Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 277730
Vorher
Blitz 22-810 GmbH
Eingetragen
18.7.2022
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, das Halten, Verwalten und Verwerten von Beteiligungen an Unternehmen aller Art im In- und im Ausland, die im Bereich (i) Ingenieurleistungen, insbesondere Softwareproduktion, Vertrieb und Gesamtabwicklung von Projekten im Zusammenhang mit IT for Industry und Automatisierungstechnik, (ii) Handel im Soft- und Hardwarebereich, (iii) Beratung von Wirtschafts- und Industrieunternehmen sowie (iv) Erbringung von Managementleistungen an die Beteiligungsunternehmen und aller sonstiger damit in Zusammenhang stehender Dienstleistungen tätig sind (Führungs- und Funktionsholding).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefanie Grimm
seit 24.8.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert1.82% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Aptean DACH Beteiligung GmbH
1.82%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Aptean Germany GmbH
Germany
467 €
1.82%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Germanedge GmbH

München

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 13.161,00 19.744,00
2. Entgeltlich erworbene Software und ähnliche Rechte 22.078.976,50 24.823.693,94
3. Geschäfts- oder Firmenwert 42.001.917,00 46.848.292,00
64.094.054,50 71.691.729,94
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 500.791,00 616.563,70
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 15.973,00 15.973,00
2. Sonstige Ausleihungen 75,00 75,00
16.048,00 16.048,00
64.610.893,50 72.324.341,64
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 1.069.493,54 718.702,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.815.260,55 6.115.591,54
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 37.556,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 552.363,34 1.390.254,47
7.367.623,89 7.543.402,01
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.907.601,05 3.098.163,05
10.344.718,48 11.360.267,74
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 479.584,34 381.380,11
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 15.436.675,54 2.216.280,58
90.871.871,86 86.282.270,07

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.718,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage -25.753,16 -25.421,59
III. Konzern-Bilanzverlust -15.436.640,38 -2.215.858,99
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 15.436.675,54 2.216.280,58
0,00 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 249.904,63 250.104,63
2. Steuerrückstellungen 151.169,27 284.558,09
3. Sonstige Rückstellungen 3.701.188,66 2.166.726,28
4.102.262,56 2.701.389,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.285.314,36 11.619.943,33
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.388.409,98 553.563,61
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.126.019,59 1.175.979,56
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 55.549.820,58 52.579.195,23
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.400,00 19.680,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 8.908.761,45 7.559.941,68
davon aus Steuern: EUR 1.005.570,76 (Vorjahr: TEUR 1.151)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 53.419,58 (Vorjahr: TEUR 51)
76.263.725,96 73.508.303,41
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.641.470,41 1.904.207,89
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 6.864.412,93 8.168.369,77
90.871.871,86 86.282.270,07

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

01.01.2023 31.12.2023 31.05.2022 31.12.2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 29.806.281,42 13.149.927,16
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen 350.790,86 -707.093,38
3. Sonstige betriebliche Erträge 659.389,03 561.696,64
davon Erträge aus Währungsumrechnung: EUR 184.492,19 (Vorjahr: TEUR 53)
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.799.917,62 -1.169.008,39
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -19.008.050,28 -6.050.407,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.814.004,56 -1.003.337,77
davon für Altersversorgung: EUR 39.451,42 (Vorjahr: TEUR 16)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -7.847.118,09 -2.627.343,45
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.289.911,03 -2.816.872,85
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: EUR 36.185,17 (Vorjahr: TEUR 49)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.802,15 19.993,67
davon Erträge aus der Abzinsung: EUR 1.160,35 (Vorjahr: TEUR 0)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.449.662,50 -1.306.435,36
davon an verbundene Unternehmen: EUR 2.967.843,11 (Vorjahr: TEUR 1.339)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.146.303,27 -266.103,01
davon Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern: EUR 1.303.956,84 (Vorjahr: TEUR 297)
11. Ergebnis nach Steuern -13.218.097,35 -2.214.984,55
12. Sonstige Steuern -2.684,04 -874,44
13. Konzern-Jahresfehlbetrag -13.220.781,39 -2.215.858,99
14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -2.215.858,99 0,00
15. Konzern-Bilanzverlust -15.436.640,38 -2.215.858,99

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

01.01.2023 31.12.2023 31.05.2022 31.12.2022
TEUR TEUR
Konzernergebnis -13.221 -2.216
Abschreibungen ( + ) / Zuschreibungen ( - ) auf Gegenstände des Anlagevermögens 7.847 2.627
Zunahme ( + ) / Abnahme ( - ) der Rückstellungen 1.535 -615
Zunahme ( - ) / Abnahme ( + ) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zugeordnet sind -273 835
Zunahme ( + ) / Abnahme ( - ) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zugeordnet sind 3.857 -2.388
Zinsaufwendungen ( + ) / Zinserträge ( - ) 4.422 1.286
Ertragsteueraufwand ( + ) / Ertragsteuerertrag ( - ) -1.146 266
Ertragsteuerzahlungen -291 -279
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.730 -484
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2 -6
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -132 0
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -75
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 -9.364
Erhaltene Zinsen 28 20
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -106 -9.425
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 1 0
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -2.313 -1.195
Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 9.485
Gezahlte Zinsen -1.479 -132
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -3.791 8.158
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -1.168 -1.751
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 -26
Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 4.293
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.541 25
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.373 2.541
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds 31.12.2023 31.12.2022
Liquide Mittel 1.908 3.098
Kontokorrentverbindlichkeiten ggü. Banken sowie andere kurzfristige Kreditaufnahmen -535 -557
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.373 2.541

