Betriebsleistung der Elementar Analysensysteme GmbH ebenfalls deutlich im Vergleich zu 2022 auf 39,8 M€ (Vorjahr 29,7 M€) aufgrund identischer Faktoren. Der Konzern und die Muttergesellschaft investieren weiterhin in den konsequenten Ausbau der eigenen Vertriebsgesellschaften in den Hauptmärkten DACH, USA, China, Indien und Japan und optimieren dabei gleichzeitig die Kernprozesse. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung des Konzernes und der Elementar Analysensysteme GmbH in einem wachsenden Marktumfeld in 2023 als positiv zu bewerten. 3.2. Auftragsentwicklung Der Auftragseingang auf Konzernebene hat sich gegenüber dem Vorjahr von 60,5 M€ auf 57,8 M€ deutlich reduziert (-6,3 %). Die ursprüngliche Planung konnte nicht vollständig erreicht. Die Nachfrage nach Lösungen in den Bereichen der Elementaranalytik von organischen und anorganischen Stoffen ist weltweit weiterhin wachsend, gleichzeitig entstehen immer weitere neue Nischenmärkte in diversen Applikationen über alle Geschäftsbereiche. Der erwartete Auftragseingang im Bereich der anorganischen Elementaranalyse wurde nicht erreicht. Der Auftragseingang im Bereich DACH, der im Wesentlichen die Elementar Analysensysteme GmbH widerspiegelt, schloss strukturbedingt unter dem Vorjahr (-8,8 %) und unter dem Plan ab (-25,9 %). Bei den Tochterunternehmen konnte im Jahr 2023 nur die Tochtergesellschaft in den UK mit +21,3 % gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung des Auftragseingangs erzielen. Bei allen anderen Tochterunternehmen konnte keine Steigerung des Auftragseingangs erzielt werden. 3.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns Ertragslage Das Betriebsergebnis des Konzerns lag bei 9,8 M€ (Vorjahr 0,3 M€). Neben der insgesamt gestiegenen Betriebsleitung nach den Umstellungseffekten auf SAP im Vorjahr haben sich auch der Personalaufwand und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen basierend auf den getätigten Investitionen in künftiges Wachstum als Grund für diese Entwicklung erhöht. Neben der Umsatzrentabilität, welche 10,9 % beträgt (Vorjahr -1,9 %), liegt die Eigenkapitalrentabilität bei 13,0 % (Vorjahr -2,1 %). Die Materialaufwandsquote gemessen am Umsatz liegt bei 31,9 % (Vorjahr 40,5 %). Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr ist bedingt durch die im Verhältnis zum erworbenen Material stehenden höheren Umsätze. Dies ist bedingt durch den Abbau des Backlogs an Instrumenten, der sich aus der SAP-Einführung ergeben hat und dadurch eine geänderten Materialmix bedingte. Die Personalaufwandsquote ist mit 34,5 % (Vorjahr 38,3 %) vom Umsatz und damit zum Vorjahr geringer, da sich der erhöhte Aufwand in erhöhtem Umsatz widerspiegelt. Bei gestiegener Personalstärke liegt der Personalaufwand bei ebenfalls gestiegenen 20,9 M€ (Vorjahr 17,8 M€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 24,3 % (Vorjahr 24,7 %) vom Umsatz und sind maßgeblich durch höhere Ausgaben im Bereich der sonstigen Dienstleistungen und der Reisekosten zu begründen. Finanzlage Neben den bestehenden Darlehen finanziert sich der Konzern weitestgehend aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit unter Koordination und Steuerung durch die Muttergesellschaft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestand kein Bedarf durch externe Darlehen weiteres Fremdkapital aufzunehmen. Insgesamt liegt auch weiterhin ein hoher Fokus auf der Optimierung des internen Forderungsmanagements der produzierenden Gesellschaften gegenüber den Vertriebsunternehmen im Konzern. Die Kapitalstruktur des Konzerns besteht aus Fremddarlehen der Muttergesellschaft Elementar Analysensysteme GmbH mit einem Buchwert von 7,3 M€. Diese verringerten sich planmäßig durch Tilgung um 1,2 M€. Die Tilgung erfolgt quartalsweise bis zum Jahre 2030. Die externen Forderungen überprüfen und überwachen wir mit einem strukturierten und stringenten Mahnwesen im gesamten Konzern. Forderungsbestände älter als zwei Jahre werden vollständig wertberichtigt. Die Eigenkapitalquote im Konzern liegt bei 69,3 % (Vorjahr 65,9 %). Es liegt eine fristenkongruente Finanzierung vor. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt bei 8,7 M€ (Vorjahr -1,7 M€). Der Anstieg ist vor allem durch den insgesamt angestiegene Konzernjahresüberschuss zu begründen. Weiterhin wesentliche Effekte ergeben sich auf der Passivseite im Geschäftsjahr durch die Zunahme der Steuer- und sonstigen Rückstellungen. Dagegen haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten deutlich reduziert. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -0,2 M€ (Vorjahr -0,3 M€) resultiert maßgeblich aus Investitionen in Wertpapiere sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Daneben ergab sich aus der quartalsweisen Tilgung bestehender Darlehen ein negativer Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -1,2 M€ (Vorjahr -1,4 M€). Insgesamt erhöhten sich dadurch die verfügbaren Finanzmittel zum Bilanzstichtag von 19,9 M€ auf 27,2 M€. Der Konzern war und ist auch über die nächsten 12 Monate somit jederzeit in der Lage seinen fälligen Verbindlichkeiten nachzukommen. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen sank auf 16,4 M€ (Vorjahr 17,2 M€) bedingt durch planmäßige Abschreibungen auf Gebäude und Betriebsausstattungen. Der Gesamtwert des Vorratsvermögens stieg auf 10,1 M€ (Vorjahr 7,6 M€). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen durch die Überhänge und längeren Lieferzeiten aus der SAP-Einführung in 2022 zurückzuführen, welche auch noch in 2023 sukzessive abgearbeitet werden. Im Konzern betragen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11,3 M€ (Vorjahr 13,2 M€). Zur Reduktion hat das aktive Forderungsmanagement einen wesentlichen Beitrag geleistet. Wesentlichster Posten auf der Aktivseite sind die liquiden Mittel mit 27,2 M€ (Vorjahr 19,9 M€), die somit 37,1 % der gesamten Aktiva darstellen und die kurzfristigen Verbindlichkeiten und sonstigen Rückstellungen übertreffen. Die Pensionsrückstellungen entfallen nahezu ausschließlich auf die Elementar Analysensysteme GmbH und belaufen sich zum 31. Dezember 2022 auf 4,2 M€ (Vorjahr 4,3 M€). 3.4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Muttergesellschaft Ertragslage Das Betriebsergebnis hat sich stark von -0,4 M€ auf 8,1 M€ erhöht. Der Anstieg ist vornehmlich auf die Erholungseffekte nach der SAP S\4 HANA Einführung in 2022 zurückzuführen, sodass in diesem Jahr lang platzierte Aufträge ausgeliefert wurden, die zu erhöhten Umsatzerlösen im Vergleich zum Vorjahr beitrugen. Zudem wirkten sich geringere sonstige betriebliche Aufwendungen aufgrund ausbleibender Einmalaufwendungen im Vorjahr aufgrund der SAP Einführung positiv auf das Betriebsergebnis aus. Die Umsatzrentabilität stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich von -6,1 % auf 14,2 %, die Eigenkapitalrentabilität von -5,1 % auf 13,7 %. Treiber waren auch in diesem Fall jeweils die gestiegenen Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr. Die Materialaufwandsquote gemessen am Umsatz hat sich von 43,7 % auf 37,0 % reduziert und liegt somit wieder auf einem vergleichbaren Niveau der Vorjahre. Ursächlich hierfür war ein im Vergleich zum Vorjahr leicht geänderter Produktmix sowie überproportional gestiegene Umsatzerlöse. Die Personalaufwandsquote ist mit 29,9 % vom Umsatz gegenüber dem Vorjahr (31,5 %) leicht gesunken. Bedingt durch die Personalstärke aufgrund von weiteren Investitionen in die Mitarbeiterzahl liegt der Personalaufwand mit 11,7 M€ jedoch über dem Niveau des Vorjahres (9,2 M€). Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen hat sich mit 14,7 % gegenüber dem Vorjahr (26,2 %) deutlich reduziert. Maßgeblich sind die im Vergleich zu 2022 niedrigeren Aufwendungen für SAP-Beratung. Finanzlage Insgesamt arbeiten wir weiterhin am Abbau überfälliger Forderungen gegen Tochterunternehmen. Es wurden konzernintern keine neuen Darlehen ausgegeben. Die Eigenkapitalquote hat sich zum Vorjahr positiv verändert und liegt nun bei 69,3 % (Vorjahr 67,3 %). Es liegt eine fristenkongruente Finanzierung vor. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich um 12,7 M€ auf 6,8 M€ erhöht. Der Anstieg ist vor allem durch das insgesamt sehr stark angestiegene Jahresergebnis sowie Erhöhung der Vorräte zu begründen. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von 0,3 M€ resultiert maßgeblich aus weiteren Investitionen in das Sachanlagevermögen. Daneben ergab sich aus der quartalsweisen Tilgung bestehender Darlehen ein negativer Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 1,2 M€. Insgesamt haben sich die verfügbaren Finanzmittel deutlich von 2,7 M€ auf 8,1 M€ erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich planmäßig durch Tilgung auf 7,3 M€ reduziert. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen ist aufgrund planmäßiger Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr von 16,9 M€ auf 16,3 M€ gefallen. Das Vorratsvermögen ist im Geschäftsjahr 2023 deutlich auf 7,5 M€ gestiegen. Der Hauptgrund liegt in den überarbeiteten, höheren Mindestbeständen aufgrund hoher Auftragseingänge im Jahr 2022 und 2023. Die Gesellschaft hat sich im Jahr 2023 keinen Lieferschwierigkeiten auf Lieferantenseite ausgesetzt gesehen. Es gab einen leichten Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,7 M€. Die Forderungen gegenüber Dritten konnten durch ein aktives Forderungsmanagement reduziert werden und die Forderungen gegen Konzernunternehmen sind um 1,8 M€ auf 18,1 M€ gestiegen sind. Ursächlich dafür sind Rechnungsstellungen gegenüber den Tochtergesellschaften und Aufholung der Lieferengpässe aus 2022 aufgrund der SAP-Umstellung. Auf der Passivseite gab es eine Erhöhung des Eigenkapitals durch Erfassung des Jahresüberschusses um 5,6 M€ sowie höhere Steuerrückstellungen von 1,5 M€. Auch die sonstigen Rückstellungen sind aufgrund Bonus und Tantiemen-Zahlungen um 1,7 M€ höher als noch im Vorjahr. Die zum Bilanzstichtag um 1,0 M€ auf 1,4 M€ gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,7 M€. 3.5. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung des Konzerns und der Muttergesellschaft werden vor allem die Kennzahlen Umsatz, Umsatz pro Mitarbeiter und Betriebsergebnis herangezogen. Mit einem Umsatz von 60,5M€ (Vorjahr 46,6 M€) bei durchschnittlich 258 Mitarbeitern befindet sich der Umsatz pro Mitarbeiter für den Konzern bei 234T€ (Vorjahr 193 T€) und damit deutlich über dem Vorjahr. Für die Elementar Analysensysteme GmbH hat sich, bei einem Umsatz von 39,1 M€ im Vergleich zu 29,2 M€, der Umsatz pro Mitarbeiter von 258 T€ auf 323 T€ erhöht. Das ist im Vergleich zum Branchendurchschnitt von 213 T€ pro Mitarbeiter noch immer ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt konnte ein Ergebnis erzielt werden, das im Vergleich zum Vorjahr besser, und innerhalb der eigenen Planung, ausfällt. Das Betriebsergebnis des Konzerns bezogen auf den Umsatz liegt im Jahr 2023 bei 16,3 % (Vorjahr 0,7 %). Das Betriebsergebnis der Elementar Analysensysteme GmbH hat sich von -1,5 % auf 20,8 % verbessert, und entspricht mit 8,2 M€ vollends den Erwartungen einer strategischen Investitionsplanung in die Zukunft des Unternehmens und der Prognose des Vorjahres. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Konzerns und des Mutterunternehmens nicht herangezogen. 4. Forschung und Entwicklung Für Elementar als Hersteller von Geräten der instrumentellen Elementar- und Stabilisotopenanalyse spielt die ständige Verbesserung seiner Angebote durch Produktinnovationen auch im Jahr 2023 eine große Rolle für den anhaltenden Geschäftserfolg. Aus diesem Grund investiert der Konzern seit Jahren in seine umfassenden Entwicklungskompetenzen. Diese decken alle für die Produktentwicklung notwendigen Bereiche von der Methodenentwicklung, der mechanischen und elektronischen Entwicklung wie der Softwareentwicklung im Unternehmen ab. Dies reduziert Abhängigkeiten und erhält die notwendige Agilität, um schnell auf Kunden- und Marktanforderungen zu reagieren. Aus diesem Grund sind im Berichtszeitraum etwa 10 % der Mitarbeiter direkt für Forschungs- & Entwicklungsaufgaben innerhalb des Konzernes tätig, aufgeteilt auf die beiden Standorte in Langenselbold, Deutschland, und Stockport, Vereinigtes Königreich. 5. Chancen und Risiken Marktentwicklung Wichtig für eine stabile Wachstumsstrategie ist die Stabilisierung aller Märkte. Durch Bearbeitung großer Märkte, mit eigenen Konzernunternehmungen ist ein deutlich höheres Umsatzniveau in den direkt bearbeiteten Märkten erzielt worden. Grundsätzlich ist die Expansionspolitik durch eigene Unternehmungen abgeschlossen, vielmehr konzentriert sich Elementar nun auf die Penetrierung der einzelnen direkten Märkte. Exogene Einflüsse wie z.B. neue Richtlinien und Gesetzgebungen zur Messung von Parameter in lokalen Märkten haben Auswirkungen auf die Marktbearbeitungsstrategie. Der Anteil neuer Geräte am Gesamtmarkt muss gemessen am Gesamtgeräteportfolio gesteigert werden, da dort Wachstumspotential vorhanden ist. Dies gilt weiterhin für das Erschließen von neuen Kunden und Märkten, die uns bisher nicht zugänglich waren. Organisation Die weitere weltweite Harmonisierung von Systemen und Prozessen waren die Kernaktivitäten in der Organisationsentwicklung in der Elementar