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital Summe Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Konzerngewinnvortrag /-verlustvortrag
EUR EUR EUR
31.05.2022 25.000,00 25.000,00 0,00 0,00
1. Währungsumrechnung 0,00 0,00 -25.421,59 0,00
2. Konzern-Jahrefehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
31.12.2022 25.000,00 25.000,00 -25.421,59 0,00
1. Übertrag in Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00 -2.215.858,99
2. Währungsumrechnung 0,00 0,00 -331,57 0,00
3. Kapitalerhöhung 718,00 718,00 0,00 0,00
4. Konzern-Jahrefehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
31.12.2023 25.718,00 25.718,00 -25.753,16 -2.215.858,99
Mutterunternehmen
Konzerneigenkapital
Jahresergebnis des Mutterunternehmens (MU) Differenzbetrag für das gegenüber dem MU geringere Konzernergebnis Summe Eigenkapital
EUR EUR EUR EUR
31.05.2022 0,00 0,00 25.000,00 25.000,00
1. Währungsumrechnung 0,00 0,00 -25.421,59 -25.421,59
2. Konzern-Jahrefehlbetrag -174.348,84 -2.041.510,15 -2.215.858,99 -2.215.858,99
31.12.2022 -174.348,84 -2.041.510,15 -2.216.280,58 -2.216.280,58
1. Übertrag in Verlustvortrag 174.348,84 2.041.510,15 0,00 0,00
2. Währungsumrechnung 0,00 0,00 -331,57 -331,57
3. Kapitalerhöhung 0,00 0,00 718,00 718,00
4. Konzern-Jahrefehlbetrag -18.761.086,95 5.540.305,56 -13.220.781,39 -13.220.781,39
31.12.2023 -18.761.086,95 5.540.305,56 -15.436.675,54 -15.436.675,54

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

der Germanedge GmbH, München

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNABSCHLUSS

Die Germanedge GmbH hat ihren Sitz in München und ist unter der Nummer HRB 277730 in das Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen.

Der vorliegende Konzernjahresabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Gliederung der Konzernbilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Die Vorjahreszahlen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind aufgrund der erstmaligen Konsolidierung der Tochterunternehmen zum 1. September 2022 nicht vergleichbar.

II. KONSOLIDIERUNGSKREIS

Der Konzernabschluss umfasst die Germanedge Development GmbH, Leipzig, sowie die QDA Solutions Verwaltungs GmbH, Lübeck, als direkte Tochterunternehmen und die Germanedge Solutions GmbH (vormals: ORSOFT GmbH), Leipzig, die QDA Solutions Verwaltungs GmbH, Lübeck, die QDA Solutions Beteiligungs GmbH, Lübeck, die QDA Solutions GmbH, Lübeck, die QDA Solutions Inc., Bloomington (USA), sowie die QDA Solutions Nordics ApS, Ringkøbing (Dänemark), als inländische und ausländische Tochterunternehmen.

Konsolidierungs-Status Beteiligung
%
Inland
Germanedge Development GmbH, Leipzig Voll 100
Germanedge Solutions GmbH, Leipzig Voll 100
QDA Solutions Verwaltungs GmbH, Lübeck Voll 100
QDA Solutions Beteiligungs GmbH, Lübeck Voll 100
QDA Solutions GmbH, Lübeck Voll 100
Ausland
QDA Solutions Inc., Bloomington, (USA) Voll 100
QDA Solutions Nordings ApS, Ringkøbing Voll 100
(Dänemark)

Für die nachfolgenden in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften wurde von der Möglichkeit zur Befreiung der Anwendung der Vorschriften des ersten, dritten und vierten Unterabschnitts des dritten Buchs des HGB Gebrauch gemacht:

Konsolidierungs-Status Beteiligung
%
Inland
Germanedge Development GmbH, Leipzig Voll 100
Germanedge Solutions GmbH, Leipzig Voll 100

III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Germanedge Gruppe und das Mutterunternehmen Germanedge GmbH sind bilanziell überschuldet, weisen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" von T€ 15.437 (Germanedge Konzernabschluss) bzw. T€ 18.761 (Mutterunternehmen Germanedge Jahresabschluss) aus und sind damit bestandsgefährdet. Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens geht auf Grundlage vorliegender Rangrücktrittserklärungen für Verbindlichkeiten sowie der Unternehmens- und Konzern- sowie Liquiditätsplanungen für das Geschäftsjahr 2024 von der positiven Annahme der Unternehmensfortführung des Konzerns und der Konzerngesellschaften im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aus. Die Überdeckung der operativen Liquiditätsüberschüsse in der zugrunde liegenden Cash-Planung für das Geschäftsjahr 2024 zeigt, dass die eingegangenen Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht erfüllt werden können. Die vertraglich vereinbarte Zins- und Tilgungslast beläuft sich jedoch in 2024 auf rd. M€ 12, woraus sich die Notwendigkeit einer Refinanzierung der bestehenden Kredite ergibt. Die Geschäftsführung ist sich dessen bewusst und hat entsprechende Maßnahmen dazu bereits eingeleitet.

Im Falle einer weiter bestehenden bestandsgefährdenden Entwicklung des Germanedge Konzerns und des Mutterunternehmens durch Nichteintreten abgegebener Prognosen sowie einer daraus resultierenden wesentlichen Unsicherheit hinsichtlich der Unternehmens- und Konzernfortführung würde die finanzielle Unterstützung des Mutterunternehmens durch die Gesellschafter erforderlich sein. Die Geschäftsführung der Gesellschafter beabsichtigt den Fortbestand des Konzerns und der Konzerngesellschaften durch geeignete finanzielle Mittel und Instrumente sicherzustellen.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Germanedge GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Dabei waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren linear abgeschrieben.

Die im Rahmen der Neubewertung aufgedeckten stillen Reserven (Software) von TEUR 17.025 (Zeitpunkt der Erstkonsolidierung) bzw. TEUR 14.188 zum 31.12.2023 werden über eine planmäßige Nutzungsdauer von acht Jahren linear abgeschrieben.

Die im Rahmen der Neubewertung aufgedeckten stillen Reserven (Kundenstamm) von TEUR 8.644 (Zeitpunkt der Erstkonsolidierung) bzw. TEUR 7.875 zum 31.12.2023 werden über eine planmäßige Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben.

Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine planmäßige Nutzungsdauer von zehn Jahren linear abgeschrieben. Die angenommene Nutzungsdauer überschreitet fünf Jahre, da die Gesellschaft davon ausgeht, mindestens über einen Zeitraum von zehn Jahren von den erworbenen Werten (u.a. Know-how und Mitarbeiterstamm) zu profitieren.

2. Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 23 Jahre

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von netto EUR 250,00 werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst.

Die geringwertigen Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt.

3. Finanzanlagen

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

4. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

6. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

7. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Auf der Passivseite werden Einzahlungen vor dem Stichtag als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

8. Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach der "Projected unit credit method". Den Berechnungen liegen folgende Annahmen zu Grunde: Rechnungszins: 1,82 %, Rententrend: 0 - 2 %, Sterbetafel: Heubeck 2018 G. Fluktuationsraten werden aufgrund des engen Personenkreises der Begünstigten sowie der Art der Zusagen nicht berücksichtigt.

Der Erfüllungsbetrag der entsprechenden Pensionsverpflichtungen beträgt insgesamt EUR 459.328,00. Die Pensionsverpflichtung wurde mit Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum beizulegenden Zeitwert mit insgesamt EUR 209.423,37 bewertet.

9. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem Zinsfuß von 1,22 % abgezinst.

10. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

11. Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden

2. Schuldenkonsolidierung, Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 303 Abs. 1 HGB aufgerechnet. Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 305 Abs. 1 HGB mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet.

V. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 65.825,00 0,00 0,00 65.825,00
2. Entgeltlich erworbene Software und Kundenstamm 26.123.200,08 2.000,00 0,00 26.125.200,08
3. Geschäfts- oder Firmenwert 48.463.751,14 0,00 0,00 48.463.751,14
74.652.776,22 2.000,00 0,00 74.654.776,22
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.127.468,52 131.669,95 11.733,94 2.247.404,53
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 15.973,00 0,00 0,00 15.973,00
2. Sonstige Ausleihungen 75,00 0,00 0,00 75,00
16.048,00 0,00 0,00 16.048,00
76.796.292,74 133.669,95 11.733,94 76.918.228,75
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 46.081,00 6.583,00 0,00 52.664,00
2. Entgeltlich erworbene Software und Kundenstamm 1.299.506,14 2.746.717,44 0,00 4.046.223,58
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.615.459,14 4.846.375,00 0,00 6.461.834,14
2.961.046,28 7.599.675,44 0,00 10.560.721,72
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.510.904,82 247.442,65 11.733,94 1.746.613,53
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
4.471.951,10 7.847.118,09 11.733,94 12.307.335,25
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 13.161,00 19.744,00
2. Entgeltlich erworbene Software und Kundenstamm 22.078.976,50 24.823.693,94
3. Geschäfts- oder Firmenwert 42.001.917,00 46.848.292,00
64.094.054,50 71.691.729,94
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 500.791,00 616.563,70
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 15.973,00 15.973,00
2. Sonstige Ausleihungen 75,00 75,00
16.048,00 16.048,00
64.610.893,50 72.324.341,64

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.815 6.116
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 37
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 553 1.390
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 182 145
7.368 7.543

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von TEUR 26 entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.

4. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 3. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Personal 2.343 955
Abschluss/Beratung 298 262
Urlaubsansprüche 296 311
Gewährleistung 134 124
Aufbewahrungspflicht 49 51
Verlustfreie Bewertung 0 113
Sonstige 581 350
3.701 2.166

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, setzen sich wie folgt zusammen:

bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre ab 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 5.785 3.500 0 9.285
Vorjahr (2.870) (8.750) (0) (11.620)
aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen 1.388 0 0 1.388
Vorjahr (553) (0) (0) (553)
aus Lieferungen und Leistungen 1.126 0 0 1.126
Vorjahr (1.176) (0) (0) (1.176)
gegenüber verbundenen Unternehmen 0 55.550 0 55.550
Vorjahr (0) (52.579) (0) (52.579)
Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6 0 0 6
Vorjahr (20) (0) (0) (20)
Sonstige 7.129 1.780 0 8.909
Vorjahr (1.344) (6.216) (0) (7.560)
15.434 60.830 0 76.264
Vorjahr (5.963) (67.545) (0) (73.508)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 4.250 sind wie folgt besichert:

Stille Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Germanedge Development GmbH und der Germanedge Solutions GmbH

Negativerklärung zur künftigen Nichtbelastung des Vorratsvermögens der Germanedge Development GmbH und der Germanedge Solutions GmbH

Negativerklärung zur künftigen Nichtbelastung der Geschäftsanteile durch die Germanedge Development GmbH an der Germanedge Solutions GmbH

Negativerklärung zur künftigen Nichtbelastung der Geschäftsanteile durch die Germanedge Development GmbH an der Germanedge Solutions GmbH

Rangrücktrittserklärung für die Gesellschafterdarlehen

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 4.000 sind wie folgt besichert:

Erstrangige Verpfändung sämtlicher Geschäftsanteile der QDA Solutions GmbH

Globalabtretung aller Forderungen, Ansprüche und Rechte der QDA Solutions GmbH sowie der QDA Solutions, Inc.