Analysensysteme GmbH in den Vorjahren und wurden im Jahr 2022 mit dem Beginn der Einführung von SAP S4\HANA in allen Tochtergesellschaften weiter fortgeführt. Darüber hinaus wurden mit der konzernweit abgestimmten Wachstumsstrategie "Focus" die Weichen für das Wachstum der kommenden Jahre gestellt und dies wird nun auch in der Organisation sukzessive umgesetzt. Hierbei soll der Anteil Neukunden durch neue Produkte und die Erschließung neuer Märkte mit bestehenden Produkten bei gleichzeitiger Steigerung des Marktanteiles in den bereits erschlossenen Märkten vorangetrieben werden. Elementar hält weiterhin an seiner Wachstumsstrategie fest, konzentriert sich aber vorrangig um ein skalierbares und effizientes Geschäftsmodell. Ertragssituation Obwohl sich Elementar bereits im Premium-Preissegment bewegt, bestehen in einzelnen Märkten- und Produktgruppen noch Steigerungspotentiale. Die Preise im Premiumsegment können unter Umständen jedoch auch dazu führen, dass Kunden alternative Geräte geringerer Preiskategorien erwerben, vor allem unter der steigenden Unsicherheit durch Verschiebungen an den Weltmärkten. Wir gehen jedoch aufgrund der bisherigen Entwicklungen der Vorjahre davon aus, dass sich hieraus keine wesentlichen Risiken ergeben. Trotz der höheren Belastung bei Fertigungslöhnen bleibt das absolute Schwergewicht der Wertschöpfungskette innerhalb des Konzernes auf den Fertigungsstandorten Deutschland in Langenselbold und für die Geräte der Stabilisotopenanalyse am Standort in Stockport (Greater Manchester), Vereinigtes Königreich. Ohne die grundsätzliche Ausrichtung der Fertigungsstrategie in Frage zu stellen, laufen an den beiden Fertigungsstandorten kontinuierlich Projekte zur Optimierung der Kosten, sei es über Kooperationen oder die Ausweitung der Fertigungstiefe in einzelnen Produktionsschritten. Produktportfolio Mit den bearbeiteten Produktlinien zur organischen und anorganischen Elementaranalytik, Wasseranalyse und Stabilisotopenanalytik hat Elementar inkl. der Probenperipherie bereits in vergangenen Jahren ein hohes Maß an Diversifizierung erreicht. Gegenüber einer absoluten Erweiterung dieses Portfolios wird es daher weiterhin als sinnvoll angesehen, sich auf eine Vertiefung bzw. Verbesserung der Marktdurchdringung zu fokussieren, um auf bereits bearbeiteten Anwendungsfeldern eine führende Position einzunehmen oder neue Anwendungsfelder für unsere Lösungen zu erschließen. Dies wird konsequent und kontinuierlich fortgesetzt. Dazu zählt auch die optimale Gestaltung der Produktlebenszyklen, die sich immer komplexer zeigt. Compliance Fragen des Datenschutzes, insbesondere in Bezug auf personengebundene Daten, haben wachsende Bedeutung für Elementar. Die vom Konzern vertretenden Prinzipien der Geschäftsethik werden konsequent und weltweit umgesetzt. Elementar arbeitet stets an der kontinuierlichen Verbesserung der Prozesse und hat dabei Compliance-Fragen im Blick. Potenzielle Risiken im Bereich Cyber-Kriminalität oder Compliance Themen gehen wir daher in einem strukturierten Prozess an, um Reputations- und Finanzschäden zu vermeiden. Finanzinstrumente Die Finanzanlagen der Elementar Analysensysteme GmbH als Konzernmuttergesellschaft bestehen zu 100 % aus Anteilen und Ausleihungen an verbundenen oder assoziierten Unternehmen und sind damit langfristig ausgelegte Investitionen. Die Tochterunternehmen fungieren vor allem als direkte Vertriebsunternehmen in den jeweiligen Ländern. Aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben sich keine wesentlichen Fremdwährungsrisiken, da die Gesellschaften in jeweiliger Landeswährung fakturieren. Überfällige Forderungen größer zwei Jahre werden vollständig wertberichtigt. Die liquiden Mittel bestehen zum Großteil aus Guthaben bei Kreditinstituten. Aus den auf fremde Währungen notierten Guthaben resultiert zum Stichtag ein Umrechnungsrisiko in die Berichtswährung Euro. Die Bestände werden vornehmlich zur Finanzierung und Aufbau der Geschäftstätigkeit in Deutschland und bei den Tochtergesellschaften genutzt. Eine explizite Anlagestrategie wird nicht verfolgt. Währungs- und Zinsänderungsrisiken Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 10 bzw. 15 Jahre und sie haben eine feste Verzinsung für die gesamte Laufzeit. Die Zinsen belaufen sich aufgrund des Ratings auf 1,0 % bis 1,6 %. Elementar als Konzern sieht sich immer möglichen Wechselkursrisiken durch starken weltweiten Handel