Erstrangige Verpfändung aller bestehenden und neu zu eröffnenden Konten der QDA Solutions GmbH

Sicherheiten über alle weiteren Vermögensgegenstände der QDA Solutions GmbH sowie der QDA Solutions, Inc.

Darüber hinaus sind weitere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 500 durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 57.698 (Vorjahr: TEUR 53.026) enthalten. Ausgewiesen werden diese als Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 55.550; Vorjahr: TEUR 52.579) sowie als sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 2.148; Vorjahr: TEUR 447)

7. Latente Steuern

Auf der Passivseite kommt es aufgrund unterschiedlicher gesetzlicher Regelungen im Handels- und Steuerrecht auf Ebene der in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse und durch Konsolidierungsmaßnahmen zu temporär differierenden Wertansätzen. Die Differenzen beruhen im Wesentlichen auf den im Rahmen des Anteilserwerbs der ORSOFT Beteiligungs GmbH, sowie der QDA Solutions Verwaltungs GmbH aufgedeckten stillen Reserven. Der Steuersatz der Germanedge GmbH wurde zu Bewertung der Differenzen verwendet.

Bei der Fortschreibung wurden im Geschäftsjahr 2023 passive latenten Steuern in Höhe von TEUR 1.304 aufgelöst.

VI. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse
nach Regionen
Inland 19.751 66,27 8.790 66,84
Übrige EU-Länder 6.702 22,48 3.266 24,84
Übrige Länder 3.353 11,25 1.094 8,32
29.806 100,00 13.150 100,00

VII. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG

Ertragssteuern wurden in Höhe von TEUR 291 (Vorjahr: TEUR 279), Zinsen wurden in Höhe von TEUR 1.479 (Vorjahr: TEUR 132) bezahlt.

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" sowie "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" zusammen.

VIII. ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL

Vom erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen zum 31. Dezember 2023 keine Beträge zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung.

IX. SONSTIGE ANGABEN

1. Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehören an:

Stefanie Grimm, Diplom-Volkswirtin

Christian Freiherr von Stengel, MBA

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 314 Abs. 3 S. 2 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB analog verzichtet.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen wie folgt:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre ab 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
1.874 2.435 48 4.357

3. Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023
Gesamt davon Germanedge GmbH davon Konzerngesellschaften
Angestellte 220 7 213
Auszubildende 2 0 2
222 7 215

4. Prüfungs- und Beratungshonorare

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt für die Abschlussprüfungen TEUR 146.

5. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung der Germanedge GmbH schlägt vor, den Jahresfehlbetrag der Muttergesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 30. April 2024

Germanedge GmbH

Geschäftsführung

Christian Freiherr von Stengel

Stefanie Grimm

VI Konzernlagebericht

A. Grundlagen des Konzerns

I. Darstellung des Geschäftsmodells

Die Germanedge GmbH bildet mit dem Tochterunternehmen Germanedge Development GmbH und dem Enkelunternehmen Germanedge Solutions GmbH sowie dem Tochterunternehmen QDA Solutions Verwaltungs GmbH und deren Tochter- und Einzelunternehmen QDA Solutions Beteiligungs GmbH, QDA Solutions GmbH, QDA Solutions Nordics ApS, QDA Solutions Inc. den Germanedge GmbH Konzern. Im Folgenden wird der Germanedge GmbH Konzern in seiner Gesamtheit als Germanedge Gruppe bezeichnet.

Die Germanedge Gruppe festigt ihre Position in der Entwicklung, Vermarktung und Implementierung fortschrittlicher digitaler Lösungen für die Fertigungsindustrie. Unser Produktportfolio umfasst Schlüsseltechnologien in den Bereichen Advanced Planning and Scheduling (APS), Supply Chain Management (SCM), Manu-facturing Execution Systems (MES), Computer Aided Quality Assurance (CAQ), sowie weitere Shopfloor IT- Systeme. Die Lösungen werden häufig an die ERP-Lösungen der Kunden angebunden, häufig handelt es sich dabei um SAP-Lösungen. Hierfür verfügt Germanedge über zertifizierte Schnittstellen.

Unsere Strategie, branchenübergreifende Speziallösungen anzubieten, zielt darauf ab, global agierenden Großkonzernen spezifische Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Unser Hauptabsatzmarkt liegt in der DACH-Region und Skandinavien, während wir andere Geographien durch ein starkes Netzwerk von Partnern bedienen. Oftmals begleitet die Germanedge Gruppe ihre Kunden ins Ausland, wenn dort beispielsweise neue Fertigungskapazitäten aufgebaut werden.

Im Geschäftsjahr 2023 lag der Fokus auf dem Vertrieb und der Einführung von Lösungen, die auf unseren Plattformen wie der Manufacturing Workbench, Legato Sapient, QDA-X, Finito und Synoset basieren. Diese Produkte werden zusammen mit der Edge.One Plattform unter dem Begriff "Digital Factory" vermarktet. Unsere Kundenansprache erfolgt über intensive Social Media Marketing-Aktivitäten, unsere Webseite und durch direkte Vertriebsaktivitäten.

Mit unseren modernen Produkten stärken wir unsere Position als Innovationsführer und verlässlicher Partner in der digitalen Transformation der Fertigungsindustrie, wodurch wir unser kontinuierliches Wachstum und unseren nachhaltigen Erfolg sichern.

II. Forschung und Entwicklung

Strategische Entwicklungen

Im Geschäftsjahr 2023 wurde substanziell in die Entwicklung der neuen Softwareplattform "Edge.One" investiert. Alle Marktindikatoren zeigen nachhaltigen Trend in Richtung Cloud- und SaaS-Lösungen. Die Zusammenarbeit mit den Partnerfirmen im Rahmen von Germanedge bietet beste Voraussetzungen, um bei der Einführung der Cloud- und Web-Technologien durch gemeinsame Entwicklungsteams und einem integrierten Vertriebsansatz schneller zum Erfolg zu kommen.

Die im Jahr 2022 begonnene Entwicklung der webbasierten Planungslösung "Digital Factory Scheduling" wurde fortgeführt. Als Zielmarkt werden kleine und mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 100 Mio. Euro bis 1 Mrd. Euro adressiert. Erklärtes Entwicklungsziel ist es, dass diese moderne Saas-Lösung schnell und kostengünstig eingeführt werden kann, einfach zu bedienen ist und zusammen mit verschiedensten ERP-Systemen genutzt werden kann. Das Produkt ist seit Ende des Jahres 2023 marktfähig. Es wird mit ersten Kunden im Jahre 2024 gerechnet.

Um die Zukunftsfähigkeit der bestehenden Lösungen im Bereich Planung zu erhalten, wurde am Anfang das Jahres 2023 die Entscheidung getroffen die bestehende Oberfläche auf eine Webtechnologie umzustellen. Die Entwicklungen werden ca. 24 Monate andauern. Ein erstes marktfähiges Produkt liegt seit Frühjahr 2024 vor.

Auf Basis der vorhandenen Technologie zur Kommunikation mit SAP ERP bzw. S/4HANA wurde ein neues Produkt "SAP-Adapter" entwickelt, das als Standard-Konnektor für alle Lösungen der Germanedge zu SAP-Systemen eingesetzt werden kann.

Die Anforderungen der Kunden nach einer hohen Informationssicherheit ihrer Partner sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Die im August 2022 erfolgte Zertifizierung der Germanedge Solutions GmbH nach ISO 27001 / TISAX hat sich diesbezüglich bereits bewährt.

Eine Zertifizierung nach diesen Kriterien und die damit verbundene Implementierung bzw. Vervollständigung des bestehenden Informationssicherheits- und Managementsystems wird zunehmend zu einem entscheidenden Auswahlkriterium bei Lieferanten.

Mit dem Ziel der weiteren konsequenten Ausrichtung unserer Organisation auf eine nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvolle Unternehmensführung arbeiten wir weiterhin aktiv im UN Global Compact Netzwerk Deutschland.

Vor dem Berichtszeitraums wurde das ERP-System UNIT4 mit allen geplanten Modulen eingeführt und in Betrieb genommen. Nach einer Konsolidierungsphase und der Migration der entsprechenden Daten konnten weitere Mehrwerte durch die Nutzung des Systems im Hinblick auf Kostentransparenz und Controlling erzielt werden. Mit der Einführung und Nutzung des Systems ist eine einheitliche aussagekräftige Auswertung nach verschiedenen Kriterien im Rahmen der Germanedge Gruppe erreicht und somit die Transparenz und Steuerungsfähigkeit der Germanedge für die folgenden Perioden deutlich verbessert werden.

B. Wirtschaftsbericht

I. Konjunktur und Branchensituation

Laut Pressemitteilung Nr. 19 des Statistischen Bundesamtes vom 15. Januar 2024 betrug das Wirtschaftswachstum in Deutschland -0,3 % im Vergleich zum Vorjahr (1).

Der Markt für IT-Services konnte gemäß Branchenverband bitkom (2) eine Umsatzsteigerung von ca. 4,8% gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft bewegt sich die IT-Branche weiterhin auf deutlich höherem Niveau. (3)

II. Darstellung von Geschäftsverlauf und Lage

Die Messung der Zielerreichung der Germanedge Gruppe erfolgt über KPIs. Diese Kennziffern sind der Geschäftsführung sowie der erweiterten Führungsebene bekannt und werden monatlich ermittelt, reflektiert, bewertet und ggf. mit Maßnahmen unterlegt.

(1) Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019 811.html
(2) Vgl. https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland
(3) Vgl. https://www.bitkom.org/Themen/Bitkom-ifo-Digitalindex-Archiv

Wesentliche Kennzahlen in der Erfolgsanalyse sind die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen) sowie das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization).

Die Germanedge-Gruppe erstellt erstmals einen Konzernabschluss (Erstkonsolidierung September 2022), weshalb Vergleiche zu früheren Perioden und eine Ganzjahresbetrachtung 2022 aus Konzernsicht nicht möglich sind. Für Vergleichs- und Analysezwecke wurden für die Ertragslage die pro-forma Zahlen der Geschäftsjahre 2022 herangezogen. Diese stellen das Geschäftsjahr 2022 so dar, als wäre die Germanedge-Gruppe bereits zum 1. Januar 2022 entstanden.

Umsatzentwicklung

Die Gesamtleistung der Germanedge Gruppe verringerte sich im Jahr 2023 um 11% im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt T€ 30.157 (pro-forma Vorjahr: T€ 33.367; HGB Vorjahr: T€ 12.443). Im gleichen Zeitraum konnten die wiederkehrenden Umsätze bestehend aus Subskription (SaaS und Softwaremiete), AMS (Application Management Services) und SMA (Softwarewartung) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,4% gesteigert werden (T€ 15.705; pro-forma Vorjahr: T€ 14.623). Sie machen damit den größten Teil des Umsatzes aus. Getrieben wird das Wachstum in diesem Bereich insbesondere durch Subskriptionsumsätze, die im Jahr 2023 um 51,1% (T€ 1.752; proforma Vorjahr: T€ 1.141) gesteigert werden konnten.