ausgesetzt. Das Wechselkursrisiko im Intercompany-Geschäft liegt bei den ausländischen Gesellschaften, da innerhalb des Konzernes in Euro fakturiert wird. Potenzielle Risiken bestehen derzeit in der Wechselkursvolatilität zwischen Euro und allen führenden Wechselkurspaaren, in denen wir ausländische Gesellschaften halten. Dies verstärkt sich auch durch externe wirtschaftliche Einflüsse, wie die Auswirkungen lokaler Krisensituationen und Kriege. Beschaffungsseitig besteht ein überschaubares Risiko aus Währungseffekten für die Elementar Analysensysteme GmbH, da nur in geringem Umfang in Fremdwährung eingekauft wird. Für den Beschaffungsprozess der Tochterunternehmen bezieht sich das Wechselkursrisiko im Wesentlichen auf das Intercompany-Geschäft und konzerninterne Finanzierungen. Personal Es konnten im Jahr 2023 die erforderlichen Neubesetzungen offener Stellen größtenteils planmäßig im gesamten Konzern vorgenommen werden. Dabei wird der Konzern vom wachsenden Image der Firma Elementar unterstützt, welches auch durch Personalmarketingmaßnahmen kontinuierlich verbessert wird. Dies geschieht sowohl in Deutschland über die Elementar Analysensysteme GmbH als auch in allen ausländischen Konzernunternehmen gleichermaßen. Durch das stetige Wachstum und gleichzeitiger natürlicher Fluktuation durch Altersverrentung gibt es einen stetigen Bedarf an Personal in den verschiedensten Bereichen, den wir aktuell jedoch mit Neueinstellungen decken können. Zusätzlich hat der Konzern damit begonnen, den Bedarf auch langfristig über Ausbildung und berufsbegleitende Studienangebote zu decken, dies allerdings verstärkt in der deutschen Muttergesellschaft. Durch das stärkere Wachstum in den Auslandsgesellschaften wächst der Konzern auch im Bereich Personal hier stärker als in der Konzernmuttergesellschaft. Lieferengpässe Insgesamt hat sich die Lage an den Rohstoffmärkten wieder beruhigt. Gerade im Bereich der Metallerzeugung und -bearbeitung sind wir zurückgekommen zu Lieferzeiten und Verfügbarkeiten vor 2021. Trotzdem kommt es in Bereichen von Elektronikkomponenten und speziell der Quarzglas-Herstellung immer wieder zu Lieferengpässe und Abkündigungen. Elementar hat sich in diesen Fällen dazu entschieden, Kontrakte mit längeren Laufzeiten bei den Lieferanten zu platzieren sowohl als auch die Sicherheitsbestände einzelner Materialien zu erhöhen. Grundsätzlich versucht Elementar mit einer langfristigen Produktions-Planung und der Nutzung des ERP-Systems Lieferengpässe frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten, ohne grundsätzlich den Bestand im Lager zu erhöhen. Bei sehr kritischen Bauteilen wird im Einzelfall basierend auf dem wirtschaftlichen Risiko entschieden. Gesamtaussage In Anbetracht der wachsenden Unsicherheit an den Weltmärkten bleibt es für den Konzern unerlässlich, in Wachstum und Marktentwicklung zu investieren. Es entsteht somit eine Notwendigkeit Lieferketten anzupassen, um flexibel auf die sich ändernden globalen Bedingungen zu reagieren. Gleichzeitig strebt der Konzern danach, die Marktdurchdringung mit innovativen Produkten zu vertiefen, insbesondere durch die Diversifikation von jüngeren Produkten, die den aktuellen Marktanforderungen entsprechen. Die Strategie beruht dabei auf Skalierbarkeit, um unsere Geschäftstätigkeit effizient auszubauen und langfristiges Wachstum zu ermöglichen. Insgesamt halten wir die Risikolage des Konzerns und der Muttergesellschaft für überschaubar. 6. Prognosebericht Für das Jahr 2024 ging Elementar sowohl aus Sicht des Konzerns, als auch der Muttergesellschaft, aufgrund des steigenden Outputs, der sich insbesondere im Umsatz zeigen wird, weiter von einem deutlichen Aufholeffekt aus. Die getätigten Investitionen in den Bereichen Systeme und Personal sollen zu effizienteren Prozessen beitragen und damit die Rendite weiter leicht erhöhen. Zum damaligen Zeitpunkt waren auch keine weltwirtschaftlichen Krisen bekannt, die direkten Einfluss auf die Performance des Konzernes haben würden. Mit den ungeprüften Ergebnissen am Ende des Jahres 2024 liegt der Elementar Konzern beim Auftragseingang auf Plan, im Umsatz und Umsatz pro Mitarbeiter deutlich darüber. Für die Elementar Analysensysteme GmbH liegt der Umsatz und der Umsatz pro Mitarbeiter ungefähr auf Vorjahresniveau. Für das Betriebsergebnis für den Konzern, wie auch der Muttergesellschaft, gehen wir von einem leicht niedrigeren Wert als im Vorjahr aus.