Die Umsätze im klassischen Softwarelizenzgeschäft verzeichnen einen Rückgang von 31,6% (T€ 3.807; pro-forma Vorjahr: T€ 5.564). Dies ist auf interne Reorganisationsmaßnahmen, die zunehmende Umstellung des Geschäftsmodells von On-Premise- Lizenzen zu Subskriptionsverträgen und eine gewisse Zurückhaltung der Kunden für Neuinvestitionen zurückzuführen. Das Consulting- und Entwicklungsgeschäft verzeichnet einen Rückgang von 22,5% (T€ 10.294; pro-forma Vorjahr: T€ 13.281). Ursächlich dafür sind kundenseitige Verschiebungen von Investitionen und Projektstarts aber auch eine generelle Reduzierung des Servicebedarfs durch eine zunehmende Standardisierung der Lösungen.

Ertragslage

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) liegt mit T€ -2.098 deutlich unter dem Niveau des pro-forma Vorjahres (T€ 3.257). Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von der Reorganisation und Transformation des Geschäfts, was zu erheblichen Einmalkosten in Höhe von T€ 3.995 führte, die 2024 nicht mehr anfallen werden. Das von der Geschäftsführung bereinigte EBITDA beträgt T€ 1.897. Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren mit M€ 1,9 aus einmaligen Personalaufwendungen für Abfindungen und Freistellungen sowie mit M€ 2 aus Rechts-, Beratungs- und Entwicklungsaufwendungen, die u. a. im Zusammenhang mit rechtlichen und organisatorischen Umstrukturierungen (Verschmelzungen) stehen.

Auftragslage

Der Auftragseingang im Bereich der Lizenzverkäufe verringerte sich von M€ 5,8 im Vorjahr (pro-forma) auf M€ 4,1 im Berichtsjahr. Gleichzeitig stiegen aber die Auftragseingänge für sogenannte Subskriptionsmodelle von M€ 0,5 im Vorjahr (proforma) auf M€ 2,9 im Berichtsjahr. Diese Umsatzart löst in der gesamten Branche die klassischen Lizenzverkäufe ab durch ein Modell wiederkehrender Umsätze für Lizenznutzung und Wartung was wiederum zu einer Verbesserung der Prognosefähigkeit der Germanedge Gruppe führt und weiteres Wachstum nachhaltig unterstützt. Die Germanedge Gruppe wird unabhängiger von einmaligen und zum Teil auch schwer planbaren Lizenzverkäufen.

Im Consulting- und Entwicklungsgeschäft stiegen die Auftragseingangswerte von M€ 9,9 im Vorjahr auf M€ 11,0. Im Wartungsgeschäft ergab sich insgesamt ein Plus von ca. 4,1%. Der nachhaltige Umsatzausweis konnte von M€ 13,5 im Vorjahr (pro-forma) auf M€ 14,0 im Berichtsjahr gesteigert werden. Die Kundenabwanderungsrate liegt bei der Germanedge Gruppe bei nur rd. 1,8%, was auf eine sehr stabile Kundenbasis hinweist.

Mitarbeiter

Der Personalbestand betrug am Anfang der Berichtsperiode 225 Mitarbeiter (ohne Aushilfen und Studierende) und ist im Laufe des Jahres durch Abgänge auf 201 Mitarbeiter gesunken.

Die Personalkosten liegen mit M€ 21,8 (pro-forma Vorjahr: M€ 21,3) auf dem Niveau des letzten Jahres. Darin enthalten sind Einmalkosten für Personalanpassungsmaßnahmen wie Abfindungen und Freistellungen in Höhe von M€ 1,9, die im Jahr 2024 nicht erneut anfallen werden. Aufgrund von Kostensynergien aus der Verschmelzung einzelner Gesellschaften und deutlichen Effizienzsteigerungen gepaart mit entsprechenden Personalanpassungsmaßnahmen werden die Personalaufwendungen im Jahr 2024 mit geplanten M€ 18,5 deutlich unter dem Niveau der Vorjahre liegen.

In einem konkurrenzbetonten Arbeitsmarkt ist es essenziell, nicht nur ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, sondern auch von aktuellen und potenziellen Mitarbeitern als solcher wahrgenommen zu werden. Vielfältige gute Platzierungen in Arbeitgeberrankings sowie zahlreiche Auszeichnungen, wie beispielsweise drei Jahre in Folge "Top Company" (4) , belegen die Attraktivität der Germanedge Gruppe als Arbeitgeber. Zu den Firmenprinzipien gehört die Arbeit in Teams mit flachen Führungsstrukturen sowie eine gelebte Feedback-Kultur.

Die Kombination von Büro- und mobiler Arbeit wurde als neuer Standard übernommen. Die mehrjährige Erfahrung bestätigt, dass sich mobiles Arbeiten nicht negativ auf die Leistung auswirkt. Vielmehr eröffnet diese Option der flexiblen Arbeitsorganisation für viele Kollegen neue positive Gestaltungsmöglichkeiten ihres täglichen Lebens, die sich motivierend und leistungsfördernd auswirken.

Vermögenslage

Insgesamt 71% der Vermögensgegenstände (M€ 90,9) der Germanedge Gruppe sind langfristig gebunden und betreffen das Anlagevermögen. Es besteht im Wesentlichen aus immateriellen Vermögensgegenständen (überwiegend Firmenwert: M€ 42,0 und im Rahmen der Erstkonsolidierungen aktivierte selbsterstellte Software: M€ 22,1).

Unfertige Leistungen (T€ 1.069) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 6.815) entfallen auf das operative Geschäft der Germanedge Gruppe. Sonstige Vermögensgegenstände (T€ 552) betreffen vor allem Steuerforderungen, Kautionen, Geldtransit sowie Kassenbestände (T€ 1.908) und Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 480).

(4) https://www.kununu.com/de/germanedge

Finanzlage

Die Germanedge Gruppe weist einen Bilanzverlust von T€ 15.437 aus, der nicht durch Eigenkapital gedeckt ist. Der Fehlbetrag im Konzern ergibt sich im Wesentlichen aus den Abschreibungen auf den Firmenwert und die im Rahmen der Erstkonsolidierung aktivierten Software.

Die Germanedge GmbH hat die operativen Unternehmensanteile durch Akquisition erworben und ist durch Bankdarlehen und Gesellschaftermittel zum Erwerb der Anteile an den Tochtergesellschaften finanziert worden. Es bestehen daher langfristige endfällige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von M€ 55,5 sowie langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von M€ 9,3. Im Geschäftsjahr 2023 wurden M€ 2,3 Bankverbindlichkeiten getilgt.

Kurzfristige Verbindlichkeiten setzten sich im Wesentlichen aus sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 8.909; Vorjahr: T€ 7.560) und Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 3.641; Vorjahr: T€ 1.904), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.126, Vorjahr: T€ 1.176) und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (T€ 1.388; Vorjahr: T€ 554) zusammen.

Liquiditätslage

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde im Berichtsjahr ein operativer Cashflow von T€ 2.729 erzielt. Diesem standen T€ -106 aus Investitionstätigkeit sowie T€ -3.791 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gegenüber, so dass sich unter Berücksichtigung von Kontokorrentverbindlichkeiten (T€ 535) Finanzmittel von T€ 1.373 ergeben (Vorjahr: T€ 2.541).

Der operative Cashflow ist vor allem durch die Zunahme von Rückstellungen (T€ 1.534) sowie von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (T€ 3.857) positiv beeinflusst. Belastend wirken die Ertragssteuerzahlungen für das Jahr 2022 (T€ -1.146).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit setzt sich aus der Tilgung von Bankdarlehen (T€ -2.313) sowie Zinszahlungen (T€ -1.479) zusammen.

Die Liquiditätslage wird von der Geschäftsführung als typisch für den Geschäftsverlauf eingeschätzt. Per 31. Dezember 2023 beträgt der Bestand der liquiden Mittel M€ 1,8.

Es ist darauf hinzuweisen, dass wegen der Saisonalität der unterschiedlichen Umsatzströme im ersten Quartal ein erheblicher Anstieg der Liquidität zu verzeichnen ist und deutlich über dem Jahresendbestand liegt.

Im Jahr 2024 beträgt die vertraglich vereinbarte Zins- und Tilgungslast rd. M€ 12, woraus sich die Notwendigkeit einer Refinanzierung der bestehenden Kredite ergibt. Die Geschäftsführung ist sich dessen bewusst und hat entsprechende Maßnahmen dazu eingeleitet.

Darüber hinaus wurde eine Kontokorrentlinie ohne Befristung in Höhe von T€ 1.150 von der Stadtsparkasse München vertraglich vereinbart.

C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die im Berichtsjahr getätigten Investitionen in die Softwareplattform Edge.One sehen wir als entscheidende strategische Innovation und gleichzeitig als große Chance, um von der rasanten Entwicklung des IT-Marktes in Richtung Cloud- und Webtechnologien zu profitieren. In der Erweiterung unseres Lösungsportfolios um diese Technologiekomponenten sehen wir in den kommenden Jahren einen der entscheidenden Faktoren für zukünftiges Wachstum sowie die Erschließung neuer Märkte. Das gilt insbesondere für die im Frühjahr 2023 begonnene Umstellung auf eine vollständig webbasierte Benutzeroberfläche für alle Produkte aus dem Planungsbereich.

Neben den Investitionen in Edge.One steht auch die Entwicklung neuer Lösungen auf Basis dieser Plattform im Fokus, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen. Weiterhin sehen wir darin auch die Chance, durch die Bündelung von Kompetenzen und Leistungsangeboten mit den Partnerfirmen der Germanedge Gruppe neue Märkte und Kunden zu gewinnen.

Obwohl die verstärkte Investition in die Cloud- und Webtechnologie für uns die wichtigste strategische Innovationsinitiative darstellt, birgt sie gleichzeitig auch ein potenzielles Risiko in sich, indem sie dringend benötigte Investitionen in den bisherigen funktionalen Bereichen verlangsamt. Dies betrifft vor allem die Erhaltung der Marktfähigkeit der bestehenden On-Premise-Produktlinien durch geplante Wartungsarbeiten wie das Ersetzen von End-of-Live-Komponenten, etc. Nachholbedarf besteht aber u.a. auch bei der Auseinandersetzung mit der SAP Cloud Technologie, da die meisten unserer Großkunden SAP-Systeme und -Technologie als Basis in Siten Systemlandschaften nutzen.

Im klassischen On-Premise-Umfeld ist unsere tiefe technologische und datentechnische Integration in SAP-Systeme ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen APS- und SCM-Lösungsanbietern vor allem im globalen Großkundenbereich.

Diesen Vorteil haben wir aktuell im Bereich der Cloudtechnologie noch nicht. Nach aktueller Einschätzung ist die zeitliche Verschiebung jedoch nicht als kritisch zu bewerten, da die Nutzung dieser neuen SAP-Technologien vor allem bei global agierenden Großkunden erheblich langsamer als erwartet verläuft und mit Blick auf unsere Schwerpunkte APS und SCM nach wie vor eine ausreichend lange Zeitschiene zur Entwicklung besteht.