Langenselbold, den 28.03.2025 Albrecht Sieper KONZERNBILANZ FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
KONZERN GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023Elementar Analysensysteme GmbHLangenselboldAmtsgericht Hanau, HRB 5521I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der Elementar Analysensysteme GmbH wurde unter Beachtung der zum Abschlussstichtag gültigen handelsrechtlichen Bestimmungen zur Konzernrechnungslegung (§§ 290 ff.) aufgestellt. Die Konzernbilanz wurde nach § 266 HGB gegliedert und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Berichtswährung ist Euro. II. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss wurden folgende Unternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen, auf die die Elementar Analysensysteme GmbH als Mutterunternehmen unmittelbar einen beherrschen Einfluss ausübt:
* Die verbleibenden 10 % werden von der
Elementar UK Ltd. gehalten.
Die Gesellschaft Elementar Entwicklungs GmbH befindet sich aktuell noch in Liquidation. Die Beteiligung in Höhe von 33,3 % an der EA Korea Co. Ltd., Hanam-City, Südkorea wird nach der Equity-Methode im Konzernabschluss bilanziert. III. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss wurde auf Grundlage der Einzelabschlüsse der Konzerngesellschaften erstellt. Der Konzernabschluss wurde gemäß § 299 Abs. 1 HGB auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Gesellschaften wurden entsprechend der Vorgaben des Mutterunternehmens auf HBII-Abschlüsse nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übergeleitet. Die handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften wurden beachtet. Kapitalkonsolidierung Die Elementar Analysensysteme GmbH stellte zum 31. Dezember 2019 erstmals einen Konzernabschluss auf. Im Rahmen der Erstkonsolidierung wurden gem. § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB die Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen (1. Januar 2019) in den Konzernabschluss zugrunde gelegt, da keines der Tochterunternehmen im Geschäftsjahr 2019 Tochterunternehmen geworden ist. Ein sich aus der Erstkonsolidierung ergebender technischer passiver Unterschiedsbetrag wurde zum 1. Januar 2019 gem. DRS 23.148 mit dem Gewinnvortrag des Konzerns verrechnet. Verlustvorträge, die bei den Tochtergesellschaften zwischen Begründung der Mutter-Tochter-Beziehung und der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss entstanden sind, wurden mit dem Konzerngewinnvortrag verrechnet. Ein darüber hinaus gehender aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 407 T€ wurde als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst und wird gem. § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB planmäßig über 10 Jahre abgeschrieben. Schuldenkonsolidierung Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzern-abschluss einbezogenen Gesellschaften werden saldiert. Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Konsolidierung der Aufwands- und Ertragsposten werden die Umsatzerlöse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den Konzerngesellschaften sowie andere Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Zwischengewinneliminierung Bei der Bewertung der Vorratsbestände aus konzerninternen Bezügen werden die darin enthaltenen Zwischengewinne eliminiert. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Veräußerungen von Anlagevermögen sind von untergeordneter Bedeutung. Währungsumrechnung In den Einzelabschlüssen werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst; die in den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" enthaltenen Erträge bzw. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung werden im Konzernanhang gesondert ausgewiesen. Der Konzernabschluss ist in der Währung Euro aufgestellt, welche auch die funktionale Währung des Mutterunternehmens darstellt. Die Jahresabschlüsse der ausländischen Konzerngesellschaften werden nach dem Konzept der funktionalen Währung in Euro umgerechnet. Dabei werden die Bilanzen der ausländischen Konzernunternehmen mit dem Stichtagskurs bzw. das Eigenkapital mit historischen Kursen und die Gewinn- und Verlustrechnungen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die sich aus der Anwendung unterschiedlicher Kurse für die Umrechnung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung ergebenden Währungsunterschiede werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. IV. Bilanzierung und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt nach betriebsindividuell geschätzten Nutzungsdauern. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf Basis betriebsindividueller geschätzter Nutzungsdauern ermittelt. In den Herstellungskosten sind neben Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 wurde ein Sammelposten gebildet, der mit 20 % p.a. abgeschrieben wurde. Die Abschreibungszeiträume sind wie folgt:
Die Anteile an assoziierten Unternehmen sind nach der Equity-Methode bewertet. Im Rahmen der Zugangsbewertung wurde der Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem anteiligen, mit dem Zeitwert bewerteten Eigenkapital des assoziierten Unternehmens als Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 356 T€ identifiziert. Dieser wird in einer Nebenrechnung gem. DRS 26 über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Wertänderungen werden ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Ergebnis aus assoziierten Unternehmen" ausgewiesen. Wertänderung, die das Jahresergebnis des assoziierten Unternehmens betreffen, werden nach Ertragssteuern berücksichtigt. Auf Anpassungen auf einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird aufgrund Unwesentlichkeit verzichtet. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Zeitwerten. In die Herstellungskosten (für unfertige und fertige Erzeugnisse) wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten Materialgemeinkosten sowie angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Verwaltungskosten und Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Als niedrigerer Marktpreis werden bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen die Wiederbeschaffungskosten, als beizulegender Wert bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen sowie Waren der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der beim Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkten Verwendbarkeit ergaben, wurden durch Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen abgesetzt. Latente Steuern resultieren aus Unterschieden zwischen den steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten in den Einzelabschlüssen. Sich hierausergebende aktive latente Steuern werden in zulässiger Ausübung des Ansatzwahlrechts des § 274 HGB auch im Konzernabschluss nicht angesetzt. Die zum 31. Dezember 2023 bestehenden steuerlichen Verlustvorträge der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden im Hinblick auf ihre Nutzbarkeit innerhalb der nächsten fünf Geschäftsjahre untersucht. Aus Vorsichtsgründen wurden keine aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge angesetzt, da nach derzeitiger Einschätzung eine verlässliche Prognose der Nutzbarkeit der Verlustvorträge nicht gegeben ist. Darüber hinaus werden im Konzernabschluss aktive sowie passive latente Steuern (§ 306 HGB) für Konsolidierungsmaßnahmen angesetzt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des im zukünftigen Zeitpunkt der Umkehr der Bewertungsdifferenzen voraussichtlich geltenden Ertragssteuersatzes für die jeweilige Gesellschaft. Für konsolidierungsbedingte Differenzen wird ein Steuersatz von 30,0 % verwendet. Aktive und passive latente Steuern werden in der Bilanz unter jeweils gesonderten Posten ausgewiesen. Ein saldierter Ausweis erfolgt nicht. Die Pensionsrückstellungen entfallen nahezu vollständig auf die Muttergesellschaft und werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach der "modifizierten Teilwertmethode" ermittelt. Bei der gutachterlichen Berechnung zum 31. Dezember 2023 wurde ein Rechnungszins nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren gemäß RückAbzinsV von 1,78 %, ein Gehaltstrend von 2,50 % und ein Rententrend von 2,20 % berücksichtigt. Der Rechnungszins, der sich als Durchschnitt auf Basis der letzten sieben Jahre ergibt, beträgt 1,74 %. Es wurde von dem Wahlrecht gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, wonach für den Gesamtbestand der Pensionsverpflichtungen der durchschnittliche Marktzinssatz bezogen auf eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet wurde. Von dem Ansammlungswahlrecht nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz wurde kein Gebrauch gemacht; die Pensionsrückstellungen sind voll dotiert. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zu dem von der Versicherung bestätigten Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen. Die Bewertung des verpfändeten Deckungsvermögens erfolgt zu dem von der Versicherung bestätigten Zeitwert der Rückdeckungsversicherung. Das unverpfändete Deckungsvermögen wird zum Aktivwert bewertet und aufgrund betragsmäßiger Unwesentlichkeit wie verpfändetes Deckungs-vermögen behandelt. Der Aktivwert wird wegen des Fehlens von Marktpreisen und allgemein anerkannten Bewertungsmodellen gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten in Form des von der Versicherung bestätigten Aktivwerts der Rückdeckungsversicherungen (beizulegender Zeitwert) ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, die hätten abgezinst werden müssen, liegen zum 31. Dezember 2023 nicht vor. Die Verbindlichkeiten wurden ebenfalls zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage zum Konzernanhang beigefügten Konzernanlagenspiegel, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres auf die Posten des Anlagevermögens. Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sach-anlagen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen gegen Steuerbehörden in Höhe von 537 T€ (Vorjahr 446 T€). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. T€ 93 (VJ: T€ 75) aus der Abführung von Kapitalertragsteuern enthalten. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 618 T€ (Vorjahr 1.013 T€) betreffen im Wesentlichen die Abgrenzung von im Voraus bezahlten Mieten, Lizenzen und Versicherungsbeiträgen für Perioden nach dem Bilanzstichtag. Die aktiven latenten Steuern resultieren vor allem aus der Zwischengewinneliminierung im Vorratsvermögen. Die passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus vorbereitenden HBII-Buchungen im Rahmen der Schuldenkonsolidierung. Den Pensionsrückstellungen liegen zum einen nicht rückgedeckte Pensionszusagen und zum anderen rückgedeckte Pensionszusagen mit Entgeltumwandlung in der Muttergesellschaft zugrunde. Pensionsrückstellungen in Tochtergesellschaften sind von untergeordneter Bedeutung. Die passivierten Pensionsrückstellungen für die Muttergesellschaft i.H.v. 4.016 T€ (Vorjahr 4.157 T€) entfallen nahezu vollständig auf die nicht rückgedeckten Pensionszusagen. Hiervon entfallen 347 T€ (Vorjahr 354 T€) auf ehemalige Geschäftsführer. Aus der Zugrundelegung eines durchschnittlichen Zinssatzes der letzten zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Bewertung auf der Basis eines Durchschnittszinssatzes der letzten sieben Jahre eine um 38 T€ niedrigere nicht rückgedeckte Pensionsrückstellung (Vorjahr 177 T€) (Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB). Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre. Die rückgedeckte Pensionszusage mit Entgeltumwandlung wurde wie im Vorjahr mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherung gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet, woraus sich eine passivierte Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 103 ergibt. Der wesentliche Teil der Rückdeckungsversicherung (über 97 %) ist infolge Verpfändungen an die Begünstigten dem Zugriff der Gläubiger entzogen und dient ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung. Aufgrund der Verrechnung des Zeitwerts der Rückdeckungsversicherung mit der Pensionsverpflichtung tritt gem. IDW RS HFA 30 bereits eine Ausschüttungssperrwirkung ein. Für den passivierten Teil der Pensionsverpflichtung ergibt sich aus der Zugrundelegung eines durchschnittlichen Zinssatzes der letzten zehn Jahre im Vergleich zur Bewertung auf der Basis eines Durchschnittszinssatzes der letzten sieben Jahre ein nur unwesentlicher Unterschiedsbetrag. Angaben gem. § 285 Nr. 25 HGB:
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Personalrückstellungen für die variable Vergütung, individuelle Boni und Urlaub zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von insgesamt 7.346 T€ (Vorjahr 8.506 T€) bestehen im Wesentlichen aus einem Baudarlehen in Höhe von 7.279 T€ (Vorjahr 8.429 T€) für die Elementar Analysensysteme GmbH in Langenselbold.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Grundpfandrechte gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt in Höhe von 498 T€ (Vorjahr 376 T€) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 224 T€ (Vorjahr 214 T€). Die Passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 1.155 T€ (Vorjahr 1.502 T€) umfassen ausschließlich von Kunden erhaltene Zahlungen für noch zu erbringende Serviceleistungen nach dem Bilanzstichtag. VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Nach der regionalen Untergliederung wurden die Umsatzerlöse erzielt in:
Nach Geschäftsbereichen ergibt sich folgende Verteilung der Umsatzerlöse:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2.324 T€ (Vorjahr 2.019 T€). enthalten. Periodenfremde Erträge wurden, wie im Vorjahr nur in unwesentlicher Höhe erfasst. Der Posten Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von 32 T€ (Vorjahr 522 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2.223 T€ (Vorjahr 505 T€) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 290 T€ (Vorjahr 174 T€). In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen sowie Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von 64 T€ (Vorjahr 140 T€) enthalten. Im Steueraufwand in Höhe von 2.957 T€ (Vorjahr 536 T€) sind keinerlei Aufwendungen aus passiven latenten Steuern enthalten. Ebenfalls gab es keine Steuerzahlungen für Vorjahre (Vorjahr 0 T€). VII. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Der in der Konzern-Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds besteht aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten am jeweiligen Bilanzstichtag. Bei der Ableitung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit sind ausgehend vom Konzernjahresüberschuss Bereinigungen um zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge (z.B. Abschreibungen, Zuführungen / Auflösungen von Rückstellungen) sowie um Mittelzuflüsse / -abflüsse, die der Investitionsbzw. Finanzierungstätigkeit zuzurechnen sind, vorgenommen worden. VIII. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf 2.753 T€ (Vorjahr 2.595 T€). Darüber hinaus bestehen keine Haftungsverhältnisse. IX. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt wurden 2023 weltweit insgesamt 258 (Vorjahr 241) Mitarbeiter beschäftigt. Hierbei handelte es sich um 190 Angestellte (Vorjahr 196) und 68 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 45). Das Honorar des Abschlussprüfers belief sich auf 130 T€, davon 110 T€ für Abschlussprüfungsleistungen und 20 T€ für Steuerberatungsleistungen. X. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss des Mutterunternehmens in Höhe von 5.569 T€ soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. XI. Angaben zu Gesellschaftsorganen 1. Geschäftsführung Albrecht Sieper, Vorsitzender der Geschäftsleitung Hinsichtlich der Angaben gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 2. Aufsichtsrat Dr. Hans-Peter Sieper, Vorsitzender des Aufsichtsrats Hinsichtlich der Angaben gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. XII. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse mit Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft eingetreten.
Langenselbold, den 28. März 2025 Albrecht Sieper Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzern-Eigenkapitalspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Elementar Analysensysteme GmbH, Langenselbold Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Elementar Analysensysteme GmbH, Langenselbold, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den mit dem Lagebericht des Mutterunternehmens zusammengefassten Konzernlagebericht der Elementar Analysensysteme GmbH, Langenselbold, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 28. März 2025 Deloitte
GmbH
Thomas Lüdke, Wirtschaftsprüfer Fabian Ebert, Wirtschaftsprüfer |
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