Software- und Informationssicherheit rückt immer mehr in den Fokus unserer Kunden. Um diesbezüglich den zukünftigen Anforderungen in den Prozessen gerecht werden zu können, haben wir eine Zertifizierung unseres Unternehmens ISO 27001 / TISAX erfolgreich abgeschlossen. Die entsprechende Zertifizierung nach diesen Kriterien und die damit verbundene Implementierung bzw. Vervollständigung des bestehenden Informationssicherheit- und Managementsystems wird zunehmend zu einem entscheidenden Kriterium bei der Lieferantenauswahl.

Das Thema Software- und Informationssicherheit führt zu ständig neuen funktionalen Anforderungen an die Lösungen. Hier verschärft sich die Erwartungshaltung der Kunden nach möglichst langer Nutzungsdauer bei gleichzeitig steigendem und kontinuierlichen Innovationsbedarf. In diesem Zusammenhang ist der Einsatz von Third- Party-Komponenten zunehmend als Risiko zu betrachten, wenn die garantierte Wartung solcher Komponenten nicht mehr fristenkongruent mit der zugesicherten Nutzungsdauer unserer Lösungen ist. Die Komplexität unserer Lösungen mit kürzer werdenden Wartungszyklen von Third-Party-Komponenten zu synchronisieren, wird als wachsende Herausforderung gesehen.

Eine besondere Herausforderung sehen wir im derzeitigen Arbeitsmarkt. Es ist mittlerweile in allen Fachbereichen sehr schwer, neue, qualifizierte und berufserfahrene Mitarbeitende zu finden. Darüber hinaus erhöht der Mangel an verfügbaren Fachkräften die Gefahr einer steigenden Fluktuation und Abwerbung.

Risiken, die den Bestand der Gesellschaft generell gefährden oder deren Entwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten, werden derzeit nicht gesehen.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass aus aktueller Sicht trotz vorhandener Risiken die Chancen eindeutig überwiegen. Die Organisation verfügt über eine stabile wirtschaftliche Gesamtsituation und ein motiviertes und erfahrenes Team, die es uns erlauben, auch in Zukunft in unseren Kernkompetenzbereichen erfolgreich weiterzuarbeiten und durch zielgerichtete Innovation und Weiterentwicklung der Organisation auf zukünftige Anforderungen bestmöglich vorbereitet zu sein.

D. Prognosebericht

In ihrer Winterprognose vom 13. Dezember 2023 erwartet das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) für das Jahr 2024 einen Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,9%, nach einem Zuwachs von 3,1% im Jahr 2023. Die Inflation geht inzwischen deutlich zurück, und die Geldpolitik beginnt voraussichtlich bereits im ersten Halbjahr 2024 mit Zinssenkungen. Eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich aber derzeit noch nicht ab. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, und finanzpolitische Impulse fallen weg. Die Risiken für die Konjunkturprognose für das Jahr 2024 sind nach Ansicht des IfW Kiel vor allem finanzieller und politischer Natur (5).

Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft bewegt sich die IT- und Telekommunikationsbranche (ITK) weiterhin auf deutlich höherem Niveau, verzeichnete aber im Januar 2024 einen Abstieg des Geschäftsklimas in der Digitalbranche von 2,6 Zählern auf 7,3 Punkte. Für die kommenden Monate bewerten die Unternehmen der ITK die Geschäftserwartungen ebenfalls schwächer als noch im Vormonat (-2,8 Zähler auf -2,9 Punkte) (6). Für das Jahr 2024 ist deshalb zu erwarten, dass die geopolitischen und makroökonomischen Herausforderungen weiter anhalten.

Diese Rahmenbedingungen führten bereits 2023 zu einer gedämpften Investitionsfreude der Kunden und einer volatilen Nachfrage. Wir erwarten, dass diese Effekte auch 2024 - insbesondere in der ersten Jahreshälfte - anhalten.

Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir ein Wachstum der Gesamtleistung von ca. 10% zurück auf das Niveau der Vorjahre. Dieses Wachstum ist unterstützt durch einen erhöhten Auftragseingang zum Jahresende 2023. Die im Jahr 2023 durchgeführten und abgeschlossenen Transformations- und Personalanpassungsmaßnahmen werden aufgrund der abgesenkten Kostenbasis zu einem überproportionalen EBITDA-Wachstum deutlich über dem Vorjahr führen. Darüber hinaus erfolgt eine konsequente Kontrolle der Kosten, die Umsetzung weiterer Maßnahmenpläne erfolgt gegebenenfalls zielgerichtet und wertorientiert.

Wie in jedem Jahr trägt das zweite Halbjahr substanziell zur Zielerreichung bei. Zum Zeitpunkt der Berichtslegung ist der Auftragsbestand und die bestehende Pipeline positiv zu bewerten und unterstützt somit die Prognose.

 

München, den 30. April 2024

Germanedge GmbH

Geschäftsführung

Christian Freiherr von Stengel

Stefanie Grimm

(5) https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/weltwirtschaft-im-winter-2023-konjunkturelle-dynamik-bleibt-vorerst-gering-32318/
(6) https://www.bitkom.org/Themen/Bitkom-ifo-Digitalindex-Archiv

VII Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Germanedge GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Germanedge GmbH, München und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, sowie Konzernanhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Germanedge GmbH, München für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zu-treffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um ein Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 30. April 2024

AC CHRISTES & PARTNER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Arne Christes, Wirtschaftsprüfer

Marcus Hauschildt, Wirtschaftsprüfer

7.1 Schlussbemerkung

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen.

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB weisen wir hin.

 

Hamburg, 30. April 2024

AC CHRISTES & PARTNER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Arne Christes, Wirtschaftsprüfer

Marcus Hauschildt, Wirtschaftsprüfer

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